Gestellung eines Personenbeförderungsfahrzeugs/zweier Personenbeförderungsfahrzeuge für insgesamt mindestens 24 Personen für den Betrieb des Offshore-Windparks Alpha Ventus sowie ggf. weiterer Offshore-Windparks in der Deutschen Nordsee

Deutsche Offshore-Testfeld- und Infrastruktur GmbH & Co. KG (DOTI GmbH & Co. KG)

Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Charter eines geeigneten/maximal zweier geeigneter Personenbeförderungsfahrzeuge (wobei ein Personenbeförderungsfahrzeug mindestens 24 Personen befördern können muss und bei Einsatz maximal zweier Personenbeförderungsfahrzeuge diese mindestens 12 Personen befördern können müssen) einschl. Mannschaft für den Transfer von Personen in das Baufeld für den Betrieb des Offshore-Windparks Alpha Ventus und ggf. weitere Offshore Windparks in der Deutschen Nordsee. Das Personenbeförderungsfahrzeug (umfasst auch die Mehrzahl) hat eine Geschwindigkeit von mindestens 20 Knoten unter moderaten Seebedingungen aufzuweisen und ist mit geeignetem nautischem Personal (nautische Patentinhaber nach STCW 95, Regel II/2) zu besetzen. Das Schiff muss alle Freigaben und Zulassungen für den Betrieb in deutschen Gewässern von der See-Berufsgenossenschaft und gemäß den anderen behördlichen Vorschriften einhalten. Das Personenbeförderungsfahrzeug muss für mindestens 12 oder bei Stellung eines Fahrzeugs 24 Personen freigegeben sein, einschließlich aller nötigen Sanitär- und Sozialeinrichtungen, z.B. Bestuhlung, kleine Küche und Toiletteneinrichtungen sowie Gepäckstauraum für die beförderten Personen. Ein sicherer Überstieg und Aufenthalt im Bereich des Überstiegs müssen gewährleistet sein.
Das Personenbeförderungsfahrzeug soll die Größe von 500 BRZ nicht überschreiten.
Zusatzplatz für zu transportierende Bauteile (Transportboxen, mindestens ein 10'' und ggf. ein 20'' Container) ist vorzuhalten. Der Platz muss so gelegen sein, dass man mit einem bordeigenen Davit-Kran alle Bauteile gefahrlos erreichen und beladen kann. Für Kranarbeiten Offshore muss die Kranladezone Offshore mit dem Davit-Kran vollständig erreichbar sein. Auf dem Fahrzeug müssen ein funktionsfähiges Radargerät, eine elektronische Seekarte (z.B. ACDIS oder vergleichbar) sowie UKW/Grenzwellen-Sprechfunkgeräte mit GMDSS-Funktionalität, die dem Stand der Technik entspre-chen, für das Fahrtengebiet vorhanden sein. Zusätzlich muss dem Einbau eines digitalen Betriebsfunkgerätes zugestimmt werden. Des Weiteren muss das Fahrzeug über ein AIS-Gerät verfügen. Die Funktionsfähigkeit der Geräte ist durch Wartungsnachweise (nicht älter als 12 Monate) einer vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) oder gem. EU-Richtlinie 96/98/EG "benannten Stelle" nachzuweisen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-08-28 Auftragsbekanntmachung
2014-04-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-08-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Charterung von Schiffen
Menge oder Umfang: Siehe Ziff. II.1.5.4 500 000
Gesamtwert des Auftrags: 4 500 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Charterung von Schiffen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Offshore-Testfeld- und Infrastruktur GmbH & Co. KG (DOTI GmbH & Co. KG)
Postanschrift: Tirpitzstraße 39
Postleitzahl: 26122
Postort: Oldenburg
Kontakt
E-Mail: dietlind.floerke@ewe.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-08-28 📅
Einreichungsfrist: 2013-09-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-08-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 168-292265
ABl. S-Ausgabe: 168
Zusätzliche Informationen
Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der (selbst verfasste) Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2 geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Helikopter“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziff.I.1 genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (in verschlossenem Umschlag und gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens 2, höchstens 4 Bewerber am Verhandlungsverfahren beteiligt. Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren: 1. Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nichtberücksichtigt; 2. Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen bezieht, hat er/ sie auf Verlangen innerhalb von 5 Kalendertagen nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Dies kann unter anderem durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen (vgl. § 20 Abs. 3 Sekt VO); 3. Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die am weiteren Verfahren beteiligt werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zu bereits erbrachten Leistungen vergleichbarer Art gem. Ziff. III.2.3 Nr. 2 der Bekanntmachung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 20
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Charter eines geeigneten/maximal zweier geeigneter Personenbeförderungsfahrzeuge (wobei ein Personenbeförderungsfahrzeug mindestens 24 Personen befördern können muss und bei Einsatz maximal zweier Personenbeförderungsfahrzeuge diese mindestens 12 Personen befördern können müssen) einschl. Mannschaft für den Transfer von Personen in das Baufeld für den Betrieb des Offshore-Windparks Alpha Ventus und ggf. weitere Offshore Windparks in der Deutschen Nordsee. Das Personenbeförderungsfahrzeug (umfasst auch die Mehrzahl) hat eine Geschwindigkeit von mindestens 20 Knoten unter moderaten Seebedingungen aufzuweisen und ist mit geeignetem nautischem Personal (nautische Patentinhaber nach STCW 95, Regel II/2) zu besetzen. Das Schiff muss alle Freigaben und Zulassungen für den Betrieb in deutschen Gewässern von der See-Berufsgenossenschaft und gemäß den anderen behördlichen Vorschriften einhalten. Das Personenbeförderungsfahrzeug muss für mindestens 12 oder bei Stellung eines Fahrzeugs 24 Personen freigegeben sein, einschließlich aller nötigen Sanitär- und Sozialeinrichtungen, z.B. Bestuhlung, kleine Küche und Toiletteneinrichtungen sowie Gepäckstauraum für die beförderten Personen. Ein sicherer Überstieg und Aufenthalt im Bereich des Überstiegs müssen gewährleistet sein.
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Das Personenbeförderungsfahrzeug soll die Größe von 500 BRZ nicht überschreiten.
Zusatzplatz für zu transportierende Bauteile (Transportboxen, mindestens ein 10'' und ggf. ein 20'' Container) ist vorzuhalten. Der Platz muss so gelegen sein, dass man mit einem bordeigenen Davit-Kran alle Bauteile gefahrlos erreichen und beladen kann. Für Kranarbeiten Offshore muss die Kranladezone Offshore mit dem Davit-Kran vollständig erreichbar sein. Auf dem Fahrzeug müssen ein funktionsfähiges Radargerät, eine elektronische Seekarte (z.B. ACDIS oder vergleichbar) sowie UKW/Grenzwellen-Sprechfunkgeräte mit GMDSS-Funktionalität, die dem Stand der Technik entspre-chen, für das Fahrtengebiet vorhanden sein. Zusätzlich muss dem Einbau eines digitalen Betriebsfunkgerätes zugestimmt werden. Des Weiteren muss das Fahrzeug über ein AIS-Gerät verfügen. Die Funktionsfähigkeit der Geräte ist durch Wartungsnachweise (nicht älter als 12 Monate) einer vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) oder gem. EU-Richtlinie 96/98/EG "benannten Stelle" nachzuweisen.
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Menge oder Umfang: Siehe Ziff. II.1.5.
Beschreibung der Optionen: Verlängerung des Vertrages um jeweils 12 Monate.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Nordwestlich vor Borkum.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Jeder Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
1. Schrifliche Unternehmensdarstellung/ Firmenprofil;
2. Eigenerklärung folgenden Inhalts: „Hiermit erklären wir, dass in Bezug auf unser Unternehmen keineAusschlussgründe i.S.d. § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO vorliegen“.
Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärung Fremdbescheidungungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben und Unterlagen vorzulegen:
1. Angaben zum Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren, getrennt nach Jahren;
2. Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Sach- und Personenschäden in Höhe von 5 000 000 EUR durch eine Bescheinigung des Versicherungsgebers oder Bescheinigung eines Versicherungsgebers, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird (jeweils Kopie ausreichend).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit/fachlichen Eignung mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben und Unterlagen vorzulegen:
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1. Textliche Darstellung des zur Verfügung stehenden Materials und Personals, aus der hervorgeht, dass der Bewerber die vorstehend unter Ziff. II.1.5 festgelegten Anforderungen an das Schiff und dessen Besatzung einhalten kann;
2. Liste der in den letzten Jahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Art, mit möglichst genauen Angaben zu Art und Umfang der Leistungen, zu Ausführungszeitraum und Auftragswert sowie zum Auftraggeber mit Ansprechpartner. Es wird darum gebeten, die Referenzangaben nach Möglichkeit mit einem Schreiben desjeweiligen Auftraggebers zu belegen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vorauszahlungs-, Vertragserfüllungs- und Mängelhaftungsbürgschaft, jeweils nach Vertrag; Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen- und Sachschäden in Höhe von 5 000 000 EUR.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlungsbedingungen nach Zahlungsplan gemäß Vertrag.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Dietlind Flörke

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-04-16 📅
Datum des Endes: 2017-04-15 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Regierungsvertretung Lüneburg
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig,soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüberdem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dortfestgelegten Rügefristen). Der Auftraggeber betrachtet eine solche Rüge als "unverzüglich" i.S.d. § 107 Abs.3 Nr. 1 GWB, die innerhalb von 5 Kalendertagen ab Kenntnis des Bewerbers/ Bieters von dem vermeintlichenVerstoß gegen Vergabevorschriften erfolgt.
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Quelle: OJS 2013/S 168-292265 (2013-08-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-04-04)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-04-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-04-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 075-130649
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 168-292265
ABl. S-Ausgabe: 75

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Nördlich von Borkum.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2014/S 075-130649 (2014-04-04)