Leistungen bei Gebäuden für die Grundinstandsetzung des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin, am Standort Unter den Linden 6, 10099 Berlin – 1. Bauabschnitt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau

1. Projektangaben:
Für die Grundinstandsetzungsmaßnahme des Hauptgebäudes der Humboldt- Universität zu Berlin am Standort Unter den Linden sollen die Leistungen bei Gebäuden vergeben werden.
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 im Leistungsbild Gebäude § 33 für die Leistungsphasen (LP) 1 bis 9. Zunächst soll die LP 1 Grundlagenermittlung und die LP 2 Vorplanung beauftragt werden. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor.
Für das Hauptgebäude ist durch die Humboldt-Universität eine Zielplanung aufgestellt worden. Diese Zielplanung umfasst für einen Zeitraum von 2009 bis 2020 Modernisierungen, Umstrukturierungen und Instandsetzungen. Die Grundinstandsetzung des Hauptgebäudes wird parallel zu den baulichen Maßnahmen aus der Zielplanung der Humboldt-Universität zu Berlin erfolgen.
Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster zu planen. Die Vorplanungsunterlage (LP 2) soll im Oktober 2013 zur Prüfung vorliegen, die Leistungen einschließlich der Entwurfsplanung (LP 3) müssen im März 2014 vorliegen, Baubeginn ist für IV.Quartal 2014 vorgesehen. Zur Zeit ist vorgesehen, die Bauausführung weitgehend bei laufendem Betrieb in neun Realisierungsabschnitten durchzuführen. Im Zuge der Planung kann sich durch neue Erkenntnisse auch ein anderer Ablauf ergeben.
Grundlage der Planung der Baumaßnahme bildet das Bedarfsprogramm vom 25.10.2012, das in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens den Bewerbern zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt wird.
Die Baukostenobergrenze beträgt 43 Mio. EUR (brutto) und ist zwingend einzuhalten.
2. Gebäudebeschreibung:
Das Hauptgebäude Unter den Linden 6 besteht aus dem spätbarocken Prinz-Heinrich-Palais, Baujahre 1749-1766 und Anbauten aus den Jahren 1913-1920. In seiner 200-jährigen Nutzungsgeschichte als Universitätsgebäude wurde es mehrfach umgebaut. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden 1949-62 Grundrisse und Innenräume in großen Bereichen verändert und dem internationalen Architekturstil der 50er-Jahre angepasst.
Das Hauptgebäude und die Außenanlagen sind ein eingetragenes Bau- und Gartendenkmal. Seit 1990 wurde es in Teilbereichen saniert, teilweise umgebaut und technisch modernisiert, weist aber noch immer einen erheblichen Instandsetzungsbedarf auf. Demnach sind umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen an der Bausubstanz, der Fassade, den technischen Anlagen und im Besonderen die brandschutztechnische Ertüchtigung erforderlich.
Das Gebäude hat eine Grundfläche von rd. 29.000 m², hat fünf Hauptgeschosse (KG, EG, 1. und 2. OG, DG) sowie in Teilbereichen Zwischengeschosse und beinhaltet neben Räumlichkeiten der Verwaltung auch unterschiedliche Nutzungsbereiche für studentische Ausbildung wie Hörsäle und Seminarräume, Gastronomiebereiche, Kinosaal und Audimax.
Der Schnittdarstellung in der Anlage sind die zu bearbeitenden Gebäudeteile als Grobübersichten zu entnehmen.
3. Vorgesehene Instandsetzungsmaßnahmen:
Derzeit besteht das Gebäude aus einem Brandabschnitt. Demnach ist es erforderlich, die brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes der Maßnahme Grundinstandsetzung in einem separaten ersten Realisierungsabschnitt RA 0A voranzustellen. In einem weiteren vorbereitenden Realisierungsabschnitt RA 0B soll die zentrale Energieversorgung neu aufgebaut werden.
Die Grundinstandsetzungsmaßnahmen sollen voraussichtlich in weiteren 7 Realisierungsabschnitten umgesetzt werden. Bei den nachfolgend genannten Maßnahmen sind auch begleitende Hochbaumaßnahmen erforderlich:
- denkmalgerechte Fassadeninstandsetzung inkl. Fenster, Türen und Schmuckelemente, Figuren etc.
- brandschutztechnische Ertüchtigungsmaßnahmen, Schaffung von Brandabschnitten
- Be- und Entlüftung des Audimax und des Kinosaals sowie Entrauchung des Audimax
- baubegleitenden Maßnahmen im Rahmen der Erneuerung der technischen Anlagen
- hochbauliche Instandsetzungsmaßnahmen in den einzelnen Geschossen, incl. Sanitäranlagen
- Dachsanierung
- Kellertrockenlegung und Abdichtungsmaßnahmen
Folgende Schwerpunktaufgaben in der Baumaßnahme Grundinstandsetzung sind vorgesehen:
Grundlagenermittlung:
Durch den Auftragnehmer ist -als Ergänzung zu den im Bedarfsprogramm vorliegenden Unterlagen- eine intensive Bestandsaufnahme des Gebäudes einschließlich Schadens- und Maßnahmekartierung vorzunehmen, insbesondere der Fassade im Hof und des Ostflügels; Recherche der Bestandsunterlagen, Aufstellen eines Maßnahmen- und Schadenskatasters; Aufstellen eines Pflichten- und Lastenheftes; Abgleich der erforderlichen Maßnahmen mit den durch die Humboldt-Universität durchgeführten baulichen Maßnahmen im Gebäude; Stetige Aktualisierung der Maßnahmenmatrix der Humboldt-Universität und Führen eines Abstimmungsprozesses mit der Humboldt-Universität; Abgleich der Maßnahmen mit der Zielplanung der Humboldt-Universität, sowie ggf. Planungsanpassung.
Maßnahme bei laufendem Betrieb:
Die Grundinstandsetzungsmaßnahme muss voraussichtlich weitgehend bei laufendem Betrieb erfolgen. Entsprechend der zu planenden Realisierungsabschnitte wird das Freiziehen von betreffenden Räumlichkeiten erforderlich, ggf. müssen temporär geänderte Entfluchtungsmöglichkeiten oder andere Provisorien geschaffen werden.
Denkmalschutz, Brandschutz und Genehmigung:
Das Gebäude und der Innenhof (Garten) stehen unter Denkmalschutz. Abstimmungen mit den Behörden im Hinblick auf eine Genehmigungsfähigkeit für die Maßnahmen sind vom Auftragnehmer herbeizuführen. Dies gilt auch für die brandschutztechnishen Ertüchtigungsmaßnahmen. Bei den Planungen sind vom Auftragnehmer die brandschutztechnische Anforderungen zu ermitteln, die Haustechnik zu integrieren und die Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen und in Einklang zu bringen. Ein besonderes Augenmerk ist auf die fachgerechte Instandsetzungs- und Restaurierungsplanung und Objektüberwachung für die Natursteinfassade mit Schmuckelementen und Figuren einschließlich der Holzfenster zu legen.
4. Projektplattform zur Projektorganisation:
Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch der Daten und Dokumente, die von allen Projektbeteiligten zu nutzen ist.
5. Vertragsbedingungen:
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für Leistungen bei Gebäuden einschließlich den AVB und die Beschaffenheitsvereinbarung, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben. />Zu den Planungsbeteiligten werden unter anderem Projektsteuerer, Tragwerksplaner, Fachingenieure der Technischen Ausrüstung, Sonderfachleute u.a. Bauphysiker, Sicherheitskoordinator, Gutachter zur Schadstoffsanierung, Prüfsachverständiger für Tragwerksplanung, Prüfsachverständiger für energetische Gebäudeplanung (PSVeGP), Prüfsachverständiger Brandschutznachweis, Energieberater und Akustiker sowie weitere Prüfingenieure gehören.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-03-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-02-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-02-20 Auftragsbekanntmachung
2013-03-14 Ergänzende Angaben
2013-12-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-02-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Es werden Leistungen bei Gebäuden gemäß HOAI Teil 3 Abschnitt 1 § 33 für die Leistungsphasen LP 1 bis 9 vergeben. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Zunächst wird die LP 1-Gundlagenermittlung und die LP 2-Vorplanung (siehe Vertragsmuster) beauftragt.Der Baubeginn ist für IV. Quartal 2014 geplant.Die Übergabe an den Nutzer soll -vorbehaltlich der Finanzierung- zum Ende des Jahres 2019 erfolgen.Die Kostenobergrenze der Gesamtbaumaßnahme beträgt gemäß Bedarfsprogramm 43 Mio. EUR (brutto). Darin enthalten sind ca. 14,5 Mio.EUR für die Technische Ausrüstung und ca. 19,5 Mio.EUR für den Hochbau. Die Baukostenobergrenze gilt für alle an dem Bauvorhaben Beteiligten und den AG als Beschaffenheitsvereinbarung. Der Auftragnehmer und die anderen fachlich Beteiligten sind daher verpflichtet, ihre Leistungen so zu erbringen, dass die Baumaßnahme für 43 Mio. EUR (brutto) errichtet werden kann. Entsprechende Vereinbarungen werden für die Stufen A1 und später für die Stufen A2 und B getroffen (siehe Vertragsmuster).Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsabschnitte bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor.Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.Die unter Ziffer II.3. angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die 4 Jahre für die Gewährleistung (LP 9).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
E-Mail: karola.gentz@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 30901393308/3307 📞
Fax: +49 30901393301 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-02-20 📅
Einreichungsfrist: 2013-03-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-02-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 039-062751
ABl. S-Ausgabe: 39
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 130_HU_Grundinstandsetzung_Gebäude. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer; 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Wie in III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 1.000.000 EUR für Personen- und 1.000.000 EUR für sonstige Schäden; 2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird; 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird; 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig; 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein; 7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit Absender (eigener Anschrift) und dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 130_HU_Grundinstandsetzung_Gebäude" gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt; 8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 20.03.2013 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. vorherigen Punkt 1) veröffentlicht; 9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Projektangaben:
Für die Grundinstandsetzungsmaßnahme des Hauptgebäudes der Humboldt- Universität zu Berlin am Standort Unter den Linden sollen die Leistungen bei Gebäuden vergeben werden.
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 im Leistungsbild Gebäude § 33 für die Leistungsphasen (LP) 1 bis 9. Zunächst soll die LP 1 Grundlagenermittlung und die LP 2 Vorplanung beauftragt werden. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsabschnitte als Option bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor.
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Für das Hauptgebäude ist durch die Humboldt-Universität eine Zielplanung aufgestellt worden. Diese Zielplanung umfasst für einen Zeitraum von 2009 bis 2020 Modernisierungen, Umstrukturierungen und Instandsetzungen. Die Grundinstandsetzung des Hauptgebäudes wird parallel zu den baulichen Maßnahmen aus der Zielplanung der Humboldt-Universität zu Berlin erfolgen.
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Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster zu planen. Die Vorplanungsunterlage (LP 2) soll im Oktober 2013 zur Prüfung vorliegen, die Leistungen einschließlich der Entwurfsplanung (LP 3) müssen im März 2014 vorliegen, Baubeginn ist für IV.Quartal 2014 vorgesehen. Zur Zeit ist vorgesehen, die Bauausführung weitgehend bei laufendem Betrieb in neun Realisierungsabschnitten durchzuführen. Im Zuge der Planung kann sich durch neue Erkenntnisse auch ein anderer Ablauf ergeben.
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Grundlage der Planung der Baumaßnahme bildet das Bedarfsprogramm vom 25.10.2012, das in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens den Bewerbern zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt wird.
Die Baukostenobergrenze beträgt 43 Mio. EUR (brutto) und ist zwingend einzuhalten.
2. Gebäudebeschreibung:
Das Hauptgebäude Unter den Linden 6 besteht aus dem spätbarocken Prinz-Heinrich-Palais, Baujahre 1749-1766 und Anbauten aus den Jahren 1913-1920. In seiner 200-jährigen Nutzungsgeschichte als Universitätsgebäude wurde es mehrfach umgebaut. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden 1949-62 Grundrisse und Innenräume in großen Bereichen verändert und dem internationalen Architekturstil der 50er-Jahre angepasst.
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Das Hauptgebäude und die Außenanlagen sind ein eingetragenes Bau- und Gartendenkmal. Seit 1990 wurde es in Teilbereichen saniert, teilweise umgebaut und technisch modernisiert, weist aber noch immer einen erheblichen Instandsetzungsbedarf auf. Demnach sind umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen an der Bausubstanz, der Fassade, den technischen Anlagen und im Besonderen die brandschutztechnische Ertüchtigung erforderlich.
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Das Gebäude hat eine Grundfläche von rd. 29.000 m², hat fünf Hauptgeschosse (KG, EG, 1. und 2. OG, DG) sowie in Teilbereichen Zwischengeschosse und beinhaltet neben Räumlichkeiten der Verwaltung auch unterschiedliche Nutzungsbereiche für studentische Ausbildung wie Hörsäle und Seminarräume, Gastronomiebereiche, Kinosaal und Audimax.
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Der Schnittdarstellung in der Anlage sind die zu bearbeitenden Gebäudeteile als Grobübersichten zu entnehmen.
3. Vorgesehene Instandsetzungsmaßnahmen:
Derzeit besteht das Gebäude aus einem Brandabschnitt. Demnach ist es erforderlich, die brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes der Maßnahme Grundinstandsetzung in einem separaten ersten Realisierungsabschnitt RA 0A voranzustellen. In einem weiteren vorbereitenden Realisierungsabschnitt RA 0B soll die zentrale Energieversorgung neu aufgebaut werden.
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Die Grundinstandsetzungsmaßnahmen sollen voraussichtlich in weiteren 7 Realisierungsabschnitten umgesetzt werden. Bei den nachfolgend genannten Maßnahmen sind auch begleitende Hochbaumaßnahmen erforderlich:
- denkmalgerechte Fassadeninstandsetzung inkl. Fenster, Türen und Schmuckelemente, Figuren etc.
- brandschutztechnische Ertüchtigungsmaßnahmen, Schaffung von Brandabschnitten
- Be- und Entlüftung des Audimax und des Kinosaals sowie Entrauchung des Audimax
- baubegleitenden Maßnahmen im Rahmen der Erneuerung der technischen Anlagen
- hochbauliche Instandsetzungsmaßnahmen in den einzelnen Geschossen, incl. Sanitäranlagen
- Dachsanierung
- Kellertrockenlegung und Abdichtungsmaßnahmen
Folgende Schwerpunktaufgaben in der Baumaßnahme Grundinstandsetzung sind vorgesehen:
Grundlagenermittlung:
Durch den Auftragnehmer ist -als Ergänzung zu den im Bedarfsprogramm vorliegenden Unterlagen- eine intensive Bestandsaufnahme des Gebäudes einschließlich Schadens- und Maßnahmekartierung vorzunehmen, insbesondere der Fassade im Hof und des Ostflügels; Recherche der Bestandsunterlagen, Aufstellen eines Maßnahmen- und Schadenskatasters; Aufstellen eines Pflichten- und Lastenheftes; Abgleich der erforderlichen Maßnahmen mit den durch die Humboldt-Universität durchgeführten baulichen Maßnahmen im Gebäude; Stetige Aktualisierung der Maßnahmenmatrix der Humboldt-Universität und Führen eines Abstimmungsprozesses mit der Humboldt-Universität; Abgleich der Maßnahmen mit der Zielplanung der Humboldt-Universität, sowie ggf. Planungsanpassung.
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Maßnahme bei laufendem Betrieb:
Die Grundinstandsetzungsmaßnahme muss voraussichtlich weitgehend bei laufendem Betrieb erfolgen. Entsprechend der zu planenden Realisierungsabschnitte wird das Freiziehen von betreffenden Räumlichkeiten erforderlich, ggf. müssen temporär geänderte Entfluchtungsmöglichkeiten oder andere Provisorien geschaffen werden.
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Denkmalschutz, Brandschutz und Genehmigung:
Das Gebäude und der Innenhof (Garten) stehen unter Denkmalschutz. Abstimmungen mit den Behörden im Hinblick auf eine Genehmigungsfähigkeit für die Maßnahmen sind vom Auftragnehmer herbeizuführen. Dies gilt auch für die brandschutztechnishen Ertüchtigungsmaßnahmen. Bei den Planungen sind vom Auftragnehmer die brandschutztechnische Anforderungen zu ermitteln, die Haustechnik zu integrieren und die Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen und in Einklang zu bringen. Ein besonderes Augenmerk ist auf die fachgerechte Instandsetzungs- und Restaurierungsplanung und Objektüberwachung für die Natursteinfassade mit Schmuckelementen und Figuren einschließlich der Holzfenster zu legen.
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4. Projektplattform zur Projektorganisation:
Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch der Daten und Dokumente, die von allen Projektbeteiligten zu nutzen ist.
5. Vertragsbedingungen:
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für Leistungen bei Gebäuden einschließlich den AVB und die Beschaffenheitsvereinbarung, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
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Zu den Planungsbeteiligten werden unter anderem Projektsteuerer, Tragwerksplaner, Fachingenieure der Technischen Ausrüstung, Sonderfachleute u.a. Bauphysiker, Sicherheitskoordinator, Gutachter zur Schadstoffsanierung, Prüfsachverständiger für Tragwerksplanung, Prüfsachverständiger für energetische Gebäudeplanung (PSVeGP), Prüfsachverständiger Brandschutznachweis, Energieberater und Akustiker sowie weitere Prüfingenieure gehören.
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Menge oder Umfang:
Es werden Leistungen bei Gebäuden gemäß HOAI Teil 3 Abschnitt 1 § 33 für die Leistungsphasen LP 1 bis 9 vergeben. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Zunächst wird die LP 1-Gundlagenermittlung und die LP 2-Vorplanung (siehe Vertragsmuster) beauftragt.
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Der Baubeginn ist für IV. Quartal 2014 geplant.
Die Übergabe an den Nutzer soll -vorbehaltlich der Finanzierung- zum Ende des Jahres 2019 erfolgen.
Die Kostenobergrenze der Gesamtbaumaßnahme beträgt gemäß Bedarfsprogramm 43 Mio. EUR (brutto). Darin enthalten sind ca. 14,5 Mio.EUR für die Technische Ausrüstung und ca. 19,5 Mio.EUR für den Hochbau. Die Baukostenobergrenze gilt für alle an dem Bauvorhaben Beteiligten und den AG als Beschaffenheitsvereinbarung. Der Auftragnehmer und die anderen fachlich Beteiligten sind daher verpflichtet, ihre Leistungen so zu erbringen, dass die Baumaßnahme für 43 Mio. EUR (brutto) errichtet werden kann. Entsprechende Vereinbarungen werden für die Stufen A1 und später für die Stufen A2 und B getroffen (siehe Vertragsmuster).
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Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsabschnitte bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Die unter Ziffer II.3. angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die 4 Jahre für die Gewährleistung (LP 9).
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen als Option bis zum Schluss der Baumaßnahme vor.
Die stufenweise Beauftragung ab:
LP 3 - Entwurfsplanung;
LP 4 - Genehmigungsplanung;
LP 5 - Ausführungsplanung;
LP 6 - Vorbereitung der Vergabe;
LP 7 - Mitwirkung bei der Vergabe;
LP 8 - Objektüberwachung -Bauüberwachung;
LP 9 - Objektbetreuung und Dokumantation;
und ggf. Besondere Leistungen.
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Referenznummer: 13968E70004
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bewerberunterlagen und Angebote sind im Original zu unterschreiben.
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Siehe auch Ziffer VI.3 Zusätzliche Angaben);
2. Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen);
3. Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen);
4. Erklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist (formlos);
5. Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer Bewerbergemeinschaft (formlos);
6. Erklärung gemäß § 1 Abs.2 FFV (Anlage zum Bewerberbogen);
7. Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen;
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Vefahren.
8. Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
1. den jährlichen Gesamtumsatz (netto) in den vergangenen 3 Jahren (2010/2011/2012)
und
2. den jährlichen Umsatz (netto) für vergleichbare Dienstleistungen jeweils in den vergangenen drei Jahren (2010/2011/2012).
Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze zu berücksichtigen.
Mindeststandards:
1.Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
2. Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn der mittlere jährliche Gesamtumsatz der letzten drei Jahre (2010/ 2011/2012) unter 500.000 EUR (netto) liegt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise zu erbringen:
1. Erklärung des Bewerbers über die Gesamtzahl der in den letzten 3 Jahren (2010/2011/2012) Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers gegliedert nach den Berufsgruppen Architekt und/oder Ingenieur mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung oder gleichwertig.
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2. Die zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen müssen mindestens drei Projektmitarbeiter/innen aufführen, die für die Erbringung der Leistungen vorgesehen sind. Für jede benannte Person ist eine Auflistung mit folgenden Angaben dem Teilnahmeantrag beizufügen:
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Name, Nachname, Dauer der Unternehmenszugehörigkeit, Nachweis über die Befähigung zur Übernahme der geforderten Leistungen: Berufsausbildung, Hochschul- oder Fachhoch-schulausbildung als Dipl.-Ing. oder gleichwertig (als Nachweis dienen Zeugniskopien oder Urkunden für den jeweiligen Abschluss) und Berufsjahre nach der Ausbildung (Berufserfahrung).
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Nachweis über die für das Projekt erforderliche Qualifizierung und Erfahrung durch Auflistung von Referenzen vergleichbarer Projekte, an denen die genannten Projektmitarbeiter/innen maßgeblich beteiligt waren (mind. 1, max. 5 Referenzen pro Person):
- ein/e Projektleiter/in
- ein/e stellvertretende/r Projektleiter/in
- ein/en Projektmitarbeiter/in
3. Vorstellung von 3 Referenzprojekten des Büros/Unternehmens. 3.1 Die Referenzen müssen nachfolgende Bedingungen a bis f erfüllen:
a) — Das Referenzprojekt wurde von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenen "Name (Büro/Unternehmen)" oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet. Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
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b) — Die Leistungen müssen eigenverantwortlich erbracht worden und keine Subunternehmerleistungen sein.
c) — Die Leistungen an den Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein, d.h. die Übergabe des Objektes (Abschluss LP 8) an den Bauherren darf max. 7 Jahre zurückliegen.
d) — Es müssen mindestens die LP 5-8 erbracht worden sein.
e) — Bei mindestens einem Referenzprojekt soll es sich um eine Sanierungs- bzw. Instandsetzungsmaßnahme eines Gebäudes für Bildung, Unterricht, Forschung und/oder Verwaltung handeln.
f) — Bei mind. einem Referenzprojekt soll es sich um eine Instandsetzung/Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes handeln.
3.2 Bei jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben erforderlich:
- Objektbezeichnung, Herstellungskosten (brutto) nach DIN, Leistungszeitraum, erbrachter Leistungsumfang, Benennung des Auftraggebers und eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit aktueller Telefon-Nummer und einer Referenzbestätigung des Auftraggebers.
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- Angaben zum Bearbeitungsumfang, zum Bearbeitungszeitraum, Datum der Übergabe an den Bauherren, Brutto-Gesamtkosten nach DIN 276 (KG 200 bis 700) und den Bauwerkskosten KG 300 und 400.
- Name des/der Bearbeiters/in und Name Büro/ Unternehmen
Mindeststandards:
Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn die Anzahl der angestellten Mitarbeiter im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (2010/2011/2012) weniger als 5 Mitarbeiter betragen hat (Summe aus Büroleitung und fest angestellte Mitarbeiter).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1.000.000 EUR für Personen- und 1.000.000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines einzureichen. Das Versicherungsunternehmen muss in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen sein. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Bei Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft im Rahmen des Verhandlungsverfahrens bei Angebotsabgabe eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o.g. Bedingungen eintritt.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen - AVB . Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben.
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(Die Auflistung ist nicht abschließend).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
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Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
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Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssen Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist (Anlage zum Bewerberbogen). Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. (Siehe Ziffer III.2.1)
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Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom
8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010). Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung. Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben.
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Eine Abfrage erfolgt hier vor Zuschlagserteilung.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers Architekt/in und Ingenieur/in.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).Der Teilnahmeantrag erhält nachfolgende Punkte:1. Gesamtumsatz vergleichbarer Leistungen (Ziff. III.2.2 / § 5 (4c) VOF)- wenn ein mittlerer jährlichen Umsatz von vergleichbaren Leistungen der letzten drei Jahre (2010/2011/2012) in Höhe von mind. 400.000 EUR (netto) vorliegt: 15 Pkt.;2. Angaben zu den festangestellten Mitarbeitern (Ziff. III.2.3 / § 5 (5d) VOF)- wenn mindestens durchschnittlich 3 Architekten/innen und/oder Ingenieure/innen im Unternehmen in den letzten 3 Jahren mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung nachweisbar beschäftigt sind: 15 Pkt;3. Angaben über Qualifikation zu den für das Projekt vorgesehenen festangestellten Projektmitarbeitern (Ziff. III.2.2 / § 4(3) § 5(5c) VOF) max. 80 Pkt.Mit 0 Punkten bewertet wird das Kriterium, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter/innen (Projektleiter/in, stellvertretende/r Projektleiter/in und Projektmitarbeiter/in) nicht Architekt/in und/oder Ingenieur/in mit abgeschlossener Fachhochschul- oder Hochschulausbildung oder gleichwertig handelt. Wird die Anforderung an die Abschlüsse erfüllt, wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien 3.1 bis 3.9 bewertet. 3.1 Projektleiter/in— wenn der/die Projektleiter/in mehr als 10 Jahre Berufserfahrung als Dipl.-Ing. Architektur oder gleichwertig nachweist. Nachweis durch mind. 2 / max. 5 persönliche Referenzen. 15 Pkt. oder; -— wenn der/die Projektleiter/in 5-10 Jahre Berufserfahrung als Dipl.-Ing. Architektur oder gleichwertig nachweist. Nachweis durch mind. 2 / max. 5 persönliche Referenzen.: 10 Pkt.; 3.2 Stellvertretende/r Projektleiter/in — wenn der/die stellvertretende Projektleiter/in mehr als 6 Jahre Berufserfahrung als Dipl.-Ing. Architektur oder gleichwertig nachweist. Nachweis durch mind. 2 / max. 3 persönliche Referenzen.: 15 Pkt. oder; — wenn der/die stellvertretende Projektleiter/in 4-6 Jahre Berufserfahrung als Dipl.-Ing. Architektur oder gleichwertig nachweist. Nachweis durch mind. 2 / max. 3 persönliche Referenzen.: 10 Pkt.; 3.3 Projektmitarbeiter/in— wenn der/die Projektmitarbeiter/in mindestens 3 Jahre Berufserfahrung nachweist. Nachweis durch mind. 1 / max. 2 persönliche Referenzen.: 5 Pkt.; 3.4 Projektleiter/in - stellvertretende/r Projektleiter/in— wenn der/die Projektleiter/in und/oder der/die stellvertretende Projektleiter/in Erfahrung in der Erstellung von Schadens- und Maßnahmekartierungen an denkmalgeschützten Gebäuden an mind. 2/max. 3 pers. Referenzen nachweist: 10 Pkt.;3.5 Projektleiter/in - stellvertretende/r Projektleiter/in— wenn der/die Projektleiter/in und/oder der/die stellvertretende Projektleiter/in Berufserfahrung in der Bearbeitung der Leistungsphasen Vorplanung bis Bauüberwachung (LP 2-8) an mind. 1 / max. 3 pers. Peferenzen nachweist: 5 Pkt.;3.6 Projektleiter/in - stellvertretende/r Projektleiter/in— wenn der/die Projektleiter/in und/oder der/die stellvertretende Projektleiter/in Berufserfahrungen mit einer Maßnahme im laufenden Betrieb in der Bearbeitung der Leistungsphasen Ausführungsplanung bis Bauüberwachung (LP 5-8) an mind. 1 / max. 3 pers. Referenzen nachweist: 10 Pkt.;3.7 Projektleiter/in - stellvertretende/r Projektleiter/in— wenn der/die Projektleiter/in und/oder der/die stellvertretende Projektleiter/in Berufserfahrungen mit den Leistungen im Leistungsbild Gebäude bei einer Baumaßnahme im denkmalgeschützten Gebäudebestand mit dem Schwerpunkt einer Erneuerung der haustechnischen Anlagen und Ertüchtigung des Brandschutzes an mind. 1 /max. 3 pers. Referenzen nachweist: 5 Pkt.;3.8 Projektleiter/in - stellvertretende/r Projektleiter/in— wenn der/die Projektleiter/in und/oder der/die stellvertretende Projektleiter/in Erfahrungen in der Projektbearbeitung von öffentlichen Baumaßnahmen an mind. 1 / max. 3 pers. Referenzen nachweist: 5 Pkt.;3.9 Projektleiter/in - stellvertretende/r Projektleiter/in— wenn der/die Projektleiter/in und/oder der/die stellvertretende Projektleiter/in Erfahrungen in der denkmalgerechten Instandsetzungs- und Restaurierungsplanung für Fassaden aus Naturstein in den Leistungsphasen Vorplanung bis Bauüberwachung (LP 2-8) an mind. 2 / max. 3 pers. Referenzen nachweist: 10 Pkt.;4. Angaben zu den 3 Referenzprojekten gemäß § 5 (5b) VOF, Ziff. III.2.3): (max. 3x20Pkt.+10+10+10Pkt.) = 90Pkt. Jedes der 3 Referenzprojekte wird mit bis zu 20 Pkt. bewertet. Darüber hinaus können einmalig zusätzlich 3x10 Pkt. vergeben werden.Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen nach Ziff.III.2.3) Punkt 3.1 a-f erfüllt sind!Werden diese Anforderungen erfüllt, wird das Kriterium als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet :4.1 — wenn das Referenzprojekt eine Sanierungs- und /oder Instandsetzungsmaßnahme mit Bauwerkskosten nach DIN 276 KG 300 + 400 von mind. 1 Mio. EUR brutto ist: 5 Pkt.;4.2 — wenn das Referenzprojekt eine Sanierungs- und /oder Instandsetzungsmaßnahme eines denkmalgeschützten Gebäudes ist: 5 Pkt.;4.3 — wenn das Referenzprojekt eine Sanierungs- und /oder Instandsetzungsmaßnahme ist und vom Bewerber die projektbetreffenden Leistungsphasen Vorplanung bis Bauüberwachung (LP 2-8) bearbeitet wurden: 5 Pkt.;4.4 — wenn es sich bei dem Referenzprojekt um eine Fassadensanierung in dem Fachgewerk Putz, Stuck und Naturstein in einem denkmalgeschützten Gebäude handelt: 5 Pkt.;Jeweils einmalig 10 Punkte erhält ein Teilnahmeantrag:4.5 — wenn eines der Referenzprojekte eine Sanierungs- und /oder Instandsetzungsmaßnahme ist, die bei laufendem Betrieb umgesetzt und vom Bewerber in den LP 5-8 bearbeitet wurde: 10 Pkt.;4.6 — wenn es sich bei einem der Referenzprojekte um eine Fassadensanierung in dem Fachgewerk Putz, Stuck und Naturstein in einem denkmalgeschützten Gebäude handelt und vom Bewerber in den LP 3-8 bearbeitet wurde: 10 Pkt.;4.7 — wenn es sich bei einem der Referenzobjekte um einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne § 98 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) handelt und ein Referenzschreiben vom Auftraggeber dieses bestätigt und vom Bewerber in den LP 3-8 bearbeitet wurde: 10 Pkt.;In der Summe aller Kriterien können maximal 200 Punkte vergeben werden.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V
Frau Gentz und Frau Haase

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-06-15 📅
Datum des Endes: 2019-12-27 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 13968E70004
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:
http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 130_HU_Grundinstandsetzung_Gebäude.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
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2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Wie in III. 1.1) betragen die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 1.000.000 EUR für Personen- und 1.000.000 EUR für sonstige Schäden;
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2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 3 Projektmitarbeiter und maximal 3 Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 3 Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
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3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
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4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im
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Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit Absender (eigener Anschrift) und dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 130_HU_Grundinstandsetzung_Gebäude" gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
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8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 20.03.2013 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. vorherigen Punkt 1) veröffentlicht;
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9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.04.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung)
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 039-062751 (2013-02-20)
Ergänzende Angaben (2013-03-14)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-03-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-03-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 054-087722
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 39-062751
ABl. S-Ausgabe: 54
Quelle: OJS 2013/S 054-087722 (2013-03-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-12-02)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090139-3308/3307 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 235-408606
ABl. S-Ausgabe: 235

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Unter den Linden 6, 10099 Berlin, Deutschland.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Umgang mit der Sanierung einer Putz-Fassade unter den besonderen Anforderungen des Denkmalschutzes (50)
2. Herangehensweise mit Bezug auf die Maßnahme und die besonderen Anforderungen von mehreren Leistungsbereichen/Realisierungsabschnitten bei laufenden Betrieb (30)
3. Qualität der vorgesehenen Kommunikationsarchitektur unter Einsatz von Softskills der Projektleitung (10)
4. Wirtschaftlichkeit des Honorars (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-07-16 📅
Name: Architekten BDA Ingrid Hentschel - Prof. Axel Oestreich
Postanschrift: Rheinstr. 45
Postort: Berlin
Postleitzahl: 12161
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@hentschel-oestreich.de 📧
Internetadresse: www.hentschel-oestreich.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 10

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Gentz oder Frau Haase

Referenz
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2013/S 54-087722

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Telefon: +49 3090138316 📞
Internetadresse: www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html 🌏
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist § 107 Abs. 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) wird hingewiesen.
Quelle: OJS 2013/S 235-408606 (2013-12-02)