Geschichte: Der UN Campus ist das Zentrum der Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn, auf dem zurzeit ca. 700 Mitarbeiter beschäftigt sind. Er wurde 2006 eingeweiht und geht auf einen Beschluss des Bundes, des Landes NRW und der Bundesstadt Bonn aus dem Jahr 2002 zurück, in dem die Ansiedlung von Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn vereinbart wurde. Gegenstand der Vereinbarung des Deutschen Bundestages war die gebündelte Unterbringung der UN Organisationen im ehemaligen Plenarbereich im räumlichen Zusammenhang mit dem Internationalen Kongress- und Veranstaltungszentrum Bundeshaus Bonn (IKBB/WCCB) – heute Congress Center Bonn (CCB) – für das die Bundesstadt Bonn die Trägerschaft übernahm. Damit wurde den Vereinten Nationen in Bonn das ehemalige „Neue Abgeordneten Hochhaus“ („Langer Eugen“) und das ehemalige „Alte Abgeordneten Hochhaus“ (AHH) zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung gestellt. Der „Lange Eugen“ wurde den Vereinten Nationen als erster Abschnitt des UN Campus Bonn für 11 UN Organisationen im Jahr 2006 übergeben. In einem zweiten Schritt wurde das ehemalige Alte Abgeordneten Hochhaus für die Unterbringung des Sekretariats der Klimarahmenkonvention UNFCCC hergerichtet, das voraussichtlich im Oktober 2013 bezogen wird. Bauaufgabe Erweiterungsneubau: Um den zusätzlichen Raumbedarf für ca. 330 Mitarbeiter des Klimarahmensekretariats der Vereinten Nationen (UNFCCC) zu decken, soll ein Erweiterungsbau auf dem UN Campus in Bonn errichtet werden. Angesichts der Aufgaben und Bedeutung des Sekretariats für den internationalen Klimaschutz muss der Neubau in vorbildlicher Weise hohe Nachhaltigkeitsanforderungen hinsichtlich gestalterischer, ökologischer und energetischer Aspekte erfüllen und als hochwertiges Gebäude im Passivhausstandard umgesetzt werden. Ziel für die geplante Neubaumaßnahme ist es, das Zertifikat „Gold“ entsprechend den Kriterien des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) zu erreichen. Das Raumprogramm umfasst für das Erweiterungsgebäude eine Hauptnutzfläche (NF 1–6) von rund 7 700 m². Es handelt sich um ein Bürogebäude mit einem Konferenzsaal. Als Kostenobergrenze wird in dem Architektenwettbewerb derzeit ein Betrag von 38,8 Mio. EUR inkl. 19 % USt. für die Kostengruppen 300–500 vorgegeben. Bauaufgaben „Altes Wasserwerk“ und „Pumpenhaus“: Die beiden historischen denkmalgeschützten Gebäude - das „Alte Wasserwerk“ und das „Pumpenhaus“ – sollen in das Gelände und das Nutzungskonzept einbezogen werden. Beide sollen zukünftig für Tagungen, Kongresse und Veranstaltungen genutzt werden. Da die Gebäude in den 80er Jahre für die interimistische Nutzung durch den Bundestag hergerichtet wurden, sind diese für die geplanten Nutzungen nach wie vor geeignet. Daher sind ausschließlich begrenzte Instandsetzungsmaßnahmen und ein notwendige Mindestrenovierung mit geschätzten Baukosten von ca. 4 Mio. EUR vorgesehen. Bauaufgaben Logistik- und Wirtschaftsgebäude: Das nordöstlich des Langen Eugens liegende Logistikgebäude mit einer BGF von ca. 470 m² dient auch als Ein- und Ausgangsgebäude zum UN Campus. Aufgrund des zukünftigen Personalzuwachses soll der Empfangs- und Anmeldebereich des Gebäudes um 100 m² erweitert werden. Des Weiteren ist ein neues Wirtschaftsgebäude für das Facility Management mit einer Nutzfläche von ca. 375 m² zu realisieren. Die Integration von Teilnutzungen im Erweiterungsneubau sind denkbar. Planungswettbewerb: Derzeit wird ein offener zweiphasiger anonymer Wettbewerb für Arbeitsgemeinschaften aus Architekten (federführend) und Landschaftsarchitekten nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) und den übergeordneten Regelungen der Vergabeverordnung für freiberufliche Leistungen (VOF 2009) durchgeführt. Ziel des Wettbewerbs ist es, — ein Planungsteam, — ein Konzept zur Integration des Erweiterungsbaus in den Campus mit den unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden und dem alten Baumbestand in der Rheinaue, — einen Vorentwurf für die Realisierung des Gebäudes und der Außenanlagen zu finden. Da von einer deutlichen Abweichung zwischen dem Baukörper des Erweiterungsneubaus und dem geltenden B-Plan auszugehen ist, wird eine B-Plan-Änderung auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses erfolgen. Die Wettbewerbsentscheidung wird am 10./11.09.2013 erfolgen. Die Ergebnisse werden im Internet unter www.bbr.bund.de veröffentlicht. Dort sind ebenfalls Informationen zum UN Campus und zur Auslobung des Wettbewerbs eingestellt. Leistungsbild – Technische Ausrüstung Ziel dieses Vergabeverfahrens nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die Vergabe der Fachplanung der Technischen Ausrüstung gemäß § 53 HOAI 2013 in 2 Teillosen für den Erweiterungsneubau, die Bestandsgebäude Altes Wasserwerk und Pumpenhaus sowie die Erweiterung des Logistik- und Wirtschaftsgebäudes. Los 1: Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen, Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen, Anlagengruppe 7 nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen Los 2: Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen, Anlagengruppe 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Anlagengruppe 6 Förderanlagen Die Bestandsgebäude befinden sich auf der Liegenschaft und sind teilweise infrastrukturell sowie sicherheitstechnisch in die Planung der Außenanlagen mit zu integrieren. Während der gesamten Planung und Ausführung ist auf die Bedürfnisse des Nutzers und die Anforderungen des laufenden Betriebes einzugehen. Es sind intensive Abstimmungen mit dem Auftraggeber erforderlich. Die Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) gemäß den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) wurde bereits erstellt und ist als Projektziel verbindlich einzuhalten. Im weiteren Projektverlauf ist eine Mitwirkung, unter Rücksichtnahme der baufachlich genehmigten und haushaltsmäßig anerkannten ES-Bau, zur Aufstellung der Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau) zu leisten. Hinsichtlich des Nachhaltigen Bauens (sh. Leitfaden Nachhaltiges Bauen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)) und des zu erreichenden Passivhaus-Standards sind Maßnahmen und Entscheidungen im Rahmen der Planung und Ausführung ökonomisch, ökologisch, energetisch und soziokulturell/funktional mit zu untersuchen und zu bewerten. Anrechenbare Kosten Die Baukosten der Kostengruppen 300 bis 500 werden vorläufig auf Basis der Auslobung des Architektenwettbewerbs auf ca. 38,8 Mio. EUR inkl. 19 % USt. geschätzt. Hinzu kommen die anteiligen Kosten der Kostengruppen 600 und 700. Projektdauer/Ausführung November 2013–Juni 2018.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-10-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-09-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-09-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik
Menge oder Umfang:
Im eigenen Büro, mit Partnern in Bietergemeinschaft oder mit Nachunternehmern sind auszuführen:Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung (TGA) nach § 53 HOAI 2013Die Leistungsvergabe erfolgt in Losen wie folgt:Los 01: TGA Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7Los 02: TGA Anlagengruppen 4, 5 und 6Für folgende Leistungsstufen:1. Vor-/ Entwurfs-/ und Genehmigungsplanung (Lph 2, 3, 4)2. Ausführungsplanung (Lph 5)3. Leistungen für die Vergabe (Lph 6, 7)4. Objektüberwachung und Dokumentation/Objektbetreuung (Lph 8, 9)Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht jedoch nicht.Rahmenbedingungen fachspezifische Objektüberwachung durch dauerhafte Anwesenheit vor Ort erforderlich.
Im eigenen Büro, mit Partnern in Bietergemeinschaft oder mit Nachunternehmern sind auszuführen:Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung (TGA) nach § 53 HOAI 2013Die Leistungsvergabe erfolgt in Losen wie folgt:Los 01: TGA Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7Los 02: TGA Anlagengruppen 4, 5 und 6Für folgende Leistungsstufen:1. Vor-/ Entwurfs-/ und Genehmigungsplanung (Lph 2, 3, 4)2. Ausführungsplanung (Lph 5)3. Leistungen für die Vergabe (Lph 6, 7)4. Objektüberwachung und Dokumentation/Objektbetreuung (Lph 8, 9)Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht jedoch nicht.Rahmenbedingungen fachspezifische Objektüberwachung durch dauerhafte Anwesenheit vor Ort erforderlich.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Vertretung für die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Postanschrift: Deichmanns Aue 31-37
Postleitzahl: 53179
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://bbr.bund.de🌏
E-Mail: vergabe-bonn@bbr.bund.de📧
Telefon: +49 228994010📞
Fax: +49 228994011223 📠
Hinweis: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Vergaben - Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) - Inland und hier unter der Vergabe-Nr. 1972/13 erhältlich. Diese Unterlagen können ebenfalls per Fax oder E- Mail unter der unter Punkt I.1) genannten Adresse abgefordert werden.
Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag einzureichen und mit dem beigefügten „Aufkleber“ zu kennzeichnen
Die Bewerbungsunterlagen sind bei der unter I.1) genannten Adresse mit der Angabe der Vergabenummer 1972/13 einzureichen.
Die Nichtanwendung des Bewerbungsbogens ebenso wie fehlende Unterschriften führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzu1 reichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Hinweis:
Nachfragen können bis zum 1.10.2013 an vergabe-bonn@bbr.bund.de gerichtet werden. Später eingehende Fragen werden nicht mehr beantwortet.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Hinweis: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Vergaben - Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) - Inland und hier unter der Vergabe-Nr. 1972/13 erhältlich. Diese Unterlagen können ebenfalls per Fax oder E- Mail unter der unter Punkt I.1) genannten Adresse abgefordert werden.
Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag einzureichen und mit dem beigefügten „Aufkleber“ zu kennzeichnen
Die Bewerbungsunterlagen sind bei der unter I.1) genannten Adresse mit der Angabe der Vergabenummer 1972/13 einzureichen.
Die Nichtanwendung des Bewerbungsbogens ebenso wie fehlende Unterschriften führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzu1 reichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Hinweis:
Nachfragen können bis zum 1.10.2013 an vergabe-bonn@bbr.bund.de gerichtet werden. Später eingehende Fragen werden nicht mehr beantwortet.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Geschichte:
Der UN Campus ist das Zentrum der Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn, auf dem zurzeit ca. 700 Mitarbeiter beschäftigt sind. Er wurde 2006 eingeweiht und geht auf einen Beschluss des Bundes, des Landes NRW und der Bundesstadt Bonn aus dem Jahr 2002 zurück, in dem die Ansiedlung von Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn vereinbart wurde.
Der UN Campus ist das Zentrum der Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn, auf dem zurzeit ca. 700 Mitarbeiter beschäftigt sind. Er wurde 2006 eingeweiht und geht auf einen Beschluss des Bundes, des Landes NRW und der Bundesstadt Bonn aus dem Jahr 2002 zurück, in dem die Ansiedlung von Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn vereinbart wurde.
Gegenstand der Vereinbarung des Deutschen Bundestages war die gebündelte Unterbringung der UN Organisationen im ehemaligen Plenarbereich im räumlichen Zusammenhang mit dem Internationalen Kongress- und Veranstaltungszentrum Bundeshaus Bonn (IKBB/WCCB) – heute Congress Center Bonn (CCB) – für das die Bundesstadt Bonn die Trägerschaft übernahm.
Gegenstand der Vereinbarung des Deutschen Bundestages war die gebündelte Unterbringung der UN Organisationen im ehemaligen Plenarbereich im räumlichen Zusammenhang mit dem Internationalen Kongress- und Veranstaltungszentrum Bundeshaus Bonn (IKBB/WCCB) – heute Congress Center Bonn (CCB) – für das die Bundesstadt Bonn die Trägerschaft übernahm.
Damit wurde den Vereinten Nationen in Bonn das ehemalige „Neue Abgeordneten Hochhaus“ („Langer Eugen“) und das ehemalige „Alte Abgeordneten Hochhaus“ (AHH) zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung gestellt.
Der „Lange Eugen“ wurde den Vereinten Nationen als erster Abschnitt des UN Campus Bonn für 11 UN Organisationen im Jahr 2006 übergeben. In einem zweiten Schritt wurde das ehemalige Alte Abgeordneten Hochhaus für die Unterbringung des Sekretariats der Klimarahmenkonvention UNFCCC hergerichtet, das voraussichtlich im Oktober 2013 bezogen wird.
Der „Lange Eugen“ wurde den Vereinten Nationen als erster Abschnitt des UN Campus Bonn für 11 UN Organisationen im Jahr 2006 übergeben. In einem zweiten Schritt wurde das ehemalige Alte Abgeordneten Hochhaus für die Unterbringung des Sekretariats der Klimarahmenkonvention UNFCCC hergerichtet, das voraussichtlich im Oktober 2013 bezogen wird.
Bauaufgabe Erweiterungsneubau:
Um den zusätzlichen Raumbedarf für ca. 330 Mitarbeiter des Klimarahmensekretariats der Vereinten Nationen (UNFCCC) zu decken, soll ein Erweiterungsbau auf dem UN Campus in Bonn errichtet werden.
Angesichts der Aufgaben und Bedeutung des Sekretariats für den internationalen Klimaschutz muss der Neubau in vorbildlicher Weise hohe Nachhaltigkeitsanforderungen hinsichtlich gestalterischer, ökologischer und energetischer Aspekte erfüllen und als hochwertiges Gebäude im Passivhausstandard umgesetzt werden.
Angesichts der Aufgaben und Bedeutung des Sekretariats für den internationalen Klimaschutz muss der Neubau in vorbildlicher Weise hohe Nachhaltigkeitsanforderungen hinsichtlich gestalterischer, ökologischer und energetischer Aspekte erfüllen und als hochwertiges Gebäude im Passivhausstandard umgesetzt werden.
Ziel für die geplante Neubaumaßnahme ist es, das Zertifikat „Gold“ entsprechend den Kriterien des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) zu erreichen.
Das Raumprogramm umfasst für das Erweiterungsgebäude eine Hauptnutzfläche (NF 1–6) von rund 7 700 m². Es handelt sich um ein Bürogebäude mit einem Konferenzsaal. Als Kostenobergrenze wird
in dem Architektenwettbewerb derzeit ein Betrag von 38,8 Mio. EUR inkl. 19 % USt. für die Kostengruppen 300–500 vorgegeben.
Bauaufgaben „Altes Wasserwerk“ und „Pumpenhaus“:
Die beiden historischen denkmalgeschützten Gebäude - das „Alte Wasserwerk“ und das „Pumpenhaus“ – sollen in das Gelände und das Nutzungskonzept einbezogen werden.
Beide sollen zukünftig für Tagungen, Kongresse und Veranstaltungen genutzt werden. Da die Gebäude in den 80er Jahre für die interimistische Nutzung durch den Bundestag hergerichtet wurden, sind diese für die geplanten Nutzungen nach wie vor geeignet. Daher sind ausschließlich begrenzte Instandsetzungsmaßnahmen und ein notwendige Mindestrenovierung mit geschätzten Baukosten von ca. 4 Mio. EUR vorgesehen.
Beide sollen zukünftig für Tagungen, Kongresse und Veranstaltungen genutzt werden. Da die Gebäude in den 80er Jahre für die interimistische Nutzung durch den Bundestag hergerichtet wurden, sind diese für die geplanten Nutzungen nach wie vor geeignet. Daher sind ausschließlich begrenzte Instandsetzungsmaßnahmen und ein notwendige Mindestrenovierung mit geschätzten Baukosten von ca. 4 Mio. EUR vorgesehen.
Bauaufgaben Logistik- und Wirtschaftsgebäude:
Das nordöstlich des Langen Eugens liegende Logistikgebäude mit einer BGF von ca. 470 m² dient auch als Ein- und Ausgangsgebäude zum UN Campus. Aufgrund des zukünftigen Personalzuwachses soll der Empfangs- und Anmeldebereich des Gebäudes um 100 m² erweitert werden.
Das nordöstlich des Langen Eugens liegende Logistikgebäude mit einer BGF von ca. 470 m² dient auch als Ein- und Ausgangsgebäude zum UN Campus. Aufgrund des zukünftigen Personalzuwachses soll der Empfangs- und Anmeldebereich des Gebäudes um 100 m² erweitert werden.
Des Weiteren ist ein neues Wirtschaftsgebäude für das Facility Management mit einer Nutzfläche von ca. 375 m² zu realisieren. Die Integration von Teilnutzungen im Erweiterungsneubau sind denkbar.
Planungswettbewerb:
Derzeit wird ein offener zweiphasiger anonymer Wettbewerb für Arbeitsgemeinschaften aus Architekten (federführend) und Landschaftsarchitekten nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) und den übergeordneten Regelungen der Vergabeverordnung für freiberufliche Leistungen (VOF 2009) durchgeführt.
Derzeit wird ein offener zweiphasiger anonymer Wettbewerb für Arbeitsgemeinschaften aus Architekten (federführend) und Landschaftsarchitekten nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) und den übergeordneten Regelungen der Vergabeverordnung für freiberufliche Leistungen (VOF 2009) durchgeführt.
Ziel des Wettbewerbs ist es,
— ein Planungsteam,
— ein Konzept zur Integration des Erweiterungsbaus in den Campus mit den unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden und dem alten Baumbestand in der Rheinaue,
— einen Vorentwurf für die Realisierung des Gebäudes und der Außenanlagen zu finden.
Da von einer deutlichen Abweichung zwischen dem Baukörper des Erweiterungsneubaus und dem geltenden B-Plan auszugehen ist, wird eine B-Plan-Änderung auf der Grundlage des Wettbewerbsergebnisses erfolgen.
Die Wettbewerbsentscheidung wird am 10./11.09.2013 erfolgen. Die Ergebnisse werden im Internet unter www.bbr.bund.de veröffentlicht. Dort sind ebenfalls Informationen zum UN Campus und zur Auslobung des Wettbewerbs eingestellt.
Leistungsbild – Technische Ausrüstung
Ziel dieses Vergabeverfahrens nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die Vergabe der Fachplanung der Technischen Ausrüstung gemäß § 53 HOAI 2013 in 2 Teillosen für den Erweiterungsneubau, die Bestandsgebäude Altes Wasserwerk und Pumpenhaus sowie die Erweiterung des Logistik- und Wirtschaftsgebäudes.
Ziel dieses Vergabeverfahrens nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die Vergabe der Fachplanung der Technischen Ausrüstung gemäß § 53 HOAI 2013 in 2 Teillosen für den Erweiterungsneubau, die Bestandsgebäude Altes Wasserwerk und Pumpenhaus sowie die Erweiterung des Logistik- und Wirtschaftsgebäudes.
Los 1:
Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen,
Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen,
Anlagengruppe 7 nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen
Los 2:
Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen,
Anlagengruppe 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen,
Anlagengruppe 6 Förderanlagen
Die Bestandsgebäude befinden sich auf der Liegenschaft und sind teilweise infrastrukturell sowie sicherheitstechnisch in die Planung der Außenanlagen mit zu integrieren.
Während der gesamten Planung und Ausführung ist auf die Bedürfnisse des Nutzers und die Anforderungen des laufenden Betriebes einzugehen. Es sind intensive Abstimmungen mit dem Auftraggeber erforderlich.
Die Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau) gemäß den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) wurde bereits erstellt und ist als Projektziel verbindlich einzuhalten.
Im weiteren Projektverlauf ist eine Mitwirkung, unter Rücksichtnahme der baufachlich genehmigten und haushaltsmäßig anerkannten ES-Bau, zur Aufstellung der Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau) zu leisten.
Hinsichtlich des Nachhaltigen Bauens (sh. Leitfaden Nachhaltiges Bauen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)) und des zu erreichenden Passivhaus-Standards sind Maßnahmen und Entscheidungen im Rahmen der Planung und Ausführung ökonomisch, ökologisch, energetisch und soziokulturell/funktional mit zu untersuchen und zu bewerten.
Hinsichtlich des Nachhaltigen Bauens (sh. Leitfaden Nachhaltiges Bauen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)) und des zu erreichenden Passivhaus-Standards sind Maßnahmen und Entscheidungen im Rahmen der Planung und Ausführung ökonomisch, ökologisch, energetisch und soziokulturell/funktional mit zu untersuchen und zu bewerten.
Anrechenbare Kosten
Die Baukosten der Kostengruppen 300 bis 500 werden vorläufig auf Basis der Auslobung des Architektenwettbewerbs auf ca. 38,8 Mio. EUR inkl. 19 % USt. geschätzt. Hinzu kommen die anteiligen Kosten der Kostengruppen 600 und 700.
Projektdauer/Ausführung
November 2013–Juni 2018.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Los 1: TGA Anlagegruppen 1, 2, 3 und 7.
Kurze Beschreibung: Siehe Punkt: II.1.5).
Menge oder Umfang: Siehe Punkt: II.1.5).
Zusätzliche Angaben zu den Losen: Siehe Punkt: II.1.5).
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Los 2: TGA Anlagegruppen 4, 5 und 6.
Zusätzliche Angaben zu den Losen: Siehe Punkt: II.1.5)
Menge oder Umfang:
Im eigenen Büro, mit Partnern in Bietergemeinschaft oder mit Nachunternehmern sind auszuführen:
Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung (TGA) nach § 53 HOAI 2013
Die Leistungsvergabe erfolgt in Losen wie folgt:
Los 01: TGA Anlagengruppen 1, 2, 3 und 7
Los 02: TGA Anlagengruppen 4, 5 und 6
Für folgende Leistungsstufen:
1. Vor-/ Entwurfs-/ und Genehmigungsplanung (Lph 2, 3, 4)
2. Ausführungsplanung (Lph 5)
3. Leistungen für die Vergabe (Lph 6, 7)
4. Objektüberwachung und Dokumentation/Objektbetreuung (Lph 8, 9)
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht jedoch nicht.
Rahmenbedingungen fachspezifische Objektüberwachung durch dauerhafte Anwesenheit vor Ort erforderlich.
Dauer: 55 Monate
Referenznummer: 1972/13 - bitte stets angeben.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vollständig ausgefüllter und von dem/den (bevollmächtigten) Vertreter/n des Bewerbers/der Bietergemeinschaft unterschriebener Bewerbungsbogen Teil A und Teil B.
2. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ (Kopie des Abschlusszeugnisses), bei ausländischen Bewerbern Nachweise gemäß Richtlinie 2005/36/EG oder 2001/19/EG.
3. Eigenerklärung zu § 4 Abs.2 VOF (wirtschaftliche Zusammenarbeit/ Unabhängigkeit) und zu § 4 Abs. 6 und 9 VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 1 des Bewerbungsbogens.
4. Nachweis der Vertretungsbefugnis im Falle einer Bietergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung der Partner zugunsten des Unterzeichners der Bewerbung; Anlage 2 des Bewerbungsbogens.
Die geforderten Unterlagen (Bewerbungsbogen Los 1/Bewerbungsbogen Los 2/Eigenerklärung/Vollmacht) sind abrufbar, siehe VI.3.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
III.2.2.1) Los 1
Der Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist durch eine Erklärung über den jeweiligen Umsatz des Bewerbers/der Bietergemeinschaft für den Leistungsbereich der Technischen Gebäudeausrüstung (Anlagengruppen 1, 2, 3, 7) in den vergangenen 3 Geschäftsjahren gemäß § 5 (4) c VOF zu erbringen. Der Bewerber darf den Umsatz des für den jeweiligen Leistungsbereich vorgesehenen Nachunternehmers hinzurechnen. Die Angaben sind im Bewerbungsbogen Teil A
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist durch eine Erklärung über den jeweiligen Umsatz des Bewerbers/der Bietergemeinschaft für den Leistungsbereich der Technischen Gebäudeausrüstung (Anlagengruppen 1, 2, 3, 7) in den vergangenen 3 Geschäftsjahren gemäß § 5 (4) c VOF zu erbringen. Der Bewerber darf den Umsatz des für den jeweiligen Leistungsbereich vorgesehenen Nachunternehmers hinzurechnen. Die Angaben sind im Bewerbungsbogen Teil A
einzutragen.
Mindestanforderungen
Im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre muss der Umsatz mindestens 800 000,00 EUR betragen haben.
III.2.2.2) Los 2
Der Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist durch eine Erklärung über den jeweiligen Umsatz des Bewerbers/der Bietergemeinschaft für den Leistungsbereich der Technischen Gebäudeausrüstung (Anlagengruppen 4, 5, 6) in den vergangenen 3 Geschäftsjahren gemäß § 5 (4) c VOF zu erbringen. Der Bewerber darf den Umsatz des für den jeweiligen Leistungsbereich vorgesehenen Nachunternehmers hinzurechnen. Die Angaben sind im Bewerbungsbogen Teil A einzutragen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist durch eine Erklärung über den jeweiligen Umsatz des Bewerbers/der Bietergemeinschaft für den Leistungsbereich der Technischen Gebäudeausrüstung (Anlagengruppen 4, 5, 6) in den vergangenen 3 Geschäftsjahren gemäß § 5 (4) c VOF zu erbringen. Der Bewerber darf den Umsatz des für den jeweiligen Leistungsbereich vorgesehenen Nachunternehmers hinzurechnen. Die Angaben sind im Bewerbungsbogen Teil A einzutragen.
Im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre muss der Umsatz mindestens 700 000,00 EUR betragen haben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen bzw. folgende Unterlagen vorzulegen und mittels des Bewerbungsbogens nachzuweisen:
III.2.3.1) Bewerbungsbogen Teil A
III.2.3.1.1) Los 1
a) Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers/ der Bietergemeinschaft in den vergangenen 2 Jahren und aktuell.
Hierzu zählen Büroinhaber + fest angestellte Mitarbeiter, die über eine abgeschlossene Fachausbildung verfügen.
Der Bewerber darf die Anzahl der Beschäftigten des für den jeweiligen Leistungsbereich vorgesehenen Nachunternehmers hinzurechnen.
Mindestanforderungen
Es müssen im Bereich der Technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 1,2,3,7):
— mindestens 9 Personen, die über eine abgeschlossene Fachausbildung verfügen davon,
— mindestens 6 Personen, die über eine abgeschlossene Fachausbildung (Dipl.-Ing. TH/FH, Bachelor, Master) im Bereich Versorgungstechnik oder gleichwertig verfügen,
pro Jahr beschäftigt sein/gewesen sein.
7
b) Vorstellung von 2 mit der Bauaufgabe vergleichbaren realisierten Referenzprojekten, insbesondere mit Angaben zu Ort, Art und Besonderheit der Baumaßnahme, Auftraggeber, Umfang der erbrachten Leistungen, Bausumme Mindestanforderungen
— beide Referenzprojekte wurde innerhalb der letzten 6 Jahre (zwischen 01/2007 und 08/2013) zur Nutzung übergeben,
— in beiden Referenzprojekten wurden mindestens 3 Anlagengruppen (der Anlagegruppen 1, 2, 3,7) mit den Lph 2–8 gem. HOAI betreut,
— Bei einem Referenzprojekt betrug das Projektvolumen mindestens 10,0 Mio. EUR brutto (KG 300 + 400 nach DIN 276),
— beide Referenzprojekte wurden in einem EU-Mitgliedsstaat realisiert.
III.2.3.1.2) Los 2
Es müssen im Bereich der Technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 4, 5, 6)
— mindestens 6 Personen, die über eine abgeschlossene Fachausbildung (Dipl.-Ing. TH/FH, Bachelor, Master) im Bereich Elektrotechnik oder gleichwertig verfügen,
— mindestens 1 Person, die nachweislich nach DIN 14675 für Brandmeldeanlagen zertifiziert ist, pro Jahr beschäftigt sein/gewesen sein.
— in beiden Referenzprojekten wurden mindestens 2 Anlagengruppen (der Anlagegruppen 4, 5, 6) mit den Lph 2–8 gem. HOAI betreut,
III.2.3.2) Bewerbungsbogen Teil B
III.2.3.2.1) Los 1
a) Vorlage von Unterlagen des/der Projektverantwortlichen und seines/seiner Stellvertreters/in zur fachspezifischen Ausbildung, zu Berufs- und Projekterfahrung, ggf. Sprachkenntnissen und zur Einbindung in aktuelle und in Aussicht stehende Projekte,
b) Vorstellung von je einem mit der Bauaufgabe vergleichbaren und realisierten Referenzprojektes des/der Projektverantwortlichen und seines/seiner Stellvertreters/in, insbesondere mit Angaben zu Art und Besonderheit der Baumaßnahme, Ort, Auftraggeber, Umfang der erbrachten Leistungen und der anteiligen Baukosten der KG 400.
b) Vorstellung von je einem mit der Bauaufgabe vergleichbaren und realisierten Referenzprojektes des/der Projektverantwortlichen und seines/seiner Stellvertreters/in, insbesondere mit Angaben zu Art und Besonderheit der Baumaßnahme, Ort, Auftraggeber, Umfang der erbrachten Leistungen und der anteiligen Baukosten der KG 400.
8
Mindestanforderungen an das jeweilige Referenzprojekt
— das Referenzprojekt wurde innerhalb der vergangenen 6 Jahre (zwischen 01/2007 und 08/2013) zur Nutzung übergeben,
— Es wurden die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 mit den Lph 2–8 betreut,
— Die anteiligen Kosten betragen mindestens 3,0 Mio. EUR brutto (KG 400 nach DIN 276),
— das Referenzprojekt wurde in einem EU-Mitgliedsstaat realisiert.
c) Vorlage von Arbeitsproben des/der Projektverantwortlichen Mindestanforderungen
Vorlage von mindestens 5 von 7 möglichen Arbeitsproben.
Werden nur 5 Arbeitsproben eingereicht, werden diese mit 0 Punkten bewertet.
Werden weniger als 5 Arbeitsproben eingereicht, kann die Bewerbung insgesamt nicht mehr berücksichtigt werden.
III.2.3.2.2) Los 2
a) Vorlage von Unterlagen des/der Projektverantwortlichen und seines Stellvertreters zur fachspezifischen Ausbildung, zu Berufs- und Projekterfahrung, ggf. Sprachkenntnissen und zur Einbindung in aktuelle und in Aussicht stehende Projekte,
b) Vorstellung von je einem mit der Bauaufgabe vergleichbaren und realisierten Referenzprojektes des/der Projektverantwortlichem und seines/seiner Stellvertreters/in, insbesondere mit Angaben zu Art und Besonderheit der Baumaßnahme, Ort, Auftraggeber, Umfang der erbrachten Leistungen und der anteiligen Baukosten der KG 400.
b) Vorstellung von je einem mit der Bauaufgabe vergleichbaren und realisierten Referenzprojektes des/der Projektverantwortlichem und seines/seiner Stellvertreters/in, insbesondere mit Angaben zu Art und Besonderheit der Baumaßnahme, Ort, Auftraggeber, Umfang der erbrachten Leistungen und der anteiligen Baukosten der KG 400.
— Es wurden die Anlagengruppen 4, 5, 6 mit den Lph 2–8 betreut,
c) Vorlage von Arbeitsproben der Projektverantwortlichen Mindestanforderungen
Weitere Anforderungen an die Referenzprojekte des Bewerbers/der Bietergemeinschaft und der Projektverantwortlichen und an die einzureichenden Unterlagen, sowie Angaben zur Bewertung: siehe Bewerbungsbogen Los 1 Teil A+B und Bewerbungsbogen Los 2 Teil A+B.
Weitere Anforderungen an die Referenzprojekte des Bewerbers/der Bietergemeinschaft und der Projektverantwortlichen und an die einzureichenden Unterlagen, sowie Angaben zur Bewertung: siehe Bewerbungsbogen Los 1 Teil A+B und Bewerbungsbogen Los 2 Teil A+B.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 500 000 EUR für Personenschäden und von 1 500 000 EUR für sonstige Schäden entsprechend Anhang 4 (RBBau) nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 RBBau.
Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, sofern sie für den Fall der Auftragserteilung eine Rechtsform annehmen, in der jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet (GbR/ARGE, Partnergesellschaft). Eines der Partnerbüros ist dem Auftraggeber als Ansprechpartner zu benennen und aus diesem Büro ist der/die Projektleiter/-in uneingeschränkt als Vertreter/-in für die Bietergemeinschaft zu bevollmächtigen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, sofern sie für den Fall der Auftragserteilung eine Rechtsform annehmen, in der jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet (GbR/ARGE, Partnergesellschaft). Eines der Partnerbüros ist dem Auftraggeber als Ansprechpartner zu benennen und aus diesem Büro ist der/die Projektleiter/-in uneingeschränkt als Vertreter/-in für die Bietergemeinschaft zu bevollmächtigen.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher davon betroffener Bewerbergemeinschaften.
Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmern sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.
Sonstige besondere Bedingungen:
Bereitschaftserklärung zur Anwendung eines internetbasiertem Projektkommunikations- und Managementsystem (z.B. think project!).
— Bereitschaftserklärung zur Anwendung von EDV-Programmen, die die Kompatibilität der GAEBFormate unterstützt (z.B. RIB Arriba),
— Bereitschaftserklärung zur Anwendung von STLB-Bau,
— Projektsprache: Deutsch.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Für jede Bewerbung sind teilnahmeberechtigt:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Personen die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG oder 2001/19/EG gewährleistet ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Personen die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG oder 2001/19/EG gewährleistet ist.
2. Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
2. Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/ oder juristischen Personen.
Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürlichen Personen gestellt werden.
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wollen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie vor Zuschlagserteilung durch eine Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer nachweisen, dass ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF) sowie die Eigenerklärungen dieser Unternehmen zu § 4 Abs.6 und 9 VOF vorlegen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wollen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie vor Zuschlagserteilung durch eine Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer nachweisen, dass ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF) sowie die Eigenerklärungen dieser Unternehmen zu § 4 Abs.6 und 9 VOF vorlegen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Je Los wird der Auftraggeber nach Auswertung des Bewerbungsbogens Teil A den BewerbungsbogenTeil B der 12 Bewerber mit der höchsten Punktzahl (aus Teil A) auswerten. Diejenigen 3 – 8 Bewerber mit der höchsten Punktzahl aus Teil B werden zur Verhandlung aufgefordert.
Je Los wird der Auftraggeber nach Auswertung des Bewerbungsbogens Teil A den BewerbungsbogenTeil B der 12 Bewerber mit der höchsten Punktzahl (aus Teil A) auswerten. Diejenigen 3 – 8 Bewerber mit der höchsten Punktzahl aus Teil B werden zur Verhandlung aufgefordert.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Vergabereferat A 4.2
Herrn Dirk Kuchheuser
Hinweis: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Vergaben - Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) - Inland und hier unter der Vergabe-Nr. 1972/13 erhältlich. Diese Unterlagen können ebenfalls per Fax oder E- Mail unter der unter Punkt I.1) genannten Adresse abgefordert werden.
Hinweis: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Vergaben - Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) - Inland und hier unter der Vergabe-Nr. 1972/13 erhältlich. Diese Unterlagen können ebenfalls per Fax oder E- Mail unter der unter Punkt I.1) genannten Adresse abgefordert werden.
Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag einzureichen und mit dem beigefügten „Aufkleber“ zu kennzeichnen
Die Bewerbungsunterlagen sind bei der unter I.1) genannten Adresse mit der Angabe der Vergabenummer 1972/13 einzureichen.
Die Nichtanwendung des Bewerbungsbogens ebenso wie fehlende Unterschriften führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzu1 reichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzu1 reichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Hinweis:
Nachfragen können bis zum 1.10.2013 an vergabe-bonn@bbr.bund.de gerichtet werden. Später eingehende Fragen werden nicht mehr beantwortet.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990📞
Fax: +49 2289499400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das
Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Tel.: +49 22894990
Fax: +49 2289499400
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich nach dem sie erkannt wurden, spätestens innerhalb von 8 Kalendertagen, bei dem Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Vergabereferat - A 4.2, Deichmanns Aue 31–37, 53179 Bonn, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe bzw. – bei Teilnahmewettbewerben – der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung der Rüge nicht ab, kann innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift gestellt werden.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich nach dem sie erkannt wurden, spätestens innerhalb von 8 Kalendertagen, bei dem Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Vergabereferat - A 4.2, Deichmanns Aue 31–37, 53179 Bonn, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe bzw. – bei Teilnahmewettbewerben – der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung der Rüge nicht ab, kann innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift gestellt werden.
Quelle: OJS 2013/S 172-297810 (2013-09-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-03-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 040 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Unbestimmt
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Kontakt
E-Mail: gabriele.paffrath@bbr.bund.de📧
Telefon: +49 228994011272📞
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-03-11 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2014/S 061-103984 (2014-03-24)