Erstellung eines Feinkonzeptes für die Stadt Iserlohn im Wettbewerb um die „KWK-Modellkommune 2012 bis 2017“
Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) soll in Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (NRW) stark ausgebaut werden mit dem Ziel, den Anteil von Strom aus KWK-Anlagen auf 25 % zu erhöhen. Zu diesem Zweck hat NRW den dreistufigen Wettbewerb „KWK-Modellkommune 2012-2017“ ausgerufen. Insgesamt stehen 25 Millionen EUR als Fördersumme bereit, die sich auf die Erstellung der 15 Feinkonzepte und im wesentlichen auf die Maßnahmen zur Umsetzung verteilen.
Die erste Stufe des Wettbewerbs, in der die Kommunen in einem Grobkonzept ihre Strategie-Idee zur Erhöhung des KWK-Anteils innerhalb ihrer Kommune beschreiben, ist abgeschlossen. Die Stadt Iserlohn ist auf der Grundlage ihres Grobkonzepts ausgewählt worden und nun – in der 2. Stufe des Wettbewerbs – aufgefordert, bis zum 31.3.2014 ein Feinkonzept vorzulegen. Die Erstellung des Feinkonzepts wird mit bis zu 90 % vom Land NRW gefördert.
Das Konzept der Kraft-Wärme-Kommune Iserlohn (KWK-I) beruht auf 3 Säulen der Anwendung der KWK, die als Module auf andere Kommunen übertragbar sind:
1. Erweiterung/Optimierung der vorhandenen Fernwärme,
2. Errichtung von neuen KWK-Nahwärmeinseln außerhalb des Fernwärmenetzes,
3. Errichtung von neuer Mikro-KWK zur Objektversorgung außerhalb der Fern- und Nahwärme.
Im Rahmen der Erstellung des Feinkonzeptes sind die KWK Potenziale in Iserlohn in einer Studie detailliert zu ermitteln, BHKW Basisdaten zu erheben und Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchzuführen, die KWK Potenzialanalysen sind im gesamten Stadtgebiet zu erheben und auf die lokalisierten Gebiete zu überprüfen, aussagekräftige Kennzahlen zu ermitteln, eine Basisdatenbestimmung für Wärmenetze durchzuführen, den Einbau von Brennstoffzellen zu ermitteln und ein Kommunikations- und Bürgerbeteiligungskonzept zu erstellen. Ziel ist der Aufbau des virtuellen Kraftwerks Iserlohn durch Zusammenschluss von zu errichtenden KWK-Anlagen, die zusätzlich zum Regelbetrieb von BHKWs flexibel sekundäre positive wie negative sekundäre Regelkapazität bereitstellen. Zur zusätzlichen erhöhten Nutzung der Primärenergie erfolgt ein Einsatz von BHKW ggf. mit Brennwerttechnik. Unter Einbindung hocheffizienter Brennstoffzellen sollen innovative Technologien in die Betrachtung der Feinkonzepterstellung einfließen.
Die weiteren Einzelheiten entnehmen die Bieter bitte den Vergabeunterlagen, die bei der o. g. Kontaktstelle abgefordert werden können.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-10-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-22.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2013-08-22
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Auftragsbekanntmachung
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2013-12-02
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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