Der Landkreis Miltenberg plant die Generalsanierung des Hermann-Staudinger-Gymnasium in Erlenbach am Main. Das Schulgebäude wurde 1967 in Betrieb genommen und 1981 erweitert. Das Schulhaus ist in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtet, überwiegend als Einspänner mit innen liegenden Lichthöfen. Dem Zeitgeist entsprechend prägen Sichtbeton und Sichtmauerwerksflächen sowohl außen als auch innen das Erscheinungsbild. Umbau-, Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen wurden in den vergangenen Jahren zum Teil schon durchgeführt. Vereinzelte Modernisierungsmaßnahmen im Innenbereich wurden durchgeführt, im Rahmen IZBB wurde eine Mittagsverpflegung mit Mensa errichtet, es wurden einzelne Unterrichts- und Fachräume kernsaniert und es wurde eine komplette Dachsanierung mit energetischer Ertüchtigung durchgeführt. Besonderer Wert wird gelegt auf: — Funktionalität / Wirtschaftlichkeit / niedrige Unterhaltskosten — Energieoptimierte und energieeffiziente Bauweise — Nachhaltiges Bauen und Betreiben — Brandschutz — Barrierefreiheit / Inklusion Raumprogrammvorgaben sind: — Gymnasium mit ca. 4 700 m2 Hauptnutzfläche — bestehend aus 26 Klassenräumen, zuzüglich Fach- und Ausweichräume sowie Kursräume für die Oberstufe, Bereiche für Lehrer und Verwaltung und Neben- und sonstige Räume. — Räume für die Ganztagesbetreuung Der Gesamtkostenrahmen Gebäude wird derzeit mit ca. 14,5 Mio. EUR brutto (KGR 200 – 700 nach DIN 276, ohne Grundstückskosten) angenommen. Terminvorausschau: — Planungsbeginn nach Abschluss VOF — Planungsphase 2014 — Baubeginn geplant ab Sommer 2015 — Bauzeit angenommen in 3 Abschnitten jeweils über 1 Schuljahr im laufenden Schulbetrieb
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-24.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-08-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
— Objektplanung (Architektenleistungen nach HOAI 2013 Teil 3 Abschnitt 1, § 34)— stufenweise Beauftragung der Grundleistungen Leistungsphasen 1 bis 9, vorerst nur Leistungsphasen 1 bis 3.— Die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen (ab LPH 4) ist entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel beabsichtigt, ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen besteht nicht.Besondere Leistungen, die voraussichtlich erforderlich werden:— Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen— Projektstrukturplanung— Beachten der Anforderungen eines Zertifizierungssystems— Farb- und Materialkollagen— vertiefte Kostenschätzung nach Gewerken— Aufstellen und Fortschreiben eines Raumbuches— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist— Betriebshandbuch— Erstellen der Gebäudebestandsdokumentation— HöhenzugangskonzeptEin Rechtsanspruch auf Beauftragung der Besonderen Leistungen besteht nicht.
— Objektplanung (Architektenleistungen nach HOAI 2013 Teil 3 Abschnitt 1, § 34)— stufenweise Beauftragung der Grundleistungen Leistungsphasen 1 bis 9, vorerst nur Leistungsphasen 1 bis 3.— Die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen (ab LPH 4) ist entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel beabsichtigt, ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen besteht nicht.Besondere Leistungen, die voraussichtlich erforderlich werden:— Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen— Projektstrukturplanung— Beachten der Anforderungen eines Zertifizierungssystems— Farb- und Materialkollagen— vertiefte Kostenschätzung nach Gewerken— Aufstellen und Fortschreiben eines Raumbuches— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist— Betriebshandbuch— Erstellen der Gebäudebestandsdokumentation— HöhenzugangskonzeptEin Rechtsanspruch auf Beauftragung der Besonderen Leistungen besteht nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Miltenberg, vertreten durch den Landrat Herr Roland Schwing
Postanschrift: Landratsamt, Brückenstraße 2
Postleitzahl: 63897
Postort: Miltenberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.landkreis-miltenberg.de🌏
E-Mail: andreas.wosnik@lra-mil.de📧
Telefon: +49 9371501574📞
Fax: +49 937150179574 📠
a) Bewerber können die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien anfordern bei: Guntau:Kunz Projektmanagement (siehe Kontaktadressen unter I.1.)
b) Die Anforderung sollte per eMail erfolgen.
c) Die Bewerbungsunterlagen sollen nach der in der Bewertungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung gegliedert werden. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
c) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
e) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber (Landkreis Miltenberg, siehe auch Kontaktadresse unter I.1) einzureichen.
Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber Gemeinde Schonungen eingereicht wurden. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
f) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen.
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
i) Aus der Stufe 1 (Teilnahmewettbewerb) qualifizieren sich mind. 3 Bewerber für die Stufe 2 (Verhandlung). Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen einschl. Nennung der Zuschlagskriterien.
a) Bewerber können die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien anfordern bei: Guntau:Kunz Projektmanagement (siehe Kontaktadressen unter I.1.)
b) Die Anforderung sollte per eMail erfolgen.
c) Die Bewerbungsunterlagen sollen nach der in der Bewertungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung gegliedert werden. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
c) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
e) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber (Landkreis Miltenberg, siehe auch Kontaktadresse unter I.1) einzureichen.
Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber Gemeinde Schonungen eingereicht wurden. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
f) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen.
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
i) Aus der Stufe 1 (Teilnahmewettbewerb) qualifizieren sich mind. 3 Bewerber für die Stufe 2 (Verhandlung). Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen einschl. Nennung der Zuschlagskriterien.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Miltenberg plant die Generalsanierung des Hermann-Staudinger-Gymnasium in Erlenbach am Main.
Das Schulgebäude wurde 1967 in Betrieb genommen und 1981 erweitert.
Das Schulhaus ist in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtet, überwiegend als Einspänner mit innen liegenden Lichthöfen. Dem Zeitgeist entsprechend prägen Sichtbeton und Sichtmauerwerksflächen sowohl außen als auch innen das Erscheinungsbild.
Umbau-, Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen wurden in den vergangenen Jahren zum Teil schon durchgeführt. Vereinzelte Modernisierungsmaßnahmen im Innenbereich wurden durchgeführt, im Rahmen IZBB wurde eine Mittagsverpflegung mit Mensa errichtet, es wurden einzelne Unterrichts- und Fachräume kernsaniert und es wurde eine komplette Dachsanierung mit energetischer Ertüchtigung durchgeführt.
Umbau-, Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen wurden in den vergangenen Jahren zum Teil schon durchgeführt. Vereinzelte Modernisierungsmaßnahmen im Innenbereich wurden durchgeführt, im Rahmen IZBB wurde eine Mittagsverpflegung mit Mensa errichtet, es wurden einzelne Unterrichts- und Fachräume kernsaniert und es wurde eine komplette Dachsanierung mit energetischer Ertüchtigung durchgeführt.
— Energieoptimierte und energieeffiziente Bauweise
— Nachhaltiges Bauen und Betreiben
— Brandschutz
— Barrierefreiheit / Inklusion
Raumprogrammvorgaben sind:
— Gymnasium mit ca. 4 700 m2 Hauptnutzfläche
— bestehend aus 26 Klassenräumen, zuzüglich Fach- und Ausweichräume sowie Kursräume
für die Oberstufe, Bereiche für Lehrer und Verwaltung und Neben- und sonstige Räume.
— Räume für die Ganztagesbetreuung
Der Gesamtkostenrahmen Gebäude wird derzeit mit ca. 14,5 Mio. EUR brutto (KGR 200 – 700 nach DIN 276, ohne Grundstückskosten) angenommen.
Terminvorausschau:
— Planungsbeginn nach Abschluss VOF
— Planungsphase 2014
— Baubeginn geplant ab Sommer 2015
— Bauzeit angenommen in 3 Abschnitten jeweils über 1 Schuljahr im laufenden Schulbetrieb
Menge oder Umfang:
— Objektplanung (Architektenleistungen nach HOAI 2013 Teil 3 Abschnitt 1, § 34)
— stufenweise Beauftragung der Grundleistungen Leistungsphasen 1 bis 9, vorerst nur Leistungsphasen 1 bis 3.
— Die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen (ab LPH 4) ist entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel beabsichtigt, ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen besteht nicht.
Besondere Leistungen, die voraussichtlich erforderlich werden:
— Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen
— Projektstrukturplanung
— Beachten der Anforderungen eines Zertifizierungssystems
— Farb- und Materialkollagen
— vertiefte Kostenschätzung nach Gewerken
— Aufstellen und Fortschreiben eines Raumbuches
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist
— Betriebshandbuch
— Erstellen der Gebäudebestandsdokumentation
— Höhenzugangskonzept
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Besonderen Leistungen besteht nicht.
Beschreibung der Optionen:
Beauftragung der weiteren Leistungsstufen der Grundleistungen nach HOAI sowie bei Bedarf ausgewählter Besonderer Leistungen.
Dauer: 60 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Miltenberg
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) fristgerechter Eingang einer unterschriebenen Bewerbung (Ausschlusskriterium).
b) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und § 4 (9) VOF vorliegen (Ausschlusskriterium).
c) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers gem. § 4 (3) und § 19 (1) VOF.
d) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen.
e) Nachweis der Bauvorlageberechtigung erbracht (in Bayern bei Architektenleistungen Art. 61 BayBO).
f) Erklärung gem. § 2 (3) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- und Lieferinteressen verfolgen.
g) Erklärung gem. § 4 (2) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet.
h) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (auch freie Mitarbeiter) berufen, so ist nachzuweisen, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Es ist der Nachweis zu führen, dass die erforderlichen Mittel für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen (Nachweis der gesicherten Nutzung z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten).
h) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (auch freie Mitarbeiter) berufen, so ist nachzuweisen, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Es ist der Nachweis zu führen, dass die erforderlichen Mittel für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen (Nachweis der gesicherten Nutzung z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten).
i) Erklärung zur Rechtsform gem. § 4 (4) VOF, Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung, Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied.
j) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gemäß § 5 (4) VOF mit den unter III.1.1. angegebenen Deckungshöhen mit 2-facher Maximierung. Bei ungenügender Deckung ist eine Erklärung des Bewerbers abzugeben, dass im Auftragsfall die Deckungssumme projektbezogen auf die unter III.1.1. angegebenen Deckungshöhen erhöht wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gemäß § 5 (4) VOF mit den unter III.1.1. angegebenen Deckungshöhen mit 2-facher Maximierung. Bei ungenügender Deckung ist eine Erklärung des Bewerbers abzugeben, dass im Auftragsfall die Deckungssumme projektbezogen auf die unter III.1.1. angegebenen Deckungshöhen erhöht wird.
b) Erklärung gemäß § 5 (4) c) VOF über den Gesamtumsatz brutto des Bewerbers und seinen Umsatz für die ausgeschriebene Dienstleistung in den letzten drei Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.2.3.a) Personelle Qualifikation:
Angabe der Zahl der Beschäftigten im jährlichen Mittel gemäß § 5 (5) d) VOF der letzten drei Jahre für die ausgeschriebene Dienstleistung:
— Führungskräfte (einschl. Projektleiter)
— sonstige fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte und ohne Auszubildende)
Angabe von Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei vergleichbaren Projekten (in der entsprechenden Fachdisziplin) und Beispielreferenzen der Personen, die die geforderten Leistungen tatsächlich gemäß § 4 (3) und § 5 (5) a) VOF erbringen sollen, insbesondere:
Angabe von Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei vergleichbaren Projekten (in der entsprechenden Fachdisziplin) und Beispielreferenzen der Personen, die die geforderten Leistungen tatsächlich gemäß § 4 (3) und § 5 (5) a) VOF erbringen sollen, insbesondere:
— des Projektleiters (Qualifikation mind. Studium mit Abschluss Dipl.-Ing. Architektur oder vergleichbar)
— dessen Stellvertreter
— von einem weiteren Projektmitarbeiter,
— und vom Koordinator für Sicherheit- und Gesundheitsschutz
Für den Projektleiter ist anzugeben ob und in welchem Umfang er bei den unter III.2.3.b. genannten Referenzobjekten tätig war.
Die Vergleichbarkeit von persönlichen Referenzprojekten hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb/ Bilder).
Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
III.2.3.b) Referenzobjekte
Nennung und Beschreibung der erbrachten Leistungen bei insgesamt maximal 2 mit den Anforderungen nach II.1.5. vergleichbaren Objekten, aufgeteilt nach:
— Referenz 1, Generalsanierung Gymnasium oder vergleichbarer Schultyp
— Referenz 2, Gymnasium oder vergleichbarer Schultyp als Generalsanierung oder Neubau, Umbau, Erweiterung
Je Referenzobjekt sind anzugeben:
— Projektname und kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild,
— Angabe des Bauherrn (Anschrift, Name und Telefonnummer des Ansprechpartners),
— Vertragsverhältnis zum Bauherrn (Auftraggeber), z.B. direkter Vertragspartner, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), Nachunternehmer,
— Angaben der Gesamtprojektkosten nach DIN 276 und der Einzelkosten in der 1. Ebene für die KGR 300 und 400,
— Vergleich der Kostenberechnung mit der Kostenfeststellung nach DIN 276 in EUR brutto mit Erläuterung bei Abweichungen,
— Angaben zum Honorar (Honorarzone und -satz, Honorar in EUR brutto für die selbst erbrachten Leistungen,
— Angaben zu den selbst erbrachten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben Angabe des akt. Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit / als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI,
— Angaben zu den selbst erbrachten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben Angabe des akt. Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit / als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI,
— Terminangaben getrennt zu Planungszeit und zu Bauzeit,
— Angabe der projektbezogenen Kennzahlen NF und BRI (gem. DIN 277 ),
— Aktuelles Referenzschreiben oder Bestätigungsschreiben des jeweiligen Auftraggebers
Das Datum der Inbetriebnahme ist vom Bewerber anzugeben.
Gewertet werden Referenzobjekte, deren Inbetriebnahme erst nach dem Jahr 2007, also ab dem 01.01.2008 erfolgte. Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden.
Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die o.g. Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.
Ein Referenzprojekt kann ein oder auch mehrere der 2 Referenzkriterien erfüllen, die o.g. Angaben sind dann gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium anzugeben.
Die Vergleichbarkeit von Projekten hinsichtlich der Schwierigkeit / Projektgröße / Leistungsumfang sowie der Objekte bzw. der Schultypen in Bezug auf ein Gymnasium bzw Generalsanierung sind vom Bewerber in Text und Bild nachvollziehbar zu beschreiben.
Die Vergleichbarkeit von Projekten hinsichtlich der Schwierigkeit / Projektgröße / Leistungsumfang sowie der Objekte bzw. der Schultypen in Bezug auf ein Gymnasium bzw Generalsanierung sind vom Bewerber in Text und Bild nachvollziehbar zu beschreiben.
Vergleichbar sind z.B. Förderschulen, Mittelschulen, weiterführende Schulen, Unterrichtsgebäude mit Fachklassenbereichen, eine Grundschule als eigenständige Bauaufgabe (außerhalb von Schulzentren) ist i.d.R. nicht vergleichbar.
III.2.3.c) Besondere fachspezifische Kenntnisse
Die hier aufgeführten Referenzen können auch andere als die unter III.2.3.b.) aufgeführten Objekte sein, in diesem Fall müssen die Referenzen mit den Anforderungen nach II.1.5. hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang vergleichbar sein.
Es werden nur Referenzen mit Inbetriebnahme ab dem 1.1.2008 gewertet.
Die Vergleichbarkeit ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb/ Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
Je Kriterium sind 2 Referenzprojekte anzugeben:
— SiGeKo für Planung und Ausführung
— in barrierefreiem Bauen im Bestand (vergleichbar DIN 18040 (2010 - 10)) unter Berücksichtigung des Thema „Inklusion“
— Sanierung bei laufendem Schulbetrieb in Bauabschnitten
— für nachhaltiges Planen, Bauen und Betreiben
— für energieoptimiertes und energieeffizientes Bauen
— im bautechnischen Brandschutz und der Erstellung von Brandschutznachweisen
— besondere Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (Förderverfahren auf Landes- Bundes- EU- Ebene) bei vergleichbaren öffentlichen Bauvorhaben im Schulbau.
— Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern
III.2.3.d) Erklärung zur technischen Ausstattung gemäß § 5 (5) e) VOF mit Angaben über die Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung (insbesondere Hardware, Rechnerart, Software, fachspezifische Software) welche der Bewerber für die Erbringung seiner Leistungen verfügt.
III.2.3.d) Erklärung zur technischen Ausstattung gemäß § 5 (5) e) VOF mit Angaben über die Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung (insbesondere Hardware, Rechnerart, Software, fachspezifische Software) welche der Bewerber für die Erbringung seiner Leistungen verfügt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 500 000 EUR und für sonstige und Sachschäden mindestens 1 500 000 EUR beträgt.
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 500 000 EUR und für sonstige und Sachschäden mindestens 1 500 000 EUR beträgt.
Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr).
Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist jedoch mit den Bewerbungsunterlagen schriftlich einzureichen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gesetzliche Grundlage bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.
Die Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahmen sind in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung abhängig.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bieter- oder Bewerbergemeinschaften in Form einer projektbezogenen ARGE sind zulässig.
Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder ist zum Zeitpunkt der Bewerbung vorzulegen.
Bieter- oder Bewerbergemeinschaften haben die Nachweise nach III.2.1. für alle Mitglieder vorzulegen.
Die Leistungsbereiche jedes Mitglieds der Bieter- oder Bewerbergemeinschaft sind klar aufzuzeigen (z.B. Organigramm).
Die geforderten Nachweise sind von jedem Mitglied für seinen Leistungsbereich zu erbringen.
Analog gelten o.g. Anforderungen auch für Nachunternehmer des Bewerbers.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Der Leistungsteil der Gebäudeplanung ist Architekten gemäß VOF § 19 (1) oder juristischen Personen gemäß VOF § 19 (3) vorbehalten.
Der Bewerber muss nachweisen, dass er gemäß BayBO Art. 61 bauvorlageberechtigt ist.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Auswahlkriterien für das Verhandlungsverfahren sind: Finanzielle und wirtschaftl. Leistungsfähigkeit (maximal erreichbare Punktzahl: 20 Punkte).Personelle und Fachliche Qualifikation (maximal erreichbare Punktzahl: 45 Punkte). Fachliche Qualifikation, Referenzobjekte (maximal erreichbare Punktzahl: 58 Punkte). Besondere Qualifikationen: (maximal erreichbare Punktzahl: 66 Punkte). Technische Ausstattung: (maximal erreichbare Punktzahl: 10 Punkte). Die maximal zu erreichende Punktzahl ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 199 Punkten. Ein Muster der Bewertungsmatrix mit der Gewichtung dieser Auswahlkriterien wird den Bewerbern auf Anforderung zugesandt (s. auch VI.3. Zusätzliche Angaben). Im Übrigen gelten die Auswahl- und Ausschlusskriterien aus dieser Bekanntmachung.
Auswahlkriterien für das Verhandlungsverfahren sind: Finanzielle und wirtschaftl. Leistungsfähigkeit (maximal erreichbare Punktzahl: 20 Punkte).Personelle und Fachliche Qualifikation (maximal erreichbare Punktzahl: 45 Punkte). Fachliche Qualifikation, Referenzobjekte (maximal erreichbare Punktzahl: 58 Punkte). Besondere Qualifikationen: (maximal erreichbare Punktzahl: 66 Punkte). Technische Ausstattung: (maximal erreichbare Punktzahl: 10 Punkte). Die maximal zu erreichende Punktzahl ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 199 Punkten. Ein Muster der Bewertungsmatrix mit der Gewichtung dieser Auswahlkriterien wird den Bewerbern auf Anforderung zugesandt (s. auch VI.3. Zusätzliche Angaben). Im Übrigen gelten die Auswahl- und Ausschlusskriterien aus dieser Bekanntmachung.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-10-28 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
a) Bewerber können die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien anfordern bei: Guntau:Kunz Projektmanagement (siehe Kontaktadressen unter I.1.)
b) Die Anforderung sollte per eMail erfolgen.
c) Die Bewerbungsunterlagen sollen nach der in der Bewertungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung gegliedert werden. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig.
c) Digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen.
e) Die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber (Landkreis Miltenberg, siehe auch Kontaktadresse unter I.1) einzureichen.
Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber Gemeinde Schonungen eingereicht wurden. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt.
f) Enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
g) Die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen.
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
h) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird.
i) Aus der Stufe 1 (Teilnahmewettbewerb) qualifizieren sich mind. 3 Bewerber für die Stufe 2 (Verhandlung). Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen einschl. Nennung der Zuschlagskriterien.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern, Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Postfach 808
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981530📞
Fax: +49 98153206 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gem. GWB § 107 ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, sofern:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Auftragserteilung: nach Ablauf der Informations- und Wartepflicht gem. § 101 a GWB:
— 15 Kalendertage nach Absendung der Information gem. GWB § 101 a,
— 10 Kalendertage bei Versand der Information gem. GBW 101a per Fax oder auf elektronischem Weg.
Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Quelle: OJS 2013/S 164-285795 (2013-08-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-05-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 860 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Miltenberg.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Umsetzung Fachkunde und Entwurfsqualität bezogen auf die gestellte Aufgabe (20)
2. Projektabwicklung/Organisation/Qualitätssicherung/Dokumentation (15)
3. Methoden der Kostensteuerung (10)
4. Methoden der Terminsteuerung (10)
5. Verfügbarkeit und Präsenz (10)
6. Gesamteindruck Präsentation (20)
7. Honorar im Rahmen der HOAI (15)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-04-02 📅
Name: SMP Architekten Ingenieure Sachverständige GbR
Postanschrift: Probeck'scher Hof Rheinweg 30
Postort: Oestrich-Winkel
Postleitzahl: 65375
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: contact@smp-architekten.de📧
Internetadresse: www.smp-architekten.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 12
Quelle: OJS 2014/S 087-152913 (2014-05-02)