Herstellung und Versand der elektronischen Gesundheitsheitskarte (eGK) und von PIN-/PUK-Briefen sowie dazugehöriger Mailings an die Versicherten der AOK-Gemeinschaft

Die AOK-Bundesverband GbR führt das Vergabeverfahren im Auftrag der unter Ziffer VI.3 genannten Auftraggeberinnen durch

Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind die Herstellung und der Versand der elektronischen Gesundheitskarten (eGK) und von PIN-/PUK-Briefen gemäß § 291a SGB V an die Versicherten der elf AOKs.
Nach einer Test- und Initialisierungsphase hat der Auftragnehmer grundsätzlich jeweils die aktuelle Generation der eGK, insbesondere der Generation 2 (G2), herzustellen und an die Versicherten der Auftraggeberinnen zu versenden. Darüber hinaus übernimmt der Auftragnehmer den Druck und die Versendung von PIN-/PUK-Briefen an die Versicherten der Auftraggeberinnen.
Für die AG entscheidet sich in Abhängigkeit einer möglichen gesetzlichen Vorgabe oder einer durch Versichertennachfrage ausgelösten Notwendigkeit die Anzahl der zu erstellenden PIN-/PUK-Briefe. Beides kann zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Ausschreibung noch nicht mit hinreichender Sicherheit bestimmt werden.
Vor diesem Hintergrund werden zwei denkbare Szenarien beschrieben und mit Mengen versehen (vgl. Vergabeunterlagen Anhang 2f zur Leistungsbeschreibung - Mengengerüst). Szenario 1 zielt auf vereinzelte Anforderung von PIN-/PUK-Briefen durch Versicherte oder einen regionalen Bedarf z.B. in Testregionen ab. Eine flächendeckende PIN-/PUK-pflichtige Anwendung steht hier nicht zwangsläufig zur Verfügung. Die Menge wird daher gering eingestuft und als Minimallösung beschrieben. Szenario 2 bezieht sich auf eine verfügbare freiwillige (PIN-PUK-pflichtige) Anwendung (flächendeckend) im Vertragszeitraum. Hierbei wird unterstellt, dass ab Verfügbarkeit der Anwendung der Versichertenbestand überwiegend mit einem PIN-PUK-Brief ausgestattet wird. Die regelmäßige Versorgung von Versicherten mit PIN-/PUK-Briefen erfolgt hierbei ab dem Zeitpunkt der Verfügbarkeit der Anwendung parallel zur Versorgung mit einer eGK. Die Menge wird daher umfangreich eingestuft und als Maximallösung beschrieben.
Der Auftragnehmer muss über ein funktionierendes Qualitätssicherungssystem zur Prüfung der von ihm erbrachten Leistungen verfügen. Durch ein regelmäßiges Reporting hat er den Auftraggeberinnen regelmäßig Auskunft über den jeweils aktuellen Produktionsstand zu erteilen.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-04-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-12-11.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-12-11 Auftragsbekanntmachung
2014-07-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge