Die Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material und Küstenforschung GmbH betreibt neben drei anderen Instituten ein Institut für Werkstoffforschung. Zur Charakterisierung von Metallhydriden während der Herstellung und Optimierung sowie Hochskalierung von deren Synthese wird eine Hochenergiemühle mit 100 Liter Mahlbehälter benötigt. Aktuell ist die Auftraggeberin mit einer 8-liter Mühle ausgerüstet. Diese soll durch die von dem Auftragnehmer zu liefernde Mühle ergänzt werden. Eine signifikant effizientere Synthese der Metallhydride soll mit dem gewünschten Gerät sichergestellt werden, indem die Parameter der Synthese (Mahldauer, Rotorgeschwindigkeit, Mahlatmosphäre, Druck, Temperatur usw.) optimiert werden. Dafür ist eine Erfassung, nicht nur von diesen Mahlparameter sondern auch der Qualität des synthetisierten Metallhydrids notwendig. Deshalb ist eine Anbindung von einen Partikelgrößenmessgerät unerlässlich. Außerdem ist es gewünscht, eine Autobatch Vorrichtung in der Mühle integriert zu haben. Dies dient nicht nur der automatischen Beschickung der Mühle mit mindestens bis zu drei unterschiedliche Rohmaterialien, sondern auch die Gewährleistung einer Mahlatmosphäre, die frei von Luft (insbesondere Sauerstoff) und Wasser ist. Im Einzelnen sind insbesondere folgende Merkmale für die Hochenergiekugelmühle wesentlich: - 100 Liter Mahlbehälter - Feststehender Mahlbehälter mit Möglichkeit zur Anbindung einer Partikelgrößenmessanlage sowie weiterer Sensoren zur vollständigen Erfassung aller wesentlichen Prozessparameter (Mahldauer, Rotorgeschwindigkeit, Mahlatmosphäre, Druck, Temperatur, Schutz- und ggf. Reaktivgasfluss u.ä..) - Vollständige Aufbewahrung, Beförderung und Mahlen des Mahlgutes unter Schutzatmosphäre - Möglichkeit, auch unter Vakuum (bis 10-4 bar) bzw. reaktiven Gasen (z.B. Wasserstoff, Stickstoff) zu mahlen. Beinhaltet also Gas. bzw. Vakuumdichtigkeit und Gas- bzw. Vakuumanschlüsse. - Möglichkeit der Probenentnahme unter Schutzgas und/oder Vakuum (im verschlossenen, abgedichteten Zustand) - Automatische Beladevorrichtung zur separaten Beschickung mit mindestens drei unterschiedlichen Rohstoffen (Batchbetrieb) sowie automatischer Entleerung der Mahlkammer. - Erweiterungsmöglichkeit auf kontinuierliche Beschickung mit mindestens 3 unterschiedlichen Rohstoffen und Entnahme des Mahlgutes (Durchlaufbetrieb). - Möglichkeit der Temperierung der Mahlkammer (-30 bis 200°C) - Möglichkeit, auch mit Flüssigkeiten zu mahlen / beschicken. - Schnellwechselmöglichkeit der Mahlkammer. - Möglichkeit der Druckbeaufschlagung der Trommel (bis 4 bar Innendruck) - Hohe Energieeinträge in das Materialgut mit einer Leistung von mindestens 100 kW. Relativgeschwindigkeit der Mahlkugeln bis 12 m/s. - Automatische Computer basierte Steuerung der Mühle und Erfassung aller Prozessdaten zur Online-Kontrolle und nachträglichen Offline-Analyse des Mahlprozesses. Integration in LabView muss möglich sein - Erfassung und Steuerung aller Prozessparameter mit einer Messdaten-Erfassungsfrequenz von mindestens 1 HZ. - Lieferung, Montage und ggf. Wartung am durch den Auftraggeber bestimmten Errichtungsort sowie Einweisung der Mitarbeiter des Auftraggebers durch vom Auftragnehmer bereitgestelltes Personal. - Vollständige Dokumentation (z. B. Betriebsanleitung, Gefährdungsbeurteilung, Zertifikate u. ä.). - geringer Wartungsaufwand. - Möglichkeit des Umzuges der Anlage zu einen anderen Errichtungsort, inklusive technische Hilfeleistung und Begleitung durch den Auftragnehmer.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-24.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-06-24.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-06-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Messinstrumente
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Messinstrumente📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH
Postanschrift: Max-Planck-Straße 1
Postleitzahl: 21502
Postort: Geesthacht
Kontakt
Internetadresse: http://www.hzg.de🌏
E-Mail: einkauf@hzg.de📧
Telefon: +49 4152871747📞
Fax: +49 4152871750 📠
1. Das Eignungsformblatt und der Kennzettel sind von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: einkauf@hzg.de. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverläs-sigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die Übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, die Auftraggeberin wertet also diese Angaben kumula-tiv.
2. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schrift-lich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der angegebenen Kontakt-stelle einzureichen und mit beiliegendem Kennzettel zu versehen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Die Auftraggeberin behält sich vor, Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, nicht zu berücksichtigen.
3. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten und Referenzen dürfen auch bei Bewerbergemein-schaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, behält sich die Auftraggeberin vor, die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht zu berücksichtigen.
4. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, Bewerber / Bewerbergemeinschaften mit Teilnah-meanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach ihrer Wahl – negativ zu bewerten.
5. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen ("Eignungsleihe"). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unter-nehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), we-sentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Un-terauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlan-gen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind – auf Ver-langen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erfor-derlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eig-nungsprüfung einzutreten.
6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 17.07.2013, 12:00 Uhr (bei der Auftraggeberin eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
1. Das Eignungsformblatt und der Kennzettel sind von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: einkauf@hzg.de. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverläs-sigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die Übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, die Auftraggeberin wertet also diese Angaben kumula-tiv.
2. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schrift-lich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der angegebenen Kontakt-stelle einzureichen und mit beiliegendem Kennzettel zu versehen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Die Auftraggeberin behält sich vor, Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, nicht zu berücksichtigen.
3. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten und Referenzen dürfen auch bei Bewerbergemein-schaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, behält sich die Auftraggeberin vor, die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht zu berücksichtigen.
4. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, Bewerber / Bewerbergemeinschaften mit Teilnah-meanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach ihrer Wahl – negativ zu bewerten.
5. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen ("Eignungsleihe"). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unter-nehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), we-sentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Un-terauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlan-gen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind – auf Ver-langen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erfor-derlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eig-nungsprüfung einzutreten.
6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 17.07.2013, 12:00 Uhr (bei der Auftraggeberin eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material und Küstenforschung GmbH betreibt neben drei anderen Instituten ein Institut für Werkstoffforschung.
Zur Charakterisierung von Metallhydriden während der Herstellung und Optimierung sowie Hochskalierung von deren Synthese wird eine Hochenergiemühle mit 100 Liter Mahlbehälter benötigt.
Aktuell ist die Auftraggeberin mit einer 8-liter Mühle ausgerüstet. Diese soll durch die von dem Auftragnehmer zu liefernde Mühle ergänzt werden. Eine signifikant effizientere Synthese der Metallhydride soll mit dem gewünschten Gerät sichergestellt werden, indem die Parameter der Synthese (Mahldauer, Rotorgeschwindigkeit, Mahlatmosphäre, Druck, Temperatur usw.) optimiert werden. Dafür ist eine Erfassung, nicht nur von diesen Mahlparameter sondern auch der Qualität des synthetisierten Metallhydrids notwendig. Deshalb ist eine Anbindung von einen Partikelgrößenmessgerät unerlässlich. Außerdem ist es gewünscht, eine Autobatch Vorrichtung in der Mühle integriert zu haben. Dies dient nicht nur der automatischen Beschickung der Mühle mit mindestens bis zu drei unterschiedliche Rohmaterialien, sondern auch die Gewährleistung einer Mahlatmosphäre, die frei von Luft (insbesondere Sauerstoff) und Wasser ist.
Aktuell ist die Auftraggeberin mit einer 8-liter Mühle ausgerüstet. Diese soll durch die von dem Auftragnehmer zu liefernde Mühle ergänzt werden. Eine signifikant effizientere Synthese der Metallhydride soll mit dem gewünschten Gerät sichergestellt werden, indem die Parameter der Synthese (Mahldauer, Rotorgeschwindigkeit, Mahlatmosphäre, Druck, Temperatur usw.) optimiert werden. Dafür ist eine Erfassung, nicht nur von diesen Mahlparameter sondern auch der Qualität des synthetisierten Metallhydrids notwendig. Deshalb ist eine Anbindung von einen Partikelgrößenmessgerät unerlässlich. Außerdem ist es gewünscht, eine Autobatch Vorrichtung in der Mühle integriert zu haben. Dies dient nicht nur der automatischen Beschickung der Mühle mit mindestens bis zu drei unterschiedliche Rohmaterialien, sondern auch die Gewährleistung einer Mahlatmosphäre, die frei von Luft (insbesondere Sauerstoff) und Wasser ist.
Im Einzelnen sind insbesondere folgende Merkmale für die Hochenergiekugelmühle wesentlich:
- 100 Liter Mahlbehälter
- Feststehender Mahlbehälter mit Möglichkeit zur Anbindung einer Partikelgrößenmessanlage sowie weiterer Sensoren zur vollständigen Erfassung aller wesentlichen Prozessparameter (Mahldauer, Rotorgeschwindigkeit, Mahlatmosphäre, Druck, Temperatur, Schutz- und ggf. Reaktivgasfluss u.ä..)
- Feststehender Mahlbehälter mit Möglichkeit zur Anbindung einer Partikelgrößenmessanlage sowie weiterer Sensoren zur vollständigen Erfassung aller wesentlichen Prozessparameter (Mahldauer, Rotorgeschwindigkeit, Mahlatmosphäre, Druck, Temperatur, Schutz- und ggf. Reaktivgasfluss u.ä..)
- Vollständige Aufbewahrung, Beförderung und Mahlen des Mahlgutes unter Schutzatmosphäre
- Möglichkeit, auch unter Vakuum (bis 10-4 bar) bzw. reaktiven Gasen (z.B. Wasserstoff, Stickstoff) zu mahlen. Beinhaltet also Gas. bzw. Vakuumdichtigkeit und Gas- bzw. Vakuumanschlüsse.
- Möglichkeit der Probenentnahme unter Schutzgas und/oder Vakuum (im verschlossenen, abgedichteten Zustand)
- Automatische Beladevorrichtung zur separaten Beschickung mit mindestens drei unterschiedlichen Rohstoffen (Batchbetrieb) sowie automatischer Entleerung der Mahlkammer.
- Erweiterungsmöglichkeit auf kontinuierliche Beschickung mit mindestens 3 unterschiedlichen Rohstoffen und Entnahme des Mahlgutes (Durchlaufbetrieb).
- Möglichkeit der Temperierung der Mahlkammer (-30 bis 200°C)
- Möglichkeit, auch mit Flüssigkeiten zu mahlen / beschicken.
- Schnellwechselmöglichkeit der Mahlkammer.
- Möglichkeit der Druckbeaufschlagung der Trommel (bis 4 bar Innendruck)
- Hohe Energieeinträge in das Materialgut mit einer Leistung von mindestens 100 kW. Relativgeschwindigkeit der Mahlkugeln bis 12 m/s.
- Automatische Computer basierte Steuerung der Mühle und Erfassung aller Prozessdaten zur Online-Kontrolle und nachträglichen Offline-Analyse des Mahlprozesses. Integration in LabView muss möglich sein
- Erfassung und Steuerung aller Prozessparameter mit einer Messdaten-Erfassungsfrequenz von mindestens 1 HZ.
- Lieferung, Montage und ggf. Wartung am durch den Auftraggeber bestimmten Errichtungsort sowie Einweisung der Mitarbeiter des Auftraggebers durch vom Auftragnehmer bereitgestelltes Personal.
- Vollständige Dokumentation (z. B. Betriebsanleitung, Gefährdungsbeurteilung, Zertifikate u. ä.).
- geringer Wartungsaufwand.
- Möglichkeit des Umzuges der Anlage zu einen anderen Errichtungsort, inklusive technische Hilfeleistung und Begleitung durch den Auftragnehmer.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Geesthacht
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Handels- bzw. Berufsregister:
Nachweis über aktuelle Eintragung im Handels- bzw. Berufsregister (zum Zeitpunkt des Schluss-termins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als sechs Monate). Ausländische Bie-ter können entsprechende Unterlagen gemäß den lokalen Bestimmungen vorlegen.
Nachweis über aktuelle Eintragung im Handels- bzw. Berufsregister (zum Zeitpunkt des Schluss-termins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als sechs Monate). Ausländische Bie-ter können entsprechende Unterlagen gemäß den lokalen Bestimmungen vorlegen.
2. Spezifische Eigenerklärungen:
a) Erklärung, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechts-kräftig wegen Verstoßes gegen eine der in § 4 Abs. 4 a-g VOL/A genannten Bestimmungen verurteilt worden ist (siehe Eignungsformblatt).
b) Erklärung, dass über das Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wor-den ist oder es sich in Liquidation befindet (siehe Eignungsformblatt).
b) Erklärung, dass über das Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wor-den ist oder es sich in Liquidation befindet (siehe Eignungsformblatt).
c) Erklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat (siehe Eignungsform-blatt).
d) Erklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft (siehe Eignungsform-blatt).
3. Erklärung ARGE:
Dem Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in der
sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft einem bevollmächtigen Vertreter der Be-werber-/Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe eines Teilnahmeantrages, eines Angebo-tes sowie hinsichtlich der Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrenshandlungen. Die vorgeschriebene Erklärung ist rechtsverbindlich von vertretungsbefug-ten Personen jedes Mitglieds der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen und für die Be-werber-/Bietergemeinschaft einfach im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichen; mit dem Teilnahmeantrag einer Bewerber- /Bietergemeinschaft ist eine gemeinsame Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Scha-densersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften (Erklärung der AR-GE).
sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft einem bevollmächtigen Vertreter der Be-werber-/Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe eines Teilnahmeantrages, eines Angebo-tes sowie hinsichtlich der Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrenshandlungen. Die vorgeschriebene Erklärung ist rechtsverbindlich von vertretungsbefug-ten Personen jedes Mitglieds der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen und für die Be-werber-/Bietergemeinschaft einfach im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichen; mit dem Teilnahmeantrag einer Bewerber- /Bietergemeinschaft ist eine gemeinsame Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Scha-densersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften (Erklärung der AR-GE).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Gesamtumsatz und spezifischer Umsatz:
Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bzgl. der besonderen Leis-tungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (d.h. Hochenergiemühle), jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Eignungsformblatt).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bzgl. der besonderen Leis-tungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (d.h. Hochenergiemühle), jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Eignungsformblatt).
2. Nachweis Betriebshaftpflichtversicherung:
Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme je Versicherungsfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als sechs Monate).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Unternehmensdarstellung:
Darstellung des Unternehmens/ der Bietergemeinschaft/ der Nachunternehmer und des Leistungs-spektrums (maximal 5 Seiten). Dabei soll insbesondere auf wesentliche unternehmensbezogene Informationen wie z.B. Name, Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Hauptsitz, Nie-derlassungen, Gründungsdatum, etc. eingegangen werden.
Darstellung des Unternehmens/ der Bietergemeinschaft/ der Nachunternehmer und des Leistungs-spektrums (maximal 5 Seiten). Dabei soll insbesondere auf wesentliche unternehmensbezogene Informationen wie z.B. Name, Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Hauptsitz, Nie-derlassungen, Gründungsdatum, etc. eingegangen werden.
2. Unternehmensbezogene Referenzen:
Nachweis von drei Referenzen der letzten 3 Jahre (2010, 2011, 2012) für Erfahrung im Bereich Me-tallhydride für die Speicherung von Wasserstoff. Die entsprechenden Referenzen sind gemäß der Struktur des beiliegenden Formblattes beizulegen.
3. EU-Konformitätserklärung
Nachweis darüber dass ein in Verkehr gebrachtes Produkt den grundlegenden Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen aller relevanten europäischen Richtlinien entspricht.
4. Darstellung Hochenergiekugelmühle
Darstellung der für die Lieferung vorgesehenen Hochenergiekugelmühle mit 100 Liter Mahlbehälter gemäß der kurzen Beschreibung Ziffer II1.5) des Bekanntmachungstextes sowie der Übersendung technischer Datenblätter und Produktbroschüren.
5. Personenbezogene Referenzen
Nennung der für den Auftrag vorgesehenen Mitarbeiter für die Installation der Hochenergiekugel-mühle mit 100 Liter Mahlbehälter sowie ihre Erfahrung im Bereich Metallhydride für die Wasser-stoffspeicherung .
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auftraggeberin prüft die Teilnahmeanträge in einem dreistufigen Verfahren:a) Prüfung auf vollständiges Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen;b) Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen und Feststellung der Geeignetheit;c) Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als drei Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so wird die Auftraggeberin die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird die Auftraggeberin- die Darstellung Hochenergiekugelmühle mit 40%- den Preis mit 30%- die unternehmensbezogenen Referenzen mit 20% und- die Lieferzeit 10%bewerten. Die Auftraggeberin wird dabei jeweils folgende Punktevergabe anwenden: 0 Punkte: Ungenügende Darstellung / Leistungserwartung, 2 Punkte: Mangelbehaftete Darstellung / Leistungserwartung, 4 Punkte: Mittelmäßige Darstellung / Leistungserwartung, 6 Punkte: Gute Darstellung / Leistungser-wartung, 8 Punkte: Sehr gute Darstellung / Leistungserwartung, 10 Punkte: Hervorragende Darstel-lung / Leistungserwartung. Erreicht ein Bewerber bei einer Einzelbewertung eine Punktzahl von 2 oder schlechter, behält sich die Auftraggeberin den Ausschluss dieses Bewerbers vor.
Die Auftraggeberin prüft die Teilnahmeanträge in einem dreistufigen Verfahren:a) Prüfung auf vollständiges Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen;b) Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen und Feststellung der Geeignetheit;c) Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als drei Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so wird die Auftraggeberin die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird die Auftraggeberin- die Darstellung Hochenergiekugelmühle mit 40%- den Preis mit 30%- die unternehmensbezogenen Referenzen mit 20% und- die Lieferzeit 10%bewerten. Die Auftraggeberin wird dabei jeweils folgende Punktevergabe anwenden: 0 Punkte: Ungenügende Darstellung / Leistungserwartung, 2 Punkte: Mangelbehaftete Darstellung / Leistungserwartung, 4 Punkte: Mittelmäßige Darstellung / Leistungserwartung, 6 Punkte: Gute Darstellung / Leistungser-wartung, 8 Punkte: Sehr gute Darstellung / Leistungserwartung, 10 Punkte: Hervorragende Darstel-lung / Leistungserwartung. Erreicht ein Bewerber bei einer Einzelbewertung eine Punktzahl von 2 oder schlechter, behält sich die Auftraggeberin den Ausschluss dieses Bewerbers vor.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Linda Horstmann
Internetadresse: www.hzg.de🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
1. Das Eignungsformblatt und der Kennzettel sind von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: einkauf@hzg.de. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverläs-sigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die Übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, die Auftraggeberin wertet also diese Angaben kumula-tiv.
1. Das Eignungsformblatt und der Kennzettel sind von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: einkauf@hzg.de. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverläs-sigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die Übrigen (finanzielle/wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, die Auftraggeberin wertet also diese Angaben kumula-tiv.
2. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schrift-lich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der angegebenen Kontakt-stelle einzureichen und mit beiliegendem Kennzettel zu versehen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Die Auftraggeberin behält sich vor, Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, nicht zu berücksichtigen.
2. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schrift-lich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag bei der angegebenen Kontakt-stelle einzureichen und mit beiliegendem Kennzettel zu versehen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Die Auftraggeberin behält sich vor, Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, nicht zu berücksichtigen.
3. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten und Referenzen dürfen auch bei Bewerbergemein-schaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, behält sich die Auftraggeberin vor, die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht zu berücksichtigen.
3. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten und Referenzen dürfen auch bei Bewerbergemein-schaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, behält sich die Auftraggeberin vor, die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht zu berücksichtigen.
4. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, Bewerber / Bewerbergemeinschaften mit Teilnah-meanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach ihrer Wahl – negativ zu bewerten.
5. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen ("Eignungsleihe"). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unter-nehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), we-sentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Un-terauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlan-gen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind – auf Ver-langen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erfor-derlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eig-nungsprüfung einzutreten.
5. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen ("Eignungsleihe"). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.2.3) bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter III.2.1) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unter-nehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), we-sentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 25 S. 1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Un-terauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlan-gen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind – auf Ver-langen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 7 EG Abs. 9 S. 1 VOL/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erfor-derlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eig-nungsprüfung einzutreten.
6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 17.07.2013, 12:00 Uhr (bei der Auftraggeberin eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 17.07.2013, 12:00 Uhr (bei der Auftraggeberin eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 52123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Auftraggeberin weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unterneh-men/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB lautet:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Auftraggeberin weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unterneh-men/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB lautet:
"Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhel-fen zu wollen, vergangen sind".
Die Auftraggeberin weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprü-fungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mittei-lung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB hin. Die Auftraggeberin wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berück-sichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB infor-mieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax oder E-Mail erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag der Absendung der Information durch die Auftraggeberin, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Auftraggeberin weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprü-fungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mittei-lung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB hin. Die Auftraggeberin wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berück-sichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB infor-mieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax oder E-Mail erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag der Absendung der Information durch die Auftraggeberin, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Quelle: OJS 2013/S 123-210556 (2013-06-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-12-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 732 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge