Europaweite Vergabe der Baulogistik Leistungen inkl. SiGeKo-Leistungen und Leistungen der übergeordneten Terminkoordination in Vorbereitung auf die Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn

Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH

Im Rahmen der Bundesgartenschau beabsichtigt der Auftraggeber diverse Baumaßnahmen im Kernbereich der Gartenschau mit einer Größe von ca. 40 Hektar zu planen und umzusetzen. Im Zuge der Leistungserbringung sind vom Auftragnehmer neben diesen Baumaßnahmen auch Teilmaßnahmen der Stadt Heilbronn als auch die periphere Maßnahmen Dritter (Eckdaten zu den Baumaßnahmen sind im „Leitfaden für interessierte Bewerber“ aufgeführt) auf einem Bearbeitungsgebiet von ca. 150 Hektar zu berücksichtigen. Die zu betreuende Leistungen umfassen Bereiche Erdbau, Ver- und Entsorgung, Brückenbau, Straßenbau, Garten- und Straßenbau. Das Investitionsvolumen der Baumaßnahmen der BUGA Heilbronn 2019 GmbH sowie Teilmaßnamen der Stadt Heilbronn liegt bei 141 Millionen EUR. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Abschluss eines Werkvertrags mit stufenweiser Beauftragung zur Erbringung von Baulogistikleistungen inkl. SiGeKo-Leistungen sowie Leistungen der übergeordneten Terminkoordination innerhalb des Gesamtprojekts BUGA 2019/Stadtquartier Neckarbogen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-15.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-08-15 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-08-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Bereich Bauwirtschaft
Menge oder Umfang:
Der Beginn der Leistungserbringung erfolgt unmittelbar nach Auftragserteilung, voraussichtlich im 1.2014. Die zu vergebenden Leistungen erfordern eine Vor-Ort-Präsenz in den wesentlichen Leistungsphasen der Projektabwicklung. Die zu vergebenden Leistungen der Baulogistik orientieren sich an dem „Leistungsbild und Honorierung Nr. 25“ der AHO Schriftenreihe „Leistungen für Baulogistik“ vom 3.2011. Darüber hinaus sind SiGeKo-Leistungen (Leistungsumfang orientiert sich an BaustellV und an den Regeln zum Arbeitsschutz auf der Baustelle) sowie Leistungen der übergeordneten Terminkoordination (Teilleistungen des Leistungsbilds „Projektsteuerung/Projektmanagement“ der AHO Schriftenreihe Nr. 9 „Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft“ vom 3.2009) zu erbringen. Das Leistungsbild „übergeordnete Terminkoordination“ beinhaltet folgende zentrale Leistungsbestandteile: Übergeordnete Koordination und Plausibilitätsprüfung der Termine von Planer, ausführenden Firmen und sonstigen Beteiligten im Zuge der Projektabwicklung. Prüfung der Terminpläne der Planer, ausführender Firmen und sonstiger Beteiligten auf Konformität mit dem von der Vergabestelle aufgestellten Rahmenterminplan für alle Baumaßnahmen im Planungsumgriff. Koordination der im Rahmen des komplexen Großprojekts zahlreichen räumlichen und funktionalen Schnittstellen der Teilbaumaßnahmen sowie der in direkter Nachbarschaft entstehenden Projekte der Vergabestelle sowie der Stadt Heilbronn in baubetrieblicher und terminlicher Hinsicht unter Berücksichtigung der Baumaßnahmen Dritter.Nähere Informationen zum Leistungsumfang erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Bereich Bauwirtschaft 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH
Postanschrift: Marktplatz 7
Postleitzahl: 74072
Postort: Heilbronn
Kontakt
Internetadresse: http://www.buga2019.de/ 🌏
E-Mail: buga2019@de.ey.com 📧
Telefon: +49 711988115664 📞
Fax: +49 711988119211 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-08-15 📅
Einreichungsfrist: 2013-09-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-08-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 159-277995
ABl. S-Ausgabe: 159

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Bundesgartenschau beabsichtigt der Auftraggeber diverse Baumaßnahmen im Kernbereich der Gartenschau mit einer Größe von ca. 40 Hektar zu planen und umzusetzen. Im Zuge der Leistungserbringung sind vom Auftragnehmer neben diesen Baumaßnahmen auch Teilmaßnahmen der Stadt Heilbronn als auch die periphere Maßnahmen Dritter (Eckdaten zu den Baumaßnahmen sind im „Leitfaden für interessierte Bewerber“ aufgeführt) auf einem Bearbeitungsgebiet von ca. 150 Hektar zu berücksichtigen. Die zu betreuende Leistungen umfassen Bereiche Erdbau, Ver- und Entsorgung, Brückenbau, Straßenbau, Garten- und Straßenbau. Das Investitionsvolumen der Baumaßnahmen der BUGA Heilbronn 2019 GmbH sowie Teilmaßnamen der Stadt Heilbronn liegt bei 141 Millionen EUR. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Abschluss eines Werkvertrags mit stufenweiser Beauftragung zur Erbringung von Baulogistikleistungen inkl. SiGeKo-Leistungen sowie Leistungen der übergeordneten Terminkoordination innerhalb des Gesamtprojekts BUGA 2019/Stadtquartier Neckarbogen.
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Menge oder Umfang:
Der Beginn der Leistungserbringung erfolgt unmittelbar nach Auftragserteilung, voraussichtlich im 1.2014. Die zu vergebenden Leistungen erfordern eine Vor-Ort-Präsenz in den wesentlichen Leistungsphasen der Projektabwicklung. Die zu vergebenden Leistungen der Baulogistik orientieren sich an dem „Leistungsbild und Honorierung Nr. 25“ der AHO Schriftenreihe „Leistungen für Baulogistik“ vom 3.2011. Darüber hinaus sind SiGeKo-Leistungen (Leistungsumfang orientiert sich an BaustellV und an den Regeln zum Arbeitsschutz auf der Baustelle) sowie Leistungen der übergeordneten Terminkoordination (Teilleistungen des Leistungsbilds „Projektsteuerung/Projektmanagement“ der AHO Schriftenreihe Nr. 9 „Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft“ vom 3.2009) zu erbringen. Das Leistungsbild „übergeordnete Terminkoordination“ beinhaltet folgende zentrale Leistungsbestandteile: Übergeordnete Koordination und Plausibilitätsprüfung der Termine von Planer, ausführenden Firmen und sonstigen Beteiligten im Zuge der Projektabwicklung. Prüfung der Terminpläne der Planer, ausführender Firmen und sonstiger Beteiligten auf Konformität mit dem von der Vergabestelle aufgestellten Rahmenterminplan für alle Baumaßnahmen im Planungsumgriff. Koordination der im Rahmen des komplexen Großprojekts zahlreichen räumlichen und funktionalen Schnittstellen der Teilbaumaßnahmen sowie der in direkter Nachbarschaft entstehenden Projekte der Vergabestelle sowie der Stadt Heilbronn in baubetrieblicher und terminlicher Hinsicht unter Berücksichtigung der Baumaßnahmen Dritter.
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Nähere Informationen zum Leistungsumfang erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Beschreibung der Optionen:
1. Stufe: Planungsphase bis Mitwirkung bei der Vergabe/Ausführungsvorbereitung.
2. Stufe: Ausführungs- bzw. Umsetzungsphase/Objektüberwachung einschl. SiGeKo und Terminkoordination.
Referenznummer: 2013-004-VV
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Heilbronn.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Teilnahmeformulare zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Im Falle einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft sowie beim Einsatz von verantwortlichen Nachunternehmern sind die vorgenannten Teilnahmeformulare zu kopieren und von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft und/oder den verantwortlichen Nachunternehmern gesondert auszufüllen.
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Die Teilnahmeformulare sind bei der in Anhang A.II) genannten Stelle bis zum Ablauf der unter Ziffer IV.3.4) genannten Frist erhältlich. Mit dem Teilnahmeformular erhalten die Bewerber einen "Leitfaden für interessierte Bewerber, welcher weitere Informationen über dieses Verfahren enthält.
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Sofern Leistung nicht durch den Bewerber bzw. Mitglieder der Bewerbergemeinschaft selbst erbracht werden soll, kann eine Berufung auf einen geeigneten Nachunternehmer erfolgen. Hierbei ist durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des angegebenen Nachunternehmers nachzuweisen, dass der angegebene Nachunternehmer dem Bewerber bzw. der
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Bewerbergemeinschaft im Fall der Auftragserteilung auch tatsächlich zur Verfügung steht. Das gilt insbesondere für den Fall, dass im Teilnahmeantrag auf dessen Referenzen verwiesen wird.
Der Auftraggeber behält sich vor, bis zum Abschluss der Wertung der Teilnahmeanträge unvollständige bzw. fehlende Nachweise und Unterlagen nachzufordern. Kann einer der geforderten Nachweise aus einem berechtigten Grund nicht erbracht werden, so kann der Nachweis durch Vorlage anderer geeigneter Unterlagen erbracht werden.
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Bewerbergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der
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Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben.
Vorstehende Regelungen sind auch für die Nachweise gemäß Ziffer III.2.2) und III.2.3) zu beachten.
2.1.1. Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet, dass das Unternehmen nicht im Rahmen der bisherigen beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen hat, dass das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet ist
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2.1.2 Eigenerklärung zu § 4 Abs. 2 VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet
2.1.3 Eigenerklärung zu § 4 Abs. 6 VOF
2.1.4 Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufsregister (Handelsregister, Handwerkskammer, Architektenkammer etc.)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1 Vorlage einer aktuellen allgemeinen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und/oder das Zahlungsverhalten.
2.2.2 Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Abgaben.
2.2.3 Vorlage einer Berufshaftpflichtversicherung (nicht älter als 12 Monate) in Höhe von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 5,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsvertrag mit dem Auftragnehmer zu schließen.
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2.2.4 Honorarumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010, 2011 und 2012), soweit er die von dem Unternehmen jeweils zu erbringende Leistung betrifft, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Mindestvolumen: 500 000,00 EUR netto.
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2.2.5 Angabe über die Zahl der in den letzten 3 Jahren (2010, 2011 und 2012) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen. Mindestvorgabe: 10 Arbeitskräfte.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
2.3.1 Angabe des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals (Projektleiter) einschließlich dessen Qualifikation für die ausgeschriebenen Leistungen. In diesem Zusammenhang gilt es, in tabellarischer Form (z. B. Lebenslauf) folgende Angaben zu der für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Person (Projektleiter) zu machen: Benennung der persönlichen Qualifikation (Ausbildung, Studienabschluss, Zertifizierung, Zeugnisse etc.); Benennung der persönlichen Referenzen im Bereich der Baulogistik, ggf. inkl. SiGeKo-Leistungen und Leistungen der übergeordneten Terminkoordination (In diesem Zusammenhang soll zum jeweiligen Referenzprojekt eine kurze Beschreibung vorgelegt werden. Die Projektbeschreibung soll folgende Angaben enthalten: Umfang der ausgeführten Leistungen, Auftragsvolumen, Anzahl der zu koordinierenden Subunternehmen, Spezifika des Projekts im Hinblick auf Standortgegebenheiten (Lage (z. B. innerstädtisch oder „auf der grünen Wiese“), Erschließungssituation etc.)); Angaben über Berufserfahrung (in Jahren) im Bereich der Baulogistik, ggf. inkl. SiGeKo-Leistungen und Leistungen der übergeordneten Terminkoordination; Angaben zur Betriebszugehörigkeit (in Jahren).
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2.3.2 Vorlage von Referenzen über realisierte Leistungen in den letzten 5 Jahren (Stichtag 31.7.2008) im Bereich der Baulogistik, ggf. inkl. SiGeKo-Leistungen und Leistungen der übergeordneten Terminkoordination. Für die Vergabestelle ist es von überragender Bedeutung, dass im Rahmen der Gesamtprojektumsetzung BUGA 2019/Stadtquartier Neckarbogen Baulogistikleistungen zusammen mit SiGeKo-Leistungen und Leistungen der übergeordneten Terminkoordination erbracht werden. Die Vergabestelle erwartet die Vorlage von insgesamt drei abgeschlossene Referenzen über realisierte Leistungen in den letzten 5 Jahren (Stichtag 31.7.2008) im Bereich der Baulogistik. Dabei muss mindestens eine Referenz Baulogistikleistungen betreffen, die zusammen mit SiGeKo-Leistungen erbracht wurden. Außerdem muss mindestens eine Referenz Baulogistikleistungen betreffen, die zusammen mit den Leistungen der übergeordneten Terminkoordination erbracht wurden. Sofern bei einer Referenz alle 3 Leistungsbereiche nachgewiesen sind, gilt die Anforderung als erfüllt. Es gilt zu beachten, dass Bewerber bei nachgewiesenen Referenzen die Teilleistungen SiGeKo oder übergeordnete Terminkoordination nicht zwangsläufig selbst erbracht haben mussten. In diesem Zusammenhang erkennt die Vergabestelle die Erbringung der vorgenannten Teilleistungen durch einen einbezogenen Nachunternehmer oder im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft mit einem anderen Unternehmen an. Die vorzulegenden Referenzen müssen erkennen lassen, dass das Unternehmen (Einzelbewerber oder Mitglied der Bewerbergemeinschaft) für die Erbringung der zu vergebenden Leistungen geeignet ist. Die nachgewiesenen Referenzprojekte sollten in ihrer Art, ihrem Umfang und ihrer Komplexität möglichst vergleichbar mit der zu vergebenden Leistung sein. Als vergleichbar gelten komplexe, innerstädtische Städtebauprojekte mit umfangreichen Landschaftsbau-/Freiflächengestaltungsmaßnahmen sowie komplexe innerstädtische Straßenbau-/Infrastrukturmaßnahmen mit erheblichem Baulogistikaufwand. Jedes einzelne Referenzprojekt soll mit konkreten Angaben zu den tatsächlich erbrachten Leistungen, zum Leistungszeitraum und zur Komplexität des Bauvorhabens auf max. 2 DIN A4 Seiten in Wort und Bild beschrieben werden. Die Einreichung eines Referenzschreibens wirkt sich positiv auf die Auswertung der Referenzen aus. Der Auftraggeber wünscht den Nachweis von maximal drei Referenzen. Über die maximale Anzahl von 3 Referenzen hinausgehende Referenzen sind ausdrücklich nicht erwünscht. Sowohl bei Einzelbewerbern als auch bei Bewerbergemeinschaften werden in der Summe maximal 3 Referenzen gewertet. Jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss mindestens eine Referenz zu der von ihm erbrachten Leistung angeben. Die Mindestangaben zu den Referenzen sind in den Teilnahmeformularen (R 1-R 3) zu machen.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Näheres regelt der Vertrag.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine Vorgabe bezüglich der Rechtsform. Für den Fall, dass die ausgeschriebenen Leistungen nicht durch einen Einzelbewerber, sondern im Rahmen einer Bewerbergemeinschaft erbracht werden, sind folgende Vorgaben obligatorisch: die gesamtschuldnerische Haftung der Bewerbergemeinschaft, eine plausible Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft sowie die Angabe eines bevollmächtigten Vertreters.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Bewerbungenden formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Bewerbungen, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird beurteilt (2.), ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3.) anhand der Referenzen gemäß Ziffer III.2.3.1 und der Angaben und Nachweise gemäß Ziffer III.2.3.2 beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll. Die Evaluierungssystematik der Teilnahmeanträge gemäß festgelegter Bewertungsmatrix ist im „Leitfaden für interessierte Bewerber“ unter Ziffer 5.3.3 dargestellt.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-10-04 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Ernst & Young Real Estate GmbH
Frau Katrin Thies
Name: Ernst & Young Real Estate GmbH
Postanschrift: Ingersheimer Straße 18
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70499

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-01-01 📅
Datum des Endes: 2019-11-01 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2013-004-VV

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 7219264049 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die am 24.4.2009 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 101a GWB: Informations- und Wartepflicht:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Tage.
— § 107 GWB: Einleitung, Antrag:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 159-277995 (2013-08-15)