Laborautomationssystem (LAS) zur Neuausstattung des Zentrallabors des Universitätsklinikums Halle (Saale)

Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR Kaufmännische Direktion

Das UKH versorgt mit ca. 1.100 Betten in 25 Kliniken und 3 zahnärztlichen Polikliniken jährlich etwa 38 500 stationäre und 120 000 ambulante Patienten. Das Zentrallabor als diagnostischer Dienstleister des UKH ist das einzige Labor am Klinikum mit einem 24 h-Betrieb an 365 Tagen im Jahr. Jährlich werden 2,5 Mio. Analysen aus den Bereichen klinische Chemie mit spezieller Proteinanalytik, Immunchemie, Hämostaseologie und Hämatologie erbracht. Das Zentrallabor des UKH bezieht im Jahr 2014 ein neu erbautes Funktionsgebäude und strebt in diesem Zusammenhang die Modernisierung der Laborausstattung an. Ziel ist ein optimaler Automations- und höchstmöglicher Konsolidierungsgrad für alle ausgeschriebenen Leistungen mit optimierter Gesamtwirtschaftlichkeit. Die Neuausstattung beinhaltet die Etablierung eines LAS mit Modulen für Prä- und Postanalytik sowie Probentransfer und Analysensystemen für die Bereiche Klinische Chemie, Immunchemie und Hämostaseologie. Optional ist die Infektionsserologie (inkl. Spenderuntersuchung in der Transfusionsmedizin unter Berücksichtigung geltender gesetzlicher Vorgaben und PEI-Zulassung) Bestandteil des Auftrages. Detailliert bedeutet dies: LAS mit integrierter Zentrifugation (mit Kühlfunktion), Probensortierung und -verteilung, Probentransfer, Aliquotierung für die Klinische Chemie, Immunchemie, Hämostaseologie und Infektionsserologie (optional), inkl. Probenlagerung und Möglichkeit für die Bearbeitung von Online -Nachforderungen. Die klinische Chemie umfasst neben den Standardanalyten auch die spezielle Proteinanalytik und das therapeutische Drug Monitoring. Die Kapazitätsreserve der immunchemischen Analyser sollte so bemessen sein, dass auch die optionale Infektionsserologie integriert werden kann. Ein verschleppungsfreies Pipettieren ist notwendig. Die Analyser der Hämostaseologie müssen die automatische Erkennung der Probenqualität (HIL-Check) und der Röhrchenfüllung sowie die Möglichkeit zur Bearbeitung von Spezialgerinnung beinhalten. Es ist für alle Analyser ein Modus zur Handhabung von pädiatrischen Proben mit geringen Probenvolumina erforderlich. Die Ausschreibung beinhaltet die IT-Anbindung des LAS und dessen Einzelkomponenten an das Laborinformationssystem (LIS). Weiterhin gehören zum Leistungsumfang die Ausstattung des Zentrallabors mit den benötigten Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren und sonstigen Verbrauchsmaterialien, die Chargenverwaltung über ein IT-gestütztes System sowie die Installation der erforderlichen Hard- und Software. Der Bieter hat die Betriebsbereitschaft der Geräte und die Durchführung von Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen sicherzustellen. Es wird erwartet, dass der Bieter für folgende Bereiche Konzepte erarbeitet und eingehend darlegt: - Konsolidierung und Automation (mit Workflow) inkl. Backup-Konzept - LAS-Anbindung ans LIS inkl. IT-Backup-Konzept für den Ausfall einzelner Teilkomponenten des LAS, - Medienversorgung, - Wartung und Service, - Verarbeitung unterschiedlicher Röhrchenformate, - Qualitätskontrolle,- Migration des Zentrallabors und Mitarbeiterschulung, - Personalbedarf, - Automatisierte Probenlagerung und online- Nachforderungsmanagement, - Steigerung der Wirtschaftlichkeit,- Gerätekonzept.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-01-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-12-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-12-13 Auftragsbekanntmachung
2015-03-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2023-01-03 Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Auftragsbekanntmachung (2013-12-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Diagnostikausrüstung
Menge oder Umfang: Siehe Ziffer II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Unbestimmt
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Diagnostikausrüstung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR Kaufmännische Direktion
Postanschrift: Ernst-Grube-Straße 30
Postleitzahl: 06120
Postort: Halle (Saale)
Kontakt
E-Mail: vergabe@uk-halle.de 📧
Telefon: +49 3455575020 📞
Fax: +49 3455571603 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-13 📅
Einreichungsfrist: 2014-01-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 244-424355
ABl. S-Ausgabe: 244
Zusätzliche Informationen
ACHTUNG! Es handelt sich bei der Bekanntmachung um eine Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrages zum genannten Verfahren. Hierfür sind zwingend die Unterlagen zum Teilnahmeantrag bei der Vergabestelle abzufordern und anzuwenden.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das UKH versorgt mit ca. 1.100 Betten in 25 Kliniken und 3 zahnärztlichen Polikliniken jährlich etwa 38 500 stationäre und 120 000 ambulante Patienten. Das Zentrallabor als diagnostischer Dienstleister des UKH ist das einzige Labor am Klinikum mit einem 24 h-Betrieb an 365 Tagen im Jahr. Jährlich werden 2,5 Mio. Analysen aus den Bereichen klinische Chemie mit spezieller Proteinanalytik, Immunchemie, Hämostaseologie und Hämatologie erbracht. Das Zentrallabor des UKH bezieht im Jahr 2014 ein neu erbautes Funktionsgebäude und strebt in diesem Zusammenhang die Modernisierung der Laborausstattung an. Ziel ist ein optimaler Automations- und höchstmöglicher Konsolidierungsgrad für alle ausgeschriebenen Leistungen mit optimierter Gesamtwirtschaftlichkeit. Die Neuausstattung beinhaltet die Etablierung eines LAS mit Modulen für Prä- und Postanalytik sowie Probentransfer und Analysensystemen für die Bereiche Klinische Chemie, Immunchemie und Hämostaseologie. Optional ist die Infektionsserologie (inkl. Spenderuntersuchung in der Transfusionsmedizin unter Berücksichtigung geltender gesetzlicher Vorgaben und PEI-Zulassung) Bestandteil des Auftrages. Detailliert bedeutet dies: LAS mit integrierter Zentrifugation (mit Kühlfunktion), Probensortierung und -verteilung, Probentransfer, Aliquotierung für die Klinische Chemie, Immunchemie, Hämostaseologie und Infektionsserologie (optional), inkl. Probenlagerung und Möglichkeit für die Bearbeitung von Online -Nachforderungen. Die klinische Chemie umfasst neben den Standardanalyten auch die spezielle Proteinanalytik und das therapeutische Drug Monitoring. Die Kapazitätsreserve der immunchemischen Analyser sollte so bemessen sein, dass auch die optionale Infektionsserologie integriert werden kann. Ein verschleppungsfreies Pipettieren ist notwendig. Die Analyser der Hämostaseologie müssen die automatische Erkennung der Probenqualität (HIL-Check) und der Röhrchenfüllung sowie die Möglichkeit zur Bearbeitung von Spezialgerinnung beinhalten. Es ist für alle Analyser ein Modus zur Handhabung von pädiatrischen Proben mit geringen Probenvolumina erforderlich. Die Ausschreibung beinhaltet die IT-Anbindung des LAS und dessen Einzelkomponenten an das Laborinformationssystem (LIS). Weiterhin gehören zum Leistungsumfang die Ausstattung des Zentrallabors mit den benötigten Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren und sonstigen Verbrauchsmaterialien, die Chargenverwaltung über ein IT-gestütztes System sowie die Installation der erforderlichen Hard- und Software. Der Bieter hat die Betriebsbereitschaft der Geräte und die Durchführung von Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen sicherzustellen. Es wird erwartet, dass der Bieter für folgende Bereiche Konzepte erarbeitet und eingehend darlegt: - Konsolidierung und Automation (mit Workflow) inkl. Backup-Konzept - LAS-Anbindung ans LIS inkl. IT-Backup-Konzept für den Ausfall einzelner Teilkomponenten des LAS, - Medienversorgung, - Wartung und Service, - Verarbeitung unterschiedlicher Röhrchenformate, - Qualitätskontrolle,- Migration des Zentrallabors und Mitarbeiterschulung, - Personalbedarf, - Automatisierte Probenlagerung und online- Nachforderungsmanagement, - Steigerung der Wirtschaftlichkeit,- Gerätekonzept.
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Es werden Varianten akzeptiert
Beschreibung der Optionen:
Infektionsserologie.
Verlängerungsoption 2-fach jeweils um 12 Monate.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 60 Monate
Referenznummer: HAL_UK_025/2013
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Universitätsklinikum Halle Saale AöR;
Ernst-Grube-Straße 40;
06120 Halle (Saale).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. ausgefüllte und unterschriebene Erklärung zu „Angaben zum Teilnehmer"
2. ausgefüllter und unterschriebener Teilnahmeantrag
3. entweder
Nach § 6 Abs. 5 a) bis e) EG VOL/A ist zum Nachweis der unternehmensbezogenen Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit die Bescheinigung der Eintragung in das Unternehmer-Lieferanten-Verzeichnis der ABSt Sachsen-Anhalt (www.sachsen-anhalt.abst.de)
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oder zwingend folgende 2 Nachweise:
3.1 ausgefüllte und unterschriebene „Eigenerklärung über das Nichtvorliegen
von Ausschlussgründen nach § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A“
3.2 ausgefüllte und unterschriebene Bewerbererklärung des Landes Sachsen-Anhalt (Erklärung Abschnitt 2)
4. unterschriebene Verpflichtungserklärung zur Tariftreue gem. § 10 LVG LSA und Nachunternehmereinsatz gem. § 13 LVG LSA
5. unterschriebene Eigenerklärung zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen gem. § 12 LVG LSA
6. unterschriebene Vereinbarung über Kontrollen u. Sanktionen gem. §§ 17,18 LVG LSA
7. Sofern für Teilbereiche Subunternehmer/Nachunternehmer eingesetzt werden, ist die Anlage zum Nachunternehmereinsatz auszufüllen und unterschrieben beizufügen. Zusätzlich liegen von jedem Nachunternehmer die ausgefüllten Anlagen wie oben genannt von Nr. 3 bis Nr. 6 unterschrieben und ausgefüllt vor.
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8. Sofern sie eine Bietergemeinschaft bilden, ist die Anlage zur Bietergemeinschaft auszufüllen und unterschrieben beizufügen. Zusätzlich liegen von jedem Bieter der Bietergemeinschaft die ausgefüllten Anlagen wie oben genannt von Nr. 3 bis Nr. 6 unterschrieben und ausgefüllt vor.
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Der Teilnahmeantrag ist schriftlich unter Verwendung der vom Universitätsklinikum übersandten Teilnahmeunterlagen zu stellen. Alle Nachweise und Eigenerklärungen dürfen nicht älter als 3 Monate sein. Alle Eigenerklärungen sind rechtsverbindlich zu unterschreiben . Der Auftraggeber behält sich vor, geforderte und mit dem Teilnahmeantrag nicht vorgelegte Nachweise und Erklärungen unter Fristsetzung nachzufordern.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
9. Aktueller Nachweis einer Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung (des Versicherers) mit mindestens folgenden Deckungssummen: für Personenschäden 5.000.000 EUR mind. 2-fach maximiert und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) mit 1 000 000 EUR, mind. 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Oder zwingend folgende 2 Eigenerklärungen(9.1 und 9.2):
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9.1 Die unbedingte Erklärung des Bewerbers eine solche Versicherung abzuschließen .
Und
9.2 Erklärung der Versicherung zur Abschlussbereitschaft der unter Punkt 9 dieses Teilnah-meantrages genannten Versicherungsbedingungen bei Zuschlag.
10. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich solcher Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, bezogen jeweils auf die letzten 3 Geschäftsjahre.
11. Anzahl der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Auftragsgegenstand bzw. Geschäftsfeld/segment zum Stichtag 1.1.2014, mit Auflistung und Untergliederung der Mitarbeiteranzahl in Service /und-oder Support, Vertrieb, Produktion, Entwicklung und Hotline aufgelistet. Angaben jeweils bitte europaweit und separat für Deutschland.
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12. Referenzliste über alle vergleichbaren Referenzprojekte der letzen 3 Jahre bzgl. der geforderten Aufgabenstellung dieser Ausschreibung mit Angabe jeweils der Auftraggeber, Kontaktdaten (Adresse, Ansprechpartner, Telefonnummer), Zeitraum der Lieferung, Angabe über Zeitraum der Servicebetreuung, Art und Umfang der Leistung (unter Angabe der Mengen und Geräte die vergleichbar mit diesem Auftrag sind). Diese Liste ist vom Bewerber zu unterschreiben.
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13. Ausführliche Darstellung der 3 abgeschlossenen (in Bezug auf Gegenstand der Ausschreibung) vergleichbaren Referenzprojekte (technische Ausstattung eines Zentrallabors) gem. des Formulars des UKH gem. der Mindestanforderungen. Die Formulare sind vollständig auszufüllen.
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Es ist die Möglichkeit zu gewährleisten, die Leistungen im Echtbetrieb bei einem Referenzkunden zu besichtigen.
Der Auftraggeber behält sich vor, geforderte und mit dem Teilnahmeantrag nicht vorgelegte Nachweise und Erklärungen unter Fristsetzung nachzufordern.
Mindeststandards:
zu 12. die Referenzprojekte müssen innerhalb der letzen 3 Jahre abgeschlossen sein.
zu 13. Bewerber müssen mind. 3 Referenzprojekte in Krankenhäusern der Maximalversorgung in Europa und davon mindestens 2 in Deutschland innerhalb der letzten 3 Jahre abgeschlossen (Echtbetrieb aufgenommen) haben. Die im jeweiligen Referenzformular geforderte Mindestanzahl der Analysen und Mindestanforderungen an die Referenzen müssen erfüllt worden sein.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
14. Nachweis über die CE-/TüV - Zertifizierung des aktuellen Geräteportfolios bezogen auf den Auftragsgegenstand;
15. Angabe des Teilnehmers über das Vorhandensein einer relevanten Hotline;
16. Angabe der voraussichtlichen Lieferdauer des Gesamtsystems bis Inbetriebnahme ab Zuschlagserteilung;
17. gültiger Nachweis/Zertifizierung über ein Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 des Unternehmens oder Vergleichbares.
18. ausgefüllte und unterschriebene Anlage zur Vor-Ort-Besichtigung.
Der Auftraggeber behält sich vor, geforderte und mit dem Teilnahmeantrag nicht vorgelegte Nachweise und Erklärungen unter Fristsetzung nachzufordern.
Mindeststandards:
zu 15: Erreichbar und besetzt mindest. zu den üblichen Arbeitszeiten (Mo-Fr täglich 8 Stunden);
zu 16: Die Umsetzung im Routinebetrieb muss innerhalb von 16 Wochen nach Zuschlagserteilung abgeschlossen sein.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Nur öffentlicher Teilnahmeantrag. Es gelten für die Vergabeunterlagen die Bedingungen nach VOL und die Vergabeordnung des Landes Sachsen-Anhalt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zulässig. Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben:
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber in allen Belangen, die sich aus dem Auftrag ergeben, unwiderruflich rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 4
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Auswahlkriterien:
1.Risikoabdeckung 5 %;
2.Anzahl der Mitarbeiter: 5 %;
3.Gesamtanzahl aller Referenzen der letzten 3 Jahre: 5 %;
4.Referenz 1: 25 %;
5.Referenz 2: 25 %;
6.Referenz 3: 25 %;
7.Service-Hotline 5 %;
8.Lieferdauer 5 %.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR; Geschäftsbereich I, Submission/ Vergabestelle
Postanschrift: Magdeburger Str. 24
Postleitzahl: 06112
Kontaktperson: Frau Billert / Frau Haase
Name: Teilnahmeunterlagen sind per E-Mail unter vergabe@uk-halle.de abzufordern: Universitätsklinikum Halle Saale AöR, Geschäftsbereich I
Postort: Halle
Kontaktperson: Submission/ Vergabestelle
Name: Teilnahmeanträge sind in Papierform einzureichen an: Universitätsklinikum Halle Saale AöR, Geschäftsbereich I

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: HAL_UK_025/2013

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle (Saale)
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455141529 📞
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 107 Abs. 3 GWB. Dort heißt es: "Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 244-424355 (2013-12-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-03-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 057-099584
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 244-424355
ABl. S-Ausgabe: 57

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Universitätsklinikum Halle Saale AöR, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle (Saale).

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis Laufzeit inkl. Option A (40)
2. Geräte- und Workflowkonzept (35)
3. IT-Konzept (5)
4. Migration (5)
5. Service (5)
6. Personalkosten (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-11-03 📅
Name: Roche Diagnostics Deutschland GmbH
Postanschrift: Sandhofer Str. 116
Postort: Mannheim
Postleitzahl: 68305
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2015/S 057-099584 (2015-03-18)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2023-01-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 2 768 908 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Erkennungs- und Analysegeräte 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Vergabekriterien
Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Halle (Saale) – Kaufmännische Direktion
Postanschrift: Ernst-Grube-Str. 30
Kontakt
Internetadresse: http://uk-halle.de 🌏
Telefon: +49 345-5571841 📞
Fax: +49 345-5571016 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-01-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-01-06 📅
Datum des Beginns: 2016-12-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 005-010199
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 057-099584
ABl. S-Ausgabe: 5

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Laborautomationssystem (LAS) für das Zentrallabor des Universitätsklinikums Halle (Saale)
Kurze Beschreibung:
Das Zentrallabor als diagnostischer Dienstleister des UKH ist das einzige Labor am Klinikum mit einem 24 h-Betrieb an 365 Tagen im Jahr. Jährlich werden 2,5 Mio. Analysen aus den Bereichen klinische Chemie mit spezieller Proteinanalytik, Immunchemie, Hämostaseologie und Hämatologie erbracht. Das Zentrallabor
Mehr anzeigen
des UKH bezieht im Jahr 2014 ein neu erbautes Funktionsgebäude und strebt in diesem Zusammenhang die Modernisierung der Laborausstattung an. Ziel ist ein optimaler Automations- und höchstmöglicher Konsolidierungsgrad für alle ausgeschriebenen Leistungen mit optimierter Gesamtwirtschaftlichkeit.
Mehr anzeigen
Die Neuausstattung beinhaltet die Etablierung eines LAS mit Modulen für Prä- und Postanalytik sowie Probentransfer und Analysensystemen für die Bereiche Klinische Cemie, Immunchemie und Hämostaseologie. Optional ist die Infektionsserologie (inkl. Spenderuntersuchung in der Transfusionsmedizin unter Berücksichtigung geltender gesetzlicher Vorgaben und PEI-Zulassung) Bestandteil des Auftrages. Detailliert bedeutet dies: LAS mit integrierter Zentrifugation (mit Kühlfunktion), Probensortierung und -verteilung, Probentransfer, Aliquotierung für die Klinische Chemie, Immunchemie, Hämostaseologie und Infektionsserologie (optional), inkl. Probenlagerung und Möglichkeit für die Bearbeitung von Online-Nachforderungen. Die klinische Chemie umfasst neben den Standardanalysen auch die spezielle Proteinanalytik und das therapeutische Drug Monitoring. Die Kapazitätsreserve der immunchemischen Analysen sollte so bemessen sein, dass auch die optionale Infektionsserologie integriert werden kann. Ein verschleppungsfreies Pipettieren ist notwendig. Die Analysen der Hämostaseologie müssen die automatische Erkennung der Probenqualität (HIL-Check) und der Röhrchenfüllung sowie die Möglichkeit zur Bearbeitung von Spezialgerinnung beinhalten. Es ist für alle Analyser ein Modus zur Handhabung von pädiatrischen Proben mit geringen Probenvolumina erforderlich. Die Ausschreibung beinhaltet die IT-Anbindung des LAS und dessen Einzelkomponenten an das Laborinformationssystem (LIS). Weiterhin gehören zum Leistungsumfang die Ausstattung des Zentrallabors mit den benötigten Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren und sonstigen Verbrauchsmaterialien, die Chargenverwaltung über ein IT-gestütztes System sowie die Installation der erforderlichen Hard- und Software. Der Bieter hat die Betriebsbereitschaft der Geräte und die Durchführung von Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen sicherzustellen. Es wird erwartet, dass der Bieter für folgende Bereiche Konzepte erarbeitet und eingehend darlegt: • Konsolidierung und Automation (mit Workflow) inkl. Backup- Konzept • LAS-Anbindung ans LIS inkl. IT-Backup-Konzept für den Ausfall einzelner Teilkomponenten des LAS, • Medienversorgung, • Wartung und Service, • Verarbeitung unterschiedlicher Röhrchenformate, • Qualitätskontrolle,• Migration des Zentrallabors und Mitarbeiterschulung, • Personalbedarf, • Automatisierte Probenlagerung und online- Nachforderungsmanagement, • Steigerung der Wirtschaftlichkeit,• Gerätekonzept
Mehr anzeigen
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Universitätsklinikum Halle Saale AöR Ernst-Grube-Straße 40 06120 Halle Saale

Auftragsvergabe
Name: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Sandhofer Str. 116, 68305 Mannheim
Land: Mannheim, Stadtkreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 2 768 908 EUR 💰

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsbereich I - Vergabestelle

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 345-5141529 📞
Fax: +49 345-5141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs.3 GWB und § 135 Abs. 1 Nr. 2 und Abs 2 GWB.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Dort heißt es: „Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachungbenannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455141-529 📞
Fax: +49 3455141-115 📠
Quelle: OJS 2023/S 005-010199 (2023-01-03)