Die Berliner Wasserbetriebe planen die Erweiterung des Klärwerkes Waßmannsdorf (Straße am Klärwerk 4, 12529 Schönefeld) zur Einhaltung der Behördenanforderungen und Kapazitätserhöhungen. Mit der Erbringung der Ingenieurleistungen Objektplanung (Ingenieurbauwerke, Gebäude und Freianlagen), Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung (Verfahrens-, Anlagen-, Maschinentechnik, E-, MSR- und Prozessleittechnik, Gebäudetechnik) wird ein Generalplaner beauftragt, um für den Auftraggeber eine abgestimmte, gewerkeübergreifende und umfassende Gesamtplanung zu erstellen. Siehe auch Ziffer II.2.1) und II.2.2) der Bekanntmachung. Nach Realisierung der Maßnahmen -anhand der Gesamtplanung- müssen die Überwachungswerte sowie die sonstigen gesetzlichen Vorgaben und Regelungen für die unterschiedlichen Abwasserzulaufmengen im Ablauf sicher eingehalten werden können.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-17.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-05-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Die auftragsgegenständlichen Leistungen umfassen die unter Ziffer II.1.5) beschriebenen Generalplanungsaufgaben und - leistungen inklusive:— Planungsleistungen gem. § 33 HOAI - Gebäude und raumbildende Ausbauten (Leistungsphasen 1-7),— Planungsleistungen gem. § 38 HOAI - Freianlagen (Leistungsphasen 1-7),— Planungsleistungen gem. § 42 HOAI - Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 1-7 sowie Leistungen entsprechend der Baustellenverordnung (Sicherheits- und Gesundheitsschutz; SiGeKo)),— Planungsleistungen gem. § 49 HOAI - Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1-7),— Planungsleistungen gem. § 53 HOAI - Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 1-7, Verfahrens-, Anlagen-, Maschinentechnik, E-, MSR- und Prozessleittechnik, Gebäudetechnik).Geschätzter Wert ohne MwSt: Währung: EURoderSpanne von bis Währung: EUR.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Wasserbetriebe, Einkauf Bauleistungen (Netze), EK-B
Postanschrift: Neue Jüdenstraße 1
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bwb.de🌏
E-Mail: ausschreibungen-mw-n@bwb.de📧
Telefon: +49 3086444146📞
II.3) vertragslaufzeit bzw. Beginn und ende der auftragsausführung
Beginn: Ausbaustufe 1 / Beauftragungsstufe I: 1. Quartal 2014
Abschluss: Ausbaustufe 2 / Beauftragungsstufe IV: 4. Quartal 2018
(1.) Der Bekanntmachungstext einschließlich der genannten Anlagen ist zum Herunterladen unter: http://www.bwb.de/content/language1/html/572.php erhältlich. Unternehmen, die bisher nicht bei den Berliner Wasserbetrieben registriert sind, müssen, um die Unterlagen herunterladen zu können, einen Zugangsantrag stellen. Dazu ist auf der oben genannten Internetseite der Link „Zugangsantrag stellen“ zu aktivieren. Dann sind die im Zugangsantrag erscheinenden Felder auszufüllen und im Anschluss daran ist auf „Zugangsantrag abschicken“ zu klicken. Per E-Mail wird Ihnen dann ein Passwort zugesandt. Mit dem Benutzernamen, der im Zugangsantrag anzugeben ist, und dem Passwort sind die Unterlagen herunterzuladen. Die Verwendung der vorgegebenen Formulare ist zwingend. Änderungen an diesen Formularen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
(2.) Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
(3.) Sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle vollständig eingegangen sein; ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder Angaben nachzufordern. Ein schutzwürdiger Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann sich der Auftraggeber ohne entsprechende Nachforderung veranlasst sehen, unvollständige Teilnahmeanträge auszuschließen.
(4.) Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.
(5.) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
(6.) Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausführung (ein Original, eine Kopie) in einem verschlossenen und mit „Teilnahmeantrag Planung Klärwerk Waßmannsdorf - NICHT ÖFFNEN“ versehenen Umschlag bis zum Schlusstermin bei der unter Ziffer I.1) benannten Kontaktstelle einzureichen. Per Telefax oder in elektronischer Form (z.B. per E-Mail) übersandte Teilnahmeanträge sind unzulässig und werden nicht berücksichtigt.
(7.) Geforderte Erklärungen und Angaben sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Nachweise können - soweit nicht anders bestimmt - in Kopie beigefügt werden. Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind registergeheftet in der unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) angeführten Reihenfolge abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen (dies können insbesondere Gewerbe- oder Bundeszentralregisterauszüge sein).
(8.) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bewerbergemeinschaften haben zudem die Anlage 1 vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterzeichnet mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
(9.) Wenn ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft von der Möglichkeit Gebrauch macht, Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen vorzusehen, so sind mit dem Teilnahmeantrag die Leistungsanteile zu bezeichnen, welche auf diese übertragen werden sollen. Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen, auf die der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung zurückgreift, sind zudem mit dem Teilnahmeantrag zu benennen, haben eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben und sämtliche geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen einzureichen.
(10.) Es wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung die Eignungsangaben zu überprüfen und sich gegebenenfalls Nachweise/Bescheinigungen zu den abgegebenen Erklärungen vorlegen zu lassen. Zudem behält sich der Auftraggeber vor, erneut in die Beurteilung der Eignung einzutreten, wenn ihm bekannt wird, dass sich auf Seiten des Bieters / der Bietergemeinschaft Änderungen gegenüber den Angaben im Teilnahmewettbewerb ergeben haben.
(11.) Der / Die im Teilnahmeantrag für die Leistungserbringung vorgesehene/n Gesamtprojektleiter / Teilprojektleiter (einschließlich der Stellvertreter) muss / müssen im Fall der Auftragserteilung die Leistung erbringen. Der Austausch ist nur aus wichtigem Grund (z.B. Ausscheiden, Krankheit o.Ä.) und nur gegen Mitarbeiter möglich, welche/r mindestens über die angegebene Qualifikation des/r ursprünglich vorgesehenen Mitarbeiter/s verfügt/verfügen. Der Austausch ist zudem von der Zustimmung des Auftraggebers abhängig.
(12.) Es wird darauf hingewiesen, dass die Technische Universität Berlin, die Lippe Gesellschaft für Wassertechnik mbH und die Tuttahs & Meyer Ingenieurgesellschaft für Wasser-, Abwasser- und Energiewirtschaft mbH im Rahmen der Projektentwicklungsphase den Auftraggeber mit der Anfertigung von Berichten und Konzepten beraten haben sowie Gesellschafter Veolia eine Konzeptprüfung durchgeführt hat. Die im Rahmen der Beratungs- und Prüftätigkeit erarbeiteten Unterlagen werden den ausgewählten Bewerbern mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
(13.) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie schriftlich (per Post, Telefax oder E-Mail) bis 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge an die unter Ziffer I.1) benannte Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich.
(14.) Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften, die für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren ausgewählt werden, werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe aufgefordert, in ihren Angeboten für die Erweiterung des Klärwerkes Waßmannsdorf eine skizzenhafte Darstellung einer möglichen Lösung der planerischen Aufgabe darzustellen. Der Auftraggeber gewährt den Bietern hierfür einheitlich eine pauschale Aufwandsentschädigung, deren Höhe in der Aufforderung zur Angebotsabgabe bestimmt wird. Es wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der Überschreitung der Tafelwerte der HOAI bei der Honorarvereinbarung § 7 Abs. 2 HOAI Anwendung findet.
(15.) Die im Bekanntmachungstext genannten Anforderungen gelten auch dann, wenn sie in den genannten Anlagen nicht explizit wiederholt werden. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat dafür Sorge zu tragen, dass sein / ihr Teilnahmeantrag die Anforderungen sowohl der Bekanntmachung als auch der Anlagen erfüllt.
(16.) Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der unter Ziffer IV.1.2) benannten und gewichteten Auswahlkriterien unter Verwendung der Auswahlmatrix in Anlage 4.
(1.) Der Bekanntmachungstext einschließlich der genannten Anlagen ist zum Herunterladen unter: http://www.bwb.de/content/language1/html/572.php erhältlich. Unternehmen, die bisher nicht bei den Berliner Wasserbetrieben registriert sind, müssen, um die Unterlagen herunterladen zu können, einen Zugangsantrag stellen. Dazu ist auf der oben genannten Internetseite der Link „Zugangsantrag stellen“ zu aktivieren. Dann sind die im Zugangsantrag erscheinenden Felder auszufüllen und im Anschluss daran ist auf „Zugangsantrag abschicken“ zu klicken. Per E-Mail wird Ihnen dann ein Passwort zugesandt. Mit dem Benutzernamen, der im Zugangsantrag anzugeben ist, und dem Passwort sind die Unterlagen herunterzuladen. Die Verwendung der vorgegebenen Formulare ist zwingend. Änderungen an diesen Formularen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
(2.) Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
(3.) Sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle vollständig eingegangen sein; ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder Angaben nachzufordern. Ein schutzwürdiger Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann sich der Auftraggeber ohne entsprechende Nachforderung veranlasst sehen, unvollständige Teilnahmeanträge auszuschließen.
(4.) Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.
(5.) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
(6.) Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausführung (ein Original, eine Kopie) in einem verschlossenen und mit „Teilnahmeantrag Planung Klärwerk Waßmannsdorf - NICHT ÖFFNEN“ versehenen Umschlag bis zum Schlusstermin bei der unter Ziffer I.1) benannten Kontaktstelle einzureichen. Per Telefax oder in elektronischer Form (z.B. per E-Mail) übersandte Teilnahmeanträge sind unzulässig und werden nicht berücksichtigt.
(7.) Geforderte Erklärungen und Angaben sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Nachweise können - soweit nicht anders bestimmt - in Kopie beigefügt werden. Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind registergeheftet in der unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) angeführten Reihenfolge abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen (dies können insbesondere Gewerbe- oder Bundeszentralregisterauszüge sein).
(8.) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bewerbergemeinschaften haben zudem die Anlage 1 vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterzeichnet mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
(9.) Wenn ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft von der Möglichkeit Gebrauch macht, Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen vorzusehen, so sind mit dem Teilnahmeantrag die Leistungsanteile zu bezeichnen, welche auf diese übertragen werden sollen. Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen, auf die der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung zurückgreift, sind zudem mit dem Teilnahmeantrag zu benennen, haben eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben und sämtliche geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen einzureichen.
(10.) Es wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung die Eignungsangaben zu überprüfen und sich gegebenenfalls Nachweise/Bescheinigungen zu den abgegebenen Erklärungen vorlegen zu lassen. Zudem behält sich der Auftraggeber vor, erneut in die Beurteilung der Eignung einzutreten, wenn ihm bekannt wird, dass sich auf Seiten des Bieters / der Bietergemeinschaft Änderungen gegenüber den Angaben im Teilnahmewettbewerb ergeben haben.
(11.) Der / Die im Teilnahmeantrag für die Leistungserbringung vorgesehene/n Gesamtprojektleiter / Teilprojektleiter (einschließlich der Stellvertreter) muss / müssen im Fall der Auftragserteilung die Leistung erbringen. Der Austausch ist nur aus wichtigem Grund (z.B. Ausscheiden, Krankheit o.Ä.) und nur gegen Mitarbeiter möglich, welche/r mindestens über die angegebene Qualifikation des/r ursprünglich vorgesehenen Mitarbeiter/s verfügt/verfügen. Der Austausch ist zudem von der Zustimmung des Auftraggebers abhängig.
(12.) Es wird darauf hingewiesen, dass die Technische Universität Berlin, die Lippe Gesellschaft für Wassertechnik mbH und die Tuttahs & Meyer Ingenieurgesellschaft für Wasser-, Abwasser- und Energiewirtschaft mbH im Rahmen der Projektentwicklungsphase den Auftraggeber mit der Anfertigung von Berichten und Konzepten beraten haben sowie Gesellschafter Veolia eine Konzeptprüfung durchgeführt hat. Die im Rahmen der Beratungs- und Prüftätigkeit erarbeiteten Unterlagen werden den ausgewählten Bewerbern mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
(13.) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie schriftlich (per Post, Telefax oder E-Mail) bis 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge an die unter Ziffer I.1) benannte Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich.
(14.) Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften, die für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren ausgewählt werden, werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe aufgefordert, in ihren Angeboten für die Erweiterung des Klärwerkes Waßmannsdorf eine skizzenhafte Darstellung einer möglichen Lösung der planerischen Aufgabe darzustellen. Der Auftraggeber gewährt den Bietern hierfür einheitlich eine pauschale Aufwandsentschädigung, deren Höhe in der Aufforderung zur Angebotsabgabe bestimmt wird. Es wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der Überschreitung der Tafelwerte der HOAI bei der Honorarvereinbarung § 7 Abs. 2 HOAI Anwendung findet.
(15.) Die im Bekanntmachungstext genannten Anforderungen gelten auch dann, wenn sie in den genannten Anlagen nicht explizit wiederholt werden. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat dafür Sorge zu tragen, dass sein / ihr Teilnahmeantrag die Anforderungen sowohl der Bekanntmachung als auch der Anlagen erfüllt.
(16.) Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der unter Ziffer IV.1.2) benannten und gewichteten Auswahlkriterien unter Verwendung der Auswahlmatrix in Anlage 4.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Berliner Wasserbetriebe planen die Erweiterung des Klärwerkes Waßmannsdorf (Straße am Klärwerk 4, 12529 Schönefeld) zur Einhaltung der Behördenanforderungen und Kapazitätserhöhungen. Mit der Erbringung der Ingenieurleistungen Objektplanung (Ingenieurbauwerke, Gebäude und Freianlagen), Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung (Verfahrens-, Anlagen-, Maschinentechnik, E-, MSR- und Prozessleittechnik, Gebäudetechnik) wird ein Generalplaner beauftragt, um für den Auftraggeber eine abgestimmte, gewerkeübergreifende und umfassende Gesamtplanung zu erstellen. Siehe auch Ziffer II.2.1) und II.2.2) der Bekanntmachung. Nach Realisierung der Maßnahmen -anhand der Gesamtplanung- müssen die Überwachungswerte sowie die sonstigen gesetzlichen Vorgaben und Regelungen für die unterschiedlichen Abwasserzulaufmengen im Ablauf sicher eingehalten werden können.
Die Berliner Wasserbetriebe planen die Erweiterung des Klärwerkes Waßmannsdorf (Straße am Klärwerk 4, 12529 Schönefeld) zur Einhaltung der Behördenanforderungen und Kapazitätserhöhungen. Mit der Erbringung der Ingenieurleistungen Objektplanung (Ingenieurbauwerke, Gebäude und Freianlagen), Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung (Verfahrens-, Anlagen-, Maschinentechnik, E-, MSR- und Prozessleittechnik, Gebäudetechnik) wird ein Generalplaner beauftragt, um für den Auftraggeber eine abgestimmte, gewerkeübergreifende und umfassende Gesamtplanung zu erstellen. Siehe auch Ziffer II.2.1) und II.2.2) der Bekanntmachung. Nach Realisierung der Maßnahmen -anhand der Gesamtplanung- müssen die Überwachungswerte sowie die sonstigen gesetzlichen Vorgaben und Regelungen für die unterschiedlichen Abwasserzulaufmengen im Ablauf sicher eingehalten werden können.
Die Kläranlage reinigt derzeit rd. 180 000 m
In der Projektentwicklungsphase wurde ein Konzept erstellt, nach welchem u.a. folgende technologische Stufen und Objekte möglich sind, welche hier beispielhaft aufgeführt werden:
— 2 weitere Linien zur Beschickung der Anlage mit der erlaubten Abwassermenge,
— eine Biofiltration zur Einhaltung des Überwachungswertes (ÜW) für Nges anorg,
— eine Flockungsfiltration zur Einhaltung des ÜW Pges mit Aktivkohledosierung zur Einhaltung des Überwachungswertes CSB und Spurenstoffelimination,
— ein(e) Prozesswasserspeicher/-behandlung für anfallende Prozesswässer,
— Ozonung und UV-Desinfektion zur Spurenstoffelimination bzw. weitgehenden Abwasserreinigung,
— ein Mischwasserspeicher zur Aufnahme des Differenzzuflusses zwischen der anfallenden Regenwetterspitze und dem genehmigten Klärwerksablauf,
— die Erweiterung der Schlammbehandlung für die zusätzlich anfallenden Schlammmengen,
— die Anpassung des elektrotechnischen Versorgungsnetzes zur Sicherstellung des
zukünftigen Energiebedarfs und
— diverse Überleitungs-, Rückleitungsbauwerke und Pumpwerke.
Mit der Projektvorbereitung und den Planungen wird voraussichtlich im 1. Quartal 2014 begonnen werden. Die Projektrealisierung ist für die Jahre 2016–2022 vorgesehen.
Es wird vom Auftragnehmer (Generalplaner) erwartet, dass die Planung angemessen, fabrikatneutral und wettbewerbsfähig ausgeführt wird, dem Stand der Technik entspricht und alle gesetzlichen Regelungen/Vorschriften sowie werkspezifische Vorgaben, Vorschriften und Richtlinien einhält.
Es wird vom Auftragnehmer (Generalplaner) erwartet, dass die Planung angemessen, fabrikatneutral und wettbewerbsfähig ausgeführt wird, dem Stand der Technik entspricht und alle gesetzlichen Regelungen/Vorschriften sowie werkspezifische Vorgaben, Vorschriften und Richtlinien einhält.
Menge oder Umfang:
Die auftragsgegenständlichen Leistungen umfassen die unter Ziffer II.1.5) beschriebenen Generalplanungsaufgaben und - leistungen inklusive:
— Planungsleistungen gem. § 33 HOAI - Gebäude und raumbildende Ausbauten (Leistungsphasen 1-7),
Die Berliner Wasserbetriebe beabsichtigen die oben beschriebenen Leistungsphasen 1-7 der HOAI mit dem Auftragnehmer abzuwickeln. Die Beauftragung erfolgt in 2 Ausbaustufen (AS 1 und 2) mit je 4 Beauftragungsstufen. Die beispielhafte Struktur gemäß Standortentwicklungskonzept wird im Auftragsfall bei Bedarf angepasst.
Die Berliner Wasserbetriebe beabsichtigen die oben beschriebenen Leistungsphasen 1-7 der HOAI mit dem Auftragnehmer abzuwickeln. Die Beauftragung erfolgt in 2 Ausbaustufen (AS 1 und 2) mit je 4 Beauftragungsstufen. Die beispielhafte Struktur gemäß Standortentwicklungskonzept wird im Auftragsfall bei Bedarf angepasst.
Die Beauftragung der Stufe I (AS 1) erfolgt fest mit Zuschlagserteilung. Die Beauftragung der Stufen II-IV (AS 1) sowie der Stufen I-IV (AS 2) erfolgt jeweils durch einseitige Erklärung des Auftraggebers (Optionsrecht) gemäß den Bedingungen des Vertrages. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf Ausübung der Optionsrechte durch den Auftraggeber.
Die Beauftragung der Stufe I (AS 1) erfolgt fest mit Zuschlagserteilung. Die Beauftragung der Stufen II-IV (AS 1) sowie der Stufen I-IV (AS 2) erfolgt jeweils durch einseitige Erklärung des Auftraggebers (Optionsrecht) gemäß den Bedingungen des Vertrages. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf Ausübung der Optionsrechte durch den Auftraggeber.
Ausbaustufe 1 (Kapazitätserweiterung auf 230 000 m
Stufe I:
Gesamtplanerische Leistung der Leistungsphasen 1 und 2 (Lösungs- und Variantenentscheidungen) inklusive Grundlagenermittlung AS 2 (weitergehende Abwasserreinigung, der Nachklärung nachgeschaltete Reinigungsstufen)
Stufe II:
Gesamtplanerische Leistung Leistungsphase 3 (Mittelfreigabe zur Ausführung)
Stufe III:
Gesamtplanerische Leistung Leistungsphase 4 (Genehmigung der Abwasserbehandlungsanlage nach dem WHG mit voraussichtlicher UVP)
Stufe IV:
Gesamtplanerische Leistung Leistungsphasen 5-7
Ausbaustufe 2 (weitergehende Abwasserreinigung, der Nachklärung nachgeschaltete Reinigungsstufen)
Gesamtplanerische Leistung der Leistungsphase 2 (Lösungs- und Variantenentscheidungen)
Gesamtplanerische Leistung Leistungsphase 4 (Genehmigung der Abwasserbehandlungsanlage nach dem WHG mit vor aussichtlicher UVP)
Gesamtplanerische Leistung Leistungsphasen 5-7.
Referenznummer: intern3387
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Unternehmensdarstellung unter Angabe des Namens, der Adresse, der Kontaktdaten, des Gründungsjahres, der Rechtsform und der Gesellschafter (vgl. Anlage 2);
2. Vorlage eines aktuellen Auszuges aus dem Berufs- oder Handelsregister in Kopie (der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Abgabe der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein);
3. Erklärung über das Vorliegen und gegebenenfalls den Umfang einer Projektantentätigkeit (vgl. Anlage 2);
4. Erklärung über das Vorliegen wirtschaftlicher Verknüpfungen und gegebenenfalls über die Art der wirtschaftlichen Verknüpfungen (vgl. Anlage 2);
5. Erklärung über die Vergabe von Unteraufträgen und gegebenenfalls über Teile und Umfang der Unteraufträge (vgl. Anlage 2);
6. Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF (vgl. Anlage 3).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
7. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 10 000 000 EUR pauschal für Personenschäden und 15 000 000 EUR pauschal für sonstige Schäden je Versicherungsfall. Der Nachweis erfolgt durch Vorlage der Kopie des gültigen Versicherungsscheins oder durch eine schriftliche Erklärung des Versicherers über die Erhöhung auf die genannten Deckungssummen im Auftragsfall oder eine schriftliche Erklärung eines Versicherers über den Abschluss einer objektbezogenen Versicherung mit den genannten Deckungssummen im Auftragsfall (vgl. Anlage 2);
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
7. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 10 000 000 EUR pauschal für Personenschäden und 15 000 000 EUR pauschal für sonstige Schäden je Versicherungsfall. Der Nachweis erfolgt durch Vorlage der Kopie des gültigen Versicherungsscheins oder durch eine schriftliche Erklärung des Versicherers über die Erhöhung auf die genannten Deckungssummen im Auftragsfall oder eine schriftliche Erklärung eines Versicherers über den Abschluss einer objektbezogenen Versicherung mit den genannten Deckungssummen im Auftragsfall (vgl. Anlage 2);
8. Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Beschäftigen und die Anzahl der Führungskräfte des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (vgl. Anlage 2);
9. Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, bezogen auf den Gesamtumsatz (netto), den Umsatz (netto) auf dem Gebiet der mechanischen und biologischen Abwasserreinigung, Schlammbehandlungsanlagen und den Umsatz (netto) auf dem Gebiet der weitergehenden Abwasserreinigung (vgl. Anlage 2);
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
9. Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, bezogen auf den Gesamtumsatz (netto), den Umsatz (netto) auf dem Gebiet der mechanischen und biologischen Abwasserreinigung, Schlammbehandlungsanlagen und den Umsatz (netto) auf dem Gebiet der weitergehenden Abwasserreinigung (vgl. Anlage 2);
10. Angaben und Nachweise zum vorgesehenen Gesamtprojektleiter (mit Stellvertreter), zum vorgesehenen Teilprojektleiter für das Gewerk Bau-/Ingenieurbau (mit Stellvertreter), zum vorgesehenen Teilprojektleiter für das Gewerk Verfahrenstechnik (mit Stellvertreter), zum vorgesehenen Teilprojektleiter für das Gewerk Elektro- und Automatisierungstechnik (mit Stellvertreter) sowie zum vorgesehenen Teilprojektleiter für das Gewerk Gebäudetechnik (mit Stellvertreter), jeweils bezogen auf:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
10. Angaben und Nachweise zum vorgesehenen Gesamtprojektleiter (mit Stellvertreter), zum vorgesehenen Teilprojektleiter für das Gewerk Bau-/Ingenieurbau (mit Stellvertreter), zum vorgesehenen Teilprojektleiter für das Gewerk Verfahrenstechnik (mit Stellvertreter), zum vorgesehenen Teilprojektleiter für das Gewerk Elektro- und Automatisierungstechnik (mit Stellvertreter) sowie zum vorgesehenen Teilprojektleiter für das Gewerk Gebäudetechnik (mit Stellvertreter), jeweils bezogen auf:
a. Name,
b. Kontaktdaten,
c. Nachweis der Urkunde aus dem Berufsregister,
d. Angaben zur Qualifikation auf den Gebieten Verfahrenstechnik Abwasserreinigung, Planung Abwasserreinigung, Genehmigungsverfahren, Ausschreibung + Vergabe, bezogen auf:
aa. Fachlicher Lebenslauf,
bb. Referenzliste auf dem Gebiet der kommunalen Abwasserreinigung,
cc. Berufserfahrung in Jahren (vgl. Anlage 2);
11. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern, jeweils bezogen auf:
b. Funktion im Projekt,
c. Kontaktdaten,
12. Beschreibung der Projektorganisation des Bewerbers mit Angabe über die technische Leitung einschließlich Organigramm;
13. Vorlage von Referenzen des Bewerbers der letzten fünf Jahre (als solche gelten auch Referenzen für Anlagen, welche innerhalb der letzten 5 Jahre in Betrieb genommen wurden) auf den Gebieten:
a. Planung von kommunalen Kläranlagen (nur Anlagen ab Größenklasse 4 gemäß C Abs.1 u. 2 des Anhanges 1 zur Abwasserverordnung, kommunales Abwasser) und Mischwasserspeicher,
b. Planung von Flockungsfiltration, Biofiltration, Prozesswasserbehandlung und weitergehende Reinigungsstufen (nur Anlagen ab Größenklasse 4 gemäß C Abs. 1u. 2 des Anhanges 1 zur Abwasserverordnung, kommunales Abwasser),
c. Vergleichbare Dienstleistungen / Großprojekte ab Anlagen- Größenklasse 5 gemäß C Abs. 1 u. 2 des Anhanges 1 zur Abwasserverordnung im europäischen Raum, vorzugsweise in Deutschland unter Darstellung der Erfahrungen mit Genehmigungsverfahren u. Umweltverträglichkeitsprüfungen,
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
c. Vergleichbare Dienstleistungen / Großprojekte ab Anlagen- Größenklasse 5 gemäß C Abs. 1 u. 2 des Anhanges 1 zur Abwasserverordnung im europäischen Raum, vorzugsweise in Deutschland unter Darstellung der Erfahrungen mit Genehmigungsverfahren u. Umweltverträglichkeitsprüfungen,
jeweils unter Angabe:
aa. des Auftraggebers,
bb. eines Ansprechpartners des Auftraggebers (einschließlich Telefonnummer),
cc. des Zeitraumes der Leistungserbringung (Planung und Ausführung),
dd. der Leistungen und Leistungsbereiche des Bewerbers mit Angabe, welche Leistungsphasen erbracht wurden, ee. des Projektleiters des Bewerbers,
ff. der Projektmitarbeiter des Bewerbers,
gg. der Baukosten,
hh. des Honorars des Bewerbers für den Auftrag,
ii. der Besonderheiten des Projektes (vgl. Anlage 2);
14. Vorlage von Referenzen des Bewerbers auf dem Gebiet der praxisorientierten Forschung (nur dann, wenn ein konkreter Anwendungsfall vorliegt (z.B. wissenschaftliche Untersuchung in einer bestehenden Anlage ab Größenklasse 4 gemäß C Abs. 2 des Anhanges 1 zur Abwasserverordnung)), Konzeptentwicklung, Studien, verfahrenstechnische Optimierung, verfahrenstechnische Umbauten/Erweiterungen unter Einbeziehung des vorhandenen Anlagenbestandes, jeweils unter Angabe des Auftraggebers (einschließlich Kontaktdaten) und des Auftragsgegenstandes;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
14. Vorlage von Referenzen des Bewerbers auf dem Gebiet der praxisorientierten Forschung (nur dann, wenn ein konkreter Anwendungsfall vorliegt (z.B. wissenschaftliche Untersuchung in einer bestehenden Anlage ab Größenklasse 4 gemäß C Abs. 2 des Anhanges 1 zur Abwasserverordnung)), Konzeptentwicklung, Studien, verfahrenstechnische Optimierung, verfahrenstechnische Umbauten/Erweiterungen unter Einbeziehung des vorhandenen Anlagenbestandes, jeweils unter Angabe des Auftraggebers (einschließlich Kontaktdaten) und des Auftragsgegenstandes;
15. Vorlage von Referenzen des Bewerbers auf dem Gebiet der Pilotierung von Anlagen der weitergehenden Abwasserreinigung, jeweils unter Angabe des Auftraggebers (einschließlich Kontaktdaten) und des Auftragsgegenstandes;
16. Angaben zu Publikationen des Bewerbers auf den Gebieten Verfahrenstechnik Abwasserreinigung, Planung Abwasserreinigung, Genehmigungsverfahren, Ausschreibung + Vergabe, jeweils unter Angabe einer Fundstelle.
Mindeststandards:
Zu 9. Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers in jedem der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre von 5 000 000 EUR. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft werden addiert. Umsätze von Nachunternehmen, sonstigen Dritten und konzernverbundenen Unternehmen, auf die sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung beruft, werden dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft zugerechnet.
Zu 9. Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers in jedem der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre von 5 000 000 EUR. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft werden addiert. Umsätze von Nachunternehmen, sonstigen Dritten und konzernverbundenen Unternehmen, auf die sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung beruft, werden dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft zugerechnet.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
17. Erklärung über Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung des Bewerbers zur Ausführung des Auftrages;
18. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität der Dienstleistung;
19. Gegebenenfalls: Nachweis einer Zertifizierung des Bewerbers nach DIN EN ISO 9001 / 14001; OHSAS 18001;
20. Erklärung zur Vor-Ort-Verfügbarkeit und Erreichbarkeit des Bewerbers.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 10 000 000 EUR pauschal für Personenschäden und 15 000 000 EUR pauschal für sonstige Schäden je Versicherungsfall.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Rechnungslegung hat nach abgeschlossener und vom Auftraggeber freigegebener Planungsstufe zu erfolgen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter (vgl. Anlage 1).
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Die Leistungen müssen insbesondere auf der Grundlage:
— der Berliner Bauordnung,
— der Berliner und Brandenburger Wassergesetze,
— der A Bau - Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins,
— der BWB-Regelwerke, hier insbesondere die Ausschreibungssoftware der Berliner Wasserbetriebe,
— des Generalplanervertrages und der Lastenhefte,
— der allgemein anerkannten Regeln der Technik und
— der sonstigen für die Leistungen der Architekten und Ingenieure maßgeblichen Bestimmungen und amtlichen Vorschriften erbracht werden.
2. Die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber werden sich zu verpflichten haben, Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung von Vereinbarkeit von Beruf und Familie im eigenen Unternehmen durchzuführen sowie das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten. Um dies sicherzustellen, wird mit Abgabe des Angebots eine Erklärung zur Förderung von Frauen entsprechend der dazu erlassenen Regelungen in der jeweils geltenden Frauenförderungsverordnung (FVV) abzugeben sein.
2. Die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber werden sich zu verpflichten haben, Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung von Vereinbarkeit von Beruf und Familie im eigenen Unternehmen durchzuführen sowie das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten. Um dies sicherzustellen, wird mit Abgabe des Angebots eine Erklärung zur Förderung von Frauen entsprechend der dazu erlassenen Regelungen in der jeweils geltenden Frauenförderungsverordnung (FVV) abzugeben sein.
3. Die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber werden mit Abgabe des Angebots eine Verpflichtungserklärung zur Anerkennung und Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes (BlnAVG) abzugeben haben.
4. Die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber werden mit der Abgabe des Angebots eine Verpflichtungserklärung zur Anerkennung und Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBU) abzugeben haben.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die für die Erbringung der Leistungen verantwortliche(n) Person(en) muss/müssen die Qualifikation als Ingenieur im Sinne des § 19 VOF besitzen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Auswahlkriterien:
(1.) 10 %: Gesamtumsatz (netto) des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
(2.) 6 %: Umsatz (netto) des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren auf dem Gebiet der mechanischen und biologischen Abwasserreinigung sowie Schlammbehandlungsanlagen;
(3.) 10 %: Umsatz (netto) des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren auf dem Gebiet der weitergehenden Abwasserreinigung;
(4.) 6 %: Mitarbeiterqualifikation auf den Gebieten Verfahrenstechnik Abwasserreinigung, Planung Abwasserreinigung, Genehmigungsverfahren, Ausschreibung + Vergabe,: Fachlicher Lebenslauf des vorgesehenen Gesamtprojektleiters und seines Stellvertreters mit Referenzliste auf dem Gebiet der kommunalen Abwasserreinigung und Berufserfahrung in Jahren;
(4.) 6 %: Mitarbeiterqualifikation auf den Gebieten Verfahrenstechnik Abwasserreinigung, Planung Abwasserreinigung, Genehmigungsverfahren, Ausschreibung + Vergabe,: Fachlicher Lebenslauf des vorgesehenen Gesamtprojektleiters und seines Stellvertreters mit Referenzliste auf dem Gebiet der kommunalen Abwasserreinigung und Berufserfahrung in Jahren;
(5.) 8 %: Mitarbeiterqualifikation auf den Gebieten Verfahrenstechnik Abwasserreinigung, Planung Abwasserreinigung, Genehmigungsverfahren, Ausschreibung + Vergabe: Fachlicher Lebenslauf der vorgesehenen Teilprojektleiter und ihrer Stellvertreter sowie der vorgesehenen Projektmitarbeiter mit Referenzliste auf dem Gebiet der kommunalen Abwasserreinigung und Berufserfahrung in Jahren;
(5.) 8 %: Mitarbeiterqualifikation auf den Gebieten Verfahrenstechnik Abwasserreinigung, Planung Abwasserreinigung, Genehmigungsverfahren, Ausschreibung + Vergabe: Fachlicher Lebenslauf der vorgesehenen Teilprojektleiter und ihrer Stellvertreter sowie der vorgesehenen Projektmitarbeiter mit Referenzliste auf dem Gebiet der kommunalen Abwasserreinigung und Berufserfahrung in Jahren;
(6.) 6 %: Jährliches Mittel der Beschäftigen und Anzahl der Führungskräfte des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
(7.) 10 %: Referenzen des Bewerbers der letzten 5 Jahre (als solche gelten auch Referenzen für Anlagen, welche innerhalb der letzten 5 Jahre in Betrieb genommen wurden) auf dem Gebiet Planung von kommunalen Kläranlagen (nur Anlagen ab Größenklasse 4 gemäß C Abs. 1 u. 2 des Anhanges 1 zur Abwasserverordnung, kommunales Abwasser) und Mischwasserspeicher;
(7.) 10 %: Referenzen des Bewerbers der letzten 5 Jahre (als solche gelten auch Referenzen für Anlagen, welche innerhalb der letzten 5 Jahre in Betrieb genommen wurden) auf dem Gebiet Planung von kommunalen Kläranlagen (nur Anlagen ab Größenklasse 4 gemäß C Abs. 1 u. 2 des Anhanges 1 zur Abwasserverordnung, kommunales Abwasser) und Mischwasserspeicher;
(8.) 10 %: Referenzen des Bewerbers der letzten 5 Jahre (als solche gelten auch Referenzen für Anlagen, welche innerhalb der letzten 5 Jahre in Betrieb genommen wurden) auf dem Gebiet Planung von Flockungsfiltration, Biofiltration, Prozesswasserbehandlung und weitergehende Reinigungsstufen (nur Anlagen ab Größenklasse 4 gemäß C Abs. 1 u. 2 des Anhanges 1 zur Abwasserverordnung, kommunales Abwasser);
(8.) 10 %: Referenzen des Bewerbers der letzten 5 Jahre (als solche gelten auch Referenzen für Anlagen, welche innerhalb der letzten 5 Jahre in Betrieb genommen wurden) auf dem Gebiet Planung von Flockungsfiltration, Biofiltration, Prozesswasserbehandlung und weitergehende Reinigungsstufen (nur Anlagen ab Größenklasse 4 gemäß C Abs. 1 u. 2 des Anhanges 1 zur Abwasserverordnung, kommunales Abwasser);
(9.) 10 %: Referenzen des Bewerbers der letzten 5 Jahre (als solche gelten auch Referenzen für Anlagen, welche innerhalb der letzten 5 Jahre in Betrieb genommen wurden) auf dem Gebiet vergleichbarer Dienstleistungen / Großprojekte ab Anlagen-Größenklasse 5 gemäß C Abs. 1 u. 2 des Anhanges 1 zur Abwasserverordnung (kommunales Abwasser) im europäischen Raum, vorzugsweise in Deutschland unter Einbeziehung der Erfahrungen mit Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen;
(9.) 10 %: Referenzen des Bewerbers der letzten 5 Jahre (als solche gelten auch Referenzen für Anlagen, welche innerhalb der letzten 5 Jahre in Betrieb genommen wurden) auf dem Gebiet vergleichbarer Dienstleistungen / Großprojekte ab Anlagen-Größenklasse 5 gemäß C Abs. 1 u. 2 des Anhanges 1 zur Abwasserverordnung (kommunales Abwasser) im europäischen Raum, vorzugsweise in Deutschland unter Einbeziehung der Erfahrungen mit Genehmigungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfungen;
(10.) 5 %: Beschreibung der Projektorganisation des Bewerbers mit Angabe über die technische Leitung einschließlich Organigramm;
(11.) 1 %: Erklärung über Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung des Bewerbers zur Ausführung des Auftrages;
(12.) 5 %: Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität der Dienstleistung;
(13.) 2 %: Nachweis einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 / 14001; OHSAS 18001;
(14.) 3 %: Erklärung zur Vor-Ort-Verfügbarkeit und Erreichbarkeit des Bewerbers;
(15.) 3 %: Referenzen des Bewerbers auf dem Gebiet der praxisorientierten Forschung (nur dann, wenn ein konkreter Anwendungsfall vorliegt (z.B. wissenschaftliche Untersuchung in einer bestehenden Anlage ab Größenklasse 4 gemäß C Abs.
1 u. 2 des Anhanges 1 zur Abwasserverordnung)), Konzeptentwicklung, Studien, verfahrenstechnische Optimierung, verfahrenstechnische Umbauten/Erweiterungen unter Einbeziehung des vorhandenen Anlagenbestandes;
(16.) 3 %: Referenzen des Bewerbers auf dem Gebiet der Pilotierung von Anlagen der weitergehenden Abwasserreinigung;
(17.) 2 %: Publikationen des Bewerbers auf den Gebieten Verfahrenstechnik Abwasserreinigung, Planung Abwasserreinigung, Genehmigungsverfahren, Ausschreibung + Vergabe.
Öffnungsort: Berliner Wasserbetriebe, Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin.
Ort des Eröffnungstermins: Berliner Wasserbetriebe, Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
(1.) Der Bekanntmachungstext einschließlich der genannten Anlagen ist zum Herunterladen unter: http://www.bwb.de/content/language1/html/572.php erhältlich. Unternehmen, die bisher nicht bei den Berliner Wasserbetrieben registriert sind, müssen, um die Unterlagen herunterladen zu können, einen Zugangsantrag stellen. Dazu ist auf der oben genannten Internetseite der Link „Zugangsantrag stellen“ zu aktivieren. Dann sind die im Zugangsantrag erscheinenden Felder auszufüllen und im Anschluss daran ist auf „Zugangsantrag abschicken“ zu klicken. Per E-Mail wird Ihnen dann ein Passwort zugesandt. Mit dem Benutzernamen, der im Zugangsantrag anzugeben ist, und dem Passwort sind die Unterlagen herunterzuladen. Die Verwendung der vorgegebenen Formulare ist zwingend. Änderungen an diesen Formularen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
(1.) Der Bekanntmachungstext einschließlich der genannten Anlagen ist zum Herunterladen unter: http://www.bwb.de/content/language1/html/572.php erhältlich. Unternehmen, die bisher nicht bei den Berliner Wasserbetrieben registriert sind, müssen, um die Unterlagen herunterladen zu können, einen Zugangsantrag stellen. Dazu ist auf der oben genannten Internetseite der Link „Zugangsantrag stellen“ zu aktivieren. Dann sind die im Zugangsantrag erscheinenden Felder auszufüllen und im Anschluss daran ist auf „Zugangsantrag abschicken“ zu klicken. Per E-Mail wird Ihnen dann ein Passwort zugesandt. Mit dem Benutzernamen, der im Zugangsantrag anzugeben ist, und dem Passwort sind die Unterlagen herunterzuladen. Die Verwendung der vorgegebenen Formulare ist zwingend. Änderungen an diesen Formularen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
(2.) Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
(3.) Sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle vollständig eingegangen sein; ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder Angaben nachzufordern. Ein schutzwürdiger Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann sich der Auftraggeber ohne entsprechende Nachforderung veranlasst sehen, unvollständige Teilnahmeanträge auszuschließen.
(3.) Sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle vollständig eingegangen sein; ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder Angaben nachzufordern. Ein schutzwürdiger Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann sich der Auftraggeber ohne entsprechende Nachforderung veranlasst sehen, unvollständige Teilnahmeanträge auszuschließen.
(4.) Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.
(4.) Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.
(5.) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
(6.) Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausführung (ein Original, eine Kopie) in einem verschlossenen und mit „Teilnahmeantrag Planung Klärwerk Waßmannsdorf - NICHT ÖFFNEN“ versehenen Umschlag bis zum Schlusstermin bei der unter Ziffer I.1) benannten Kontaktstelle einzureichen. Per Telefax oder in elektronischer Form (z.B. per E-Mail) übersandte Teilnahmeanträge sind unzulässig und werden nicht berücksichtigt.
(6.) Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausführung (ein Original, eine Kopie) in einem verschlossenen und mit „Teilnahmeantrag Planung Klärwerk Waßmannsdorf - NICHT ÖFFNEN“ versehenen Umschlag bis zum Schlusstermin bei der unter Ziffer I.1) benannten Kontaktstelle einzureichen. Per Telefax oder in elektronischer Form (z.B. per E-Mail) übersandte Teilnahmeanträge sind unzulässig und werden nicht berücksichtigt.
(7.) Geforderte Erklärungen und Angaben sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Nachweise können - soweit nicht anders bestimmt - in Kopie beigefügt werden. Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind registergeheftet in der unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) angeführten Reihenfolge abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen (dies können insbesondere Gewerbe- oder Bundeszentralregisterauszüge sein).
(7.) Geforderte Erklärungen und Angaben sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Nachweise können - soweit nicht anders bestimmt - in Kopie beigefügt werden. Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind registergeheftet in der unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) angeführten Reihenfolge abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen (dies können insbesondere Gewerbe- oder Bundeszentralregisterauszüge sein).
(8.) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bewerbergemeinschaften haben zudem die Anlage 1 vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterzeichnet mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
(8.) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bewerbergemeinschaften haben zudem die Anlage 1 vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterzeichnet mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
(9.) Wenn ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft von der Möglichkeit Gebrauch macht, Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen vorzusehen, so sind mit dem Teilnahmeantrag die Leistungsanteile zu bezeichnen, welche auf diese übertragen werden sollen. Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen, auf die der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung zurückgreift, sind zudem mit dem Teilnahmeantrag zu benennen, haben eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben und sämtliche geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen einzureichen.
(9.) Wenn ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft von der Möglichkeit Gebrauch macht, Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen vorzusehen, so sind mit dem Teilnahmeantrag die Leistungsanteile zu bezeichnen, welche auf diese übertragen werden sollen. Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen, auf die der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung zurückgreift, sind zudem mit dem Teilnahmeantrag zu benennen, haben eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben und sämtliche geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen einzureichen.
(10.) Es wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung die Eignungsangaben zu überprüfen und sich gegebenenfalls Nachweise/Bescheinigungen zu den abgegebenen Erklärungen vorlegen zu lassen. Zudem behält sich der Auftraggeber vor, erneut in die Beurteilung der Eignung einzutreten, wenn ihm bekannt wird, dass sich auf Seiten des Bieters / der Bietergemeinschaft Änderungen gegenüber den Angaben im Teilnahmewettbewerb ergeben haben.
(10.) Es wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung die Eignungsangaben zu überprüfen und sich gegebenenfalls Nachweise/Bescheinigungen zu den abgegebenen Erklärungen vorlegen zu lassen. Zudem behält sich der Auftraggeber vor, erneut in die Beurteilung der Eignung einzutreten, wenn ihm bekannt wird, dass sich auf Seiten des Bieters / der Bietergemeinschaft Änderungen gegenüber den Angaben im Teilnahmewettbewerb ergeben haben.
(11.) Der / Die im Teilnahmeantrag für die Leistungserbringung vorgesehene/n Gesamtprojektleiter / Teilprojektleiter (einschließlich der Stellvertreter) muss / müssen im Fall der Auftragserteilung die Leistung erbringen. Der Austausch ist nur aus wichtigem Grund (z.B. Ausscheiden, Krankheit o.Ä.) und nur gegen Mitarbeiter möglich, welche/r mindestens über die angegebene Qualifikation des/r ursprünglich vorgesehenen Mitarbeiter/s verfügt/verfügen. Der Austausch ist zudem von der Zustimmung des Auftraggebers abhängig.
(11.) Der / Die im Teilnahmeantrag für die Leistungserbringung vorgesehene/n Gesamtprojektleiter / Teilprojektleiter (einschließlich der Stellvertreter) muss / müssen im Fall der Auftragserteilung die Leistung erbringen. Der Austausch ist nur aus wichtigem Grund (z.B. Ausscheiden, Krankheit o.Ä.) und nur gegen Mitarbeiter möglich, welche/r mindestens über die angegebene Qualifikation des/r ursprünglich vorgesehenen Mitarbeiter/s verfügt/verfügen. Der Austausch ist zudem von der Zustimmung des Auftraggebers abhängig.
(12.) Es wird darauf hingewiesen, dass die Technische Universität Berlin, die Lippe Gesellschaft für Wassertechnik mbH und die Tuttahs & Meyer Ingenieurgesellschaft für Wasser-, Abwasser- und Energiewirtschaft mbH im Rahmen der Projektentwicklungsphase den Auftraggeber mit der Anfertigung von Berichten und Konzepten beraten haben sowie Gesellschafter Veolia eine Konzeptprüfung durchgeführt hat. Die im Rahmen der Beratungs- und Prüftätigkeit erarbeiteten Unterlagen werden den ausgewählten Bewerbern mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
(12.) Es wird darauf hingewiesen, dass die Technische Universität Berlin, die Lippe Gesellschaft für Wassertechnik mbH und die Tuttahs & Meyer Ingenieurgesellschaft für Wasser-, Abwasser- und Energiewirtschaft mbH im Rahmen der Projektentwicklungsphase den Auftraggeber mit der Anfertigung von Berichten und Konzepten beraten haben sowie Gesellschafter Veolia eine Konzeptprüfung durchgeführt hat. Die im Rahmen der Beratungs- und Prüftätigkeit erarbeiteten Unterlagen werden den ausgewählten Bewerbern mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
(13.) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie schriftlich (per Post, Telefax oder E-Mail) bis 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge an die unter Ziffer I.1) benannte Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich.
(13.) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie schriftlich (per Post, Telefax oder E-Mail) bis 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge an die unter Ziffer I.1) benannte Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich.
(14.) Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften, die für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren ausgewählt werden, werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe aufgefordert, in ihren Angeboten für die Erweiterung des Klärwerkes Waßmannsdorf eine skizzenhafte Darstellung einer möglichen Lösung der planerischen Aufgabe darzustellen. Der Auftraggeber gewährt den Bietern hierfür einheitlich eine pauschale Aufwandsentschädigung, deren Höhe in der Aufforderung zur Angebotsabgabe bestimmt wird. Es wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der Überschreitung der Tafelwerte der HOAI bei der Honorarvereinbarung § 7 Abs. 2 HOAI Anwendung findet.
(14.) Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften, die für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren ausgewählt werden, werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe aufgefordert, in ihren Angeboten für die Erweiterung des Klärwerkes Waßmannsdorf eine skizzenhafte Darstellung einer möglichen Lösung der planerischen Aufgabe darzustellen. Der Auftraggeber gewährt den Bietern hierfür einheitlich eine pauschale Aufwandsentschädigung, deren Höhe in der Aufforderung zur Angebotsabgabe bestimmt wird. Es wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der Überschreitung der Tafelwerte der HOAI bei der Honorarvereinbarung § 7 Abs. 2 HOAI Anwendung findet.
(15.) Die im Bekanntmachungstext genannten Anforderungen gelten auch dann, wenn sie in den genannten Anlagen nicht explizit wiederholt werden. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat dafür Sorge zu tragen, dass sein / ihr Teilnahmeantrag die Anforderungen sowohl der Bekanntmachung als auch der Anlagen erfüllt.
(15.) Die im Bekanntmachungstext genannten Anforderungen gelten auch dann, wenn sie in den genannten Anlagen nicht explizit wiederholt werden. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat dafür Sorge zu tragen, dass sein / ihr Teilnahmeantrag die Anforderungen sowohl der Bekanntmachung als auch der Anlagen erfüllt.
(16.) Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der unter Ziffer IV.1.2) benannten und gewichteten Auswahlkriterien unter Verwendung der Auswahlmatrix in Anlage 4.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Einleitung eines Vergabenachprüfungsverfahrens ist gemäß § 107 Absatz 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 102-174763 (2013-05-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-05-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 4 298 784,94 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Postanschrift: Neue Jüdenstraße 2
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Verfahrens- und anlagentechnisches Konzept/Lösungsmöglichkeiten (30 %)
2. Leistungsfähigkeit der Anlage(n) (20 %)
3. Kosten (30 %)
4. Projektabwicklung (17 %)
5. Präsentation mit Frage- und Bewertungsbogen (3 %)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-03-28 📅
Name: Arge HyTS Hyder Consulting GmbH Deutschland/Tuttahs & Meyer Ingenieurgesellschaft mbH/Schlegel GmbH & Co.KG
Postanschrift: Grunewaldstraße 61-62
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Paragraph 107 Absatz 3 Nr. 4 GWB hat ein Bewerber/Bieter innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang einer Mitteilung des Öffentlicher Öffentlichen Auftraggebers, wonach einer Rüge des Bewerbers/Bieters nicht abgeholfen wird, einen Nachprüfungsantrag einzulegen. Ansonsten ist der Nachprüfungsantrag unzulässig.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Nach Paragraph 107 Absatz 3 Nr. 4 GWB hat ein Bewerber/Bieter innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang einer Mitteilung des Öffentlicher Öffentlichen Auftraggebers, wonach einer Rüge des Bewerbers/Bieters nicht abgeholfen wird, einen Nachprüfungsantrag einzulegen. Ansonsten ist der Nachprüfungsantrag unzulässig.