Lieferung von elektrischen Triebzügen zum Einsatz im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf elektrifizierten Bahnstrecken in Sachsen und deren langfristige Instandhaltung („Vergabe elektrische Triebzüge II“)

Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH

Herstellung und Lieferung sowie langfristige Instandhaltung von elektrischen Triebzügen, die im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf elektrifizierten Bahnstrecken in Sachsen eingesetzt werden sollen. Die Fahrzeuge gehen in einen im Aufbau befindlichen aufgabenträgereigenen Fahrzeugpool ein und sollen - nach Durchführung separater Vergabeverfahren - den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) für die Dauer des jeweiligen Verkehrsvertrages für die Erbringung von SPNV-Leistungen zur Verfügung gestellt werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, eine Fahrzeugpoolgesellschaft zu gründen, welche Eigentümer der Fahrzeuge und ggf. Vertragspartner des künftigen Auftragnehmers für die Herstellung und Lieferung sowie Instandhaltung der Fahrzeuge wird.
Der Auftragnehmer soll nach Herstellung und Lieferung der Fahrzeuge auch deren Instandhaltung auf Basis eines Instandhaltungsvertrages durchführen. Für die Instandhaltungserbringung ist – vorbehaltlich entsprechender Beschlüsse der Verbandsversammlung des ZVMS – vorgesehen, dass der Auftraggeber eine Werkstattanlage errichten lassen und diese dem Auftragnehmer gegen Entgelt überlassen wird (Nutzungsvertrag). Die Beschlüsse der Verbandsversammlung des ZVMS werden voraussichtlich im März 2013 erfolgen. Sollten sich aufgrund der Beschlussfassung der Verbandsversammlung Ergänzungen oder Änderungen in Bezug auf die Überlassung der Werkstattanlage ergeben, wird der Auftraggeber hierüber gesondert informieren.
Der Auftraggeber weist zum Leistungsumfang auf Folgendes hin:
1. Für die elektrischen Triebzüge sind u. a. folgende Anforderungen vorgesehen:
- Ausführung der Triebzüge in ein oder zwei Varianten mit ca. 150 bis 250 Sitzplätzen;
- Mehrfachtraktion von mindestens drei Triebzügen;
- Höchstgeschwindigkeit 160 km/h;
- zwei unabhängige Antriebsanlagen je Triebzug;
- stufenfreier Einstieg an der Referenzbahnsteighöhe von 550 mm;
- Einstieg über Stufen an Bahnsteigen mit Kantenhöhen von 140 bis 760 mm;
- mindestens ein Mehrzweckbereich für Beförderung von Fahrgasten mit Fahrrädern, Kinderwagen oder Traglasten;
- umfangreicher Vandalismusschutz und Videoüberwachung;
- Zugzielanzeigen außen, innen Fahrgastinformationssystem;
- automatisches Fahrgastzählsystem.
Die Fahrzeuge sind mit einer Zulassung der zuständigen Aufsichtsbehörde und einem Netzzugang für das Streckennetz der DB Netz AG zu liefern.
Der Energieverbrauch ist für zwei Fahrweisen (fahrzeitminimal / energiesparend) auf vorgegebenen Referenzstrecken auf Basis von Fahrsimulationsrechnungen oder Messfahrten zu ermitteln und verbindlich anzubieten.
2. Im Rahmen des abzuschließenden Instandhaltungsvertrags sind vom Auftragnehmer u.a. folgende Tätigkeiten auszuführen:
- Wahrnehmung der Aufgaben als die „für die Instandhaltung zuständige Stelle“ der Fahrzeuge nach §4a AEG;
- Durchführung von Nachschau bzw. Inspektionen;
- Durchführung präventiver Instandhaltungsmaßnahmen am Fahrzeug oder an einzelnen Fahrzeugkomponenten;
- Durchführung korrektive Instandhaltung und außerplanmäßige Arbeiten;
- Ersatzteilversorgung, Bevorratung Verschleißteile, Austausch defekter Bauteile
- Revision des Fahrzeugs oder einzelner Baugruppen;
- Aufarbeitung von Komponenten (Drehgestelle, Kupplungen, etc.);
- Hauptuntersuchungen nach § 32 EBO;
- Modernisierung und technische Umbauten mit Austausch technischer Komponenten infolge Unzuverlässigkeit oder unwirtschaftlichem Instandhaltungsaufwand.
Bestandteil der Instandhaltung ist ferner eine qualifizierte Bauartbetreuung, die das gesamte technische Wissen des Eigentümers (bzw. Betreibers) über den jeweiligen Fahrzeugtyp hinsichtlich Ausrüstung, Betriebsverhalten und Instandhaltung umfasst und die die Basis bildet, die Instandhaltung im Verlauf des Fahrzeugeinsatzes weiterzuentwickeln und zu optimieren.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-03-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-02-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-02-15 Auftragsbekanntmachung
2014-04-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2019-11-14 Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-02-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Schienenfahrzeuge
Menge oder Umfang:
Herstellung und Lieferung von ca. 30 elektrischen Triebzügen und deren Instandhaltung über 16,5 Jahre
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Schienenfahrzeuge 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Unbestimmt
Name des öffentlichen Auftraggebers: Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH
Postanschrift: Am Rathaus 2
Postleitzahl: 09111
Postort: Chemnitz
Kontakt
E-Mail: pool@vms.de 📧
Telefon: +49 371400080 📞
Fax: +49 3714000899 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-02-15 📅
Einreichungsfrist: 2013-03-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-02-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 036-056981
ABl. S-Ausgabe: 36
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber leitet mit dieser Bekanntmachung ein neues Vergabeverfahren nach Aufhebung des am 18.10.2012 im EU-Amtsblatt unter ABl. 2012/S 201-330631 veröffentlichten Vergabeverfahrens ein. Die Bekanntmachung vom 18.10.2012 enthielt unter Abschnitt VI.3), Ziffer 6 den Hinweis, dass Unternehmen, die im Auftragsfall an der Durchführung des abzuschließenden Instandhaltungsvertrages beteiligt sind (z. B. als Bieter, Mitglied einer Bietergemeinschaft, Nachunternehmer), von der Teilnahme an den zum späteren Zeitpunkt stattfindenden separaten Vergabeverfahren über die mit den Fahrzeugen zu erbringenden Verkehrsleistungen ausgeschlossen sind. Dieser Hinweis erfolgte, weil der Auftraggeber einen Interessenkonflikt im Hinblick auf die ordnungsgemäße Instandhaltung der Fahrzeuge für möglich hält, wenn das mit der Instandhaltung beauftragte Unternehmen zugleich die Verkehrsleistungen erbringt. Der Hinweis unter Abschnitt VI.3), Ziffer 6 der Bekanntmachung vom 18.10.2012 gilt nicht mehr für das vorliegende Vergabeverfahren. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, im Rahmen der Vergabeverfahren über die mit den Fahrzeugen zu erbringenden Verkehrsleistungen die Eignung der Bewerber/Bieter auch im Hinblick auf mögliche Interessenkonflikte zu prüfen. 2. Der Teilnahmeantrag ist 1-fach schriftlich sowie 3-fach in elektronischer Form (CD-ROM) innerhalb der in Abschnitt IV.3.4) genannten Frist in einem verschlossenen Behältnis (Umschlag oder Paket) bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist wie folgt zu kennzeichnen: „Teilnahmeantrag Vergabe elektrische Triebzüge II – nicht öffnen“. Es werden nur fristgerecht eingehende Teilnahmeanträge berücksichtigt. Teilnahmeanträge per Telefax oder E-Mail sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt. Für den Fall von Abweichungen oder Widersprüchen zwischen der schriftlichen Fassung und der elektronischen Form des Teilnahmeantrags hat die schriftliche Fassung Vorrang. 3. Der Auftraggeber weist zum Verfahrensablauf auf Folgendes hin: Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden die geeigneten Bewerber unter Übersendung der Vergabeunterlagen aufgefordert, ein indikatives Angebot einzureichen. Alle Bieter, deren indikative Angebote den in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen Anforderungen an Form und Inhalt der Angebote entsprechen und fristgerecht eingereicht wurden, werden vom Auftraggeber in der nächsten Phase des Vergabeverfahrens, welches zur Abgabe von verbindlichen Angeboten führen soll, zu Verhandlungsgesprächen eingeladen. Ziel dieser Verhandlungsgespräche ist es, vor Abgabe der verbindlichen Angebote die endgültigen Vorgaben an die verbindlichen Angebote für sämtliche Bieter festzulegen. Bieter, mit denen solche Verhandlungsgespräche geführt wurden, werden in einem nächsten Schritt aufgefordert, ein verbindliches Angebot einzureichen. Alle fristgerecht abgegebenen verbindlichen Angebote werden entsprechend den in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen formellen und inhaltlichen Anforderungen sowie entsprechend den ebenfalls in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen Zuschlagskriterien / dem Bewertungsverfahren geprüft und bewertet. Es wird eine Rangfolge erstellt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Zuschlagserteilung in Ansehen des Ergebnisses dieser Rangfolge ohne die Durchführung von weiteren Verhandlungsgesprächen vorzunehmen. Der Auftraggeber behält sich ebenfalls vor, maximal drei Bieter, die ein verbindliches Angebot abgegeben haben und nach der Wertung auf den ersten drei Rangplätzen liegen, zu weiteren Verhandlungsgesprächen einzuladen oder diese Bieter – ggf. nach Durchführung der Verhandlungsgespräche – zur Abgabe eines überarbeiteten Angebotes aufzufordern. Auch die überarbeiteten Angebote werden entsprechend den formellen und inhaltlichen Anforderungen sowie entsprechend den Zuschlagskriterien / dem Bewertungsverfahren geprüft und bewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, abhängig von den Verhandlungsergebnissen weitere Verhandlungsgespräche durchzuführen. Nach Abschluss aller aus Sicht des Auftraggebers erforderlichen Verhandlungsrunden soll der Zuschlag auf das Angebot des Bieters erfolgen, welches unter Anwendung der Zuschlagskriterien / des Bewertungsverfahrens das wirtschaftlich günstigste Angebot darstellt. 4. Schriftliche Anfragen oder Anfragen per E-Mail / Telefax werden beantwortet, soweit sie spätestens sechs Tage vor Ablauf der in Abschnitt IV.3.4) genannten Frist bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle eingehen. Mündliche und fernmündliche Anfragen werden nicht beantwortet. 5. Sofern der Teilnahmeantrag durch eine Bewerbergemeinschaft eingereicht wird, ist mit dem Teilnahmeantrag auch zu erklären, dass durch die Bildung der Bewerbergemeinschaft kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt (zum Beispiel durch Darlegung der Gründe, die zur Kooperation in der Bewerbergemeinschaft geführt haben). 6. Beabsichtigt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis der finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer) zu berufen, muss mit dem Teilnahmeantrag durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung (gemäß Formblatt; bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordern) des anderen Unternehmens nachgewiesen werden, dass die in Bezug genommenen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung stehen. Die unter Abschnitt III.2) genannten Nachweise und Erklärungen müssen in diesem Fall für das andere Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des anderen Unternehmens beruft. Nachunternehmer sind auch konzernverbundene Unternehmen, die durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft bei der Erbringung der Leistungen eingesetzt werden sollen. 7. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren ganz oder teilweise aufzuheben, sofern die Rechtsaufsichtsbehörde die für die Umsetzung der Vergabe erforderlichen Genehmigungen ganz oder teilweise nicht erteilt. 8. Vor der Zuschlagserteilung ist ein Beschluss der Verbandsversammlung des ZVMS erforderlich. Eine Zuschlagserteilung kann ohne den entsprechenden Beschluss nicht erfolgen bzw. steht unter der aufschiebenden Bedingung eines solchen Beschlusses. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, sollte ein entsprechender Beschluss der Verbandsversammlung nicht erfolgen. 9. Die in Abschnitt III.2) der Bekanntmachung geforderten Erklärungen (Formblatt) und sonstige vom Bewerber / von der Bewerbergemeinschaft selbst erstellte Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag im Original einzureichen. Sonstige Erklärungen und Nachweise können in einfacher Kopie vorgelegt werden, soweit sich aus der Bekanntmachung bzw. den Vergabeunterlagen nichts Abweichendes ergibt. Der Auftraggeber behält sich vor, unmittelbar vor Zuschlagserteilung eine Vorlage der in Kopie vorhandenen Erklärungen und Nachweise im Original zu verlangen. 10. Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. Erforderlichenfalls ist neben dem Original eine deutsche Übersetzung der Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Der Bewerber / Die Bewerbergemeinschaft trägt die Verantwortung für die korrekte Übersetzung der Erklärungen und Nachweise. 11. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt und gehen – unter Wahrung der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse – in das Eigentum des Auftraggebers über. Es erfolgt keine Erstattung der Kosten für die Erstellung des Teilnahmeantrages / des Angebotes oder Entschädigung für die Teilnahme am Vergabeverfahren.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Herstellung und Lieferung sowie langfristige Instandhaltung von elektrischen Triebzügen, die im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf elektrifizierten Bahnstrecken in Sachsen eingesetzt werden sollen. Die Fahrzeuge gehen in einen im Aufbau befindlichen aufgabenträgereigenen Fahrzeugpool ein und sollen - nach Durchführung separater Vergabeverfahren - den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) für die Dauer des jeweiligen Verkehrsvertrages für die Erbringung von SPNV-Leistungen zur Verfügung gestellt werden.
Mehr anzeigen
Der Auftraggeber behält sich vor, eine Fahrzeugpoolgesellschaft zu gründen, welche Eigentümer der Fahrzeuge und ggf. Vertragspartner des künftigen Auftragnehmers für die Herstellung und Lieferung sowie Instandhaltung der Fahrzeuge wird.
Der Auftragnehmer soll nach Herstellung und Lieferung der Fahrzeuge auch deren Instandhaltung auf Basis eines Instandhaltungsvertrages durchführen. Für die Instandhaltungserbringung ist – vorbehaltlich entsprechender Beschlüsse der Verbandsversammlung des ZVMS – vorgesehen, dass der Auftraggeber eine Werkstattanlage errichten lassen und diese dem Auftragnehmer gegen Entgelt überlassen wird (Nutzungsvertrag). Die Beschlüsse der Verbandsversammlung des ZVMS werden voraussichtlich im März 2013 erfolgen. Sollten sich aufgrund der Beschlussfassung der Verbandsversammlung Ergänzungen oder Änderungen in Bezug auf die Überlassung der Werkstattanlage ergeben, wird der Auftraggeber hierüber gesondert informieren.
Mehr anzeigen
Der Auftraggeber weist zum Leistungsumfang auf Folgendes hin:
1. Für die elektrischen Triebzüge sind u. a. folgende Anforderungen vorgesehen:
- Ausführung der Triebzüge in ein oder zwei Varianten mit ca. 150 bis 250 Sitzplätzen;
- Mehrfachtraktion von mindestens drei Triebzügen;
- Höchstgeschwindigkeit 160 km/h;
- zwei unabhängige Antriebsanlagen je Triebzug;
- stufenfreier Einstieg an der Referenzbahnsteighöhe von 550 mm;
- Einstieg über Stufen an Bahnsteigen mit Kantenhöhen von 140 bis 760 mm;
- mindestens ein Mehrzweckbereich für Beförderung von Fahrgasten mit Fahrrädern, Kinderwagen oder Traglasten;
- umfangreicher Vandalismusschutz und Videoüberwachung;
- Zugzielanzeigen außen, innen Fahrgastinformationssystem;
- automatisches Fahrgastzählsystem.
Die Fahrzeuge sind mit einer Zulassung der zuständigen Aufsichtsbehörde und einem Netzzugang für das Streckennetz der DB Netz AG zu liefern.
Der Energieverbrauch ist für zwei Fahrweisen (fahrzeitminimal / energiesparend) auf vorgegebenen Referenzstrecken auf Basis von Fahrsimulationsrechnungen oder Messfahrten zu ermitteln und verbindlich anzubieten.
2. Im Rahmen des abzuschließenden Instandhaltungsvertrags sind vom Auftragnehmer u.a. folgende Tätigkeiten auszuführen:
- Wahrnehmung der Aufgaben als die „für die Instandhaltung zuständige Stelle“ der Fahrzeuge nach §4a AEG;
- Durchführung von Nachschau bzw. Inspektionen;
- Durchführung präventiver Instandhaltungsmaßnahmen am Fahrzeug oder an einzelnen Fahrzeugkomponenten;
- Durchführung korrektive Instandhaltung und außerplanmäßige Arbeiten;
- Ersatzteilversorgung, Bevorratung Verschleißteile, Austausch defekter Bauteile
- Revision des Fahrzeugs oder einzelner Baugruppen;
- Aufarbeitung von Komponenten (Drehgestelle, Kupplungen, etc.);
- Hauptuntersuchungen nach § 32 EBO;
- Modernisierung und technische Umbauten mit Austausch technischer Komponenten infolge Unzuverlässigkeit oder unwirtschaftlichem Instandhaltungsaufwand.
Bestandteil der Instandhaltung ist ferner eine qualifizierte Bauartbetreuung, die das gesamte technische Wissen des Eigentümers (bzw. Betreibers) über den jeweiligen Fahrzeugtyp hinsichtlich Ausrüstung, Betriebsverhalten und Instandhaltung umfasst und die die Basis bildet, die Instandhaltung im Verlauf des Fahrzeugeinsatzes weiterzuentwickeln und zu optimieren.
Mehr anzeigen
Beschreibung der Optionen:
Lieferoptionen im Zeitraum 2016 bis 2021 für bis zu ca. 23 weitere Triebzüge gleicher Ausführung sowie Instandhaltung der weiteren Triebzüge im Rahmen des Instandhaltungsvertrages.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Chemnitz

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zwingend folgende Angaben zu machen:
1. Eigenerklärung gemäß einem bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt:
1.1. dass die Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 4 a) bis g) VOL/A nicht vorliegen;
1.2. dass das Unternehmen nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (§ 6 EG Abs. 6 c) VOL/A);
1.3. dass das Unternehmen keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) abgibt oder diese Auskünfte nicht unberechtigt nicht erteilt (§ 6 EG Abs. 6 e) VOL/A);
1.4. dass die Eintragung in das Berufs- bzw. Handelsregister vorliegt (nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft ansässig ist);
1.5. ob und ggf. welche Einträge im Gewerbezentralregister für das Unternehmen sowie seine geschäftsführenden natürlichen Personen vorliegen;
1.6. dass das Unternehmen die Geschäfte zur Herstellung und Lieferung von Eisenbahnfahrzeugen unter Beachtung der hierfür einschlägigen Rechtsvorschriften führt.
Die Eigenerklärung hat zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen.
Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben.
Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI.).
Mehr anzeigen
2. Nur auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers (noch nicht mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen): Kurzdarstellung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft (maximal zwei Seiten) mit Darstellung des Unternehmens(teils), des ggf. mit ihm verbundenen Konzerns und des oder der Unternehmensstandorte, die im Auftragsfall die Konstruktion, die Fertigung, die Montage und Inbetriebsetzung von Wagenkasten und Fahrwerken durchführen.
Mehr anzeigen
3. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft Gelegenheit zur Ergänzung der Angaben nach Ablauf der Frist für den Teilnahmeantrag zu geben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zwingend folgende Angaben zu machen:
1. Eigenerklärung gemäß einem bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt:
1.1. dass über das Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde und dass ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt worden ist (§ 6 EG Abs. 6 a) VOL/A);
1.2. dass sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet (§ 6 EG Abs. 6 b) VOL/A);
1.3. dass das Unternehmen die Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht verletzt oder verletzt hat (§ 6 EG Abs. 6 d) VOL/A);
1.4. Angaben zum Umsatz (in Euro) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2008 bis 2011 und jeweils getrennt für die Leistung „Herstellung und Lieferung von Schienenfahrzeugen“ sowie „Instandhaltung von Schienenfahrzeugen“;
Mehr anzeigen
1.5. Soweit zutreffend: Angaben zum Gesamtumsatz des Konzerns (in Euro), dessen Unternehmen sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2008 bis 2011 und jeweils getrennt für die Leistung „Herstellung und Lieferung von Schienenfahrzeugen“ sowie „Instandhaltung von Schienenfahrzeugen“.
Mehr anzeigen
Die Eigenerklärung hat zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Formblatts zu erfolgen.
Die Eigenerklärung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben.
Zu den in der Eigenerklärung geforderten Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben durch weitergehende, im Formblatt aufgeführte Nachweise zu verlangen. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI.).
Mehr anzeigen
2. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft Gelegenheit zur Ergänzung der Angaben nach Ablauf der Frist für den Teilnahmeantrag zu geben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die folgenden in Abschnitt III.2.3) genannten Anforderungen müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird die Bewerbergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt.
Mehr anzeigen
Mit dem Teilnahmeantrag sind in den bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden und zwingend zu verwendenden Formblättern zwingend folgende Angaben zu machen:
1. Herstellung und Lieferung von Fahrzeugen
1.1. Angaben zur Anzahl ausgelieferter Schienenfahrzeuge des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2008 bis 2012;
1.2. Soweit zutreffend: Angaben zur Anzahl ausgelieferter Schienenfahrzeuge des Konzerns, dessen Unternehmen sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2008 bis 2012;
1.3. Angaben zur Mitarbeiteranzahl sowohl im Bereich Konstruktion als auch im Bereich Arbeitsvorbereitung des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, um die fristgerechte Fertigung der Triebzüge sicherzustellen; die Mitarbeiteranzahl ist jeweils getrennt nach Qualifikation der beruflichen Ausbildung anzugeben, z. B. Dipl.-Ing. (oder vergleichbar), Techniker (oder vergleichbar), Meister (oder vergleichbar), Facharbeiter (oder vergleichbar), ungelernte Hilfskräfte;
Mehr anzeigen
1.4. Darstellung der Fertigungskapazitäten (in Fertigungsstunden/Jahr und Fahrzeug(teil)en/Jahr) des Unternehmens, welches sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, um die fristgerechte Fertigung der Triebzüge sicherzustellen. In die Darstellung sind jeweils separat die jährlichen Fertigungskapazitäten in firmeneigenen Zulieferwerken (z.B. für Wagenkästen oder Drehgestelle) aufzunehmen, soweit diese für die Fertigung von Komponenten der angefragten elektrischen Triebzüge notwendig sind.
Mehr anzeigen
1.5. Nachweis eines Fertigungs- und Qualitätssicherungssystems. Der Nachweis kann durch eine Beschreibung der Maßnahmen und Prozesse zur Sicherstellung der Qualität (wie etwa geplante Meilensteine im Rahmen der Konstruktion und Produktion) erbracht werden. Entsprechende Zertifizierungen sind vorzulegen.
Mehr anzeigen
1.6. Nachweis der Verfügbarkeit über geeignete technische und infrastrukturelle Einrichtungen (z.B. Anzahl Gleise statische Inbetriebsetzung, dynamische Inbetriebnahme und Fahrerprobung) sowie des dazu notwendigen Fachpersonals (Mitarbeiteranzahl getrennt nach Qualifikation), um die Triebzüge fristgerecht in Betrieb setzen zu können;
Mehr anzeigen
1.7. Vorlage einer Referenzliste über die in den Jahren 2008 bis 2011 ausgelieferten normalspurigen elektrischen Triebzüge für den SPNV in der EU (ohne UK und Irland) und der Schweiz mit Antriebsausrüstung für 25kV/50Hz bzw. 15kV/16,7 Hz Stromversorgung und mit vergleichbaren technischen Randbedingung wie in Abschnitt II.1.5). In der Referenzliste sind insbesondere Fahrzeugtyp, Bahngesellschaft, Land, Anzahl Fahrzeuge, Länge (über Kupplung) und Sitzplatzkapazität anzugeben.
Mehr anzeigen
1.8. Vorlage einer Referenzliste über die Zulassung von elektrisch angetriebenen Schienenfahrzeugen zum Einsatz in Deutschland im Sinne der Transeuropäischen Interoperabilitätsverordnung (TEIV) und hier insbesondere der §§ 6, (Inbetriebnahmegenehmigung) und 7 (Bauartzulassung) beim Eisenbahnbundesamt (EBA) in den Jahren 2008 bis 2012. In der Referenzliste sind insbesondere Fahrzeugtyp, Bahngesellschaft, Anzahl Fahrzeuge der Lieferserie, Art der Zulassung, Status des Verfahrens und Zeitpunkt der Zulassung anzugeben.
Mehr anzeigen
2. Instandhaltung von Fahrzeugen
2.1. Darstellung der Verfügbarkeit über ausreichendes Fachpersonal für die Planung der Instandhaltung elektrischer Triebzüge und der dazugehörigen Anlagen und Ausrüstung; es ist ausreichend, die Mitarbeiteranzahl getrennt nach Qualifikation der beruflichen Ausbildung (z. B. Diplom-Ingenieur oder vergleichbar, Techniker oder vergleichbar, Meister oder vergleichbar, Facharbeiter oder vergleichbar, ungelernte Hilfskräfte) anzugeben;
Mehr anzeigen
2.2. Vorlage einer Referenzliste über die Instandhaltung elektrischer Triebzüge für den SPNV in der EU (ohne UK und Irland) und der Schweiz in den Jahren 2008 bis 2011. In der Referenzliste ist insbesondere anzugeben:
- der Gesamtleistungsumfang bzw. der individuelle Leistungsumfang, die Art der erbrachten Leistungen, der Umfang ggf. untervergebener Leistungen und des vor Ort eingesetzten Personals;
- der Ort der Leistungserbringungen (Haupttätigkeit);
- der Auftraggeber;
- Umfang und Art der Nutzung von herstellereigenen Einrichtungen (Servicebereiche, Neubau, Ingenieursleistung);
- die Vertragsdauer (in vollen Kalenderjahren; es werden nur Verträge berücksichtigt, deren Laufzeit ganz oder teilweise den Zeitraum 2008 bis 2011 beinhaltet; ist dies der Fall, kommt es nicht darauf an, ob der Vertragsbeginn vor 2008 oder das Vertragsende nach 2011 liegt).
Mehr anzeigen
Die Referenzliste über die Instandhaltung elektrischer Triebzüge kann auch U-Bahn-Projekte beinhalten.
2.3. Soweit zutreffend: Angaben zur Gesamtzahl instandgehaltener Schienenfahrzeuge für den SPNV des Konzerns, dessen Unternehmen sich als Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2008 bis 2011 einschließlich Angabe des Ortes der Leistungserbringungen (Haupttätigkeit) und des Auftraggebers;
Mehr anzeigen
2.4. Nachweis der Verfügbarkeit über ausreichende personelle, technische und infrastrukturelle Kapazitäten bzw. Einrichtungen für die Durchführung von Revisionen und Hauptuntersuchungen sowie für die Unfallinstandsetzung. Sofern die Kapazitäten bzw. Einrichtungen nicht beim Bewerber bzw. Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorhanden sind, ist darzustellen, wie diese Kapazitäten und Einrichtungen bis zur Auslieferung der Fahrzeuge durch eigene Anlagen eingerichtet oder über Kooperationen mit anderen namentlich zu benennenden Partnern bereitgestellt werden sollen.
Mehr anzeigen
2.5. Nachweis der Verfügbarkeit von Fachpersonal für die Leitung und das Management der Instandhaltung der elektrischen Triebzüge; es ist das im Unternehmen im Bereich Leitung und Management der Instandhaltung tätige Personal unter Angabe der Qualifikation (berufliche Ausbildung) und der Funktion im Unternehmen zu benennen, ggf. unter Beifügung eines Organigramms.
Mehr anzeigen
3. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft Gelegenheit zur Ergänzung der Angaben nach Ablauf der Frist für den Teilnahmeantrag zu geben.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: gemäß Vergabeunterlagen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: gemäß Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabenverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die Erklärung der Bewerbergemeinschaft muss auf einem bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordernden Formblatt erfolgen und von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Weitere Hinweise siehe Abschnitt VI.).
Mehr anzeigen

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH
Friedbert Straube

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2012-10-18 📅
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 201-330631
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber leitet mit dieser Bekanntmachung ein neues Vergabeverfahren nach Aufhebung des am 18.10.2012 im EU-Amtsblatt unter ABl. 2012/S 201-330631 veröffentlichten Vergabeverfahrens ein. Die Bekanntmachung vom 18.10.2012 enthielt unter Abschnitt VI.3), Ziffer 6 den Hinweis, dass Unternehmen, die im Auftragsfall an der Durchführung des abzuschließenden Instandhaltungsvertrages beteiligt sind (z. B. als Bieter, Mitglied einer Bietergemeinschaft, Nachunternehmer), von der Teilnahme an den zum späteren Zeitpunkt stattfindenden separaten Vergabeverfahren über die mit den Fahrzeugen zu erbringenden Verkehrsleistungen ausgeschlossen sind. Dieser Hinweis erfolgte, weil der Auftraggeber einen Interessenkonflikt im Hinblick auf die ordnungsgemäße Instandhaltung der Fahrzeuge für möglich hält, wenn das mit der Instandhaltung beauftragte Unternehmen zugleich die Verkehrsleistungen erbringt. Der Hinweis unter Abschnitt VI.3), Ziffer 6 der Bekanntmachung vom 18.10.2012 gilt nicht mehr für das vorliegende Vergabeverfahren. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, im Rahmen der Vergabeverfahren über die mit den Fahrzeugen zu erbringenden Verkehrsleistungen die Eignung der Bewerber/Bieter auch im Hinblick auf mögliche Interessenkonflikte zu prüfen.
Mehr anzeigen
2. Der Teilnahmeantrag ist 1-fach schriftlich sowie 3-fach in elektronischer Form (CD-ROM) innerhalb der in Abschnitt IV.3.4) genannten Frist in einem verschlossenen Behältnis (Umschlag oder Paket) bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist wie folgt zu kennzeichnen: „Teilnahmeantrag Vergabe elektrische Triebzüge II – nicht öffnen“. Es werden nur fristgerecht eingehende Teilnahmeanträge berücksichtigt. Teilnahmeanträge per Telefax oder E-Mail sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt. Für den Fall von Abweichungen oder Widersprüchen zwischen der schriftlichen Fassung und der elektronischen Form des Teilnahmeantrags hat die schriftliche Fassung Vorrang.
Mehr anzeigen
3. Der Auftraggeber weist zum Verfahrensablauf auf Folgendes hin: Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden die geeigneten Bewerber unter Übersendung der Vergabeunterlagen aufgefordert, ein indikatives Angebot einzureichen. Alle Bieter, deren indikative Angebote den in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen Anforderungen an Form und Inhalt der Angebote entsprechen und fristgerecht eingereicht wurden, werden vom Auftraggeber in der nächsten Phase des Vergabeverfahrens, welches zur Abgabe von verbindlichen Angeboten führen soll, zu Verhandlungsgesprächen eingeladen. Ziel dieser Verhandlungsgespräche ist es, vor Abgabe der verbindlichen Angebote die endgültigen Vorgaben an die verbindlichen Angebote für sämtliche Bieter festzulegen.
Mehr anzeigen
Bieter, mit denen solche Verhandlungsgespräche geführt wurden, werden in einem nächsten Schritt aufgefordert, ein verbindliches Angebot einzureichen. Alle fristgerecht abgegebenen verbindlichen Angebote werden entsprechend den in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen formellen und inhaltlichen Anforderungen sowie entsprechend den ebenfalls in den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen Zuschlagskriterien / dem Bewertungsverfahren geprüft und bewertet. Es wird eine Rangfolge erstellt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Zuschlagserteilung in Ansehen des Ergebnisses dieser Rangfolge ohne die Durchführung von weiteren Verhandlungsgesprächen vorzunehmen.
Mehr anzeigen
Der Auftraggeber behält sich ebenfalls vor, maximal drei Bieter, die ein verbindliches Angebot abgegeben haben und nach der Wertung auf den ersten drei Rangplätzen liegen, zu weiteren Verhandlungsgesprächen einzuladen oder diese Bieter – ggf. nach Durchführung der Verhandlungsgespräche – zur Abgabe eines überarbeiteten Angebotes aufzufordern. Auch die überarbeiteten Angebote werden entsprechend den formellen und inhaltlichen Anforderungen sowie entsprechend den Zuschlagskriterien / dem Bewertungsverfahren geprüft und bewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, abhängig von den Verhandlungsergebnissen weitere Verhandlungsgespräche durchzuführen.
Mehr anzeigen
Nach Abschluss aller aus Sicht des Auftraggebers erforderlichen Verhandlungsrunden soll der Zuschlag auf das Angebot des Bieters erfolgen, welches unter Anwendung der Zuschlagskriterien / des Bewertungsverfahrens das wirtschaftlich günstigste Angebot darstellt.
Mehr anzeigen
4. Schriftliche Anfragen oder Anfragen per E-Mail / Telefax werden beantwortet, soweit sie spätestens sechs Tage vor Ablauf der in Abschnitt IV.3.4) genannten Frist bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle eingehen. Mündliche und fernmündliche Anfragen werden nicht beantwortet.
Mehr anzeigen
5. Sofern der Teilnahmeantrag durch eine Bewerbergemeinschaft eingereicht wird, ist mit dem Teilnahmeantrag auch zu erklären, dass durch die Bildung der Bewerbergemeinschaft kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt (zum Beispiel durch Darlegung der Gründe, die zur Kooperation in der Bewerbergemeinschaft geführt haben).
Mehr anzeigen
6. Beabsichtigt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis der finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer) zu berufen, muss mit dem Teilnahmeantrag durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung (gemäß Formblatt; bei der in Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle anzufordern) des anderen Unternehmens nachgewiesen werden, dass die in Bezug genommenen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung stehen. Die unter Abschnitt III.2) genannten Nachweise und Erklärungen müssen in diesem Fall für das andere Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des anderen Unternehmens beruft. Nachunternehmer sind auch konzernverbundene Unternehmen, die durch den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft bei der Erbringung der Leistungen eingesetzt werden sollen.
Mehr anzeigen
7. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren ganz oder teilweise aufzuheben, sofern die Rechtsaufsichtsbehörde die für die Umsetzung der Vergabe erforderlichen Genehmigungen ganz oder teilweise nicht erteilt.
8. Vor der Zuschlagserteilung ist ein Beschluss der Verbandsversammlung des ZVMS erforderlich. Eine Zuschlagserteilung kann ohne den entsprechenden Beschluss nicht erfolgen bzw. steht unter der aufschiebenden Bedingung eines solchen Beschlusses. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, sollte ein entsprechender Beschluss der Verbandsversammlung nicht erfolgen.
Mehr anzeigen
9. Die in Abschnitt III.2) der Bekanntmachung geforderten Erklärungen (Formblatt) und sonstige vom Bewerber / von der Bewerbergemeinschaft selbst erstellte Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag im Original einzureichen.
Sonstige Erklärungen und Nachweise können in einfacher Kopie vorgelegt werden, soweit sich aus der Bekanntmachung bzw. den Vergabeunterlagen nichts Abweichendes ergibt. Der Auftraggeber behält sich vor, unmittelbar vor Zuschlagserteilung eine Vorlage der in Kopie vorhandenen Erklärungen und Nachweise im Original zu verlangen.
Mehr anzeigen
10. Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. Erforderlichenfalls ist neben dem Original eine deutsche Übersetzung der Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Der Bewerber / Die Bewerbergemeinschaft trägt die Verantwortung für die korrekte Übersetzung der Erklärungen und Nachweise.
Mehr anzeigen
11. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt und gehen – unter Wahrung der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse – in das Eigentum des Auftraggebers über. Es erfolgt keine Erstattung der Kosten für die Erstellung des Teilnahmeantrages / des Angebotes oder Entschädigung für die Teilnahme am Vergabeverfahren.
Mehr anzeigen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen - Standort Leipzig -
Postanschrift: Postfach 10 13 67
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04013
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419770 📞
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Nachprüfungsantrag gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung eines Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weiter wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 107 Abs. 3 GWB verwiesen.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2013/S 036-056981 (2013-02-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-04-29)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-04-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 084-146000
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 36-056981
ABl. S-Ausgabe: 84

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Chemnitz.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-03-26 📅
Name: ALSTOM Transport Deutschland GmbH
Postanschrift: Linke-Hofmann-Busch-Straße 1
Postort: Salzgitter
Postleitzahl: 38239
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen -Standort Leipzig-
Quelle: OJS 2014/S 084-146000 (2014-04-29)
Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung (2019-11-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Eisenbahn- und Straßenbahnlokomotiven und rollendes Material sowie zugehörige Teile
Referenznummer: 2013/S 036-056981
Kurze Beschreibung: Lieferung elektrischer Triebzüge.
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Eisenbahn- und Straßenbahnlokomotiven und rollendes Material sowie zugehörige Teile 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Chemnitz 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Kontakt
Internetadresse: https://www.vms.de 🌏
E-Mail: friedbert.straube@vms.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-11-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-11-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 222-544535
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 036-056981
ABl. S-Ausgabe: 222
Zusätzliche Informationen
Zu II.1.7 – es handelt sich um einen Platzhalter, da Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse betroffen sind. Dies gilt ebenfalls für Ziffer V. 2.4.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Lieferung von elf elektrischen Triebzügen.
Zusätzliche Informationen:
Zu II.1.7 – es handelt sich um einen Platzhalter, da Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse betroffen sind. Dies gilt ebenfalls für Ziffer V. 2.4.

Auftragsvergabe
Postanschrift: Linke-Hofmann-Busch-Str. 1
Land: Salzgitter, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Verkehrsverbund

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Postfach 10 13 64
Telefon: +49 3419773800 📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weiter wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 3 GWB und die – gegebenenfalls verkürzte – Frist des § 134 Abs. 2 GWB hingewiesen.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2019/S 222-544535 (2019-11-14)