Das Land Baden-Württemberg beabsichtigt mit dieser europaweiten Ausschreibung im offenen Verfahren gem. § 3 EG Abs. 1 VOL/A die Beschaffung von insgesamt 140 - davon 125 elektrisch höhenverstellbaren - Leitstellentischen sowie von 125 zugehörigen Rollcontainern. Im Zuge der Polizeireform Baden-Württemberg sollen — die Führungs- und Lagezentren bei den zwölf künftigen, regionalen Polizeipräsidien, — die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg (Schulungs-, Test- und Ausfallleitstelle), — das Polizeipräsidium Einsatz sowie, — das Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei ausgestattet werden. Die Leitstellentische sowie die Rollcontainer sind sukzessive bzw. nach Bedarf des Auftraggebers im Zeitraum zwischen November 2013 und voraussichtlich Dezember 2018 an die Polizei Baden-Württemberg zu liefern. Bei den Leitstellentischen wird in hohem Maße Wert auf Ergonomie am Arbeitsplatz, Funktionalität und eine qualitativ hochwertige sowie robuste Ausstattung gelegt. Alle Leitstellentische sowie die Rollcontainer sind gem. den Vergabe- und Vertragsunterlagen durch den Auftragnehmer auszuliefern, zu montieren und an den Auftraggeber bzw. Beauftragten des Auftraggebers zu übergeben (Lieferung, Montage, Übergabe).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-07-26.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-07-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bürorollwagen
Menge oder Umfang:
Die Leistung umfasst die Lieferung und Aufbau/Montage von insgesamt 140 Leitstellentischen und 125 Rollcontainern. Der Auftraggeber wird die beauftragten Leitstellentische sowie die zugehörigen Rollcontainer im Zeitraum zwischen November 2013 und voraussichtlich Dezember 2018 sukzessive, mit jeweils mind. zehn Wochen Vorlaufzeit, beim Auftragnehmer abrufen. Diese Vorlaufzeit gilt nicht für die in Konstanz, Tuttlingen und Göppingen benötigten Leistellentische. Diese sind möglichst frühzeitig nach Vertragsabschluss, spätestens zum 15. Dezember 2013, zu liefern.
Die Leistung umfasst die Lieferung und Aufbau/Montage von insgesamt 140 Leitstellentischen und 125 Rollcontainern. Der Auftraggeber wird die beauftragten Leitstellentische sowie die zugehörigen Rollcontainer im Zeitraum zwischen November 2013 und voraussichtlich Dezember 2018 sukzessive, mit jeweils mind. zehn Wochen Vorlaufzeit, beim Auftragnehmer abrufen. Diese Vorlaufzeit gilt nicht für die in Konstanz, Tuttlingen und Göppingen benötigten Leistellentische. Diese sind möglichst frühzeitig nach Vertragsabschluss, spätestens zum 15. Dezember 2013, zu liefern.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bürorollwagen📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Innenministerium Baden-Württemberg
Postanschrift: Willy-Brandt-Straße 41
Postleitzahl: 70173
Postort: Stuttgart
Kontakt
E-Mail: polizeireform.qp2.2@im.bwl.de📧
Telefon: +49 7112315378📞
Das Land Baden-Württemberg beabsichtigt mit dieser europaweiten Ausschreibung im offenen Verfahren gem. § 3 EG Abs. 1 VOL/A die Beschaffung von insgesamt 140 - davon 125 elektrisch höhenverstellbaren - Leitstellentischen sowie von 125 zugehörigen Rollcontainern. Im Zuge der Polizeireform Baden-Württemberg sollen
Das Land Baden-Württemberg beabsichtigt mit dieser europaweiten Ausschreibung im offenen Verfahren gem. § 3 EG Abs. 1 VOL/A die Beschaffung von insgesamt 140 - davon 125 elektrisch höhenverstellbaren - Leitstellentischen sowie von 125 zugehörigen Rollcontainern. Im Zuge der Polizeireform Baden-Württemberg sollen
— die Führungs- und Lagezentren bei den zwölf künftigen, regionalen Polizeipräsidien,
— die Hochschule für Polizei Baden-Württemberg (Schulungs-, Test- und Ausfallleitstelle),
— das Polizeipräsidium Einsatz sowie,
— das Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei ausgestattet werden. Die Leitstellentische sowie die Rollcontainer sind sukzessive bzw. nach Bedarf des Auftraggebers im Zeitraum zwischen November 2013 und voraussichtlich Dezember 2018 an die Polizei Baden-Württemberg zu liefern.
— das Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei ausgestattet werden. Die Leitstellentische sowie die Rollcontainer sind sukzessive bzw. nach Bedarf des Auftraggebers im Zeitraum zwischen November 2013 und voraussichtlich Dezember 2018 an die Polizei Baden-Württemberg zu liefern.
Bei den Leitstellentischen wird in hohem Maße Wert auf Ergonomie am Arbeitsplatz, Funktionalität und eine qualitativ hochwertige sowie robuste Ausstattung gelegt.
Alle Leitstellentische sowie die Rollcontainer sind gem. den Vergabe- und Vertragsunterlagen durch den Auftragnehmer auszuliefern, zu montieren und an den Auftraggeber bzw. Beauftragten des Auftraggebers zu übergeben (Lieferung, Montage, Übergabe).
Beschreibung der Optionen:
Der Auftragnehmer verpflichtet sich bei Bedarf des Auftraggebers zur Lieferung von bis zu 15 weiteren Leitstellentischen und optional Rollcontainern während des Leistungserbringungszeitraums zu gleichen Stückpreisen und Bedingungen (Option).
Eine Reduzierung der Gesamtabnahmemenge um bis zu 15 Leitstellentische und / oder Rollcontainer durch den Auftragnehmer ist möglich. Eine Änderung der Preise ergibt sich nicht.
Referenznummer: 3-112+.-QP2.2/1-4-1
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Baden-Württemberg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Übersicht über den Bieter / die Bietergemeinschaft (Formblatt C1 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
2) Im Falle einer Bietergemeinschaft Benennung eines Federführers sowie gesamtschuldnerischer Haftung jedes Mitglieds (Formblatt C2 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
Hinweis: Dieses Formular ist nur von Bietergemeinschaften auszufüllen.
3) Angaben zum Unternehmen (Formblatt C3 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
4) Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister (nicht älter als zwölf Monate).
5) Aktueller Nachweis (nicht älter als zwölf Monate), dass der Bieter im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, in dem er ansässig ist.
Hinweis: Unternehmen, die weder im Berufs- noch Handelsregister noch einem anderen Register geführt werden, legen eine Kopie der Gewerbeanmeldung der zuständigen Stelle des Landes, in dem sie ansässig sind (soweit erforderlich) oder einen anderen geeigneten Nachweis (z.B. bereinigter Steuerbescheid) vor, der Aufschluss über die Art der beruflichen Tätigkeit gibt
Hinweis: Unternehmen, die weder im Berufs- noch Handelsregister noch einem anderen Register geführt werden, legen eine Kopie der Gewerbeanmeldung der zuständigen Stelle des Landes, in dem sie ansässig sind (soweit erforderlich) oder einen anderen geeigneten Nachweis (z.B. bereinigter Steuerbescheid) vor, der Aufschluss über die Art der beruflichen Tätigkeit gibt
6) Eigenerklärung, dass keine rechtskräftigen Verurteilungen der in § 6 EG Abs. 4 VOL/A aufgezählten Straftaten vorliegen (Formblatt C4 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
7) Schutzerklärung des Bieters / der Mitglieder der Bietergemeinschaft zur Scientology-Organisation (Formblatt C5 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
8) Eigenerklärung, in welcher der Bieter bestätigt, dass weder sein Unternehmen, noch Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft oder Mitglieder der Bietergemeinschaft auf einer der in den Anlagen zu den Verordnungen 881/2002 und 2580/2001 sowie der Anlage des Standpunktes des Rates 2001/931/GASP befindlichen Terrorlisten erscheint (Formblatt C6 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
8) Eigenerklärung, in welcher der Bieter bestätigt, dass weder sein Unternehmen, noch Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft oder Mitglieder der Bietergemeinschaft auf einer der in den Anlagen zu den Verordnungen 881/2002 und 2580/2001 sowie der Anlage des Standpunktes des Rates 2001/931/GASP befindlichen Terrorlisten erscheint (Formblatt C6 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
9) Eigenerklärung über die Verpflichtung nach dem LTMG (Formblatt C7 oder C8 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
10) Eigenerklärung Besondere Vertragsbedingungen zur Erfüllung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen (Formblatt C9 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Nachweis über eine Betriebshaftpflichtversicherung, die während der gesamten Vertragslaufzeit besteht. Die Deckungssumme beträgt mindestens das 1,5-fache des Auftragswertes.
2) Eigenerklärung, dass der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (u.a. auch zur Berufsgenossenschaft) ordnungsgemäß nachgekommen ist (Formblatt C10 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2) Eigenerklärung, dass der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (u.a. auch zur Berufsgenossenschaft) ordnungsgemäß nachgekommen ist (Formblatt C10 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
3) Eigenerklärung, dass sich der Bieter nicht in Liquidation befindet (Formblatt C11 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
4) Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bieters kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist (Formblatt C12 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
4) Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bieters kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist (Formblatt C12 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
5) Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens für die vergangenen 3 Jahre (Formblatt C13 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
6) Angaben zum Umsatz im Bereich des Ausschreibungsgegenstandes für die vergangenen 3 Jahre (Formblatt C13 im Anhang 3 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Nachweis von mind. einem und maximal drei vergleichbaren Referenzprojekten der letzten drei Jahre (Formblatt D1 im Anhang 4 zu den Vergabe- und Vertragsunterlagen).
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlung der Vergütung erfolgt nach vollständiger Erbringung der Leistung innerhalb von 30 Tagen nach Eingang einer ordnungsgemäßen und prüffähigen Rechnung beim Auftraggeber.
Teillieferungen werden entsprechend der in der Rechnung ausgewiesenen Stückzahl der Leistung (Anzahl der Leitstellentische und Rollcontainer) innerhalb von 30 Tagen nach Eingang einer ordnungsgemäßen und prüffähigen Rechnung an den beim Auftraggeber vergütet.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln
Teillieferungen werden entsprechend der in der Rechnung ausgewiesenen Stückzahl der Leistung (Anzahl der Leitstellentische und Rollcontainer) innerhalb von 30 Tagen nach Eingang einer ordnungsgemäßen und prüffähigen Rechnung an den beim Auftraggeber vergütet.
Die prüfungsfähigen Rechnungen sind in zweifacher Ausfertigung auf den Empfänger auszustellen.
Sonstige besondere Bedingungen:
1) Nach Zuschlagserteilung, hat der Auftragnehmer innerhalb von zwei Wochen dem Auftraggeber einen Musterexemplar der beauftragten Leistung zur Verfügung zu stellen.
2) Die an den Standorten der Polizeipräsidien Konstanz, Tuttlingen und Göppingen benötigten Leistellentische sind möglichst frühzeitig nach Vertragsabschluss, spätestens zum 15. Dezember 2013, zu liefern.
3) Die Projektsprache ist deutsch, d.h. dass im Projekt alle Dokumente in deutscher Sprache verfasst werden und die Kommunikation im Projekt in deutscher Sprache erfolgt.
4) Die Vergabe- und Vertragsunterlagen und die Auftragsausführung sind vertraulich zu behandeln und diese bzw. die darin enthaltenen Informationen dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
5) Die Bewerber verpflichten sich die im Merkblatt über die Behandlung von Verschlusssachen (VS) aufgeführten Bestimmungen einzuhalten.
Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-11-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herrn Hörscher
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 3-112+.-QP2.2/1-4-1
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de📧
Internetadresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de🌏
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolgen und Fristen des § 107 Abs. 3 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsauftrag unzulässig ist, soweit
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Rügen wegen Verstößen gegen Vergabevorschriften gem. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB gilt während des gesamten Vergabeverfahrens eine Frist von 14 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes durch den
Interessenten/Bewerber/Bieter.
2. Weiter weist der Auftraggeber auf die Rechtsfolgen und Fristen des § 101a Abs. 1 GWB hin:
Informations- und Wartepflicht
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
3. Der Auftraggeber weist zudem auf die Rechtsfolgen und Fristen des § 101b Abs. 1 und 2 GWB hin:
Unwirksamkeit
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber
1. gegen § 101a verstoßen hat oder
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Vorstoß in
einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Quelle: OJS 2013/S 147-255339 (2013-07-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-11-20) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge