Leistungen der Technischen Ausrüstung für die Grundinstandsetzung des Hauptgebäudes der Humboldt-Universität zu Berlin, am Standort Unter den Linden 6, 10099 Berlin – 1. Bauabschnitt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau

Durch die Humboldt-Universität zu Berlin ist für das Hauptgebäude eine Zielplanung aufgestellt worden. Diese Zielplanung umfasst für einen Zeitraum von 2009 bis 2020 Modernisierungen, Umstrukturierungen und Instandsetzungen. Die Grundinstandsetzung des Hauptgebäudes wird parallel zur den baulichen Maßnahmen aus der Zielplanung der Humboldt-Universität zu Berlin erfolgen.
Im Rahmen dieses Auftrages sollen umgesetzt werden:
Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster zu planen. Die Leistungen einschließlich der Leistungsphase 3 gemäß HOAI Anlage 14 zu § 53 Absatz 1 müssen bereits im Spätsommer 2013 vorliegen. Die Bauausführung soll bei laufendem Betrieb in 2 vorbereitenden Realisierungsabschnitten und 7 weiteren Realisierungsabschnitten erfolgen.
Für die Planung und Durchführung der Grundinstandsetzung des Hauptgebäudes - 1. Bauabschnitt sollen Ingenieurleistungen der technischen Gebäudeausrüstung für die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI § 53 für die Kostengruppe KG 400 gemäß DIN 276 vergeben werden. Zunächst sollen Leistungen der Leistungsphase 1 beauftragt werden.
Grundlage der Planung der Baumaßnahme bildet das Bedarfsprogramm vom 25.10.2012, das in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens den Bewerbern zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt wird.
Die Baukostenobergrenze für die TGA beträgt 14,4 Mio. EUR (brutto) und ist zwingend einzuhalten.
Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich um Bestandsgebäude mit einer Grundfläche von rd. 29 000 m². Das Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz und wurde seit 1990 in Teilbereichen saniert und umgebaut, weist aber noch immer einen erheblichen Instandsetzungsbedarf auf. Demnach sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Bausubstanz, den technischen Anlagen und im Besonderen die brandschutztechnische Ertüchtigung erforderlich.
Das Gebäude besteht aus fünf Hauptgeschossen (KG, EG, 1. und 2. OG, DG) sowie in Teilbereichen Zwischengeschossen und beinhaltet neben Räumlichkeiten der Verwaltung auch unterschiedliche Nutzungsbereiche für studentische Ausbildung wie Hörsäle und Seminarräume, Gastronomiebereiche, Kinosaal und Audimax.
Derzeit besteht das Gebäude aus einem Brandabschnitt. Demnach ist es erforderlich, die brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes der Grundinstandsetzung in einem separaten ersten Realisierungsabschnitt 0A voranzustellen.
In einem weiteren vorbereitenden Realisierungsabschnitt 0B soll die zentrale Energieversorgung neu aufgebaut werden.
Die Grundinstandsetzungsmaßnahmen werden in weiteren 7 Realisierungsabschnitten umgesetzt.
Realisierungsabschnitte 1 bis 7:
- Austausch des Be- und Entwässerungsnetzes
- Installation eines trockenen Feuerlöschsystems
- Erneuerung der Sanitärobjekte
- Erneuerung des Wärmeverteilsystems
- Be- und Entlüftung des Audimax und des Kinosaals
- Erneuerung Blitzschutz
- Errichtung einer Brandmelde- und elektroakustischen Anlage
- Vernetzung der fernmelde- und informationstechnischen Installationen (Such- und Signalanlage,
Uhrenanlage, Fernseh- und Antennenanlage, Gefahrenmelde- und Alarmanlagen)
- Aufschalten der MSR-Technik der RLT-Anlagen auf die vorhandene GLT
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Abschnitt 2 §§ 51-54 der Anlagengruppen:
1) Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen
2) Wärmeversorgungsanlagen
3) Lufttechnische Anlagen
4) Starkstromanlagen
5) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen
7) nutzungsspezifische Anlagen
Folgende Schwerpunktaufgaben sind in der Baumaßnahme vorgesehen:
Grundlagenermittlung
Intensive Bestandsaufnahme, Recherche der Bestandsunterlagen, Aufstellen eines Maßnahmen- und Schadenskatasters, Aufstellen eines Pflichten- und Lastenheftes für die TGA, Abgleich der erforderlichen Maßnahmen mit den durch die Humboldtuniversität durchgeführten baulichen Maßnahmen im Gebäude, stetige Aktualisierung der Maßnahmenmatrix der Humboldtuniversität und Führen eines intensiven Abstimmungsprozesses mit der Humboldtuniversität, Schnittstellen sind aufzustellen.
Schnittstellenmanagement
Es ist das Schnittstellenmanagement zwischen allen Gewerken in der Planungsphase und der Aus-führungsphase und zwischen den Teilbaumaßnahmen der Humboldt-Universität und der Grundin-standsetzungsmaßnahme (alle Gewerke) zu übernehmen.
Anlagentechnischer Brandschutz
Umsetzung des Brandschutzkonzeptes insbesondere Aufbau eines Brandmelde- und Alarmierungssystems mit separater Unterzentrale und Einbindung in die vorhandene Hauptzentrale
Heizungstechnik
Das Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin wird durch das Fernwärmenetz des Energieversorgungsunternehmens Vattenfall versorgt. Die Gesamtheizleistung der Fernwärmeübergabestation im Kellergeschoss des Ostflügels beträgt ca. 1.200 kW. Konstantleiter 105/35°C für RLT-Anlagen und WWB/ gleitender Leiter 90/70°C für statische Heizung); Installation eines neuen Wärmeverteilsystems
Sanitärtechnik
Neuinstallation der Kaltwasserversorgung (4 Trinkwassereinspeisungen), der Schmutzwasserableitung sowie der innen liegenden Regenentwässerung
RLT-Anlagen
Be- und Entlüftung des Audimax sowie des Kinosaals, Einbindung der MSR-Komponenten in die vorhandene GLT der Humboldtuniversität
Elektrotechnik
Erneuerung der Hauptstromversorgung (MS-Schaltanlage, Transformatoren, Niederspannungshauptverteilung (AV) und (SV), Netzersatzanlage einschließlich Vorratstank, Aufbau einer neuen Versorgungsstruktur, komplette Elektroneuinstallation.
Fernmelde- und informationstechnische Anlagen
Passive Vernetzung der fernmelde- und informationstechnischen Installationen (KG nach DIN 276: 452, 453, 454, 455, 456, 457)
Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch der Daten und Dokumente, die von allen Projektbeteiligten zu nutzen ist.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwick-lung und Umwelt für Leistungen bei der Technischen Ausrüstung einschließlich den AVB und die Be-schaffenheitsvereinbarung, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-02-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-01-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-01-18 Auftragsbekanntmachung
2013-08-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-01-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Es werden Ingenieurdienstleistungen der technischen Gebäudeausrüstung für die Leistungsphasen 1 bis 9 gem. HOAI § 53 für die Kostengruppe (KG) 400 nach DIN 276 vergeben.Der Baubeginn ist für Mai 2014 geplant.Die Übergabe an den Nutzer soll zum Ende des Jahres 2019 erfolgen.Die Kostenobergrenze der Gesamtbaumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 43 Mio. EUR (brutto), davon entfallen auf die KG 400 14,4 Mio. EUR (brutto).Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die 4 Jahre für die Gewährleistung (LP 9).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
E-Mail: frank.pessel@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 30901393305 📞
Fax: +49 30901393301 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-18 📅
Einreichungsfrist: 2013-02-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 016-023243
ABl. S-Ausgabe: 16
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 128_HU_Grundinstandsetzung_TGA 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer; 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden; 2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird; 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird; 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig; 6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein; 7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 128_HU_Grunginstandsetzung_TGA" gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt; 8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 13.2.2013 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht; 9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Durch die Humboldt-Universität zu Berlin ist für das Hauptgebäude eine Zielplanung aufgestellt worden. Diese Zielplanung umfasst für einen Zeitraum von 2009 bis 2020 Modernisierungen, Umstrukturierungen und Instandsetzungen. Die Grundinstandsetzung des Hauptgebäudes wird parallel zur den baulichen Maßnahmen aus der Zielplanung der Humboldt-Universität zu Berlin erfolgen.
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Im Rahmen dieses Auftrages sollen umgesetzt werden:
Die Maßnahme ist in einem engen Zeitfenster zu planen. Die Leistungen einschließlich der Leistungsphase 3 gemäß HOAI Anlage 14 zu § 53 Absatz 1 müssen bereits im Spätsommer 2013 vorliegen. Die Bauausführung soll bei laufendem Betrieb in 2 vorbereitenden Realisierungsabschnitten und 7 weiteren Realisierungsabschnitten erfolgen.
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Für die Planung und Durchführung der Grundinstandsetzung des Hauptgebäudes - 1. Bauabschnitt sollen Ingenieurleistungen der technischen Gebäudeausrüstung für die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAI § 53 für die Kostengruppe KG 400 gemäß DIN 276 vergeben werden. Zunächst sollen Leistungen der Leistungsphase 1 beauftragt werden.
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Grundlage der Planung der Baumaßnahme bildet das Bedarfsprogramm vom 25.10.2012, das in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens den Bewerbern zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt wird.
Die Baukostenobergrenze für die TGA beträgt 14,4 Mio. EUR (brutto) und ist zwingend einzuhalten.
Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich um Bestandsgebäude mit einer Grundfläche von rd. 29 000 m². Das Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz und wurde seit 1990 in Teilbereichen saniert und umgebaut, weist aber noch immer einen erheblichen Instandsetzungsbedarf auf. Demnach sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an der Bausubstanz, den technischen Anlagen und im Besonderen die brandschutztechnische Ertüchtigung erforderlich.
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Das Gebäude besteht aus fünf Hauptgeschossen (KG, EG, 1. und 2. OG, DG) sowie in Teilbereichen Zwischengeschossen und beinhaltet neben Räumlichkeiten der Verwaltung auch unterschiedliche Nutzungsbereiche für studentische Ausbildung wie Hörsäle und Seminarräume, Gastronomiebereiche, Kinosaal und Audimax.
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Derzeit besteht das Gebäude aus einem Brandabschnitt. Demnach ist es erforderlich, die brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes der Grundinstandsetzung in einem separaten ersten Realisierungsabschnitt 0A voranzustellen.
In einem weiteren vorbereitenden Realisierungsabschnitt 0B soll die zentrale Energieversorgung neu aufgebaut werden.
Die Grundinstandsetzungsmaßnahmen werden in weiteren 7 Realisierungsabschnitten umgesetzt.
Realisierungsabschnitte 1 bis 7:
- Austausch des Be- und Entwässerungsnetzes
- Installation eines trockenen Feuerlöschsystems
- Erneuerung der Sanitärobjekte
- Erneuerung des Wärmeverteilsystems
- Be- und Entlüftung des Audimax und des Kinosaals
- Erneuerung Blitzschutz
- Errichtung einer Brandmelde- und elektroakustischen Anlage
- Vernetzung der fernmelde- und informationstechnischen Installationen (Such- und Signalanlage,
Uhrenanlage, Fernseh- und Antennenanlage, Gefahrenmelde- und Alarmanlagen)
- Aufschalten der MSR-Technik der RLT-Anlagen auf die vorhandene GLT
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Abschnitt 2 §§ 51-54 der Anlagengruppen:
1) Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen
2) Wärmeversorgungsanlagen
3) Lufttechnische Anlagen
4) Starkstromanlagen
5) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen
7) nutzungsspezifische Anlagen
Folgende Schwerpunktaufgaben sind in der Baumaßnahme vorgesehen:
Grundlagenermittlung
Intensive Bestandsaufnahme, Recherche der Bestandsunterlagen, Aufstellen eines Maßnahmen- und Schadenskatasters, Aufstellen eines Pflichten- und Lastenheftes für die TGA, Abgleich der erforderlichen Maßnahmen mit den durch die Humboldtuniversität durchgeführten baulichen Maßnahmen im Gebäude, stetige Aktualisierung der Maßnahmenmatrix der Humboldtuniversität und Führen eines intensiven Abstimmungsprozesses mit der Humboldtuniversität, Schnittstellen sind aufzustellen.
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Schnittstellenmanagement
Es ist das Schnittstellenmanagement zwischen allen Gewerken in der Planungsphase und der Aus-führungsphase und zwischen den Teilbaumaßnahmen der Humboldt-Universität und der Grundin-standsetzungsmaßnahme (alle Gewerke) zu übernehmen.
Anlagentechnischer Brandschutz
Umsetzung des Brandschutzkonzeptes insbesondere Aufbau eines Brandmelde- und Alarmierungssystems mit separater Unterzentrale und Einbindung in die vorhandene Hauptzentrale
Heizungstechnik
Das Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin wird durch das Fernwärmenetz des Energieversorgungsunternehmens Vattenfall versorgt. Die Gesamtheizleistung der Fernwärmeübergabestation im Kellergeschoss des Ostflügels beträgt ca. 1.200 kW. Konstantleiter 105/35°C für RLT-Anlagen und WWB/ gleitender Leiter 90/70°C für statische Heizung); Installation eines neuen Wärmeverteilsystems
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Sanitärtechnik
Neuinstallation der Kaltwasserversorgung (4 Trinkwassereinspeisungen), der Schmutzwasserableitung sowie der innen liegenden Regenentwässerung
RLT-Anlagen
Be- und Entlüftung des Audimax sowie des Kinosaals, Einbindung der MSR-Komponenten in die vorhandene GLT der Humboldtuniversität
Elektrotechnik
Erneuerung der Hauptstromversorgung (MS-Schaltanlage, Transformatoren, Niederspannungshauptverteilung (AV) und (SV), Netzersatzanlage einschließlich Vorratstank, Aufbau einer neuen Versorgungsstruktur, komplette Elektroneuinstallation.
Fernmelde- und informationstechnische Anlagen
Passive Vernetzung der fernmelde- und informationstechnischen Installationen (KG nach DIN 276: 452, 453, 454, 455, 456, 457)
Der Auftraggeber betreibt eine internetbasierte Projektplattform zum Austausch der Daten und Dokumente, die von allen Projektbeteiligten zu nutzen ist.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwick-lung und Umwelt für Leistungen bei der Technischen Ausrüstung einschließlich den AVB und die Be-schaffenheitsvereinbarung, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben
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Menge oder Umfang:
Es werden Ingenieurdienstleistungen der technischen Gebäudeausrüstung für die Leistungsphasen 1 bis 9 gem. HOAI § 53 für die Kostengruppe (KG) 400 nach DIN 276 vergeben.
Der Baubeginn ist für Mai 2014 geplant.
Die Übergabe an den Nutzer soll zum Ende des Jahres 2019 erfolgen.
Die Kostenobergrenze der Gesamtbaumaßnahme beträgt gemäß gebilligtem Bedarfsprogramm 43 Mio. EUR (brutto), davon entfallen auf die KG 400 14,4 Mio. EUR (brutto).
Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die 4 Jahre für die Gewährleistung (LP 9).
Beschreibung der Optionen:
(Siehe Ziffer II.1.5) Leistungen nach HOAI § 53 LP 2-9 in Verbindung mit Anlage 14 und gegebenenfalls Besondere Leistungen/Beratungsleistungen gemäß § 3 HOAI mit Anlage 2 und 1.
Sollten sich die haushalterischen Rahmenbedingungen ändern, muss das Leistungsbild dementsprechend angepasst werden.
Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner Leistungsphasen als Option bis zum Schluss der Baumaßnahme vor.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen (siehe auch Ziffer VI.3 Zusätzliche Angaben);
2. Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen);
3. Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen);
4. Erklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist (formlos);
5. Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer Bewerbergemeinschaft (formlos);
6. Erklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Anlage zum Bewerberbogen);
7. Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlage zum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen;
Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6 führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss am weiteren Vefahren.
8. Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oder unvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
1. den jährlichen Gesamtumsatz (netto) im Mittel in den vergangenen 3 Jahren (2010/2011/2012).
und
2. den jährlichen Umsatz (netto) für vergleichbare Dienstleistungen im Mittel jeweils in den vergangenen 3 Jahren (2010/2011/2012).
Bei der Ermittlung der Umsätze für die geforderten Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze zu berücksichtigen.
Mindeststandards:
1. Der jährliche Gesamtumsatz in den vergangenen 3 Jahren muss pro Jahr im Mittel 300.000 EUR betragen.
2.Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bietergemeinschaft und /oder der Kapazitäten anderer Unternehmen, gegliedert gemäß Bewerberbogen
2. Benennung der vorgesehenen Projektmitarbeiter, die für die Erbringung der Leistungen der Anlagengruppen 1 bis 5 und 7 nach HOAI Teil 4 Abschnitt 2 §§ 51-54 vorgesehenen sind.
Die zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen müssen mindestens 3 Projektmitarbeiter (entsprechend der beruflichen Qualifikation des jeweiligen technischen Gewerkes der KG 400 gemäß DIN 276) aufführen.
Für jede benannte Person ist eine Auflistung mit folgenden Angaben dem Teilnahmeantrag beizufügen:
Name, Nachname, Dauer der Unternehmenszugehörigkeit, Nachweis über die Befähigung zur Übernahme der geforderten Leistungen: Berufsausbildung, Hochschul- oder Fachhochschulausbildung und Weiterbildung mit Abschluss (als Nachweis dienen Zeugniskopien oder Urkunden für den jeweiligen Abschluss) und Berufsjahre nach der Ausbildung.
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- Auflistung der vorgesehenen Projektmitarbeiter mit dem jeweiligen Verantwortungsbereich
Name des Projektmitarbeiters einschließlich Projektleitung und stellvertretende Projektleitung
Verantwortung für folgende Anlagengruppe/n, gemäß Leistungsumfang des Auftrages (1 bis 5 und 7 lt. HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 51)
Berufszulassung (Beraufsausbildung, Fachhochschul- oder Hochschulausbildung, Weiterbildung).
- Auflistung von Referenzen mit vergleichbaren Projekten, an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 2, max. 3 Referenzen):
- von einem Projektleiter
- von einem stellvertretenden Projektleiter
- von einem Mitarbeiter
- Für jeden der im Teilnahmeantrag aufgeführten Mitarbeiter sind Nachweise und Beschreibungen über berufliche Weiterbildungen in der jeweiligen Fachrichtung gemäß KG 400 (DIN 276) in den vergangenen 3 Jahren zu erbringen. Als Nachweis dienen Urkunden und Teilnahmebestätigungen der Weiterbildungseinrichtung.
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3. Vorstellung von 2 Referenzprojekten des Unternehmens:
- die in den vergangenen 7 Jahren abgeschlossen und an den Nutzer übergeben wurde.
- die Gesamtbaukosten in der Kostengruppe 400 (DIN 276) müssen mindestens 5 Mio. EUR betragen
- die erbrachten Leistungen müssen dem geforderten Leistungsumfang des zu vergebenen Auftrages entsprechen (Anlagengruppen 1 bis 5 und 7 (KG 475) nach HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 51);
- es müssen mindestens die Leistungsphasen 2-8 erbracht worden sein;
- Die Leistungen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein und keine Subunternehmerleistungen sein.
4. Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben erforderlich:
- Bei den Referenzobjekten soll es sich um eine Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahme handeln.
- Objektbezeichnung, der Herstellungskosten (brutto) nach DIN 276 insbesondere der KG 400, Leistungszeitraum, erbrachter Leistungsumfang, Benennung des Auftraggebers und eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit aktueller Telefon-Nummer und einer Referenzbestätigung des Auftraggebers. Desweiteren Angaben zum Schnittstellenmanagement, dem technischen Facility Management und zu eventuellen Energiekonzepten/energetischer Gebäudebilanzierung.
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Mindeststandards:
Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn die Anzahl der angestellten Mitarbeiter im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre unter 3 (Summe aus Büroleitung und fest angestellten Mitarbeitern) liegt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 000 000 Mio. EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden ( Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines beizubringen.
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Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Der Auftraggeber behält sich eine ggf. objektbezogene Versicherung für Personen- und sonstige Schäden als Forderung vor.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist im Rahmen des Verhandlungsverfahrens bei Angebotsabgabe eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherers einzureichen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, die Bedingungen der Berufshaftpflichtversicherung greifen oder es ist die entsprechende Passage aus dem Vertrag beizufügen. Ausreichend ist auch eine eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherers, dass im Auftragsfalle mit der Arge eine projektbezogene Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen - AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (Die Auflistung ist nicht abschließend).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.
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Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
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Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssen Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist (Anlage zum Bewerberbogen). Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt (siehe Ziffer III.2.1).
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Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom
8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010). Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung. Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen
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(EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben.
Eine Abfrage erfolgt hier vor Zuschlagserteilung.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).Der Teilnahmeantrag erhält nachfolgende Punkte:für 1. Gesamtumsatz - von mindestens durchschnittlich 600.000 EUR pro Jahr: 5 Pkt.;für 2. Gesamtumsatz vergleichbarer Leistungen - von mindestens durchschnittlich 450.000 EUR pro Jahr: 5 Pkt.;für 3. Angaben zu den festangestellten Mitarbeitern- wenn mindestens durchschnittlich 3 Mitarbeitern im Unternehmen in den letzten 3 Jahren mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung nachweisbar beschäftigt sind: 5 Pkt;für 4. Angaben über Qualifikation zu den für das Projekt vorgesehenen festangestellten Projektmitarbeitern (max. 30 Pkt.) Mit 0 Punkten bewertet wird das Kriterium, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter und technischer Mitarbeiter) nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig in einem Fachgebiet der Technischen Gebäudeausrüstung verfügt oder keine Befähigungen durch Weiterbildungen nachweisen kann. Wird die Anforderung an die Abschlüsse erfüllt, wird das Kriterium als Summe der Unterkriterien 4.1 bis 4.3 bewertet. 4.1 Projektleiter max. 12 Pkt.- wenn der Projektleiter mehr als 10 Jahre Berufserfahrung in der Planung und Bauleitung von technischen Anlagen der Anlagengruppen 1 bis 5 und 7 gemäß HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 51 nachweist, die nicht länger als 3 Jahre zurückliegen: 8 Pkt.; - wenn der Projektleiter mind. 3 berufliche Weiterbildungen auf dem Gebiet der Technischen Gebäudeausrüstung in den vergangenen 3 Jahren nachweist: 4 Pkt.; 4.2 Stellvertretender Projektleiter max. 10 Pkt.- wenn der stellvertretende Projektleiter mehr als 8 Jahre Berufserfahrung in der Planung und Bauleitung von technischen Anlagen der Anlagengruppen 1 bis 5 und 7 gemäß HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 51 nachweist: 6 Pkt.; - wenn der stellvertretende Projektleiter mind. 3 berufliche Weiterbildungen auf dem Gebiet der Technischen Gebäudeausrüstung in den vergangenen 3 Jahren nachweist: 4 Pkt.; 4.3 technischer Mitarbeiter max. 8 Pkt.- wenn der technische Mitarbeiter mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Planung und Bauleitung von technischen Anlagen der Anlagengruppen 1 bis 5 und 7 gemäß HOAI Teil 4 Abschnitt 2 § 51 nachweist: 4 Pkt.; - wenn der technische Mitarbeiter mind. 3 berufliche Weiterbildungen auf dem Gebiet der Technischen Gebäudeausrüstung in den vergangenen 3 Jahren nachweist: 4 Pkt.; für 5. Angaben zu 2 Referenzprojekten (max. 50 Pkt.)Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 25 Pkt. bewertet. Die Summe der Unterkriterien stellt die Bewertung des jeweiligen Referenzprojektes dar. Eine Referenz soll folgende Bedingungen erfüllen:a) Das Referenzprojekt wurde von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenen "Name (Büro/Unternehmen)" oder dessen Rechtsvorgänger mindestens gemäß HOAI § 53 in den Leistungsphasen 2 bis 8 bearbeitet. Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden, b) Die Leistungen an den Referenzprojekten müssen abgeschlossen sein, d.h. die Übergabe des Objektes (LP8) an den Bauherren darf höchstens 7 Jahre zurückliegen ( d.h. Übergabe des Objektes n. HOAI §53 LP8 bis spätestens einem Tag vor der Absendung der Bekanntmachung), c) die Kosten des Referenzprojektes in der Kostengruppe 400 gemäß DIN 276 müssen mindestens 5 Mio. EUR (brutto) betragen. Der Teilnahmeantrag für die jeweiligen Referenzobjekte erhält nachfolgende Punkte:- wenn es sich bei dem Referenzprojekt um eine Instandsetzungs- und/oder Modernisierungsmaßnahme handelt: 5 Pkt.;- wenn es sich bei dem Referenzprojekt um eine Maßnahme handelt, die bei laufendem Betrieb umgesetzt worden ist: 5 Pkt.;- wenn im Referenzprojekt das Schnittstellenmanagement in der Planungs- und Ausführungsphase übernommen worden ist: 5 Pkt.;- wenn für das Referenzprojekt ein technisches Facility Management System (auf Basis eines technischen Raumbuches) für den Nutzer erarbeitet und umgesetzt worden ist: 5 Pkt.; - wenn in dem Referenzprojekt ein Energiekonzept auf der Basis einer energetischen Gebäudebilanzierung z.Bsp. nach DIN 18599 bzw. einer Gebäudesimulation vom Bieter aufgestellt und umgesetzt worden ist: 5 Pkt.;Insgesamt sind 95 Punkte erreichbar.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V
Herrn Dr. Pessel

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-04-01 📅
Datum des Endes: 2019-04-01 📅
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter:
http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html. Der Dateiname lautet: Bewerberbogen 128_HU_Grundinstandsetzung_TGA
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmer;
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2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden;
2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Referenzprojekte vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten Projektmitarbeiter und 2 Referenzen werden in die Wertung einbezogen.
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3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird;
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4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im
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Auftragsfall zur Verfügung stellen wird;
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein;
7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "VOF-Vergabeverfahren 128_HU_Grunginstandsetzung_TGA" gekennzeichnet bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS 1, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt;
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8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens bis zum 13.2.2013 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht;
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9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 24.04.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Quelle: OJS 2013/S 016-023243 (2013-01-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-08-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: einkauf-fbt-hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090139-3308/3307 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-08-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-08-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 162-282914
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 16-023243
ABl. S-Ausgabe: 162

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 13968E70004
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Unter den Linden 6, 10099 Berlin, Deutschland.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Darstellung der Herangehensweise an die Planung der Grundinstandsetzung (50)
2. Erläuterung der Planung der Bauabschnitte bei laufendem Betrieb (10)
3. Aufstellung und Betreuung des Schnittstellenmanagements (20)
4. Wirtschaftlichkeit des Honorarangebotes (20)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-07-30 📅
Name: ECOPLAN GmbH
Postanschrift: Uhlandstr. 101
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10715
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@eco-plan.net 📧
Internetadresse: www.eco-plan.net 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Gentz oder Frau Haase

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Internetadresse: www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist § 107 Abs. 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) wird hingewiesen.
Quelle: OJS 2013/S 162-282914 (2013-08-21)