Gesamtleistungen für die Untersuchungen der Uferbefestigungen an der Isar zwischen Reichenbachbrücke und nördlicher Stadtgrenze

Landeshauptstadt München, Baureferat

Gesamtleistungen für die Untersuchungen der Uferbefestigungen an der Isar zwischen Reichenbachbrücke und nördlicher Stadtgrenze, welche vor ca. 50-150 Jahren errichtet wurden und in diesem Bereich eine Gesamtlänge von ca. 7,8 km haben. Die Bearbeitung beinhaltet im Einzelnen die Erarbeitung eines Katalogs für Musterschäden, die Erstellung von Spartenplänen und Bestandsunterlagen, die ökologische Bauleitung, die Bauwerksprüfung, die Standsicherheitsnachweise, die Bodengutachten sowie die Durchführung der hierfür notwendigen Baugrundaufschlüsse für 26 Bauwerke (mit 58 Querschnitten) und die Bauleitung mit Koordinationsleistungen. Die unterschiedlichen Uferbefestigungstypen sind hinsichtlich ihrer visuellen Erscheinung, ihrer Standsicherheit und ihres Gesamtzustandes zu untersuchen und zu werten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-08-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-06-24.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-06-24 Auftragsbekanntmachung
2013-08-02 Ergänzende Angaben
2013-08-12 Ergänzende Angaben
2013-12-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-06-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Gesamtleistungen für die Untersuchungen der Uferbefestigungen an der Isar zwischen Reichenbachbrücke und nördlicher Stadtgrenze, welche vor ca. 50-150 Jahren errichtet wurden und in diesem Bereich eine Gesamtlänge von ca. 7,8 km haben. Die Bearbeitung beinhaltet im Einzelnen die Erarbeitung eines Katalogs für Musterschäden, die Erstellung von Spartenplänen und Bestandsunterlagen, die ökologische Bauleitung, die Bauwerksprüfung, die Standsicherheitsnachweise, die Bodengutachten sowie die Durchführung der hierfür notwendigen Baugrundaufschlüsse für 26 Bauwerke (mit 58 Querschnitten) und die Bauleitung mit Koordinationsleistungen. Die unterschiedlichen Uferbefestigungstypen sind hinsichtlich ihrer visuellen Erscheinung, ihrer Standsicherheit und ihres Gesamtzustandes zu untersuchen und zu werten.Katalog für Musterschäden:1 Schadensbilderkatalog in Anlehnung an BAW – Merkblatt Schadensklassifizierung an Verkehrswasserbauwerken.Bauwerksprüfung:Für 26 Bauwerke mit einer Gesamtlänge von ca. 7,8 km, in Anlehnung an DIN 1076 oder VV-WSV 2101 inkl. Unterwasseruntersuchungen (z. B. Taucher).Planunterlagen:Erstellung der Spartenpläne, Bestandsunterlagen, Bauwerksbücher.Baugrundaufschlüsse:Baugrundaufschlüsse und Ufermauererkundungsbohrungen: Je nach Erfordernis werden für die 7,8 Kilometer Ufermauer für 26 Linienbauwerke (mit 58 Querschnitten) der Art nach folgende Aufschlussarten in größerer Menge anfallen:— Kleinschürfe mit Probengewinnung (KS),— Beton- und Mauerwerksbohrungen mit Probegewinnung (BB),— Kleinrammbohrungen mit Probegewinnung (KRB),— Bohrungen mit Gewinnung durchgehend gekernter Proben (BK),— Bohrlochrammsondierungen (BDP),— Schwere Rammsondierungen, mechanisch (DPH),— Schwere Rammsondierungen, pneumatisch (DPHpn).Die Untersuchungen finden in 58 Untersuchungsquerschnitten statt.Bauleitung:a.) Bauleitung und Koordinationsleistungen,b.) ökologische Bauleitung.Standsicherheitsnachweise:Für 58 Querschnitte von 26 Bauwerken.Bodengutachten:Für 26 Bauwerke und den anstehenden Baugrund anhand der oben aufgeführten Baugrundaufschlüsse.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München, Baureferat
Postanschrift: Friedenstraße 40
Postleitzahl: 81671
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.muenchen.de 🌏
E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de 📧
Telefon: +49 8923360205 📞
Fax: +49 8923360215 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-06-24 📅
Einreichungsfrist: 2013-08-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-06-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 122-209623
ABl. S-Ausgabe: 122
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail. Die Anforderung des Bewerbungsbogens ist mittels einer dieser Übertragungswege möglich. Sofern nichts abweichendes vom Bewerber verlangt wird, werden die Unterlagen per E-Mail übermittelt, wenn eine E-Mail-Adresse des Bewerbers in der Anforderung angegeben ist. Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht gewertet. Die Bewerbung muss in Schriftform (unterschriebenes Schriftstück, per Post oder persönlich (Adresse siehe Ziff. I.1)) unter Verwendung des mitgelieferten Bewerbungsaufklebers eingereicht werden. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem ARGE-Partner bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt! Es darf jedoch pro Bewerber (inklusive evtl. Nachunternehmer) nur die max. zulässige Anzahl (siehe Ziff. III.2.3)) an Referenzen abgegeben werden. Innerhalb einer Bewerbergemeinschaft können von einem Mitglied auch mehrere Leistungsbilder erfüllt werden. Das Mitglied muss jedoch für jedes Leistungsbild (Bauwerksprüfung, Baugrundaufschlüsse, Standsicherheitsnachweis, Bodengutachten), welches es erbringt, den entsprechenden Bewerbungsbogen vollständig ausfüllen. Die Bewerbungsbögen einer Bewerbergemeinschaft müssen ebenso wie diejenigen eines Bewerbers einschließlich Nachunternehmern in einem gemeinsamen Bewerbungskuvert abgegeben werden. Bewerbergemeinschaften haben mit der Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben, dass sie eine Bewerbergemeinschaft bilden wollen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Es ist ein gemeinsamer bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Im Verhandlungsverfahren, wird als eines der Auftragskriterien vom Bewerber an einem vorgegebenen Teilabschnitt der Uferbefestigungen beispielhaft ein Konzeptentwurf der vorgesehenen Untersuchungen verlangt werden. Nähere Angaben zur Aufgabenstellung werden in der Einladung zum Verhandlungsverfahren formuliert. Die weiteren Auftragskriterien und die Wichtung der Kriterien werden in der Aufforderung zur Verhandlung benannt. Eine evtl. Bewerbergemeinschaft und spätere Arbeitsgemeinschaft, muss im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Die Federführung für die Bewerbung und im Falle der Auftragserteilung muss bei einem Ingenieurbüro liegen. Auskünfte zum technischen Inhalt, zur Auswahl der Bewerber und zur Wertung erteilt: Frau Julia Rischpler, Abt. J 31, Tel. +49 89 23361469, Fax. +49 89 23361415 E-Mail: julia.rischpler@muenchen.de Frau Martina Andelic, Abt. J 31, Tel. +49 89 23361411, Fax. +49 8923361415 E-Mail: martina.andelic@muenchen.de Auskünfte zum Verfahren: Herr Prell, Baureferat – VZ 1, Tel. +49 8923360128 E-Mail: egon.prell@muenchen.de (Montag bis Freitag) Auskünfte zum Erhalt des Bewerbungsbogens: Frau Hatice Kartoglu, Baureferat – VZ – Submissionsbüro, Tel.: +49 8923360205, Fax: +49 8923360215 E-Mail: submissionsbuero.bau@muenchen.de
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gesamtleistungen für die Untersuchungen der Uferbefestigungen an der Isar zwischen Reichenbachbrücke und nördlicher Stadtgrenze, welche vor ca. 50-150 Jahren errichtet wurden und in diesem Bereich eine Gesamtlänge von ca. 7,8 km haben. Die Bearbeitung beinhaltet im Einzelnen die Erarbeitung eines Katalogs für Musterschäden, die Erstellung von Spartenplänen und Bestandsunterlagen, die ökologische Bauleitung, die Bauwerksprüfung, die Standsicherheitsnachweise, die Bodengutachten sowie die Durchführung der hierfür notwendigen Baugrundaufschlüsse für 26 Bauwerke (mit 58 Querschnitten) und die Bauleitung mit Koordinationsleistungen. Die unterschiedlichen Uferbefestigungstypen sind hinsichtlich ihrer visuellen Erscheinung, ihrer Standsicherheit und ihres Gesamtzustandes zu untersuchen und zu werten.
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Menge oder Umfang:
Gesamtleistungen für die Untersuchungen der Uferbefestigungen an der Isar zwischen Reichenbachbrücke und nördlicher Stadtgrenze, welche vor ca. 50-150 Jahren errichtet wurden und in diesem Bereich eine Gesamtlänge von ca. 7,8 km haben. Die Bearbeitung beinhaltet im Einzelnen die Erarbeitung eines Katalogs für Musterschäden, die Erstellung von Spartenplänen und Bestandsunterlagen, die ökologische Bauleitung, die Bauwerksprüfung, die Standsicherheitsnachweise, die Bodengutachten sowie die Durchführung der hierfür notwendigen Baugrundaufschlüsse für 26 Bauwerke (mit 58 Querschnitten) und die Bauleitung mit Koordinationsleistungen. Die unterschiedlichen Uferbefestigungstypen sind hinsichtlich ihrer visuellen Erscheinung, ihrer Standsicherheit und ihres Gesamtzustandes zu untersuchen und zu werten.
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Katalog für Musterschäden:
1 Schadensbilderkatalog in Anlehnung an BAW – Merkblatt Schadensklassifizierung an Verkehrswasserbauwerken.
Bauwerksprüfung:
Für 26 Bauwerke mit einer Gesamtlänge von ca. 7,8 km, in Anlehnung an DIN 1076 oder VV-WSV 2101 inkl. Unterwasseruntersuchungen (z. B. Taucher).
Planunterlagen:
Erstellung der Spartenpläne, Bestandsunterlagen, Bauwerksbücher.
Baugrundaufschlüsse:
Baugrundaufschlüsse und Ufermauererkundungsbohrungen:
Je nach Erfordernis werden für die 7,8 Kilometer Ufermauer für 26 Linienbauwerke (mit 58 Querschnitten) der Art nach folgende Aufschlussarten in größerer Menge anfallen:
— Kleinschürfe mit Probengewinnung (KS),
— Beton- und Mauerwerksbohrungen mit Probegewinnung (BB),
— Kleinrammbohrungen mit Probegewinnung (KRB),
— Bohrungen mit Gewinnung durchgehend gekernter Proben (BK),
— Bohrlochrammsondierungen (BDP),
— Schwere Rammsondierungen, mechanisch (DPH),
— Schwere Rammsondierungen, pneumatisch (DPHpn).
Die Untersuchungen finden in 58 Untersuchungsquerschnitten statt.
Bauleitung:
a.) Bauleitung und Koordinationsleistungen,
b.) ökologische Bauleitung.
Standsicherheitsnachweise:
Für 58 Querschnitte von 26 Bauwerken.
Bodengutachten:
Für 26 Bauwerke und den anstehenden Baugrund anhand der oben aufgeführten Baugrundaufschlüsse.
Referenznummer: VOF-Verfahren Uferbefestigungen an der Isar
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
An der Isar zwischen Reichenbachbrücke und nördlicher Stadtgrenze,
München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 Buchst. a-g und Abs. 9 Buchst. a-d VOF.
2.) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen nach § 4 Abs. 2 VOF.
3.) Nachweise der geforderten Qualifikation des Bewerbers. Die Federführung für die Bewerbung und im Falle der Auftragserteilung muss bei einem Ingenieurbüro liegen. Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des verantwortlichen Berufsangehöriger nach § 19 Abs. 3 VOF (siehe auch Ziff. III.3.2)) nachzuweisen.
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Zugelassen werden für die Leistungsbilder (Bauwerksprüfung, Standsicherheitsnachweis, Bodengutachten) (Diplom) Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder vergleichbare Qualifikationen. Für das Leistungsbild Bodengutachten werden außerdem (Diplom) Ingenieure (FH/Univ.) der Fachrichtung Geologie oder vergleichbare Qualifikationen zugelassen. Bei anderen Qualifikationen ist die Vergleichbarkeit der Ausbildung nachzuweisen. Für die Baugrundaufschlüsse sind entsprechende Bohrunternehmen zugelassen.
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4.) Erklärung der Bereitschaft zur Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz.
5.) Angabe von Name und Qualifikation der Person/en, die die Leistung tatsächlich erbringen/t. Dies gilt nicht für das Leistungsbild Baugrundaufschlüsse.
6.) Erklärungen, die zusätzlich von Unternehmen für Baugrundaufschlüsse verlangt werden:
a.) Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes.
b.) Angaben, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt.
c.) Detaillierte Angaben zu Insolvenzverfahren.
d.) Angabe, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet.
e.) Mindestbedingung für die grundsätzliche Wertung einer Referenz ist die vollständige Erbringung von mindestens einer der Projektstufen 1-5 im Referenzzeitraum 2009-2013.
Die als erbracht angegebenen Projektstufen müssen innerhalb des Referenzzeitraums vollständig abgeschlossen sein, nicht aber das Gesamtprojekt.
f.) Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie die Beiträge der gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt ist, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen.
g.) Angabe, dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1.) Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in Bezug auf folgende Leistungsbilder (Bauwerksprüfung, Standsicherheitsnachweis, Bodengutachten ) in den letzten 3 Geschäftsjahren.
2.) Nachweis bzw. Inaussichtstellung einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung oder Projekthaftpflichtversicherung im Sinne der Ziffer III.1.1).
3.) Erklärung über die Anzahl der Mitarbeiter je Leistungsbild.
4.) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese zu benennen und für sie und ggf. für noch weiter nachgeordnete Unternehmen mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
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Die Bildung von Arbeitsgemeinschaften und/oder die Einbeziehung von Nachunternehmern wird gleichwertig behandelt. Die Federführung (siehe auch Ziff. III.2.1) Nr. 3) muss bei einem Ingenieurbüro liegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.) Angabe der Funktion im Projekt, der Erfahrung, des beruflichen Werdegangs und Kopien der Zeugnisse der unter Ziff. III.2.1) Nr. 5 genannten Leistungserbringer (gilt nur für die Leistungsbilder Bauwerksprüfung, Standsicherheitsnachweis, Bodengutachten).
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2.) Entfällt.
3.) Vorlage von Referenzen für die Leistungen:
— Bauwerksprüfung max. 3 Referenzen,
— Baugrundaufschlüsse max. 3 Referenzen,
— Standsicherheitsnachweise max. 3 Referenzen,
— Bodengutachten max. 3 Referenzen.
Vorzulegen sind Referenzen abgeschlossener, vergleichbarer Leistungen des Bewerbers im Zeitraum von 2009 bis 2013.
Jedes Leistungsbild wird mit gleicher Gewichtung gewertet.
Die Vergleichbarkeit wird nach folgenden Kriterien bewertet:
— Bauwerksprüfung,
— Betonstützbauwerke, mindestens 50 Jahre alt, Ausführung der Prüfung entsprechend DIN 1076 oder Regelwerk VV-WSV 2101, Bauwerk vom Wasser berührt,
— Baugrundaufschlüsse
— Bohr- und Schürfarbeiten im sensiblen Umfeld (am Wasser, im innerstädtischen Bereich, an/in der Nähe denkmalgeschützter Objekte), möglichst viele Aufschlussarten, die nach Ziff. II.2.1) (Bodenaufschlüsse) anfallen, Auftragsumfang mindestens 100 000 EUR (Wertungskriterium),
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— Standsicherheitsnachweis,
— Betonstützbauwerke, alter Baumbestand im Bauwerksbereich, Beurteilung alter Bauwerke ohne Bestandsunterlagen,
— Bodengutachten,
— Arbeiten am Wasser, in stark frequentierten Bereichen, Erfahrung mit Schotteruntergründen, Überwachung von Baugrundaufschlüssen.
4.) Vorlage von je einer Referenz für den entscheidungsbefugten, tatsächlichen Leistungserbringer und seinen Vertreter in den 3 Leistungsbereichen Standsicherheitsnachweise, Bauwerksprüfung und Bodengutachten über vergleichbare, abgeschlossene Leistungen aus den Jahren 2009 bis 2013. Für den Gesamtprojektleiter (unabhängig davon, ob er auch tatsächlicher Leistungserbringer ist) wird eine zusätzliche Referenz gewertet.
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5.) Die Vergleichbarkeit der Referenzen der entscheidungsbefugten Leistungserbringer wird an den unter Ziff. III.2.3) Nr. 3 für den jeweiligen Leistungsbereich angegebenen Vergleichbarkeitskriterien gemessen.
6.) Die Vergleichbarkeit der Referenz des Projektleiters wird an folgenden Vergleichbarkeitskriterien gemessen:
— Projektkosten min. 300 000 EUR (Wertungskriterium),
— Projekt im städtischen Umfeld,
— Projekt in oder am Wasser,
— Projektleitung für ein Ingenieurbüro (nicht Bohrunternehmen),
— Projektleitung bei Projekten mit mindestens drei beteiligten, ausführenden Unternehmen bzw. freiberuflich Tätigen.
Die Referenz des Projektleiters wird dreifach gewertet.
Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen:
— Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
— Bauzeit,
— Tatsächlich ausgeführte Leistungen im Zeitraum von 2009-2013,
— Gesamtkosten brutto,
— Umsatz der letzten 3 Jahre,
— Ausführliche, schriftliche Präsentation der Referenzen.
Die Referenzen zu Ziff. 3 und 4 sind Hauptauswahlkriterien im Auswahlverfahren.Die Referenzen sind ausführlich schriftlich zu präsentieren. Es können nur Tatsachen gewertet werden, die unschwer aus den Präsentationen ersichtlich sind. Die volle Punktewertung der Referenzen wird nur erreicht, wenn alle Referenzen in allen Vergleichbarkeitskriterien (siehe Ziff. III.2.3) Nr. 3 bzw. Ziff. III.2.3) Nr. 5) mit der zu vergebenden Leistung voll vergleichbar sind. Teilweise Erfüllung der genannten Vergleichbarkeitskriterien führt zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
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7.) Beschreibung mit welchen im Betrieb vorhandenen Geräten die unter Ziff. II.2.1) aufgeführten Bodenaufschlussarten durchgeführt werden sollen (Nachweis vorhandener Geräte) (Wertungskriterium).
8.) Vorbehalten wird die Vorlage von Bescheinigungen öffentlicher oder privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte und die Darstellung des beim Bewerber vorhandenen Qualitätsmanagementsystems.
9.) Vorbehalten wird die Vorlage von Nachweisen über die notwendige technische Ausrüstung, einschließlich der Gerätschaften, des Labors und der Berufstaucher, des/der Bewerber.
10.) Vorbehalten wird die Vorlage von Nachweisen über die fachliche Eignung der ökologischen Bauleitung.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 2 000 000,00 EUR für Personenschäden und 500 000,00 EUR für sonstige Schäden. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens die zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Falls derzeit keine Berufshaftpflichtversicherung besteht, ist die Erklärung eines Versicherers beizufügen, wonach diese bereit ist, im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung zu den o. g. Bedingungen mit dem Bewerber abzuschließen. Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist (siehe Ziff. II.3) z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein oder in Aussicht gestellt sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
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Alternativ kann eine Erklärung eines Versicherers beigelegt werden, dass diese im Auftragsfall bereit ist, eine Objekthaftpflichtversicherung mit dem Bieter/der Bietergemeinschaft zu den o. g. Bedingungen abzuschließen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Abschlagszahlungen nach Leistungsfortschritt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Angaben und Erklärungen aus den Ziff. III.2.1) bis III.2.3), zusammengefasst im Bewerbungsbogen (siehe Ziff. VI.3)), dienen zur Auswahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren (Auswahlkriterien). Die ausgewählten Referenzen (gemäß Punkt 2.5 und 3 bzw. 1.14 im Bewerbungsbogen) werden, entsprechenden ihrem Leistungsbild, dem Verhältnis nach zu gleichen Teilen gewichtet. Die Referenz des Projektleiters wird dreifach gewertet.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Verwaltung und Recht, Submissionsbüro
Frau Hatice Kartoglu
Internetadresse: www.muenchen.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-10-24 📅
Datum des Endes: 2015-10-23 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOF-Verfahren Uferbefestigungen an der Isar
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail.
Die Anforderung des Bewerbungsbogens ist mittels einer dieser Übertragungswege möglich. Sofern nichts abweichendes vom Bewerber verlangt wird, werden die Unterlagen per E-Mail übermittelt, wenn eine E-Mail-Adresse des Bewerbers in der Anforderung angegeben ist.
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Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht gewertet. Die Bewerbung muss in Schriftform (unterschriebenes Schriftstück, per Post oder persönlich (Adresse siehe Ziff. I.1)) unter Verwendung des mitgelieferten Bewerbungsaufklebers eingereicht werden.
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Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem ARGE-Partner bzw. auch für solche Unternehmen (Nachunternehmer) auszufüllen, deren sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages zu bedienen beabsichtigt! Es darf jedoch pro Bewerber (inklusive evtl. Nachunternehmer) nur die max. zulässige Anzahl (siehe Ziff. III.2.3)) an Referenzen abgegeben werden.
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Innerhalb einer Bewerbergemeinschaft können von einem Mitglied auch mehrere Leistungsbilder erfüllt werden. Das Mitglied muss jedoch für jedes Leistungsbild (Bauwerksprüfung, Baugrundaufschlüsse, Standsicherheitsnachweis, Bodengutachten), welches es erbringt, den entsprechenden Bewerbungsbogen vollständig ausfüllen.
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Die Bewerbungsbögen einer Bewerbergemeinschaft müssen ebenso wie diejenigen eines Bewerbers einschließlich Nachunternehmern in einem gemeinsamen Bewerbungskuvert abgegeben werden. Bewerbergemeinschaften haben mit der Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben, dass sie eine Bewerbergemeinschaft bilden wollen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Es ist ein gemeinsamer bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
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Im Verhandlungsverfahren, wird als eines der Auftragskriterien vom Bewerber an einem vorgegebenen Teilabschnitt der Uferbefestigungen beispielhaft ein Konzeptentwurf der vorgesehenen Untersuchungen verlangt werden. Nähere Angaben zur Aufgabenstellung werden in der Einladung zum Verhandlungsverfahren formuliert.
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Die weiteren Auftragskriterien und die Wichtung der Kriterien werden in der Aufforderung zur Verhandlung benannt.
Eine evtl. Bewerbergemeinschaft und spätere Arbeitsgemeinschaft, muss im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.
Die Federführung für die Bewerbung und im Falle der Auftragserteilung muss bei einem Ingenieurbüro liegen.
Auskünfte zum technischen Inhalt, zur Auswahl der Bewerber und zur Wertung erteilt:
Frau Julia Rischpler, Abt. J 31, Tel. +49 89 23361469, Fax. +49 89 23361415
Frau Martina Andelic, Abt. J 31, Tel. +49 89 23361411, Fax. +49 8923361415
Auskünfte zum Verfahren:
Herr Prell, Baureferat – VZ 1, Tel. +49 8923360128
E-Mail: egon.prell@muenchen.de (Montag bis Freitag)
Auskünfte zum Erhalt des Bewerbungsbogens:
Frau Hatice Kartoglu, Baureferat – VZ – Submissionsbüro, Tel.: +49 8923360205, Fax: +49 8923360215

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer (§ 104 GWB): Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs.3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Weitere Auskünfte zur Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt die in Ziffer VI.4.1) genannte Stelle.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: siehe VI.4.1)
Postanschrift: siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2013/S 122-209623 (2013-06-24)
Ergänzende Angaben (2013-08-02)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-08-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-08-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 152-264721
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 122-209623
ABl. S-Ausgabe: 152
Quelle: OJS 2013/S 152-264721 (2013-08-02)
Ergänzende Angaben (2013-08-12)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-08-12 📅
Einreichungsfrist: 2013-08-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-08-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 157-274126
ABl. S-Ausgabe: 157
Quelle: OJS 2013/S 157-274126 (2013-08-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-12-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 172 902,80 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 243-423351
ABl. S-Ausgabe: 243
Zusätzliche Informationen
Auskünfte zum technischen Inhalt, zur Auswahl der Bewerber und zur Wertung erteilt: Frau Julia Rischpler, Abt. J 31, Tel. +49 8923361469, Fax. +49 8923361415, E-Mail: julia.rischpler@muenchen.de, Frau Martina Andelic, Abt. J 31, Tel. +49 8923361411, Fax. +49 8923361415, E-Mail: martina.andelic@muenchen.de
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Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: An der Isar zwischen Reichenbachbrücke und nördlicher Stadtgrenze, München.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projekteinschätzung (15)
2. Erwartete fachliche Leistung (30)
3. Honorar (50)
4. Gesamteindruck der Präsentation (5)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-12-02 📅
Name: Ingenieurbüro Grassl
Postanschrift: Machtlfinger Straße 5
Postort: München
Postleitzahl: 81379
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Wessig

Referenz
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2013/S 152-264721
2013/S 157-274126

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2013/S 243-423351 (2013-12-13)