Fachlos 2.1 - Gebäude G+H - Objektüberwachung - Technische Ausrüstung - Versorgungstechnik - Anlagengruppe 1-3 und 8, Vergabenummer 13D0424
Die Fachhochschule Kaiserslautern führt ihren Lehr- und Forschungsbetrieb an fünf Fachbereichen an den Standorten Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken durch. Das Projekt „ Fachhochschule
Kaiserslautern – Zusammenlegung am Standort Kammgarn“ plant die Errichtung eines Gesamtcampus am Standort Kaiserslautern mit den Fachbereichen „Bauen und Gestalten“ und „Angewandte
Ingenieurwissenschaften“. Die Studienplatzzielzahl liegt bei 2 100 Studierenden.
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Das Gelände des zukünftigen Campus befindet sich unmittelbar am Rande der Innenstadt im Übergang zum Lautertal. Östlich und südlich, durch einen Höhenversprung getrennt, grenzen
Wohngebiete an. Das Gelände wurde bis ca. 1980 durch eine Kammgarnspinnerei genutzt, vorher befand sich hier ein Steinbruch.
Die Planung umfasst die Neustrukturierung von zwei Bestandsgebäuden (A+B), die Umnutzung eines weiteren Altbaus (Gebäude E) sowie den Neubau von 3 Gebäuden (Gebäude F, G und H). Der Entwurf des Gesamtcampus geht auf einen Realisierungswettbewerb aus dem Jahr 2006 zurück, der Siegerentwurf wird weitgehend umgesetzt.
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Die Gesamtfläche der Um- und Neubauten beläuft sich auf ca. 16 000 m² HNF (Gebäude E-H), aufgeteilt auf
Gebäude E (Seminarräume, Rechenzentrum, Bibliothek): ca. 3 100 m² HNF bei ca. 27 400 m³ BRI
Gebäude F (Verwaltung, Hochschulleitung): ca. 2 600 m² HNF bei ca. 16 900 m³ BRI
Gebäude G (Mensa und Audimax): ca. 1 200 m² HNF bei ca. 11 400 m³ BRI
Gebäude H (Laborgebäude mit Lehrräumen der Angewandten Ingenieurwissenschaft): ca. 9 100 m² bei ca. 77 300 m³ BRI.
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Im Rahmen der Gesamtmaßnahme FH Kaiserslautern werden folgende Leistungen auf der Grundlage der HOAI für das Leistungsbild Technische Ausrüstung gemäß § 51 HOAI erteilt:
Auf Grund der technischen Abhängigkeiten durch die gemeinsamen Versorgungseinrichtungen für die Gebäude E+F (gemeinsame Mittelspannungsschaltanlage in Geb. E, Brandmeldeanlage, Wärmeversorgungsanlage, Lüftungsanlage, etc.) sowie für die Gebäude G+H (gemeinsame Brandmeldeanlage, Wärmeversorgungsanlage, Lüftungsanlage, Kälteversorgung, Sicherheitsbeleuchtung etc.) werden zwei Teillose gebildet.
Im Teillos 1 – Gebäude E+F werden folgende Fachlose vergeben:
Fachlos 1.1 – Anlagengruppen 1, 2, 3 sowie 8 Leistungen der Leistungsphasen 8-9
Fachlos 1.2 – Anlagengruppen 4 und 5 Leistungen der Leistungsphasen 8-9
Im Teillos 2 – Gebäude G+H werden folgende Fachlose vergeben:
Fachlos 2.1 – Anlagengruppen 1, 2, 3 sowie 8 Leistungen der Leistungsphasen 8-9
Fachlos 2.2 – Anlagengruppen 4 und 5 Leistungen der Leistungsphasen 8-9
Fachlos 2.3 – Anlagengruppe 7 – Küchentechnik Geb. G – Leistungen der Leistungsphasen 8-9
Fachlos 2.4 – Anlagengruppe 7 – Labortechnik Geb. H – Leistungen der Leistungsphasen 8-9
Die Leistungsphasen 1-6 sind bereits erbracht. Der Auftraggeber behält sich vor Teile der Leistungsphasen 8-9 selbst zu erbringen. Die Beauftragung erfolgt in einem Stufenvertrag nach dem für das Land Rheinland-Pfalz anzuwendenden Vertragsmustern und Vertragsbedingungen.
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Gegenstand dieser Ausschreibung sind ausschliesslich Leistungen aus Fachlos 2.1 - Gebäude G+H - Objektüberwachung - Technische Ausrüstung - Versorgungstechnik - Anlagengruppen 1-3 und 8
Beschreibung Fachlos 2.1
Gebäude G
Der Neubau der zweigeschossigen Mensa erfolgt an zentraler Stelle im Campus. Das Gebäude besitzt einen nahezu quadratischen Grundriss. Im Erdgeschoss des Gebäudes befindet sich der Speisesaal mit Blick durch großflächige Fensterfronten in die angrenzenden Freiflächen mit Speichersee (Regenrückhaltung), die Essensausgabe im Free-Flow-System sowie die Küche mit allen Nebenräumen wie Lager, Spülen, Organisation.
Über eine gemeinsame Eingangshalle mit der Mensa erreicht man die Aula im Obergeschoss des Gebäudes, welche auch für Vorlesungen genutzt wird. Die Tragkonstruktion erfolgt in Stahlbeton, der Küchentrakt wird weitgehend massiv ausgebildet. Das Dach der Aula in Holzbinderkonstruktion überragt das durch Säulen gestützte Kassettendach über dem Speisesaal und Eingangsbereich.
Zur Aufnahme der Haustechnik sind Teilbereiche des Gebäudes unterkellert. An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser gestellt.
Das Dach wird als gefälleloses Flachdach ausgebildet, welches eine extensive Begrünung erhält sowie zu einem späteren Zeitpunkt eine Photovoltaikanlage im Schutzbereich der Blitzschutzanlage des Gebäudes.
Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen:
Gemäß der vorgesehen überwiegenden Nutzung des Gebäudes als Mensa- und Versammlungsgebäude ist die Ausstattung an sanitärtechnischen Anlagen geplant. Im Erdgeschoss befindet sich zentral ein Sanitärkern mit den erforderlichen WC-Anlagen sowie zugeordneten Putzräumen. Zusätzlich sind eine WC-Anlage mit behindertengerechter Ausstattung und sanitäre Anlagen zur Nutzung durch das Küchenpersonal geplant.
Die Ver- und Entsorgungsleitungen werden aus den Geschossen ins UG geführt und von dort aus dem Gebäude heraus an die öffentlichen Ver- und Entsorgungsleitungen angebunden.
Für fetthaltiges Abwasser aus dem Küchenbereich ist ein separates Leitungssystem geplant.
Entwässerungsgegenstände im UG sowie der Fettabscheider werden mittels Hebeanlage an die Entwässerung angeschlossen. Erforderliche Warmwasserbereitung für die Entnahmestellen außerhalb der Küche erfolgt dezentral. Für die Küche wird eine zentrale WW-Bereitung errichtet.
Die Löschwasserversorgung erfolgt über Löschwasserbehälter und Druckerhöhungsanlage mittels Feuerlöschleitungen nass mit angeschlossenen Wandhydranten.
In der Küche werden für die Brat- und Frittiereinrichtungen Löschanlagen installiert.
Die Ableitung des anfallenden Niederschlagswassers der Dachfläche erfolgt über Dachabläufe in Sammelleitungen. Die Regenwasserleitungen werden in Fallleitungen im Gebäude nach unten geführt und in die Wasserfläche an der Ostseite des Gebäudes eingeleitet.
Kühlwasser-/Kälteversorgungsanlagen:
Die Bereitstellung des erforderlichen Kühlwassers erfolgt aus Gebäude H. Als Kühlmedium wird Wasser aus dem Lauterwasserkanal verwendet, über Wärmeübertrager erfolgt die Übertragung auf das Kühlwassernetz des Gebäudes. Das Kühlwasser wird für die Vorkühlung der sommerlichen Außenluft in den Teilklimaanlagen sowie für die Raumkühlung (Fußbodenkühlung) des Speisesaales sowie die Rückkühlung der Kompressionskälte der Kühlräume verwendet.
Wärmeversorgunganlagen:
Die Wärmeversorgung zur Deckung der Gebäudeheizlast des Gebäudes G erfolgt aus Gebäude H.
Die Wärmerzeugung erfolgt über monovalente Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Als Energiequelle wird Wasser aus dem Lauterwasserkanal genutzt.
Für die Wärmeversorgung der Brauchwassererwärmung wird ein zusätzlicher Fernwärmeanschluss an das Versorgungsnetz der Stadtwerke Kaiserslautern hergestellt. Die Wärmeverteilung erfolgt über Steigleitungen hinter Vorsatzschalen und horizontalen Verteilleitungen im Hohlraumboden. Versorgt werden die Wärmeübertrager der Teilklimaanlagen sowie die Raumheizflächen. Für die Raumheizung werden Fussbodenheizungssysteme eingesetzt. Die Beheizung der Küche, WC- und Nebenräume erfolgt über entsprechende Heizkörper.
Lufttechnische Anlagen:
Die Lüftungsanlagen des Gebäudes werden als Teilklimaanlagen ausgelegt für einen Zuluftvolumenstrom von ca. 9 900 m³/h, 11 000 m³/h, und 7 000 m³/h errichtet.
Die RLT-Geräte werden als Zentralgeräte in der Lüftungszentrale OG aufgestellt, die Luftverteilung erfolgt über entsprechende Kanalsysteme installiert hinter Vorsatzschalen und im Deckenbereich. Die Zuluft wird in die Räume über Quellluft-Bodenauslässe, bzw. Lüftungsdecke oder Deckenluftauslässe eingeleitet. Die Abluftführung aus den Räumen erfolgt über Lüftungsgitter bzw. Lüftungsdecke oder Deckenluftauslässe zurück zu den RLT-Geräten. Der Mindestaußenluftanteil entspricht weitestgehend der IDA 3 nach DIN EN 13779 bzw. der VDI 2052.
Gebäudeautomation:
Zum Betrieb und Regelung bzw. Steuerung sowie Überwachung der einzelnen haustechnischen Anlagen der Gebäudetechnik sowie zur Erfassung von Messwerten und Verbrauchswerten wird ein Gebäudeautomationssystem im Gebäude aufgebaut. Für die einzelnen technischen Anlagen werden Schaltschränke mit Leistungsbauteilen sowie DDC-Unterstationen eingesetzt. Dabei werden einzelne Anlagen zu ISP zusammengefasst. Die Anlagenautomationssysteme werden über eine Managementebene welche alle Gebäude des Campus einbezieht zentral zusammengefasst.
Parallel dazu wird ein M-Bus Netz für ein Energiemonitoring zur Verbrauchsermittlung und Weiterleitung an eine zentrale Stelle aufgebaut.
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Gebäude H
An einen zentralen dreigeschossigen Erschließungsraum reihen sich nördlich und südlich jeweils vier dreigeschossige Baukörper (2-hüftige Anlage). An der Nordseite wird die Straßenfassade der ehemaligen Industriehallen (Kammgarnspinnerei) in den Neubau integriert (Denkmal).
Die einzelnen Gebäudeteile sind durch offene Innenhöfe voneinander getrennt. Weiterhin ist die Erschließungsspange auf voller Länge unterkellert für die Unterbringung der Haustechnik.
In den Gebäudeteilen befinden sich zum Teil zwei- und dreigeschossige Werkhallen und Labore (z. B. Hochspannungshalle, Verfahrenstechnik, Rollenprüfstand etc.) mit erhöhten Anforderungen an Kühlung, Lüftung, Energieversorgung, Schallschutz, elektromagnetischer Abschirmung und Brandschutz.
Die Tragkonstruktion besteht aus einer Kombination von Rahmenkonstruktionen mit Flachdecken in Stahlbeton. Das Gebäude wird teilunterkellert um die Unterbringung der technischen Anlagen zur Gebäudeversorgung zu gewährleisten. An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser gestellt.
Dem Gebäude liegt ein umfangreiches Energiekonzept zugrunde, welches hohe Anforderungen an Umweltschutz und Energieeinsparung stellt. Das Gebäude ist hochwärmegedämmt (LBB-eigener Standard), die Wärmegewinnung für Beheizung erfolgt aus Grundwasser mittels Wärmepumpen. Neben kontrollierter Lüftung wird Bauteilaktivierung eingesetzt.
Die Gebäude G und H sind durch einen unterirdischen Verbindungsgang miteinander verbunden.
Zur Aufnahme der Haustechnik sind Teilbereiche des Gebäudes unterkellert. An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser gestellt.
Die extensiv begrünten Dachflächen werden für die spätere Installation einer Photovoltaikanlage im Schutzbereich der Blitzschutzanlage vorbereitet.
Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen:
Gemäß der vorgesehen überwiegenden Nutzung als Laborgebäude ist die Ausstattung an sanitärtechnischen Anlagen geplant. In den Geschossen befinden sich jeweils an dem Mallbereich anschließend vier Sanitär- und Installationskerne mit den erforderlichen WC-Anlagen sowie zugeordneten Putzräumen. Zusätzlich sind WC-Anlagen mit behindertengerechter Ausstattung geplant.
Die Ver- und Entsorgungsleitungen werden aus den Geschossen ins UG geführt und von dort aus dem Gebäude heraus an die öffentlichen Ver- und Entsorgungsleitungen angebunden.
Für Laborabwässer aus dem Laborbereich sind ein separates Leitungssystem sowie eine Neutralisationsanlage geplant.
Entwässerungsgegenstände im UG werden mittels Hebeanlage an die Entwässerung angeschlossen. Erforderliche Warmwasserbereitung für die Entnahmestellen erfolgt dezentral.
Die Wasserversorgung an den Laborarbeitsplätzen erfolgt mit Laborwasser.
Die Löschwasserversorgung erfolgt über Löschwasserbehälter und Druckerhöhungsanlage mittels Feuerlöschleitungen nass mit angeschlossenen Wandhydranten.
Die Ableitung des anfallenden Niederschlagswassers der Dachfläche erfolgt über Dachabläufe in Sammelleitungen. Es wird ein Druckentwässerungssystem errichtet. Die Regenwasserleitungen werden in Fallleitungen im Gebäude nach unten geführt und in die Wasserfläche an der Südseite des Gebäudes bzw. in die öffentliche Kanalisation eingeleitet.
Für die Versorgung der Labore mit Erdgas wird ein entsprechendes Versorgungsnetz errichtet.
Kühlwasser-/Kälteversorgungsanlagen:
Im Außenbereich des Gebäudes befindet sich die Wasserentnahmestelle im Untergeschoss wird das Pumpenbauwerk zur Aufnahme der Druckerhöhungspumpen für das als Wärmeträger für die Gebäude G und H genutzte Wasser des Lauterwasserkanales untergebracht. Das Energiepotential des Lauterwassers wird für die Gebäudebeheizung über Wärmepumpenanlagen genutzt. Als Kühlwasser wird es für die Vorkühlung der sommerlichen Außenluft in den Teilklimaanlagen für die aktive Bauteiltemperierung des Gebäudes sowie zur Kühlung von Versuchsaufbauten und Maschinen in Laboren und Werkstätten verwendet. Für die Systemtrennung zu den Verbrauchern und dem Kühlwassernetz des Gebäudes sind entsprechende Wärmeüberträger vorgesehen.
Wärmeversorgunganlagen:
Die Wärmeerzeugung erfolgt durch monovalente elektrisch betriebene Wasser/Wasser Wärmepumpenanlagen (Wärmeleistung gesamt ca. 610 kW) unter Nutzung des Energiepotentiales des zur Verfügung stehenden Wassers im Lauterkanal. Die bereitgestellte Wärme wird auch zur Versorgung des Gebäudes G (130 kW) genutzt. Versorgt werden die Wärmeübertrager der Teilklimaanlagen sowie die Raumheizflächen, Deckenstrahlheizung und Betonkernaktivierung. Die Wärmeverteilung erfolgt über drucklose Unterverteilungen im Untergeschoss. Wärmeverteilnetze mit Steigleitungen hinter Vorsatzschalen und horizontalen Verteilleitungen unter Decken. Als Raumheizflächen kommen ergänzend zu Betonkerntemperierung und Wandheizelementen Deckenstrahlplatten sowie Flachheizkörper zum Einsatz. Die Geschossdecken werden flächendeckend mittels Betonkernaktivierung zur Deckung der Heiz- und Kühllast aus Transmission genutzt.
Lufttechnische Anlagen:
Die Lüftungsanlagen des Gebäudes werden als Teilklimaanlagen ausgelegt für einen Zuluftvolumenstrom von ca. 4 500 m³/h, 5 800 m³/h, 4 500 m³/h, 6 000 m³/h, 3 300 m³/h, 6 200 m³/h, 4 000 m³/h, 7 000 m³/h, 3 900 m³/h, 5 000 m³/h, 3 600 m³/h, 4 000 m³/h, 1 500 m³/h, 3 200 m³/h und 6 200 m³/h errichtet.
Die RLT-Geräte werden als Zentralgeräte in den Lüftungszentralen der zugehörigen Bereiche aufgestellt, die Luftverteilung erfolgt über entsprechende Kanalsysteme installiert hinter Vorsatzschalen und im Deckenbereich. Die Zuluft wird in die Räume über Lüftungsgitter oder Deckenluftauslässe eingeleitet. Die Abluftführung aus den Räumen erfolgt über Lüftungsgitter oder Deckenluftauslässe zurück zu den RLT-Geräten, soweit diese aus anderen Gründen nicht direkt ins Freie geführt wird. Der Mindestaußenluftanteil entspricht weitestgehend der IDA 4 nach DIN EN 13779 sowie den erforderlichen Mindestaußenluftvolumenströmen entsprechend DIN 1946 Teil 7 und prozesstechnischen Erfordernissen.
Gebäudeautomation:
Zum Betrieb und Regelung bzw. Steuerung sowie Überwachung der einzelnen haustechnischen Anlagen der Gebäudetechnik sowie zur Erfassung von Messwerten und Verbrauchswerten wird ein Gebäudeautomationssystem im Gebäude aufgebaut. Für die einzelnen technischen Anlagen werden Schaltschränke mit Leistungsbauteilen sowie DDC-Unterstationen eingesetzt. Dabei werden einzelne Anlagen zu ISP zusammengefasst. Die Anlagenautomationssysteme werden über eine Managementebene welche alle Gebäude des Campus einbezieht zentral zusammengefasst.
Parallel dazu wird ein M-Bus Netz für ein Energiemonitoring zur Verbrauchsermittlung und Weiterleitung an eine zentrale Stelle aufgebaut.
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Nachfolgend aufgeführte Angaben dienen der Information und sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung, sondern werden in einem separaten Verfahren ausgeschrieben:
Beschreibung der Fachlose 1:
Gebäude E
Im ehemaligen Wollmagazin der Kammgarnspinnerei soll nach einer umfassenden Entkernung und Sanierung dem Bestandsgebäude eine neue Nutzung zugewiesen werden. Das UG dient im Wesentlichen der Unterbringung der technischen Einrichtungen. Über einen Verbindungsgang zum Gebäude F erfolgt jeweils die Anbindung an die für beide Gebäude vorgesehenen, gemeinsamen Versorgungseinrichtungen.
Im EG wird das Rechenzentrum mit Sprachlabor sowie Büroräumen vorgesehen. Im 1.OG befinden sich neben einem Bereich für Medienlabors (Multimedia-Labors) vornehmlich Seminarräume. Das zweite Obergeschoss wird von der Großraum-Bibliothek ausgefüllt sowie einem medientechnischen Laborbereich (Virtual Reality).
Das Dach wird zur späteren Installation einer Photovoltaikanlage vorbereitet, welche im Schutzbereich der zu errichtenden Blitzschutzanlage liegen soll.
Gebäude F
Durch die gewählte Kubatur und die vorgegebene Baulinie folgt der Neubau optisch dem Bestandsbau E. Eine Brücke verbindet die Gebäude im 2. Obergeschoss. Das viergeschossige Verwaltungsgebäude ist als kompakter Kubus mit geringem Flächenverbrauch konzipiert.
Die gründliche Ordnung und Zusammenfassung zu Bereichen führt zu einem sehr übersichtlichen Grundriss. Große Fensterflächen an der Westfassade ermöglichen einen Bezug zum Park. Ein offenes Impluvium bietet eine zusätzliche Belichtung.
Die aussteifenden Wände werden in Stahlbeton ausgeführt.
Das Gebäude wird teilunterkellert, um die Unterbringung der Haustechnik zu gewährleisten.
Der Technikkeller ist über einen Verbindungsgang zwischen den Gebäude E und F miteinander verbunden. An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser gestellt. Das Dach wird als gefälleloses Flachdach ausgebildet, welches eine extensive Begrünung erhält sowie zu einem späteren Zeitpunkt eine Photovoltaikanlage im Schutzbereich der Blitzschutzanlage des Gebäudes.
Das Gebäude ist ebenfalls in das umfangreiche Energiekonzept des Gesamtcampus eingebunden.
Das Konzept beinhaltet hohe Anforderungen an Umweltschutz und Energieeinsparung.
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Eine Bewerbung in den gesondert ausgeschriebenen, weiteren Fachlosen – auch als Bietergemeinschaft – ist möglich.
Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro
ausreichend zu besetzen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-25.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-06-24.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2013-06-24
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Auftragsbekanntmachung
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2013-11-04
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Ergänzende Angaben
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