Gegenstand des Auftrages ist die Planung und Errichtung einer Biomethananlage, bestehend aus den Teilelementen Biogaserzeugungsanlage, Biogasaufbereitungsanlage und Biomethaneinspeisungsanlage. Die Anlage ist mit einer Gesamtfläche von ca. 3,3 ha zu errichten. Die jährliche Behandlungskapazität ist mit 38 500 t veranschlagt. Die Anlage soll in den wesentlichen Komponenten redundant konzipiert und für einen kontinuierlichen Betrieb (Durchfluss-Verfahren) mit höchst möglicher Anlagenverfügbarkeit ausgelegt werden. Die redundante Anlagengestaltung soll es möglich machen, bei Ausfall eines Aggregates (Wartung, Reparatur etc.) den Anlagenbetrieb aufrecht zu erhalten. Folgende Einsatzstoffe sollen zunächst verarbeitet werden: — Maissilage 23 000 t/a, — Zuckerrüben 4 500 t/a, — Getreideschlempe 11 000 t/a. Die Anlieferung der nachwachsenden Rohstoffe erfolgt durch umliegende Agrarbetriebe. Entsprechend der Einsatzstoffliste EEG 2012 und der Fruchtfolgegestaltung im Pflanzenbau lässt die installierte Anlagentechnik den Einsatz anderer Ganzpflanzen bzw. Pflanzenbestandteile zu. In der Biogaserzeugungsanlage sollen Hochfermenter zum Einsatz kommen, die mit einem zentralen Rührwerk ausgestattet sind. Die Fermenter sollen ein Verhältnis zwischen Höhe und Durchmesser von ca. 1:1 haben. Bei der Aufbereitungsanlage soll ein physikalisches Druckwaschverfahren eingesetzt werden. Zur Erhöung der Absorptionsfähigkeit soll die Einmischung einer organischen Komponente erfolgen. Zu jedem der 3 Lose ist die Wartung der errichteten Anlage optional mit anzubieten. Hierzu wird ggf. jeweils ein gesonderter Wartungsvertrag abgeschlossen. Einzig zugelassenes Nebenangebot wird das Angebot eines preislichen Rabatts für den Fall sein, dass mehrere Lose gemeinsam vergeben werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-08-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-07-26.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-07-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Gaserzeugungsanlagen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Gaserzeugungsanlagen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Energieversorgung Nordhausen GmbH
Postanschrift: Straße der Genossenschaften 93
Postleitzahl: 99734
Postort: Nordhausen
Kontakt
Internetadresse: http://info@energie-nordhausen.de📧
E-Mail: j.kuelbel@energie-nordhausen.de📧
Telefon: +49 3631634654📞
Fax: +49 3631634705 📠
Für die Biomethananlage wurde ein Antrag zur Genehmigung einer Neuanlage nach § 4 BlmSchG bei der zuständigen Immissionsschutzbehörde (Landesverwaltungsamt in Weimar, Az.: 33/13/V) gestellt. Der Antrag wurde noch nicht beschieden. Mit einer Bescheidung wird Ende 2013 gerechnet.
Auswahl einer beschränkten Zahl der Teilnehmer: Der Auftraggeber wird mindestens 3, maximal 5 Bewerber zur Abgabe eines indikativen Angebots auffordern. Ausschlaggebend für die Auswahl der Teilnehmer sind:
1. Technische Leistungsfähigkeit (Qualität und Umfang der Referenzen), 70 %
2. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, 30 %.
Die Auswahl wird für jedes der 3 Lose getrennt vorgenommen.
Für die Biomethananlage wurde ein Antrag zur Genehmigung einer Neuanlage nach § 4 BlmSchG bei der zuständigen Immissionsschutzbehörde (Landesverwaltungsamt in Weimar, Az.: 33/13/V) gestellt. Der Antrag wurde noch nicht beschieden. Mit einer Bescheidung wird Ende 2013 gerechnet.
Auswahl einer beschränkten Zahl der Teilnehmer: Der Auftraggeber wird mindestens 3, maximal 5 Bewerber zur Abgabe eines indikativen Angebots auffordern. Ausschlaggebend für die Auswahl der Teilnehmer sind:
1. Technische Leistungsfähigkeit (Qualität und Umfang der Referenzen), 70 %
2. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, 30 %.
Die Auswahl wird für jedes der 3 Lose getrennt vorgenommen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrages ist die Planung und Errichtung einer Biomethananlage, bestehend aus den Teilelementen Biogaserzeugungsanlage, Biogasaufbereitungsanlage und Biomethaneinspeisungsanlage. Die Anlage ist mit einer Gesamtfläche von ca. 3,3 ha zu errichten. Die jährliche Behandlungskapazität ist mit 38 500 t veranschlagt. Die Anlage soll in den wesentlichen Komponenten redundant konzipiert und für einen kontinuierlichen Betrieb (Durchfluss-Verfahren) mit höchst möglicher Anlagenverfügbarkeit ausgelegt werden. Die redundante Anlagengestaltung soll es möglich machen, bei Ausfall eines Aggregates (Wartung, Reparatur etc.) den Anlagenbetrieb aufrecht zu erhalten.
Gegenstand des Auftrages ist die Planung und Errichtung einer Biomethananlage, bestehend aus den Teilelementen Biogaserzeugungsanlage, Biogasaufbereitungsanlage und Biomethaneinspeisungsanlage. Die Anlage ist mit einer Gesamtfläche von ca. 3,3 ha zu errichten. Die jährliche Behandlungskapazität ist mit 38 500 t veranschlagt. Die Anlage soll in den wesentlichen Komponenten redundant konzipiert und für einen kontinuierlichen Betrieb (Durchfluss-Verfahren) mit höchst möglicher Anlagenverfügbarkeit ausgelegt werden. Die redundante Anlagengestaltung soll es möglich machen, bei Ausfall eines Aggregates (Wartung, Reparatur etc.) den Anlagenbetrieb aufrecht zu erhalten.
Folgende Einsatzstoffe sollen zunächst verarbeitet werden:
— Maissilage 23 000 t/a,
— Zuckerrüben 4 500 t/a,
— Getreideschlempe 11 000 t/a.
Die Anlieferung der nachwachsenden Rohstoffe erfolgt durch umliegende Agrarbetriebe.
Entsprechend der Einsatzstoffliste EEG 2012 und der Fruchtfolgegestaltung im Pflanzenbau lässt die installierte Anlagentechnik den Einsatz anderer Ganzpflanzen bzw. Pflanzenbestandteile zu.
In der Biogaserzeugungsanlage sollen Hochfermenter zum Einsatz kommen, die mit einem zentralen Rührwerk ausgestattet sind. Die Fermenter sollen ein Verhältnis zwischen Höhe und Durchmesser von ca. 1:1 haben.
Bei der Aufbereitungsanlage soll ein physikalisches Druckwaschverfahren eingesetzt werden. Zur Erhöung der Absorptionsfähigkeit soll die Einmischung einer organischen Komponente erfolgen.
Zu jedem der 3 Lose ist die Wartung der errichteten Anlage optional mit anzubieten. Hierzu wird ggf. jeweils ein gesonderter Wartungsvertrag abgeschlossen.
Einzig zugelassenes Nebenangebot wird das Angebot eines preislichen Rabatts für den Fall sein, dass mehrere Lose gemeinsam vergeben werden.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Biogaserzeugungsanlage
Kurze Beschreibung:
Die jährliche Behandlungskapazität ist mit 38 500 t veranschlagt. Die Anlage soll in den wesentlichen Komponenten redundant konzipiert und für einen kontinuierlichen Betrieb (Durchfluss-Verfahren) mit höchst möglicher Anlagenverfügbarkeit ausgelegt werden. Die redundante Anlagengestaltung soll es möglich machen, bei Ausfall eines Aggregates (Wartung, Reparatur etc.) den Anlagenbetrieb aufrecht zu erhalten.
Die jährliche Behandlungskapazität ist mit 38 500 t veranschlagt. Die Anlage soll in den wesentlichen Komponenten redundant konzipiert und für einen kontinuierlichen Betrieb (Durchfluss-Verfahren) mit höchst möglicher Anlagenverfügbarkeit ausgelegt werden. Die redundante Anlagengestaltung soll es möglich machen, bei Ausfall eines Aggregates (Wartung, Reparatur etc.) den Anlagenbetrieb aufrecht zu erhalten.
— Maissilage 23 000 t/a
— Zuckerrüben 4 500 t/a
— Getreideschlempe 11 000 t/a
Entsprechend der Einsatzstoffliste EEG 2012 und der Fruchtfolgegestaltung im Pflanzenbau lässt die installierte Anlagentechnik den Einsatz anderer Ganzpflanzen bzw. Pflanzenbestandteile zu. In der Anlage sollen Hochfermenter zum Einsatz kommen, die mit einem zentralen Rührwerk ausgestattet sind. Die Fermenter sollen ein Verhältnis zwischen Höhe und Durchmesser von ca. 1:1 haben. Die Wartung der errichteten Anlage ist optional mit anzubieten. Hierzu wird ggf. ein gesonderter Wartungsvertrag abgeschlossen.
Entsprechend der Einsatzstoffliste EEG 2012 und der Fruchtfolgegestaltung im Pflanzenbau lässt die installierte Anlagentechnik den Einsatz anderer Ganzpflanzen bzw. Pflanzenbestandteile zu. In der Anlage sollen Hochfermenter zum Einsatz kommen, die mit einem zentralen Rührwerk ausgestattet sind. Die Fermenter sollen ein Verhältnis zwischen Höhe und Durchmesser von ca. 1:1 haben. Die Wartung der errichteten Anlage ist optional mit anzubieten. Hierzu wird ggf. ein gesonderter Wartungsvertrag abgeschlossen.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Biogasaufbereitungsanlage
Kurze Beschreibung:
Effektive Biogasaufbereitung von Rohbiogas in Biomethan-Einspeisequalität gemäß DVGW G260
— Physikalisches Druckwaschverfahren, unter Verwendung einer organischen Waschflüssigkeit,
— Gasreinigung ohne Prozesswärmebedarf,
— Methanschlupf <0,2 %, Entfernung von NH3,
— Reingasqualität mit ca. 98 % CH4,
— Erfüllung der Abgasbedingungen nach der TA-Luft.
Hierzu ist ein gesonderter Wartungsvertrag optional mit anzubieten.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Biomethaneinspeisungsanlage
Kurze Beschreibung:
Einspeisung von Biomethan in das Gasnetz
— Qualitätsüberwachung/Analyse von CO2; CH4; O2; H2S,
— Mengen- und Brennwertbestimmung,
— Brennwertanpassung mit LPG,
— Qualitätseinstellung gemäß Netzanalyse,
— Druckregelung auf Netzdruck, ggf. Trocknung,
— Regelung über Analysevorgabe,
— Odorierung,
— LPG-Tanklager in der Erde versetzt,
— Übergabe ins Gasnetz/Einspeisung.
Es werden Varianten akzeptiert ✅ Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Alte Leipziger Straße 52, 99734 Nordhausen OT Bielen, Gemarkung Leimbach.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Unternehmensdarstellung mit Angaben zur Tätigkeit und zum Inhaber/Gesellschafter und Geschäftsführer des Bewerbers.
2. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder einem vergleichbaren Register eines anderen Mitgliedstaates der EU, zum Ende der Teilnahmefrist, nicht älter als 3 Monate (Kopie).
3. Nachweis, dass kein Ausschlussgrund entsprechend § 21 Abs. 1 SektVO vorliegt. Hierzu kann der Bewerber entweder einen Bundeszentralregisterauszug bzw. mehrere Bundeszentralregisterauszüge der Personen, die zur Geschäftsführung berufen sind oder Handlungsvollmacht besitzen, vorlegen oder aber eine Eigenerklärung auf einem Formblatt abgeben; letzteres kann bei der ausschreibenden Stelle unter der E-Mail-Adresse ausschreibung-ev-nordhausen@bbh-online.de angefordert werden.
3. Nachweis, dass kein Ausschlussgrund entsprechend § 21 Abs. 1 SektVO vorliegt. Hierzu kann der Bewerber entweder einen Bundeszentralregisterauszug bzw. mehrere Bundeszentralregisterauszüge der Personen, die zur Geschäftsführung berufen sind oder Handlungsvollmacht besitzen, vorlegen oder aber eine Eigenerklärung auf einem Formblatt abgeben; letzteres kann bei der ausschreibenden Stelle unter der E-Mail-Adresse ausschreibung-ev-nordhausen@bbh-online.de angefordert werden.
Ausländische Unternehmen haben ggf. vergleichbare Nachweise ihres Herkunftslandes in deutscher Sprache oder beglaubigter Übersetzung abzugeben bzw. die Eigenerklärung in Bezug auf ausländische, den in § 21 Abs. 1 SektVO genannten Tatbeständen vergleichbare Strafnormen abzugeben.
Ausländische Unternehmen haben ggf. vergleichbare Nachweise ihres Herkunftslandes in deutscher Sprache oder beglaubigter Übersetzung abzugeben bzw. die Eigenerklärung in Bezug auf ausländische, den in § 21 Abs. 1 SektVO genannten Tatbeständen vergleichbare Strafnormen abzugeben.
5. Erklärung des Bewerbers, dass die Gesamtabwicklung des Auftrages (Bewerbung, Angebot, Vergabeverhandlung, Ausführung des evtl. Auftrages vor Ort, Bauleitung, Dokumentation und sonstige Kommunikation) in deutscher Sprache (in Wort und Schrift) erfolgt.
5. Erklärung des Bewerbers, dass die Gesamtabwicklung des Auftrages (Bewerbung, Angebot, Vergabeverhandlung, Ausführung des evtl. Auftrages vor Ort, Bauleitung, Dokumentation und sonstige Kommunikation) in deutscher Sprache (in Wort und Schrift) erfolgt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts.
2. Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft. Den Unbenklichkeitsbescheinigungen muss zu entnehmen sein, dass der Bewerber seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern bzw. Abgaben vollständig erfüllt hat. Der Ausstellungstag der Bescheinigungen darf zum Zeitpunkt des Endes der Teilnahmefrist nicht länger als 3 Monate zurück liegen. Eigenerklärungen sind nur zugelassen, wenn die zuständige Behörde keine derartigen Erklärungen ausstellt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft. Den Unbenklichkeitsbescheinigungen muss zu entnehmen sein, dass der Bewerber seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern bzw. Abgaben vollständig erfüllt hat. Der Ausstellungstag der Bescheinigungen darf zum Zeitpunkt des Endes der Teilnahmefrist nicht länger als 3 Monate zurück liegen. Eigenerklärungen sind nur zugelassen, wenn die zuständige Behörde keine derartigen Erklärungen ausstellt.
3. Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist bzw. die Eröffnung eines derartigen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist (Eigenerklärung); Ausländische Unternehmen haben, sofern möglich, vergleichbare Nachweise (zu Ziffer 1, 2, 3) ihres Herkunftslandes in deutscher Sprache oder in beglaubigter Übersetzung abzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
3. Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist bzw. die Eröffnung eines derartigen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist (Eigenerklärung); Ausländische Unternehmen haben, sofern möglich, vergleichbare Nachweise (zu Ziffer 1, 2, 3) ihres Herkunftslandes in deutscher Sprache oder in beglaubigter Übersetzung abzugeben.
4. Gesamtumsatz und Umsatz im Bereich der Errichtung von Biogaserzeugungsanlagen oder sonstigen mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbarer Projekte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Sofern ein Bewerber sich auf die Leistungsfähigkeit eines Subunternehmers/Unterauftragnehmers berufen will, ist eine Verpflichtungserklärung vorzulegen, aus der sich ergibt, dass er im Auftragsfall über die Kapazitäten dieses Subunternehmers/ Unterauftragnehmers verfügen kann. Dies gilt auch für verbundene Unternehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Sofern ein Bewerber sich auf die Leistungsfähigkeit eines Subunternehmers/Unterauftragnehmers berufen will, ist eine Verpflichtungserklärung vorzulegen, aus der sich ergibt, dass er im Auftragsfall über die Kapazitäten dieses Subunternehmers/ Unterauftragnehmers verfügen kann. Dies gilt auch für verbundene Unternehmen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Referenzen über abgeschlossene gleichartige oder vergleichbare Projekte wie die ausgeschriebene Leistung in den letzten 3 Jahren (2010, 2011 und 2012) mit Angabe der Ansprechpartner, der Auftraggeber und deren Kontaktdaten.
Die Referenzen müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen: Bei der Bewerbung auf alle Lose mindestens 2 Referenzen für Planung und Bau einer kompletten Biomethananlage mit den Elementen Biogaserzeugungsanlage, Biogasaufbereitungsanlage und Biomethaneinspeisungsanlage. Bei der Bewerbung auf nur ein einzelnes Los sind jeweils mindestens 2 Referenzen für mit dem jeweiligen Los vergleichbare Leistungen erforderlich. Referenzen für die Errichtung einer Biogaserzeugungsanlage sollen Erfahrungen bei der technischen Umsetzung von Hydrolysefermentern erkennen lassen, sofern vorhanden.
Die Referenzen müssen folgende Mindestanforderungen erfüllen: Bei der Bewerbung auf alle Lose mindestens 2 Referenzen für Planung und Bau einer kompletten Biomethananlage mit den Elementen Biogaserzeugungsanlage, Biogasaufbereitungsanlage und Biomethaneinspeisungsanlage. Bei der Bewerbung auf nur ein einzelnes Los sind jeweils mindestens 2 Referenzen für mit dem jeweiligen Los vergleichbare Leistungen erforderlich. Referenzen für die Errichtung einer Biogaserzeugungsanlage sollen Erfahrungen bei der technischen Umsetzung von Hydrolysefermentern erkennen lassen, sofern vorhanden.
2. Informationen zur Qualifikation des Personals, welches in verantwortlicher Stellung bei der Ausführung des Auftrags zum Einsatz kommen soll. Sofern ein Bewerber sich auf die Leistungsfähigkeit eines Subunternehmers berufen will, ist eine Verpflichtungserklärung vorzulegen, aus der sich ergibt, dass er im Auftragsfall über die Kapazitäten dieses Subunternehmers verfügen kann. Dies gilt auch für verbundene Unternehmen.
2. Informationen zur Qualifikation des Personals, welches in verantwortlicher Stellung bei der Ausführung des Auftrags zum Einsatz kommen soll. Sofern ein Bewerber sich auf die Leistungsfähigkeit eines Subunternehmers berufen will, ist eine Verpflichtungserklärung vorzulegen, aus der sich ergibt, dass er im Auftragsfall über die Kapazitäten dieses Subunternehmers verfügen kann. Dies gilt auch für verbundene Unternehmen.
3. Nachweise über Qualitätsmanagement-Zertifizierung (ISO 9001) bzw. Umweltmanagement-Zertifizierung (ISO 14001) sofern vorhanden bzw. vergleichbarer Zertifikate.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
— Gewährleistungsbürgschaften, Vertragserfüllungsbürgschaften, nähere Angaben/weitere Sicherheiten gem. Vergabeunterlagen und Vergabeverhandlungen,
— Versicherung gegen Schadensrisiken, nähere Angaben in Ausschreibungsunterlagen,
— Gesamtschuldnerische Haftung bei Bietergemeinschaften.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Nähere Angaben in den Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bei der Bewerbung von Bietergemeinschaften (zunächst Bewerbergemeinschaften) haben diese gemeinsam mit ihrem Teilnahmeantrag eine Aufstellung der Mitglieder der Bietergemeinschaft mit Bezeichnung eines bevollmächtigten Vertreters sowie eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung einzureichen, dass der bevollmächtigte Vertreter sämtliche Mitglieder gegenüber der Vergabestelle vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bei der Bewerbung von Bietergemeinschaften (zunächst Bewerbergemeinschaften) haben diese gemeinsam mit ihrem Teilnahmeantrag eine Aufstellung der Mitglieder der Bietergemeinschaft mit Bezeichnung eines bevollmächtigten Vertreters sowie eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung einzureichen, dass der bevollmächtigte Vertreter sämtliche Mitglieder gegenüber der Vergabestelle vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: EVN Biomethan GmbH i. G.
Kontakt
Kontaktperson: Joachim Külbel
Name: Becker Büttner Held
Postanschrift: Magazinstraße 15-16
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10179
Kontaktperson: Christoph Engel, Dr. Sascha Michaels
Telefon: +49 30611284023📞
E-Mail: ausschreibung-ev-nordhausen@bbh-online.de📧
Fax: +49 30611284099 📠
URL der Teilnahme: http://www.bbh-online.de🌏
E-Mail: nachpruefungsstelle@tlvwa.thueringen.de📧
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-02-01 📅
Datum des Endes: 2014-10-31 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Weimarplatz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de📧
Telefon: +49 36137737276📞
Fax: +49 36137739354 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist jedenfalls dann unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabebestimmungen im Vergabeverfahren erkannt und nicht unverzüglich gegenüber der Vergabestelle gerügt hat, § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Der Nachprüfungsantrag ist auch dann unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, verstrichen sind. Auf die weiteren Vorschriften des § 107 Abs. 2 und Abs. 3 GWB wird hingewiesen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist jedenfalls dann unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabebestimmungen im Vergabeverfahren erkannt und nicht unverzüglich gegenüber der Vergabestelle gerügt hat, § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Der Nachprüfungsantrag ist auch dann unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, verstrichen sind. Auf die weiteren Vorschriften des § 107 Abs. 2 und Abs. 3 GWB wird hingewiesen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 147-256376 (2013-07-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-04-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 10 073 388 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge