Gestaltung der 1.700 qm großen Dauerausstellung für die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung: Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung wurde am 30. Dezember 2008 als unselbstständige Stiftung des öffentlichen Rechts in Berlin errichtet. Träger ist die Stiftung Deutsches Historisches Museum. Zweck der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung ist es, im Geiste der Versöhnung die Erinnerung und das Gedenken an Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert im historischen Kontext des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Expansions- und Vernichtungspolitik und ihren Folgen wachzuhalten. Flucht und Vertreibung der Deutschen bilden einen Hauptakzent der Stiftungsarbeit und werden im Zusammenhang europäischer Vertreibungen im 20. Jahrhundert dargestellt. Künftiger Sitz der Stiftung wird das um 1930 erbaute und um 1960 nach Kriegszerstörungen wieder errichtete sogenannte Deutschlandhaus an der Ecke Stresemannstraße / Anhalter Straße in Berlin-Kreuzberg. Für den Umbau des Gebäudes in das Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung wurde 2011 ein Architektenwettbewerb abgehalten. Mit der Realisierung des Umbaus wurde Ende 2011 das österreichische Büro Marte.Marte Architekten ZT GmbH beauftragt (weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich auf der Website des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung). Der Entwurf von Marte.Marte sieht für die künftige Dauerausstellung eine Fläche von 1.700 qm vor, die sich auf das 1. und 2. Obergeschoss verteilt und sich als offene Raumfläche komplett im Neubauteil befindet. Daneben sind im Deutschlandhaus Räume für Wechselausstellungen, Veranstaltungen und ein Dokumentationszentrum vorgesehen. Gegenstand der Beauftragung ist die Gestaltung der Dauerausstellung. Hierfür sind als Leistungen die Grob- und Feinkonzeption, die Entwurfs- und Ausführungsplanung, die Vorbereitung der Vergabe und die Mitwirkung bei der Vergabe, die Bau- bzw. Medienproduktionsüberwachung, die Bauleitung und die Dokumentation zu erbringen. Mit „Gestaltung“ sind sowohl die Ausstellungsarchitektur als auch die Ausstellungsgrafik, die Konzeption und Produktion von ausstellungsbegleitenden Medienstationen und die Ausstellungsbeleuchtung gemeint. Grundlage der weiteren Arbeit an der Dauerausstellung sind die im Juni 2012 veröffentlichten „Leitlinien für geplante Dauerausstellung“, die sowohl die Grobstruktur als auch den räumlichen und zeitlichen Rahmen der Dauerausstellung festlegen (die Konzeption findet sich auf der Website der Stiftung http://www.sfvv.de/de/stiftung/grundlagenpapiere/konzeption-2012). Danach gliedert sich die Ausstellung in einen Prolog, einen anschließenden Orientierungsraum und einen chronologisch angelegten Rundgang mit sieben Hauptkapiteln, der mit regionalen Fallstudien und Zeitzeugenberichten angereichert wird. Die Ausstellung wird in europäischer Perspektive die zentralen historischen Ereignisse zu dem Themenfeld Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration vorstellen, die ideologischen Triebfedern politischer Entscheidungen behandeln und die daraus resultierenden Folgen nachzeichnen. Sie konzentriert sich dabei auf das 20. Jahrhundert. Die Ausstellung möchte dabei nicht nur ein Ort der Präsentation, sondern auch ein Ort des Nachdenkens sein und zu Diskussionen einladen. Nachprüfbarkeit und Transparenz sind ebenso Prinzipien der Arbeit wie die professionelle museumspädagogische Aufbereitung und Darstellung. Gefordert wird die gestalterische Umsetzung der Ausstellungsinhalte in enger Zusammenarbeit mit dem Ausstellungsteam der Stiftung und unter der Berücksichtigung ausstellungsdidaktischer und konservatorischer Vorgaben. Neben einigen szenografischen Inszenierungen soll die Ausstellungsgestaltung eine anregende Präsentation der Exponate (dreidimensionale Objekte, Plakate, Karten, Grafiken, Fotografien, Dokumente etc.) und ein breites interaktives Angebot mit einem hohen Medienanteil gewährleisten. Falls einzelne Kompetenzen von einem Anbieter nicht adäquat erbracht werden können, können Bewerbungen mit Kooperationspartnern erfolgen. Die Anbieter sollen Deutsch als Verkehrssprache beherrschen und bereits ihre Präsentation bzw. ihr Angebot in Deutsch vorlegen. Diese Forderung ist zwingend, da die weitere Entwicklung der Ausstellung nur in enger Kooperation mit dem Ausstellungsteam der Stiftung möglich ist. Die Gesamtkosten für die Realisierung der Dauerausstellung (KG 600; Ausstellungsarchitektur, Ausstellungsgrafik, Medienproduktion, Medientechnik, Beleuchtungstechnik) werden mit 4,8 Millionen EUR brutto veranschlagt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-08-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-06-28.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-06-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Gegenstand der Beauftragung ist die Gestaltung einer 1.700 qm Dauerausstellung auf zwei Geschossen. Hierfür sind als Leistungen die Grob- und Feinkonzeption, die Entwurfs- und Ausführungsplanung, die Vorbereitung der Vergabe und die Mitwirkung bei der Vergabe, die Bau- bzw. Medienproduktionsüberwachung, die Bauleitung und die Dokumentation zu erbringen.Die Gesamtkosten für die Realisierung der Dauerausstellung (KG 600; Ausstellungsarchitektur, Ausstellungsgrafik, Medienproduktion, Medientechnik, Beleuchtungstechnik) werden mit 4,8 Millionen EUR brutto veranschlagt.
Gegenstand der Beauftragung ist die Gestaltung einer 1.700 qm Dauerausstellung auf zwei Geschossen. Hierfür sind als Leistungen die Grob- und Feinkonzeption, die Entwurfs- und Ausführungsplanung, die Vorbereitung der Vergabe und die Mitwirkung bei der Vergabe, die Bau- bzw. Medienproduktionsüberwachung, die Bauleitung und die Dokumentation zu erbringen.Die Gesamtkosten für die Realisierung der Dauerausstellung (KG 600; Ausstellungsarchitektur, Ausstellungsgrafik, Medienproduktion, Medientechnik, Beleuchtungstechnik) werden mit 4,8 Millionen EUR brutto veranschlagt.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Deutsches Historisches Museum für die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Postanschrift: Unter den Linden 2
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.sfvv.de🌏
E-Mail: dorrmann@sfvv.de📧
Telefon: +49 30206299814📞
Fax: +49 30206299899 📠
A) Allgemeine Hinweise zum Verfahrensablauf
Die ausgeschriebene Dienstleistung wird im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gemäß § 3 Abs. 1 VOF 2009 (Teilnahmewettbewerb) vergeben. Nach Auswahl der Bewerber für die 2. Stufe des Verfahrens ist vorgesehen, diese mit der Einladung zum Verhandlungsgespräch aufzufordern, weitere Unterlagen zu einer vom Auslober gestellten Entwurfsaufgabe auszuarbeiten und einem ausgewählten Gremium persönlich vorzustellen. Der ca. 2-monatige Zeitraum zur Erarbeitung des Angebots und der Entwurfsaufgabe ist in den Monaten Oktober und November 2013 geplant. Welche Unterlagen und in welcher Qualität diese auszuarbeiten sind, wird spätestens mit der Einladung für die 2. Stufe an alle ausgewählten Bewerber mitgeteilt. Ziel der Ausschreibung ist es, insbesondere neben der gestalterischen Qualität die wissenschaftlichen und didaktischen Konzepte in kooperativer Arbeitsweise gemäß den heutigen museumspädagogischen Anforderungen umzusetzen.
B) Weitere Informationen für die Beschaffung der Dienstleistung:
Hinweis 1:
Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2:
Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse http://c4c-berlin.de/projekte/sfvv/ erhältlich.
Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den darin enthaltenen Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an C4C | competence for competitions zu senden: Lützowstr. 93, 10785 Berlin
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Bewerbungsfrist erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Kennzettel für den Umschlag des Teilnahmeantrags“.
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Auskünfte werden ausschließlich über C4C | competentce for competition, siehe Anhang A.I erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen, sobald sie beantwortet sind, auf der Website http://c4c-berlin.de/projekte/sfvv/ veröffentlicht.
Die ausgeschriebene Dienstleistung wird im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gemäß § 3 Abs. 1 VOF 2009 (Teilnahmewettbewerb) vergeben. Nach Auswahl der Bewerber für die 2. Stufe des Verfahrens ist vorgesehen, diese mit der Einladung zum Verhandlungsgespräch aufzufordern, weitere Unterlagen zu einer vom Auslober gestellten Entwurfsaufgabe auszuarbeiten und einem ausgewählten Gremium persönlich vorzustellen. Der ca. 2-monatige Zeitraum zur Erarbeitung des Angebots und der Entwurfsaufgabe ist in den Monaten Oktober und November 2013 geplant. Welche Unterlagen und in welcher Qualität diese auszuarbeiten sind, wird spätestens mit der Einladung für die 2. Stufe an alle ausgewählten Bewerber mitgeteilt. Ziel der Ausschreibung ist es, insbesondere neben der gestalterischen Qualität die wissenschaftlichen und didaktischen Konzepte in kooperativer Arbeitsweise gemäß den heutigen museumspädagogischen Anforderungen umzusetzen.
B) Weitere Informationen für die Beschaffung der Dienstleistung:
Hinweis 1:
Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2:
Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse http://c4c-berlin.de/projekte/sfvv/ erhältlich.
Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den darin enthaltenen Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an C4C | competence for competitions zu senden: Lützowstr. 93, 10785 Berlin
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Bewerbungsfrist erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Kennzettel für den Umschlag des Teilnahmeantrags“.
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Auskünfte werden ausschließlich über C4C | competentce for competition, siehe Anhang A.I erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen, sobald sie beantwortet sind, auf der Website http://c4c-berlin.de/projekte/sfvv/ veröffentlicht.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gestaltung der 1.700 qm großen Dauerausstellung für die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung:
Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung wurde am 30. Dezember 2008 als unselbstständige Stiftung des öffentlichen Rechts in Berlin errichtet. Träger ist die Stiftung Deutsches Historisches Museum. Zweck der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung ist es, im Geiste der Versöhnung die Erinnerung und das Gedenken an Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert im historischen Kontext des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Expansions- und Vernichtungspolitik und ihren Folgen wachzuhalten. Flucht und Vertreibung der Deutschen bilden einen Hauptakzent der Stiftungsarbeit und werden im Zusammenhang europäischer Vertreibungen im 20. Jahrhundert dargestellt.
Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung wurde am 30. Dezember 2008 als unselbstständige Stiftung des öffentlichen Rechts in Berlin errichtet. Träger ist die Stiftung Deutsches Historisches Museum. Zweck der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung ist es, im Geiste der Versöhnung die Erinnerung und das Gedenken an Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert im historischen Kontext des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Expansions- und Vernichtungspolitik und ihren Folgen wachzuhalten. Flucht und Vertreibung der Deutschen bilden einen Hauptakzent der Stiftungsarbeit und werden im Zusammenhang europäischer Vertreibungen im 20. Jahrhundert dargestellt.
Künftiger Sitz der Stiftung wird das um 1930 erbaute und um 1960 nach Kriegszerstörungen wieder errichtete sogenannte Deutschlandhaus an der Ecke Stresemannstraße / Anhalter Straße in Berlin-Kreuzberg. Für den Umbau des Gebäudes in das Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung wurde 2011 ein Architektenwettbewerb abgehalten. Mit der Realisierung des Umbaus wurde Ende 2011 das österreichische Büro Marte.Marte Architekten ZT GmbH beauftragt (weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich auf der Website des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung). Der Entwurf von Marte.Marte sieht für die künftige Dauerausstellung eine Fläche von 1.700 qm vor, die sich auf das 1. und 2. Obergeschoss verteilt und sich als offene Raumfläche komplett im Neubauteil befindet. Daneben sind im Deutschlandhaus Räume für Wechselausstellungen, Veranstaltungen und ein Dokumentationszentrum vorgesehen.
Künftiger Sitz der Stiftung wird das um 1930 erbaute und um 1960 nach Kriegszerstörungen wieder errichtete sogenannte Deutschlandhaus an der Ecke Stresemannstraße / Anhalter Straße in Berlin-Kreuzberg. Für den Umbau des Gebäudes in das Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung wurde 2011 ein Architektenwettbewerb abgehalten. Mit der Realisierung des Umbaus wurde Ende 2011 das österreichische Büro Marte.Marte Architekten ZT GmbH beauftragt (weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich auf der Website des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung). Der Entwurf von Marte.Marte sieht für die künftige Dauerausstellung eine Fläche von 1.700 qm vor, die sich auf das 1. und 2. Obergeschoss verteilt und sich als offene Raumfläche komplett im Neubauteil befindet. Daneben sind im Deutschlandhaus Räume für Wechselausstellungen, Veranstaltungen und ein Dokumentationszentrum vorgesehen.
Gegenstand der Beauftragung ist die Gestaltung der Dauerausstellung. Hierfür sind als Leistungen die Grob- und Feinkonzeption, die Entwurfs- und Ausführungsplanung, die Vorbereitung der Vergabe und die Mitwirkung bei der Vergabe, die Bau- bzw. Medienproduktionsüberwachung, die Bauleitung und die Dokumentation zu erbringen. Mit „Gestaltung“ sind sowohl die Ausstellungsarchitektur als auch die Ausstellungsgrafik, die Konzeption und Produktion von ausstellungsbegleitenden Medienstationen und die Ausstellungsbeleuchtung gemeint.
Gegenstand der Beauftragung ist die Gestaltung der Dauerausstellung. Hierfür sind als Leistungen die Grob- und Feinkonzeption, die Entwurfs- und Ausführungsplanung, die Vorbereitung der Vergabe und die Mitwirkung bei der Vergabe, die Bau- bzw. Medienproduktionsüberwachung, die Bauleitung und die Dokumentation zu erbringen. Mit „Gestaltung“ sind sowohl die Ausstellungsarchitektur als auch die Ausstellungsgrafik, die Konzeption und Produktion von ausstellungsbegleitenden Medienstationen und die Ausstellungsbeleuchtung gemeint.
Grundlage der weiteren Arbeit an der Dauerausstellung sind die im Juni 2012 veröffentlichten „Leitlinien für geplante Dauerausstellung“, die sowohl die Grobstruktur als auch den räumlichen und zeitlichen Rahmen der Dauerausstellung festlegen (die Konzeption findet sich auf der Website der Stiftung http://www.sfvv.de/de/stiftung/grundlagenpapiere/konzeption-2012). Danach gliedert sich die Ausstellung in einen Prolog, einen anschließenden Orientierungsraum und einen chronologisch angelegten Rundgang mit sieben Hauptkapiteln, der mit regionalen Fallstudien und Zeitzeugenberichten angereichert wird. Die Ausstellung wird in europäischer Perspektive die zentralen historischen Ereignisse zu dem Themenfeld Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration vorstellen, die ideologischen Triebfedern politischer Entscheidungen behandeln und die daraus resultierenden Folgen nachzeichnen. Sie konzentriert sich dabei auf das 20. Jahrhundert. Die Ausstellung möchte dabei nicht nur ein Ort der Präsentation, sondern auch ein Ort des Nachdenkens sein und zu Diskussionen einladen. Nachprüfbarkeit und Transparenz sind ebenso Prinzipien der Arbeit wie die professionelle museumspädagogische Aufbereitung und Darstellung.
Grundlage der weiteren Arbeit an der Dauerausstellung sind die im Juni 2012 veröffentlichten „Leitlinien für geplante Dauerausstellung“, die sowohl die Grobstruktur als auch den räumlichen und zeitlichen Rahmen der Dauerausstellung festlegen (die Konzeption findet sich auf der Website der Stiftung http://www.sfvv.de/de/stiftung/grundlagenpapiere/konzeption-2012). Danach gliedert sich die Ausstellung in einen Prolog, einen anschließenden Orientierungsraum und einen chronologisch angelegten Rundgang mit sieben Hauptkapiteln, der mit regionalen Fallstudien und Zeitzeugenberichten angereichert wird. Die Ausstellung wird in europäischer Perspektive die zentralen historischen Ereignisse zu dem Themenfeld Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration vorstellen, die ideologischen Triebfedern politischer Entscheidungen behandeln und die daraus resultierenden Folgen nachzeichnen. Sie konzentriert sich dabei auf das 20. Jahrhundert. Die Ausstellung möchte dabei nicht nur ein Ort der Präsentation, sondern auch ein Ort des Nachdenkens sein und zu Diskussionen einladen. Nachprüfbarkeit und Transparenz sind ebenso Prinzipien der Arbeit wie die professionelle museumspädagogische Aufbereitung und Darstellung.
Gefordert wird die gestalterische Umsetzung der Ausstellungsinhalte in enger Zusammenarbeit mit dem Ausstellungsteam der Stiftung und unter der Berücksichtigung ausstellungsdidaktischer und konservatorischer Vorgaben. Neben einigen szenografischen Inszenierungen soll die Ausstellungsgestaltung eine anregende Präsentation der Exponate (dreidimensionale Objekte, Plakate, Karten, Grafiken, Fotografien, Dokumente etc.) und ein breites interaktives Angebot mit einem hohen Medienanteil gewährleisten. Falls einzelne Kompetenzen von einem Anbieter nicht adäquat erbracht werden können, können Bewerbungen mit Kooperationspartnern erfolgen.
Gefordert wird die gestalterische Umsetzung der Ausstellungsinhalte in enger Zusammenarbeit mit dem Ausstellungsteam der Stiftung und unter der Berücksichtigung ausstellungsdidaktischer und konservatorischer Vorgaben. Neben einigen szenografischen Inszenierungen soll die Ausstellungsgestaltung eine anregende Präsentation der Exponate (dreidimensionale Objekte, Plakate, Karten, Grafiken, Fotografien, Dokumente etc.) und ein breites interaktives Angebot mit einem hohen Medienanteil gewährleisten. Falls einzelne Kompetenzen von einem Anbieter nicht adäquat erbracht werden können, können Bewerbungen mit Kooperationspartnern erfolgen.
Die Anbieter sollen Deutsch als Verkehrssprache beherrschen und bereits ihre Präsentation bzw. ihr Angebot in Deutsch vorlegen. Diese Forderung ist zwingend, da die weitere Entwicklung der Ausstellung nur in enger Kooperation mit dem Ausstellungsteam der Stiftung möglich ist.
Die Anbieter sollen Deutsch als Verkehrssprache beherrschen und bereits ihre Präsentation bzw. ihr Angebot in Deutsch vorlegen. Diese Forderung ist zwingend, da die weitere Entwicklung der Ausstellung nur in enger Kooperation mit dem Ausstellungsteam der Stiftung möglich ist.
Die Gesamtkosten für die Realisierung der Dauerausstellung (KG 600; Ausstellungsarchitektur, Ausstellungsgrafik, Medienproduktion, Medientechnik, Beleuchtungstechnik) werden mit 4,8 Millionen EUR brutto veranschlagt.
Menge oder Umfang:
Gegenstand der Beauftragung ist die Gestaltung einer 1.700 qm Dauerausstellung auf zwei Geschossen. Hierfür sind als Leistungen die Grob- und Feinkonzeption, die Entwurfs- und Ausführungsplanung, die Vorbereitung der Vergabe und die Mitwirkung bei der Vergabe, die Bau- bzw. Medienproduktionsüberwachung, die Bauleitung und die Dokumentation zu erbringen.
Gegenstand der Beauftragung ist die Gestaltung einer 1.700 qm Dauerausstellung auf zwei Geschossen. Hierfür sind als Leistungen die Grob- und Feinkonzeption, die Entwurfs- und Ausführungsplanung, die Vorbereitung der Vergabe und die Mitwirkung bei der Vergabe, die Bau- bzw. Medienproduktionsüberwachung, die Bauleitung und die Dokumentation zu erbringen.
Die Gesamtkosten für die Realisierung der Dauerausstellung (KG 600; Ausstellungsarchitektur, Ausstellungsgrafik, Medienproduktion, Medientechnik, Beleuchtungstechnik) werden mit 4,8 Millionen EUR brutto veranschlagt.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich die Option zur stufenweise Beauftragung vor. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf eine Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Stresemannstraße 90
10963 Berlin
Deutschland
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.)
Vollständig ausgefüllter und von dem/ den 
Büroinhaber(n), dem/ den Geschäftsführer(n) und / oder dem/den 
bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener 
Bewerbungsbogen. 
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich
 bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen pro
 Bewerber zugelassen.

Vollständig ausgefüllter und von dem/ den Büroinhaber(n), dem/ den Geschäftsführer(n) und / oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen pro Bewerber zugelassen.
Der von einem bevollmächtigten Vertreter des Bewerbers unterschriebene Bewerberbogen mit Anlagen (Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren) ist fristgerecht in Papierform (mit originaler Unterschrift) bei der unter Abschnitt I.1: öffentlicher Auftraggeber (Unterpunkt: Angebote und Teilnahmeanträge sind zu richten an) benannte Adresse einzureichen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat jedes Mitglied die geforderten Teilnahmebedingungen zu erfüllen. Jedes Mitglied muss die Eignung für den Leistungsbestandteil, den es angebotsgemäß übernehmen soll, nachweisen.
Der von einem bevollmächtigten Vertreter des Bewerbers unterschriebene Bewerberbogen mit Anlagen (Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren) ist fristgerecht in Papierform (mit originaler Unterschrift) bei der unter Abschnitt I.1: öffentlicher Auftraggeber (Unterpunkt: Angebote und Teilnahmeanträge sind zu richten an) benannte Adresse einzureichen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat jedes Mitglied die geforderten Teilnahmebedingungen zu erfüllen. Jedes Mitglied muss die Eignung für den Leistungsbestandteil, den es angebotsgemäß übernehmen soll, nachweisen.
2.)
Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung (im Bewerbungsbogen) nach VOF § 4 Absatz (2) (zur
 Unabhängigkeit/ Zusammenarbeit mit Anderen) sowie nach VOF § 4 Absatz (6) 
und (9) VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe). Diese Erklärung ist im Falle einer Bietergemeinschaft
von jedem Mitglied vorzulegen.

Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung (im Bewerbungsbogen) nach VOF § 4 Absatz (2) (zur Unabhängigkeit/ Zusammenarbeit mit Anderen) sowie nach VOF § 4 Absatz (6) und (9) VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe). Diese Erklärung ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
3.)
Bei juristischen Personen ein aktueller Handelsregisterauszug oder sonstige einschlägige Berufsregister (in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes.)
4.)
Angabe des Auftrages (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gemäß § 5 Abs. 5 h) VOF. Der Bewerber muss mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass im Falle der Einschaltung von Nachunternehmen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmer-Verpflichtungserklärung zu führen.
Angabe des Auftrages (Art und Umfang), für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gemäß § 5 Abs. 5 h) VOF. Der Bewerber muss mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass im Falle der Einschaltung von Nachunternehmen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmer-Verpflichtungserklärung zu führen.
Für die Bewerbung ist das vorgegebene Bewerberformular zu verwenden. Die entsprechenden Formulare sowie weitere Informationen zur Stiftung und der Aufgabenstellung können auf der Website http://www.c4c-berlin.de heruntergeladen werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1.) Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 520.000,00 EUR für Personenschäden, 155.000,00 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen bzw. soweit nicht vorhanden durch eine entsprechende Eigenerklärung (Unterschrift im Bewerberbogen) über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall zu bestätigen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1.) Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 520.000,00 EUR für Personenschäden, 155.000,00 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen bzw. soweit nicht vorhanden durch eine entsprechende Eigenerklärung (Unterschrift im Bewerberbogen) über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall zu bestätigen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen.
2.) Eigenerklärung über
a.) den Gesamthonorarumsatz des Bewerbers, der Bewerbergemeinschaft/des Subunternehmers und über
b.) den Honorarumsatz im Bereich Ausstellungsplanung für Museen,
jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sind zu addieren. Junge oder neugegründete Bewerber können ihre finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch andere geeignet erscheinende Belege nachweisen, zum Beispiel bei Kapitalgesellschaften mit der Höhe des Gesellschafterkapitals.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sind zu addieren. Junge oder neugegründete Bewerber können ihre finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch andere geeignet erscheinende Belege nachweisen, zum Beispiel bei Kapitalgesellschaften mit der Höhe des Gesellschafterkapitals.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.)
Auskünfte über das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte in diesem Zeitraum. Zusätzlich, die Anzahl der Mitarbeiter (einschließlich Büroinhaber/-in) mit Studienabschluss der Fachrichtung (Innen-)Architektur, Design/ Gestaltung, Medientechnik, Bühnenbild oder vergleichbaren Abschlüssen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung im Bereich Ausstellungsgestaltung.
Auskünfte über das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte in diesem Zeitraum. Zusätzlich, die Anzahl der Mitarbeiter (einschließlich Büroinhaber/-in) mit Studienabschluss der Fachrichtung (Innen-)Architektur, Design/ Gestaltung, Medientechnik, Bühnenbild oder vergleichbaren Abschlüssen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung im Bereich Ausstellungsgestaltung.
Im Falle der Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.
Im Falle der Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.
2.)
Namen, berufliche Qualifikation, Berufs- und Projekterfahrung der Personen, die für die Ausführung von Aufträgen vergleichbarer Art und Größe zur Verfügung stehen, insbesondere des vorgesehenen Projektleiters.
3.) Referenzen
3.1) Liste der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe zum Projektbudget, Rechnungswert, Leistungszeitraum, Auftraggeber und Leistungserbringer (insbesondere Projektleiter/ Bauleiter)
3.2) Vorstellung von drei Referenzprojekten der letzten zehn Jahre. Pro Referenzprojekt sollen auf jeweils zwei einseitig bedruckten DIN A3-Seiten Angaben zu Projektbezeichnung, Ort, Bauherr/ Auftraggeber, Art der Ausstellung, Entwurfsverfasser, Leistungszeitraum, Fläche, Projektkosten KGR 600 und dem Umfang der erbrachten Leistungen gemacht werden. Anhand der eingereichten Unterlagen soll die gestalterische Qualität der Referenzprojekte erkennbar sein (Gesamtkonzept, Details, Farbe, Materialität, Lichtkonzept, Ausstellungsgrafik, kurze Beschreibung des Medieneinsatzes mit beispielhaften Screenshots)
3.2) Vorstellung von drei Referenzprojekten der letzten zehn Jahre. Pro Referenzprojekt sollen auf jeweils zwei einseitig bedruckten DIN A3-Seiten Angaben zu Projektbezeichnung, Ort, Bauherr/ Auftraggeber, Art der Ausstellung, Entwurfsverfasser, Leistungszeitraum, Fläche, Projektkosten KGR 600 und dem Umfang der erbrachten Leistungen gemacht werden. Anhand der eingereichten Unterlagen soll die gestalterische Qualität der Referenzprojekte erkennbar sein (Gesamtkonzept, Details, Farbe, Materialität, Lichtkonzept, Ausstellungsgrafik, kurze Beschreibung des Medieneinsatzes mit beispielhaften Screenshots)
Bei der Auswahl der darzustellenden Referenzen ist zu beachten:
- Bei mindestens einem der Referenzprojekte sollen die Projektkosten ≥ 500.000,00 EUR netto KGR 600 nach DIN 276 (oder vergleichbar) betragen.
- Bei mindestens einem der Referenzprojekte müssen die Leistungsphasen 2,3,5,6,8 zu 90% der Grundleistung gemäß HOAI § 33 Raumbildende Ausbauten (oder vergleichbar) von dem Bewerber (der Bietergemeinschaft) erbracht worden sein.
- Zwei der Referenzprojekte sollen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung fertig gestellt sein, d.h. die LPH 8 gem. § 33 HOAI (oder vergleichbar) muss abgeschlossen sein.
- Eines der Referenzprojekte muss eine Dauerausstellung sein (Mindestgröße 500 qm Ausstellungsfläche)
- Eines der Referenzprojekte muss eine Mindestgröße von 1.000 qm Ausstellungsfläche aufweisen.
- Bei mindestens einem Referenzprojekt muss es sich um eine Ausstellung zu einem historisch-politischen Thema handeln.
- Bei mindestens zwei Referenzprojekten muss es sich um Ausstellungen handeln, die mit originalen Objekten arbeiten.
- Bei mindestens einem Referenzprojekt soll die mediale Umsetzung von Ausstellungsinhalten erkennbar sein.
- Bei mindestens einem Referenzprojekt sollen interaktive bzw. besonders auf Kinder und Jugendliche zugeschnittene Angebote erkennbar sein.
Die genannten geforderten Referenzen können untereinander identisch sein.
3.3) Auf einer weiteren DIN A3-Seite können in freier Darstellung weitere Referenzprojekte vorgestellt werden.
Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
Die Referenzprojekte müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzobjekte von verschiedenen Partnern der Bietergemeinschaft eingereicht werden, jedoch darf die oben genannte Anzahl der Referenzblätter nicht überschritten werden. Referenzprojekte eines Nachunternehmers sind nicht zugelassen. Unter fremdem Namen in verantwortlicher Position (Büro- oder Projektleiter) erstellte Referenzprojekte sind zulässig, sofern der Urheberrechtsinhaber seine Zustimmung schriftlich erteilt hat und den maßgeblichen Anteil des Bewerbers an dem Projekt bestätigt. Der Leistungsanteil des Bewerbers ist zu erläutern.
Die Referenzprojekte müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzobjekte von verschiedenen Partnern der Bietergemeinschaft eingereicht werden, jedoch darf die oben genannte Anzahl der Referenzblätter nicht überschritten werden. Referenzprojekte eines Nachunternehmers sind nicht zugelassen. Unter fremdem Namen in verantwortlicher Position (Büro- oder Projektleiter) erstellte Referenzprojekte sind zulässig, sofern der Urheberrechtsinhaber seine Zustimmung schriftlich erteilt hat und den maßgeblichen Anteil des Bewerbers an dem Projekt bestätigt. Der Leistungsanteil des Bewerbers ist zu erläutern.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (siehe Formblatt bei den Bewerbungsunterlagen) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder im Original vorzulegen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (siehe Formblatt bei den Bewerbungsunterlagen) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder im Original vorzulegen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 4
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Auswahlkriterien:
10% Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit90% Qualität der eingereichten Referenzprojekte- hinsichtlich des gestalterischen Ansatzes (30%)- hinsichtlich des Umgangs mit den Exponaten (20%)- hinsichtlich der medialen Umsetzung von Ausstellungsinhalten (20%)- hinsichtlich interaktiver bzw. auf Kinder und Jugendliche zugeschnittener Angebote innerhalb der Ausstellung (10%)- hinsichtlich des grafischen Konzepts (10%)
10% Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit90% Qualität der eingereichten Referenzprojekte- hinsichtlich des gestalterischen Ansatzes (30%)- hinsichtlich des Umgangs mit den Exponaten (20%)- hinsichtlich der medialen Umsetzung von Ausstellungsinhalten (20%)- hinsichtlich interaktiver bzw. auf Kinder und Jugendliche zugeschnittener Angebote innerhalb der Ausstellung (10%)- hinsichtlich des grafischen Konzepts (10%)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Herrn Dorrmann
Name: C4C | competence for competitions, achatzi dahms gbr
Postanschrift: Lützowstraße 93
Postleitzahl: 10785
Kontaktperson: Hrn. Dahms / Fr. Lammek
Telefon: +49 3070244425📞
E-Mail: vergabe@c4c-berlin.de📧
Fax: +49 3070244037 📠
URL für weitere Informationen: http://www.c4c-berlin.de🌏
URL der Teilnahme: http://www.c4c-berlin.de🌏
URL der Dokumente: http://www.c4c-berlin.de🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
A) Allgemeine Hinweise zum Verfahrensablauf
Die ausgeschriebene Dienstleistung wird im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gemäß § 3 Abs. 1 VOF 2009 (Teilnahmewettbewerb) vergeben. Nach Auswahl der Bewerber für die 2. Stufe des Verfahrens ist vorgesehen, diese mit der Einladung zum Verhandlungsgespräch aufzufordern, weitere Unterlagen zu einer vom Auslober gestellten Entwurfsaufgabe auszuarbeiten und einem ausgewählten Gremium persönlich vorzustellen. Der ca. 2-monatige Zeitraum zur Erarbeitung des Angebots und der Entwurfsaufgabe ist in den Monaten Oktober und November 2013 geplant. Welche Unterlagen und in welcher Qualität diese auszuarbeiten sind, wird spätestens mit der Einladung für die 2. Stufe an alle ausgewählten Bewerber mitgeteilt. Ziel der Ausschreibung ist es, insbesondere neben der gestalterischen Qualität die wissenschaftlichen und didaktischen Konzepte in kooperativer Arbeitsweise gemäß den heutigen museumspädagogischen Anforderungen umzusetzen.
Die ausgeschriebene Dienstleistung wird im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gemäß § 3 Abs. 1 VOF 2009 (Teilnahmewettbewerb) vergeben. Nach Auswahl der Bewerber für die 2. Stufe des Verfahrens ist vorgesehen, diese mit der Einladung zum Verhandlungsgespräch aufzufordern, weitere Unterlagen zu einer vom Auslober gestellten Entwurfsaufgabe auszuarbeiten und einem ausgewählten Gremium persönlich vorzustellen. Der ca. 2-monatige Zeitraum zur Erarbeitung des Angebots und der Entwurfsaufgabe ist in den Monaten Oktober und November 2013 geplant. Welche Unterlagen und in welcher Qualität diese auszuarbeiten sind, wird spätestens mit der Einladung für die 2. Stufe an alle ausgewählten Bewerber mitgeteilt. Ziel der Ausschreibung ist es, insbesondere neben der gestalterischen Qualität die wissenschaftlichen und didaktischen Konzepte in kooperativer Arbeitsweise gemäß den heutigen museumspädagogischen Anforderungen umzusetzen.
B) Weitere Informationen für die Beschaffung der Dienstleistung:
Hinweis 1:
Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2:
Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse http://c4c-berlin.de/projekte/sfvv/ erhältlich.
Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den darin enthaltenen Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an C4C | competence for competitions zu senden: Lützowstr. 93, 10785 Berlin
Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den darin enthaltenen Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an C4C | competence for competitions zu senden: Lützowstr. 93, 10785 Berlin
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Bewerbungsfrist erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Kennzettel für den Umschlag des Teilnahmeantrags“.
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Auskünfte werden ausschließlich über C4C | competentce for competition, siehe Anhang A.I erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen, sobald sie beantwortet sind, auf der Website http://c4c-berlin.de/projekte/sfvv/ veröffentlicht.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Auskünfte werden ausschließlich über C4C | competentce for competition, siehe Anhang A.I erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen, sobald sie beantwortet sind, auf der Website http://c4c-berlin.de/projekte/sfvv/ veröffentlicht.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990📞
Fax: +49 2289499400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123; Bonn.
Tel.: +49 22894990;Fax: +49 2289499400.
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 6 Kalendertagen bei der Vergabestelle der Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Quelle: OJS 2013/S 127-218589 (2013-06-28)
Berichtigung (2013-07-03) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Berichtigung
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-03-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten
Gesamtwert des Auftrags: 1 030 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten📦
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-03-04 📅
Name: Atelier Brückner
Postanschrift: Krefelder Straße 32
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70376
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: kontakt@atelier-brueckner.com📧
Internetadresse: www.atelier-brueckner.com🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Telefon: +49 22894990📞
Fax: +49 2289499400 📠
Quelle: OJS 2015/S 053-093042 (2015-03-12)