Leistungen der Projektsteuerung für den Rückhalteraum Weil – Breisach

Land Baden-Württemberg, vertreten durch Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung Umwelt, Referat 53.3 – IRP

Der Ausbau des Oberrheins zwischen Basel und Iffezheim durch Staustufen führte auf dem Abschnitt zwischen Breisach und Iffezheim zu einem Verlust von 130 km² Überschwemmungsflächen mit der Folge, dass Rheinhochwasser heute schneller und höher ablaufen und sich zudem ungünstiger mit den Hochwasserwellen der Nebenflüsse überlagern. Während für die ausgebaute Strecke aufgrund des für die baulichen Anlagen ausgewählten Bemessungshochwassers ein sehr hoher Hochwasserschutz erreicht wurde, hat sich für die Rheinanlieger unterhalb von Iffezheim die Situation wesentlich verschlechtert. Hatten sie einst einen Schutz gegen ein 200-jährliches Ereignis, so tritt infolge des Staustufenbaues ein gleich großes Ereignis nunmehr im Mittel alle 60 Jahre auf.
Zu Wiederherstellung eines Schutzniveaus, wie es vor dem Ausbau des Oberrheins bestand, wurde das Integrierte Rheinprogramm (IRP), bestehend aus 13 Rückhalteräumen mit einem gesamten Rückhaltevolumen von 167,3 Mio. m³, im Januar 1996 vom Kabinett des Landes Baden-Württemberg beschlossen (UVM, 1996).
Der Rückhalteraum Weil-Breisach ist der südlichste Rückhalteraum des integrierten Rheinprogramms des Landes Baden-Württemberg und trägt nach seiner Fertigstellung mit insgesamt 25 Mio. m³ Rückhaltevolumen zum Hochwasserschutz bei.
Er erstreckt sich rechtsrheinisch von der Mündung der Kander bei Märkt, Rhein-km 175,3 bis zur Karpfenhodmündung südlich von Breisach, Rhein-km 218,8. Er unterscheidet sich von allen anderen vorhandenen und geplanten Rückhalteräumen am Rhein dadurch, dass unmittelbar am Rhein gelegene, ehemalige Überflutungsflächen durch Bodenabtrag tiefer gelegt werden und sich darauf wieder eine natürliche Überflutungsaue entwickeln wird (teils durch natürliche Wiederbewaldung (Weiden und Pappeln), teils durch Rekultivierung). Insgesamt werden 20 Tieferlegungsflächen hergestellt.
Der geplante Rückhalteraum ist 43,5 km lang, liegt in zwei Landkreisen und auf sieben Gemeinden. Rund 600 ha Fläche werden durch das Vorhaben unmittelbar oder mittelbar umgestaltet oder berührt. Zur Schaffung des Rückhalteraumes sind über 30 Mio. m³ Erdmassen zu bewegen, der größte Teil besteht aus verwertbarem Kies. Nach bisherigem Vorgehen, geht der Kies in das Eigentum der mit den Erdbauarbeiten beauftragten Bauunternehmen über, welche den Rohstoffwert in Gegenrechnung zu den anderen Baukosten in Ihren Kalkulationen erfassen Die Baukosten reduzieren sich damit um den Wert des übernommenen Kieses. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich 20 Jahre (planmäßige Fertigstellung 2028). In dem 2002 abgeschlossenen Raumordnungsverfahren (ROV) wurde der Rückhalteraum gesamthaft positiv beurteilt. Für die weitere Planung, die erforderlichen Planfeststellungsverfahren und den Bau wurden vier Abschnitte gebildet:
Abschnitt I: Teilflächen 1 bis 3, von Kandermündung bei Märkt bis südlich Kleinkems, Landkreis Lörrach, Rhein-km 175,3 bis ca. 182,5. Im Bau seit 2009, vorgesehenes Bauende ist 2018. / Abschnitt II: Teilflächen 4 bis 6, im Bereich NSG Kapellengrien, Landkreis Lörrach, Rhein-km 183,0 bis 185,4. Derzeit keine laufenden Arbeiten ( zurückgestellt gemäß raumordnerischer Beurteilung). Vorbereitung Planfeststellungsunterlagen ab 2022. Vorlage Planfeststellungsbeschluss in 2025, Soll-Baubeginn in 2026, Soll-Bauende: 2028. / Abschnitt III: Teilflächen 7 – 13 (dabei Teilfläche 11 in Teilflächen 11a und 11b unterteilt), nördlich der Kläranlage von Bad Bellingen bis zur NATO-Rampe bei Grißheim, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Rhein-km 190,6 bis 205,0. Planfeststellungsbeschluss liegt seit März 2013 vor, derzeit erfolgt die Vergabe der Ingenieurleistungen Lph. 5-9 gem. HOAI 2013. Soll-Baubeginn: 2014, Soll-Bauende: 2027. / Abschnitt IV: Teilflächen 14 – 18 (dabei Teilfläche 14 in Teilflächen 14a und 14b unterteilt), von der NATO-Rampe bei Grißheim bis zur Karpfenhodmündung südlich von Breisach, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Rhein-km 206,6 bis 218,8. Derzeit werden die Planfeststellungsunterlagen vorbereitet - Planfeststellungsbeschluss Soll: 2016, Soll-Baubeginn: 2017, Soll-Bauende: 2028.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-03-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-12-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-12-20 Auftragsbekanntmachung
2014-09-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-12-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Projektsteuerung über das Gesamtprojekt Rückhalteraum Weil-Breisach und Projektsteuerung für jeden der 4 einzelnen Abschnitte entsprechend dem derzeitigen Projektstand für die nächsten 4 Jahre, sowie Mitwirkung bei der Beschaffung, Einrichtung und des Betreibens eines Projektkommunikationssystems des Auftraggebers. Die Leistungen sollen im Wesentlichen von einer Person erbracht werden welche über die gesamte Zeit der Beauftragung zur Verfügung steht.400 000
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Gesamtwert des Auftrags: 400 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Baden-Württemberg, vertreten durch Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung Umwelt, Referat 53.3 – IRP
Postanschrift: Bissierstraße 7
Postleitzahl: 79114
Postort: Freiburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
E-Mail: eric.schildwaechter@rpf.bwl.de 📧
Telefon: +49 7612084925 📞
Fax: +49 7612084399 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-20 📅
Einreichungsfrist: 2014-03-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 249-436773
ABl. S-Ausgabe: 249
Zusätzliche Informationen
a) Alle Unterlagen zum Vergabeverfahren stehen auf der Internetseite www.vof.istw.de ab 24.01.2014 frei zugänglich und kostenlos zur Verfügung; b) Die Möglichkeit gemäß VOF § 5 (3) Erklärungen und Nachweise nachzufordern, wird nicht in Anspruch genommen. Alle Erklärungen und Nachweise sind bis zum genannten Schlusstermin vorzulegen. Nach dem Schlusstermin eingehende Bewerbungen sowie unvollständige Bewerbungen werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die ausschreibende Stelle behält sich lediglich vor nicht eindeutige Informationen / Unterlagen im Zuge einer Aufklärung nachzufordern; c) Die Bewerbung muss in Form des ausgefüllten Bewerbungsbogens (veröffentlicht als bearbeitbares Dokument auf der o.g. Internetseite) vorliegen; d) Die Bewerbung muss mit rechtsverbindlicher Unterschrift versehen sein (original Unterschrift einer Person die berechtigt ist Rechtsgeschäfte für den Bewerber zu tätigen, bzw. durch die von Bewerber- / Bietergemeinschaften bestimmte Person); e) Eine Erklärung aus der hervorgeht welche Personen die Leistung tatsächlich erbringen werden (VOF § 4 (3)), wird erst im Verhandlungsverfahren gefordert werden; f) Im Zuge der bisherigen Planungen waren bereits Dienstleister mit der Erbringung von Leistungen beauftragt. Dies war das Büro AEW Control (später Grontmij) welches in der Zeit von 2003 bis 2006 Leistungen der Projektsteuerung erbracht hat. Seit dem Zeitpunkt der damals durchgeführten Arbeiten und damit des damaligen Projektstands sind rund 8 Jahre vergangen, so dass keine aktuellen Erkenntnisse mehr dort vorliegen. Da die anstehenden Arbeiten durch die Projekt- und Leistungsbeschreibung alle Bewerber und Bieter ausführlich und detailliert über die anstehenden Arbeiten informiert ist keine Vorbefasstheit oder ein Wettbewerbsvorteil mehr gegeben. Der damals beauftragte Dienstleister wird daher nicht vom Verfahren ausgeschlossen; g) Alle Angaben der Bewerber haben in deutscher Sprache zu erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden; h) Bewerbungsunterlagen die über die ausdrücklich verlangten Angaben und Nachweise hinaus gehen, sind nicht erwünscht und werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt; i) Die Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich in Papierform DIN A4 und auf dem Postweg einzureichen; j) Die Bewerbungsunterlagen sind mit der vorbereiteten Angebotskennzeichnung (erhältlich auf der oben angegebenen Internetseite) zu versehen (entsprechend VOF § 8 (3)); k) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Ausbau des Oberrheins zwischen Basel und Iffezheim durch Staustufen führte auf dem Abschnitt zwischen Breisach und Iffezheim zu einem Verlust von 130 km² Überschwemmungsflächen mit der Folge, dass Rheinhochwasser heute schneller und höher ablaufen und sich zudem ungünstiger mit den Hochwasserwellen der Nebenflüsse überlagern. Während für die ausgebaute Strecke aufgrund des für die baulichen Anlagen ausgewählten Bemessungshochwassers ein sehr hoher Hochwasserschutz erreicht wurde, hat sich für die Rheinanlieger unterhalb von Iffezheim die Situation wesentlich verschlechtert. Hatten sie einst einen Schutz gegen ein 200-jährliches Ereignis, so tritt infolge des Staustufenbaues ein gleich großes Ereignis nunmehr im Mittel alle 60 Jahre auf.
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Zu Wiederherstellung eines Schutzniveaus, wie es vor dem Ausbau des Oberrheins bestand, wurde das Integrierte Rheinprogramm (IRP), bestehend aus 13 Rückhalteräumen mit einem gesamten Rückhaltevolumen von 167,3 Mio. m³, im Januar 1996 vom Kabinett des Landes Baden-Württemberg beschlossen (UVM, 1996).
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Der Rückhalteraum Weil-Breisach ist der südlichste Rückhalteraum des integrierten Rheinprogramms des Landes Baden-Württemberg und trägt nach seiner Fertigstellung mit insgesamt 25 Mio. m³ Rückhaltevolumen zum Hochwasserschutz bei.
Er erstreckt sich rechtsrheinisch von der Mündung der Kander bei Märkt, Rhein-km 175,3 bis zur Karpfenhodmündung südlich von Breisach, Rhein-km 218,8. Er unterscheidet sich von allen anderen vorhandenen und geplanten Rückhalteräumen am Rhein dadurch, dass unmittelbar am Rhein gelegene, ehemalige Überflutungsflächen durch Bodenabtrag tiefer gelegt werden und sich darauf wieder eine natürliche Überflutungsaue entwickeln wird (teils durch natürliche Wiederbewaldung (Weiden und Pappeln), teils durch Rekultivierung). Insgesamt werden 20 Tieferlegungsflächen hergestellt.
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Der geplante Rückhalteraum ist 43,5 km lang, liegt in zwei Landkreisen und auf sieben Gemeinden. Rund 600 ha Fläche werden durch das Vorhaben unmittelbar oder mittelbar umgestaltet oder berührt. Zur Schaffung des Rückhalteraumes sind über 30 Mio. m³ Erdmassen zu bewegen, der größte Teil besteht aus verwertbarem Kies. Nach bisherigem Vorgehen, geht der Kies in das Eigentum der mit den Erdbauarbeiten beauftragten Bauunternehmen über, welche den Rohstoffwert in Gegenrechnung zu den anderen Baukosten in Ihren Kalkulationen erfassen Die Baukosten reduzieren sich damit um den Wert des übernommenen Kieses. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich 20 Jahre (planmäßige Fertigstellung 2028). In dem 2002 abgeschlossenen Raumordnungsverfahren (ROV) wurde der Rückhalteraum gesamthaft positiv beurteilt. Für die weitere Planung, die erforderlichen Planfeststellungsverfahren und den Bau wurden vier Abschnitte gebildet:
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Abschnitt I: Teilflächen 1 bis 3, von Kandermündung bei Märkt bis südlich Kleinkems, Landkreis Lörrach, Rhein-km 175,3 bis ca. 182,5. Im Bau seit 2009, vorgesehenes Bauende ist 2018. / Abschnitt II: Teilflächen 4 bis 6, im Bereich NSG Kapellengrien, Landkreis Lörrach, Rhein-km 183,0 bis 185,4. Derzeit keine laufenden Arbeiten ( zurückgestellt gemäß raumordnerischer Beurteilung). Vorbereitung Planfeststellungsunterlagen ab 2022. Vorlage Planfeststellungsbeschluss in 2025, Soll-Baubeginn in 2026, Soll-Bauende: 2028. / Abschnitt III: Teilflächen 7 – 13 (dabei Teilfläche 11 in Teilflächen 11a und 11b unterteilt), nördlich der Kläranlage von Bad Bellingen bis zur NATO-Rampe bei Grißheim, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Rhein-km 190,6 bis 205,0. Planfeststellungsbeschluss liegt seit März 2013 vor, derzeit erfolgt die Vergabe der Ingenieurleistungen Lph. 5-9 gem. HOAI 2013. Soll-Baubeginn: 2014, Soll-Bauende: 2027. / Abschnitt IV: Teilflächen 14 – 18 (dabei Teilfläche 14 in Teilflächen 14a und 14b unterteilt), von der NATO-Rampe bei Grißheim bis zur Karpfenhodmündung südlich von Breisach, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Rhein-km 206,6 bis 218,8. Derzeit werden die Planfeststellungsunterlagen vorbereitet - Planfeststellungsbeschluss Soll: 2016, Soll-Baubeginn: 2017, Soll-Bauende: 2028.
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Menge oder Umfang:
Projektsteuerung über das Gesamtprojekt Rückhalteraum Weil-Breisach und Projektsteuerung für jeden der 4 einzelnen Abschnitte entsprechend dem derzeitigen Projektstand für die nächsten 4 Jahre, sowie Mitwirkung bei der Beschaffung, Einrichtung und des Betreibens eines Projektkommunikationssystems des Auftraggebers. Die Leistungen sollen im Wesentlichen von einer Person erbracht werden welche über die gesamte Zeit der Beauftragung zur Verfügung steht.
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Beschreibung der Optionen:
Gemäß VOF 2009 / § 3 Vergabeart (4) e) beabsichtigt das RP Freiburg die Leistungen für weitere 4 Jahre im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb an den in diesem Verfahren auszuwählenden Auftragnehmer zu vergeben. Die entsprechenden Voraussetzungen liegen vor:
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- Die Wiederholung gleichartiger Leistung ist gegeben. Lediglich einige wenige spezielle Leistungen sind unterschiedlich. Dieser Umfang ist aber untergeordnet. Der Anschlussauftrag ist eine Wiederholung gleichartiger Leistungen aus dem ersten Auftrag.
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- Der Grundentwurf das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens mit allen zugehörigen Unterlagen (welcher im Zuge der Ausschreibung in wesentlichen Teilen allen ausgewählten Bietern im Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt wird).
- Die Möglichkeit einer Anschlussbeauftragung wird in der Bekanntmachung des ersten Auftrags, also in dieser Veröffentlichung, hiermit bekannt gegeben.
Rechtzeitig vor Ablauf der festgelegten Frist von 3 Jahren nach Auftragsabschluss des ersten Auftrags werden vom RP Freiburg entsprechende Verhandlungen mit dem AN aufgenommen. Dabei kann eine Verhandlung aber auch immer zu dem Ergebnis führen, dass keine Einigung erzielt wird. Deshalb besteht für das RP Freiburg keine Verpflichtung den Folgeauftrag an den Auftragnehmer des Erstauftrags vergeben zu müssen. Das RP Freiburg wird den Folgeauftrag nur vergeben wenn die Verhandlungen ein für den Auftraggeber zufriedenstellendes Ergebnis erbracht haben. Sollte der AG mit Art und / oder Qualität der Leistungserbringung durch den Auftragnehmer des ersten Realisierungsabschnittes nicht zufrieden sein, werden die Verhandlungen zu keiner Einigkeit führen und die Folgebeauftragung wird nicht zustande kommen.
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Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 36 Monate
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: AZ: 8961.21/010/43.0-1/001

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Nachweis Rechtsform und Unterschriftenberechtigung: Aktueller Nachweis (ausgestellt nach dem 1.7.2013) über die Rechtsform und die Unterschriftsberechtigung des Bewerbers – bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für alle Mitglieder - (in der Regel durch Auszug aus dem Handelsregister – bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes – bei Unternehmen die nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o.ä. verpflichtet sind durch Eigenerklärung). Aus dem Nachweis muss zweifelsfrei hervorgehen, dass die Person / die Personen welche den Antrag / die Erklärungen abgegeben haben berechtigt sind Rechtsgeschäfte für den Bewerber zu tätigen. Bewerbungen / Erklärungen die einzig von Personen unterschrieben sind für die ein solcher Nachweis nicht vorliegt, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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b) Erklärung Bewerber- / Bietergemeinschaft (BIGE): Falls es sich bei dem Bewerber um eine Bewerber- / Bietergemeinschaft handelt, sind mit den Bewerbungsunterlagen folgende verbindliche gemeinsame Erklärungen aller Mitglieder der Bewerber- / Bietergemeinschaft einzureichen: b1) Erklärung über die vorgesehene Rechtsform der Bewerber- / Bietergemeinschaft; b2) Erklärung über die gesamtschuldnerische Haftung; b3) Erklärung über den bevollmächtigten Vertreter; b4) Erklärung über die Aufgabenverteilung innerhalb der Bewerber- / Bietergemeinschaft.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Erklärung über die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen (bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für jedes Mitglied): Zur Bearbeitung des Auftrages darf der Auftragnehmer nur Nachunternehmer einsetzen welche dem Auftraggeber bekannt sind und deren Einsatz der AG zugestimmt hat. Aus diesem Grund sind Nachunternehmer vorab zu benennen;
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b) Die Bewerbung muss eine Erklärung enthalten, ob der Bewerber mit anderen Unternehmen den Auftrag erbringen möchte und, wenn ja, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt (VOF 4 (2));
c) Die Bewerbung muss eine Erklärung enthalten, dass mindestens 70 % der zu vergebenden Leistungen durch Personal im eigenen Betrieb (bzw. den Betrieben der Bewerber- / Bietergemeinschaft) erbracht werden;
d) Durch eine Verpflichtungserklärung der dritten Unternehmen ist nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen;
e) Die Bewerbung muss eine Erklärung enthalten, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt (VOF § 2 (3));
f) Die Bewerbung muss eine Erklärung enthalten (bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für jedes Mitglied), dass keine Ausschlussgründe gemäß VOF § 4 (6), VOF § 4 (9) und VgV § 16 bestehen;
g) Abgabe eines Firmen- / Bewerberprofils mit Angaben zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und eventuellen Tochtergesellschaften, Standorten, wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen und Leistungsspektrum des Bewerbers;
h) Erklärung über den Umsatz (brutto) sowie die jährliche durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten des Bewerbers jeweils insgesamt, sowie in Bezug auf die dieser Ausschreibung entsprechenden Dienstleistungen, jeweils für die letzten drei Geschäftsjahre (VOF 5 (4) c) - (bei Bietergemeinschaften für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweise zur fachlichen Eignung durch Nennung von Erfahrungen gemäß den in den Bewertungskriterien genannten Anforderungen durch Nennung und Beschreibung von vergleichbaren erbrachten Leistungen von jeweils maximal 3 Projekten des Bewerbers (werden mehr als drei Projekte angegeben werden nur die ersten 3 gewertet) mit Angaben des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Name und Telefonnummer des Ansprechpartners), Beschreibung der erbrachten Leistungen, Projektbeschreibung, Planungsumfang, Fertigstellungstermin.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Aktueller Nachweis (ausgestellt nach dem 01.07.2013) einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlichen Deckung von mindestens 1,5 Mio. Euro bei Personenschäden und einer jährlichen Deckung von 1,5 Mio. Euro bei Sach- und Vermögensschäden. Die Summen gelten je Schadensfall (zweifach maximiert).
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Die schriftliche Bestätigung der Versicherung des Bewerbers, die Berufshaftpflichtdeckung auf die geforderten Deckungssummen im Auftragsfall anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend.
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Bei Bewerber- / Bietergemeinschaften ist der Nachweis für die Deckungssumme bzw. vorgenannte Bestätigung eines Mitglieds aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung ausreichend.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
1) Die Erbringung der einzelnen Leistungsphasen, sowohl für das Gesamtptojekt wie auch für die einzelnen Abschnitte, bedarf der jeweiligen Freigabe durch den Auftraggeber.
2) Allgemeine Vertragsbedingungen für Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft (AVB-ING) - Ausgabe 2010 - Herausgeber: Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser LAWA - Geschäftsstelle - Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Leipziger Straße 58, 39112 Magdeburg.
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3) Grundlage der Ausschreibung ist neben der VOF das Handbuch für Ingenieurverträge in der Wasserwirtschaft (HIV-Was), herausgegeben von der LAWA (Bund / Länder Arbeitsgemeinschaft Wasser).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bei Auftragserteilung ist ein Nachweis über die Rechtsform und die gesamtschuldnerische Haftung der Bietergemeinschaft vorzulegen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Die detaillierten Angaben zu Kriterien, Bewertung und Gewichtung sind den Unterlagen gemäß Ziffer VI.3 dieser Veröffentlichung zu entnehmen. Die wesentlichen Kriterien sind: Leistungsfähigkeit mit 10 %; Fachliche Eignung: hinsichtlich Projektsteuerung im Baubereich mit 10%, hinsichtlich Projektsteuerung für Projekte im Erd-, Tief- und Wasserbau mit 20 %, hinsichtlich Projektsteuerung für Projekte im Erd-, Tief- und Wasserbau über mehrere Jahre mit 20 %, hinsichtlich Projektsteuerung für Projekte im Erd-, Tief- und Wasserbau mit mehreren eigenständischen Unterabschnitten mit 20 %, hinsichtlich Projektsteuerung für Projekte mit großen Ausdehnungen im Planfeststellungsverfahren mit 10 %, hinsichtlich Beschaffung, Einrichtung und Betreuung eines auftraggebereigenen Projektkommunikationssystems mit 10 %.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Eric Schildwächter
Name: ISTW Planungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Franckstraße 4
Postort: Ludwigsburg
Postleitzahl: 71636
Kontaktperson: Thilo Seitz
Telefon: +49 71412423618 📞
E-Mail: seitz@istw.de 📧
Fax: +49 71412423699 📠
URL für weitere Informationen: http://www.vof.istw.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.vof.istw.de 🌏
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: AZ: 8961.21/010/43.0-1/001
Zusätzliche Informationen
a) Alle Unterlagen zum Vergabeverfahren stehen auf der Internetseite www.vof.istw.de ab 24.01.2014 frei zugänglich und kostenlos zur Verfügung;
b) Die Möglichkeit gemäß VOF § 5 (3) Erklärungen und Nachweise nachzufordern, wird nicht in Anspruch genommen. Alle Erklärungen und Nachweise sind bis zum genannten Schlusstermin vorzulegen. Nach dem Schlusstermin eingehende Bewerbungen sowie unvollständige Bewerbungen werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die ausschreibende Stelle behält sich lediglich vor nicht eindeutige Informationen / Unterlagen im Zuge einer Aufklärung nachzufordern;
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c) Die Bewerbung muss in Form des ausgefüllten Bewerbungsbogens (veröffentlicht als bearbeitbares Dokument auf der o.g. Internetseite) vorliegen;
d) Die Bewerbung muss mit rechtsverbindlicher Unterschrift versehen sein (original Unterschrift einer Person die berechtigt ist Rechtsgeschäfte für den Bewerber zu tätigen, bzw. durch die von Bewerber- / Bietergemeinschaften bestimmte Person);
e) Eine Erklärung aus der hervorgeht welche Personen die Leistung tatsächlich erbringen werden (VOF § 4 (3)), wird erst im Verhandlungsverfahren gefordert werden;
f) Im Zuge der bisherigen Planungen waren bereits Dienstleister mit der Erbringung von Leistungen beauftragt. Dies war das Büro AEW Control (später Grontmij) welches in der Zeit von 2003 bis 2006 Leistungen der Projektsteuerung erbracht hat. Seit dem Zeitpunkt der damals durchgeführten Arbeiten und damit des damaligen Projektstands sind rund 8 Jahre vergangen, so dass keine aktuellen Erkenntnisse mehr dort vorliegen. Da die anstehenden Arbeiten durch die Projekt- und Leistungsbeschreibung alle Bewerber und Bieter ausführlich und detailliert über die anstehenden Arbeiten informiert ist keine Vorbefasstheit oder ein Wettbewerbsvorteil mehr gegeben. Der damals beauftragte Dienstleister wird daher nicht vom Verfahren ausgeschlossen;
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g) Alle Angaben der Bewerber haben in deutscher Sprache zu erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden;
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h) Bewerbungsunterlagen die über die ausdrücklich verlangten Angaben und Nachweise hinaus gehen, sind nicht erwünscht und werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt;
i) Die Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich in Papierform DIN A4 und auf dem Postweg einzureichen;
j) Die Bewerbungsunterlagen sind mit der vorbereiteten Angebotskennzeichnung (erhältlich auf der oben angegebenen Internetseite) zu versehen (entsprechend VOF § 8 (3));
k) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierungspräsidium Karlsruhe - Vergabekammer Baden-Württemberg
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 7219264049 📞
Internetadresse: http://www.rp-karlsruhe.de 🌏
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verweis auf GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) § 107, insbesondere Ziffer (3), Absatz 4.
Quelle: OJS 2013/S 249-436773 (2013-12-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-09-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 676 620 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: http://www.rp-freiburg.de 🌏
Telefon: +49 7612084295 📞
Fax: +49 761208394200 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-09-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-09-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 173-306837
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 249-436773
ABl. S-Ausgabe: 173

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 8961.21/010/43.0-1/001

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (16)
2. Organisation / Qualitätssicherung (10)
3. Terminsicherheit / Verfügbarkeit / Kapazitäten (7)
4. Herangehensweise (14)
5. Projektsteuerer 1 (16)
6. Projektsteuerer 2 (10)
7. Projektsteuerer 3 (5)
8. Bearbeiter Öffentlichkeitsbeteiligung (7)
9. Erfahrung des Projektteams (5)
10. Gesamteindruck (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-08-29 📅
Name: Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH
Postanschrift: Untere Waldplätze 37
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70569
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info.stuttgart@dreso.com 📧
Internetadresse: www.dreso.com 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2014/S 173-306837 (2014-09-05)