Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum mit 850 Mitarbeitern, die in verschiedenen Instituten in Deutschland in der Material- und Küstenforschung tätig sind. Der Hauptsitz befindet sich 30 km östlich von Hamburg im Geesthachter Ortsteil Tespehude auf einem weitläufigen Forschungsgelände am Geesthang der Elbe. Am Standort Geesthacht erarbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den langfristig angelegten Schwerpunktbereichen Werkstoffforschung und Küstenforschung substanzielle Beiträge zur Klärung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Ziel der Forschungstätigkeit ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse und daraus konkrete Nutzungsoptionen für Gegenwart und Zukunft zu entwickeln. Die Werkstoff- und Polymerforschung hat ihre Schwerpunkte in der Entwicklung und Erprobung spezifisch besonders leichter und funktioneller Werkstoffe. Die Aufgaben reichen dabei von der Legierungsentwicklung über neuartige Fertigungs- und Verarbeitungstechnologien bis hin zur Charakterisierung und Prüfung der entwickelten Werkstoffe. Neben metallischen Werkstoffen werden auch Polymerwerkstoffe für Membranen mit Anwendungsgebieten wie Gasphasenseparation, Ultra- und Mikrofiltration sowie organophile Nanofiltration erforscht. Ein weiteres, besonders profiliertes Forschungsgebiet, stellt die Wasserstofftechnologie dar, in der die Charakterisierungsmöglichkeiten von Materialien zur Herstellung und Speicherung von Wasserstoff untersucht werden. Zur Intensivierung und Ausweitung dieser Forschungstätigkeit ist eine Herstellung in einem Maßstab notwendig, welcher mit der momentan vorhandenen Laborgröße nicht realisiert werden kann. Die Institute der Werkstoff- und Polymerforschung sollen deshalb durch einen Neubau mit dem Titel "HTC/PTC" erweitert werden, in dem 1 260 m² Labor- und Fertigungsflächen vorgesehen sind. Neue Werkstoffe sollen hier mit speziellen technischen Geräten (Röntgendiffraktometrie, Gaschromatografie, Raman usw.) einsatzgerecht bewertet und auf ihre Einsatzfähigkeit und Beständigkeit hin untersucht werden. Ein besonderer Teil des Gebäudes soll zudem der kontrollierten Herstellung von Wasserstoffspeichermaterialien mittels Hochenergiemahlen im Pilotmaßstab dienen. Aufgrund von Sicherheitsbestimmungen und zur Vermeidung von Lärmbelästigungen muss diese Nutzung in einem separaten Nebengebäude mit 125 m² Nutzfläche errichtet werden. Ein weiteres Nebengebäude mit 100 m² Nutzfläche ist für die Lagerung von Lösemitteln vorgesehen. Sowohl für diese Anlagen als auch für die Polymerisationsreaktionen und die Metallhydrideherstellung werden hochspezifische explosionsgeschützte Räumlichkeiten mit einem integrierten Sicherheitskonzept erforderlich. Auf einer weiteren, ca 22 m² großen, Aussenfläche soll eine Gaspermeationspilotanlage errichtet und bzgl. der elektrischen Versorgung und der Versorgung mit Heiz- und Kühlmedien an das zu errichtende Gebäude angebunden werden. Als Standort ist eine Freifläche zwischen den Gebäuden Nr. 23, 46 und 59 vorgesehen. Die Planung der Baumaßnahme soll 2013 erfolgen und die Realisierung ist ab 2014 vorgesehen. Für die Realisierung der Maßnahme ist ein Gesamtbudget von 4,0 Mio. EUR netto angesetzt. Gegenstand des VOF Verhandlungsverfahrens sind Generalplanerleistungen zur Errichtung des HTC/PTC. Gesucht wird ein hoch qualifiziertes Planungsbüro, das eine grundlegende Entwurfsplanung in eine zielorientierte integrierte Planungsarbeit im Ausführungsbereich überführen und die Einhaltung der sehr hohen wirtschaftlichen und terminlichen Vorgaben bei diesem Bauvorhaben zusichern kann. Aufgrund des spezifischen Charakters des Gebäudes sollen die Planungsleistungen durch einen Generalplaner erbracht werden, der eine zielgerichtete Kommunikation und Kooperation innerhalb des Planungsprozesses gewährleisten kann. Bei der Planung und Realisierung des Bauvorhabens stellen die komplexe Planungssituation auf dem Forschungscampus des HZG, die vielfältige Nutzerstruktur, die Vorgaben des Zuwendungsgebers und die umfangreichen technischen Anforderungen des HTC/PTC spezifische Rand- und Rahmenbedingungen dar, die besondere Aufmerksamkeit und Erfahrung erfordern. Alternativ wird eine gewerkeweise Einzelvergabe der Bauleistungen oder auch eine Beauftragung eines General-unternehmers angestrebt. Hierfür sind profunde Erfahrungen mit öffentlichen Ausschreibungen und Bauvergaben bei Zuwendungsbauten erforderlich, zudem sind insbesondere in der Bauleitung einschlägige Erfahrungen im Forschungsbau erforderlich. Die Planer müssen Erfahrungen mit realisierten Projekten mit hohen Explosionsschutzanforderungen besitzen. Es wird darauf hingewiesen, dass unmittelbar nach der Zuschlagserteilung mit der Projektbearbeitung zu beginnen ist.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-06-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-13.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-05-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Für die Realisierung der Maßnahme ist ein Gesamtbudget von 4,0 Mio. EUR netto angesetzt. Gegenstand des VOF Verhandlungsverfahrens sind Generalplanerleistungen zur Errichtung des HTC/PTC. Die Generalplanerleistungen umfassen:- Leistungen bei Gebäuden, Freianlagen und raumbildenden Ausbauten Teil 3 HOAI,- Leistungen bei der Tragwerksplanung Teil 4 HOAI,- Leistungen bei der Technischen Ausrüstung Teil 4 HOAI, Anlagengruppen 1-8 § 51 HOAI,- Leistungen für Thermische Bauphysik Anlage 1 HOAI,- Leistungen für Schallschutz und Raumakustik Anlage 1 HOAI,- Besondere Leistungen: Technisch-wirtschaftliche Untersuchungen, Leistungen zur ökologisch-ökonomischen Optimierung.Die Leistungen werden nach Umfang und Größe projektbezogen abgerufen.Die Vergabe erfolgt stufenweise auf Grundlage der RB BAU. Nach der Vergabe der Stufe 1 steht die weitere Beauftragung der folgenden Stufen unter dem Vorbehalt einer Zustimmung der Geschäftsführung sowie des Zuwendungsgebers. Ein Anspruch auf Beauftragung aller Leistungsstufen besteht für den Bestbieter und späteren Auftragnehmer nicht. Ein Anspruch auf Kostenerstattung bei Teilnahme an diesem Verfahren besteht nicht.450 000
Für die Realisierung der Maßnahme ist ein Gesamtbudget von 4,0 Mio. EUR netto angesetzt. Gegenstand des VOF Verhandlungsverfahrens sind Generalplanerleistungen zur Errichtung des HTC/PTC. Die Generalplanerleistungen umfassen:- Leistungen bei Gebäuden, Freianlagen und raumbildenden Ausbauten Teil 3 HOAI,- Leistungen bei der Tragwerksplanung Teil 4 HOAI,- Leistungen bei der Technischen Ausrüstung Teil 4 HOAI, Anlagengruppen 1-8 § 51 HOAI,- Leistungen für Thermische Bauphysik Anlage 1 HOAI,- Leistungen für Schallschutz und Raumakustik Anlage 1 HOAI,- Besondere Leistungen: Technisch-wirtschaftliche Untersuchungen, Leistungen zur ökologisch-ökonomischen Optimierung.Die Leistungen werden nach Umfang und Größe projektbezogen abgerufen.Die Vergabe erfolgt stufenweise auf Grundlage der RB BAU. Nach der Vergabe der Stufe 1 steht die weitere Beauftragung der folgenden Stufen unter dem Vorbehalt einer Zustimmung der Geschäftsführung sowie des Zuwendungsgebers. Ein Anspruch auf Beauftragung aller Leistungsstufen besteht für den Bestbieter und späteren Auftragnehmer nicht. Ein Anspruch auf Kostenerstattung bei Teilnahme an diesem Verfahren besteht nicht.450 000
Gesamtwert des Auftrags: 450 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Helmholtz-Zentrum Geesthacht
Postanschrift: Max-Planck-Straße 1
Postleitzahl: 21502
Postort: Geesthacht
Kontakt
Internetadresse: http://www.hzg.de🌏
E-Mail: hzg@claussen-seggelke.de📧
Telefon: +49 4028403413📞
Fax: +49 4028054343 📠
Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum mit 850 Mitarbeitern, die in verschiedenen Instituten in Deutschland in der Material- und Küstenforschung tätig sind. Der Hauptsitz befindet sich 30 km östlich von Hamburg im Geesthachter Ortsteil Tespehude auf einem weitläufigen Forschungsgelände am Geesthang der Elbe.
Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum mit 850 Mitarbeitern, die in verschiedenen Instituten in Deutschland in der Material- und Küstenforschung tätig sind. Der Hauptsitz befindet sich 30 km östlich von Hamburg im Geesthachter Ortsteil Tespehude auf einem weitläufigen Forschungsgelände am Geesthang der Elbe.
Am Standort Geesthacht erarbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den langfristig angelegten Schwerpunktbereichen Werkstoffforschung und Küstenforschung substanzielle Beiträge zur Klärung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Ziel der Forschungstätigkeit ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse und daraus konkrete Nutzungsoptionen für Gegenwart und Zukunft zu entwickeln.
Am Standort Geesthacht erarbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den langfristig angelegten Schwerpunktbereichen Werkstoffforschung und Küstenforschung substanzielle Beiträge zur Klärung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Ziel der Forschungstätigkeit ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse und daraus konkrete Nutzungsoptionen für Gegenwart und Zukunft zu entwickeln.
Die Werkstoff- und Polymerforschung hat ihre Schwerpunkte in der Entwicklung und Erprobung spezifisch besonders leichter und funktioneller Werkstoffe. Die Aufgaben reichen dabei von der Legierungsentwicklung über neuartige Fertigungs- und Verarbeitungstechnologien bis hin zur Charakterisierung und Prüfung der entwickelten Werkstoffe. Neben metallischen Werkstoffen werden auch Polymerwerkstoffe für Membranen mit Anwendungsgebieten wie Gasphasenseparation, Ultra- und Mikrofiltration sowie organophile Nanofiltration erforscht. Ein weiteres, besonders profiliertes Forschungsgebiet, stellt die Wasserstofftechnologie dar, in der die Charakterisierungsmöglichkeiten von Materialien zur Herstellung und Speicherung von Wasserstoff untersucht werden.
Die Werkstoff- und Polymerforschung hat ihre Schwerpunkte in der Entwicklung und Erprobung spezifisch besonders leichter und funktioneller Werkstoffe. Die Aufgaben reichen dabei von der Legierungsentwicklung über neuartige Fertigungs- und Verarbeitungstechnologien bis hin zur Charakterisierung und Prüfung der entwickelten Werkstoffe. Neben metallischen Werkstoffen werden auch Polymerwerkstoffe für Membranen mit Anwendungsgebieten wie Gasphasenseparation, Ultra- und Mikrofiltration sowie organophile Nanofiltration erforscht. Ein weiteres, besonders profiliertes Forschungsgebiet, stellt die Wasserstofftechnologie dar, in der die Charakterisierungsmöglichkeiten von Materialien zur Herstellung und Speicherung von Wasserstoff untersucht werden.
Zur Intensivierung und Ausweitung dieser Forschungstätigkeit ist eine Herstellung in einem Maßstab notwendig, welcher mit der momentan vorhandenen Laborgröße nicht realisiert werden kann.
Die Institute der Werkstoff- und Polymerforschung sollen deshalb durch einen Neubau mit dem Titel "HTC/PTC" erweitert werden, in dem 1 260 m² Labor- und Fertigungsflächen vorgesehen sind. Neue Werkstoffe sollen hier mit speziellen technischen Geräten (Röntgendiffraktometrie, Gaschromatografie, Raman usw.) einsatzgerecht bewertet und auf ihre Einsatzfähigkeit und Beständigkeit hin untersucht werden.
Die Institute der Werkstoff- und Polymerforschung sollen deshalb durch einen Neubau mit dem Titel "HTC/PTC" erweitert werden, in dem 1 260 m² Labor- und Fertigungsflächen vorgesehen sind. Neue Werkstoffe sollen hier mit speziellen technischen Geräten (Röntgendiffraktometrie, Gaschromatografie, Raman usw.) einsatzgerecht bewertet und auf ihre Einsatzfähigkeit und Beständigkeit hin untersucht werden.
Ein besonderer Teil des Gebäudes soll zudem der kontrollierten Herstellung von Wasserstoffspeichermaterialien mittels Hochenergiemahlen im Pilotmaßstab dienen. Aufgrund von Sicherheitsbestimmungen und zur Vermeidung von Lärmbelästigungen muss diese Nutzung in einem separaten Nebengebäude mit 125 m² Nutzfläche errichtet werden. Ein weiteres Nebengebäude mit 100 m² Nutzfläche ist für die Lagerung von Lösemitteln vorgesehen. Sowohl für diese Anlagen als auch für die Polymerisationsreaktionen und die Metallhydrideherstellung werden hochspezifische explosionsgeschützte Räumlichkeiten mit einem integrierten Sicherheitskonzept erforderlich. Auf einer weiteren, ca 22 m² großen, Aussenfläche soll eine Gaspermeationspilotanlage errichtet und bzgl. der elektrischen Versorgung und der Versorgung mit Heiz- und Kühlmedien an das zu errichtende Gebäude angebunden werden.
Ein besonderer Teil des Gebäudes soll zudem der kontrollierten Herstellung von Wasserstoffspeichermaterialien mittels Hochenergiemahlen im Pilotmaßstab dienen. Aufgrund von Sicherheitsbestimmungen und zur Vermeidung von Lärmbelästigungen muss diese Nutzung in einem separaten Nebengebäude mit 125 m² Nutzfläche errichtet werden. Ein weiteres Nebengebäude mit 100 m² Nutzfläche ist für die Lagerung von Lösemitteln vorgesehen. Sowohl für diese Anlagen als auch für die Polymerisationsreaktionen und die Metallhydrideherstellung werden hochspezifische explosionsgeschützte Räumlichkeiten mit einem integrierten Sicherheitskonzept erforderlich. Auf einer weiteren, ca 22 m² großen, Aussenfläche soll eine Gaspermeationspilotanlage errichtet und bzgl. der elektrischen Versorgung und der Versorgung mit Heiz- und Kühlmedien an das zu errichtende Gebäude angebunden werden.
Als Standort ist eine Freifläche zwischen den Gebäuden Nr. 23, 46 und 59 vorgesehen. Die Planung der Baumaßnahme soll 2013 erfolgen und die Realisierung ist ab 2014 vorgesehen. Für die Realisierung der Maßnahme ist ein Gesamtbudget von 4,0 Mio. EUR netto angesetzt. Gegenstand des VOF Verhandlungsverfahrens sind Generalplanerleistungen zur Errichtung des HTC/PTC.
Als Standort ist eine Freifläche zwischen den Gebäuden Nr. 23, 46 und 59 vorgesehen. Die Planung der Baumaßnahme soll 2013 erfolgen und die Realisierung ist ab 2014 vorgesehen. Für die Realisierung der Maßnahme ist ein Gesamtbudget von 4,0 Mio. EUR netto angesetzt. Gegenstand des VOF Verhandlungsverfahrens sind Generalplanerleistungen zur Errichtung des HTC/PTC.
Gesucht wird ein hoch qualifiziertes Planungsbüro, das eine grundlegende Entwurfsplanung in eine zielorientierte integrierte Planungsarbeit im Ausführungsbereich überführen und die Einhaltung der sehr hohen wirtschaftlichen und terminlichen Vorgaben bei diesem Bauvorhaben zusichern kann. Aufgrund des spezifischen Charakters des Gebäudes sollen die Planungsleistungen durch einen Generalplaner erbracht werden, der eine zielgerichtete Kommunikation und Kooperation innerhalb des Planungsprozesses gewährleisten kann.
Gesucht wird ein hoch qualifiziertes Planungsbüro, das eine grundlegende Entwurfsplanung in eine zielorientierte integrierte Planungsarbeit im Ausführungsbereich überführen und die Einhaltung der sehr hohen wirtschaftlichen und terminlichen Vorgaben bei diesem Bauvorhaben zusichern kann. Aufgrund des spezifischen Charakters des Gebäudes sollen die Planungsleistungen durch einen Generalplaner erbracht werden, der eine zielgerichtete Kommunikation und Kooperation innerhalb des Planungsprozesses gewährleisten kann.
Bei der Planung und Realisierung des Bauvorhabens stellen die komplexe Planungssituation auf dem Forschungscampus des HZG, die vielfältige Nutzerstruktur, die Vorgaben des Zuwendungsgebers und die umfangreichen technischen Anforderungen des HTC/PTC spezifische Rand- und Rahmenbedingungen dar, die besondere Aufmerksamkeit und Erfahrung erfordern. Alternativ wird eine gewerkeweise Einzelvergabe der Bauleistungen oder auch eine Beauftragung eines General-unternehmers angestrebt. Hierfür sind profunde Erfahrungen mit öffentlichen Ausschreibungen und Bauvergaben bei Zuwendungsbauten erforderlich, zudem sind insbesondere in der Bauleitung einschlägige Erfahrungen im Forschungsbau erforderlich. Die Planer müssen Erfahrungen mit realisierten Projekten mit hohen Explosionsschutzanforderungen besitzen. Es wird darauf hingewiesen, dass unmittelbar nach der Zuschlagserteilung mit der Projektbearbeitung zu beginnen ist.
Bei der Planung und Realisierung des Bauvorhabens stellen die komplexe Planungssituation auf dem Forschungscampus des HZG, die vielfältige Nutzerstruktur, die Vorgaben des Zuwendungsgebers und die umfangreichen technischen Anforderungen des HTC/PTC spezifische Rand- und Rahmenbedingungen dar, die besondere Aufmerksamkeit und Erfahrung erfordern. Alternativ wird eine gewerkeweise Einzelvergabe der Bauleistungen oder auch eine Beauftragung eines General-unternehmers angestrebt. Hierfür sind profunde Erfahrungen mit öffentlichen Ausschreibungen und Bauvergaben bei Zuwendungsbauten erforderlich, zudem sind insbesondere in der Bauleitung einschlägige Erfahrungen im Forschungsbau erforderlich. Die Planer müssen Erfahrungen mit realisierten Projekten mit hohen Explosionsschutzanforderungen besitzen. Es wird darauf hingewiesen, dass unmittelbar nach der Zuschlagserteilung mit der Projektbearbeitung zu beginnen ist.
Menge oder Umfang:
Für die Realisierung der Maßnahme ist ein Gesamtbudget von 4,0 Mio. EUR netto angesetzt. Gegenstand des VOF Verhandlungsverfahrens sind Generalplanerleistungen zur Errichtung des HTC/PTC. Die Generalplanerleistungen umfassen:
- Leistungen bei Gebäuden, Freianlagen und raumbildenden Ausbauten Teil 3 HOAI,
- Leistungen bei der Tragwerksplanung Teil 4 HOAI,
- Leistungen bei der Technischen Ausrüstung Teil 4 HOAI, Anlagengruppen 1-8 § 51 HOAI,
- Leistungen für Thermische Bauphysik Anlage 1 HOAI,
- Leistungen für Schallschutz und Raumakustik Anlage 1 HOAI,
- Besondere Leistungen: Technisch-wirtschaftliche Untersuchungen, Leistungen zur ökologisch-ökonomischen Optimierung.
Die Leistungen werden nach Umfang und Größe projektbezogen abgerufen.
Die Vergabe erfolgt stufenweise auf Grundlage der RB BAU. Nach der Vergabe der Stufe 1 steht die weitere Beauftragung der folgenden Stufen unter dem Vorbehalt einer Zustimmung der Geschäftsführung sowie des Zuwendungsgebers. Ein Anspruch auf Beauftragung aller Leistungsstufen besteht für den Bestbieter und späteren Auftragnehmer nicht. Ein Anspruch auf Kostenerstattung bei Teilnahme an diesem Verfahren besteht nicht.
Die Vergabe erfolgt stufenweise auf Grundlage der RB BAU. Nach der Vergabe der Stufe 1 steht die weitere Beauftragung der folgenden Stufen unter dem Vorbehalt einer Zustimmung der Geschäftsführung sowie des Zuwendungsgebers. Ein Anspruch auf Beauftragung aller Leistungsstufen besteht für den Bestbieter und späteren Auftragnehmer nicht. Ein Anspruch auf Kostenerstattung bei Teilnahme an diesem Verfahren besteht nicht.
Referenznummer: 13 - 001 HTC/PTC
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Geesthacht.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachfolgend aufgeführten Nachweise/Erklärungen sind zwingend mit der Bewerbung abzugeben. Die Nachweise/Erklärungen dürfen nicht älter als 6 Monate sein. (Stichtag 1.11.2012)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die nachfolgend aufgeführten Nachweise/Erklärungen sind zwingend mit der Bewerbung abzugeben. Die Nachweise/Erklärungen dürfen nicht älter als 6 Monate sein. (Stichtag 1.11.2012)
Vollständige Angaben der Bewerber gemäß VOF i.d.F. 2009 § 4 (2), (3), (6) a) bis g), (9) a) bis e); § 5 (4),(5), (6), (7); Berufs- oder Handelsregisterauszug für alle Beteiligten von Bietergemeinschaften und für Subunternehmer sind ebenfalls die vorgenannten Angaben einzureichen.
Vollständige Angaben der Bewerber gemäß VOF i.d.F. 2009 § 4 (2), (3), (6) a) bis g), (9) a) bis e); § 5 (4),(5), (6), (7); Berufs- oder Handelsregisterauszug für alle Beteiligten von Bietergemeinschaften und für Subunternehmer sind ebenfalls die vorgenannten Angaben einzureichen.
Für die Bewerbung ist ausschließlich der bei der Kontaktstelle gem. I.1 abrufbare Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen zu verwenden; dieser ist an den dafür vorgesehenen Stellen zu unterschreiben und an die unter I.1 genannte Kontaktstelle übersenden.
Die geforderten Nachweise und Erklärungen zu III.2.1, III.2.2, III.2.3 sind mit der Bewerbung in der aufgeführten Reihenfolge sortiert, entsprechend nummeriert und einzeln abgeheftet, vorzulegen. Zusätzlich sind alle Angaben an den jeweiligen Stellen im Bewerbungsbogen zu ergänzen. Bewerbungen, die nicht die geforderten Angaben, Erklärungen oder Nachweise enthalten, können unberücksichtigt bleiben.
Die geforderten Nachweise und Erklärungen zu III.2.1, III.2.2, III.2.3 sind mit der Bewerbung in der aufgeführten Reihenfolge sortiert, entsprechend nummeriert und einzeln abgeheftet, vorzulegen. Zusätzlich sind alle Angaben an den jeweiligen Stellen im Bewerbungsbogen zu ergänzen. Bewerbungen, die nicht die geforderten Angaben, Erklärungen oder Nachweise enthalten, können unberücksichtigt bleiben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu uüberprüfen. 2) Auswertung der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Referenzprojekte. In Klammern steht die maximal zu vergebende Punktzahl, die Gewichtung und die insges. erreichbare Punktzahl. Es werden Punkte von 1 bis max. 5 vergeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu uüberprüfen. 2) Auswertung der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Referenzprojekte. In Klammern steht die maximal zu vergebende Punktzahl, die Gewichtung und die insges. erreichbare Punktzahl. Es werden Punkte von 1 bis max. 5 vergeben.
2.2 Wichtung 20 %:
2.2.1 Umsatz der letzten 3 Jahre und Umsatz für vergleichbare Leistungen (Forschungs- und Laborbau - 10 % (5 - 10 - 50),
2.2.2 vorgelegte Projektliste der letzten 5 Jahre für Generalplanung - 10 % (5 - 10 - 50).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
2.3 Technische Leistungsfähigkeit, Wichtung 20 %:
2.3.1 Bürogrösse und Qualifikation des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft - 15 % (5 - 15 - 75),
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Versicherungen in Höhe von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für Sachschäden bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut.
Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es muss eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung vorliegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Es muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft legitimiert ist.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es muss eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung vorliegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Es muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft legitimiert ist.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot die Eignung der Nachunternehmer anhand der geforderten Nachweise (siehe auch unter III.) sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die zu benennenden Nachunternehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. § 5 Abs. 6 VOF), ansonsten kann der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot die Eignung der Nachunternehmer anhand der geforderten Nachweise (siehe auch unter III.) sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die zu benennenden Nachunternehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. § 5 Abs. 6 VOF), ansonsten kann der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen werden.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch auf Nachunternehmerseite nicht zulässig. Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch auf Nachunternehmerseite nicht zulässig. Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Qualifikation des Auftragnehmers nach § 19(1), (3) VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien: s.o.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-09-02 📅
Datum des Endes: 2016-08-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 13 - 001 HTC/PTC
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Referat Z 23 "Controlling; Vergabeprüfstelle"
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +49 22894990📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Fristen des § 101a Abs. 1 GWB und § 107 Abs. 3 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB hat der Bieter einen Verstoß gegen Vergabevorschriften unverzüglich zu rügen, dies bedeutet spätestens nach 5 Kalendertagen. Der Bieter wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Nachprüfung nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des öffentlichen Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es gelten die Fristen des § 101a Abs. 1 GWB und § 107 Abs. 3 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB hat der Bieter einen Verstoß gegen Vergabevorschriften unverzüglich zu rügen, dies bedeutet spätestens nach 5 Kalendertagen. Der Bieter wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Nachprüfung nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des öffentlichen Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Referat Z 23 "Controlling - Vergabeprüfstelle"
Quelle: OJS 2013/S 093-158578 (2013-05-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-06-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 836 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-01-17 📅
Name: Schmieder.Dau.Architekten.GmbH
Postanschrift: Klosterkirchhof 10-12
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@schmiederdau.de📧
Internetadresse: www.schmiederdau.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herrn Georg Hirsch
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Referat Z 23 „Controlling, Vergabeprüfstelle“
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Telefon: +49 22894990📞
Quelle: OJS 2014/S 121-215870 (2014-06-25)