GHKW Kiel – Ausschreibung Wärmespeicher

Stadtwerke Kiel AG

Zur Absicherung der Fernwärmeversorgung der Landeshauptstadt Kiel beabsichtigt SWK ein schnell- und vielstartfähiges Gasheizkraftwerk mit einer thermischen Leistung von bis zu ca. 200 MW zu errichten. Das Kraftwerk soll mit bis zu 20 Gasmotoren ausgestattet werden.
Um die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme selbst in Zeiten mit geringem Wärmebedarf bestmöglich auszunutzen, wird ein Wärmespeicher mit einem Volumen von 30 000 m³ eingesetzt. Durch die Entkopplung des Wärme- und Strommarkts kann das neue Kraftwerk unter Berücksichtigung der jeweils am Day-Ahead- oder Spot-Markt geltenden Strom- und Erdgaspreise optimiert zum Einsatz kommen.
Teil der Ausschreibung „Wärmespeicher“ ist die Planung, Lieferung, Montage, Befüllung und Dichtigkeitsprobe sowie Mitwirkung bei der Inbetriebnahme eines Wärmespeichers.
Die Ausschreibung „Wärmespeicher“ umfasst u. a. folgende Bestandteile:
— Pfahlgründung,
— Bodenplatte,
— Wärmespeicher,
— Polsterdampfanlage,
— Isolierung,
— Instrumentierung,
— Absperrarmaturen,
— Pendelleitungen,
— Treppenanlage.
Der zu liefernde Wärmespeicher weist u. a. folgende Eigenschaften vor:
— Bauart: Modifizierter 2-Zonen-Speicher ohne thermische Nutzung obere Zone,
— Volumen: 30 000 m³,
— Temperaturen: 60-115 °C (untere Zone), 60-98 °C (obere Zone),
— Medium: Fernwärmewasser.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-01-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-12-04.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-12-04 Auftragsbekanntmachung
2014-12-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-12-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Tanks, Sammelbehälter, Container und Druckbehälter
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5).12 000 00015 000 000
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Tanks, Sammelbehälter, Container und Druckbehälter 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Kiel AG
Postanschrift: Uhlenkrog 32
Postleitzahl: 24113
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://stadtwerke-kiel.de 🌏
E-Mail: einkauf@swkiel.de 📧
Telefon: +49 4315942586 📞
Fax: +49 431594462751 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-04 📅
Einreichungsfrist: 2014-01-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 237-412719
ABl. S-Ausgabe: 237
Zusätzliche Informationen
A. Formale Vorgaben an die Bewerbung. 1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der (selbst verfasste) Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2 geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe GHKW Ausschreibung Wärmespeicher“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4 genannten Termin bei der unter Ziff.I.1 genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (in verschlossenem Umschlag und gekennzeichnet) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. Das Einreichen der Bewerbung per Fax oder als E-Mail ist nicht ausreichend. 2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.2) zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus. 3. Unter „aktuell“ in Ziffer III.2.) wird verstanden, dass das Ausstellungsdatum der jeweiligen Drittbescheinigung (z. B. Handelsregisterauszug) nicht älter als sechs Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf. 4. Die Verpflichtung zur Vorlage von Bescheinigungen Dritter (Drittbescheinigungen) entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Dies hat der Bewerber nachzuweisen und zu erläutern. 5. Im Sinne der vorherigen Ziffer 3-5 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument bzw. eine Drittbescheinigung nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden. 6. Ein Bewerber kann sich – auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft – beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen (z. B. auf Nachunternehmer) beziehen. Dann muss der Bewerber für das andere Unternehmen die Nachweise der Ziffern III.2.1) bis III.2.3) der Bekanntmachung vorlegen, wobei sich die Vorlagepflicht der Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (III.2.2) der Bekanntmachung und zur technischen Leistungsfähigkeit (III.2.3 der Bekanntmachung) auf den oder die Leistungsteil(e) beschränkt, für den oder die das andere Unternehmen einstehen soll. Der Bewerber hat zusätzlich nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel/Kapazitäten vom anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Dies kann unter anderem durch entsprechende eigenhändig unterschriebene Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen. 7. Die Vergabestelle behält sich vor, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Die Nachreichung hat innerhalb von 5 Kalendertagen zu erfolgen. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers oder eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojekts zu fordern, z.B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch der Bewerber auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung oder eine Besichtigung besteht nicht. 8. Fragen sind ausschließlich per E-Mail bis 7 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist an die unter I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Danach eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabestelle wird sich bemühen, zeitnah zu antworten. 9. Im Falle der Kontaktaufnahme zu unter I.1) genannten Kontaktstelle sind auf Seiten des Bewerbers entsprechende Ansprechpartner mit Kontaktdaten (inkl. E-Mail-Adresse) anzugeben. B. Ermittlung der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden Die zur Angebotsabgabe aufzufordernden Unternehmen werden in einem zweistufigen Verfahren ermittelt: 1. Formale Prüfung. Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 5 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt. 2. Inhaltliche Eignungsprüfung. Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Es ist vorgesehen eine mehrstufige Eignungsprüfung durchzuführen. Der Prozess der Eignungsprüfung sieht vor, dass am Ende der Prüfung maximal 10 Bewerbungen/Bewerbergemeinschaften zum weiteren Verfahren zugelassen werden. Die ggf. erforderliche Reduzierung der eingehenden Teilnahmeanträge wird wie folgt durchgeführt: Die Ermittlung der Reihenfolge der möglichen Bieter erfolgt im Rahmen einer durch den Auftraggeber durchgeführten Wertung der Angaben unter III.2.3) Punkt 7 und 8. Dabei erhalten die Referenzen das größte Gewicht, welche dem hier zu bauenden Wärmespeichers am nächsten kommen. Andere Referenzen werden berücksichtigt, wobei das ausschlaggebende Kriterium die Vergleichbarkeit (Nähe) zu der hier ausgeschriebenen Leistung ist. C. Angebotsverfahren und Vorgaben an die Auftragsvergabe. Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahrens ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht und deshalb im Rahmen der Angebotsaufforderung durchaus Konkretisierungen und Änderungen erfolgen können: 1. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers, 2. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt vorhandener öffentlich-rechtlicher Genehmigungen, 3. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen, gegebenenfalls unter Betrachtung des Gesamtprojektes, 4. Der Auftraggeber behält sich vor, sowohl den Vertragsschluss (einschließlich Angebotsbindefristen) als auch/oder die Ausführungszeiten zeitlich und inhaltlich an das Vorliegen endgültiger rechtskräftiger öffentlich-rechtlicher Genehmigungen und der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsgremien des Auftraggebers anzupassen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zur Absicherung der Fernwärmeversorgung der Landeshauptstadt Kiel beabsichtigt SWK ein schnell- und vielstartfähiges Gasheizkraftwerk mit einer thermischen Leistung von bis zu ca. 200 MW zu errichten. Das Kraftwerk soll mit bis zu 20 Gasmotoren ausgestattet werden.
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Um die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme selbst in Zeiten mit geringem Wärmebedarf bestmöglich auszunutzen, wird ein Wärmespeicher mit einem Volumen von 30 000 m³ eingesetzt. Durch die Entkopplung des Wärme- und Strommarkts kann das neue Kraftwerk unter Berücksichtigung der jeweils am Day-Ahead- oder Spot-Markt geltenden Strom- und Erdgaspreise optimiert zum Einsatz kommen.
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Teil der Ausschreibung „Wärmespeicher“ ist die Planung, Lieferung, Montage, Befüllung und Dichtigkeitsprobe sowie Mitwirkung bei der Inbetriebnahme eines Wärmespeichers.
Die Ausschreibung „Wärmespeicher“ umfasst u. a. folgende Bestandteile:
— Pfahlgründung,
— Bodenplatte,
— Wärmespeicher,
— Polsterdampfanlage,
— Isolierung,
— Instrumentierung,
— Absperrarmaturen,
— Pendelleitungen,
— Treppenanlage.
Der zu liefernde Wärmespeicher weist u. a. folgende Eigenschaften vor:
— Bauart: Modifizierter 2-Zonen-Speicher ohne thermische Nutzung obere Zone,
— Volumen: 30 000 m³,
— Temperaturen: 60-115 °C (untere Zone), 60-98 °C (obere Zone),
— Medium: Fernwärmewasser.
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5).
Geschätzter Wert ohne MwSt: 12 000 000 💰
15 000 000 💰
Beschreibung der Optionen: Einzelheiten sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.
Dauer: 18 Monate
Referenznummer: GHKW Kiel – Wärmespeicher
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kiel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nähere Erläuterung entnehmen Sie bitte VI.3)
1. Darstellung des Unternehmens inklusive vollständiger und detaillierter Eignerstruktur des gesamten Unternehmens/Konzerngesellschaft.
2. Aktueller Handelsregisterauszug (Kopie genügt). Falls es sich beim Bewerber um eine Konzerngesellschaft handelt und dieser sich auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Muttergesellschaft berufen will, zusätzlich ein aktueller Handelsregisterauszug der Muttergesellschaft
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3. Gesonderte eigenhändig unterzeichnete Eigenerklärung folgenden Inhalts: „Hiermit erklären wir, dass in Bezug auf unser Unternehmen keine Ausschlussgründe i.S.d. § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO vorliegen“. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern.
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4. Gesonderte und eigenhändig unterzeichnete Eigenerklärung folgenden Inhalts: „Hiermit erklären wir, dass wir sämtliche Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung und, soweit tarifvertragliche Verpflichtungen bestehen, wir alle Beiträge zur gemeinsamen Einrichtung der Tarifvertragsparteien i.S.d. § 5 Nr. 3 Arbeitnehmer-Entsendegesetzes vollständig entrichtet haben“. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärung entsprechende Bescheinigungen über das Entrichten der genannten Beiträge einzuholen. Mit dem Angebot ermächtigen die Bieter den Auftraggeber entsprechende Bescheinigungen einzuholen. Der Auftraggeber behält sich vor, diese Erklärung auch von bei Auftrag bekannten Nachunternehmern oder Entleihern von Leiharbeitern/Leiharbeiterinnen zu fordern.
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Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.1) der Bekanntmachung vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nähere Erläuterungen entnehmen Sie bitte VI.3)
5. Eigenerklärung, dass der Bewerber im Auftragsfalle bereit und in der Lage ist, Bürgschaften in Höhe von mindestens 10 % der Auftragssumme als Vertragserfüllungsbürgschaft beizubringen.
Unter dem Begriff „Auftragssumme“ ist für die Zwecke der Eignungsprüfung die vollständige vereinbarte Netto-Vergütung des künftigen Auftragnehmers zu verstehen, ohne dass nachträgliche Vergütungsänderungen, die sich aus der Durchführung oder Änderung des Vertrages ergeben, zu berücksichtigen wären (derzeit geschätzt 15 000 000 EUR).
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Soweit bei Konzerngesellschaften sich der Bewerber im Sinne von Punkt VI.3.A.6 dieser Bekanntmachung zum Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit auf seine Muttergesellschaft berufen will, muss er zusätzlich eine Erklärung der Muttergesellschaft beifügen, dass diese im Auftragsfalle bereit und in der Lage ist, eine Bürgschaft für den gesamten Leistungsumfang ihrer Tochtergesellschaft zu übernehmen (Konzernbürgschaft).
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6. Aktueller Geschäftsbericht; Testierter Jahresabschluss für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr; (zusätzlich für die Muttergesellschaft, wenn sich bei Konzerngesellschaften der Bewerber auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Muttergesellschaft berufen will), Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Sach- und Personenschäden in Höhe von 20 Mio. EUR durch eine Bescheinigung des Versicherungsgebers oder Bescheinigung eines Versicherungsgebers, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird (jeweils Kopie ausreichend).
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Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.2) der Bekanntmachung vorzulegen, Erklärung der Versicherung und zur Bürgschaft jedoch nur einmal.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
7. Referenzangaben über Leistungen im Bau von Wärmespeichern mit folgenden Anforderungen:
— nur Wärmespeicher Referenzen mit mit einem Volumen größer 10 000 m³,
— nur Referenzen bei denen der Bieter/die Bietergemeinschaft mehr als 50 % des Investitionsvolumens des Referenzprojektes verantwortet hat,
— Referenzprojekte in Deutschland,
— Referenzen die innerhalb der letzten 8 Jahre ab Veröffentlichung den kommerziellen Betrieb aufgenommen haben,
— Projektbeschreibung mit technischen Hauptdaten,
— Darstellung der Projektvolumen (Auftragsvolumen),
— Hauptleistungsinhalte (d. h. Lieferumfang),
— Beginn und Ende der Leistung,
— Anzahl der dort beschäftigten Mitarbeiter des Bewerbers,
— Referenzschreiben der Auftraggeber, sofern vorhanden,
— Nennung der Verantwortlichen auf Seiten des Bewerbers und auf Seiten des Referenzauftraggebers,
— Nennung der Kontaktdaten des Referenzauftraggebers.
8. Referenzangaben über Leistungen im Bau von Wärmespeichern mit folgenden Anforderungen:
— nur Wärmespeicher Referenzen mit einem Volumen größer 10 000 m³,
— Referenzprojekte außerhalb von Deutschland,
9. Nachweis eines beim Bewerber bestehenden Qualitätssicherungssystems (Kopie eines Zertifikats ausreichend).
10. Nachweis eines beim Bewerber bestehenden Umweltmanagementsystems (Kopie eines Zertifikats ausreichend).
11. Angabe der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Gewerken/Aufgabenfeldern.
12. Eigenerklärung, dass der Bewerber im Falle der Auftragserteilung in der Lage ist, die gesamte Auftragsabwicklung einschließlich schriftlicher Dokumentation und Schriftverkehr in deutscher Sprache abzuwickeln.
Die Nachweise unter III.2.3) der Bekanntmachung hat jeder Bewerber bzw. jede nur einmal vorzulegen.
Die Vergabestelle behält sich vor die Angaben durch Audits oder andere geeignete Maßnahmen zu überprüfen.
Unvollständige Angaben können zu einem Ausschluss vom Verfahren führen.
Zur Einreichung von Referenzen sind zwingend entsprechende Formblätter bei der Vergabestelle über die unter I.1) genannte Kontaktperson einzufordern und zu verwenden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Einzelheiten sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Einzelheiten sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bewerbung ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben. In der Bewerbung ist ein federführendes Mitglied zu benennen, das die Bewerbergemeinschaft vertritt. Die Bewerbergemeinschaft haftet im Rahmen der Bewerbung gesamtschuldnerisch.
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Sonstige besondere Bedingungen: Einzelheiten sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Möllenbeck

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4319884640 📞
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Rügen haben unverzüglich zu erfolgen; das unbestimmte Tatbestandsmerkmal „unverzüglich“ wird auf 5 Kalendertage festgelegt.
Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2, 3 und 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,
a) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB).
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b) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung/Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB).
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c) soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 237-412719 (2013-12-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-12-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 10 932 996 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-kiel.de 🌏
E-Mail: einkauf@stadtwerke-kiel.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 249-443397
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 237-412719
ABl. S-Ausgabe: 249

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2014/S 249-443397 (2014-12-22)