Geschäftsbesorgung und Vermarktung Französische Friedrichstadtkirche

Kuratorium der Französischen Friedrichstadtkirche

Die Französische Friedrichstadtkirche (FFK) ist ein Sondervermögen der Evangelischen Kirche Berlin/Brandenburg Schlesische Oberlausitz. Die FFK ist eine evangelisch reformierte Kirche in Berlin-Mitte am Gendarmenmarkt. Die FFK trägt sich seit Jahren selbst. Seit über 10 Jahren werden die Räume der FFK zu diesem Zweck öffentlich beworben und vermarktet. Erlöse (Gesamteinnahmen abzüglich Honorar für den Auftragnehmer) werden in Erhaltung bzw. Ausbau der FFK investiert.
Das Kuratorium der Französischen Friedrichstadtkirche schreibt die Aufgaben der Geschäftsbesorgung und Vermarktung an einen Auftragnehmer aus. In der FFK sind nur Veranstaltungen zugelassen, die dem christlichen Charakter der Kirche nicht widersprechen. In den letzten Jahren fanden in der FFK und ihren Nebenräumen Konzerte statt, Tagungen unterschiedlichster Art und andere Veranstaltungen. Die Kirche dient an Sonntagen, Feiertagen und zu kirchlichen Anlässen wie Taufen oder Trauungen ihrem kirchlichen Auftrag und steht zu solchen Zeiten für eine Vermarktung grundsätzlich nicht zur Verfügung. Die „Ordnung über die Verwaltung der Französischen Friedrichstadtkirche (FFK)“ in ihrer jeweils geltenden Fassung ist Vertragsbestandteil und durchweg zu beachten.
Das Kuratorium sieht für die nächsten Jahre umfangreiche Baumaßnahmen vor. Die vom künftigen Auftragnehmer erzielten Erlöse dienen insbesondere der Finanzierung dieser Baumaßnahmen.
Es ist beabsichtigt, einen Vertrag mit einem Auftragnehmer mit einer Laufzeit von zunächst 3 Jahren abzuschließen. Das Kuratorium soll berechtigt sein, diesen Vertrag maximal zweimal um jeweils ein Jahr zu verlängern.
Der künftige Auftragnehmer wird im Wesentlichen folgenden Leistungsumfang erbringen:
a) Geschäftsbesorgung
i. Buchhaltung nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung;
ii. Geschäftsführung für das Kuratorium, inklusive Vorbereitung der Sitzungen des Kuratoriums, Begleitung einschließlich Protokollführung und Ausführung der Beschlüsse;
iii. Aufsicht über die Nutzung der FFK nach den Vorgaben des Kuratoriums;
iv. Erstellung des Wirtschaftsplans für das Kirchengebäude und Umsetzung;
v. Erstellung und Vorlage prüffähiger Jahresabschlüsse;
vi. Verwaltung und Pflege der Verträge der FFK mit ihren Hauptnutzern sowie weiterer Verträge, die mit dem Kuratorium geschlossen wurden (z. B. Restaurantvertrag). Zur Verwaltung gehören die Koordination der Nutzungszeiten im Rahmen der jeweilig vereinbarten Regelungen, die Entgegennahme und Beantwortung von Anfragen, die Verwaltung von Einnahmen, die Beachtung von Fristen und Terminen; insbesondere auch die Abrechnung der eigenen Veranstaltungen und der Mietverträge.
vii. Konzeptionelle Weiterentwicklungen und diesbezügliche Empfehlungen an das Kuratorium;
viii. Jährlicher Bericht über durchgeführte Veranstaltungen;
b) Objektmanagement
i. Technische Betreuung der FFK: Hausmeisterdienste, technische Infrastruktur, Reinigungsarbeiten
ii. Baubetreuung: Überwachung des baulichen Zustands, Veranlassung und Überwachung ggf. erforderlicher Maßnahmen zur Instandhaltung und Instandsetzung und anderer baulicher Maßnahmen in Abstimmung mit dem Kuratorium;
iii. Veranstaltungsbegleitende Dekoration
iv. Technische Beratung, insbesondere über Senkung der Energiekosten, eine effizientere Nutzung technischer Anlagen oder weitere Verbesserungsvorschläge
c) Öffentlichkeitsarbeit und Vermarktung
i. Auftragnehmer ist befugt, eigene Veranstaltungen durchzuführen; die Einzelheiten werden Gegenstand der Verhandlungen in der Verhandlungsphase sein.
ii. Werbung und Öffentlichkeitsarbeit für die FFK als Veranstaltungsort, inklusive Betreuung des Internetauftritts;
iii. Akquise von anderen Veranstaltern und deren Veranstaltungen;
iv. Beratung von interessierten Veranstaltern
v. Nutzungsangebote für Dritte, auch mit konzeptioneller Unterstützung;
vi. Alle für die Veranstaltungen notwendigen Einrichtungen (soweit nicht im Eigentum der FFK vorhanden) zur Verfügung stellen und abrechnen;
vii. Unterstützende Beratung beim Catering; Abstimmung mit dem in der Kirche befindlichen Restaurant;
Nähere Einzelheiten sind nach Abschluss des vorgelagerten Teilnahmewettbewerbs den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-12-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-11-13.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-11-13 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-11-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Event-Organisation
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Event-Organisation 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kuratorium der Französischen Friedrichstadtkirche
Postanschrift: Im Hause Evangelische Kirche in Deutschland Charlottenstr. 53/54
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: helmut.herbert@ekd-berlin.de 📧
Telefon: +49 3020355207 📞
Fax: +49 3020355100 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-11-13 📅
Einreichungsfrist: 2013-12-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-11-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 221-385124
ABl. S-Ausgabe: 221
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber ist kein öffentlicher Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB. Eventuelle Bezugnahmen auf Vergabeordnungen erfolgen freiwillig und ohne Bindung des Auftraggebers gegenüber den interessierten Unternehmen. Der Auftraggeber behält sich Änderungen am Vergabeverfahren, Abweichungen von Vergabeordnungen und die Aufhebung des Vergabeverfahrens jederzeit vor.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Französische Friedrichstadtkirche (FFK) ist ein Sondervermögen der Evangelischen Kirche Berlin/Brandenburg Schlesische Oberlausitz. Die FFK ist eine evangelisch reformierte Kirche in Berlin-Mitte am Gendarmenmarkt. Die FFK trägt sich seit Jahren selbst. Seit über 10 Jahren werden die Räume der FFK zu diesem Zweck öffentlich beworben und vermarktet. Erlöse (Gesamteinnahmen abzüglich Honorar für den Auftragnehmer) werden in Erhaltung bzw. Ausbau der FFK investiert.
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Das Kuratorium der Französischen Friedrichstadtkirche schreibt die Aufgaben der Geschäftsbesorgung und Vermarktung an einen Auftragnehmer aus. In der FFK sind nur Veranstaltungen zugelassen, die dem christlichen Charakter der Kirche nicht widersprechen. In den letzten Jahren fanden in der FFK und ihren Nebenräumen Konzerte statt, Tagungen unterschiedlichster Art und andere Veranstaltungen. Die Kirche dient an Sonntagen, Feiertagen und zu kirchlichen Anlässen wie Taufen oder Trauungen ihrem kirchlichen Auftrag und steht zu solchen Zeiten für eine Vermarktung grundsätzlich nicht zur Verfügung. Die „Ordnung über die Verwaltung der Französischen Friedrichstadtkirche (FFK)“ in ihrer jeweils geltenden Fassung ist Vertragsbestandteil und durchweg zu beachten.
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Das Kuratorium sieht für die nächsten Jahre umfangreiche Baumaßnahmen vor. Die vom künftigen Auftragnehmer erzielten Erlöse dienen insbesondere der Finanzierung dieser Baumaßnahmen.
Es ist beabsichtigt, einen Vertrag mit einem Auftragnehmer mit einer Laufzeit von zunächst 3 Jahren abzuschließen. Das Kuratorium soll berechtigt sein, diesen Vertrag maximal zweimal um jeweils ein Jahr zu verlängern.
Der künftige Auftragnehmer wird im Wesentlichen folgenden Leistungsumfang erbringen:
a) Geschäftsbesorgung
i. Buchhaltung nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung;
ii. Geschäftsführung für das Kuratorium, inklusive Vorbereitung der Sitzungen des Kuratoriums, Begleitung einschließlich Protokollführung und Ausführung der Beschlüsse;
iii. Aufsicht über die Nutzung der FFK nach den Vorgaben des Kuratoriums;
iv. Erstellung des Wirtschaftsplans für das Kirchengebäude und Umsetzung;
v. Erstellung und Vorlage prüffähiger Jahresabschlüsse;
vi. Verwaltung und Pflege der Verträge der FFK mit ihren Hauptnutzern sowie weiterer Verträge, die mit dem Kuratorium geschlossen wurden (z. B. Restaurantvertrag). Zur Verwaltung gehören die Koordination der Nutzungszeiten im Rahmen der jeweilig vereinbarten Regelungen, die Entgegennahme und Beantwortung von Anfragen, die Verwaltung von Einnahmen, die Beachtung von Fristen und Terminen; insbesondere auch die Abrechnung der eigenen Veranstaltungen und der Mietverträge.
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vii. Konzeptionelle Weiterentwicklungen und diesbezügliche Empfehlungen an das Kuratorium;
viii. Jährlicher Bericht über durchgeführte Veranstaltungen;
b) Objektmanagement
i. Technische Betreuung der FFK: Hausmeisterdienste, technische Infrastruktur, Reinigungsarbeiten
ii. Baubetreuung: Überwachung des baulichen Zustands, Veranlassung und Überwachung ggf. erforderlicher Maßnahmen zur Instandhaltung und Instandsetzung und anderer baulicher Maßnahmen in Abstimmung mit dem Kuratorium;
iii. Veranstaltungsbegleitende Dekoration
iv. Technische Beratung, insbesondere über Senkung der Energiekosten, eine effizientere Nutzung technischer Anlagen oder weitere Verbesserungsvorschläge
c) Öffentlichkeitsarbeit und Vermarktung
i. Auftragnehmer ist befugt, eigene Veranstaltungen durchzuführen; die Einzelheiten werden Gegenstand der Verhandlungen in der Verhandlungsphase sein.
ii. Werbung und Öffentlichkeitsarbeit für die FFK als Veranstaltungsort, inklusive Betreuung des Internetauftritts;
iii. Akquise von anderen Veranstaltern und deren Veranstaltungen;
iv. Beratung von interessierten Veranstaltern
v. Nutzungsangebote für Dritte, auch mit konzeptioneller Unterstützung;
vi. Alle für die Veranstaltungen notwendigen Einrichtungen (soweit nicht im Eigentum der FFK vorhanden) zur Verfügung stellen und abrechnen;
vii. Unterstützende Beratung beim Catering; Abstimmung mit dem in der Kirche befindlichen Restaurant;
Nähere Einzelheiten sind nach Abschluss des vorgelagerten Teilnahmewettbewerbs den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Beschreibung der Optionen: Siehe nachstehend erläuterte Verlängerungsoptionen.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 36 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Teilnahmeantrag muss folgendes enthalten:
A. Eigenerklärung des Bewerbers
1. Zuverlässigkeit.
Der Bewerber muss im Teilnahmeantrag erklären:
a) dass sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet,
b) dass ihm keine strafrechtlichen Verurteilungen seiner verantwortlichen Mitarbeiter wegen eines der in § 6 Absatz 4 VOL/A-EG aufgezählten Tatbestände bekannt sind;
c) dass er im vorliegenden Vergabeverfahren keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat;
d) dass er in das Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist, sofern dies gesetzlich in dem Staat, in dem er ansässig ist, vorgeschrieben ist bzw. dass eine Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach den jeweiligen für den Bieter einschlägigen gesetzlichen Regelungen nicht vorgeschrieben ist;
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e) dass der Bieter seinen gesetzlichen Verpflichtungen zur ordnungs- und fristgemäßen Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen des Staats, in dem er ansässig ist, regelmäßig nachkommt und zum Zeitpunkt der Abgabe dieser Eigenerklärung keine fälligen Rückstände bestehen;
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f) die Erklärung gemäß obiger Ziff. III.1.4)
2. Fachkunde und Leistungsfähigkeit.
a) Vorlage einer Eigenerklärung zum Gesamtumsatz seines Unternehmens bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre (für den Fall, dass für das Jahr 2013 noch keine Geschäftszahlen vorliegen, sind die Umsatzzahlen von 2009 - 2012 anzugeben; andernfalls sind die Umsatzzahlen von 2010 – 2013 anzugeben);
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b) Vorlage einer Eigenerklärung zum Umsatz aus Leistungen, die mit der zu vergebenden Gesamtleistung oder Teilen dieser Leistung vergleichbar sind bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre (für den Fall, dass für das Jahr 2013 noch keine Geschäftszahlen vorliegen, sind die Umsatzzahlen von 2009 - 2012 anzugeben; andernfalls sind die Umsatzzahlen von 2010 – 2013 anzugeben);
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c) dass über sein Vermögen weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet, die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist.
d) dass eine Berufshaftpflichtversicherung besteht oder vor Vertragsbeginn abgeschlossen werden wird, die folgende Deckungssummen umfasst: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1.500.000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500.000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
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3. Referenzlisten
Vorzulegen ist mit dem Teilnahmeantrag eine Liste über Referenzleistungen, die mit den hier nachgefragten Leistungen vergleichbar sind, aus den letzten fünf Jahren. Anzugeben sind je Referenzgeber: Name des Referenzgebers, Anschrift, Ansprechpartner nebst Kontaktdaten (Telefon, Email), Zeitraum des Referenzauftrags, Aufgaben- und Tätigkeitsbeschreibung, Nennung der seitens des Auftragnehmers verantwortlich eingesetzten Personen. Referenzgeber kann auch der Auftraggeber sein.
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Die Auftraggeberin wird die Referenzgeber zu den Angaben und den Erfahrungen mit dem Unternehmen telefonisch befragen. Weitere Erkundungen bleiben vorbehalten.
4. Firmenprofil
In einem Firmenprofil ist die fachliche und technische Leistungsfähigkeit durch den Bewerber darzulegen. Die Darstellung aller nachfolgend genannten Einzelpunkte soll auf maximal 15 DIN A 4 Seiten insbesondere Angaben zu folgenden auftragsrelevanten Daten enthalten:
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— kurze Darstellung des Leistungsportfolios, bei Arbeitsgemeinschaft oder geplantem Subunternehmereinsatz auch die vorgesehene Aufgabenteilung,
— Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre;
— Angabe von Kurzvita und Qualifikationen der für die Leistungserbringung eingesetzten Personen, insbesondere zum Leitungspersonal und zu buchhalterischen Qualifikationen;
— Bürotechnik;
— Veranstaltungstechnik;
— weiteres Equipment zur Erfüllung der Aufgaben.
Generelle Hinweise zu den Teilnahmebedingungen:
Jedes am Teilnahmewettbewerb interessierte Unternehmen (Bewerber) muss die vorstehenden Unterlagen erstellen und mit rechtsverbindlicher Unterschrift versehen innerhalb der unten genannten Abgabefrist für Teilnahmeanträge bei der o.g. Kontaktstelle einreichen.
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Die Eigenerklärungen müssen aktuell sein und den gegenwärtigen Tatsachen entsprechen. Sollten sich während des Verfahrens Änderungen an den vom Bieter erbrachten Eigenerklärungen ergeben, ist der Bieter verpflichtet, den Auftraggeber unverzüglich über die Änderungen zu informieren und gegebenenfalls eine aktualisierte Eigenerklärung abzugeben. Der Auftraggeber ist verpflichtet, diese Änderungen bei der Prüfung der Eignung des Bieters zu berücksichtigen.
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Besonderheiten bei Bietergemeinschaften:
Zum Nachweis der Zuverlässigkeit ist bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Vorlage der verlangten Eigenerklärungen erforderlich. Im Hinblick auf die Fachkunde und die Leistungsfähigkeit genügt bei Bewerbergemeinschaften die Vorlage der Eigenerklärungen über die Fachkunde und Leistungsfähigkeit des einzelnen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft für die jeweilige von ihm zu erbringende Teilleistung. Alternativ können Bewerbergemeinschaften eine einheitliche Eigenerklärung für die gesamte Bewerbergemeinschaft für die Fachkunde und die Leistungsfähigkeit vorlegen.
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Geplanter Subunternehmereinsatz:
Der Auftragnehmer darf für alle Leistungsteile geeignete, fachkundige und zuverlässige Unterauftragnehmer einsetzen, soweit das Kuratorium jedem konkreten Unterauftragnehmer vorab zugestimmt hat. Geplante Subunternehmerleistungen sind im Teilnahmeantrag anzugeben. Für die beabsichtigten Subunternehmerleistungen sind die geforderten Nachweise (bezogen auf den Teil der jeweiligen Subunternehmerleistung) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, ferner eine Selbstverpflichtungserklärung jedes Subunternehmers, dass er den genau bestimmten Leistungsteil im Auftragsfall für den Bieter erbringen wird.
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Als Subunternehmen gelten rechtlich selbständige, nicht mit dem Bieter identische Firmen, die Teile des operativen Geschäfts übernehmen. Eine nicht fristgerechte Abgabe oder eine negative Auswertung dieser Nachweise bzw. Erklärungen können zum Ausschluss des Bewerbers vom Verhandlungsverfahren führen.
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Unvollständige Eignungsnachweise.
Unvollständige Teilnameanträge können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass sie sich vorbehält, fehlende oder unvollständige Unterlagen nachzufordern. Ein Anspruch der Unternehmen auf Nachforderung besteht nicht.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: siehe dazu bereits oben III.2.1)
Technische und berufliche Fähigkeiten: Siehe dazu bereits oben III.2.1).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Nein.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Soweit interessierte Unternehmen eine Bietergemeinschaft bilden, ist die Rechtsform der Bietergemeinschaft freigestellt, sofern diese eine gesamtschuldnerische Haftung sicherstellt und ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird.
Sonstige besondere Bedingungen:
Im Teilnahmeantrag muss der Bewerber erklären, dass der Bewerber (bei juristischen Personen: das Leitungspersonal und die für die Auftragsdurchführung eingeplanten Mitarbeiter)
— kein Mitglied einer Sekte ist;
— kein Mitglied der International Association of Scientologists (IAS) ist;
— kein Mitglied des World Institute of Scientology Enterprises (WISE) ist;
— kein Mitglied der Scientology Church ist;
— kein Mitglied einer anderen Scientology-Organisation ist; und
— dass er nicht nach der Technologie des L. Ron Hubbard arbeitet.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Hinweise zum geplanten Ablauf des VerfahrensDie Auftraggeberin führt eine freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb durch, wobei sie sich an § 3 Abs. 1 Satz 3 VOL/A orientiert, ohne sich daran zu binden. Kosten für die Teilnahme werden den interessierten Unternehmen nicht erstattet. Phase 1: Teilnahmewettbewerba) Interessierte Unternehmen erstellen auf Grundlage dieser Bekanntmachung ihren Teilnahmeantrag und reichen ihn vollständig sowie frist- und formgerecht ein. Der Teilnahmeantrag muss schriftlich und in allen Teilen in deutscher Sprache erstellt sein. Dokumenten, die in anderen Sprachen erstellt sind, ist eine deutsche Übersetzung beizufügen.Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausfertigung (1 Original und 1 Kopie) in einer Sendung in einem fest verschlossenen Umschlag/Paket einzureichen. Dieser Umschlag/Dieses Paket ist von außen gut sichtbar mit folgendem Hinweis zu versehen: „Nicht öffnen – Teilnahmeantrag zum Verhandlungsverfahren FFK".Der Teilnahmeantrag kann entweder per Post an die in Ziffer I.1) dieser Bekanntmachung genannte Stelle geschickt oder persönlich dort während der üblichen Geschäftszeiten abgegeben werden. Teilnahmeanträge dürfen nicht per Telefax oder E-Mail eingereicht werden.Fragen zur Bekanntmachung und/oder zum Vergabeverfahren sind bis spätestens 09. Dezember 2013 per Email oder Telefax an die unter Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle zu richten.b)Die Auftraggeberin prüft zunächst, ob der Teilnahmeantrag ordnungsgemäß (insbesondere vollständig und rechtzeitig) eingegangen ist. Anhand der im Teilnahmeantrag und ggf. auf zusätzliche Anforderung erteilten Auskünfte über die Bewerber wird anschließend deren Eignung (Leistungsfähigkeit, Fachkunde, Zuverlässigkeit, Gesetzestreue) geprüft. Unter den Bewerbern, die als grundsätzlich geeignet bewertet werden, wird die Auftraggeberin voraussichtlich 3 (jedenfalls nicht mehr als 5) Unternehmen auswählen, die sie zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an den Verhandlungsrunden einlädt. Die Kriterien für die Auswahl der einzuladenden Unternehmen sind: Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, orientiert sich an den Teilnahmebedingungen (s.o. Ziffer III.2.1)) und wird auf Basis der nachfolgenden objektiven Kriterien erfolgen: Die Auftraggeberin wird maximal 100 Punkte pro Bewerber vergeben. Diese teilen sich wie folgt auf (nachfolgend ist jeweils die maximal erreichbare Punktzahl angegeben):— Erfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, bewertet insbesondere anhand der Referenzliste. Im Rahmen der Vergleichbarkeit wird die Auftraggeberin insbesondere nachgewiesene Erfahrung in der Verwaltung und Vermarktung von besonderen, möglichst kirchlichen Immobilien und im Veranstaltungsmanagement (auch mit Bezug zum regional betroffenen Veranstaltungsmarkt) berücksichtigen (50 Punkte);— Bewertung der Leistung des Bewerbers durch die Referenzgeber nach Schulnoten (sehr gut = 10 Punkte; gut = 8 Punkte; befriedigend = 5 Punkte; ausreichend = 2 Punkte; mangelhaft oder ungenügend = 0 Punkte); — Qualifikation des Personals (30 Punkte);— Equipment (10 Punkte).Phase 2: VerhandlungsverfahrenIm Laufe des Verfahrens werden sowohl die Anforderungen an die Angebote präzisiert als auch der Bieterkreis ggf. weiter reduziert. Das Verhandlungsverfahren beginnt damit, dass die Auftraggeberin die von ihr vorbereiteten Vergabeunterlagen an die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bieter versendet und die Bieter zur Abgabe eines Angebots auffordert. Die Bieter müssen diese Vergabeunterlagen ihren Angeboten zugrunde legen; dabei können sie zu bestimmten Aspekten eigene Vorschläge unterbreiten. Die Angebote der Bieter müssen bis zu dem in den Vergabeunterlagen genannten Termin verschlossen unter Wahrung des Geheimhaltungs- und Gleichbehandlungsgrundsatzes eingereicht werden. Auf Grundlage der Angebote wird mit den Bietern verhandelt, insbesondere über die Honorargestaltung für die Erbringung der o.g. Aufgabenstellungen und die Verteilung der Veranstaltungserlöse. Die Auftraggeberin wird im Laufe des Verfahrens mit jeder Verhandlungsrunde die Anforderungen und Bedingungen für den Inhalt der Angebote und die Wertung konkretisieren. Geplant ist derzeit, zwei Verhandlungsrunden durchzuführen. Es ist geplant, aufgetretene Unklarheiten und Lücken in den Angeboten in der ersten Verhandlungsrunde aufzuklären, während in der zweiten Verhandlungsrunde voraussichtlich die vertraglichen Regelungen mit den Bietern verhandelt werden. Die Auftraggeberin behält sich vor, mehr oder weniger als zwei Verhandlungsrunden durchzuführen. Die Auftraggeberin behält sich weiter vor, den Kreis der Bieter bereits nach der ersten Verhandlungsrunde auf Basis der dann vorab mitgeteilten Zuschlagskriterien weiter einzuschränken.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Kuratorium der Französischen Friedrichstadtkirche
Herrn Helmut Herbert

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Keine
Postanschrift: Dies ist eine freiwillige Bekanntmachung. Der Vierte Teil des GWB ist unanwendbar. Der Auftraggeber ist kein öffentlicher Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB. Die Vergabekammer ist unzuständig.
Name: keine
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber ist kein öffentlicher Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB. Eventuelle Bezugnahmen auf Vergabeordnungen erfolgen freiwillig und ohne Bindung des Auftraggebers gegenüber den interessierten Unternehmen. Der Auftraggeber behält sich Änderungen am Vergabeverfahren, Abweichungen von Vergabeordnungen und die Aufhebung des Vergabeverfahrens jederzeit vor.
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Quelle: OJS 2013/S 221-385124 (2013-11-13)