Grundstücksverkauf mit Bauverpflichtung

Stadt Greiz

Projektentwicklung, Planung, Bau, Errichtung und Betrieb bzw. Sicherstellung Betrieb.
Gegenstand dieser Bekanntmachung ist eine Investorenausschreibung zwecks Errichtung eines Gebäudekomplexes zur Wiederbebauung des Marstallquartiers im Stadtzentrum von Greiz.
Die Stadt Greiz beabsichtigt den Verkauf der im Standortprogramm Marstallquartier dargestellten Baugrundstücke zum Zweck der Projektentwicklung/Planung (Nutzung und Baustruktur) und Bebauung (Finanzierung, Realisierung, Betrieb bzw. Sicherstellung Betrieb) auf eigene Rechnung an einen Investor, im Rahmen eines mehrstufigen, kombinierten Verfahrens.
Die von der Gesamtfläche des heutigen Quartiers (ca. 8 400 m²) im Zuge des notwendigen Straßenbaus (Marstallstraße/Dr. -Rathenau-Platz) abzutrennenden Teilflächen werden nicht mit verkauft (ca. 330 m²).
Die Neugestaltung und Bebauung des Marstallquartiers soll mit besonderem Schwergewicht Platz für Handel aber auch Dienstleistungseinrichtungen, Beherbergung, Gastronomie sowie Wohnen schaffen.
Der Lage und der Bedeutung des Marstallquartiers am Rande der Altstadt entsprechend ist ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufzustellen, insbesondere um die Voraussetzung für die vorgesehene großflächige Einzelhandelsnutzung zu schaffen.
Nähere Informationen zum Investitionsstandort Greiz und dem konkreten Projekt können Bewerber dem Standortprogramm und der Fotodokumentation entnehmen, welche bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle per E-Mail angefordert werden können.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-10-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-01.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-10-01 Auftragsbekanntmachung
2013-10-07 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2013-10-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verkauf von Grundstücken
Menge oder Umfang:
Es werden Grundstücke von insgesamt ca. 8 070 m² Fläche zum Verkauf ausgeschrieben. Diese sollen einheitlich an einen Investor zur Bebauung veräußert werden.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Verkauf von Grundstücken 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Greiz
Postanschrift: PF 1261
Postleitzahl: 07703
Postort: Greiz
Kontakt
Internetadresse: http://www.greiz.de 🌏
E-Mail: jena@ke-mitteldeutschland.de 📧
Telefon: +49 3641592513 📞
Fax: +49 3641592500 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-01 📅
Einreichungsfrist: 2013-10-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 192-330606
ABl. S-Ausgabe: 192
Zusätzliche Informationen
Bei diesem Verfahren handelt es sich um ein „Mehrstufiges Investorenauswahlverfahren“. Unkosten und Aufwendungen, die durch die Teilnahme entstehen, werden den Bewerbern nicht erstattet, insbesondere werden keine Preisgelder ausgeschüttet. Der Auslober zahlt keine Vergütung für die von den Interessenten zu erbringenden Leistungen. Stufe 1: Interessenbekundung: Im Interessenbekundungsverfahren haben interessierte Investoren ihr Interesse an einer Verfahrensteilnahme bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle schriftlich zu bekunden. Gleichzeitig erfolgt damit die Anforderung der Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb (Stufe 2). Mit der Interessenbekundung sind die unter Ziffer III.1) aufgeführten Angaben/Unterlagen unter Verwendung des betreffenden, bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle erhältlichen Bewerbungsbogens ausgefüllt und vollständig vorzulegen. Für den Fall, dass der Interessensbekundung einzelne Unterlagen oder Angaben fehlen sollten, erfolgt eine einmalige Aufforderung mit Fristsetzung, diese nachzureichen (20.11.2013). Auswahl Teilnehmer: Anhand der eingereichten Unterlagen wird die Eignung der Bewerber geprüft. Alle geeigneten Bewerber werden für das weitere Verfahren (Stufe 2) zugelassen. (1) Es wird geprüft, ob die Bewerbung alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. (2) Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheint, die Leistung auszuführen. Stufe 2: Teilnahmewettbewerb und Präqualifikation Ablauf und Inhalte: Die zur Teilnahme an der 2. Stufe des Verfahrens ausgewählten Bewerber erhalten die Auslobungsunterlagen (vorgesehen am 13.12.2013) und werden zur Abgabe eines Bebauungs- und Nutzungskonzepts aufgefordert (Abgabe bis 5.5.2014). Die Bewertung der Konzepte erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix hinsichtlich der Kriterien Städtebau, Architektur, Erschließung, Funktionalität und Betreibung, welche den Teilnehmern in den Auslobungsunterlagen mitgeteilt. wird. Aus dem Bewerberkreis werden bis zu 6 geeignete Bewerber für das weitere Verfahren (Präqualifikation) ausgewählt. Mit der Abgabe des Konzepts sind die im Folgenden aufgeführten, einzuhaltenden MIndestanforderungen schriftlich verbindlich anzuerkennen bzw. zu belegen: Grundlagen des Projektes: Die seitens der Stadt im Standortprogramm vorgegebenen städtebaulichen und konzeptionellen Grundlagen des Projektes werden verbindlich für die weitere Projektentwicklung anerkannt. Nachweis der Kompetenz: Bereits in der Stufe 2 ist eine Aussage zur qualitativen Sicherung der architektonischen Leistungsfähigkeit dergestalt zu erbringen, dass die für das Projekt in Frage kommenden Planer/-innen seitens des Investors benannt werden und ihre Bereitschaft zur Projektteilnahme schriftlich bestätigen. Wirtschaftliche Mindestanforderung: Der von der Stadt Greiz geforderte Mindestkaufpreis von netto 530 000 EUR wird vom Bewerber als wirtschaftliche Einstiegsgröße (Mindestgebot) für das weitere Verfahren schriftlich anerkannt, unabhängig von der im Rahmen des weiteren Verfahrens von ihm noch zu nennenden Angebotssumme (Mindestkaufpreis). Ablauf und Inhalte der Präqualifikation: Im weiteren Verfahren sind durch die verbleibenden max. 6 Bewerber die jeweiligen Bau- und Investitionskonzepte in ihrer architektonischen und städtebaulichen Gestaltung und Auswirkung sowie hinsichtlich der Nachhaltigkeit und Nutzung mit ihren wirtschaftlichen Inhalten darzustellen und mit dem Auslober abzustimmen. Hierzu gehören sowohl die wirtschaftlichen Daten des Investitionsprojektes, die Investitionssicherungs- und Bürgschaftsangaben, das Belegungskonzept sowie die Umsetzung der städtebaulichen und gestalterischen Zielstellungen des Auslobers. Die Planungstiefe sollte dabei die Qualität einer Vorplanung nach HOAI erreichen. Der Investitionsbewerber hat sein Team (Investor und Planer) vorzustellen und dessen Beibehaltung für die Weiterführung der Projektplanung und -realisierung zu erklären. Die Erklärung hat durch den Investor (Bieter/Bietergemeinschaft) und die Architektenschaft gleichermaßen zu erfolgen. Eine Freistellung hiervon kann im weiteren Verfahren nur unter Zustimmung des unter der Ziff. I.1) genannten Auftraggebers erfolgen. Zudem sind im Rahmen der Präqualifikation die Vertragsbedingungen für den Grundstücksverkauf abzustimmen. Auswahl der Teilnehmer für das Angebotsverfahren: Alle Teilnehmer, die im Ergebnis der Präqualifikation ein abgestimmtes und den Vorstellungen des Auslobers entsprechendes Investitionskonzept vorlegen können, werden zur Angebotsabgabe für den Erwerb der Grundstücke aufgefordert. Stufe 3: Angebotsverfahren: Ablauf und Inhalte: Von den verbliebenen Teilnehmern sind verbindliche Kaufangebote (≥ Mindestkaufpreis) abzugeben. Auswahl und Vergabezuschlag: Allein der Kaufpreis! Diese öffentliche europaweite Bekanntmachung wird vom Auslober auf freiwilliger Basis durchgeführt, um ein transparentes Verfahren für alle Beteiligten sicherzustellen. Es handelt sich trotz des verwendeten Formblattes gerade nicht um eine ausschreibungspflichtige Baukonzession. Kommunale Grundstücksverkäufe in Verbindung mit einer Bauverpflichtung sind nur dann als öffentlicher Bauauftrag auszuschreiben, wenn die Bauleistung dem Auftraggeber unmittelbar wirtschaftlich zugute kommt (vgl. EugH Urt. v. 25.3.2010 C-451/08), was vorliegend nicht beabsichtigt ist. Das vorliegend bekannt gemachte Investorenauswahlverfahren unterliegt nicht dem sachlichen Anwendungsbereich des Kartellvergaberechts, so dass auch die Bestimmungen über die Vergabenachprüfung gem. §§ 102 ff GWB keine Anwendung finden (vgl. Ziff. VI.3.1) ff).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Projektentwicklung, Planung, Bau, Errichtung und Betrieb bzw. Sicherstellung Betrieb.
Gegenstand dieser Bekanntmachung ist eine Investorenausschreibung zwecks Errichtung eines Gebäudekomplexes zur Wiederbebauung des Marstallquartiers im Stadtzentrum von Greiz.
Die Stadt Greiz beabsichtigt den Verkauf der im Standortprogramm Marstallquartier dargestellten Baugrundstücke zum Zweck der Projektentwicklung/Planung (Nutzung und Baustruktur) und Bebauung (Finanzierung, Realisierung, Betrieb bzw. Sicherstellung Betrieb) auf eigene Rechnung an einen Investor, im Rahmen eines mehrstufigen, kombinierten Verfahrens.
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Die von der Gesamtfläche des heutigen Quartiers (ca. 8 400 m²) im Zuge des notwendigen Straßenbaus (Marstallstraße/Dr. -Rathenau-Platz) abzutrennenden Teilflächen werden nicht mit verkauft (ca. 330 m²).
Die Neugestaltung und Bebauung des Marstallquartiers soll mit besonderem Schwergewicht Platz für Handel aber auch Dienstleistungseinrichtungen, Beherbergung, Gastronomie sowie Wohnen schaffen.
Der Lage und der Bedeutung des Marstallquartiers am Rande der Altstadt entsprechend ist ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufzustellen, insbesondere um die Voraussetzung für die vorgesehene großflächige Einzelhandelsnutzung zu schaffen.
Nähere Informationen zum Investitionsstandort Greiz und dem konkreten Projekt können Bewerber dem Standortprogramm und der Fotodokumentation entnehmen, welche bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle per E-Mail angefordert werden können.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Greiz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zur Beurteilung der persönlichen Lage hat der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbungsbogen bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle) folgende Angaben/Unterlagen einzureichen: Eigenerklärung des Bewerbers, dass:
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(a) über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
(b) sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet;
(c) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat;
(d) angehörige der Geschäftsleitung in den letzten 2 Jahren nicht wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten, oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt, oder mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden sind;
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(e) er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt;
(f) er Amtsträgern oder für den Öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat;
(g) er bei Abgabe dieses Angebots keine Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) begangen hat, insbesondere keine Wettbewerb beschränkenden Abgaben, keine Absprache über Preise oder die Herausstellung eines Unternehmens oder einer Arbeitsgemeinschaft als nicht niedrigster Bieter getroffen hat;
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(h) keine Ausschlussgründe i. S. d. § 6 a Nr. 1 VOB/A vorliegen, die bei förmlichen Bauvergaben zum Ausschluss vom Wettbewerb verpflichten würden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen einzureichen (Bewerbungsbogen bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle):
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(1) Eigenerklärung zum Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren differenziert nach:
a) Projektentwicklung;
b) Gesamtinvestition und;
c) Vergleichsprojekte.
(2) Eigenerklärung zur Anzahl der im Jahresdurchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre:
a) im Bestand befindlichen Immobilien insgesamt und/oder der fertig entwickelten Projekte gesamt sowie;
b) mit diesem Projekt vergleichbarer Bestandsimmobilien und/oder fertig entwickelter Projekte, differenziert nach m² Handels-, Dienstleistungs-/Büroflächen, Beherbergung/Gastronomie, Flächen für Wohnen sowie Tiefgaragen-Flächen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen
einzureichen (Bewerbungsbogen bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle):
Angabe von mindestens 2 und maximal 5 Referenzen laufender oder realisierter Projektentwicklungen vergleichbarer Projekte in Größe und Nutzung, deren Abschluss nicht länger als 10 Jahre zurückliegt und die in Art, Umfang und Schwierigkeit mit der Aufgabenstellung vergleichbar sind. Außerdem sind bei den Referenzen die folgenden Angaben zu machen:
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Zeitraum der Leistungserbringung mit Darstellung der erbrachten Leistung, Investitionskosten – Kostengruppen 200-700 nach DIN 276 (Stand 12/2008).
Bei Bewerbergemeinschaften ist es, sofern mindestens ein Mitglied mindestens 2 Referenzen nachweisen kann, ausnahmsweise ausreichend, wenn jedes weitere Mitglied mindestens eine Referenz nachweisen kann.

Verfahren
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-12-13 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland, Standort Jena, Unterlauengasse 9, 07743 Jena
Jörg Casper

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bei diesem Verfahren handelt es sich um ein „Mehrstufiges Investorenauswahlverfahren“. Unkosten und Aufwendungen, die durch die Teilnahme entstehen, werden den Bewerbern nicht erstattet, insbesondere werden keine Preisgelder ausgeschüttet. Der Auslober zahlt keine Vergütung für die von den Interessenten zu erbringenden Leistungen.
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Stufe 1: Interessenbekundung:
Im Interessenbekundungsverfahren haben interessierte Investoren ihr Interesse an einer Verfahrensteilnahme bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle schriftlich zu bekunden. Gleichzeitig erfolgt damit die Anforderung der Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb (Stufe 2). Mit der Interessenbekundung sind die unter Ziffer III.1) aufgeführten Angaben/Unterlagen unter Verwendung des betreffenden, bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle erhältlichen Bewerbungsbogens ausgefüllt und vollständig vorzulegen.
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Für den Fall, dass der Interessensbekundung einzelne Unterlagen oder Angaben fehlen sollten, erfolgt eine einmalige Aufforderung mit Fristsetzung, diese nachzureichen (20.11.2013).
Auswahl Teilnehmer:
Anhand der eingereichten Unterlagen wird die Eignung der Bewerber geprüft. Alle geeigneten Bewerber werden für das weitere Verfahren (Stufe 2) zugelassen.
(1) Es wird geprüft, ob die Bewerbung alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält.
(2) Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheint, die Leistung auszuführen.
Stufe 2: Teilnahmewettbewerb und Präqualifikation
Ablauf und Inhalte:
Die zur Teilnahme an der 2. Stufe des Verfahrens ausgewählten Bewerber erhalten die Auslobungsunterlagen (vorgesehen am 13.12.2013) und werden zur Abgabe eines Bebauungs- und Nutzungskonzepts aufgefordert (Abgabe bis 5.5.2014). Die Bewertung der Konzepte erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix hinsichtlich der Kriterien Städtebau, Architektur, Erschließung, Funktionalität und Betreibung, welche den Teilnehmern in den Auslobungsunterlagen mitgeteilt. wird. Aus dem Bewerberkreis werden bis zu 6 geeignete Bewerber für das weitere Verfahren (Präqualifikation) ausgewählt.
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Mit der Abgabe des Konzepts sind die im Folgenden aufgeführten, einzuhaltenden MIndestanforderungen schriftlich verbindlich anzuerkennen bzw. zu belegen:
Grundlagen des Projektes:
Die seitens der Stadt im Standortprogramm vorgegebenen städtebaulichen und konzeptionellen Grundlagen des Projektes werden verbindlich für die weitere Projektentwicklung anerkannt.
Nachweis der Kompetenz:
Bereits in der Stufe 2 ist eine Aussage zur qualitativen Sicherung der architektonischen Leistungsfähigkeit dergestalt zu erbringen, dass die für das Projekt in Frage kommenden Planer/-innen seitens des Investors benannt werden und ihre Bereitschaft zur Projektteilnahme schriftlich bestätigen.
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Wirtschaftliche Mindestanforderung:
Der von der Stadt Greiz geforderte Mindestkaufpreis von netto 530 000 EUR wird vom Bewerber als wirtschaftliche Einstiegsgröße (Mindestgebot) für das weitere Verfahren schriftlich anerkannt, unabhängig von der im Rahmen des weiteren Verfahrens von ihm noch zu nennenden Angebotssumme (Mindestkaufpreis).
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Ablauf und Inhalte der Präqualifikation:
Im weiteren Verfahren sind durch die verbleibenden max. 6 Bewerber die jeweiligen Bau- und Investitionskonzepte in ihrer architektonischen und städtebaulichen Gestaltung und Auswirkung sowie hinsichtlich der Nachhaltigkeit und Nutzung mit ihren wirtschaftlichen Inhalten darzustellen und mit dem Auslober abzustimmen.
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Hierzu gehören sowohl die wirtschaftlichen Daten des Investitionsprojektes, die Investitionssicherungs- und Bürgschaftsangaben, das Belegungskonzept sowie die Umsetzung der städtebaulichen und gestalterischen Zielstellungen des Auslobers. Die Planungstiefe sollte dabei die Qualität einer Vorplanung nach HOAI erreichen. Der Investitionsbewerber hat sein Team (Investor und Planer) vorzustellen und dessen Beibehaltung für die Weiterführung der Projektplanung und -realisierung zu erklären. Die Erklärung hat durch den Investor (Bieter/Bietergemeinschaft) und die Architektenschaft gleichermaßen zu erfolgen. Eine Freistellung hiervon kann im weiteren Verfahren nur unter Zustimmung des unter der Ziff. I.1) genannten Auftraggebers erfolgen.
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Zudem sind im Rahmen der Präqualifikation die Vertragsbedingungen für den Grundstücksverkauf abzustimmen.
Auswahl der Teilnehmer für das Angebotsverfahren:
Alle Teilnehmer, die im Ergebnis der Präqualifikation ein abgestimmtes und den Vorstellungen des Auslobers entsprechendes Investitionskonzept vorlegen können, werden zur Angebotsabgabe für den Erwerb der Grundstücke aufgefordert.
Stufe 3: Angebotsverfahren:
Von den verbliebenen Teilnehmern sind verbindliche Kaufangebote (≥ Mindestkaufpreis) abzugeben.
Auswahl und Vergabezuschlag:
Allein der Kaufpreis!
Diese öffentliche europaweite Bekanntmachung wird vom Auslober auf freiwilliger Basis durchgeführt, um ein transparentes Verfahren für alle Beteiligten sicherzustellen. Es handelt sich trotz des verwendeten Formblattes gerade nicht um eine ausschreibungspflichtige Baukonzession. Kommunale Grundstücksverkäufe in Verbindung mit einer Bauverpflichtung sind nur dann als öffentlicher Bauauftrag auszuschreiben, wenn die Bauleistung dem Auftraggeber unmittelbar wirtschaftlich zugute kommt (vgl. EugH Urt. v. 25.3.2010 C-451/08), was vorliegend nicht beabsichtigt ist. Das vorliegend bekannt gemachte Investorenauswahlverfahren unterliegt nicht dem sachlichen Anwendungsbereich des Kartellvergaberechts, so dass auch die Bestimmungen über die Vergabenachprüfung gem. §§ 102 ff GWB keine Anwendung finden (vgl. Ziff. VI.3.1) ff).
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Quelle: OJS 2013/S 192-330606 (2013-10-01)
Ergänzende Angaben (2013-10-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 196-337564
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 192-330606
ABl. S-Ausgabe: 196
Quelle: OJS 2013/S 196-337564 (2013-10-07)