Erarbeitung einer Ausstellungskonzeption auf der Grundlage der vorliegenden Konzeptstudie; Entwurfs- und Ausführungsplanung der Ausstellungsinhalte/Exponate (innen und außen) einschließlich Planung der raumbildenden Ausbauten (Innenausbau) in Abstimmung mit dem beauftragten Architekten (Herrichtung des Gebäudes); Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe der Exponate; Objektüberwachung, -betreuung und Dokumentation analog HOAI Leistungsphasen
Das Projekt „Salzwelten am Hellweg“ wurde im Rahmen der „Regionale Südwestfalen“ entwickelt. Im Mittelpunkt des Projekts steht der Naturstoff Salz. Das Salz kommt – in gelöster Form als Sole – in Bad Sassendorf und in anderen Orten entlang des Hellwegs vor. Salzproduktion und Salzhandel prägten über viele Jahrhunderte die Entwicklung dieser Orte. Heute hat die Sole als natürliches Heilmittel einen hohen Stellenwert in Bad Sassendorf und in den anderen Heilbädern der Region. Mit dem Projekt „Salzwelten am Hellweg“ wird das „weiße Gold“ genutzt, um in einem neu gegründeten Netzwerk von sieben Städten und Gemeinden und vielen weiteren Akteuren die Attraktivität der Region zu erhöhen und so die Position im Wettbewerb der touristischen Destinationen mit der regionalen Kernkompetenz „Salz & Gesundheit“ zu stärken. Das Salz stellt eine historisch belegte, authentische und – durch die heutige Verwendung der Sole – aktuelle und zukunftsfähige Klammer mit Alleinstellungscharakter für die gemeinschaftliche Vermarktung und Profilierung der Hellwegregion dar. Das Projekt „Salzwelten am Hellweg“ umfasst mit dem „Salzwelten-Zentrum“ in Bad Sassendorf und der „Regionalen Salzroute“ zwei Bausteine. In Bad Sassendorf soll als neues touristisches Highlight im ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Hof Haulle eine Erlebnis-Ausstellung „Salz – Region – Mensch“ eingerichtet werden, die die historische Dimension der Salzerzeugung und -nutzung (lokal und regional) mit der aktuellen Nutzung für die Gesundheit verknüpft. Die Themen der Ausstellung sollen anhand moderner Ausstellungsdidaktik unter Einsatz interaktiver Medien inszeniert werden. In die Ausstellung soll eine Erfahrungswerkstatt nach dem Vorbild heutiger Science Center integriert werden. Hier können insbesondere junge und aktivitätsorientierte Besucher anhand von Experimenten auf erlebnishafte und unterhaltsame Weise Erkenntnisse gewinnen, die in Erinnerung bleiben. Dabei geht es sowohl um ein Entdecken des Naturstoffes Salz als auch um die Bedeutung von Salz und Sole für den menschlichen Körper. Das bisher nicht genutzte Wirtschaftsgebäude auf dem zentral und verkehrsgünstig in Bad Sassendorf gelegenen Hof Haulle wird saniert und für die Aufnahme der Ausstellung hergerichtet. Für die Ausstellung stehen im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss insgesamt ca. 850 m² zur Verfügung. Mit der geplanten Galerie (2. Obergeschoss, ca. 100 m²) beträgt die Ausstellungsfläche im Innenbereich insgesamt ca. 950 m². Das mit dem Wirtschaftsgebäude verbundene Haupthaus (Fachwerkhaus), dessen Renovierung bereits abgeschlossen ist, dient zukünftig als Entree für die Ausstellung und nimmt Funktionsbereiche wie Foyer mit Info-Counter und Kasse, Shop, Garderobe, Bistro, Büros, Besprechungs-/Seminarräume auf. Im Außenbereich sollen auf dem Hofgelände (frei zugänglich) Exponate platziert werden, die die Ausstellung ergänzen und Besucher der Hofanlage zum Besuch der Ausstellung animieren. Ausgehend vom Hof Haulle soll zudem eine lokale Salzroute (Rundweg für Fußgänger) durch Bad Sassendorf ausgewiesen werden, die die salz-/solebezogenen POIs miteinander verbindet. Neue Exponate sollen am Rundweg platziert werden, um diesen zu attraktivieren und um auf die Ausstellung neugierig zu machen. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Erarbeitung eines Ausstellungskonzepts (Innenbereich, Exponate im Außenbereich und am Rundweg) sowie dessen Umsetzung. Die vorhandenen Planungen (betr. insbes. die vorliegende Konzeptstudie für die Erlebnis-Ausstellung) bilden dafür die Grundlage.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-02-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-01-10.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-01-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Museumsausstellungen
Menge oder Umfang:
Die Auftraggeberin beabsichtigt die Beauftragung der Planungsleistungen zur Ausstellungkonzeption in Anlehnung an § 33 HOAI (raumbildende Ausbauten). Die Auftraggeberin behält sich vor, die Beauftragungen der einzelnen Leistungsphasen stufenweise zu erteilen. Aus der Beauftragung für einzelne Leistungsphasen leitet sich kein Anspruch für eine weitere Beauftragung ab.Erlebnisorientierte Ausstellungen wie die Ausstellung „Salz – Region – Mensch“ in Bad Sassendorf sind komplexe Vorhaben, die in der Entwicklung eine enge Verschränkung von inhaltlichen, konzeptionellen sowie gestalterischen und planerischen Leistungen erfordern.Die inhaltliche Entwicklung umfasst neben der Gesamtkonzeption (Entwicklung Besuchsdramaturgie, Themenstruktur, Inszenierungen, Recherche/Entwicklung Exponate etc.) auch die Produktion aller Texte, ggf. Drehbücher, die Medien-Recherche (Bilder, Audio, Video) sowie die Vorbereitung von Ausschreibungen und Vergaben (Einkauf bzw. Produktion von Exponaten etc.).Der Bereich Gestaltung/Planung umfasst neben den durch die HOAI erfassten Leistungen zur Planung zusätzlich die visuelle Konzeption der Ausstellungsgrafik und des Screendesigns im Kontext eines zu entwickelnden übergreifenden Corporate Designs, sowie die Produktion aller umsetzungsfähigen Grafiken (Druckvorlagen) und Screens (als Input für die Programmierung von Medienexponaten). Nach Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen (Innenausbau, Exponatebau, ggf. Filmproduktion etc.) muss die Produktion sowohl inhaltlich als auch gestalterisch/planerisch überwacht werden, eine stetige Kostenkontrolle in allen Bereichen mussstattfinden.Die Kosten für die Einrichtung der Erlebnis-Ausstellung (Innenbereich, Exponate im Außenbereich und am Rundweg) und die Ausstattung der Funktionsräume (Foyer mit Info-Counter und Kasse, Shop, Garderobe, Büros, Werkstatt) einschließlich der Planungskosten ist auf ca. 1 500 000 EUR netto begrenzt.Das Projekt wird durch das aus dem EFRE-kofinanzierten (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) Programm für NRW im Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ gefördert.Für die Koordinierung und Bearbeitung des Projekts sowie für die enge Kooperation mit dem zu beauftragenden Architekten (betr. Herrichtung des Wirtschaftsgebäudes) und dem zu beauftragenden Ausstellungsplaner soll durch die Auftraggeberin ein/eine Projektleiter/in eingestellt werden.
Die Auftraggeberin beabsichtigt die Beauftragung der Planungsleistungen zur Ausstellungkonzeption in Anlehnung an § 33 HOAI (raumbildende Ausbauten). Die Auftraggeberin behält sich vor, die Beauftragungen der einzelnen Leistungsphasen stufenweise zu erteilen. Aus der Beauftragung für einzelne Leistungsphasen leitet sich kein Anspruch für eine weitere Beauftragung ab.Erlebnisorientierte Ausstellungen wie die Ausstellung „Salz – Region – Mensch“ in Bad Sassendorf sind komplexe Vorhaben, die in der Entwicklung eine enge Verschränkung von inhaltlichen, konzeptionellen sowie gestalterischen und planerischen Leistungen erfordern.Die inhaltliche Entwicklung umfasst neben der Gesamtkonzeption (Entwicklung Besuchsdramaturgie, Themenstruktur, Inszenierungen, Recherche/Entwicklung Exponate etc.) auch die Produktion aller Texte, ggf. Drehbücher, die Medien-Recherche (Bilder, Audio, Video) sowie die Vorbereitung von Ausschreibungen und Vergaben (Einkauf bzw. Produktion von Exponaten etc.).Der Bereich Gestaltung/Planung umfasst neben den durch die HOAI erfassten Leistungen zur Planung zusätzlich die visuelle Konzeption der Ausstellungsgrafik und des Screendesigns im Kontext eines zu entwickelnden übergreifenden Corporate Designs, sowie die Produktion aller umsetzungsfähigen Grafiken (Druckvorlagen) und Screens (als Input für die Programmierung von Medienexponaten). Nach Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen (Innenausbau, Exponatebau, ggf. Filmproduktion etc.) muss die Produktion sowohl inhaltlich als auch gestalterisch/planerisch überwacht werden, eine stetige Kostenkontrolle in allen Bereichen mussstattfinden.Die Kosten für die Einrichtung der Erlebnis-Ausstellung (Innenbereich, Exponate im Außenbereich und am Rundweg) und die Ausstattung der Funktionsräume (Foyer mit Info-Counter und Kasse, Shop, Garderobe, Büros, Werkstatt) einschließlich der Planungskosten ist auf ca. 1 500 000 EUR netto begrenzt.Das Projekt wird durch das aus dem EFRE-kofinanzierten (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) Programm für NRW im Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ gefördert.Für die Koordinierung und Bearbeitung des Projekts sowie für die enge Kooperation mit dem zu beauftragenden Architekten (betr. Herrichtung des Wirtschaftsgebäudes) und dem zu beauftragenden Ausstellungsplaner soll durch die Auftraggeberin ein/eine Projektleiter/in eingestellt werden.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Museumsausstellungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Tagungs- und Kongresszentrum GmbH
Postanschrift: Kaiserstraße 14
Postleitzahl: 59505
Postort: Bad Sassendorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.badsassendorf.de🌏
E-Mail: bredensteiner@badsassendorf.de📧
Telefon: +49 29215014850📞
Fax: +49 29215014828 📠
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Ausstellungsplanung" bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genanntenTermin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle einzureichen.
2. Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden, der bei der unter Ziff. I.1) der Bekanntmachung genannten Stelle per Fax oder per E-Mail abzurufen ist. Im Übrigen werden neben den in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen derzeit keine weiteren Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt, die von am Auftrag interessierten Unternehmen angefordert werden können.
3. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail (bredensteiner@badsassendorf.de, Betreff: Vergabe Ausstellungsplanung) bekannt zu geben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Stelle für Auskünfte (w.stember@bad-sassendorf.de, Betreff: Vergabe Ausstellungsplanung) bis zum 1.2.2013 einzureichen.
4. Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die gemäß § 4 TVgG-NRW erforderliche Verpflichtungserklärung zur Mindestentlohnung abzugeben.
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Ausstellungsplanung" bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genanntenTermin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle einzureichen.
2. Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden, der bei der unter Ziff. I.1) der Bekanntmachung genannten Stelle per Fax oder per E-Mail abzurufen ist. Im Übrigen werden neben den in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen derzeit keine weiteren Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt, die von am Auftrag interessierten Unternehmen angefordert werden können.
3. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail (bredensteiner@badsassendorf.de, Betreff: Vergabe Ausstellungsplanung) bekannt zu geben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Stelle für Auskünfte (w.stember@bad-sassendorf.de, Betreff: Vergabe Ausstellungsplanung) bis zum 1.2.2013 einzureichen.
4. Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die gemäß § 4 TVgG-NRW erforderliche Verpflichtungserklärung zur Mindestentlohnung abzugeben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Projekt „Salzwelten am Hellweg“ wurde im Rahmen der „Regionale Südwestfalen“ entwickelt.
Im Mittelpunkt des Projekts steht der Naturstoff Salz. Das Salz kommt – in gelöster Form als Sole – in Bad Sassendorf und in anderen Orten entlang des Hellwegs vor. Salzproduktion und Salzhandel prägten über viele Jahrhunderte die Entwicklung dieser Orte. Heute hat die Sole als natürliches Heilmittel einen hohen Stellenwert in Bad Sassendorf und in den anderen Heilbädern der Region.
Im Mittelpunkt des Projekts steht der Naturstoff Salz. Das Salz kommt – in gelöster Form als Sole – in Bad Sassendorf und in anderen Orten entlang des Hellwegs vor. Salzproduktion und Salzhandel prägten über viele Jahrhunderte die Entwicklung dieser Orte. Heute hat die Sole als natürliches Heilmittel einen hohen Stellenwert in Bad Sassendorf und in den anderen Heilbädern der Region.
Mit dem Projekt „Salzwelten am Hellweg“ wird das „weiße Gold“ genutzt, um in einem neu gegründeten Netzwerk von sieben Städten und Gemeinden und vielen weiteren Akteuren die Attraktivität der Region zu erhöhen und so die Position im Wettbewerb der touristischen Destinationen mit der regionalen Kernkompetenz „Salz & Gesundheit“ zu stärken.
Mit dem Projekt „Salzwelten am Hellweg“ wird das „weiße Gold“ genutzt, um in einem neu gegründeten Netzwerk von sieben Städten und Gemeinden und vielen weiteren Akteuren die Attraktivität der Region zu erhöhen und so die Position im Wettbewerb der touristischen Destinationen mit der regionalen Kernkompetenz „Salz & Gesundheit“ zu stärken.
Das Salz stellt eine historisch belegte, authentische und – durch die heutige Verwendung der Sole – aktuelle und zukunftsfähige Klammer mit Alleinstellungscharakter für die gemeinschaftliche Vermarktung und Profilierung der Hellwegregion dar.
Das Projekt „Salzwelten am Hellweg“ umfasst mit dem „Salzwelten-Zentrum“ in Bad Sassendorf und der „Regionalen Salzroute“ zwei Bausteine.
In Bad Sassendorf soll als neues touristisches Highlight im ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Hof Haulle eine Erlebnis-Ausstellung „Salz – Region – Mensch“ eingerichtet werden, die die historische Dimension der Salzerzeugung und -nutzung (lokal und regional) mit der aktuellen Nutzung für die Gesundheit verknüpft.
In Bad Sassendorf soll als neues touristisches Highlight im ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Hof Haulle eine Erlebnis-Ausstellung „Salz – Region – Mensch“ eingerichtet werden, die die historische Dimension der Salzerzeugung und -nutzung (lokal und regional) mit der aktuellen Nutzung für die Gesundheit verknüpft.
Die Themen der Ausstellung sollen anhand moderner Ausstellungsdidaktik unter Einsatz interaktiver Medien inszeniert werden. In die Ausstellung soll eine Erfahrungswerkstatt nach dem Vorbild heutiger Science Center integriert werden. Hier können insbesondere junge und aktivitätsorientierte Besucher anhand von Experimenten auf erlebnishafte und unterhaltsame Weise Erkenntnisse gewinnen, die in Erinnerung bleiben. Dabei geht es sowohl um ein Entdecken des Naturstoffes Salz als auch um die Bedeutung von Salz und Sole für den menschlichen Körper.
Die Themen der Ausstellung sollen anhand moderner Ausstellungsdidaktik unter Einsatz interaktiver Medien inszeniert werden. In die Ausstellung soll eine Erfahrungswerkstatt nach dem Vorbild heutiger Science Center integriert werden. Hier können insbesondere junge und aktivitätsorientierte Besucher anhand von Experimenten auf erlebnishafte und unterhaltsame Weise Erkenntnisse gewinnen, die in Erinnerung bleiben. Dabei geht es sowohl um ein Entdecken des Naturstoffes Salz als auch um die Bedeutung von Salz und Sole für den menschlichen Körper.
Das bisher nicht genutzte Wirtschaftsgebäude auf dem zentral und verkehrsgünstig in Bad Sassendorf gelegenen Hof Haulle wird saniert und für die Aufnahme der Ausstellung hergerichtet. Für die Ausstellung stehen im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss insgesamt ca. 850 m² zur Verfügung. Mit der geplanten Galerie (2. Obergeschoss, ca. 100 m²) beträgt die Ausstellungsfläche im Innenbereich insgesamt ca. 950 m².
Das bisher nicht genutzte Wirtschaftsgebäude auf dem zentral und verkehrsgünstig in Bad Sassendorf gelegenen Hof Haulle wird saniert und für die Aufnahme der Ausstellung hergerichtet. Für die Ausstellung stehen im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss insgesamt ca. 850 m² zur Verfügung. Mit der geplanten Galerie (2. Obergeschoss, ca. 100 m²) beträgt die Ausstellungsfläche im Innenbereich insgesamt ca. 950 m².
Das mit dem Wirtschaftsgebäude verbundene Haupthaus (Fachwerkhaus), dessen Renovierung bereits abgeschlossen ist, dient zukünftig als Entree für die Ausstellung und nimmt Funktionsbereiche wie Foyer mit Info-Counter und Kasse, Shop, Garderobe, Bistro, Büros, Besprechungs-/Seminarräume auf.
Das mit dem Wirtschaftsgebäude verbundene Haupthaus (Fachwerkhaus), dessen Renovierung bereits abgeschlossen ist, dient zukünftig als Entree für die Ausstellung und nimmt Funktionsbereiche wie Foyer mit Info-Counter und Kasse, Shop, Garderobe, Bistro, Büros, Besprechungs-/Seminarräume auf.
Im Außenbereich sollen auf dem Hofgelände (frei zugänglich) Exponate platziert werden, die die Ausstellung ergänzen und Besucher der Hofanlage zum Besuch der Ausstellung animieren.
Ausgehend vom Hof Haulle soll zudem eine lokale Salzroute (Rundweg für Fußgänger) durch Bad Sassendorf ausgewiesen werden, die die salz-/solebezogenen POIs miteinander verbindet. Neue Exponate sollen am Rundweg platziert werden, um diesen zu attraktivieren und um auf die Ausstellung neugierig zu machen.
Ausgehend vom Hof Haulle soll zudem eine lokale Salzroute (Rundweg für Fußgänger) durch Bad Sassendorf ausgewiesen werden, die die salz-/solebezogenen POIs miteinander verbindet. Neue Exponate sollen am Rundweg platziert werden, um diesen zu attraktivieren und um auf die Ausstellung neugierig zu machen.
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Erarbeitung eines Ausstellungskonzepts (Innenbereich, Exponate im Außenbereich und am Rundweg) sowie dessen Umsetzung.
Die vorhandenen Planungen (betr. insbes. die vorliegende Konzeptstudie für die Erlebnis-Ausstellung) bilden dafür die Grundlage.
Menge oder Umfang:
Die Auftraggeberin beabsichtigt die Beauftragung der Planungsleistungen zur Ausstellungkonzeption in Anlehnung an § 33 HOAI (raumbildende Ausbauten). Die Auftraggeberin behält sich vor, die Beauftragungen der einzelnen Leistungsphasen stufenweise zu erteilen. Aus der Beauftragung für einzelne Leistungsphasen leitet sich kein Anspruch für eine weitere Beauftragung ab.
Die Auftraggeberin beabsichtigt die Beauftragung der Planungsleistungen zur Ausstellungkonzeption in Anlehnung an § 33 HOAI (raumbildende Ausbauten). Die Auftraggeberin behält sich vor, die Beauftragungen der einzelnen Leistungsphasen stufenweise zu erteilen. Aus der Beauftragung für einzelne Leistungsphasen leitet sich kein Anspruch für eine weitere Beauftragung ab.
Erlebnisorientierte Ausstellungen wie die Ausstellung „Salz – Region – Mensch“ in Bad Sassendorf sind komplexe Vorhaben, die in der Entwicklung eine enge Verschränkung von inhaltlichen, konzeptionellen sowie gestalterischen und planerischen Leistungen erfordern.
Erlebnisorientierte Ausstellungen wie die Ausstellung „Salz – Region – Mensch“ in Bad Sassendorf sind komplexe Vorhaben, die in der Entwicklung eine enge Verschränkung von inhaltlichen, konzeptionellen sowie gestalterischen und planerischen Leistungen erfordern.
Die inhaltliche Entwicklung umfasst neben der Gesamtkonzeption (Entwicklung Besuchsdramaturgie, Themenstruktur, Inszenierungen, Recherche/Entwicklung Exponate etc.) auch die Produktion aller Texte, ggf. Drehbücher, die Medien-Recherche (Bilder, Audio, Video) sowie die Vorbereitung von Ausschreibungen und Vergaben (Einkauf bzw. Produktion von Exponaten etc.).
Die inhaltliche Entwicklung umfasst neben der Gesamtkonzeption (Entwicklung Besuchsdramaturgie, Themenstruktur, Inszenierungen, Recherche/Entwicklung Exponate etc.) auch die Produktion aller Texte, ggf. Drehbücher, die Medien-Recherche (Bilder, Audio, Video) sowie die Vorbereitung von Ausschreibungen und Vergaben (Einkauf bzw. Produktion von Exponaten etc.).
Der Bereich Gestaltung/Planung umfasst neben den durch die HOAI erfassten Leistungen zur Planung zusätzlich die visuelle Konzeption der Ausstellungsgrafik und des Screendesigns im Kontext eines zu entwickelnden übergreifenden Corporate Designs, sowie die Produktion aller umsetzungsfähigen Grafiken (Druckvorlagen) und Screens (als Input für die Programmierung von Medienexponaten). Nach Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen (Innenausbau, Exponatebau, ggf. Filmproduktion etc.) muss die Produktion sowohl inhaltlich als auch gestalterisch/planerisch überwacht werden, eine stetige Kostenkontrolle in allen Bereichen muss
Der Bereich Gestaltung/Planung umfasst neben den durch die HOAI erfassten Leistungen zur Planung zusätzlich die visuelle Konzeption der Ausstellungsgrafik und des Screendesigns im Kontext eines zu entwickelnden übergreifenden Corporate Designs, sowie die Produktion aller umsetzungsfähigen Grafiken (Druckvorlagen) und Screens (als Input für die Programmierung von Medienexponaten). Nach Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen (Innenausbau, Exponatebau, ggf. Filmproduktion etc.) muss die Produktion sowohl inhaltlich als auch gestalterisch/planerisch überwacht werden, eine stetige Kostenkontrolle in allen Bereichen muss
stattfinden.
Die Kosten für die Einrichtung der Erlebnis-Ausstellung (Innenbereich, Exponate im Außenbereich und am Rundweg) und die Ausstattung der Funktionsräume (Foyer mit Info-Counter und Kasse, Shop, Garderobe, Büros, Werkstatt) einschließlich der Planungskosten ist auf ca. 1 500 000 EUR netto begrenzt.
Die Kosten für die Einrichtung der Erlebnis-Ausstellung (Innenbereich, Exponate im Außenbereich und am Rundweg) und die Ausstattung der Funktionsräume (Foyer mit Info-Counter und Kasse, Shop, Garderobe, Büros, Werkstatt) einschließlich der Planungskosten ist auf ca. 1 500 000 EUR netto begrenzt.
Das Projekt wird durch das aus dem EFRE-kofinanzierten (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) Programm für NRW im Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ gefördert.
Für die Koordinierung und Bearbeitung des Projekts sowie für die enge Kooperation mit dem zu beauftragenden Architekten (betr. Herrichtung des Wirtschaftsgebäudes) und dem zu beauftragenden Ausstellungsplaner soll durch die Auftraggeberin ein/eine Projektleiter/in eingestellt werden.
Für die Koordinierung und Bearbeitung des Projekts sowie für die enge Kooperation mit dem zu beauftragenden Architekten (betr. Herrichtung des Wirtschaftsgebäudes) und dem zu beauftragenden Ausstellungsplaner soll durch die Auftraggeberin ein/eine Projektleiter/in eingestellt werden.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Siehe Angaben unter Ziff. II.2.1) a. E.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bad Sassendorf, Kreis Soest.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zur Beurteilung der persönlichen Lage hat jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen vorzulegen:
1. allgemeine Angaben zum Büroprofil – Gründungsjahr, Inhaber, Tätigkeitsbereiche, etc.;
2. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF vorliegen – Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vg. Ausschlussgründe nachzufordern;
2. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF vorliegen – Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vg. Ausschlussgründe nachzufordern;
3. Eigenerklärung i.S.d. § 16 Abs. 5 Satz 1 Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG-NRW), dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 13 Abs. 1 TVgG-NRW nicht vorliegen;
4. Eigenerklärung i.S.d. § 19 Abs. 1 Satz 1 und Satz 3 TVgG-NRW, dass bei der Ausführung des Auftrags das allgemeine Gleichbehandlungsrecht beachtet wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen vorzulegen:
5. Angabe des Gesamtumsatzes in den letzten 3 Geschäftsjahren, getrennt nach Jahren;
6. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen unter Ziff. III.1.1) der Bekanntmachung durch Bescheinigung des Versicherungsgebers oder Bescheinigung eines Versicherungsgebers, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird (jeweils Kopie ausreichend).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
6. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen unter Ziff. III.1.1) der Bekanntmachung durch Bescheinigung des Versicherungsgebers oder Bescheinigung eines Versicherungsgebers, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird (jeweils Kopie ausreichend).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit/fachlichen Eignung hat jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen vorzulegen:
7. Angabe der Gesamtzahl der Beschäftigten der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Dipl.-Ing. (FH, Uni) der Fachrichtungen Architekten/Ingenieure, Innenarchitekten/Ausstellungsplaner, Designer, Naturwissenschaftler/naturwissenschaftliche Berater, Ärzte/ärztliche Berater, Museumspädagogen sowie artverwandter Ausbildungsrichtungen;
7. Angabe der Gesamtzahl der Beschäftigten der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Dipl.-Ing. (FH, Uni) der Fachrichtungen Architekten/Ingenieure, Innenarchitekten/Ausstellungsplaner, Designer, Naturwissenschaftler/naturwissenschaftliche Berater, Ärzte/ärztliche Berater, Museumspädagogen sowie artverwandter Ausbildungsrichtungen;
8. Referenzliste/Auflistung von erbrachten Leistungen vergleichbarerer Art (Ausstellungsplanung) mit Angaben zu:
— Leistungsumfang, Projektgröße und -thema,
— Leistungszeitraum,
— Auftraggeber mit Ansprechpartner,
— Integration eines interaktiven didaktischen Konzepts,
— Rahmenbedingungen der Planung (öffentlicher Auftraggeber, Zusammenarbeit mit Projektmanager, öffentliche Fördergelder),
— Kurzbeschreibung der Ausstellung und der Leistungen, die im eigenen Büro erbracht wurden.
Den Referenzen sollen möglichst aussagekräftige Fotos, Perspektiven oder Zeichnungen auf max. 2 Seiten DIN A3 beigefügt werden.
Mindeststandards:
Die mit den Referenzprojekten belegten Leistungen müssen innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre (ab 01/2008) erbracht worden sein. Laufende Maßnahmen werden akzeptiert, sofern ein bewertbarer Leistungsstand (Umsetzung des Ausstellungskonzepts hat begonnen) erreicht worden ist.
Die mit den Referenzprojekten belegten Leistungen müssen innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre (ab 01/2008) erbracht worden sein. Laufende Maßnahmen werden akzeptiert, sofern ein bewertbarer Leistungsstand (Umsetzung des Ausstellungskonzepts hat begonnen) erreicht worden ist.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden i. H. v. 1 Mio. EUR (je Schadensfall, zweifach maximiert im Versicherungsjahr) und für Sach- und Vermögensschäden i. H. v. 1 Mio. EUR (je Schadensfall, zweifach maximiert im Versicherungsjahr).
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden i. H. v. 1 Mio. EUR (je Schadensfall, zweifach maximiert im Versicherungsjahr) und für Sach- und Vermögensschäden i. H. v. 1 Mio. EUR (je Schadensfall, zweifach maximiert im Versicherungsjahr).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zuständig sein sollen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zuständig sein sollen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens 3, höchstens 5 Bewerber am Verhandlungsverfahren beteiligt. Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
1. Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag form- und fristgerecht eingereicht wurde und alle unter Ziff. III.2.1) – III.2.3) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die nicht fristgerecht oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag und/oder nicht entsprechend gekennzeichnet) eingehen oder die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
1. Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag form- und fristgerecht eingereicht wurde und alle unter Ziff. III.2.1) – III.2.3) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die nicht fristgerecht oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag und/oder nicht entsprechend gekennzeichnet) eingehen oder die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
2. Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm/ ihr eingereichten Angaben und Unterlagen gem. Ziff. III.2 der Bekanntmachung grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen bezieht, hat er/sie auf Verlangen innerhalb von 5 Kalendertagen nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Dies kann unter anderem durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen (vgl. § 5 Abs. 6 VOF).
2. Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm/ ihr eingereichten Angaben und Unterlagen gem. Ziff. III.2 der Bekanntmachung grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen bezieht, hat er/sie auf Verlangen innerhalb von 5 Kalendertagen nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Dies kann unter anderem durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen (vgl. § 5 Abs. 6 VOF).
3. Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die am weiteren Verfahren beteiligt werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zu den in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Art gem. Ziff. III.2.3) der Bekanntmachung. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die nach den vorgelegten Angaben/Unterlagen zur Referenzlage (Erfahrung mit möglichst ähnlichen Aufgabenstellungen) im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Entscheidendes Kriterium für die Auswahl derjenigen Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, ist die anhand der Angaben zur Referenzlage nachgewiesene Erfahrung mit der Durchführung von Planungsleistungen möglichst vergleichbarer Art und möglichst vergleichbaren Umfangs bei Projekten mit möglichst vergleichbaren Anforderungen. Maßgebend ist dabei nicht die Anzahl von Referenzprojekten, sondern die Vergleichbarkeit der erbrachten Leistungen mit dem zu vergebenden Auftrag. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der Anzahl sowie einzelne Inhalte der Referenzangaben bepunktet werden, ist nicht vorgesehen.
3. Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die am weiteren Verfahren beteiligt werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zu den in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Art gem. Ziff. III.2.3) der Bekanntmachung. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die nach den vorgelegten Angaben/Unterlagen zur Referenzlage (Erfahrung mit möglichst ähnlichen Aufgabenstellungen) im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Entscheidendes Kriterium für die Auswahl derjenigen Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, ist die anhand der Angaben zur Referenzlage nachgewiesene Erfahrung mit der Durchführung von Planungsleistungen möglichst vergleichbarer Art und möglichst vergleichbaren Umfangs bei Projekten mit möglichst vergleichbaren Anforderungen. Maßgebend ist dabei nicht die Anzahl von Referenzprojekten, sondern die Vergleichbarkeit der erbrachten Leistungen mit dem zu vergebenden Auftrag. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der Anzahl sowie einzelne Inhalte der Referenzangaben bepunktet werden, ist nicht vorgesehen.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-02-25 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (Gesamtpauschalhonorar für alle Leistungsphasen) (40)
2. Persönliche fachliche Qualifikation und in den Verhandlungsgesprächen zum Ausdruck gebrachte Kompetenz der für die Durchführung des Auftrags konkret vorgesehenen Projektteammitglieder in Bezug auf die Lösung derAufgabenstellung (30)
3. Qualität des Konzepts zur Umsetzung der Aufgabenstellung, unter Berücksichtigung der im Verhandlungstermin hierzu vom Bieter gegebenen Erläuterungen (30)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Bredensteiner
Name: Gemeinde Bad Sassendorf
Postanschrift: Eichendorffstraße 1
Kontaktperson: Herrn Stember
Telefon: +49 292150564📞
E-Mail: w.stember@bad-sassendorf.de📧
Fax: +49 292150163 📠
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-04-01 📅
Datum des Endes: 2014-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Ausstellungsplanung" bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genanntenTermin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle einzureichen.
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift "Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Ausstellungsplanung" bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genanntenTermin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle einzureichen.
2. Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden, der bei der unter Ziff. I.1) der Bekanntmachung genannten Stelle per Fax oder per E-Mail abzurufen ist. Im Übrigen werden neben den in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen derzeit keine weiteren Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt, die von am Auftrag interessierten Unternehmen angefordert werden können.
2. Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden, der bei der unter Ziff. I.1) der Bekanntmachung genannten Stelle per Fax oder per E-Mail abzurufen ist. Im Übrigen werden neben den in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen derzeit keine weiteren Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt, die von am Auftrag interessierten Unternehmen angefordert werden können.
3. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail (bredensteiner@badsassendorf.de, Betreff: Vergabe Ausstellungsplanung) bekannt zu geben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Stelle für Auskünfte (w.stember@bad-sassendorf.de, Betreff: Vergabe Ausstellungsplanung) bis zum 1.2.2013 einzureichen.
3. Teilnahmeinteressenten werden gebeten, ihr Teilnahmeinteresse bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle für die Einreichung der Teilnahmeanträge per E-Mail (bredensteiner@badsassendorf.de, Betreff: Vergabe Ausstellungsplanung) bekannt zu geben und einen Ansprechpartner mit Mailadresse anzugeben, sodass Fragen zum Vergabeverfahren gegenüber allen potentiellen Bewerbern beantwortet werden können. Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Stelle für Auskünfte (w.stember@bad-sassendorf.de, Betreff: Vergabe Ausstellungsplanung) bis zum 1.2.2013 einzureichen.
4. Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die gemäß § 4 TVgG-NRW erforderliche Verpflichtungserklärung zur Mindestentlohnung abzugeben.
4. Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die gemäß § 4 TVgG-NRW erforderliche Verpflichtungserklärung zur Mindestentlohnung abzugeben.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg
Postanschrift: Seibertzstraße 1
Postort: Arnsberg
Postleitzahl: 59821
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2931822197📞
Fax: +49 29318240159 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen). Der Auftraggeber betrachtet eine solche Rüge als "unverzüglich" i. S. d. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB, die innerhalb von fünf Kalendertagen ab Kenntnis des Bewerbers/Bieters von dem vermeintlichen Verstoß gegen Vergabevorschriften erfolgt.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen). Der Auftraggeber betrachtet eine solche Rüge als "unverzüglich" i. S. d. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB, die innerhalb von fünf Kalendertagen ab Kenntnis des Bewerbers/Bieters von dem vermeintlichen Verstoß gegen Vergabevorschriften erfolgt.
Quelle: OJS 2013/S 010-012628 (2013-01-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-07-01) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-05-31 📅
Name: studio klv GmbH & Co. KG
Postanschrift: Crellestraße 29-30
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10827
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2013/S 128-220508 (2013-07-01)