Erstellung, Pflege und Weiterentwicklung von Anwendungen

GKV-Spitzenverband

Zur Umsetzung der dem Auftraggeber übertragenen Aufgaben ist eine umfassende IT-Unterstützung notwendig. Die hier bekannt gemachte Ausschreibung betrifft die benötigte externe Unterstützung im Bereich der Entwicklung von Individualanwendungen für Geschäftsprozesse des Auftraggebers.
Im Ergebnis der Ausschreibung soll mit 4 Partnern, die die wirtschaftlichsten Angebote nach den Kriterien der Vergabeunterlagen abgegeben haben, ein Rahmenvertrag abgeschlossen werden. Nach den Bestimmungen dieses Rahmenvertrages sollen dann jeweils nach Durchführung eines Wettbewerbes unter den Rahmenvertragspartnern Einzelverträge über konkrete Leistungen mit einzelnen Rahmenvertragspartnern geschlossen werden.
Im Einzelnen werden folgende Leistungen benötigt:
(1) Erstellung von neuen Anwendungen auf Basis der Java Plattform Enterprise Edition (Java EE)
- insbesondere Web-Anwendungen - in einer eigenen Entwicklungsumgebung des Auftragnehmers.
(2) Pflege und Weiterentwicklung der vorhandenen und zukünftigen Anwendungen.
Bestandteil der vertraglichen Verpflichtungen für den Fall der Einzelbeauftragung werden Vorgaben zur professionellen Steuerung des eigenen Entwicklungsprozesses, zur regelmäßige Bereitstellung von Berichten zum Entwicklungsfortschritt, zur Teilnahme an und Unterstützung von Projektveranstaltungen beim Auftraggeber, zur Abstimmung der Entwicklung mit dem Bereich IT-Koordination des Auftraggebers und zum Abschluss von Beratungsverträgen mit der Informationstechnischen Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung (ITSG GmbH) sein.
Über das genaue Volumen der über die Laufzeit des Rahmenvertrages abzuwickelnden Entwicklungsleistungen und ihre Aufteilung in einzelne Projekte lassen sich gegenwärtig keine Angaben machen. Deshalb ist auch offen in welchem Umfang der einzelne Rahmenvertragspartner mit einer Beauftragung rechnen kann.
Nähere Informationen über die zu erbringenden Leistungen enthält ein Informationsmemorandum zum Teilnahmewettbewerb, das interessierte Unternehmen bei der unter 1.1) angegebenen Kontaktstelle kostenfrei per E-Mail oder Fax abrufen können.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-08-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-07-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-07-12 Auftragsbekanntmachung
2014-02-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-07-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: GKV-Spitzenverband
Postanschrift: Reinhardtstraße 30
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gkv-spitzenverband.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@gkv-spitzenverband.de 📧
Fax: +49 302062888989 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-07-12 📅
Einreichungsfrist: 2013-08-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-07-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 137-238435
ABl. S-Ausgabe: 137
Zusätzliche Informationen
Nähere Informationen zu dem Auftrag und zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs enthält ein Informationsmemorandum, das interessierte Unternehmen bei der unter 1.1) genannten Kontaktstelle kostenfrei per E-Mail oder Fax abrufen können. Dieses enthält auch die für die Führung der Eignungsnachweise zwingend zu verwendenden Formblätter.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zur Umsetzung der dem Auftraggeber übertragenen Aufgaben ist eine umfassende IT-Unterstützung notwendig. Die hier bekannt gemachte Ausschreibung betrifft die benötigte externe Unterstützung im Bereich der Entwicklung von Individualanwendungen für Geschäftsprozesse des Auftraggebers.
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Im Ergebnis der Ausschreibung soll mit 4 Partnern, die die wirtschaftlichsten Angebote nach den Kriterien der Vergabeunterlagen abgegeben haben, ein Rahmenvertrag abgeschlossen werden. Nach den Bestimmungen dieses Rahmenvertrages sollen dann jeweils nach Durchführung eines Wettbewerbes unter den Rahmenvertragspartnern Einzelverträge über konkrete Leistungen mit einzelnen Rahmenvertragspartnern geschlossen werden.
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Im Einzelnen werden folgende Leistungen benötigt:
(1) Erstellung von neuen Anwendungen auf Basis der Java Plattform Enterprise Edition (Java EE)
- insbesondere Web-Anwendungen - in einer eigenen Entwicklungsumgebung des Auftragnehmers.
(2) Pflege und Weiterentwicklung der vorhandenen und zukünftigen Anwendungen.
Bestandteil der vertraglichen Verpflichtungen für den Fall der Einzelbeauftragung werden Vorgaben zur professionellen Steuerung des eigenen Entwicklungsprozesses, zur regelmäßige Bereitstellung von Berichten zum Entwicklungsfortschritt, zur Teilnahme an und Unterstützung von Projektveranstaltungen beim Auftraggeber, zur Abstimmung der Entwicklung mit dem Bereich IT-Koordination des Auftraggebers und zum Abschluss von Beratungsverträgen mit der Informationstechnischen Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung (ITSG GmbH) sein.
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Über das genaue Volumen der über die Laufzeit des Rahmenvertrages abzuwickelnden Entwicklungsleistungen und ihre Aufteilung in einzelne Projekte lassen sich gegenwärtig keine Angaben machen. Deshalb ist auch offen in welchem Umfang der einzelne Rahmenvertragspartner mit einer Beauftragung rechnen kann.
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Nähere Informationen über die zu erbringenden Leistungen enthält ein Informationsmemorandum zum Teilnahmewettbewerb, das interessierte Unternehmen bei der unter 1.1) angegebenen Kontaktstelle kostenfrei per E-Mail oder Fax abrufen können.
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: SV 13-9005
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.) Vorlage eines Auszugs aus dem Handelsregister des Herkunftslandes oder eines vergleichbaren Nachweises, der nicht älter als drei Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmeantragsfrist sein darf. Sofern der Bewerber, das Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder Dritte im Falle von Ziff. 7 nicht im Handelsregister verzeichnet sind, genügt eine Eigenerklärung über die Haftungs- und Eigentumsverhältnisse.
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2.) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der in § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A genannten Tatbestände.
Hinweis: Zur Nachweisführung sind zwingend die Formblätter zu verwenden, die als Bestandteil des Informationsmemorandums zum Teilnahmewettbewerb bei der unter Ziff. 1.1) genannten Kontaktstelle kostenfrei per E-Mail oder per Fax abgerufen werden können.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1.) Erklärung des Bewerbers über den erzielten Umsatz seines Unternehmens jeweils gesamt sowie bezogen auf Softwareentwicklungstätigkeiten auf Basis der Java Platform, Enterprise Edition (Java EE) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
2.) Erklärung des Bewerbers über den in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils mit dem größten Kunden erzielten Umsatz.
Hinweis: zur Nachweisführung ist zwingend ein Formblatt zu verwenden, das als Bestandteil des Informationsmemorandums zum Teilnahmewettbewerb bei der unter Ziff. 1.1) genannten Kontaktstelle kostenfrei per E-Mail oder per Fax abgerufen werden kann.
Mindeststandards:
Der jährliche Umsatz mit Softwareentwicklungen auf Basis von Java EE gem. 1.) muss in jedem Jahr mindestens 500 000.00 EUR brutto (in Worten: fünfhunderttausend und 0/00 EUR) betragen haben.
Der Umsatz gem. 2.) darf im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre nicht mehr als 30 Prozent des Gesamtumsatzes betragen haben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.) Kurze Unternehmensdarstellung:
- Eckdaten zum Unternehmen: i. Gesellschaftsform; ii. Geschäftstätigkeit; iii. Konzernverbindungen; iv. Liste verbundener Unternehmen & strategischer Partner;
- Darstellung über Zustand und Entwicklung des Unternehmens sowie einzelner Geschäftsfelder;
- Darstellung des Umsatzes nach Auftraggeberbranchen gestaffelt.
- Gesamtanzahl der Mitarbeiter sowie die Anzahl der Mitarbeiter mit Geschäftsbereich Softwareentwicklung und die Angabe der Anzahl der Mitarbeiter Geschäftsbereich Softwareentwicklung mit einer Unternehmenszugehörigkeit von mehr als 3 Jahren.
2.) Angabe von mindestens 3 Referenzen über innerhalb der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre durchgeführte Projekte zur Softwareentwicklung mit folgenden Angaben für jede Referenz:
- Abgabe einer schriftlichen Kurzdarstellung der Tätigkeiten und des Umfangs der Projekte auf jeweils maximal 2 Seiten,
- Angabe des Auftraggebers (soweit zulässig; andernfalls allgemeine Umschreibung des Auftraggebers/der Auftraggeberin),
- Angabe eines Ansprechpartners für Rückfragen,
- Angabe des Leistungszeitraums,
- Anzahl der Projekttage,
- Anzahl der Entwicklertage.
3.) Benennung und Nachweis der Eignung des/der Projektleiters/Projektleiterin, welche/r für den Auftrag vorgesehen ist durch
- Nachweise der beruflichen Befähigung (Vorlage von Universitäts-/ Hochschulabschlusszeugnis bzw. Berufsabschlusszeugnis in Kopie und Darstellung des beruflichen Werdegangs)
- sowie Nachweis von Erfahrungen (Projektmanagement in der Softwareentwicklung) im Bereich des ausgeschriebenen Leistungsgegenstands durch Angabe von vergleichbaren Referenzprojekten.
4.) Benennung und Nachweis der Eignung dreier weiterer Mitarbeiter, welche für den Auftrag vorgesehen sind durch
- Nachweis der beruflichen Befähigung durch Darstellung des beruflichen Werdegangs in einem Kurzlebenslauf
- sowie Nachweis der Eignung (Programmiererfahrung mit Java Enterprise, Softwarearchitektur, Requirements Engineering, Qualitätssicherung) per Zertifikat o. ä. oder Nachweis von Erfahrungen im Bereich des ausgeschriebenen Leistungsgegenstands durch Angabe von vergleichbaren Referenzprojekten.
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5.) Darstellung des eigenen internen Prozess- und Qualitätsmanagementsystems für Softwareentwicklungsprojekte sowie des oder der verwendeten Vorgehensmodelle(s) zur Softwareentwicklung, etwaiger erfüllter Standards sowie Angabe etwaiger Zertifizierungen (ISO 9000, ISO 20000, CMMI, SPICE oder vergleichbar)
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Hinweis: zur Nachweisführung ist zwingend ein Formblatt zu verwenden, das als Bestandteil des Informationsmemorandums zum Teilnahmewettbewerb bei der unter Ziff. 1.1) genannten Kontaktstelle kostenfrei per E-Mail oder per Fax abgerufen werden kann.
Mindeststandards:
Die Referenzen nach 2.) müssen mindestens umfassen:
- ein Enterprise Java Entwicklungsprojekt für einen öffentlich rechtlichen Auftraggeber mit einem Aufwand von mindestens 200 Personentagen;
- ein Entwicklungsprojekt einer Java-Webanwendung, die über das Internet erreichbar ist, mit einem Aufwand von mindestens 100 Personentagen;
- ein Entwicklungsprojekt, das Schnittstellen der Anwendung zu Fremdsystemen umfasst hat.
Diese Anforderungen können sowohl kumulativ (mehrere in einer Referenz) als auch alternativ (jeweils eine pro Referenz) verwirklicht werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gemäß Vergabeunterlagen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Zahl der Wirtschaftsteilnehmer der Rahmenvereinbarung: 4
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 4
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber entscheidet bei der Auswahl der Bewerber nach folgenden Kriterien mit folgender Gewichtung:
1.) Fachkompetenz, belegt durch Erfahrung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft aufgrund von Aufträgen oder Projekten, die hinsichtlich der Aufgabe mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind anhand der vorgelegten Referenzen (50 %);
2.) Qualifikation der für die Ausführung der Leistung verantwortlichen Projektleitung, belegt anhand der vorgelegten Angaben, Erklärungen und Nachweise (15 %);
3.) Qualifikation der für die Ausführung der Leistung vorgesehenen Mitarbeiter, belegt anhand der vorgelegten Angaben, Erklärungen und Nachweise (15 %);
4.) Qualitätsmanagementsystem, belegt durch die Ausführungen (20 %)
Die Wertung erfolgt für jedes Unterkriterium separat mit Punkten auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten, wobei die volle Punktzahl die beste erreichbare Bewertung darstellt. Der Auftraggeber bewertet die Vergleichbarkeit der Referenzprojekte gem. 1.) mit dem Auftragsgegenstand nach Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad der erbrachten Leistungen. Die vorgelegten Referenzen werden in ihrer Gesamtheit bewertet. Eine gesonderte Benotung einzelner Referenzen findet nicht statt. Auf die Anzahl der über die Mindestanforderungen hinausgehenden Referenzen kommt es nicht an. Falls nach diesen anzuwendenden Kriterien eine objektive Auswahl unter gleich qualifizierten Bewerbern nicht mehr nachvollziehbar durchgeführt werden kann und Teilnahmeanträge mit gleicher Punktzahl bewertet werden, ist eine Auswahl durch Losentscheid möglich.
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Nähere Informationen über das Auswahlverfahren enthält ein Informationsmemorandum zum Teilnahmewettbewerb, das interessierte Unternehmen bei der unter 1.1) angegebenen Kontaktstelle kostenfrei per E-Mail oder Fax abrufen können.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Frau Angelika Greb

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: SV 13-9005

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de/ 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Rügen wegen behaupteter Vergabeverstöße sind unverzüglich gegenüber der unter 1.1 genannten Kontaktstelle zu erheben. Darüber hinaus wird auf § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB hingewiesen. Danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, verstrichen sind.
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Quelle: OJS 2013/S 137-238435 (2013-07-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-02-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-02-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-02-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 031-050372
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 137-238435
ABl. S-Ausgabe: 31

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 10117 Berlin.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (40)
2. Qualität (60)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-02-03 📅
Name: Usu ag
Postanschrift: Zanderstraße 7
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53177
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Name: Arxes ID Berlin GmbH
Postanschrift: Salzufer 8
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10587

3️⃣
Name: Datagroup BGS GmbH
Postanschrift: Auf den Tongruben 3
Postort: Siegburg
Postleitzahl: 53721

4️⃣
Name: Comline AG
Postanschrift: Hauert 8
Postort: Dortmund
Postleitzahl: 44227
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Jana Frohberg

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Fax: +49 22894990 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 101a Informations- und Wartepflicht:
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101b Unwirksamkeit:
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber:
1. gegen § 101a verstoßen hat oder
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
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(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2014/S 031-050372 (2014-02-10)