Grundwasserzusatzberatung für die Trinkwassergewinnungsgebiete Bergen, Sülze, Weesen, Wietze, Winsen, Garßen und Eschede

Celle-Uelzen Netz GmbH

Der Auftrag umfasst die Erbringung der Grundwasserschutzberatung für die Trinkwassergewinnungsgebiete Bergen, Sülze, Weesen, Wietze, Winsen, Garßen und Eschede für einen Zeitraum vom 1.1.2014–15.7.2015 auf Grundlage der bereits erstellten Schutz- und Beratungskonzepte Garßen-Eschede und Nordkreis Celle. Die Beratung beeinhaltet die in der Anlage („Leistungsverzeichnis zur Zusatzberatung“) zur Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für Vorhaben zum Trinkwasserschutz in Trinkwassergewinnungsgebeiten im Rahmen der Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums (Kooperationsprogramm Trinkwasserschutz; RdErl. d. MU v. 23.11.2007 - 23-01373/10/03; Nds. MBI. Nr. 52/2007, 1727ff.) aufgeführten Leistungen. Der Auftraggeber kann den Vertrag durch einseitige Erklärung (Option) bis maximal zum 31.12.2018 verlängern, sofern ihm auch über den 15.7.2015 hinaus durch Förderbescheid Zuwendungen zur Zusatzberatung in den vorgenannten Trinkwassergewinnungsgebieten gewährt werden. Die landwirtschaftlichen Vertreter der Kooperation sind gem. § 2 der niedersächsischen Verordnung über die Finanzhilfe zum Schutz von Trinkwassergewinnungsgebieten vom 3.9.2007 in den Vergabeprozess eingebunden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-11-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-17.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-10-17 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-10-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung in den Bereichen Wasserversorgung und Abfälle
Menge oder Umfang:
Erbringung der unter II.1.5) genannten Leistungen für den Zeitraum vom 1.1.2014 bis zum 15.7.2015 mit auftraggeberseitiger Verlängerungsoption bis max. 31.12.2018.Der Wert von 335 058,00 EUR bezieht sich auf die Vertragserfüllung vom 1.1.2014–15.7.2015.335 058
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Gesamtwert des Auftrags: 335 058 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung in den Bereichen Wasserversorgung und Abfälle 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Celle-Uelzen Netz GmbH
Postanschrift: Auf dem Rahlande 21
Postleitzahl: 29525
Postort: Uelzen
Kontakt
Internetadresse: http://celle-uelzennetz.de 🌏
E-Mail: stefan.rosenberg@cunetz.de 📧
Telefon: +49 5818052581 📞
Fax: +49 58180582581 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-17 📅
Einreichungsfrist: 2013-11-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 204-354211
ABl. S-Ausgabe: 204
Zusätzliche Informationen
1. Zustimmung der bodenbewirtschafteten Personen. Gem. § 2 Abs. 1 Nr. 2 der Verordnung über die Finanzhilfe zum kooperativen Schutz von Trinkwassergewinnungsgebieten vom 3.9.2007 (Nds. GVBI. Nr. 27/2007 S. 435) steht der Abschluss des Vertrags unter dem Vorbehalt der Zustimmung der an der Kooperation beteiligten bodenbewirtschafteten Personen. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, die Ausschreibung aufzuheben und den Zuschlag nicht zu erteilen, sofern die bodenbewirtschafteten Personen der Beauftragung des Unternehmens, welches das in Bezug auf die mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe bekanntzugebenden Zuschlagskriterien wirtschaftlichste Angebot unterbreitet, nicht zustimmt. Dieser Zustimmungsvorbehalt bezieht sich auf jedes einzelne Trinkwassergewinnungsgebiet, welches von diesem Verfahren umfasst ist. Bei nur teilweiser Zustimmung der bodenwirtschafteten Personen besteht daher die Möglichkeit, dass der Auftrag nicht in vollem Umfang vergeben wird. 2. Schutz- und Beratungskonzept Das Schutz- und Beratungskonzept auf dessen Grundlage die Grundwasserschutzzusatzberatung erbracht werden soll wurde bereits erstellt. Dieses Konzept wird den Bewerbern, welche zu Verhandlungen aufgefordert werden, vollumfänglich zur Verfügung gestellt. Es ist damit zu rechnen, dass sich auch der Verfasser des Schutz- und Beratungskonzepts in diesem Verfahren bewerben wird. Anhaltspunkte für eine Verfälschung des Wettbewerbs oder für Wettbewerbsvorteile des Konzepterstellers sind hierdurch nicht zu erkennen. Sollten sich im Laufe des Verfahrens derartige Anhaltspunkte ergeben, wird der Auftraggeber geeignete Maßnahmen ergreifen, um diese zu unterbinden bzw. auszugleichen. 3. Teilnahmewettbewerb Der Teilnahmeantrag ist bis zu dem unter IV.3.4) genannten Termin in einem verschlossenen Umschlag mit der Kennzeichnung „Vergabe Zusatzberatung - ungeöffnet weiterleiten!“ bei der ausschreibenden Stelle einzureichen. Maßgeblich zur Fristwahrung ist der Eingang beim Auftraggeber, nicht der Poststempel. Verspätet eingegangene Teilnahmeanträge werden ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag beinhaltet die unter III.2.1) bis III.2.3) geforderten Angaben und Erklärungen. Die dort gewählte Nummerierung ist zu übernehmen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Angaben und Erklärungen binnen einer Frist von 6 Kalendertagen nachzufordern. Sofern der Antrag auch nach Ablauf der Nachforderungsfrist noch unvollständig ist, wird der Antrag ausgeschlossen. 4. Angebotsfrist nach Teilnahmeantrag und Bewertung Die Angebotsfrist wird dem Anbieter nach Teilnahmeantrag inklusive der erforderlichen Anlagen zugeschickt. Die Bewertung des wirtschaftlichsten Angebotes findet wie folgt statt: Bewertung über Umsetzung des Schutz- und Beratungskonzeptes mit einer Gewichtung von 25 %; Bewertung der fachlichen Qualifikation und naturräumliche Kenntnisse mit einer Gewichtung von 50 % und Bewertung der in dem Anschreiben geforderten Referenzprojekte mit einer Wertung von 25 %.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst die Erbringung der Grundwasserschutzberatung für die Trinkwassergewinnungsgebiete Bergen, Sülze, Weesen, Wietze, Winsen, Garßen und Eschede für einen Zeitraum vom 1.1.2014–15.7.2015 auf Grundlage der bereits erstellten Schutz- und Beratungskonzepte Garßen-Eschede und Nordkreis Celle. Die Beratung beeinhaltet die in der Anlage („Leistungsverzeichnis zur Zusatzberatung“) zur Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für Vorhaben zum Trinkwasserschutz in Trinkwassergewinnungsgebeiten im Rahmen der Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums (Kooperationsprogramm Trinkwasserschutz; RdErl. d. MU v. 23.11.2007 - 23-01373/10/03; Nds. MBI. Nr. 52/2007, 1727ff.) aufgeführten Leistungen. Der Auftraggeber kann den Vertrag durch einseitige Erklärung (Option) bis maximal zum 31.12.2018 verlängern, sofern ihm auch über den 15.7.2015 hinaus durch Förderbescheid Zuwendungen zur Zusatzberatung in den vorgenannten Trinkwassergewinnungsgebieten gewährt werden. Die landwirtschaftlichen Vertreter der Kooperation sind gem. § 2 der niedersächsischen Verordnung über die Finanzhilfe zum Schutz von Trinkwassergewinnungsgebieten vom 3.9.2007 in den Vergabeprozess eingebunden.
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Menge oder Umfang:
Erbringung der unter II.1.5) genannten Leistungen für den Zeitraum vom 1.1.2014 bis zum 15.7.2015 mit auftraggeberseitiger Verlängerungsoption bis max. 31.12.2018.
Der Wert von 335 058,00 EUR bezieht sich auf die Vertragserfüllung vom 1.1.2014–15.7.2015.
Beschreibung der Optionen:
Verlängerungsoption des Auftraggebers bis maximal 31.12.2018, welche durch einseitige Erklärung des Auftraggebers ausgeübt werden kann, sofern ihm auch über den 15.7.2015 hinaus Fördergelder zur Verfügung gestellt werden.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Europäische Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Trinkwassergewinnungsgebiete Bergen, Sülze, Weesen, Wietze, Garßen und Eschede.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Darstellung des Unternehmens inklusive eines Leistungsportfolios auf höchstens vier DIN-A-4 Seiten (Arial, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5).
2. Kennblatt des Unternehmens mit Angabe des Firmennamens, der Rechtsform, der Vertretungsberechtigten, der Anschrift, Telefon- und Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse (die Erreichbarkeit unter den angegebenen Nummern und Adressen ist während der Verfahrens sicherzustellen).
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3. Eigenerklärung des Unternehmens, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 Abs. 1 Nr. 1-7 SektVO vorliegen.
4. Eigenerklärung des Unternehmens, auf welche Weise es wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, z.B. zu gesellschaftsrechtlichen Beteiligungen oder zu gesellschaftsrechtlichen Beziehungen.
5. Erklärung über das Einverständnis darüber, dass im Einvernehmen mit dem Auftraggeber gem. § 17 Abs. 3 Nr. 2 S.1 SektVO für den Fall der Aufforderung zur Angebotsabgabe eine Angebotsfrist von elf Kalendertagen vereinbart wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
6. Eigenerklärung des Unternehmens über den Gesamtumsatz und den Umsatz mit vergleichbaren Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
7. Eigenerklärung des Unternehmens über erbrachte und mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbare Leistungen der letzten 3 Kalenderjahre (2010–2012) unter Nennung des (öffentlichen oder privaten) Auftraggebers, eines Ansprechpartners, des Auftragswertes und des Auftragszeitraums (Mindestvoraussetzung für eine Referenz ist eine Vertragslaufzeit von mindestens einem Jahr oder deren noch laufender Vertrag zumindest seit einem Jahr besteht).
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8. Eigenerklärung des Unternehmens über die in den letzten 3 Kalenderjahren (2010–2012) durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter unter separater Nennung der Führungskräfte.
9. Eigenerklärung des Unternehmens über den vorgesehenen Projektverantwortlichen sowie die übrigen Mitglieder des Projektteams unter Angabe der jeweiligen beruflichen Qualifikation. Der Projektverantwortliche muss die notwendige Beratungskompetenz durch einen (Fach-) Hochschulabschluss in den Fachgebieten Agrarwissenschaften, Fortwissenschaften und Agrarökologie zw. Geologie, Landespflege oder Geografie jeweils mit entsprechender Zusatzqualifikation oder mindestens dreijähriger Berufserfahrung als Gerwässerschutzbeauftragter nachweisen. Jedes Mitglied des Projektteams muss über die deutsche Sprache fließend beherrschen.
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10. Eigenerklärung des Unternehmens darüber, in welchen Teilbereichen im Auftragsfall die Beauftragung von Nachunternehmern vorgesehen ist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
11. Eigenerklärung des Unternehmens über die vorhandene oder im Auftragsfall zu beschaffende technische Ausrüstung.
12. Darstellung des Unternehmens darüber, wie im Auftragsfall sichergestellt wird, dass jederzeit ein Mitglied des Projektteams innerhalb von 24 Stunden vor Ort im Beratungsgebiet sein kann.
13. Eigenerklärung darüber, dass das Unternehmen das Projektteam so ausgewählt hat, dass eine Aufnahme der Tätigkeit zum 1.1.2014 (bei Verzögerungen der Vergabe unverzüglich nach Verfahrensabschluss) sichergestellt wird.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen zusammen mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern zu unterzeichnende Erklärung darüber abgeben, dass alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Gleichzeitig haben sie einen dem Auftraggeber gegenüber bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Ebenso haben sie anzugeben, wie im Auftragsfall die Arbeitsteilung zwischen den Mitgliedern der Bietergemeinschaft erfolgen soll. Mitglieder einer Bietergemeinschaft dürfen sich nicht durch eine weitere Bewerbung (Einzelbewerbung oder als Mitglied einer weiteren Bietergemeinschaft) an diesem Verfahren beteiligen. Der Auftraggeber behält sich vor, Bietergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach beworben haben, wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip vom weiteren Verfahren auszuschließen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Bergen GmbH
Postanschrift: Deichend 3-7
Postort: Bergen
Postleitzahl: 29303
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Celle
Postanschrift: Magnusstraße 2
Postort: Celle
Postleitzahl: 29221
Kontakt
Kontaktperson: Zimmer 1.14
Herrn Rosenberg

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-01-01 📅
Datum des Endes: 2015-07-15 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151334 📞
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist der Antrag auf Nachprüfung unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Nähere Angaben zur Einlegung von Rechtsbehelfen: „Informationsblatt zum Rechtsschutz bei der Vergabe öffentlicher Aufträge“ unter www.bundeskartellamt.de
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Quelle: OJS 2013/S 204-354211 (2013-10-17)