Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim - Generalsanierung 2. Bauabschnitt einschl. Tiefgaragen-Sanierung

Stadt Rosenheim, Dezernat VI

Zu vergeben sind die Leistungen der Projektsteuerung in Anlehnung an die AHO § 205 für die Generalsanierung, insbesondere Brandschutzmaßnahmen, die Sanierung der Haustechnischen Anlagen sowie der Bühnentechnik des Kultur- und Kongresszentrums Rosenheim und der darunterliegenden Tiefgarage. Zudem sind elektro- und raumakustische Verbesserungen für das Sprechtheater und Kongressveranstaltungen erforderlich.
Die Stadthalle (Bauteil A des Kultur- und Kongresszentrums) wurde in den Jahren 1979-1982 errichtet. Nach 30 Betriebsjahren sind insbesondere die technischen Ausrüstungen erneuerungsbedürftig. Im Brandschutz führen insbesondere neue Vorschriften und veraltete technische Ausrüstungen zu einem kurzfristigen Sanierungsbedarf.
Das Bauteil B der Gesamtanlage wurde 1997 errichtet und enthält Kongressräume. In diesem Bauteil sind sicherheitstechnisch erforderliche Anlagen zu erneuern.
Im Rahmen einer ersten Sanierung während der Jahre 2002-2007 wurden wesentliche sicherheitsrelevante Maßnahmen wie die Erneuerung der Niederspannungshauptverteilung als auch Maßnahmen, die das Erscheinungsbild deutlich verbessern, ausgeführt. Die noch ausstehenden Maßnahmen wurden in die nun anstehende zweite Bauphase geschoben, die Baumaßnahme hat schon begonnen.
Für die Maßnahme war die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes erforderlich. Die Konsequenzen aus dem Brandschutzkonzept wurden in die Baumaßnahme Generalinstandsetzung integriert, mittlerweile liegt eine Kostenberechnung vor.
Falls durch die baulichen Gegebenheiten der ursprünglich geforderte Genehmigungszustand nicht mehr erreicht werden kann, werden genehmigungspflichtige Abweichungen notwendig, die durch Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen werden müssen, welche mit der Prüfungsbehörde im Einzelfall abzustimmen sind. Die Möglichkeiten des Bestandsschutzes werden bei der Beurteilung berücksichtigt.
Bei den bisherigen Untersuchungen wurde auch festgestellt, dass verschiedene Arbeitsbereiche im Untergeschoß aufgrund von brandschutz- und arbeitsrechtlichen Vorgaben umzubauen oder zu verlegen sind.
Die Gesamtanlage ist für über 3.000 Besucher konzipiert und enthält (zzgl. Nebenräume):
- einen großen Saal (mit Foyer 1.216 m², 1400 Plätze)
- einen in drei Säle (130 m², 480 m² und 810 m²) unterteilbaren Saal samt Foyers
- Restaurant mit Küche.
Der große Saal verfügt über eine Mittelbühne mit zwei Szenenflächen, höhenverstellbaren Bühnen-Podien sowie einen Orchestergraben für 45 Musiker.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-04-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-03-28.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-03-28 Auftragsbekanntmachung
2014-01-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge