Ingenieurleistungen für die Beseitigung der Bahnübergänge Langenweg und Bregenzer Straße in Lindau, Objektplanung nach Teil 3, Abschnitt 4 Verkehrsanlagen und Besondere Leistungen nach Anlage 13, jeweils nach HOAI, Ausgabe 2013

Stadt Lindau (Bodensee)

Die Stadt Lindau (B) beabsichtigt – gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG – die beiden bestehenden Bahnübergänge in Bahn-km 1,691 (BÜ Langenweg) und in Bahn-km 1,975 (BÜ Bregenzer Straße) der Bahnstrecke 5420 Lindau Hbf. – Lindau-Reutin – Bundesgrenze Österreich im Zuge des Langenwegs (Ortsstraße) und der Bregenzer Straße (Ortsstraße) zu beseitigen. Dabei soll die Ortsstraße „Langenweg“ höhenfrei unter der Bahnlinie geführt werden und an die innerörtliche Hauptverkehrsstraße „Kolpingstraße“ (Ortsdurchfahrt im Zuge der St 2375) mit einem neuen Kreisverkehr angeschlossen werden. Die Ortsstraße „Bregenzer Straße“ wird im Kreuzungsbereich mit der Bahnlinie für den KFZ-Verkehr aufgelassen. Lediglich der Fußgänger- und Radverkehr sowie der Verkehr für Rettungsfahrzeuge wird dort noch aufrechterhalten und ebenfalls höhenfrei unter der Bahnlinie geführt.
Im Auftrag der Stadt Lindau (B) soll dazu:
— die Objektplanung nach Teil 3, Abschnitt 4 Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 5 mit 9 sowie Besondere Leistungen nach Anlage 13, jeweils nach HOAI, Ausgabe 2013 für die Straßenverkehrsanlage im Zuge des Langenwegs, der Bregenzer Straße, der Kolpingstraße (St 2375) und der Hundweilerstraße in Lindau (B) einschließlich aller Anschlüsse erbracht werden. Neben den Planungsleistungen sind im Zusammenhang mit der vorliegenden Kreuzungsvereinbarung nach § 5 Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG) auch die damit zusammenhängenden Verwaltungsaufgaben wie z. B. die Zusammenstellung der sog. Kostenmasse und deren Verteilung auf die einzelnen Kostenträger zu erbringen, die ebenfalls als Besondere Leistungen nach Anlage 13 HOAI, Ausgabe 2013 beauftragt werden.
Sämtliche Ingenieurleistungen sind in enger Abstimmung mit der Stadt Lindau (B), der DB Netz AG und den Spartenträgern durchzuführen. Nachweisbare Erfahrungen mit Planungen, Baumaßnahmen und einschlägigen Verwaltungsaufgaben im Zusammenhang mit Kreuzungsmaßnahmen von Verkehrsanlagen mit Betriebsstrecken der DB AG sind notwendig und Voraussetzung für die Beauftragung mit den vorliegenden Ingenieurleistungen.
Durch die Höhenfreimachung der beiden bestehenden Bahnübergänge im Zuge des Langenwegs und der Bregenzer Straße soll die verkehrliche und sicherheitstechnische Situation sowohl im Zuge der stark belasteten Bahnstrecke als auch im Zuge der beiden wichtigen städtischen Straßen entscheidend verbessert werden.
Die Planungsleistungen im Auftragsbereich der DB Netz AG, das sind die Objekt- und Tragwerksplanungen für die beiden Eisenbahnüberführungen und die Bahnübergangsbeseitigungen werden von der DB Netz AG durchgeführt und sind nicht Gegenstand des vorliegenden Dienstleistungsauftrags.
Die zur Einleitung der planungsrechtlichen Genehmigung nach § 18 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) erforderliche Objektplanung nach Teil 3, Abschnitt 4 Verkehrsanlagen mit den Leistungsphasen 1 mit 4 liegt bei der Stadt Lindau (B) vor und kann vom Bewerber ab der Veröffentlichung der vorliegenden Auftragsbekanntmachung in wesentlichen Teilen als pdf-Dokument über den FTP-Server der Stadt Lindau eingesehen oder heruntergeladen werden. Die Zugangsdaten dazu müssen vom Bewerber über E-Mail an die Adresse „tiefbau@lindau.de“ angefordert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-01-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-11-29.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-11-29 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-11-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Es ist beabsichtigt mit den unter Ziff. II.1.5 näher bezeichneten Ingenieurleistungen ein mit diesen Planungsleistungen und den Verwaltungsaufgaben im Zusammenhang mit Kreuzungsmaßnahmen von Verkehrsanlagen mit Betriebsstrecken der DB Netz AG erfahrenes Planungsbüro oder auch eine Bewerbergemeinschaft bestehend aus Büroeinheiten von Ingenieuren auf der Grundlage der HOAI, Ausgabe 2013 zu beauftragen.Der Auftrag umfasst zunächst die Objektplanungsarbeiten nach Teil 3, Abschnitt 4 Verkehrsanlagen mit den Leistungsphasen 5 und 6 einschließlich von damit zusammenhängenden Verwaltungsaufgaben zur Erstellung der Finanzierungs- und Baurechtsunterlagen für die Eisenbahnkreuzungsmaßnahme. Diese Leistungen sind sehr dringlich und müssen bis zum 30.6.2014 fertiggestellt werden. Die Stadt Lindau (B) wird über die Vergabe der weiteren Leistungsphasen 7, 8 und 9 im Leistungsbild nach § 47 Verkehrsanlagen und die Vergabe der Örtliche Bauüberwachung als Besondere Leistung nach Anlage 13, jeweils nach HOAI, Ausgabe 2013 erst nach Vorliegen der Finanzierungszusage des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Freistaates Bayern entscheiden. Der Abruf dieser restlichen Leistungsphasen und der Örtlichen Bauüberwachung wird optional vereinbart. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der optional zu erbringenden Dienstleistung besteht nicht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Lindau (Bodensee)
Postanschrift: Bregenzer Straße 8
Postleitzahl: 88131
Postort: Lindau (Bodensee)
Kontakt
Internetadresse: http://www.lindau.de 🌏
E-Mail: tiefbau@lindau.de 📧
Telefon: +49 8382918650 📞
Fax: +49 8382918391 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-11-29 📅
Einreichungsfrist: 2014-01-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 234-406292
ABl. S-Ausgabe: 234
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbung ist zwingend unter Verwendung eines „Bewerbungsbogen mit Teilnahmeantrag“ vorzunehmen, indem die in der Auftragsbekanntmachung geforderten Erklärungen, Auskünfte, Nachweise und Informationen einzutragen und mit den erbetenen Anlagen zu belegen sind. Dieser „Bewerbungsbogen mit Teilnahmeantrag“ und weitere Formulare können über den FTP-Server der Stadt Lindau heruntergeladen werden. Die Zugangsdaten dazu müssen bei der Kontaktstelle unter der dort angegebenen E-Mail: tiefbau@lindau.de angefordert werden. Dieser „Bewerbungsbogen mit Teilnahmeantrag“ ist unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte „Bewerbungsbogen mit Teilnahmeantrag“ bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit zur Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Lindau (B) beabsichtigt – gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG – die beiden bestehenden Bahnübergänge in Bahn-km 1,691 (BÜ Langenweg) und in Bahn-km 1,975 (BÜ Bregenzer Straße) der Bahnstrecke 5420 Lindau Hbf. – Lindau-Reutin – Bundesgrenze Österreich im Zuge des Langenwegs (Ortsstraße) und der Bregenzer Straße (Ortsstraße) zu beseitigen. Dabei soll die Ortsstraße „Langenweg“ höhenfrei unter der Bahnlinie geführt werden und an die innerörtliche Hauptverkehrsstraße „Kolpingstraße“ (Ortsdurchfahrt im Zuge der St 2375) mit einem neuen Kreisverkehr angeschlossen werden. Die Ortsstraße „Bregenzer Straße“ wird im Kreuzungsbereich mit der Bahnlinie für den KFZ-Verkehr aufgelassen. Lediglich der Fußgänger- und Radverkehr sowie der Verkehr für Rettungsfahrzeuge wird dort noch aufrechterhalten und ebenfalls höhenfrei unter der Bahnlinie geführt.
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Im Auftrag der Stadt Lindau (B) soll dazu:
— die Objektplanung nach Teil 3, Abschnitt 4 Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 5 mit 9 sowie Besondere Leistungen nach Anlage 13, jeweils nach HOAI, Ausgabe 2013 für die Straßenverkehrsanlage im Zuge des Langenwegs, der Bregenzer Straße, der Kolpingstraße (St 2375) und der Hundweilerstraße in Lindau (B) einschließlich aller Anschlüsse erbracht werden. Neben den Planungsleistungen sind im Zusammenhang mit der vorliegenden Kreuzungsvereinbarung nach § 5 Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG) auch die damit zusammenhängenden Verwaltungsaufgaben wie z. B. die Zusammenstellung der sog. Kostenmasse und deren Verteilung auf die einzelnen Kostenträger zu erbringen, die ebenfalls als Besondere Leistungen nach Anlage 13 HOAI, Ausgabe 2013 beauftragt werden.
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Sämtliche Ingenieurleistungen sind in enger Abstimmung mit der Stadt Lindau (B), der DB Netz AG und den Spartenträgern durchzuführen. Nachweisbare Erfahrungen mit Planungen, Baumaßnahmen und einschlägigen Verwaltungsaufgaben im Zusammenhang mit Kreuzungsmaßnahmen von Verkehrsanlagen mit Betriebsstrecken der DB AG sind notwendig und Voraussetzung für die Beauftragung mit den vorliegenden Ingenieurleistungen.
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Durch die Höhenfreimachung der beiden bestehenden Bahnübergänge im Zuge des Langenwegs und der Bregenzer Straße soll die verkehrliche und sicherheitstechnische Situation sowohl im Zuge der stark belasteten Bahnstrecke als auch im Zuge der beiden wichtigen städtischen Straßen entscheidend verbessert werden.
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Die Planungsleistungen im Auftragsbereich der DB Netz AG, das sind die Objekt- und Tragwerksplanungen für die beiden Eisenbahnüberführungen und die Bahnübergangsbeseitigungen werden von der DB Netz AG durchgeführt und sind nicht Gegenstand des vorliegenden Dienstleistungsauftrags.
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Die zur Einleitung der planungsrechtlichen Genehmigung nach § 18 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) erforderliche Objektplanung nach Teil 3, Abschnitt 4 Verkehrsanlagen mit den Leistungsphasen 1 mit 4 liegt bei der Stadt Lindau (B) vor und kann vom Bewerber ab der Veröffentlichung der vorliegenden Auftragsbekanntmachung in wesentlichen Teilen als pdf-Dokument über den FTP-Server der Stadt Lindau eingesehen oder heruntergeladen werden. Die Zugangsdaten dazu müssen vom Bewerber über E-Mail an die Adresse „tiefbau@lindau.de“ angefordert werden.
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Menge oder Umfang:
Es ist beabsichtigt mit den unter Ziff. II.1.5 näher bezeichneten Ingenieurleistungen ein mit diesen Planungsleistungen und den Verwaltungsaufgaben im Zusammenhang mit Kreuzungsmaßnahmen von Verkehrsanlagen mit Betriebsstrecken der DB Netz AG erfahrenes Planungsbüro oder auch eine Bewerbergemeinschaft bestehend aus Büroeinheiten von Ingenieuren auf der Grundlage der HOAI, Ausgabe 2013 zu beauftragen.
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Der Auftrag umfasst zunächst die Objektplanungsarbeiten nach Teil 3, Abschnitt 4 Verkehrsanlagen mit den Leistungsphasen 5 und 6 einschließlich von damit zusammenhängenden Verwaltungsaufgaben zur Erstellung der Finanzierungs- und Baurechtsunterlagen für die Eisenbahnkreuzungsmaßnahme. Diese Leistungen sind sehr dringlich und müssen bis zum 30.6.2014 fertiggestellt werden. Die Stadt Lindau (B) wird über die Vergabe der weiteren Leistungsphasen 7, 8 und 9 im Leistungsbild nach § 47 Verkehrsanlagen und die Vergabe der Örtliche Bauüberwachung als Besondere Leistung nach Anlage 13, jeweils nach HOAI, Ausgabe 2013 erst nach Vorliegen der Finanzierungszusage des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Freistaates Bayern entscheiden. Der Abruf dieser restlichen Leistungsphasen und der Örtlichen Bauüberwachung wird optional vereinbart. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der optional zu erbringenden Dienstleistung besteht nicht.
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Beschreibung der Optionen:
Die Vergabe der Leistungsphasen 7, 8 und 9 im Leistungsbild nach § 47 Verkehrsanlagen und die Örtliche Bauüberwachung als Besondere Leistung nach Anlage 13, jeweils nach HOAI, Ausgabe 2013 ist als Option vorgesehen. Der Auftragnehmer ist im Fall des Abrufes verpflichtet, diese Leistungen zu erbringen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der optional zu erbringenden Leistungen besteht nicht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Erfüllungsort für die Leistung des Auftragnehmers ist der Sitz des Auftraggebers – das Stadtbauamt der Stadt Lindau (B) – soweit die Leistungen dort zu erbringen sind. Im Übrigen die Baustelle, das ist die neue Verkehrsanlage im Zuge des Langenwegs, der Bregenzer Straße und der Kolpingstraße in Lindau (B).
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 sowie Abs. 9 lit. a-d VOF. Unrichtige Auskünfte können zum Ausschluss des Bewerbers führen,
— Angabe von rechtlichen und/oder wirtschaftlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen,
— Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachlichen Voraussetzungen für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfall die Vorgaben des Art. 2 BauKaG erfüllt sind,
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— Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Unternehmens und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Bewerber von jungen oder neugegründeten Unternehmen können ihre wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit durch andere geeignet erscheinende Nachweise erbringen (z. B. durch eine Bankerklärung, bei einer GmbH mit der Höhe des Gesellschaftskapitals oder durch Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.),
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— Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen. Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz) als auch für die fragliche Niederlassung zu erstellen,
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— Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte des/der Bewerbers/Bewerbergemeinschaft und/oder der Kapazitäten anderer Unternehmen, gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1 (Berufliche Befähigung),
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— Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Gewährleistung der Qualität und der Kommunikation mit dem Auftraggeber und den weiteren Planungsbeteiligten während der Planungs- und Bauphase,
— Erklärung des Bewerbers, welche Teile des Auftrags unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen,
— Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese vor Zuschlagserteilung zu benennen. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung nachzureichen.
Mindeststandards:
Nicht erwünscht sind umfangreiche Referenzunterlagen, Prospekte und anderes Material, das normalerweise für Werbungszwecke verwendet wird.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Auflistung und Angabe der Qualifikation des/der Projektverantwortlichen, der Mitarbeiter am Projekt, Nachweise zu deren Berufszulassungen und Befähigung sowie ein Organigramm dieser Beschäftigten, derer sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bei der Erfüllung des Dienstleistungsauftrags bedienen will. Dabei soll auch die Funktion dieser Personen dargestellt werden, die diesen bei der Abwicklung der zu vergebenden Dienstleistung zugewiesen werden soll, wie z. B. Projektleiter, stellvertretender Projektleiter oder auch Mitarbeiter am Projekt. Der Nachweis der fachlichen Eignung soll durch eine kurze Darstellung des beruflichen Werdegangs, der erworbenen Qualifikationen und der Benennung der Funktion und Leistung bei Projektreferenzen der letzten 10 Jahre, die mit der zur vergebenden Dienstleistung in Aufgabenstellung, Umfang und ingenieurmäßigen Anspruch vergleichbar sind, erbracht werden. Dazu gehören auch Leistungen, die diese Personen während ihrer Zugehörigkeit bei anderen Büros erbracht haben.
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— Benenung und Beschreibung von drei Referenzprojekten, die vom Bewerber in den letzten 5 Jahren erbracht wurden (aus abgeschlossenen und/oder laufenden Projekten), die mit der zu vergebenden Dienstleistung in Aufgabenstellung, Umfang und ingenieurmäßigen Anspruch vergleichbar sind.
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— — Referenzprojekt 1: Nachweis der Grundkompetenz:
Objektplanung nach Teil 3, Abschnitt 4 Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 5 mit 8 einschließlich der Örtlichen Bauüberwachung als Besondere Leistung nach HOAI, Ausgabe 2013 eines Umbaus oder Neubaus einer hochbelasteten innerstädtischen Hauptverkehrsstraße, die im Zusammenhang mit der Beseitigung eines Bahnübergangs als höhenfreie Kreuzung mit einer Betriebsstrecke der DB AG oder eines vergleichbaren Bahnbetreibers errichtet wurde mit Anschluss dieser Verkehrsanlage an bestehende Ortsstraßen mittels höhengleichen Knotenpunkten unter Aufrechterhaltung der notwendigen Verkehrsbeziehungen während der Bauzeit.
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— — Referenzprojekt 2:
Objektplanung nach Teil 3, Abschnitt 4 Verkehrsanlagen, Leistungsphasen 5 mit 8 einschließlich der Örtlichen Bauüberwachung als Besondere Leistung nach HOAI, Ausgabe 2013 eines Umbaus oder Neubaus einer hochbelasteten, innerstädtischen Hauptverkehrsstraße mit einer Knotenpunktsausbildung als Kreisverkehr und geforderter kurzen Bauzeit.
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— — Referenzprojekt 3:
Beschreibung der erbrachten Verwaltungstätigkeit für einen öffentlich-rechtlichen Baulastträger als Beteiligter an einer Maßnahme nach §§ 3, 13 Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG). In der Referenz sollen die einzelnen durchgeführten Arbeitsschritte bei der Erbringung der Bauherrnaufgabe für einen kreuzungsbeteiligten, öffentlich-rechtlichen Baulastträger aufgezeigt und beschrieben werden. Das Vorgehen des Bewerbers bei den aufgezeigten Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Vollzug einer Kreuzungsvereinbarung nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG) samt Kreuzungsheft (EKrG-Richtlinie 2000) und die Wirksamkeit der geleisteten Verwaltungstätigkeit wird von der Vergabestelle durch Rückfrage beim genannten Auftraggeber überprüft.
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Bei den Referenzprojekten wird im Einzelnen gefordert: Projektbezeichnung, Kurzbeschreibung des Referenzprojektes mit den wesentlichen Merkmalen der Verkehrsanlage, öffentlicher Baulastträger, bei Kreuzungsmaßnahmen mit Schienenwegen Angaben über die generelle Kostenteilung und die verwaltungsmäßige Abwicklung der Maßnahme, Name des öffentlichen Auftraggebers mit Nennung eines Ansprechpartners, Planungs- und Bauzeit, erbrachte Leistungsphasen nach HOAI, Anrechenbare Kosten (netto) nach DIN 276, vereinbarte Honorarzone, erbrachte Besondere Leistungen, Bescheinigung der erbrachten Leistung mit Beurteilung der Kosten- und Termintreue durch den Auftraggeber.
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Es können zusätzlich bis zu drei DIN A 4 Blätter mit weiteren für den Auftraggeber interessanten Projektangaben wie z. B. besondere Aufgabenstellung, Darstellung besonderer Lösungsansätze und -methodik, Vorgehensweise bei der Erbringung der Ausführungsplanung - auch im Zusammenhang mit den beteiligten Spartenträgern, der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, der Bauoberleitung, der Örtlichen Bauüberwachung und der Unterstützung des öffentlichen Auftraggebers bei der Erfüllung seiner Bauherrnaufgaben. Der Auftraggeber behält sich vor die Zufriedenheit des angegebenen Auftraggebers bei der Abwicklung der Referenzprojekte abzufragen.
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— Erklärung des Bewerbers zu Ausstattung, Gerät und technischer Ausrüstung, über die der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Dienstleistung verfügen wird.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung über 2,5 Mio. EUR für Personenschäden sowie über 2,5 Mio. EUR für Sachschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Mit dem Auftragnehmer wird ein Dienstleistungsvertrag einschließlich Allgemeiner Vertragsbestimmungen (AVB) auf der Grundlage der entsprechenden Vertragsmuster des VHF Bayern – Stand 10.2012, herausgegeben von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, abgeschlossen.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem „Bewerbungsbogen mit Teilnahmeantrag“ eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Vertragsgrundlage werden das entsprechende Vertragsmuster des VHF Bayern - Stand Oktober 2012 sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) des Auftraggebers (siehe VI.3). Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber führt ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durch. Er bewertet die Bewerbungen anhand einer differenzierten Bewertung der unter III.2.2 und III.2.3 aufgeführten Eignungskriterien. Die Bewertung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs schließt ab mit der Bildung einer Rangfolge. Die Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zum Verhandlungsverfahren eingeladen. Bei ausreichend eingegangenen und qualifizierten Bewerbungen werden mindestens 3 und höchstens 5 Bewerber eingeladen, die die höchste Punktzahl erreicht haben. Für den Fall, dass mehrere einzuladende Bewerber gleichermaßen die Anforderungen erfüllen (Punktegleichstand) wird die Auswahl unter diesen durch das Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). Hinweise zum Bewerbungsverfahren mit Angabe der Wichtungszahlen für die einzelnen Eignungskriterien sind unter Ziff. 4 des „Bewerbungsbogen mit Teilnahmeantrag“ angegeben.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stadt Lindau (Bodensee), Tiefbau und Städtische Betriebe, Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B)
Herrn Kai Kattau

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-04-01 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbung ist zwingend unter Verwendung eines „Bewerbungsbogen mit Teilnahmeantrag“ vorzunehmen, indem die in der Auftragsbekanntmachung geforderten Erklärungen, Auskünfte, Nachweise und Informationen einzutragen und mit den erbetenen Anlagen zu belegen sind. Dieser „Bewerbungsbogen mit Teilnahmeantrag“ und weitere Formulare können über den FTP-Server der Stadt Lindau heruntergeladen werden. Die Zugangsdaten dazu müssen bei der Kontaktstelle unter der dort angegebenen E-Mail: tiefbau@lindau.de angefordert werden.
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Dieser „Bewerbungsbogen mit Teilnahmeantrag“ ist unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte „Bewerbungsbogen mit Teilnahmeantrag“ bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit zur Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762847 📞
Internetadresse: http://www.regierung.oberbayern.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2013/S 234-406292 (2013-11-29)