Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (im Folgenden „MPG“) ist eine aus überwiegend öffentlichen Mitteln geförderte, unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation mit dezentraler Struktur (ca. 80 Institute). Der Generalverwaltung der MPG (im Folgenden „GV“) obliegen die allgemeinen administrativen Belange im Außenverhältnis mit den Zuwendungsgebern und im Innenverhältnis mit den Instituten. Nähere Informationen sind unter http://www.mpg.de abrufbar. Bei der MPG stehen mehrere Themen in der Konzeption und im Aufbau des Identity und Access Management an, für deren Durchführung nicht ausreichende interne Ressourcen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund ist es erforderlich, externe Konzeptions- und Implementierungsunterstützung in Anspruch zu nehmen. Mit diesem Vergabeverfahren soll der wirtschaftlichste Auftragnehmer gefunden werden, der die notwendigen Beratungs-, Konzeptions- und Implementierungsarbeiten übernimmt. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Unterstützung der IT-Organisationseinheit der GV gemäß eines Dienstleistungsvertrages auf Basis der Ergänzenden Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Dienstleistungen (EVB-IT Dienstleistung) in der Implementierung anhand der notwendigen Qualifikationen wie in Kapitel 1.3 der Vergabeunterlage beschrieben. Ziel ist es, eine homogene IAM-Lösung zu schaffen, die sich optimal in die heterogene Struktur des Auftraggebers integriert und die unterschiedlichen Anforderungen und Voraussetzungen seitens der Verwaltungen der Max-Planck-Institute (MPI) berücksichtigt. Die Aufgaben des Auftragnehmers „IAM@MPG“ umfassen dabei: - Unterstützung in der inhaltlichen Konzeption einer geeigneten technischen Vorgehensweise, - Ausbildung einer Architektur für das Gesamtzielbild eines einheitli-chen, übergreifenden Identity und Access Managements auf der Basis von SAP in der gesamten MPG (Verwaltung und Wissenschaft), - Konzeption und Umsetzung eines applikationsübergreifenden Rol-lenkonzepts und Migration vorhandener Identitäten, - Unterstützung in der Definition geeigneter Releases als Realisie-rungsschritte für das Gesamtzielbild, - Implementierung der einzelnen Releases mit Einbindung der be-troffenen Applikationen gemäß Projektplan, - Test und Qualitätssicherung der Releases, - Rollout der Releases für den produktiven Einsatz - Schulung der Mitarbeiter der MPG - Unterstützung im Projektmanagement - Laufende Betriebsunterstützung des Helpdesks der MPG bei spezifischen Themenstellungen Das inhaltliche Spektrum erstreckt sich hierbei von der Konzeption, Architektur und exemplarischen Implementierung (Modul A) bis hin zu dessen Realisierung (Implementierung und Rollout) in Modul B und der Unterstützung im laufenden Betrieb in Modul C, sofern und soweit diese Module vom Auftraggeber jeweils beauftragt wurden. Für die Module A,B und C ist jeweils ein Kontingent von Beratungstagen pro vorgesehener Rolle bereitzustellen. Die Festlegung der Leistungserbringung wird in Kapitel 1.6 der Vergabeunterlage beschrieben. Mit der Zuschlagserteilung wird verbindlich ein zweitägiger Kickoff mit allen Projektbeteiligten mit Ausnahme des Trainers und der Tester beauftragt. Dieser zweitägige Kickoff wird nicht separat vergütet. Diese abzuschließende Rahmenvereinbarung umfasst alle konkret in Einzelverträgen über die Laufzeit des Projektes beauftragten Dienstleistungen für den Aufbau des Identity und Access Managements.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-23.
Auftragsbekanntmachung (2013-05-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Menge oder Umfang:
Im IAM-Projekt müssen umfangreiche Änderungen an organisatorischen Abläufen in der heterogenen Umgebung der MPG sowie an der gesamten, komplexen IT-Infrastruktur der Generalverwaltung durchgeführt und zum Abschluss gebracht werden. Aufgrund der hohen Komplexität des Projekts und der Struktur der MPG, der großen Anzahl betroffener Systeme und der vielfältigen Handlungsfelder soll der zu schließende Vertrag eine Laufzeit von maximal 5 Jahren haben und am 15.10.2013 beginnen. Die Laufzeit setzt sich zusammen aus 3 Jahren (Basis-Vertragslaufzeit) sowie einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils ein (1) weiteres Jahr zu unveränderten Konditionen.Für die Verlängerungsoptionen hat die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (im Folgenden „MPG“ oder „Auftraggeber“ genannt) spätestens 3 Monate vor dem jeweiligen Vertragsende schriftlich die Annahme zu erklären.Für die Vertragslaufzeit kann für die Kalkulation von einem geschätzten Leistungsvolumen für die verschiedenen Rollen gemäß Beschreibung in Abschnitt 2.2.3 ausgegangen werden. Die jeweiligen Module (A, B und C) setzten sich aus mehreren Releases zusammen, die einzeln beauftragt werden.Die Auftraggeberseite teilt im Lenkungsausschuss dem Auftragnehmer spätestens 3 Monate vor Erreichen der Mindestabnahme von 500 Personentagen mit, ob weitere Releases umgesetzt werden. Die weiteren Module werden in Releases realisiert, die dann phasenweise beauftragt werden.Es wird eine Mindestabnahme von 500 Personentagen vereinbart. Für die gesamte Projektlaufzeit wird ein Realisierungsaufwand von 2.195 Personentagen erwartet, als Obergrenze des Auftragsvolumens werden 2.500 Personentage festgelegt.
Im IAM-Projekt müssen umfangreiche Änderungen an organisatorischen Abläufen in der heterogenen Umgebung der MPG sowie an der gesamten, komplexen IT-Infrastruktur der Generalverwaltung durchgeführt und zum Abschluss gebracht werden. Aufgrund der hohen Komplexität des Projekts und der Struktur der MPG, der großen Anzahl betroffener Systeme und der vielfältigen Handlungsfelder soll der zu schließende Vertrag eine Laufzeit von maximal 5 Jahren haben und am 15.10.2013 beginnen. Die Laufzeit setzt sich zusammen aus 3 Jahren (Basis-Vertragslaufzeit) sowie einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils ein (1) weiteres Jahr zu unveränderten Konditionen.Für die Verlängerungsoptionen hat die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (im Folgenden „MPG“ oder „Auftraggeber“ genannt) spätestens 3 Monate vor dem jeweiligen Vertragsende schriftlich die Annahme zu erklären.Für die Vertragslaufzeit kann für die Kalkulation von einem geschätzten Leistungsvolumen für die verschiedenen Rollen gemäß Beschreibung in Abschnitt 2.2.3 ausgegangen werden. Die jeweiligen Module (A, B und C) setzten sich aus mehreren Releases zusammen, die einzeln beauftragt werden.Die Auftraggeberseite teilt im Lenkungsausschuss dem Auftragnehmer spätestens 3 Monate vor Erreichen der Mindestabnahme von 500 Personentagen mit, ob weitere Releases umgesetzt werden. Die weiteren Module werden in Releases realisiert, die dann phasenweise beauftragt werden.Es wird eine Mindestabnahme von 500 Personentagen vereinbart. Für die gesamte Projektlaufzeit wird ein Realisierungsaufwand von 2.195 Personentagen erwartet, als Obergrenze des Auftragsvolumens werden 2.500 Personentage festgelegt.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.; Generalverwaltung, Finanzabteilung - Referat Einkauf und Versicherungen, Sachgebiet VIII d 2
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Postleitzahl: 80539
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.mpg.de🌏
E-Mail: rv-iam@gv.mpg.de📧
Fax: +49 8921081384 📠
Das Angebot ist nach folgender Gliederung zu strukturieren:
1. Formloses Anschreiben des Bieters mit Datum und eigenhändiger Unterschrift;
2. Eignungserklärungen:
a. ggf. Erklärung der Bietergemeinschaft gemäß Kapitel 1.17 und Formblatt in Anlage 2
b. ggf. Verzeichnis über Teilleistungen für die sich der Bieter der Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) anderer Unternehmen bedienen gemäß Kapitel 1.18 und Formblatt in Anlage 3
c. ggf. Verpflichtungserklärung für andere Unternehmen gemäß Kapitel 1.18 und Formblatt in Anlage 4;
d. Unternehmensdarstellung gemäß Kapitel 1.19.2.1;
e. Berufs- oder Handelsregisterauszug gemäß Kapitel 1.19.2.2;
f. Erklärung zu § 6 EG Abs. 6 VOL/A gemäß Kapitel 1.19.2.3 und Formblatt in Anlage 5;
g. Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung inklusive Nachweis der Versicherungssumme oder Erklärung, dass eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen 4 Wochen nach Vertragsschluss abgeschlossen wird und über die Vertragslaufzeit unterhalten wird, gemäß Kapitel 1.19.2.4 und Formblatt in Anlage 6;
h. Erklärung zur Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft gemäß Kapitel 1.19.2.5 und Formblatt in Anlage 7
i. Formblatt Erklärung zum Abschluss einer Vereinbarung über Datenverarbeitung im Auftrag in Anlage 8
j. Verpflichtungserklärung, dass Ergebnisse einer Überprüfung gemäß § 38 Bundesdatenschutzgesetz zugänglich gemacht werden gemäß Kapitel 1.19.2.6 und Formblatt in Anlage 9;
k. Umsatzdarstellung gemäß Kapitel 1.19.3 und Formblatt in Anlage 10;
l. Mitarbeiterprofile inklusive der erforderlichen Zertifizierungen gemäß Kapitel 1.19.5 und Muster in Anlage 11;
m. Anforderungen an die fachliche Qualifikation gemäß Kapitel 1.19.4 und Anlage 12;
3. Zur Angebotsbewertung:
a. Die vom Bieter zu erstellenden Konzepte gemäß Kapitel 1.22.3;
b. Preisblatt gemäß Kapitel 1.22.4 und Anlage 13 der Vergabeunterlagen. (Anmerkung: Die Tagessätze gelten für die gesamte Laufzeit inklusive eventueller optionaler Verlängerungen zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.)
Das Angebot ist nach folgender Gliederung zu strukturieren:
1. Formloses Anschreiben des Bieters mit Datum und eigenhändiger Unterschrift;
2. Eignungserklärungen:
a. ggf. Erklärung der Bietergemeinschaft gemäß Kapitel 1.17 und Formblatt in Anlage 2
b. ggf. Verzeichnis über Teilleistungen für die sich der Bieter der Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) anderer Unternehmen bedienen gemäß Kapitel 1.18 und Formblatt in Anlage 3
c. ggf. Verpflichtungserklärung für andere Unternehmen gemäß Kapitel 1.18 und Formblatt in Anlage 4;
d. Unternehmensdarstellung gemäß Kapitel 1.19.2.1;
e. Berufs- oder Handelsregisterauszug gemäß Kapitel 1.19.2.2;
f. Erklärung zu § 6 EG Abs. 6 VOL/A gemäß Kapitel 1.19.2.3 und Formblatt in Anlage 5;
g. Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung inklusive Nachweis der Versicherungssumme oder Erklärung, dass eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen 4 Wochen nach Vertragsschluss abgeschlossen wird und über die Vertragslaufzeit unterhalten wird, gemäß Kapitel 1.19.2.4 und Formblatt in Anlage 6;
h. Erklärung zur Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft gemäß Kapitel 1.19.2.5 und Formblatt in Anlage 7
i. Formblatt Erklärung zum Abschluss einer Vereinbarung über Datenverarbeitung im Auftrag in Anlage 8
j. Verpflichtungserklärung, dass Ergebnisse einer Überprüfung gemäß § 38 Bundesdatenschutzgesetz zugänglich gemacht werden gemäß Kapitel 1.19.2.6 und Formblatt in Anlage 9;
k. Umsatzdarstellung gemäß Kapitel 1.19.3 und Formblatt in Anlage 10;
l. Mitarbeiterprofile inklusive der erforderlichen Zertifizierungen gemäß Kapitel 1.19.5 und Muster in Anlage 11;
m. Anforderungen an die fachliche Qualifikation gemäß Kapitel 1.19.4 und Anlage 12;
3. Zur Angebotsbewertung:
a. Die vom Bieter zu erstellenden Konzepte gemäß Kapitel 1.22.3;
b. Preisblatt gemäß Kapitel 1.22.4 und Anlage 13 der Vergabeunterlagen. (Anmerkung: Die Tagessätze gelten für die gesamte Laufzeit inklusive eventueller optionaler Verlängerungen zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.)
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (im Folgenden „MPG“) ist eine aus überwiegend öffentlichen Mitteln geförderte, unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation mit dezentraler Struktur (ca. 80 Institute). Der Generalverwaltung der MPG (im Folgenden „GV“) obliegen die allgemeinen administrativen Belange im Außenverhältnis mit den Zuwendungsgebern und im Innenverhältnis mit den Instituten. Nähere Informationen sind unter http://www.mpg.de abrufbar.
Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (im Folgenden „MPG“) ist eine aus überwiegend öffentlichen Mitteln geförderte, unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation mit dezentraler Struktur (ca. 80 Institute). Der Generalverwaltung der MPG (im Folgenden „GV“) obliegen die allgemeinen administrativen Belange im Außenverhältnis mit den Zuwendungsgebern und im Innenverhältnis mit den Instituten. Nähere Informationen sind unter http://www.mpg.de abrufbar.
Bei der MPG stehen mehrere Themen in der Konzeption und im Aufbau des Identity und Access Management an, für deren Durchführung nicht ausreichende interne Ressourcen zur Verfügung stehen.
Aus diesem Grund ist es erforderlich, externe Konzeptions- und Implementierungsunterstützung in Anspruch zu nehmen.
Mit diesem Vergabeverfahren soll der wirtschaftlichste Auftragnehmer gefunden werden, der die notwendigen Beratungs-, Konzeptions- und Implementierungsarbeiten übernimmt.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Unterstützung der IT-Organisationseinheit der GV gemäß eines Dienstleistungsvertrages auf Basis der Ergänzenden Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Dienstleistungen (EVB-IT Dienstleistung) in der Implementierung anhand der notwendigen Qualifikationen wie in Kapitel 1.3 der Vergabeunterlage beschrieben. Ziel ist es, eine homogene IAM-Lösung zu schaffen, die sich optimal in die heterogene Struktur des Auftraggebers integriert und die unterschiedlichen Anforderungen und Voraussetzungen seitens der Verwaltungen der Max-Planck-Institute (MPI) berücksichtigt.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Unterstützung der IT-Organisationseinheit der GV gemäß eines Dienstleistungsvertrages auf Basis der Ergänzenden Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Dienstleistungen (EVB-IT Dienstleistung) in der Implementierung anhand der notwendigen Qualifikationen wie in Kapitel 1.3 der Vergabeunterlage beschrieben. Ziel ist es, eine homogene IAM-Lösung zu schaffen, die sich optimal in die heterogene Struktur des Auftraggebers integriert und die unterschiedlichen Anforderungen und Voraussetzungen seitens der Verwaltungen der Max-Planck-Institute (MPI) berücksichtigt.
Die Aufgaben des Auftragnehmers „IAM@MPG“ umfassen dabei:
- Unterstützung in der inhaltlichen Konzeption einer geeigneten technischen Vorgehensweise,
- Ausbildung einer Architektur für das Gesamtzielbild eines einheitli-chen, übergreifenden Identity und Access Managements auf der Basis von SAP in der gesamten MPG (Verwaltung und Wissenschaft),
- Konzeption und Umsetzung eines applikationsübergreifenden Rol-lenkonzepts und Migration vorhandener Identitäten,
- Unterstützung in der Definition geeigneter Releases als Realisie-rungsschritte für das Gesamtzielbild,
- Implementierung der einzelnen Releases mit Einbindung der be-troffenen Applikationen gemäß Projektplan,
- Test und Qualitätssicherung der Releases,
- Rollout der Releases für den produktiven Einsatz
- Schulung der Mitarbeiter der MPG
- Unterstützung im Projektmanagement
- Laufende Betriebsunterstützung des Helpdesks der MPG bei spezifischen Themenstellungen
Das inhaltliche Spektrum erstreckt sich hierbei von der Konzeption, Architektur und exemplarischen Implementierung (Modul A) bis hin zu dessen Realisierung (Implementierung und Rollout) in Modul B und der Unterstützung im laufenden Betrieb in Modul C, sofern und soweit diese Module vom Auftraggeber jeweils beauftragt wurden.
Das inhaltliche Spektrum erstreckt sich hierbei von der Konzeption, Architektur und exemplarischen Implementierung (Modul A) bis hin zu dessen Realisierung (Implementierung und Rollout) in Modul B und der Unterstützung im laufenden Betrieb in Modul C, sofern und soweit diese Module vom Auftraggeber jeweils beauftragt wurden.
Für die Module A,B und C ist jeweils ein Kontingent von Beratungstagen pro vorgesehener Rolle bereitzustellen. Die Festlegung der Leistungserbringung wird in Kapitel 1.6 der Vergabeunterlage beschrieben.
Mit der Zuschlagserteilung wird verbindlich ein zweitägiger Kickoff mit allen Projektbeteiligten mit Ausnahme des Trainers und der Tester beauftragt. Dieser zweitägige Kickoff wird nicht separat vergütet.
Diese abzuschließende Rahmenvereinbarung umfasst alle konkret in Einzelverträgen über die Laufzeit des Projektes beauftragten Dienstleistungen für den Aufbau des Identity und Access Managements.
Menge oder Umfang:
Im IAM-Projekt müssen umfangreiche Änderungen an organisatorischen Abläufen in der heterogenen Umgebung der MPG sowie an der gesamten, komplexen IT-Infrastruktur der Generalverwaltung durchgeführt und zum Abschluss gebracht werden. Aufgrund der hohen Komplexität des Projekts und der Struktur der MPG, der großen Anzahl betroffener Systeme und der vielfältigen Handlungsfelder soll der zu schließende Vertrag eine Laufzeit von maximal 5 Jahren haben und am 15.10.2013 beginnen. Die Laufzeit setzt sich zusammen aus 3 Jahren (Basis-Vertragslaufzeit) sowie einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils ein (1) weiteres Jahr zu unveränderten Konditionen.
Im IAM-Projekt müssen umfangreiche Änderungen an organisatorischen Abläufen in der heterogenen Umgebung der MPG sowie an der gesamten, komplexen IT-Infrastruktur der Generalverwaltung durchgeführt und zum Abschluss gebracht werden. Aufgrund der hohen Komplexität des Projekts und der Struktur der MPG, der großen Anzahl betroffener Systeme und der vielfältigen Handlungsfelder soll der zu schließende Vertrag eine Laufzeit von maximal 5 Jahren haben und am 15.10.2013 beginnen. Die Laufzeit setzt sich zusammen aus 3 Jahren (Basis-Vertragslaufzeit) sowie einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils ein (1) weiteres Jahr zu unveränderten Konditionen.
Für die Verlängerungsoptionen hat die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (im Folgenden „MPG“ oder „Auftraggeber“ genannt) spätestens 3 Monate vor dem jeweiligen Vertragsende schriftlich die Annahme zu erklären.
Für die Vertragslaufzeit kann für die Kalkulation von einem geschätzten Leistungsvolumen für die verschiedenen Rollen gemäß Beschreibung in Abschnitt 2.2.3 ausgegangen werden. Die jeweiligen Module (A, B und C) setzten sich aus mehreren Releases zusammen, die einzeln beauftragt werden.
Für die Vertragslaufzeit kann für die Kalkulation von einem geschätzten Leistungsvolumen für die verschiedenen Rollen gemäß Beschreibung in Abschnitt 2.2.3 ausgegangen werden. Die jeweiligen Module (A, B und C) setzten sich aus mehreren Releases zusammen, die einzeln beauftragt werden.
Die Auftraggeberseite teilt im Lenkungsausschuss dem Auftragnehmer spätestens 3 Monate vor Erreichen der Mindestabnahme von 500 Personentagen mit, ob weitere Releases umgesetzt werden. Die weiteren Module werden in Releases realisiert, die dann phasenweise beauftragt werden.
Die Auftraggeberseite teilt im Lenkungsausschuss dem Auftragnehmer spätestens 3 Monate vor Erreichen der Mindestabnahme von 500 Personentagen mit, ob weitere Releases umgesetzt werden. Die weiteren Module werden in Releases realisiert, die dann phasenweise beauftragt werden.
Es wird eine Mindestabnahme von 500 Personentagen vereinbart. Für die gesamte Projektlaufzeit wird ein Realisierungsaufwand von 2.195 Personentagen erwartet, als Obergrenze des Auftragsvolumens werden 2.500 Personentage festgelegt.
Beschreibung der Optionen:
Im IAM-Projekt müssen umfangreiche Änderungen an organisatorischen Abläufen in der heterogenen Umgebung der MPG sowie an der gesamten, komplexen IT-Infrastruktur der Generalverwaltung durchgeführt und zum Abschluss gebracht werden. Aufgrund der hohen Komplexität des Projekts und der Struktur der MPG, der großen Anzahl betroffener Systeme und der vielfältigen Handlungsfelder soll der zu schließende Vertrag eine Laufzeit von maximal 5 Jahren haben und am 15.10.2013 beginnen. Die Laufzeit setzt sich zusammen aus 3 Jahren (Basis-Vertragslaufzeit) sowie einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils ein (1) weiteres Jahr zu unveränderten Konditionen.
Im IAM-Projekt müssen umfangreiche Änderungen an organisatorischen Abläufen in der heterogenen Umgebung der MPG sowie an der gesamten, komplexen IT-Infrastruktur der Generalverwaltung durchgeführt und zum Abschluss gebracht werden. Aufgrund der hohen Komplexität des Projekts und der Struktur der MPG, der großen Anzahl betroffener Systeme und der vielfältigen Handlungsfelder soll der zu schließende Vertrag eine Laufzeit von maximal 5 Jahren haben und am 15.10.2013 beginnen. Die Laufzeit setzt sich zusammen aus 3 Jahren (Basis-Vertragslaufzeit) sowie einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils ein (1) weiteres Jahr zu unveränderten Konditionen.
Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, gemäß § 3 EG Abs. 4 lit. g VOL/A bei neuen Dienstleistungen, die in der Wiederholung gleichartiger Leistungen bestehen, diese im Wege des Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb an den Auftragnehmer zu vergeben.
Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, gemäß § 3 EG Abs. 4 lit. g VOL/A bei neuen Dienstleistungen, die in der Wiederholung gleichartiger Leistungen bestehen, diese im Wege des Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb an den Auftragnehmer zu vergeben.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 24 Monate
Referenznummer: 8407 0804 0313 - IAM
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Sitz der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft in München
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Vergabe der Leistung kommen nur Unternehmen in Betracht, die fachkundig, leistungsfähig sowie gesetzestreu und zuverlässig sind. Als Nachweise hierfür hat der Bieter die in Kapitel 1.19 der Vergabeunterlagen genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu erbringen.
Für die Vergabe der Leistung kommen nur Unternehmen in Betracht, die fachkundig, leistungsfähig sowie gesetzestreu und zuverlässig sind. Als Nachweise hierfür hat der Bieter die in Kapitel 1.19 der Vergabeunterlagen genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu erbringen.
Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierungsverfahren erworben werden, sind nicht gemäß § 7 EG Abs. 4 VOL/A zugelassen.
Hinweise für Bieter aus EU-Mitgliedstaaten:
Wird einer der geforderten Nachweise (bzw. Bescheinigungen) in dem betreffenden Herkunftsland nicht ausgestellt, so kann dieser durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die das Unternehmen vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder jeder anderen befugten Behörde des betreffenden Herkunftslandes abgibt. In den Staaten, in denen es einen derartigen Eid nicht gibt, kann dieser durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Die zuständige Behörde oder der Notar hat eine Bescheinigung über die Echtheit der eidesstattlichen oder der feierlichen Erklärung auszustellen.
Wird einer der geforderten Nachweise (bzw. Bescheinigungen) in dem betreffenden Herkunftsland nicht ausgestellt, so kann dieser durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die das Unternehmen vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder jeder anderen befugten Behörde des betreffenden Herkunftslandes abgibt. In den Staaten, in denen es einen derartigen Eid nicht gibt, kann dieser durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Die zuständige Behörde oder der Notar hat eine Bescheinigung über die Echtheit der eidesstattlichen oder der feierlichen Erklärung auszustellen.
Nachweise (bzw. Bescheinigungen) in einer anderen als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen, um berücksichtigt werden zu können.
Die Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der EU-Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, oder ein gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist, ist notwendig.
Die Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der EU-Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, oder ein gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist, ist notwendig.
Folgende Angaben, Erklärungen sowie Nachweise / Bescheinigungen sind zwingend von jedem Unternehmen vorzulegen:
1.Unternehmensdarstellung
Unternehmensdarstellung/Erklärung über die Unternehmensstruktur (Name des Unternehmens (Firma), Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsjahr, Niederlassungen), einschließlich der personellen Kapazitäten, max. zwei DIN A4 Seiten.
Unternehmensdarstellung/Erklärung über die Unternehmensstruktur (Name des Unternehmens (Firma), Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsjahr, Niederlassungen), einschließlich der personellen Kapazitäten, max. zwei DIN A4 Seiten.
2.Berufs- und Handelsregister
Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der EU-Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, oder ein gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist.
Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der EU-Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, oder ein gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist.
3.Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6 EG Abs. 6 VOL/A (siehe Formblatt Erklärung zu § 6 EG Abs. 6 VOL/A Anlage 5 der Vergabeunterlagen).
4.Unterlagen zum Datenschutz und Datenverarbeitung
Mit dem Angebot ist bezüglich des Datenschutzes die Erklärung, dass Ergebnisse einer Überprüfung gemäß § 38 Bundesdatenschutzgesetz zugänglich gemacht werden (siehe Formblatt Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des § 38 BDSG in Anlage 9 der Vergabeunterlagen) vorzulegen.
Mit dem Angebot ist bezüglich des Datenschutzes die Erklärung, dass Ergebnisse einer Überprüfung gemäß § 38 Bundesdatenschutzgesetz zugänglich gemacht werden (siehe Formblatt Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des § 38 BDSG in Anlage 9 der Vergabeunterlagen) vorzulegen.
Mit dem Angebot ist die Erklärung zum Abschluss einer Vereinbarung über Datenverarbeitung im Auftrag gemäß § 11 Bundesdatenschutzgesetz in Anlage 8 der Vergabeunterlagen vorzulegen.
Es wird unterschieden zwischen Formal-, Ausschluss- und Bewertungskriterien. Diese sind zur Klarstellung in Kapitel 1.13 der Vergabeunterlagen genannt. Der Bieter hat im Rahmen der Formalkriterien (F-##) Angaben zu machen, bzw. Erklärungen oder Nachweise einzureichen.
Es wird unterschieden zwischen Formal-, Ausschluss- und Bewertungskriterien. Diese sind zur Klarstellung in Kapitel 1.13 der Vergabeunterlagen genannt. Der Bieter hat im Rahmen der Formalkriterien (F-##) Angaben zu machen, bzw. Erklärungen oder Nachweise einzureichen.
Der Bieter hat im Rahmen der Ausschlußkriterien (A-##) Angaben zu machen, bzw Erklärungen und Nachweise einzureichen, wobei diverse Mindestkriterien bzw. Mindesinhalte zwingend eingehalten werden müssen. Bei Nichterfüllung der Mindestkriterien bzw. der Mindestinhalte hat der Bieter mit dem Ausschluß des Angebotes zu rechnen. Der Bieter hat im Rahmen der Bewertungskriterien (B-##) Konzepte zu erstellen.
Der Bieter hat im Rahmen der Ausschlußkriterien (A-##) Angaben zu machen, bzw Erklärungen und Nachweise einzureichen, wobei diverse Mindestkriterien bzw. Mindesinhalte zwingend eingehalten werden müssen. Bei Nichterfüllung der Mindestkriterien bzw. der Mindestinhalte hat der Bieter mit dem Ausschluß des Angebotes zu rechnen. Der Bieter hat im Rahmen der Bewertungskriterien (B-##) Konzepte zu erstellen.
Hinsichtlich der Beurteilung der geforderten Eignungsnachweise (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit / Fachkunde) kommt es auf die der Bietergemeinschaft insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an. Beteiligt sich ein Mitglied einer BG auch als Mitglied in einer weiteren BG, die ein konkurrierendes Angebot einreicht, kann dies bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Angebote führen. Beteiligt sich ein Mitglied einer BG auch als Einzelbieter mit einem kon-kurrierenden Angebot an dem Vergabeverfahren, kann dies bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Angebote führen.
Hinsichtlich der Beurteilung der geforderten Eignungsnachweise (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit / Fachkunde) kommt es auf die der Bietergemeinschaft insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an. Beteiligt sich ein Mitglied einer BG auch als Mitglied in einer weiteren BG, die ein konkurrierendes Angebot einreicht, kann dies bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Angebote führen. Beteiligt sich ein Mitglied einer BG auch als Einzelbieter mit einem kon-kurrierenden Angebot an dem Vergabeverfahren, kann dies bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Angebote führen.
Im Angebot ist in einer detaillierten Übersicht (im Formblatt Erklärung Bietergemeinschaft Anlage 2 der Vergabeunterlagen) darzustellen, welches Mitglied der BG im Einzelnen für die Erbringung welcher Leistungen verantwortlich ist.
Ein Bieter, eine BG oder ein Mitglied einer BG kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Nachunternehmer, Sub-Subunternehmer, konzernverbundene Unternehmen etc.) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
Ein Bieter, eine BG oder ein Mitglied einer BG kann sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Nachunternehmer, Sub-Subunternehmer, konzernverbundene Unternehmen etc.) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen.
Der Bieter hat in seinem Angebot zu erklären, ob die Vergabe von Teilleistungen an ein anderes Unternehmen beabsichtigt ist und um welche Teilleistung(en) es sich handeln wird.
Sofern sich ein Bieter, eine BG oder ein Mitglied einer BG, zum Nachweis der Eignung, d.h. der wirtschaftlichen und/oder fachlichen Leistungsfähigkeit, (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen berufen will, hat er/sie mit dem Angebot insoweit die geforderten Eignungsnachweise für das jeweilige andere Unternehmen vorzulegen; in diesem Fall ist stets auch die Zuverlässigkeit des jeweiligen anderen Unternehmens durch die geforderten Eignungsnachweise nachzuweisen.
Sofern sich ein Bieter, eine BG oder ein Mitglied einer BG, zum Nachweis der Eignung, d.h. der wirtschaftlichen und/oder fachlichen Leistungsfähigkeit, (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen berufen will, hat er/sie mit dem Angebot insoweit die geforderten Eignungsnachweise für das jeweilige andere Unternehmen vorzulegen; in diesem Fall ist stets auch die Zuverlässigkeit des jeweiligen anderen Unternehmens durch die geforderten Eignungsnachweise nachzuweisen.
Ferner ist in diesem Fall mit dem Angebot der Nachweis zu erbringen, dass die erforderlichen Mittel des anderen Unternehmens für die Durchführung der jeweiligen Teilleistung(en) zur Verfügung stehen, durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung.
Ferner ist in diesem Fall mit dem Angebot der Nachweis zu erbringen, dass die erforderlichen Mittel des anderen Unternehmens für die Durchführung der jeweiligen Teilleistung(en) zur Verfügung stehen, durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung.
Hinsichtlich der Beurteilung der geforderten Eignungsnachweise kommt es auf die dem Bieter und den/m anderen Unternehmen insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an.
Sofern ein Bieter die Vergabe von Teilleistungen an ein anderes Unterehmen beabsichtigt, ohne sich auf dessen Eignung zu berufen, behält der Auftraggeber sich ausdrücklich vor, von dem Bieter, dessen Angebot den Zuschlag erhalten soll, die entsprechenden Verpflichtungserklärungen vor Zuschlagserteilung nachzufordern.
Sofern ein Bieter die Vergabe von Teilleistungen an ein anderes Unterehmen beabsichtigt, ohne sich auf dessen Eignung zu berufen, behält der Auftraggeber sich ausdrücklich vor, von dem Bieter, dessen Angebot den Zuschlag erhalten soll, die entsprechenden Verpflichtungserklärungen vor Zuschlagserteilung nachzufordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
- Umsatzdarstellung
Angabe jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Formblatt Umsatzdarstellung in Anlage 10 der Vergabeunterlagen)
i. des Gesamtumsatzes des Unternehmens;
ii. des Umsatzes bezogen auf die besondere Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist gemäß § 7 EG Abs. 2 lit. d) VOL/A (leistungsartbezogener Umsatz);
Achtung:
Bietergemeinschaften haben die unter i und ii geforderten Angaben für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft getrennt zu nennen.
Sofern sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten von anderen Unternehmen berufen will, haben der Bieter und das/die andere(n) Unternehmen die unter i und ii geforderten Angaben getrennt zu nennen.
Mindeststandards:
- Berufsgenossenschaft
Erklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bieters seinen Sitz hat (siehe Formblatt Erklärung zur Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft in Anlage 7 der Vergabeunterlagen).
Erklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bieters seinen Sitz hat (siehe Formblatt Erklärung zur Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft in Anlage 7 der Vergabeunterlagen).
- Betriebshaftpflichtversicherung:
Erklärung des Bieters, dass er über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügt mit Angabe und Nachweis der Versicherungssummen bzw. eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen 4 Wochen nach Vertragsschluss abschließt und über die gesamte Laufzeit des Vertrages unterhält (siehe Formblatt Erklärung zur Betriebshaftpflicht in Anlage 6).
Erklärung des Bieters, dass er über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügt mit Angabe und Nachweis der Versicherungssummen bzw. eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen 4 Wochen nach Vertragsschluss abschließt und über die gesamte Laufzeit des Vertrages unterhält (siehe Formblatt Erklärung zur Betriebshaftpflicht in Anlage 6).
Die Versicherungssumme für Personen- und Sachschäden muss mindestens zwei (2) Mio. Euro (2-fach maximiert) sowie für Vermögensschäden mindestens eine (1) Million Euro (2-fach maximiert) betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bieter hat für die Leistungserbringung nur fachkundige und qualifizierte Mitarbeiter einzusetzen. Die Leistung ist dabei von einem Mitarbeiter der jeweiligen Qualifikationsstufe zu erbringen. Der Bieter hat den für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter in den Anforderungen an die fachliche Qualifikation in Anlage 12 der Vergabeunterlage einzutragen. Zum Nachweis der Fachkunde der vom Bieter vorgesehenen und für die Leistungserbringung einzusetzenden Mitarbeiter hat der Bieter mit dem Angebot entsprechende Profile pro Rolle vorzulegen, anhand dessen die MPG die hinreichende Fachkunde des Mitarbeiters und dessen Projektreferenzen beurteilen kann. Für die Beurteilung ist pro Projektreferenz die Angabe eines Ansprechpartners mit Kontaktdaten erforderlich, welche es der MPG ermöglicht, die Angaben des Bieters zu prüfen.
Der Bieter hat für die Leistungserbringung nur fachkundige und qualifizierte Mitarbeiter einzusetzen. Die Leistung ist dabei von einem Mitarbeiter der jeweiligen Qualifikationsstufe zu erbringen. Der Bieter hat den für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter in den Anforderungen an die fachliche Qualifikation in Anlage 12 der Vergabeunterlage einzutragen. Zum Nachweis der Fachkunde der vom Bieter vorgesehenen und für die Leistungserbringung einzusetzenden Mitarbeiter hat der Bieter mit dem Angebot entsprechende Profile pro Rolle vorzulegen, anhand dessen die MPG die hinreichende Fachkunde des Mitarbeiters und dessen Projektreferenzen beurteilen kann. Für die Beurteilung ist pro Projektreferenz die Angabe eines Ansprechpartners mit Kontaktdaten erforderlich, welche es der MPG ermöglicht, die Angaben des Bieters zu prüfen.
Mindeststandards:
Inhaltliche Anforderungen an die Beraterprofile
Hinweis: Bereits die Nichterfüllung einer Qualifikationsanforderung führt zum Ausschluss des Angebots aus dem Verfahren.
Die Anforderungen an die Qualifikation jedes Mitarbeiters je Rolle werden folgendermaßen festgelegt:
Projektmanager
Aufgaben:
- Aktualisieren des Projekt- und Releaseplans
- Steuerung des Projektteams
- Change Management
- Kommunikation und Beratung; Vorbereitung von regulären und außerordentlichen Projektmeetings
- Eskalationen und Einberufung außerordentlicher Lenkungsausschuss-Meetings bei Bedarf (siehe hierzu auch Kap. 2.3); Vorbereitung der notwendigen Entscheidungen
- Vorbereitung und Kontrolle der einzuhaltenden Projektstandards gemäß Vorgaben der MPG nach PRINCE2
- Fachliche Mitarbeit im Projekt
- Single Point of Contact (SPoC) für die MPG in allen Themenstellungen des Projekts
Qualifikationsanforderungen:
- Mindestens 8 Jahre Beratungserfahrung in leitender Funktion von vergleichbaren Beratungsprojekten bei externen Kunden,
- Projektleitungserfahrung (Ergebnis- und Budgetverantwortung sowie Teamführung) mit Projekten in einem Gesamtvolumen von mindestens 2.500 Personentagen,
- sehr gute Kommunikationsfähigkeiten auf allen Hierarchieebenen, konkret ist über das Mitarbeiterprofil als Mindestanforderung die Kommunikation mit einem Lenkungsausschuss auf Ebene Abteilungsleiter nachzuweisen,
- Erfahrung aus mindestens vier vergleichbaren Beratungsprojekten,
- Beherrschung der deutschen und englischen Sprache fließend in Wort und Schrift
- Zertifizierung „Prince2 Foundation“ oder einen gleichwertiger Qualifikationsnachweis. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleichwertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
- Zertifizierung „Prince2 Foundation“ oder einen gleichwertiger Qualifikationsnachweis. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleichwertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
Projektassistenz
- Vorbereitung, Dokumentation und Nachbereitung von Projekt-Besprechungen
- Vorbereitung der Projekt-Standarddokumente
- Unterstützung der Projektleitung
- Aktualisierung von Projektdokumenten
- Erstellung von Projektauswertungen und -statistiken
- sehr gute PC-Anwenderkenntnisse (MS Word, Excel & Visio)
- Kenntnisse in der Anwendung von Projektmanagement-Tools (vorzugsweise MS Project)
- Organisationstalent
- Deutsch fließend in Wort und Schrift, Englisch in Wort und Schrift
IAM-Architekt
- Entwurf und Abstimmung der IAM-Infrastruktur und der Sicher-heitskonzeption
- Entwicklung und Abstimmung MPG-weiter IAM-Konzepte mit den Instituten und Einrichtungen der MPG
- Konzeption und Abstimmung der grundlegenden IdM-Strukturen: Digitale Identität, Rollen- und Berechtigungsmodell, Benutzerschnittstellen
- Analyse, Konzeption und Prüfung der technischen Anbindung der Quell- und Ziel-Services
- Betriebskonzepte und –handbücher erstellen und abstimmen
- Kontinuierliche beratende und steuernder Begleitung des IAM-Projekts (Prozesse und Implementierung)
- Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im IAM-Umfeld in mindestens 3 vergleichbaren Kundenprojekten
- Verantwortliche Konzeption der IAM-Infrastruktur in mindestens 2 Kundenprojekte mit SAP- und Nicht-SAP-Systemen
- Verantwortliche Erstellung von mindestens 2 IdM-Konzepten (Identity Management) mit mindestens 20 Zielapplikationen und mindestens 2 Rollen- und Berechtigungsmodellen für SAP- und AD-basierte Applikationen (AD = Active Directory)
- Deutsch und Englisch fließend in Wort und Schrift
SAP Architekt
- Analyse und Design von Vorgaben für Rollen-/Berechtigungsstrukturen von SAP Anwendungen/Systeme
- Einführung und Dokumentation von Rollen-/Berechtigungsstrukturen
- Erstellung übergreifender SAP Rollen-/Berechtigungskonzepte
- Aufbau des Rollen-/Berechtigungskonzepts in Zielsystemen
- Design des technischen Migrationskonzeptes
- Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Berechtigungsumfeld der SAP
- Verantwortliche Erstellung von mindestens 2 SAP Berechtigungs-konzepten
- Erfahrung in der Migration von Profilen auf Rollen; Durchführung von mindestens 2 Migrationen mit mindestens 500 Benutzern
- Nachweis von mindestens 3 Kundenprojekten im Berechtigungs-umfeld von mindestens 4 Applikationen aus HCM, Fi/Co/MM, SRM, EH&S, BW, Portal, CRM und Solution Manager
Active-Directory-Architekt
- Entwicklung des AD-seitigen Rollen- und Berechtigungskonzepts mit dem IAM-Architekten
- Betriebskonzept für Active Directory mit IAM-Anbindung entwickeln und abstimmen
- Analyse bestehender AD-Strukturen
- Erstellung und Abstimmung der AD-bezogenen Migrationskonzepte
- Kontinuierliche beratende und steuernder Begleitung der AD-bezogenen IAM-Entwicklung
- Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Active Directory (AD)
- Verantwortliche Erstellung von mindestens 3 AD- und MigrationsKonzepten
- Vorlage eines gültigen Zertifikats als Microsoft Certified System Engineer (MCSE) mit Spezialisierung Active Directory oder einer gleichwertigen Zertifizierung. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleich-wertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
- Vorlage eines gültigen Zertifikats als Microsoft Certified System Engineer (MCSE) mit Spezialisierung Active Directory oder einer gleichwertigen Zertifizierung. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleich-wertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
Solution Architect
- Konzeption, Koordination und Überwachung der IAM-Implementierung
- Sicherstellen der Einhaltung der vom IAM-Architekten entworfenen technischen Projektstandards
- Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich Softwareentwick-lung
- Steuerung von mindestens 3 Kunden-Entwicklungsprojekten mit mindestens 3 Entwicklern
Prozessdesigner
- Analyse bestehender Identitäts-Management-, Berechtigungs- und Compliance-Prozesse
- Konzeption, Optimierung, Abstimmung und Umsetzung der IdM- und Compliance-Prozesse
- Kontinuierliche beratende und steuernder Begleitung des IAM-Projekts bzgl. Geschäftsprozessen
- Begleitung der Abstimmungsprozesse innerhalb des Projektteams
- Erstellung geeigneter Spezifikationen für die Implementierung
- Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung im Bereich Prozessdesign
- Vorlage eines gültigen Zertifikats als „OMB-Certified Expert in Business Process Management - Fundamental“ (OCEB Fundamental) oder einer vergleichbaren Zertifizierung. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleichwertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
- Vorlage eines gültigen Zertifikats als „OMB-Certified Expert in Business Process Management - Fundamental“ (OCEB Fundamental) oder einer vergleichbaren Zertifizierung. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleichwertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
- Nachweisbares Prozess- und Organisationswissen im Identity und Access Management, nachzuweisen durch 2 Referenzen in ver-gleichbaren Projekten
Berater Identity-Management
- Konfiguration, Dokumentation und Betrieb der IdM-Applikationsinfrastruktur
- Konzeption, Abstimmung, Implementierung und Rollout grundle-gender IdM-Prozesse
- Analyse der Prozesse, Rollen und Berechtigungen der Ziel-Services
- Design, Implementierung, Test, Dokumentation und Rollout der Anbindung der Quell- und Ziel-Systeme an das IdM inkl. Umset-zung des Rollen- und Berechtigungskonzepts und der Sollprozesse für die Ziel-Services
- Kontinuierliche Qualitätssicherung der Implementierung
- Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in der Entwicklung auf Basis von SAP Netweaver Identity Management
- Entwicklung in mindestens vier Kundenprojekten mit jeweils min-destens 40 Personentagen. Abzudecken sind in diesen Projekten Java, XML und C#.
- Nachweis von mindestens 2 Kunden-IdM-Projekten mit SAP-Applikationen und AD-basierten Systemen
- Erfahrung in der Planung und Durchführung von Qualitätssiche-rungsmaßnahmen
- Gutes Verständnis von Prozessabläufen und BPMN-2.0-Diagrammen
Applikationsentwickler
- Implementierung der Releases gemäß Prozess- und Architekturdesigns nach Vorgaben des Projektmanagements
- Realisierung der PVS-Anbindung und weiterer Schnittstellen
- Erstellung der Betriebs- und Systemhandbücher
- Einrichtung der Konnektoren
- Transport der Releases in die Zielumgebungen
- Erstellung automatisierter Tests
- Mindestens 3-jährige Erfahrung als Applikationsentwickler
- Davon mindestens ein Entwickler mit Vorlage einer gültigen Zertifikats als „Oracle Certified Professional Java Programmer“ (OCPJP) oder einer vergleichbaren Zertifizierung. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleichwertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
- Davon mindestens ein Entwickler mit Vorlage einer gültigen Zertifikats als „Oracle Certified Professional Java Programmer“ (OCPJP) oder einer vergleichbaren Zertifizierung. Sollte ein gleichwertiger Nachweis zur Qualifikation vorgelegt werden, hat der Bieter dessen Gleichwertigkeit mit dem Angebot darzulegen. Der Begriff der Gleichwertigkeit bezieht sich dabei auf die Art der Qualifikation.
- Nachweis von Entwicklertätigkeiten in mindestens 2 Kundenprojekten in folgenden Programmierumgebungen (jeder der folgenden Punkte muss durch mindestens eine Profil und dessen Projektreferenzen abgedeckt sein):
o Java Programmierung
o ABAP Programmierung
o Dynpro
o Webdynpro
o Erstellung von Migrationsprogrammen
o Schnittstellenprogrammierung
Testing-Manager
- Erstellung und Abstimmung der Testkonzepte
- Kontinuierliche Anpassung der Testkonzepte an Besonderheiten der Ziel-Services
- Steuerung, Überwachung, Dokumentation und Auswertung der Entwickler- und Anwendertests
- Erstellung von Berichten über die Testergebnisse
- Eskalation bei wesentlichen Abweichungen von Sollergebnissen
- Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in der Qualitätssicherung
- Nachweis von mindestens 2 Kundenprojekten mit mindestens 200 Entwicklungstagen
- Verantwortliche Erstellung von mindestens 2 Testkonzepten in Kundenprojekten
Tester
- Testen der implementierten IdM-Prozesse
- Testen der angebundenen Ziel-Services bzgl. IdM
- Dokumentation der Testschritte und -ergebnisse
- Sicherer Umgang mit Windows- und Apple-Computern
- Gute Beherrschung von Word, Excel und Browsern (mindestens Internet Explorer und Firefox)
- Grundlegendes Verständnis von Identity-Management-Prozessen
- Deutsch fließend in Wort und Schrift
Trainer
- Erstellung von Schulungsunterlagen für den Anwendungsbetrieb des Identity Managements
- Schulung der Anwender in den neuen Prozessen des Identity Managements
- Schulung der Anwender in der Nutzung des SAP-IAM-Systems
- Schulung der Empfänger der IdM-Berichte
- Erstellung der Anwendungshandbücher
- Konzeption und Durchführung von Webinaren
- Nachgewiesene 50 Trainingstage im IT-Umfeld durchgeführt
- Nachweis über die eigenverantwortliche Erstellung von 8 Trainingskonzepten davon Erstellung von 3 online Trainingskonzepten (Webinare o.ä.)
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Abrechnung der im Rahmen der Einzelaufträge erbrachten Dienstleistungen erfolgt anhand nachvollziehbarer und nachprüfbarer Leistungsnachweise. Das vom Auftragnehmer eingesetzte Personal führt Tätigkeitsnachweise über die durchgeführten Tätigkeiten und geleisteten Stunden. Vorbehaltlich gesonderter Regelungen in den Einzelaufträgen wird der Tätigkeitsnachweis in zweifacher Ausfertigung am Monatsende vom Auftraggeber per Unterschrift bestätigt und bildet die Grundlage für die Rechnungstellung. Die ordnungsgemäß in Rechnung gestellten Beträge werden innerhalb von 30 Tagen nach Eingang der Rechnung fällig.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Abrechnung der im Rahmen der Einzelaufträge erbrachten Dienstleistungen erfolgt anhand nachvollziehbarer und nachprüfbarer Leistungsnachweise. Das vom Auftragnehmer eingesetzte Personal führt Tätigkeitsnachweise über die durchgeführten Tätigkeiten und geleisteten Stunden. Vorbehaltlich gesonderter Regelungen in den Einzelaufträgen wird der Tätigkeitsnachweis in zweifacher Ausfertigung am Monatsende vom Auftraggeber per Unterschrift bestätigt und bildet die Grundlage für die Rechnungstellung. Die ordnungsgemäß in Rechnung gestellten Beträge werden innerhalb von 30 Tagen nach Eingang der Rechnung fällig.
Die Abrechnung erfolgt viertelstundengenau. Der Stundensatz beträgt 1/8 des Tagessatzes. Der Minutensatz beträgt 1/60 des Stundensatzes. Grundlage der Abrechnung bilden die ordnungsgemäß ausgefüllten Leistungsnachweise.
Die Einzelaufträge werden jeweils als EVB-IT Dienstvertrag nach Aufwand mit kalkulierter Obergrenze beschlossen. Der Auftragnehmer hat die Pflicht, während der Projektdurchführung den Auftraggeber regelmäßig über die Ausschöpfung des von ihm kalkulierten Aufwandes zu informieren. Insbesondere wenn der kalkulierte Aufwand überschritten werden wird
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Die Einzelaufträge werden jeweils als EVB-IT Dienstvertrag nach Aufwand mit kalkulierter Obergrenze beschlossen. Der Auftragnehmer hat die Pflicht, während der Projektdurchführung den Auftraggeber regelmäßig über die Ausschöpfung des von ihm kalkulierten Aufwandes zu informieren. Insbesondere wenn der kalkulierte Aufwand überschritten werden wird
Der konkret abgerechnete Gesamtpreis eines Einzelauftrags darf die vereinbarte Obergrenze nicht überschreiten und ist nur bis zu dieser Höhe abrechenbar. Eine über die Obergrenze hinausgehende Vergütung setzt eine rechtzeitige Anzeige des Mehraufwands durch den Auftragnehmer sowie die Einwilligung des Auftraggebers voraus. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, absehbaren Mehraufwand unverzüglich anzuzeigen. Die Anzeige ist nur rechtzeitig erfolgt, wenn sie vor Erreichen von 80 Prozent des vereinbarten Aufwandes erfolgt ist. Auch bei Erreichen oder bei Überschreitung der Obergrenze bleibt der Auftragnehmer zur vollständigen Erbringung der Leistung verpflichtet.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Der konkret abgerechnete Gesamtpreis eines Einzelauftrags darf die vereinbarte Obergrenze nicht überschreiten und ist nur bis zu dieser Höhe abrechenbar. Eine über die Obergrenze hinausgehende Vergütung setzt eine rechtzeitige Anzeige des Mehraufwands durch den Auftragnehmer sowie die Einwilligung des Auftraggebers voraus. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, absehbaren Mehraufwand unverzüglich anzuzeigen. Die Anzeige ist nur rechtzeitig erfolgt, wenn sie vor Erreichen von 80 Prozent des vereinbarten Aufwandes erfolgt ist. Auch bei Erreichen oder bei Überschreitung der Obergrenze bleibt der Auftragnehmer zur vollständigen Erbringung der Leistung verpflichtet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften (im Folgenden „BG“) sind zugelassen. Die BG hat mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene Bietergemeinschaftserklärung abzugeben, die beinhaltet,
- dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bezeichnet ist (im Folgenden „geschäftsführendes Mitglied“),
- dass das geschäftsführende Mitglied alle Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- dass das geschäftsführende Mitglied berechtigt ist, Zahlungen des Auftraggebers für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit befreiender Wirkung anzunehmen, und
- dass alle Mitglieder der späteren Arbeitsgemeinschaft für die Erfüllung des Vertrages gesamtschuldnerisch haften.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist dem Angebot eine separate Eigenerklärung zur vergabe- und kartellrechtlichen Zulässigkeit von Bietergemeinschaften beizulegen, in der diese zu den Gründen des Zusammenschlusses Stellung nimmt. Insbesondere ist darzulegen, warum die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft alleine objektiv die zur Teilnahme an der Ausschreibung erforderliche Leistungsfähigkeit nicht aufweisen und worin die wirtschaftlichen Vorteile dieses Zusammenschlusses liegen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist dem Angebot eine separate Eigenerklärung zur vergabe- und kartellrechtlichen Zulässigkeit von Bietergemeinschaften beizulegen, in der diese zu den Gründen des Zusammenschlusses Stellung nimmt. Insbesondere ist darzulegen, warum die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft alleine objektiv die zur Teilnahme an der Ausschreibung erforderliche Leistungsfähigkeit nicht aufweisen und worin die wirtschaftlichen Vorteile dieses Zusammenschlusses liegen.
(siehe Formblatt Erklärung Bietergemeinschaft in Anlage 2 der Vergabeunterlagen)
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Auftragserteilung erfolgt auf Basis der Rahmenvereinbarung „Identity und Access Management bei der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.“ (IAM@MPG) gemäß Anlage 1 der Vergabeunterlagen und u.a. Ergänzende Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Dienstleistungen (EVB-IT Dienstleistung AGB), in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung.
Die Auftragserteilung erfolgt auf Basis der Rahmenvereinbarung „Identity und Access Management bei der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.“ (IAM@MPG) gemäß Anlage 1 der Vergabeunterlagen und u.a. Ergänzende Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Dienstleistungen (EVB-IT Dienstleistung AGB), in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-10-31 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Sertac Sanver
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de📧
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-10-15 📅
Datum des Endes: 2016-10-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-12-08 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 8407 0804 0313 - IAM
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 237-390604
Zusätzliche Informationen
Das Angebot ist nach folgender Gliederung zu strukturieren:
1. Formloses Anschreiben des Bieters mit Datum und eigenhändiger Unterschrift;
2. Eignungserklärungen:
a. ggf. Erklärung der Bietergemeinschaft gemäß Kapitel 1.17 und Formblatt in Anlage 2
b. ggf. Verzeichnis über Teilleistungen für die sich der Bieter der Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) anderer Unternehmen bedienen gemäß Kapitel 1.18 und Formblatt in Anlage 3
c. ggf. Verpflichtungserklärung für andere Unternehmen gemäß Kapitel 1.18 und Formblatt in Anlage 4;
d. Unternehmensdarstellung gemäß Kapitel 1.19.2.1;
e. Berufs- oder Handelsregisterauszug gemäß Kapitel 1.19.2.2;
f. Erklärung zu § 6 EG Abs. 6 VOL/A gemäß Kapitel 1.19.2.3 und Formblatt in Anlage 5;
g. Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung inklusive Nachweis der Versicherungssumme oder Erklärung, dass eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen 4 Wochen nach Vertragsschluss abgeschlossen wird und über die Vertragslaufzeit unterhalten wird, gemäß Kapitel 1.19.2.4 und Formblatt in Anlage 6;
g. Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung inklusive Nachweis der Versicherungssumme oder Erklärung, dass eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen 4 Wochen nach Vertragsschluss abgeschlossen wird und über die Vertragslaufzeit unterhalten wird, gemäß Kapitel 1.19.2.4 und Formblatt in Anlage 6;
h. Erklärung zur Mitgliedschaft in Berufsgenossenschaft gemäß Kapitel 1.19.2.5 und Formblatt in Anlage 7
i. Formblatt Erklärung zum Abschluss einer Vereinbarung über Datenverarbeitung im Auftrag in Anlage 8
j. Verpflichtungserklärung, dass Ergebnisse einer Überprüfung gemäß § 38 Bundesdatenschutzgesetz zugänglich gemacht werden gemäß Kapitel 1.19.2.6 und Formblatt in Anlage 9;
k. Umsatzdarstellung gemäß Kapitel 1.19.3 und Formblatt in Anlage 10;
l. Mitarbeiterprofile inklusive der erforderlichen Zertifizierungen gemäß Kapitel 1.19.5 und Muster in Anlage 11;
m. Anforderungen an die fachliche Qualifikation gemäß Kapitel 1.19.4 und Anlage 12;
3. Zur Angebotsbewertung:
a. Die vom Bieter zu erstellenden Konzepte gemäß Kapitel 1.22.3;
b. Preisblatt gemäß Kapitel 1.22.4 und Anlage 13 der Vergabeunterlagen. (Anmerkung: Die Tagessätze gelten für die gesamte Laufzeit inklusive eventueller optionaler Verlängerungen zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.)
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern; Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de📧
Telefon: +49 8921762411📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o.g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist.
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich - das bedeutet je nach Sachlage innerhalb von 3 (drei) bis spätestens 7 (sieben) Kalendertagen - gerügt hat (§ 107 Abs.3 S.1 Nr 1 GWB),
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich - das bedeutet je nach Sachlage innerhalb von 3 (drei) bis spätestens 7 (sieben) Kalendertagen - gerügt hat (§ 107 Abs.3 S.1 Nr 1 GWB),
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftragnehmer gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr 2 GWB),
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftragnehmer gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr 2 GWB),
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung angegebnen Frist oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftragnehmer gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr 3 GWB),
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung angegebnen Frist oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftragnehmer gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr 3 GWB),
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs.3 S.1 Nr 4 GWB),
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Maximilanstraße 39
Quelle: OJS 2013/S 100-171497 (2013-05-23)