Lieferung und Installation zweier Hochleistungscomputertomographen einschließlich Wartung

Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Halle e. V.

Inhalt der Ausschreibung
Zur Sicherung des Versorgungsauftrages und – spektrums stellt die bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie eine Kernkompetenz der BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) dar. In der Klinik für bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie werden alle derzeit etablierten bildgebenden Untersuchungsverfahren vorgehalten. Schwerpunkt der Diagnostik ist die Computertomographie. Das Anforderungsprofil an die Computertomographie ist gekennzeichnet durch zwei diametrale Herausforderungen:
a) Zunahme von Umfang und Zahl der Untersuchungen hinsichtlich Detailauflösung im Hoch- und Niedrigkontrastbereich sowie isophasiche Darstellung von möglichst langstreckigen Körperabschnitten unter Nutzung moderner Hochzeilendetektortechniken (z. B. Neuroperfusion, Entzündungsdiagnostik etc.).
b) Bildgebende Untersuchungen mit ionisierenden Strahlen tragen bis zu 50 % in der zivilisatorischen Strahlenbelastung bei. Innerhalb der Anwendung medizinischer Untersuchungsverfahren stellt dabei die Computertomographie mit bis zu 60 % den größten Anteil. Aus diesem Grund sind unter Berücksichtigung modernster strahlenbiologischer Konzepte eine Vielzahl von Einstelltechniken entwickelt worden. Neben körperabhängigen Dosismodulationen und fragestellungsbezogenen Primärreduktionen der Einstellparameter spielen vor allem iterative Rekonstruktionen eine wesentliche Rolle zur Reduktion der durch medizinische Strahlenanwendung bedingten zivilisatorischen Strahlenbelastung (s. Ziffer 2.4 der Anlage 1 und 2).
Die Ausschreibung zweier Computertomographen zur Untersuchung und Anwendung am Menschen bezieht sich daher im Allgemeinen auf die Kombination der Hochleistungs-CT-Technik einerseits und der Zurverfügungstellung modernster Strahlendosisreduktionstechniken andererseits (gilt für beide Lose: „Trauma-CT“ und „Entzündungs-CT“).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-04-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-02-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-02-27 Auftragsbekanntmachung
2013-04-10 Ergänzende Angaben
2013-06-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-02-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: CT-Scanner
Menge oder Umfang:
1.3 Aufteilung der AusschreibungDie Ausschreibung teilt sich in Los 1 („Trauma-CT“) und Los 2 („Entzündungs-CT“) auf.1.3.1 Los 1 „Trauma-CT“: BeschaffungszielDer „Trauma-CT“ wird vorrangig für das Konzept „MSCT-first“ in der Erstdiagnostik Schwerstverletzter eingesetzt (s. Beispielliteratur unter Ziffer 6). Das Konzept „MSCT-first“ beinhaltet sowohl eine schnelle Ganzkörperdatenakquisition als auch eine schnellstmögliche Bildrekonstruktionsberechnung.Im Rahmen der Beschaffung liegt das Hauptaugenmerk auf der hochqualitativen und schnellen Bildakquisition. Diese wird durch Ganzkörper-Spiral-CT' s (Helical-mode von parietal bis Calcaneus) mit hoher Z-Achsenauflösung erreicht. Im Hinblick auf optimierte Pitch-Faktoren einerseits und die bekannten physikalischen Einflussgrößen für die Strahlenbelastung (over-beaming, over-ranging etc.) sind 32- bzw. 64-Zeilen-CT's für diese Anwendung optimal und stehen im Vordergrund der Bewertung. Höhere Zeilenzahlen der Detektoren sind für das vorliegende Beschaffungsziel darüber hinaus für die gängigen Routineanforderungen (Kopf-, Hals-, Thorax- und Bauch- sowie Extremitäten-CT und Punktionstechniken) erwünscht.Die Angebote werden deshalb hinsichtlich eines optimierten Verhältnisses von Ganzkörper-Spiral-CT-Technik (siehe oben) und optimierter dedizierter Organ-CT-Technik (siehe Klammervermerk) bewertet. (Diese Bewertung wird ihren Niederschlag bei der Vergabe von Zusatzpunkten in der Spalte „technisch-klinisch besseres Angebot“ finden.)1.3.2 Los 2 „Entzündungs-CT“: Besonderes BeschaffungszielDer „Entzündungs-CT“ soll so langstreckig wie möglich isophasisch mit hoher Zeitauflösung in „snap-shot-Technik“ Zielregionen mittels Kontrast-Zeit-Kurven analysieren und damit einen Beitrag zur Frage der Akuität chronischer Knochen- und Weichteilentzündungen liefern (keine Implantate). Wesentliche Leistungskriterien sind folglich Detektor-Z-Achsen-Länge, Zeilen- und Schichtzahl, isophasische Z-Achsen-Länge und Rotationsgeschwindigkeit (Zeitauflösung).1.3.3 Anbieten der LoseDie Lose können getrennt angeboten werden. Sollten Bieter beide Lose anbieten, so sind die Kriterien getrennt zu bewerten und die Preise getrennt auszuweisen. Optional können in diesem Falle zusätzlich Paketpreise angeboten werden (Los 1 und 2).1.3.4 Anforderungen an den Abschluss der Wartungsverträge/des WartungsvertragesHinsichtlich der Wartung hat der Bieter für das von ihm angebotene Los ein Angebot mit Detailangaben zu unterbreiten. Im Falle eines Paketangebotes der Lose 1 und 2 können auch die Angaben zur Wartung kombiniert angeboten werden. Hierzu ist der Leistungsbeschreibung die Anlage 3 („Anforderungen an den Abschluss …“) beigefügt.Die zu erfüllenden Mindestanforderungen sind tabellarisch in Anlage 3 (Ziffer 1.1 bis 1.4) aufgeführt. Erfüllt der Bieter ein Mindestkriterium nicht, wird er vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.Die Anforderungen für die Wartungsverträge im Detail sind in Ziffer 2.1 bis 2.5 aufgeführt. Zu diesen hat der Bieter jeweils ein Angebot zu unterbreiten (Anlage 3, rechte Spalte).6. Beispiel-Literatur (zu Los 1 “Trauma-CT“)Hilbert at al; Thieme Verlag; Schockraummanagement polytraumatisierter Patienten. Ein Mehrzeilen-CT orientierter Versorgungsalgorithmus; Anästhesiol Intensivmed Not-fallmed Schmerzther 2005; 40: 720-725.Maurer MH et al; Thieme Verlag; Diagnostischer Zugewinn der 16-Zeilen-Ganzkörper-CT bei polytraumatisierten Patienten differenziert nach Körperregion und Verletzungs-schwere gemäß ATLS© - Konzept; online Publikation 2008; 180: 1117-1123.Huber-Wagner S et al; Effect of whole-body CT during trauma resuscitation on survival: a retrospective, multicentre study; Lancet 2009; Vol 373: 1455-61.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: CT-Scanner 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Halle e. V.
Postanschrift: Merseburger Str. 165
Postleitzahl: 06112
Postort: Halle (Saale)
Kontakt
Internetadresse: http://www.bgw-online.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@bgw-online.de 📧
Telefon: +49 40202072350 📞
Fax: +49 40202072395 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-02-27 📅
Einreichungsfrist: 2013-04-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-03-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 043-068564
ABl. S-Ausgabe: 43
Zusätzliche Informationen
1.1 Allgemeines Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) befinden sich in der Trägerschaft des Vereins für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Halle e. V. mit Sitz in D-06112 Halle (Saale), Merseburger Str. 165. Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) nehmen schwerpunktmäßig am Heilverfahren der gesetzlichen Unfallversicherer und an der Krankenversorgung gesetzlicher und privater Krankenversicherungen nach Bettenplan des Landes Sachsen-Anhalt teil. Es werden eine umfangreiche Notambulanz, Spezialambulanzen und Gutachtenambulanzen betrieben. Zu den Hauptaufgaben des Versorgungsspektrums der BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) gehören: a) Diagnostik, Behandlung, Früh- und Langzeitrehabilitation von Mono- und Schwerstverletzten, b) Diagnostik und Therapie entzündlicher Erkrankungen des muskuloskeletalen Systems, c) Diagnostik und Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände, d) Schwerpunktversorgung handchirurgischer und plastisch rekonstruktiver Erkrankungen bzw. Versorgungsangeboten, e) Anästhesie und Intensivmedizin, f) Diagnostik, Erst- und Langzeitbetreuung rückenmarkverletzter Patienten/Paraplegiologie, g) Diagnostik und Behandlung degenerativer Erkrankungen des Muskuloskeletsystems in der Orthopädie, h) Diagnostik und Behandlung neurochirurgischer Erkrankungen des zentralen Nervensystems und degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen, i) Diagnostik und Behandlung degenerativer, entzündlicher und tumoröser sowie gefäßbedingter Erkrankungen des zentralen Nervensystems und peripherer Nervenanhangsgebilde in der Neurologie, j) Diagnostik und Behandlung allgemeinchirurgischer, viszeralchirurgischer und ge-fäßchirurgischer Krankheitsbilder, k) Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Inneren Medizin und l) spezielle Behandlungsformen in der Früh- und Langzeitrehabilitation sowie umfangreiche Betreuung von Patienten in der rehabilitativen Medizin. Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) halten aktuell 558 Betten vor. Davon sind 349 Betten im Landesbettenplan Sachsen-Anhalts ausgewiesen. Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) nehmen umfangreich an der Erst- und Notversorgung in lokalen, regionalen und überregionalen Einzugsgebieten teil. Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) sind zertifiziertes Traumazentrum und Bestandteil eines zertifizierten Traumanetzwerkes der DGU im Sinne eines überregionalen Versorgungszentrums. Es werden zudem ein Neurozentrum, ein Querschnittsverletztenzentrum und ein Zentrum zur Diagnostik und Behandlung von Schmerzzuständen sowie ein Brandverletztenzentrum vorgehalten. Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) behandeln jährlich ca. 48.000 Patienten. Davon werden ca. 30.000 bis 33.000 Patienten ambulant versorgt. Im Vordergrund des Versorgungsauftrages steht die hocheffektive standardisierte Erstversorgung schwerstverletzter Patienten. Zudem werden alle Monoverletzungsarten primär sowohl ambulant wie auch stationär versorgt. Zusätzlich werden elektive, rekonstruktive und allgemeinchirurgische Eingriffe sowie ein breites Spektrum konservativer Behandlungsangebote in der Inneren Medizin und der Neurologie vorgehalten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die umfassende Rehabilitation. Besonders hervorzuheben sind (in Los 2: „Entzündungs-CT“) die umfassenden Behandlungsschwerpunkte in der „Septischen Chirurgie“. Jährlich werden ca. 2.700 Patienten ambulant und in 36 Betten stationär betreut. Diese Abteilung innerhalb der UCH stellt ein weiteres Zentrum bei der Betreuung primärer und sekundärer Osteitiden und Osteomyelitiden dar. Enge Kooperation besteht zur Uni Leipzig zum MR-PET und PET-CT. 3. Preisblatt und Zahlungsbedingungen 3.1 Allgemeines zum Preisblatt Die Unterschrift des Bieters mit Datum und Firmenstempel unter der Leistungsbeschreibung gilt auch für das vom Bieter auszufüllende Preisblatt. Bei der Preiskalkulation/Erstellung des Preisblattes ist Folgendes zu beachten: - Neben- und Reisekosten werden nicht erstattet. - Vorauszahlungen werden nicht gewährt. In den Spalten „Einzelpreis“ und „Gesamtpreis (Los 1 und 2)“ ist der Angebotspreis inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer einzutragen. Der Umsatzsteuersatz ist gesondert anzugeben. Das Preisblatt muss alle geforderten Angaben enthalten und darf nicht geändert werden (Erweiterungen, Kommentierungen, Streichungen etc.). Bei Änderungen des Preisblattes erfolgt der Ausschluss vom Verfahren. 3.2 Aufstellung der Preise (Preisblatt) Die Preise sind als Bruttopreise anzugeben (Angaben durch den Hersteller). Hinweis: Die im Angebot des Bieters ggf. für seine optionalen Leistungen ausgewiesenen Posten, die im Angebot zwingend als optionales Angebot anzugeben sin (vgl. Ziff. 2.4) fließen nicht gesondert in die Bewertung ein. Bewertet wird (ggf. im 3. Bewertungsschritt) lediglich der jeweilige Einzelpreis (Los 1 oder 2) oder der Gesamtpreis (Los 1 und 2). Hochleistungscomputertomographen: Der Bruttopreis ist hier einzutragen: Einzelpreis Gesamtpreis (Los 1 und 2) 1. Los 1: Trauma-CT 2. Los 2: Entzündungs-CT Gesamt: Weitere Leistungen: 3. Wartung (über 5 Jahre als Festbetrag) Einzelpreis Gesamtpreis (Los 1 und 2) 3.1 Los 1: Trauma-CT 3.2 Los 2: Entzündungs-CT Bei Bedarf vom Bieter fortzuführen: 4. Einzelpreis Gesamtpreis (Los 1 und 2) 4.1 Los 1: Trauma-CT 4.2 Los 2: Entzündungs-CT 5. Einzelpreis Gesamtpreis (Los 1 und 2) 5.1 Los 1: Trauma-CT 5.2 Los 2: Entzündungs-CT 6. 7. Gesamtbruttopreis: 3.3 Umsatzsteuersatz Der Umsatzsteuersatz beträgt ………………… %. (Bitte eintragen!) 3.4 Zahlungsbedingungen Das Zahlungsziel beträgt 60 Tage. 5. Bewertungssystematik 5.1 Prüfung und Wertung der Angebote Es gelangen nur diejenigen Angebote in die Prüfung und Wertung, die sämtliche Anforderungen nach diesen Vergabeunterlagen erfüllen. Grundsätzlich werden die Angebote hinsichtlich a) der inhaltlichen Entsprechung der Leistungsbeschreibung, b) der formalen Vollständigkeit und Richtigkeit, c) der Eignung des Bieters (Nachweis geforderter Leistungsfähigkeit, Fachkunde, Zuverlässigkeit, insbesondere Referenzen), d) der Übererfüllung der technischen Mindestanforderungen sowie e) der Angemessenheit der Preise und damit insgesamt des ausgewogenen Verhältnisses im Sinne der Wirtschaftlichkeit in dieser Reihenfolge geprüft und bewertet. Die Entscheidung über den Vertragsschluss wird wie folgt im Wege einer vergleichenden Bewertung der Angebote getroffen (vgl. zu allem Anlage 1 und 2). 5.2 Erster Bewertungsschritt In der ersten Bewertungsebene werden die „Technischen Mindestanforderungen“ (vgl. 2. Spalte in Anlage 1 und 2 zu Los 1 und 2) mit den vom Bieter in 3. Spalte eingetragenen Angaben verglichen. Erfüllt ein Bieter eine dieser Mindestanforderungen nicht, so wird er vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Wird eine „Technische Mindestanforderung“ übererfüllt oder stellt die Angabe des Bieters ein technisch-klinisch besseres Angebot dar, was im Rahmen des dem Auftraggeber zustehenden Beurteilungsspielraumes entschieden wird, erhält der Bieter hierfür jeweils einen Punkt (vgl. letzte Spalte der Anlage 1 und 2). Der Bieter mit der höchsten „Erreichten Punktzahl“ (Rang 1) erhält den Zuschlag. 5.3 Zweiter Bewertungsschritt Erreichen im ersten Bewertungsschritt mehrere Bieter die gleiche Punktzahl, werden in einem zweiten Bewertungsschritt für diese Bieter die unter Ziffer 11 (Anlage 1 und 2) aufgeführten Zuschlagskriterien mit den dort angegebenen Gewichtungen (bis zu 25 %, 20 %, 10 % und 5 %) bewertet. Hierzu werden im Wege einer vergleichenden Bewertung der Angebote bei jedem Unterkriterium (Ziffer 11.1 bis 11.7) entsprechend der ausgewiesenen Prozentzahl im Rahmen des dem Auftraggeber zustehenden Beurteilungsspielraums bis zum jeweiligen Prozentsatz Punkte vergeben (bis zu 25, 20, 10 bzw. 5 Punkte). Die so erreichten Punktzahlen (Ziffer 11.1 bis 11.7) werden addiert und ergeben die „Erreichte zusätzliche Punktzahl“. Der Bieter mit der höchsten Summe aus erstem und zweitem Bewertungsschritt (1. Rang) erhält den Zuschlag. 5.4 Dritter Bewertungsschritt Sollten auch nach dem zweiten Bewertungsschritt noch mehrere Bieter eine gleichhohe Gesamtpunkzahl vorweisen, kommt es zum Preisvergleich. Der Bieter mit dem geringsten Gesamtbruttopreis (Einzelpreis Los 1 oder Los 2 plus jeweils Preis für Wartung und ggf. weitere Leistungen bzw. Gesamtpreis Los 1 und 2 plus Preis für Wartung und ggf. weitere Leistungen) erhält den Zuschlag.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Inhalt der Ausschreibung
Zur Sicherung des Versorgungsauftrages und – spektrums stellt die bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie eine Kernkompetenz der BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) dar. In der Klinik für bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie werden alle derzeit etablierten bildgebenden Untersuchungsverfahren vorgehalten. Schwerpunkt der Diagnostik ist die Computertomographie. Das Anforderungsprofil an die Computertomographie ist gekennzeichnet durch zwei diametrale Herausforderungen:
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a) Zunahme von Umfang und Zahl der Untersuchungen hinsichtlich Detailauflösung im Hoch- und Niedrigkontrastbereich sowie isophasiche Darstellung von möglichst langstreckigen Körperabschnitten unter Nutzung moderner Hochzeilendetektortechniken (z. B. Neuroperfusion, Entzündungsdiagnostik etc.).
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b) Bildgebende Untersuchungen mit ionisierenden Strahlen tragen bis zu 50 % in der zivilisatorischen Strahlenbelastung bei. Innerhalb der Anwendung medizinischer Untersuchungsverfahren stellt dabei die Computertomographie mit bis zu 60 % den größten Anteil. Aus diesem Grund sind unter Berücksichtigung modernster strahlenbiologischer Konzepte eine Vielzahl von Einstelltechniken entwickelt worden. Neben körperabhängigen Dosismodulationen und fragestellungsbezogenen Primärreduktionen der Einstellparameter spielen vor allem iterative Rekonstruktionen eine wesentliche Rolle zur Reduktion der durch medizinische Strahlenanwendung bedingten zivilisatorischen Strahlenbelastung (s. Ziffer 2.4 der Anlage 1 und 2).
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Die Ausschreibung zweier Computertomographen zur Untersuchung und Anwendung am Menschen bezieht sich daher im Allgemeinen auf die Kombination der Hochleistungs-CT-Technik einerseits und der Zurverfügungstellung modernster Strahlendosisreduktionstechniken andererseits (gilt für beide Lose: „Trauma-CT“ und „Entzündungs-CT“).
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Los 1
Kurze Beschreibung:
Lieferung und Installation eines Trauma-Computertomographen einschließlich Wartung
Menge oder Umfang: Los 1 „Trauma-CT“: BeschaffungszielDer „Trauma-CT“ wird vorrangig für das Konzept „MSCT-first“ in der Erstdiagnostik Schwerstverletzter eingesetzt (s. Beispielliteratur unter Ziffer 6). Das Konzept „MSCT-first“ beinhaltet sowohl eine schnelle Ganzkörperdatenakquisition als auch eine schnellstmögliche Bildrekonstruktionsberechnung.Im Rahmen der Beschaffung liegt das Hauptaugenmerk auf der hochqualitativen und schnellen Bildakquisition. Diese wird durch Ganzkörper-Spiral-CT' s (Helical-mode von parietal bis Calcaneus) mit hoher Z-Achsenauflösung erreicht. Im Hinblick auf optimierte Pitch-Faktoren einerseits und die bekannten physikalischen Einflussgrößen für die Strahlenbelastung (over-beaming, over-ranging etc.) sind 32- bzw. 64-Zeilen-CT's für diese Anwendung optimal und stehen im Vordergrund der Bewertung. Höhere Zeilenzahlen der Detektoren sind für das vorliegende Beschaffungsziel darüber hinaus für die gängigen Routineanforderungen (Kopf-, Hals-, Thorax- und Bauch- sowie Extremitäten-CT und Punktionstechniken) erwünscht.Die Angebote werden deshalb hinsichtlich eines optimierten Verhältnisses von Ganzkörper-Spiral-CT-Technik (siehe oben) und optimierter dedizierter Organ-CT-Technik (siehe Klammervermerk) bewertet. (Diese Bewertung wird ihren Niederschlag bei der Vergabe von Zusatzpunkten in der Spalte „technisch-klinisch besseres Angebot“ finden.)6. Beispiel-Literatur (zu Los 1 “Trauma-CT“)Hilbert at al; Thieme Verlag; Schockraummanagement polytraumatisierter Patienten. Ein Mehrzeilen-CT orientierter Versorgungsalgorithmus; Anästhesiol Intensivmed Not-fallmed Schmerzther 2005; 40: 720-725.Maurer MH et al; Thieme Verlag; Diagnostischer Zugewinn der 16-Zeilen-Ganzkörper-CT bei polytraumatisierten Patienten differenziert nach Körperregion und Verletzungs-schwere gemäß ATLS© - Konzept; online Publikation 2008; 180: 1117-1123.Huber-Wagner S et al; Effect of whole-body CT during trauma resuscitation on survival: a retrospective, multicentre study; Lancet 2009; Vol 373: 1455-61.1.3.4 Anforderungen an den Abschluss der Wartungsverträge/des WartungsvertragesHinsichtlich der Wartung hat der Bieter für das von ihm angebotene Los ein Angebot mit Detailangaben zu unterbreiten. Im Falle eines Paketangebotes der Lose 1 und 2 können auch die Angaben zur Wartung kombiniert angeboten werden. Hierzu ist der Leistungsbeschreibung die Anlage 3 („Anforderungen an den Abschluss …“) beigefügt.Die zu erfüllenden Mindestanforderungen sind tabellarisch in Anlage 3 (Ziffer 1.1 bis 1.4) aufgeführt. Erfüllt der Bieter ein Mindestkriterium nicht, wird er vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.Die Anforderungen für die Wartungsverträge im Detail sind in Ziffer 2.1 bis 2.5 aufgeführt. Zu diesen hat der Bieter jeweils ein Angebot zu unterbreiten (Anlage 3, rechte Spalte).
Los 1 „Trauma-CT“: Beschaffungsziel
Der „Trauma-CT“ wird vorrangig für das Konzept „MSCT-first“ in der Erstdiagnostik Schwerstverletzter eingesetzt (s. Beispielliteratur unter Ziffer 6). Das Konzept „MSCT-first“ beinhaltet sowohl eine schnelle Ganzkörperdatenakquisition als auch eine schnellstmögliche Bildrekonstruktionsberechnung.
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Im Rahmen der Beschaffung liegt das Hauptaugenmerk auf der hochqualitativen und schnellen Bildakquisition. Diese wird durch Ganzkörper-Spiral-CT' s (Helical-mode von parietal bis Calcaneus) mit hoher Z-Achsenauflösung erreicht. Im Hinblick auf optimierte Pitch-Faktoren einerseits und die bekannten physikalischen Einflussgrößen für die Strahlenbelastung (over-beaming, over-ranging etc.) sind 32- bzw. 64-Zeilen-CT's für diese Anwendung optimal und stehen im Vordergrund der Bewertung. Höhere Zeilenzahlen der Detektoren sind für das vorliegende Beschaffungsziel darüber hinaus für die gängigen Routineanforderungen (Kopf-, Hals-, Thorax- und Bauch- sowie Extremitäten-CT und Punktionstechniken) erwünscht.
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Die Angebote werden deshalb hinsichtlich eines optimierten Verhältnisses von Ganzkörper-Spiral-CT-Technik (siehe oben) und optimierter dedizierter Organ-CT-Technik (siehe Klammervermerk) bewertet. (Diese Bewertung wird ihren Niederschlag bei der Vergabe von Zusatzpunkten in der Spalte „technisch-klinisch besseres Angebot“ finden.)
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6. Beispiel-Literatur (zu Los 1 “Trauma-CT“)
Hilbert at al; Thieme Verlag; Schockraummanagement polytraumatisierter Patienten. Ein Mehrzeilen-CT orientierter Versorgungsalgorithmus; Anästhesiol Intensivmed Not-fallmed Schmerzther 2005; 40: 720-725.
Maurer MH et al; Thieme Verlag; Diagnostischer Zugewinn der 16-Zeilen-Ganzkörper-CT bei polytraumatisierten Patienten differenziert nach Körperregion und Verletzungs-schwere gemäß ATLS© - Konzept; online Publikation 2008; 180: 1117-1123.
Huber-Wagner S et al; Effect of whole-body CT during trauma resuscitation on survival: a retrospective, multicentre study; Lancet 2009; Vol 373: 1455-61.
1.3.4 Anforderungen an den Abschluss der Wartungsverträge/des Wartungsvertrages
Hinsichtlich der Wartung hat der Bieter für das von ihm angebotene Los ein Angebot mit Detailangaben zu unterbreiten. Im Falle eines Paketangebotes der Lose 1 und 2 können auch die Angaben zur Wartung kombiniert angeboten werden. Hierzu ist der Leistungsbeschreibung die Anlage 3 („Anforderungen an den Abschluss …“) beigefügt.
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Die zu erfüllenden Mindestanforderungen sind tabellarisch in Anlage 3 (Ziffer 1.1 bis 1.4) aufgeführt. Erfüllt der Bieter ein Mindestkriterium nicht, wird er vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Die Anforderungen für die Wartungsverträge im Detail sind in Ziffer 2.1 bis 2.5 aufgeführt. Zu diesen hat der Bieter jeweils ein Angebot zu unterbreiten (Anlage 3, rechte Spalte).
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Los 2
Kurze Beschreibung:
Lieferung und Installation eines Entzündungs-Computertomogra-phen einschließlich Wartung
Lieferung und Installation eines Entzündungs-Computertomogra-
phen einschließlich Wartung
Menge oder Umfang: Los 2 „Entzündungs-CT“: Besonderes BeschaffungszielDer „Entzündungs-CT“ soll so langstreckig wie möglich isophasisch mit hoher Zeitauflösung in „snap-shot-Technik“ Zielregionen mittels Kontrast-Zeit-Kurven analysieren und damit einen Beitrag zur Frage der Akuität chronischer Knochen- und Weichteilent-zündungen liefern (keine Implantate). Wesentliche Leistungskriterien sind folglich De-tektor-Z-Achsen-Länge, Zeilen- und Schichtzahl, isophasische Z-Achsen-Länge und Rotationsgeschwindigkeit (Zeitauflösung).1.3.4 Anforderungen an den Abschluss der Wartungsverträge/des WartungsvertragesHinsichtlich der Wartung hat der Bieter für das von ihm angebotene Los ein Angebot mit Detailangaben zu unterbreiten. Im Falle eines Paketangebotes der Lose 1 und 2 können auch die Angaben zur Wartung kombiniert angeboten werden. Hierzu ist der Leistungsbeschreibung die Anlage 3 („Anforderungen an den Abschluss …“) beigefügt.Die zu erfüllenden Mindestanforderungen sind tabellarisch in Anlage 3 (Ziffer 1.1 bis 1.4) aufgeführt. Erfüllt der Bieter ein Mindestkriterium nicht, wird er vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.Die Anforderungen für die Wartungsverträge im Detail sind in Ziffer 2.1 bis 2.5 aufgeführt. Zu diesen hat der Bieter jeweils ein Angebot zu unterbreiten (Anlage 3, rechte Spalte).
Los 2 „Entzündungs-CT“: Besonderes Beschaffungsziel
Der „Entzündungs-CT“ soll so langstreckig wie möglich isophasisch mit hoher Zeitauflösung in „snap-shot-Technik“ Zielregionen mittels Kontrast-Zeit-Kurven analysieren und damit einen Beitrag zur Frage der Akuität chronischer Knochen- und Weichteilent-zündungen liefern (keine Implantate). Wesentliche Leistungskriterien sind folglich De-tektor-Z-Achsen-Länge, Zeilen- und Schichtzahl, isophasische Z-Achsen-Länge und Rotationsgeschwindigkeit (Zeitauflösung).
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1.3 Aufteilung der Ausschreibung
Die Ausschreibung teilt sich in Los 1 („Trauma-CT“) und Los 2 („Entzündungs-CT“) auf.
1.3.1 Los 1 „Trauma-CT“: Beschaffungsziel
1.3.2 Los 2 „Entzündungs-CT“: Besonderes Beschaffungsziel
Der „Entzündungs-CT“ soll so langstreckig wie möglich isophasisch mit hoher Zeitauflösung in „snap-shot-Technik“ Zielregionen mittels Kontrast-Zeit-Kurven analysieren und damit einen Beitrag zur Frage der Akuität chronischer Knochen- und Weichteilentzündungen liefern (keine Implantate). Wesentliche Leistungskriterien sind folglich Detektor-Z-Achsen-Länge, Zeilen- und Schichtzahl, isophasische Z-Achsen-Länge und Rotationsgeschwindigkeit (Zeitauflösung).
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1.3.3 Anbieten der Lose
Die Lose können getrennt angeboten werden. Sollten Bieter beide Lose anbieten, so sind die Kriterien getrennt zu bewerten und die Preise getrennt auszuweisen. Optional können in diesem Falle zusätzlich Paketpreise angeboten werden (Los 1 und 2).
Referenznummer: Vergabe-Nr. 2013/04
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: D-06112 Halle

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
4. Angaben zur Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) des Bieters
4.1 Fester Ansprechpartner
Zur Abstimmung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer sind Angaben zum vorgesehenen festen Ansprechpartner beim Auftragnehmer (Position, Qualifikation, Berufserfahrung, Kontaktdaten) anzugeben (vgl. schon Ziffer 2.2).
4.2 Auftragsausführungsbezogene Darstellung der Kommunikationswege
Bei der Auftragsdurchführung ist insbesondere die kurzfristige Abstimmung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer relevant. Der Bieter hat kurz darzustellen, auf welchen Kommunikationswegen (Post, Telefon, Fax, E-Mail) und zu welchen Zeiten (zum Beispiel 09.00 bis 17.00 Uhr, etc.) der vorgesehene feste Ansprechpartner für den Auftraggeber erreichbar ist und wie auch kurzfristig anberaumte Besprechungen wahrgenommen werden können.
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4.3 Referenzkunden
Erforderlich sind außerdem Angaben zu Referenzkunden aus den letzten drei Jahren, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistung mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Die Darstellung der Referenzen erfolgt mit folgendem Inhalt:
- Bezeichnung des Referenzkunden,
- Anschrift des Referenzkunden sowie Benennung eines Ansprechpartners beim jeweiligen Auftraggeber mit Telefonnummer,
- Kurzbeschreibung, Umfang und Zeitraum der erbrachten Leistungen.
Der Bieter hat das Formblatt "Eignungsprüfung/Eigenerklärungen des Bieters zu Ausschlusstatbeständen" vollständig auszufüllen und zu unterschreiben, mit folgendem Inhalt:
Bieter:
1.
Name/Firma/Unternehmen
Straße, Nr.
PLZ Wohnort/Sitz des Bieters
1.1 Benennung einer/eines Ansprechpartner/-in für das Vergabeverfahren
(vgl. Blatt 1 des Angebotsformblattes)
Kontaktdaten
Name:
Telefon:
Telefax:
E-Mail:
1.2 Benennung deren/dessen Vertreter/-in
- Bitte ankreuzen! -
2. Erklärungen des Bieters zu rechtskräftigen Verurteilungen (vgl. § 6 EG Abs. 4 Buchst. a bis g VOL/A) - gilt nur für EU-weite Verfahren -
Ich erkläre/Wir erklären, dass
keine Person, deren Verhalten meinem/unserem Unternehmen zuzurechnen wäre, nach den in § 6 EG Abs. 4 Buchst. a bis g VOL/A genannten gesetzlichen Vorschriften rechtskräftig verurteilt ist.
ich/wir dem Auftraggeber nähere Angaben liefern, soweit ein Tatbestand bzw. Tatbestände nach der vorgenannten Vorschrift bei mir/uns vorliegen, um dem Auftraggeber eine Prüfung hinsichtlich der Ausnahmetatbestände des § 6 Abs. 5 VOL/A gegen einen Ausschluss vom weiteren Verfahren zu ermöglichen.
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3. Erklärungen des Bieters zu Falschangaben im Vergabeverfahren (vgl. § 6 Abs. 5 Buchst. a bis e bzw. § 6 EG Abs. 6 Buchst. a bis e VOL/A)
über mein/unser Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde.
wir uns nicht in Liquidation befinden.
ich/wir keine schweren Verfehlungen begangen haben, die meine/unsere Zuverlässigkeit in Frage stellt.
ich meine/wir unsere Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt haben.
ich/wir im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf meine/unsere Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben haben.
ich/wir dem Auftraggeber nähere Angaben liefern, soweit ein Tatbestand bzw. Tatbestände nach der vorgenannten Vorschrift bei mir/uns vorliegen, um dem Auftraggeber eine Prüfung hinsichtlich der Ausschlussgründe des § 6 Abs. 5 bzw. § 6 EG Abs. 6 VOL/A zu ermöglichen.
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4. Erklärungen des Bieters zu Verstößen gegen Arbeitsgesetze
mir/uns bekannt ist, dass die erforderliche Zuverlässigkeit nach § 6 Abs. 5 Buchst. c VOL/A bzw. § 6 EG Abs. 6 Buchst. c VOL/A in Frage gestellt wird, wenn der Bewerber/Bieter bzw. das vertretungsberechtigte Organ oder der vertretungsberechtigte Gesellschafter des Bewerbers/Bieters nach
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- § 21 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz - SchwarzArbG -),
- § 16 des Gesetzes über die Festsetzung von Mindestarbeitsbedingungen (Mindestbedingungenarbeitsgesetz - MiArbG -) oder
- § 21 des Gesetzes über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmerentsendegesetzes - AEntG -)
in der bei Angebotsabgabe jeweils gültigen Fassung, soweit diese Vorschriften jeweils anwendbar sind, mit einer Geldbuße, Geldstrafe oder Freiheitsstrafe belegt worden ist.
ich/wir dem Auftraggeber nähere Angaben liefern, soweit ein Tatbestand bzw. Tatbestände nach den vorgenannten Vorschriften bei mir/uns vorliegen, um der Auftraggeberin die Prüfung der Eignung, insbesondere der Zuverlässigkeit, und eine Entscheidung über die Eignung zu ermöglichen.
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5. Erklärung des Bieters zu wirtschaftlicher Verknüpfung
Bei Bedarf werde ich/werden wir dem Auftraggeber auf Verlagen mitteilen, ob, mit wem und auf welche Weise der Bieter bzw. das Mitglied oder Mitglieder einer Bietergemeinschaft mit einem oder mehreren anderen Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist/sind.
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6. Erklärungen des Bieters zu Nachweisen und falschen Abgaben
Auf Verlangen des Auftraggebers werde ich/werden wir entsprechende Nachweise vorlegen.
Ich bin mir/Wir sind uns bewusst, dass eine wissentlich falsch abgegebene vorstehende Erklärung meinen/unseren Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren zur Folge hat.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bieter hat das Formblatt "Eignungsprüfung/Eigenerklärungen des Bieters zu seiner Leistungsfähigkeit" vollständig auszufüllen und zu unterschreiben, mit folgendem Inhalt:
1. Benennung einer/eines festen Ansprechpartner/-in für den Fall der Auftragserteilung (vgl. Ziff. 4.1 und 4.2 der Leistungsbeschreibung)
Ausbildung Qualifikation
Position Berufserfahrung
Kontaktdaten
Name:
Anschrift:
Telefon:
Telefax:
E-Mail:
Erreichbarkeit:
(z.B. von 8:00-17:00 Uhr)
Benennung deren/dessen Vertreter/-in
2. Referenzkunden aus den letzten drei Jahren (2012-2010)
(vgl. Ziff. 4. 3 der Leistungsbeschreibung)
2.1 Referenzkunde 1
Bezeichnung des Kunden:
Anschrift (Straße, Nr., PLZ, Ort):
Ansprechpartner/-in:
Mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbare Leistungen
Kurzbeschreibung Umfang Zeitraum
2.2 Referenzkunde 2
2.3 Referenzkunde 3
2.4 Referenzkunde 4
2.5 Referenzkunde 5
Bei Bedarf für die Angabe weiterer Referenzkunden Ziffer 2.5 kopieren, einfügen und die Be-zeichnung der Ziffern anpassen!
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Arbeitsproben
Der Bieter muss Betriebsdaten, insbesondere Strahlendosiswerte der Literatur zu referenziellen Vergleichsangaben, zur Verfügung stellen (z. B. Dosisbedarf zur Differenzierung von 3HU).
Der Bieter muss Bildunterlagen zu den jeweiligen Untersuchungsbedingungen vorlegen. Dabei ist auf eine repräsentative Auswahl von Schädel-, Thorax-, Abdomen- und Muskuloskeletuntersuchungen zu achten. Die jeweilig angewendeten Expositionsbe-dingungen sind anzugeben.
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Mindeststandards:
Der Bieter muss ein Untersuchungsgerät als „Basisgerät“ mit dem Anforderungsprofil der abgefragten Einzelleistungen anbieten (für Los 1 „Trauma-CT“ vgl. Anlage 1, für Los 2 „Entzündungs-CT“ Anlage 2).
Anlage 1
Bewertungsmatrix Los 1 „Trauma-CT“
1. CT-Technologie
1.1 Anzahl der Detektorelemente in Z-Richtung 64
1.2 Abdeckung in Z-Richtung (Detektorabdeckung) 4 cm
1.3 Größe der Detektorelemente 0,625 mm
1.4 Gantrydurchmesser 78 cm
2. Strahlenschutz
2.1 CT-Gantrykippung möglich ja
2.2 Wird Überdosis durch Overranging vermieden? ja
2.3 Dosismodulation in X-/Y-/Z-Richtung? ja / ja / ja
2.4 Iterativer Dosisreduktion in Roh- und Bilddaten? ja
2.5 Rekonstruktionsgeschwindigkeit bei iterativer Rekonstruktion in Roh- und Bilddaten? 30 B/sek
2.6 Um wie viel Prozent wird die Dosis mit der iterativen Rekonstruktion
reduziert ohne Bildqualitätsverlust? 50 %
3. Bildqualität
3.1 Dosisbedarf zur Niedrigkontrastauflösung (3 HU) bei 3 mm
**- Bieter trägt in der 3. Spalte hierfür seinen Wert ein. Eingabe als solche wird bewertet, d.h. wird kein Wert eingetragen, wird der Bieter ausgeschlossen. - Wert in mGy angeben
4. Ergonomie
4.1 Integrierte Bildverarbeitungskonsole ja
4.2 Simultane Scan- und Nachbearbeitung möglich? ja
4.3 Länge des aktiven Scanbereiches 1,75 m
4.4 Kann das System mit einer lateralen Tischverschiebung ausgerüstet werden? ja
5. Ökologie
5.1 Wird Abbremsenergie zurückgeführt? ja
6. Dual Energy
6.1 Dual Energy vorhanden? ja
6.2 KV und MA-Anpassung zwischen den Energien? ja
6.3 Werden Scanenergien während der Acquisition umgeschaltet? (d.h. „“nur …Rotation“) ja
7. Trauma
7.1 Wie groß ist die maximale Abdeckung in Z-Richtung? (Detektorabdeckung) 4 cm
7.2 Mindestlänge einer darstellbaren Dynamik in Z-Richtung! 4 cm
8. Neuro-CT
8.1 Können die Augen mittels Gantrykipping ausgespart werden?ja
8.2 Wie lang ist der Bereich in der Z-Achse für einen isophasischen Dynamikscan? 4 cm
8.3 Können arterielle und venöse Phasen getrennt dargestellt werden? ja
8.4 Wie viele isophasische Volumen können pro Sekunde rekonstruiert werden? 3/sek
9. Bildgesteuerte Intervention
9.1 Echtzeitkontrolle des Instrumentenvorschubes möglich? ja
9.2 Sichtkontrolle des Instrumentariums bei Verlassen der ausgewählten Schicht? ja
9.3 Kann die angezeigte Schicht parallel zum Instrument gekippt / gekoppelt / doppelt gekippt werden? ja
9.4 Ist manuelle Tischverschiebung während der CT-Durchleuchtung möglich? ja
9.5 Wird die iterative Dosisreduktion auch bei bildgesteuerten Interventionen genutzt? ja
10. Gewährleistung
10.1 Gewährleistung 24 Monate
Anlage 2
Bewertungsmatrix Los 2 „Entzündungs-CT“
1.1 Anzahl der Detektorelemente in Z-Richtung 320
1.2 Abdeckung in Z-Richtung (Detektorabdeckung) 16 cm
1.3 Größe der Detektorelemente 0,5 mm
1.4 Schichten pro Rotation 640
1.5 Gantrydurchmesser 72 cm
1.6 Wie groß ist die maximale Abdeckung in Z-Richtung im Helical-Mode bei Pitch 1? 8 cm
1.7 Wie groß ist die Abdeckung im Helical-Modus in Z-Richtung pro Rotation? 8 cm
1.8 Mindestlänge einer darstellbaren Dynamik in Z-Richtung! 16 cm
1.9 Können Gelenke dynamisch und Realtime dargestellt werden? ja
2.3 Dosismodulation in X-/Y-/Z-Richtung? ja/ja/ja
**- Bieter trägt in der 3. Spalte hierfür seinen Wert ein. Eingabe als solche wird bewertet, d.h. wird kein Wert eingetragen, wird der Bieter ausgeschlossen. - Wert in mGy angeben **
4.1 Wie hoch ist die Belastung des Patiententisches? 200 kg
4.2 Integrierte Bildverarbeitungskonsole ja
4.3 Simultane Scan- und Nachbearbeitung möglich? ja
4.4 Länge des aktiven Scanbereiches 1,75 m
4.5 Kann das System mit einer lateralen Tischverschiebung ausgerüstet werden? ja
7. Neuro-CT
7.1 Ist Ganzhirnperfusion ohne Patientenverschiebung möglich? ja
7.2 Können die Augen mittels Gantrykipping ausgespart werden?ja
7.3 Wie lang ist der Bereich in der Z-Achse für einen isophasischen Dynamikscan? 16 cm
7.4 Können arterielle und venöse Phasen getrennt dargestellt werden? ja
7.5 Wie viele isophasische Volumen können pro Sekunde rekonstruiert werden? 3/sek
8. Bodyperfusion
8.1 Ist Bodyperfusion möglich? ja
8.2 Können Flussdynamiken ggf. EKG getriggert gescannt werden? ja
8.3 Wird die Atembewegung mit Software kompensiert? ja
10.1 Gewährleistung, verlängerte? 24 Monate
Anforderungen zum Abschluss der Wartungsverträge/des Wartungsvertrages
1. Mindestanforderungen
Die Angebote zum Abschluss von Wartungsverträgen für Los 1 und Los 2 müssen jeweils die folgenden Mindestanforderungen enthalten. Enthält ein Vertragsangebot eine dieser Anforderungen nicht (Ziffer 1.1 bis 1.4), wird der Bieter ausgeschlossen.
Alle anfallenden Kosten werden vom Bieter übernommen (keine versteckten Zusatzkosten).
Die erweiterte Rufbereitschaft (Montag bis Freitag) wird vom Bieter gewährleistet.
Auch die Rufbereitschaft (Samstag) wird vom Bieter gewährleistet.
Der Bieter autorisiert, dass die BG-Klinik Halle mit einem auszubildenden Techniker den First-Line-Service übernimmt.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen!
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
2.1 Rahmenbedingungen
Das gesamte Untersuchungsspektrum und damit die mögliche Einsichtnahme in die Anforderungen an ein modernes Computertomographiesystem an den BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) kann über die Homepage der Klinik für bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie (www.bergmannstrost.com/klinik für bildgebende diagnostik und interventionsradiologie) abgerufen werden. Im Übrigen entspricht das Anwenderspektrum den standardisierten Vorgaben der Arbeitsgemeinschaften der Deutschen Röntgengesellschaft (z.B. Muskuloskelettal, Neurodiagnostik etc.).
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Das Angebot und die Installationsbedingungen eines Computertomographen müssen den in Deutschland einschlägigen gesetzlichen Grundlagen, DIN-Vorschriften (Abnahme- und Konstanzprüfungsvorgaben beachten!) und den bekannten Geschäftsbedingungen entsprechen.
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Der Interessent kann während der Erarbeitung des Angebots Kontakt zur Zentralen Vergabestelle der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) aufnehmen, die als neutrale Stelle das Vergabeverfahren durchführt. Die ggf. auftretenden Fragen sind schriftlich per E-Mail an vergabestelle@bgw-online.de oder per Fax, Fax-Nr. 040/20207-2395, einzureichen und werden in Schriftform beantwortet. Die Fragen und Antworten werden unverzüglich an alle Interessenten des Vergabeverfahrens per E-Mail übermittelt (vgl. auch Ziff. 14 der „Aufforderung zur Abgabe eines Angebots“ vom 22.02.2013).
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2.2 Zusammenarbeit
Der Bieter berät bei Bedarf des Auftraggebers, des Vereins für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Halle e.V., zu allen Fragen der Installation, des Betriebs und der Wartung der Computertomographen auf Grundlage der vertraglichen Vereinbarungen.
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Der Bieter benennt hierzu einen festen Ansprechpartner, der erforderliche Abstimmungen mit dem Auftraggeber vornimmt (vgl. unten Ziff. 4.2).
Kalkulationsvorgaben
Der Bieter muss ein Untersuchungsgerät als „Basisgerät“ mit dem Anforderungsprofil der abgefragten Einzelleistungen anbieten (für Los 1 „Trauma-CT“ vgl. Anlage 1, für Los 2 „Entzündungs-CT“ Anlage 2). Die im Leistungsverzeichnis des Bieters ggf. aufgeführten optionalen Leistungen sind als optionales Angebot finanziell auszuweisen. Diese Posten fließen nicht gesondert in die Bewertung ein. Bewertet wird (ggf. im 3. Bewertungsschritt) lediglich der jeweilige Einzelpreis (Los 1 oder 2)
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oder der Gesamtpreis (Los 1 und 2).

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-05-31 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)/Hauptverwaltung//Revision/Zentrale Vergabestelle
Herrn Huhnholz

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-06-01 📅
Datum des Endes: 2018-05-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Vergabe-Nr. 2013/04
Zusätzliche Informationen
1.1 Allgemeines
Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) befinden sich in der Trägerschaft des Vereins für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Halle e. V. mit Sitz in D-06112 Halle (Saale), Merseburger Str. 165.
Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) nehmen schwerpunktmäßig am Heilverfahren der gesetzlichen Unfallversicherer und an der Krankenversorgung gesetzlicher und privater Krankenversicherungen nach Bettenplan des Landes Sachsen-Anhalt teil. Es werden eine umfangreiche Notambulanz, Spezialambulanzen und Gutachtenambulanzen betrieben.
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Zu den Hauptaufgaben des Versorgungsspektrums der BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) gehören:
a) Diagnostik, Behandlung, Früh- und Langzeitrehabilitation von Mono- und Schwerstverletzten,
b) Diagnostik und Therapie entzündlicher Erkrankungen des muskuloskeletalen Systems,
c) Diagnostik und Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände,
d) Schwerpunktversorgung handchirurgischer und plastisch rekonstruktiver Erkrankungen bzw. Versorgungsangeboten,
e) Anästhesie und Intensivmedizin,
f) Diagnostik, Erst- und Langzeitbetreuung rückenmarkverletzter Patienten/Paraplegiologie,
g) Diagnostik und Behandlung degenerativer Erkrankungen des Muskuloskeletsystems in der Orthopädie,
h) Diagnostik und Behandlung neurochirurgischer Erkrankungen des zentralen Nervensystems und degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen,
i) Diagnostik und Behandlung degenerativer, entzündlicher und tumoröser sowie gefäßbedingter Erkrankungen des zentralen Nervensystems und peripherer Nervenanhangsgebilde in der Neurologie,
j) Diagnostik und Behandlung allgemeinchirurgischer, viszeralchirurgischer und ge-fäßchirurgischer Krankheitsbilder,
k) Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Inneren Medizin und
l) spezielle Behandlungsformen in der Früh- und Langzeitrehabilitation sowie umfangreiche Betreuung von Patienten in der rehabilitativen Medizin.
Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) halten aktuell 558 Betten vor. Davon sind 349 Betten im Landesbettenplan Sachsen-Anhalts ausgewiesen. Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) nehmen umfangreich an der Erst- und Notversorgung in lokalen, regionalen und überregionalen Einzugsgebieten teil. Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) sind zertifiziertes Traumazentrum und Bestandteil eines zertifizierten Traumanetzwerkes der DGU im Sinne eines überregionalen Versorgungszentrums.
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Es werden zudem ein Neurozentrum, ein Querschnittsverletztenzentrum und ein Zentrum zur Diagnostik und Behandlung von Schmerzzuständen sowie ein Brandverletztenzentrum vorgehalten.
Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle (Saale) behandeln jährlich ca. 48.000 Patienten. Davon werden ca. 30.000 bis 33.000 Patienten ambulant versorgt. Im Vordergrund des Versorgungsauftrages steht die hocheffektive standardisierte Erstversorgung schwerstverletzter Patienten. Zudem werden alle Monoverletzungsarten primär sowohl ambulant wie auch stationär versorgt.
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Zusätzlich werden elektive, rekonstruktive und allgemeinchirurgische Eingriffe sowie ein breites Spektrum konservativer Behandlungsangebote in der Inneren Medizin und der Neurologie vorgehalten. Ein weiterer Schwerpunkt ist die umfassende Rehabilitation.
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Besonders hervorzuheben sind (in Los 2: „Entzündungs-CT“) die umfassenden Behandlungsschwerpunkte in der „Septischen Chirurgie“. Jährlich werden ca. 2.700 Patienten ambulant und in 36 Betten stationär betreut. Diese Abteilung innerhalb der UCH stellt ein weiteres Zentrum bei der Betreuung primärer und sekundärer Osteitiden und Osteomyelitiden dar. Enge Kooperation besteht zur Uni Leipzig zum MR-PET und PET-CT.
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3. Preisblatt und Zahlungsbedingungen
3.1 Allgemeines zum Preisblatt
Die Unterschrift des Bieters mit Datum und Firmenstempel unter der Leistungsbeschreibung gilt auch für das vom Bieter auszufüllende Preisblatt.
Bei der Preiskalkulation/Erstellung des Preisblattes ist Folgendes zu beachten:
- Neben- und Reisekosten werden nicht erstattet.
- Vorauszahlungen werden nicht gewährt.
In den Spalten „Einzelpreis“ und „Gesamtpreis (Los 1 und 2)“ ist der Angebotspreis inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer einzutragen. Der Umsatzsteuersatz ist gesondert anzugeben.
Das Preisblatt muss alle geforderten Angaben enthalten und darf nicht geändert werden (Erweiterungen, Kommentierungen, Streichungen etc.). Bei Änderungen des Preisblattes erfolgt der Ausschluss vom Verfahren.
3.2 Aufstellung der Preise (Preisblatt)
Die Preise sind als Bruttopreise anzugeben (Angaben durch den Hersteller).
Hinweis: Die im Angebot des Bieters ggf. für seine optionalen Leistungen ausgewiesenen Posten, die im Angebot zwingend als optionales Angebot anzugeben sin (vgl. Ziff. 2.4) fließen nicht gesondert in die Bewertung ein. Bewertet wird (ggf. im 3. Bewertungsschritt) lediglich der jeweilige Einzelpreis (Los 1 oder 2) oder der Gesamtpreis (Los 1 und 2).
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Hochleistungscomputertomographen: Der Bruttopreis ist hier einzutragen:
Einzelpreis Gesamtpreis (Los 1 und 2)
1. Los 1: Trauma-CT
2. Los 2: Entzündungs-CT
Gesamt:
Weitere Leistungen:
3. Wartung (über 5 Jahre als Festbetrag) Einzelpreis Gesamtpreis (Los 1 und 2)
3.1 Los 1: Trauma-CT
3.2 Los 2: Entzündungs-CT
Bei Bedarf vom Bieter fortzuführen:
4.
4.1 Los 1: Trauma-CT
4.2 Los 2: Entzündungs-CT
5.
5.1 Los 1: Trauma-CT
5.2 Los 2: Entzündungs-CT
6.
7.
Gesamtbruttopreis:
3.3 Umsatzsteuersatz
Der Umsatzsteuersatz beträgt ………………… %. (Bitte eintragen!)
3.4 Zahlungsbedingungen
Das Zahlungsziel beträgt 60 Tage.
5. Bewertungssystematik
5.1 Prüfung und Wertung der Angebote
Es gelangen nur diejenigen Angebote in die Prüfung und Wertung, die sämtliche Anforderungen nach diesen Vergabeunterlagen erfüllen. Grundsätzlich werden die Angebote hinsichtlich
a) der inhaltlichen Entsprechung der Leistungsbeschreibung,
b) der formalen Vollständigkeit und Richtigkeit,
c) der Eignung des Bieters (Nachweis geforderter Leistungsfähigkeit, Fachkunde, Zuverlässigkeit, insbesondere Referenzen),
d) der Übererfüllung der technischen Mindestanforderungen sowie
e) der Angemessenheit der Preise und damit insgesamt des ausgewogenen Verhältnisses im Sinne der Wirtschaftlichkeit
in dieser Reihenfolge geprüft und bewertet.
Die Entscheidung über den Vertragsschluss wird wie folgt im Wege einer vergleichenden Bewertung der Angebote getroffen (vgl. zu allem Anlage 1 und 2).
5.2 Erster Bewertungsschritt
In der ersten Bewertungsebene werden die „Technischen Mindestanforderungen“ (vgl. 2. Spalte in Anlage 1 und 2 zu Los 1 und 2) mit den vom Bieter in 3. Spalte eingetragenen Angaben verglichen. Erfüllt ein Bieter eine dieser Mindestanforderungen nicht, so wird er vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Wird eine „Technische Mindestanforderung“ übererfüllt oder stellt die Angabe des Bieters ein technisch-klinisch besseres Angebot dar, was im Rahmen des dem Auftraggeber zustehenden Beurteilungsspielraumes entschieden wird, erhält der Bieter hierfür jeweils einen Punkt (vgl. letzte Spalte der Anlage 1 und 2).
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Der Bieter mit der höchsten „Erreichten Punktzahl“ (Rang 1) erhält den Zuschlag.
5.3 Zweiter Bewertungsschritt
Erreichen im ersten Bewertungsschritt mehrere Bieter die gleiche Punktzahl, werden in einem zweiten Bewertungsschritt für diese Bieter die unter Ziffer 11 (Anlage 1 und 2) aufgeführten Zuschlagskriterien mit den dort angegebenen Gewichtungen (bis zu 25 %, 20 %, 10 % und 5 %) bewertet. Hierzu werden im Wege einer vergleichenden Bewertung der Angebote bei jedem Unterkriterium (Ziffer 11.1 bis 11.7) entsprechend der ausgewiesenen Prozentzahl im Rahmen des dem Auftraggeber zustehenden Beurteilungsspielraums bis zum jeweiligen Prozentsatz Punkte vergeben (bis zu 25, 20, 10 bzw. 5 Punkte). Die so erreichten Punktzahlen (Ziffer 11.1 bis 11.7) werden addiert und ergeben die „Erreichte zusätzliche Punktzahl“.
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Der Bieter mit der höchsten Summe aus erstem und zweitem Bewertungsschritt (1. Rang) erhält den Zuschlag.
5.4 Dritter Bewertungsschritt
Sollten auch nach dem zweiten Bewertungsschritt noch mehrere Bieter eine gleichhohe Gesamtpunkzahl vorweisen, kommt es zum Preisvergleich. Der Bieter mit dem geringsten Gesamtbruttopreis (Einzelpreis Los 1 oder Los 2 plus jeweils Preis für Wartung und ggf. weitere Leistungen bzw. Gesamtpreis Los 1 und 2 plus Preis für Wartung und ggf. weitere Leistungen) erhält den Zuschlag.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Str. 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: +49 3455140 📞
Internetadresse: http://lvwa.sachsen-anhalt.de 🌏
Fax: +49 3455141477 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Erkennt ein Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese unverzüglich nach Kenntniserlangen zur Wahrung seiner Rechtsschutzmöglichkeiten gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Die §§ 101a, 107 Abs. 3 Nr. 1 und 4 GWB bleiben unberührt.
Für die Einlegung von förmlichen Rechtsbehelfen ist zunächst eine Rüge angeblicher Verfahrensverstöße mit den Anforderungen des § 107 Abs. 3 GWB erforderlich. Der Antrag ist unzulässig, soweit
- der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Eine Antragsfrist von 15 Kalendertagen besteht, wenn die Vergabestelle eine Mitteilung über die Nichtabhilfe übersendet (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist dann unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der Auftraggeber informiert die nicht berücksichtigten Bieter gemäß § 101a GWB. Für Bieter, die bereits eine Mitteilung über die Ablehnung ihrer Bewerbung erhalten haben, erfolgt keine neue Mitteilung.
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Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bieter, denen keine Informationen über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurden, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Der Vertrag wird erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, so verkürzt sich die vorgenannte Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an.
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Quelle: OJS 2013/S 043-068564 (2013-02-27)
Ergänzende Angaben (2013-04-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-04-10 📅
Einreichungsfrist: 2013-04-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-04-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 073-120648
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 43-068564
ABl. S-Ausgabe: 73
Quelle: OJS 2013/S 073-120648 (2013-04-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-06-02)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postort: Halle

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-06-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-06-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 106-181601
ABl. S-Ausgabe: 106

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2013/04
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Halle.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Technische Mindestanforderungen (1)
2. Zeilenzahl des CT-Detektors (25)
3. Z-Achsenlänge des Detektors (25)
4. Größe der Detektorelemente (20)
5. Dosis bei 3 HU Niedrigkontrast (10)
6. Umgestaltung der Scanenergien (10)
7. Z-Achsenlänge eines Scan-Bereichs (5)
8. Iterative Rekonstruktion u. deren max. Rekonstr.geschwindigkeit (5)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-05-10 📅
Name: Toshiba Medical Systems GmbH
Postanschrift: Hellersbergstr. 4
Postort: Neuss
Postleitzahl: 41460
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Halle (Saale)
Postort: Ernst-Kamieth-Str. 2
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von förmlichen Rechtsbehelfen ist zunächst eine Rüge angeblicher Verfahrensverstöße mit
den Anforderungen des § 107 Abs. 3 GWB erforderlich. Der Antrag ist unzulässig, soweit
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Eine Antragsfrist von 15 Kalendertagen besteht, wenn die Vergabestelle eine Mitteilung über die Nichtabhilfe übersendet (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist dann unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2013/S 106-181601 (2013-06-02)