Erste Ausbaustufe zur Erneuerung/Erweiterung der IT-Infrastruktur – Anwendungscluster für den elektronischen Datenaustausch
Einleitende Informationen:
Die Informationstechnische Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung (ITSG GmbH) entwickelt und optimiert Datenaustauschverfahren im Auftrag aller Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen. Sie unterstützt außerdem die Datenverarbeitung im Auftrag der Krankenkassen und ihrer Verbände.
Die ITSG bietet ihre Dienstleistungen in verschiedenen Servicegraden/Serviceklassen an. Je nach Kundenanforderung stehen den Kunden sowohl isolierte (premium), dedizierte (exclusive) Umgebungen, als auch geteilte (shared), virtualisierte Umgebungen zur Verfügung.
In Abhängigkeit des jeweiligen Servicegrads werden die Dienste der ITSG sowohl in virtualisierten, als auch in physikalischen Umgebungen erbracht. Die Notwendigkeit für verschiedene Servicegrade ergibt sich aus technischen, organisatorischen oder gesetzlichen Anforderungen.
Durch die zentrale Verarbeitung deutschlandweit erfasster Sozialversichertendaten werden höchste Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenschutz gestellt. Die Arbeit der ITSG orientiert sich u. a. am BSI Grundschutzhandbuch.
Da es sich bei den verarbeiteten Daten um geschäftskritische Daten des Sozialversicherungswesens handelt, muss zudem eine hohe Qualität und Verfügbarkeit der Dienste gewährleistet sein.
Die IT-Landschaft „Shared Services“ der ITSG wird einer teilweisen Neuordnung unterzogen werden. Dabei sollen vor allem die administrativen Aufwände für den Betrieb der IT-Infrastruktur reduziert und die Flexibilität der IT-Bereitstellung erhöht werden.
Zur Erreichung der gesteckten Ziele wird die ITSG konvergente Systeme (converged systems) einsetzen und setzt damit auf die Vorteile der hohen Integration und des einheitlichen Managements aller Systemkomponenten (Server, Storage, Netzwerk). Die ITSG benötigt aufeinander abgestimmte und nach Vorgaben abschließend konfigurierte Server- Storage- und Netzwerkkomponenten inklusive der erforderlichen Managementsoftware und der Hypervisor als ein Produkt das sofort nutzbar und einsetzbar ist.
Der Einsatz o. g. konvergenter „Komplettlösungen“ ist für drei wesentliche Anwendungen („Anwendungscluster“) der „Shared Services“ vorgesehen. Die Umsetzung bzw. Realisierung ist daher in 3 Stufen geplant, wobei jede Stufe eine(n) der 3 Anwendungen („Anwendungscluster“) repräsentiert.
Zu erbringende Leistung:
Die erste Stufe bezieht sich auf den Anwendungscluster für den „Elektronischen Datenaustausch (primär Fachanwendungen – Dialoganwendungen)“. Für diese erste Stufe und somit für den 1. Anwendungscluster werden folgende Leistungen ausgeschrieben:
— Beschaffung und Lieferung der Hardware-Komponenten,
— Installation, Integration und Bereitstellung der Systeme,
— Schulung und Dokumentation zu Managementsoftware, zum Monitoring der kompletten Lösung, zum SLA-Reporting und zu den Integrationsschnittstellen,
— Wartung und Support für o. g. konvergente Systeme aus einer Hand (one face to the customer).
Anforderungen an die zu erbringenden Leistungen:
Die detaillierten Anforderungen sind im Dokument „Leistungsanforderungen“ formuliert, welches gemäß VI.3 unter
https://ausschreibung-it-infrastruktur.itsg.de/ abgerufen werden kann.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-12-13.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-11-12.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2013-11-12
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Auftragsbekanntmachung
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2014-03-26
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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