Herzzentrum Ludwigshafen – erweiterter Rohbau (Baustelleneinrichtung, Erdbau, Wasserhaltung, TGA Grundleitungen, TGA Betoneinlegearbeiten, Rohbau, Abdichtungsarbeiten, Mauerwerksbau)

Klinikum der Stadt Ludwigshafen gemeinnützige GmbH

Das Klinikum der Stadt Ludwigshafen plant den Neubau des Herzzentrums auf dem Gelände des Klinikums Ludwigshafen. Auf dem zu bebauenden Grundstück wird derzeit das Gebäude Haus H als vorbereitende Maßnahme abgebrochen.
Das Herzzentrum ist als 3-geschossiger Baukörper mit einem Untergeschoss geplant. In den Etagen E-1, E00 und E01 ist eine bauliche Anbindung an den Bestand Haus C geplant. Die Abmessungen des Baukörpers betragen L x B x H ca. 66 m x 40 m x 20 m zzgl. Verbindungsgang L x B x H ca. 50 m x 4 m x 10 m.
Mit dem Abbruch des Bestandsgebäudes Haus H wird ein Großteil der Baugrube für den Neubau des Herzzentrums bereits erstellt. Die Baugrube für das Herzzentrum wird bis ca. 1,0 m über UK Bodenplatte vom AN Erdbau/Verbau hergestellt. Der Feinaushub der Bodenplatte und der abgesenkten Bereiche z. B. Technikzentralen, Aufzugsunterfahrten und Pumpensümpfe werden durch den AN Rohbauarbeiten ausgeführt.
Die Baugrube des Anschlussbauwerkes an den Bestand liegt im Leistungsumfang des AN Rohbauarbeiten. Im Straßenbereich der Bergmannstraße und im Bereich der Anbindung an den Bestand liegen vorhandenen Leitungen. In diesem Bereich müssen die Erdarbeiten zur Erstellung der Baugrube und zur Umverlegung der Bestandsleitungen durch den AN Rohbauarbeiten in Teilbereichen als Handausschachtungen vorgenommen werden.
Für die Trockenhaltung der Baugrube sind durch den AN Rohbauarbeiten Maßnahmen zur Grundwasserabsenkung und zur Wasserhaltung erforderlich.
Im Bereich des Verbindungsbauwerkes sind zusätzliche Maßnahmen zur Unterfangung der Bestandsgebäude und der vorhandenen Bestandsfundamente notwendig. Mit Errichtung des Verbindungsbauwerkes wird die bisherige Durchgängigkeit der Bergmannstraße unterbrochen.
In unmittelbarer Nähe des Baufeldes befindet sich ein Hubschrauberlandeplatz des Klinikums Ludwigshafen. Aufstellort, Höhe, Schwenkbereich und die Art der Kennzeichnung von Baukränen sind im Vorfeld der Bauarbeiten abzustimmen.
Art der baulichen Anlagen:
Die Gründung des Herzzentrums und des Verbindungsbauwerkes erfolgt über jeweils elastisch gebettete Bodenplatten in Ortbeton. In Bodenplatten aus WU-Beton sind mehrere Vertiefungen für Pumpensümpfe geplant. Das gesamte Bauwerk wird weitgehend fugenlos ausgeführt. Das Tragwerk des geplanten Neubaus wird fugenlos in Stahlbetonskelettbauweise errichtet.
Die Gebäudeaussteifung wird durch die STB.-Deckenscheiben in Verbindung mit den STB.-Wandscheiben der Treppenhäuser, der Aufzugsschächte, den STB.-Brandwänden und der tragenden STB.-Fassade gewährleistet. Die Geschossdecken werden mit Ausnahme der Auskragungen über der Etage E00 unterzugsfrei als Flachdecken konstruiert. In den hoch beanspruchten Stützenbereichen sind teilweise Dübelleisten zur Schubbewehrung erforderlich. Lokal sind hier höherwertige Betongüten erforderlich.
Der vertikale Lastabtrag erfolgt über innenliegende Stützen in verschiedenen Stärken und Betongüten sowie über die tragende Stahlbetonfassade und Stahlbetonwände. Die innenliegenden Stützen sind teilweise mit Stützenkopfverstärkungen geplant. Die innenliegenden Treppen werden in Stahlbeton ausgeführt.
Das Tragwerk des Verbindungsbauwerkes an den Bestand besteht aus 30 cm starken Massivbetonwänden und 30 cm starken Massivdecken. Die Aussteifung des Verbindungsbauwerkes erfolgt in Längsrichtung über die massiven Betonwände und in Querrichtung als Stahlbeton-Rahmenkonstruktion. Zwischen den Bestandsgebäuden (Haus C & G) wird der gesammte Bereich als Unterkellerung genutzt. An den Bestandsgebäuden ist eine Fundamentunterfangung notwendig. Die bestehende Stütze an der Gebäudeecke des Hauses C ist wegen des neuen Verbindungsbauwerkes tiefer zu gründen. Hierfür ist eine Bauhilfskonstruktion aus Stahlträgern mit Stahlstützen und Brunnengründung erforderlich.
Sämtliche Kelleraußenwände sind, auch im Hinblick auf eine Ausführung in WU-Beton als Bestandteil der Abdichtung des Untergeschosses mindestens 30 cm stark. Alle tragenden Stahlbetonteile werden in F90 ausgeführt.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-08-26.

Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-08-26 Auftragsbekanntmachung
2013-08-27 Ergänzende Angaben
2013-12-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2014-01-02 Ergänzende Angaben