Ingenieur- und Architektenleistungen für die Objektplanung Verkehrsanlagen, Freianlagen, Gebäude und Innenräume, die Fachplanung Technische Ausrüstung. Gegenstand des Auftrages sind die Leistungen: a) Verkehrsanlagen, Leistungsbild nach § 47 HOAI, Leistungsphasen 3, 5 bis 8 b) Freianlagen, Leistungsbild nach § 39 HOAI, Leistungsphasen 3, 5 bis 8 c) Gebäude und Innenräume, Leistungsbild nach § 34, HOAI, Leistungsphasen 2 bis 8 d) Technische Ausrüstung, Leistungsbild nach § 55 HOAI, Leistungsphasen Teile von 3, 5 bis 8 auf Grundlage der im Charretteverfahren erarbeiteten Vorplanung für folgende Bauwerke / baulichen Anlagen: zu a): auf den Bestandsbrückenbauwerken (Anzahl 3) und der Tunneldecke über die Bundesautobahn BAB A59, Teile der Mercatorstraße - Bestand Nord-Ost, Nord-West einschl. Anbindung an den Knoten Friedrich-Wilhelm-Straße, Anbindung an die Mercatorstraße Süd-Ost und Süd-West; Gesamtgröße ca. 23.000 m² zu b) Integration der entwickelten Gestaltungsvorgaben, -elemente, der Ausstattungselemente (Lange Bank, Stahlbänder, Linearbrunnen, Stahlplatte, u. a.); zu c) überdachte Fahrradabstellanlage für ca. 200 Fahrräder als Abschluss des südlichen Baufeldes zu d) Brunnenanlage einschl. der notwendigen baulichen Anlagen zur Aufnahme der technischen Anlagenteile, der Wasservorlage und Wasseraufbereitung Die Brücke Königstraße ist Eigentum der Bundesrepublik Deutschland und muss saniert werden. Die von der zuständigen Bauverwaltung ausgearbeiteten Sanierungsmaßnahmen sind zu berücksichtigen und in die Gesamtplanung terminlich einzuarbeiten. In dem nachfolgenden Text wird eine geschlechtsneutrale Sprache verwendet. Sollte aus Gründen der besseren Lesbarkeit an einigen Stellen nur die männliche Form, z. B. „Architekt“ gewählt sein, ist immer auch die weibliche Person, nämlich die Architektin, gemeint. Selbstverständlich sind immer Männer und Frauen gleichzeitig, gleichgestellt und chancengleich angesprochen

Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement

Im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der Bundesautobahn A 59 wurde der Bereich zwischen den bestehenden Brückenbauwerken Königstraße und Portsmouthplatz durch ein Tunnelbauwerk im Jahr 2010 geschlossen. Dieser Bereich einschließlich des Brückenbauwerks Portsmouthplatz ist im Folgenden mit „Portsmouthplatz“ benannt. Der Tunnelbau erfolgte durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW (Straßen.NRW) als Träger der Straßenbaulast. Die Notwendigkeit der Tunnelschließung resultierte nicht nur aus verkehrstechnischen Gründen (inkl. Lärmschutz) sondern auch wesentlich aus dem städtebaulichen Ziel, den Hauptbahnhof fußläufig mit der Duisburger Innenstadt zu verbinden. Gegenstand der Planung ist die Gestaltung eines öffentlichen Platzes vor dem Duisburger Hauptbahnhof, dem Portsmouthplatz und dem Brückenbauwerk Königstraße, mit einer Gesamtgröße von ca. 23 000 qm. Die Oberflächen der bestehenden Brückenbauwerke Königstraße und Portsmouthplatz werden zurückgebaut und sind im vorliegenden Entwurf integriert. Der Platz gliedert sich in Zonen mit individualverkehrlicher und fußläufiger Nutzung; er ist vollflächig befestigt. Gliedernde Oberflächenbeläge sowie gestalterische Einbauten zeichnen ihn aus.
Die kalkulierte Bausumme beträgt ca. 6 500 000 EUR.
Der Portsmouthplatz ist Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt. Die geplante Maßnahme ist zur Förderung angemeldet.
Der Antrag auf Gewährung einer Zuwendung wurde im 7.2013 gestellt.
A) Verkehrsanlagen, Leistungsbild nach § 47 HOAI, Leistungsphasen: 3, 5 bis 8.
Die Leistungen sind auf Grundlage der bereits vorliegenden Planung (Leistungsphasen 1 und 2) zu erbringen. In den Randbereichen sind Anpassungen an den Bestand erforderlich.
B) Freianlagen, Leistungsbild nach § 39 HOAI, Leistungsphasen: 3, 5 bis 8.
Die Leistungen sind auf Grundlage der bereits vorliegenden Planung zu erbringen. Es handelt sich um folgende Objekte innerhalb des Platzes: Sitzbank („Lange Bank“ als Raumkante), Stahlbänder im Bodenbelag („Loxodrome“), Stahlplatte (begehbares Gestaltungselement vor dem Haupteingang des Hauptbahnhofes), Begrünung (Baumpflanzungen mit und ohne Kübel) und Skateranlage. Als Besondere Leistung ist die gestalterische Oberleitung für den gesamten Platz in Bezug auf die Effektbeleuchtung, die Farbgestaltung, die Ausstattung, die Materialauswahl und die Verlegemuster der Oberflächenbeläge zu erbringen.
C) Gebäude und Innenräume, Leistungsbild nach § 34, HOAI, Leistungsphasen: 2 bis 8 Die Leistungen sind auf Grundlage der bereits vorliegenden Planung zu erbringen. Es handelt sich um die Überdachung einer Fahrradabstellanlage für ca. 200 Fahrräder.
D) Technische Ausrüstung, Leistungsbild nach § 55 HOAI, Leistungsphasen: 3, 5 bis 8 Die Leistungen sind auf Grundlage der bereits vorliegenden Planung zu erbringen. Es handelt sich um einen Brunnen mit Wasserdüsen und Beleuchtung als lineares Element des Platzes.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-01-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-11-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-11-28 Auftragsbekanntmachung
2014-05-27 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-11-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang: Siehe Punkt II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement
Postanschrift: Friedrich-Albert-Lange-Platz 7
Postleitzahl: 47051
Postort: Duisburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.duisburg.de 🌏
E-Mail: portsmouthplatz@stadt-duisburg.de 📧
Telefon: +49 2032836061 📞
Fax: +49 2032832537 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-11-28 📅
Einreichungsfrist: 2014-01-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 237-412148
ABl. S-Ausgabe: 237
Zusätzliche Informationen
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Die Verdingungsunterlagen können bei der Submissionsstelle der Stadt Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, 47051 Duisburg, Telefon: +49 2032833144, Telefax: +49 2032833400 unter Angabe der Nummer 2013-0468 angefordert werden. Die Gestaltung des Portsmouthplatzes ist eine beantragte Fördermaßnahmen im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt. Die Förderrichtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen zur Stadtentwicklung und Stadterneuerung (Förderrichtlinien Stadterneuerung 2008), bekannt gegeben im Runderlass des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22.10.2008 - V.5 – 40.01 sowie die Fristen zur Einreichung und Konkretisierung (Qualifizierung der Antragsunterlagen) der Bezirksregierung Düsseldorf sind zu beachten und einzuhalten. Fehlende Erklärungen und Nachweise können auf Verlangen des Auftragebers bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Frist nachgereicht werden. Nach fruchtlosem Ablauf der Frist erfolgt ein Ausschluss. Diese Regelung greift sowohl für die Teilnahmeanträge als auch für die Angebote. Bietergemeinschaften sind nur zulässig, sofern jedem der beteiligten Unternehmen für sich eine Teilnahme an der Ausschreibung mit einem eigenständigen Angebot aufgrund seiner betrieblichen oder geschäftlichen Verhältnisse nicht möglich ist und erst der Zusammenschluss zu einer Bietergemeinschaft die Unternehmen in die Lage versetzt, sich an der Ausschreibung zu beteiligen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der Bundesautobahn A 59 wurde der Bereich zwischen den bestehenden Brückenbauwerken Königstraße und Portsmouthplatz durch ein Tunnelbauwerk im Jahr 2010 geschlossen. Dieser Bereich einschließlich des Brückenbauwerks Portsmouthplatz ist im Folgenden mit „Portsmouthplatz“ benannt. Der Tunnelbau erfolgte durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW (Straßen.NRW) als Träger der Straßenbaulast. Die Notwendigkeit der Tunnelschließung resultierte nicht nur aus verkehrstechnischen Gründen (inkl. Lärmschutz) sondern auch wesentlich aus dem städtebaulichen Ziel, den Hauptbahnhof fußläufig mit der Duisburger Innenstadt zu verbinden. Gegenstand der Planung ist die Gestaltung eines öffentlichen Platzes vor dem Duisburger Hauptbahnhof, dem Portsmouthplatz und dem Brückenbauwerk Königstraße, mit einer Gesamtgröße von ca. 23 000 qm. Die Oberflächen der bestehenden Brückenbauwerke Königstraße und Portsmouthplatz werden zurückgebaut und sind im vorliegenden Entwurf integriert. Der Platz gliedert sich in Zonen mit individualverkehrlicher und fußläufiger Nutzung; er ist vollflächig befestigt. Gliedernde Oberflächenbeläge sowie gestalterische Einbauten zeichnen ihn aus.
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Die kalkulierte Bausumme beträgt ca. 6 500 000 EUR.
Der Portsmouthplatz ist Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt. Die geplante Maßnahme ist zur Förderung angemeldet.
Der Antrag auf Gewährung einer Zuwendung wurde im 7.2013 gestellt.
A) Verkehrsanlagen, Leistungsbild nach § 47 HOAI, Leistungsphasen: 3, 5 bis 8.
Die Leistungen sind auf Grundlage der bereits vorliegenden Planung (Leistungsphasen 1 und 2) zu erbringen. In den Randbereichen sind Anpassungen an den Bestand erforderlich.
B) Freianlagen, Leistungsbild nach § 39 HOAI, Leistungsphasen: 3, 5 bis 8.
Die Leistungen sind auf Grundlage der bereits vorliegenden Planung zu erbringen. Es handelt sich um folgende Objekte innerhalb des Platzes: Sitzbank („Lange Bank“ als Raumkante), Stahlbänder im Bodenbelag („Loxodrome“), Stahlplatte (begehbares Gestaltungselement vor dem Haupteingang des Hauptbahnhofes), Begrünung (Baumpflanzungen mit und ohne Kübel) und Skateranlage. Als Besondere Leistung ist die gestalterische Oberleitung für den gesamten Platz in Bezug auf die Effektbeleuchtung, die Farbgestaltung, die Ausstattung, die Materialauswahl und die Verlegemuster der Oberflächenbeläge zu erbringen.
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C) Gebäude und Innenräume, Leistungsbild nach § 34, HOAI, Leistungsphasen: 2 bis 8 Die Leistungen sind auf Grundlage der bereits vorliegenden Planung zu erbringen. Es handelt sich um die Überdachung einer Fahrradabstellanlage für ca. 200 Fahrräder.
D) Technische Ausrüstung, Leistungsbild nach § 55 HOAI, Leistungsphasen: 3, 5 bis 8 Die Leistungen sind auf Grundlage der bereits vorliegenden Planung zu erbringen. Es handelt sich um einen Brunnen mit Wasserdüsen und Beleuchtung als lineares Element des Platzes.
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Beschreibung der Optionen:
Beauftragung der Planungsleistungen in Phasen:
1. Phase: Lph 2 (teilweise), 3 und 5 (Weiteres siehe Teilnahmeantrag) Optionale Beauftragung unter dem Vorbehalt der Förderzusage zur Umgestaltung des Portsmouthplatzes durch die Bezirksregierung Düsseldorf:
2. Phase: Lph 6 bis 8.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 12 Monate
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: Portsmouthplatz 2108/1438 / Nummer 2013-0468
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Duisburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Auftraggeber legt die Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) in Verbindung mit der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der jeweils gültigen Fassung zugrunde.
Der Bewerber hat seine Eignung zur Erbringung der o. g. Leistung durch Nachweise seiner Fachkunde, Erfahrung und Zuverlässigkeit zu belegen.
Zur Vereinheitlichung der geforderten Angaben hat der Auftraggeber einen formularmäßigen Teilnahmeantrag erstellt.
Der Teilnahmeantrag kann ab sofort bei der Submissionsstelle der Stadt Duisburg (siehe Anhang A, Punkt II) angefordert werden. Die Bewerber sind verpflichtet, den darin zusammengestellten Fragenkatalog zu beantworten sowie die weiteren geforderten Nachweise zu erbringen.
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Erwartet werden kurze, aber aussagekräftige Angaben zu den abgefragten Themen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die Nachweise und Belege für alle beteiligten Partner jeweils in getrennten Teilpaketen vorzulegen. Nachweise und Belege müssen aktuell sein (nicht älter als 3 Monate, Bezugszeitpunkt: Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge, vorbehaltlich nachfolgender Fristvorgaben). Fremdsprachige Bescheinigungen und Erklärungen bedürfen einer Übersetzung in die deutsche Sprache.
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Vorstehende grundsätzliche Anforderungen gelten auch für III.2.2) und III.2.3).
1. Angaben zur Rechtsform des Bewerbers
2. Beleg über Eintragungen in das Berufsregister und/ oder in das Handelsregister des Firmensitzes oder Wohnsitzes ist für jeden Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft/jeden Unterauftragnehmer erforderlich und muss beigefügt werden.
3. Für den Bewerber (bei Bewerbergemeinschaft für jedes Einzelunternehmen) und für jeden Unterauftragnehmer sind die folgenden angeführten Nachweise und Unterlagen vollständig beizufügen:
a) Unterschriebene Erklärung zu § 2 Abs. 3 VOF, dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen;
b) Unterschriebene Erklärung zu § 4 Abs. 2 VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet;
c) Auskunft nach § 4 Abs. 3 VOF über die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen;
d) Unterschriebene Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 Abs. 6 (a-g) VOF und § 4 Abs. 9 (a-e) VOF vorliegen;
e) Nachweise und Angaben nach § 5 Abs. 4 a-c VOF.
— Nachweis der Berufshaftpflicht mit Mindestdeckungssumme für Personen- und Sachschäden. Nachweis ist zu erbringen durch eine Bestätigung des Versicherers über das Bestehen einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherung. Bescheinigung des Versicherers über eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme über mind. 2 000 000 EUR für Personenschaden und mind. 1 500 000 EUR für Vermögensschäden von einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Gesamtleistung für alle Schadensereignisse eines Versicherungsjahres mindestens das Zweifache der vereinbarten Deckungssumme beträgt. Bei derzeit noch nicht ausreichender Deckungssumme ist eine Zusage des Versicherers bzgl. einer entsprechenden Anhebung der Deckungssumme im Zuschlagsfall zugelassen.
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— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren und den entsprechenden Umsatz, soweit er Dienstleistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind. Hierzu siehe Formblatt A2 des Teilnahmeantrages.
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— Die geforderten Nachweise nach § 5 Abs. 4 (a-c) VOF dürfen maximal 1 Jahr alt sein (Bezugzeitpunkt: Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge). Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
f) Nachweise und Angaben nach § 5 Abs. 5 a-f, h VOF
— Angaben bezüglich der persönlichen Qualifikation der Geschäftsleitung, der Projektleiter, seines Vertreters und der am Projekt Beteilten (gemäß § 5 Abs. 5 a, 5 c VOF).
Fachlicher Lebenslauf mit Referenzliste vergleichbarer Dienstleistungen der Leitungspersonen (Gesamtprojektleiter Verkehrsanlagen, Teilprojektleiter Freianlagen, Teilprojektleiter Technische Ausrüstung und Teilprojektleiter Gebäude) (gem. § 5 Abs. 5a VOF). Hierzu siehe auch Formblätter B 1 bis B 4 des Teilnahmeantrages.
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— Angaben zu Referenzen von vergleichbaren Leistungen (gemäß § 5 Abs. 5 b VOF). Die Referenzen (max. 3 Referenzprojekte pro Bewerber/Bewerbergemeinschaft je Planungsbereich (VA = Verkehrsanlagen; FA= Freianlagen; G =Objektplanung; TA = Technische Ausrüstung) in Abweichung des § 5 Abs. 5 (b) der letzten 5 Jahre, davon möglichst je eines in den letzten 2 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind und welche hauptverantwortlich vom Bewerber geplant wurden) sind in einer Unterlage zusammenzustellen. Neben der Bezeichnung des Projektes muss die Tabelle eine Kurzbeschreibung, Angaben zu den Leistungsphasen, zum Honorarumfang, zu den Gesamtbaukosten und zum Auftraggeber enthalten. Die Projekte sind ggf. dahingehend zu kennzeichnen, ob sie durch die sich bewerbende Niederlassung betreut wurden. Hierzu siehe Formblatt A4 des Teilnahmeantrages.
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— Angaben bezüglich Zuverlässigkeit und Termintreue mit ergänzenden Einzelnachweisen und Bescheinigungen von Auftraggebern. Hierzu siehe Formblatt A5 des Teilnahmeantrages.
— Angaben zu Beschäftigungszahlen durch eine Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist (gemäß § 5 Abs. 5 d VOF). Die Beschäftigungszahlen sind nach Ausland, Inland und sich bewerbender Niederlassung aufzuschlüsseln. Hierzu siehe Formblatt A2 des Teilnahmeantrages.
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— Angaben in Bezug auf die vorhandene technische Ausstattung, die für die Erbringung der Leistung erforderlich ist (gemäß § 5 Abs. 5 e VOF). Hierzu siehe Formblatt A3 des Teilnahmeantrages.
— Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (gemäß § 5 Abs. 5 h VOF). Beabsichtigt der Bewerber für Teile der Dienstleistung einen Unterauftragnehmer einzusetzen, ist der Leistungsanteil in % anzugeben. Andernfalls ist eine Erklärung beizufügen, dass keine Leistungen an Unterauftragnehmer vergeben werden. Die Nachmeldung von Unterauftragnehmer in der Angebotsphase ist unzulässig. Sämtliche geforderten Nachweise nach III.1). und
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III.2) sind für den Unterauftragnehmer vorzulegen.
g) Eigenerklärung gem. § 16 Abs. 5 TVgG-NRW, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 13 Abs. 1 TVgG-NRW nicht vorliegen. (siehe Teilnahmeantrag Formblatt C1).
h) Der Dienstleistungserbringer hat eine Verpflichtungserklärung gemäß den Vorgaben des § 4 TVgG-NRW abzugeben. (siehe Teilnahmeantrag Formblatt C2).
i) Der Dienstleistungserbringer hat eine Verpflichtungserklärung gemäß den Vorgaben des § 19 TVgG-NRW abzugeben. (siehe Teilnahmeantrag Formblatt C3).
k) Organigramm des Bewerbers und der internen Projektorganisation des Bewerbers. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: siehe Punkt III.2.1).
Technische und berufliche Fähigkeiten: siehe Punkt III.2.1).
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
— Berufsqualifikation „Architekt“ und „Ingenieur“ gem. VOF § 19 in Verbindung mit VOF § 5 Abs. 5a und Abs. 9,
— Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung grundsätzlich nicht geregelt, sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, wenn die Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist,
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— Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist.
Die bei einer juristischen Person für die Ausführung der betreffenden Dienstleistungen verantwortlichen Personen müssen die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein. Gleiches gilt für andere Unternehmer, deren Kapazität sich der Bewerber bedient.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Gewichtung (%)
1. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
— Jährlicher Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre 5
— Umsatz bei entsprechenden Leistungen zur Planung von Verkehrsanlagen, Freianlagen,
Gebäuden und Technischer Ausrüstung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre 5
Zwischensumme: 10
2. Fachliche Eignung
— Gesamtanzahl der Beschäftigten (jährliches Mittel der letzten 3 Jahre) 3
— Anzahl der im bewerbungsspezifischen Bereich tätigen Architekten und Ingenieure (jährliches Mittel der letzten 3 Jahre) 7
— Angaben zu Referenzen von vergleichbaren Projekten (Bausumme, Ausbauflächen)
a) Verkehrsanlagen
— Erfahrungen bei der Planung/Umplanung von innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen,
Plätzen unter Beachtung/Aufrechterhaltung der öffentlichen und individuellen
Verkehre;
— Erfahrungen bei der Aufstellung/Bearbeitung/Realisierung von Fördermaßnahmen, 18
b) Freianlagen,
— Angaben zu vergleichbaren Projekten (Stadtplätze in einer Größenordnung von größer 4 000 m²), 10
c) Gebäude und Innenräume,
— Angaben zu Referenzen von vergleichbaren Projekten, 3
d) Technische Ausrüstung,
— Angaben zur Umsetzung von vergleichbaren Brunnenbauwerken, 6
— Fachlicher Lebenslauf mit Referenzliste vergleichbarer Dienstleistungen der Leitungspersonen:
a) Gesamtprojektleiter Verkehrsanlagen, 12
b) Teilprojektleiter Freianlagen, 8
c) Teilprojektleiter Gebäude und Innenräume, 5
d) Teilprojektleiter Technische Ausrüstung, 5
— Angaben zu Zuverlässigkeit/Termintreue. 5
Zwischensumme: 82
3. Sonstige Bewertungskriterien
— Technische Ausstattung (CAD-, Ausschreibungs-, Statik-, Terminplan-, Officeprogramme) 4
— Qualität der Teilnahmeanträge (Eingereichte Unterlagen, Dokumentation der Referenzprojekte) 4
Zwischensumme: 8
Gewichtungssumme Gesamt: 100
Vergabekriterien
Kriterium: 1. A) Projekteinschätzung - Grundsätzliche Herangehensweise an die Projektabwicklung in Bezug auf den Bestand und geplante Bauvorhaben. (30)
2. A) Projekteinschätzung - Vorgesehene Abfolge der Projektentwicklung (15)
3. A) Projekteinschätzung - Zeitkonzept bzgl. der Ausführung der zu vergebenen Planungsleistungen (20)
4. A) Projekteinschätzung - Sicherstellung von gestalterischen und ästhetischen Aspekten im Planungsprozess (15)
5. B) Honorar - Honorarmittlung im Rahmen der HOAI (inkl. Nebenkosten) (12)
6. B) Honorar - Gesamte besondere Leistungen (8)
7. Bewertungssumme gesamt (100)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Jerowski-Senger
Internetadresse: www.duisburg.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.duisburg.de/stadtentwicklung 🌏
Name: Stadt Duisburg Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement Sachgebiet 61-31-2
Kontaktperson: 1
URL für weitere Informationen: www.duisburg.de/stadtentwicklung 🌏
Name: Stadt Duisburg – Submissionsstelle
Postanschrift: Friedrich-Wilhelm-Str. 96
Kontaktperson: 3
Frau Tebart, Frau Lusczymak, Herrn Arndt
Telefon: +49 2032833-144/199/311 📞
E-Mail: submissionsstelle@stadt-duisburg.de 📧
Fax: +49 2032833400 📠
URL der Dokumente: www.duisburg.de/submissionen 🌏
Kontaktperson: Frau Tebart
Telefon: +49 2032833144 📞
URL der Teilnahme: www. duisburg.de/submissionen 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Portsmouthplatz 2108/1438 / Nummer 2013-0468
Zusätzliche Informationen
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen
Die Verdingungsunterlagen können bei der Submissionsstelle der Stadt Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Straße 96, 47051 Duisburg,
Telefon: +49 2032833144, Telefax: +49 2032833400 unter Angabe der Nummer 2013-0468 angefordert werden.
Die Gestaltung des Portsmouthplatzes ist eine beantragte Fördermaßnahmen im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt. Die Förderrichtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen zur Stadtentwicklung und Stadterneuerung (Förderrichtlinien Stadterneuerung 2008), bekannt gegeben im Runderlass des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22.10.2008 - V.5 – 40.01 sowie die Fristen zur Einreichung und Konkretisierung
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(Qualifizierung der Antragsunterlagen) der Bezirksregierung Düsseldorf sind zu beachten und einzuhalten.
Fehlende Erklärungen und Nachweise können auf Verlangen des Auftragebers bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Frist nachgereicht werden. Nach fruchtlosem Ablauf der Frist erfolgt ein Ausschluss. Diese Regelung greift sowohl für die Teilnahmeanträge als auch für die Angebote.
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Bietergemeinschaften sind nur zulässig, sofern jedem der beteiligten Unternehmen für sich eine Teilnahme an der Ausschreibung mit einem eigenständigen Angebot aufgrund seiner betrieblichen oder geschäftlichen Verhältnisse nicht möglich ist und erst der Zusammenschluss zu einer Bietergemeinschaft die Unternehmen in die Lage versetzt, sich an der Ausschreibung zu beteiligen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Cecilienallee 2
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gem. GWB § 107 ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, sofern:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 237-412148 (2013-11-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-05-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 260 235,58 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Duisburg, Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement
Kontakt
E-Mail: portsmouthplatz@duisburg.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-05-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-06-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 108-190622
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 237-412148
ABl. S-Ausgabe: 108
Zusätzliche Informationen
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, der Lieferung bzw. der Dienstleistung: (a) Bauleistung.

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Duisburg

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Grundsätzliche herangehensweise (30 %)
2. Vorgesehene Abfolge in der Projektabwicklung (15 %)
3. Zeitkonzept (20 %)
4. Sicherstellung von gestalterischen Aspekten (15 %)
5. Honorarermittlung (12 %)
6. Besondere Leistungen (8%)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-05-21 📅
Name: Grontmij GmbH
Postanschrift: Quantiusstraße 21
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53115
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: bonn@grontmij.de 📧
Internetadresse: www.grontmij.de 🌏

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Jerwoski-Senger
Quelle: OJS 2014/S 108-190622 (2014-05-27)