Ersatzbau der Grundschule Rahewinkel, Rahewinkel 9 in Hamburg Billstedt – Projektsteuerungs- und Projektleitungsleistungen

Freie und Hansestadt Hamburg, FB SBH | Schulbau Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß §26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen.
Vor diesem Hintergrund beabsichtigt der Landesbetrieb SBH auf Bestellung der BSB den Ersatz-bau der 5-zügigen Grundschule Rahewinkel in Hamburg Billstedt. Der Neubau umfasst u. a. ein Forum, allgemeine Unterrichtsräume, Fachklassen sowie die Erweiterung als Ganztagsschule.
Der Standort:
Der Schulstandort Rahewinkel befindet sich zwischen „Große Holl“ und „Rahewinkel“ auf 2, voneinander getrennten Flurstücken. Auf dem südlichen Flurstück (3252) befinden sich u. a. das Bestandsgebäude, der Pausenhofbereich, der Parkplatz und die schuleigene Trafo-Station, auf dem nördlichen Flurstück (2224) die Turnhalle, die Pavillons und das Hausmeisterhaus, das 2005 fertig gestellt wurde, einschließlich der entsprechenden Außenflächen. Der Ersatzbau soll auf dem nördlichen Grundstück entstehen und bei laufendem Schulbetrieb realisiert werden.
Zur Sicherung des laufenden Schulbetriebs für die derzeit 450 Schülerinnen und Schüler sind darüber hinaus Interimsmaßnahmen erforderlich.
Die Baumaßnahme:
Folgende Maßnahmen sind im Rahmen des oben genannten Projektes erforderlich:
1. Neubau von provisorischen Klassenräumen (Interimsmaßnahme).
2. Rückbau der vorhandenen Provisorien (Klassenpavillons).
3. Ersatzbau.
4. Rückbau Bestandsgebäude.
Für den Neubau wurde bereits ein hochbaulicher Entwurf erarbeitet. Die bisherige Beauftragung umfasste die Leistungsphasen 1 bis 3 der Objektplanung, der Technische Ausrüstung sowie der Tragwerksplanung. Die weiteren Leistungsphasen der Objektplanung sowie die Leistungen der Technischen Ausrüstung werden in einem gesonderten VOF-Verfahren ausgeschrieben.
Folgende Gebäudedaten des Neubaus sind derzeit geplant:
NF: 3 974,50 qm,
VF: 1 254,00 qm,
TF: 107,40 qm,
NGF: 5 335,90 qm,
BGF: 5 838 qm,
BRI: 26 425 cbm,
A/V: 0,36,
VF/NF: 31,5 %.
Für die geplante Baumaßnahme steht nach Abzug der vorliegenden Planungsleistungen der Objekt- und TGA-Planung (LPH 1-3) ein Gesamtbudget von ca. 13,5 Mio. EUR (netto) für die Kostengruppen 200 bis 700 zur Verfügung.
Auftragsgegenstand:
Gegenstand des Auftrags sind Projektsteuerungs- und Projektleitungsleistungen gem. § 205 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“. Zentral für die Aufgabe sind die Überprüfung der Kostenschätzungen und -berechnungen der Objekt- und Fachplaner sowie das Veranlassen erforderlicher Anpassungsmaßnahmen.
Die Leistungen der Projektsteuerung werden der Honorarzone III gem. § 204 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ zugeordnet.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus den Projektstufen 1 (voraussichtlich 50 %), 2 und 3, sowie optional den Projektstufen 4 und 5 gem. § 205 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“. Eine nähere Konkretisierung der Projektstufe 1 wird mit Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt.
Das Vorhaben ist von einer komplexen Akteursstruktur geprägt – bestehend aus dem Auftraggeber, den Planern, der BSB, der Schulleitung, sowie ggf. schulischer Gremien und weiterer Partner (z. B. bezirkliche Behördenvertreter).
Zeitlicher Rahmen:
Die Maßnahme soll unverzüglich fortgesetzt und durchgeführt werden. Der Termin der Übergabe und somit der Nutzung des Ersatzgebäudes ist für Ende 2016 vorgesehen. Anschließend erfolgen der Rückbau der Interimsmaßnahme (8 Klassen) und der Abbruch des Bestandsgebäudes (bis 2018). Die Baumaßnahme erfolgt bei laufendem Schulbetrieb.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-08-29 Auftragsbekanntmachung
2014-08-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-08-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf ca. 300 000 EUR (netto) inklusive Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer geschätzt.300 000
Gesamtwert des Auftrags: 300 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freie und Hansestadt Hamburg, FB SBH | Schulbau Hamburg
Postanschrift: U 40 Einkauf/Vergabe, An der Stadthausbrücke 1
Postleitzahl: 20355
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg.de/schulbau/ 🌏
E-Mail: vergabestellesbh@sbh.fb.hamburg.de 📧
Telefon: +49 40428236268 📞
Fax: +49 40427310143 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-08-29 📅
Einreichungsfrist: 2013-09-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 169-293439
ABl. S-Ausgabe: 169
Zusätzliche Informationen
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf der folgenden Homepage veröffentlicht: http://www.hamburg.de/fb/sbh-ausschreibungen/ Vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens: Versand Angebotsaufforderung 42. KW 2013 Submissionstermin der Honorarangebote 46. KW 2013 Verhandlungsgespräche 48. KW 2013. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Leistungen der Objektplanung und der Fachingenieure werden in gesonderten VOF-Verfahren vergeben. Der mit der Projektsteuerung Beauftragte wird von der Teilnahme an der Vergabe der Objektplanung als Bewerber/Bieter ausgeschlossen, weil eine Interessenkollision droht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß §26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen.
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Vor diesem Hintergrund beabsichtigt der Landesbetrieb SBH auf Bestellung der BSB den Ersatz-bau der 5-zügigen Grundschule Rahewinkel in Hamburg Billstedt. Der Neubau umfasst u. a. ein Forum, allgemeine Unterrichtsräume, Fachklassen sowie die Erweiterung als Ganztagsschule.
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Der Standort:
Der Schulstandort Rahewinkel befindet sich zwischen „Große Holl“ und „Rahewinkel“ auf 2, voneinander getrennten Flurstücken. Auf dem südlichen Flurstück (3252) befinden sich u. a. das Bestandsgebäude, der Pausenhofbereich, der Parkplatz und die schuleigene Trafo-Station, auf dem nördlichen Flurstück (2224) die Turnhalle, die Pavillons und das Hausmeisterhaus, das 2005 fertig gestellt wurde, einschließlich der entsprechenden Außenflächen. Der Ersatzbau soll auf dem nördlichen Grundstück entstehen und bei laufendem Schulbetrieb realisiert werden.
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Zur Sicherung des laufenden Schulbetriebs für die derzeit 450 Schülerinnen und Schüler sind darüber hinaus Interimsmaßnahmen erforderlich.
Die Baumaßnahme:
Folgende Maßnahmen sind im Rahmen des oben genannten Projektes erforderlich:
1. Neubau von provisorischen Klassenräumen (Interimsmaßnahme).
2. Rückbau der vorhandenen Provisorien (Klassenpavillons).
3. Ersatzbau.
4. Rückbau Bestandsgebäude.
Für den Neubau wurde bereits ein hochbaulicher Entwurf erarbeitet. Die bisherige Beauftragung umfasste die Leistungsphasen 1 bis 3 der Objektplanung, der Technische Ausrüstung sowie der Tragwerksplanung. Die weiteren Leistungsphasen der Objektplanung sowie die Leistungen der Technischen Ausrüstung werden in einem gesonderten VOF-Verfahren ausgeschrieben.
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Folgende Gebäudedaten des Neubaus sind derzeit geplant:
NF: 3 974,50 qm,
VF: 1 254,00 qm,
TF: 107,40 qm,
NGF: 5 335,90 qm,
BGF: 5 838 qm,
BRI: 26 425 cbm,
A/V: 0,36,
VF/NF: 31,5 %.
Für die geplante Baumaßnahme steht nach Abzug der vorliegenden Planungsleistungen der Objekt- und TGA-Planung (LPH 1-3) ein Gesamtbudget von ca. 13,5 Mio. EUR (netto) für die Kostengruppen 200 bis 700 zur Verfügung.
Auftragsgegenstand:
Gegenstand des Auftrags sind Projektsteuerungs- und Projektleitungsleistungen gem. § 205 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“. Zentral für die Aufgabe sind die Überprüfung der Kostenschätzungen und -berechnungen der Objekt- und Fachplaner sowie das Veranlassen erforderlicher Anpassungsmaßnahmen.
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Die Leistungen der Projektsteuerung werden der Honorarzone III gem. § 204 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ zugeordnet.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus den Projektstufen 1 (voraussichtlich 50 %), 2 und 3, sowie optional den Projektstufen 4 und 5 gem. § 205 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“. Eine nähere Konkretisierung der Projektstufe 1 wird mit Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt.
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Das Vorhaben ist von einer komplexen Akteursstruktur geprägt – bestehend aus dem Auftraggeber, den Planern, der BSB, der Schulleitung, sowie ggf. schulischer Gremien und weiterer Partner (z. B. bezirkliche Behördenvertreter).
Zeitlicher Rahmen:
Die Maßnahme soll unverzüglich fortgesetzt und durchgeführt werden. Der Termin der Übergabe und somit der Nutzung des Ersatzgebäudes ist für Ende 2016 vorgesehen. Anschließend erfolgen der Rückbau der Interimsmaßnahme (8 Klassen) und der Abbruch des Bestandsgebäudes (bis 2018). Die Baumaßnahme erfolgt bei laufendem Schulbetrieb.
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Menge oder Umfang:
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf ca. 300 000 EUR (netto) inklusive Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer geschätzt.
Beschreibung der Optionen:
Projektstufen 4 und 5 gem. § 205 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projekt-steuerung/Projektmanagement“ als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Dauer: 60 Monate
Referenznummer: SBH VOF 023/2013
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie ein Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese sind schriftlich oder unter der E-Mail vergabestellesbh@sbh.fb.hamburg.de anzufordern.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerbungsbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden nicht zugelassen. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten.
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B) Für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden Projektsteuerer gesucht, die über Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern und in der Bearbeitung von Projekten mit komplexer Akteurskonstellation verfügen. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt aus der Gruppe der Bewerber, die die Mindestanforderungen erfüllen (III.2.1, III.2.2, III.2.3).
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C) Die Bildung einer Bietergemeinschaft ist möglich, die Bieter müssen bereit sein, bei Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat die geforderten Angaben, Unterlagen, Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Der Bewerbungsbogen ist für eine Bietergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
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D) Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen abzugeben:
— vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular inkl. folgender Erklärungen und Nachweise:
— Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (in Kopie),
— Anlage 1B: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 (6) a) bis g) VOF sowie §4 (9) a) bis e) gegen den Bewerber vorliegen (Vordruck),
— Anlage 1B-1: Erklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern ordnungsgemäß erfüllt hat. gemäß § 4 (9) VOF (in Kopie),
— Anlage 1B-2: Erklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von gesetzlichen Sozialabgaben ordnungsgemäß erfüllt hat. gemäß § 4 (9) VOF (in Kopie),
— Anlage 1C: Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen gemäß § 4 (2) VOF (Vordruck),
— Anlage 1D: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck),
— Anlage 1E: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften (Vordruck),
— Anlage 1F: Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck),
— Anlage 1G: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragsnehmern (Vordruck),
— Anlage 1H: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes § 3 Hamburgisches Vergabegesetz (Vordruck),
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.1 genannten Deckungssummen (in Kopie),
— Anlage 3A: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Befähigung aller Büroinhaber und der für die Leistung vorgesehenen Personen (Anlage: 3A-1) (in Kopie),
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben), d. h. nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein.
E) Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden.
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Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.
F) Das Format der Unterlagen soll DIN A4 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsformular vorgegebenen Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Seiten werden bitte durchgehend nummeriert.
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G) Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen.
Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden).
b) Erklärung über den Umsatz (netto) für entsprechende Dienstleistungen (Leistungsbereich Projektsteuerung gem. § 205 AHO) in den letzten drei Geschäftsjahren (2010-2012) (§ 5 Abs. 4 c VOF).
Geforderter Mindeststandard: Der durchschnittliche Umsatz (netto) für entsprechende Dienstleistungen muss mindestens 300 000 EUR (netto) betragen.
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
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Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 5 Abs. 4 VOF aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Leistungsübersicht: Liste der wesentlichen in den letzten max. sechs Jahren (Stichtag: 1.1.2007) erbrachten Leistungen (§ 5 Abs. 5 b VOF), unter Angabe:
— der Projektbezeichnung,
— der Art des Projektes (Bauaufgabe),
— des (öffentlichen/privaten) Auftraggebers (inkl. Nennung des Ansprechpartners mit Kontaktdaten),
— der erbrachten abgeschlossenen Projektstufen (die letzte abgeschlossene Projektstufe des Projektes muss innerhalb der letzten sechs Jahre erbracht sein, Stichtag: 1.1.2013),
— Gesamtprojektkosten (in EUR; brutto),
— der Leistungszeit,
— Kurzbeschreibung zur Akteursstruktur (vgl. Ziffer II.1.5, dort ist die komplexe Akteurstruktur für dieses Vorhaben beschrieben) des Projekts.
Geforderter Mindeststandard: Mindestens ein Projekt in der Leistungsübersicht muss für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht worden sein.
b) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre (je Jahr 2011, 2012, 2013).
Geforderter Mindeststandard: mind. 3 Mitarbeiter/innen im Durchschnitt der letzten drei Jahre im Bereich Projektsteuerung gem. § 205 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“.
Bietergemeinschaften können diese Anforderung gemeinsam erfüllen.
c) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers, der für die Leistung vorgesehenen Personen; Geforderter Mindeststandard: Ingenieur/in für die Leistungen der Projektsteuerung.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
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Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt/erklären der/die Bewerber/innen insofern ihre bzw. seine Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen (die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind unter folgenden Bedingungen zugelassen: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem/r Vertreter/in.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 19 VOF.
Teilnahmeberechtigt ist, wer nach den Gesetzen der Länder (in den EWR-Mitgliedstaaten sowie in der Schweiz) berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur zu tragen oder nach den einschlägigen EG-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieurin/Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind zuzulassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen Verantwortlichen mit entsprechender Qualifikation benennen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Auswahlkriterien (gewertet werden die Projekte aus der Leistungsübersicht):
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1) vergleichbare Größe (Gesamtprojektkosten: größer/gleich 3 Mio. EUR brutto):
1 Projekt = 1 Punkt, ,
2 Projekte = 2 Punkte,
3 und mehr Projekte = 3 Punkte (insgesamt max. 3 Punkte).
2) Öffentlicher Auftraggeber:
2 Projekte = 4 Punkte,
3 und mehr Projekte = 6 Punkte (insgesamt max. 6 Punkte),
3) vergleichbares Leistungsbild (Projektstufen 1 bis 5).
Projekt mit bis zu 1-3 Projektstufen = 1 Punkt,
Projekt mit allen 5 Projektstufen = 2 Punkte,
max. 3 Projekte werden gewertet (insge-samt max. 6 Punkte).
4) Projekt mit vergleichbar komplexer Akteursstruktur (vgl. Ziffer III.2.3):
1 Projekt = 2 Punkt,
3 und mehr Projekte = 6 Punkte (insgesamt max. 6 Punkte).
Insgesamt sind maximal 21 Punkte zu erzielen. Die Auftraggeberin beabsichtigt, 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufzufordern. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. § 10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
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Vergabekriterien
Kriterium: 1. Fachlicher Wert (20)
2. Qualität (20)
3. Kundendienst und technische Hilfe (20)
4. Leistungszeitpunkt und Ausführungszeitraum (10)
5. Preis/Honorar (30)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Kirsten Spann

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: SBH VOF 023/2013
Zusätzliche Informationen
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung auf der folgenden Homepage veröffentlicht: http://www.hamburg.de/fb/sbh-ausschreibungen/
Vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens:
Versand Angebotsaufforderung 42. KW 2013
Submissionstermin der Honorarangebote 46. KW 2013
Verhandlungsgespräche 48. KW 2013.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
Die Leistungen der Objektplanung und der Fachingenieure werden in gesonderten VOF-Verfahren vergeben. Der mit der Projektsteuerung Beauftragte wird von der Teilnahme an der Vergabe der Objektplanung als Bewerber/Bieter ausgeschlossen, weil eine Interessenkollision droht.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 40428402039 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird.
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Des Weiteren ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: SBH | Schulbau Hamburg, Rechtsabteilung (U 1)
Postanschrift: An der Stadthausbrücke 1
Postleitzahl: 20355
Fax: +49 40427927120 📠
Quelle: OJS 2013/S 169-293439 (2013-08-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-08-14)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 157-283242
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 169-293439
ABl. S-Ausgabe: 157

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-07-15 📅
Name: KVL Bauconsult GmbH
Postanschrift: Spichernstraße 2
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10777
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs.3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Fax: +49 40427310143 📠
Quelle: OJS 2014/S 157-283242 (2014-08-14)