Lieferung eines PEM Elektrolyseurs zur Wasserstoffversorgung

SolviCore GmbH & Co. KG

Kauf eines Elektrolyseurs zur Herstellung von hochreinem Wasserstoff mit den folgenden Eigenschaften:
- Der Elektrolyseur basiert auf der Polymerelektrolytmembran-Technologie (PEM).
- Die Leistung des Elektrolyseurs beträgt 4 Nm³/h Wasserstoff. Das System sollte modular aufgebaut und auf 6 Nm³/h erweiterbar sein. Der Energieverbrauch pro Normkubikmeter Wasserstoff darf nicht über 7,5 kWh liegen. Das System muss in der Lage sein, den aktuellen Wasserstoffbedarf dynamisch (5 – 100 % des Leistungsbereichs) zu decken.
- Da der Elektrolyseur im Rahmen eines Forschungsprojekts eingesetzt wird, sollten zur Herstellung der 4 Nm³/h Wasserstoff mindestens 2 Elektrolyse-Stapel eingesetzt werden, einer mit den Membran-Elektroden-Einheiten des Herstellers, der andere mit den Membran-Elektroden-Einheiten der SolviCore GmbH & Co. KG. Ein Abgriff der Einzelspannungen des Elektrolyseurs muss möglich sein.
- Der erzeugte Wasserstoff hat einen Gehalt von mindestens 99,999 % und einen Taupunkt von kleiner -60 °C. Als Verunreinigungen dürfen allenfalls Spuren von Sauerstoff, Stickstoff und Wasserdampf in einer Gesamtkonzentration von kleiner 10 ppm vorhanden sein.
- Der Wasserstoff wird im Elektrolyseur bei einem Druck von 30 bar (Überdruck) erzeugt und in das vorhandene Wasserstoffnetz bzw. in einen Puffertank eingespeist. Eine der Elektrolyse nachgeschaltete mechanische Kompressionsstufe ist nicht zulässig.
- Mit dem Elektrolyseur ist ein Puffertank, bestehend aus 6 Druckgasflaschen mit einem Volumen von 50 l zu liefern. Die Druckgasflaschen müssen durch Rohrleitungen miteinander verbunden werden.
- Der Elektrolyseur sollte außen aufgestellt werden, eine T90-Box wird gestellt. Der Arbeitsbereich des Elektrolyseurs sollte bei Temperaturen zwischen -20 °C und 45 °C liegen. Sollte eine Außenaufstellung nicht möglich sein, dann muss die Aufstellung in einem Container (maximal 20 Fuß) erfolgen.
- Die Lärmemissionen müssen kleiner 70 dB (A) sein.
- Für das komplette Gerät, nicht nur für Einzelkomponenten, muss eine CE-Kennzeichnung vorliegen.
- Zur Datenerfassung muss eine Schnittstelle vorhanden sein die es ermöglicht, Daten in gängige Programme zur Datenverarbeitung zu transferieren.
- Die Garantiezeit sollte 24 Monate betragen.
- Für den angebotenen Elektrolyseur bzw. dessen Vorgängermodell sollten Betriebserfahrungen über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren nachgewiesen werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-07-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-23.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-05-23 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-05-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Gaserzeuger
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Gaserzeuger 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: SolviCore GmbH & Co. KG
Postanschrift: Rodenbacher Chaussee 4
Postleitzahl: 63457
Postort: Hanau-Wolfgang
Kontakt
Internetadresse: http://www.solvicore.com 🌏
E-Mail: gerhard.heinz@solvicore.com 📧
Telefon: +49 6181592067 📞
Fax: +49 61815972067 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-05-23 📅
Einreichungsfrist: 2013-07-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 100-171273
ABl. S-Ausgabe: 100
Zusätzliche Informationen
Die Vergabe steht unter dem Vorbehalt der Erteilung eines Zuwendungsbescheids durch das Land Hessen. nachr. HAD-Ref. : 4634/3 nachr. V-Nr/AKZ : SC2013A01

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Kauf eines Elektrolyseurs zur Herstellung von hochreinem Wasserstoff mit den folgenden Eigenschaften:
- Der Elektrolyseur basiert auf der Polymerelektrolytmembran-Technologie (PEM).
- Die Leistung des Elektrolyseurs beträgt 4 Nm³/h Wasserstoff. Das System sollte modular aufgebaut und auf 6 Nm³/h erweiterbar sein. Der Energieverbrauch pro Normkubikmeter Wasserstoff darf nicht über 7,5 kWh liegen. Das System muss in der Lage sein, den aktuellen Wasserstoffbedarf dynamisch (5 – 100 % des Leistungsbereichs) zu decken.
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- Da der Elektrolyseur im Rahmen eines Forschungsprojekts eingesetzt wird, sollten zur Herstellung der 4 Nm³/h Wasserstoff mindestens 2 Elektrolyse-Stapel eingesetzt werden, einer mit den Membran-Elektroden-Einheiten des Herstellers, der andere mit den Membran-Elektroden-Einheiten der SolviCore GmbH & Co. KG. Ein Abgriff der Einzelspannungen des Elektrolyseurs muss möglich sein.
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- Der erzeugte Wasserstoff hat einen Gehalt von mindestens 99,999 % und einen Taupunkt von kleiner -60 °C. Als Verunreinigungen dürfen allenfalls Spuren von Sauerstoff, Stickstoff und Wasserdampf in einer Gesamtkonzentration von kleiner 10 ppm vorhanden sein.
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- Der Wasserstoff wird im Elektrolyseur bei einem Druck von 30 bar (Überdruck) erzeugt und in das vorhandene Wasserstoffnetz bzw. in einen Puffertank eingespeist. Eine der Elektrolyse nachgeschaltete mechanische Kompressionsstufe ist nicht zulässig.
- Mit dem Elektrolyseur ist ein Puffertank, bestehend aus 6 Druckgasflaschen mit einem Volumen von 50 l zu liefern. Die Druckgasflaschen müssen durch Rohrleitungen miteinander verbunden werden.
- Der Elektrolyseur sollte außen aufgestellt werden, eine T90-Box wird gestellt. Der Arbeitsbereich des Elektrolyseurs sollte bei Temperaturen zwischen -20 °C und 45 °C liegen. Sollte eine Außenaufstellung nicht möglich sein, dann muss die Aufstellung in einem Container (maximal 20 Fuß) erfolgen.
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- Die Lärmemissionen müssen kleiner 70 dB (A) sein.
- Für das komplette Gerät, nicht nur für Einzelkomponenten, muss eine CE-Kennzeichnung vorliegen.
- Zur Datenerfassung muss eine Schnittstelle vorhanden sein die es ermöglicht, Daten in gängige Programme zur Datenverarbeitung zu transferieren.
- Die Garantiezeit sollte 24 Monate betragen.
- Für den angebotenen Elektrolyseur bzw. dessen Vorgängermodell sollten Betriebserfahrungen über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren nachgewiesen werden.
Es werden Varianten akzeptiert
Referenznummer: SC2013A01
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Förderung nach §6 des Hessischen Energiegesetzes (HEnG)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Rodenbacher Chaussee 4, 63457 Hanau-Wolfgang

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 1 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 2 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 7 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.

Verfahren
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-07-02 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Gerhard Heinz
Adresse des Käuferprofils: http://www.solvicore.com 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-07-12 📅
Datum des Endes: 2013-11-12 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: SC2013A01
Zusätzliche Informationen
Die Vergabe steht unter dem Vorbehalt der Erteilung eines Zuwendungsbescheids durch das Land Hessen.
nachr. HAD-Ref. : 4634/3
nachr. V-Nr/AKZ : SC2013A01

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 100-171273 (2013-05-23)
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