Microsoft Lizenzbezug mit Software Assurance

VBG - Hauptverwaltung

Abschluss eines Handelspartnerrahmenvertrages (nachfolgend auch Rahmen-vertrag genannt) für das Microsoft Lizenzmodell „Enterprise Agreement (EA)“ und „Enrollment for Application Plattform (EAP)“ mit einer Mindestlaufzeit von 3 Jahren und einer optionalen Verlängerungslaufzeit von einem Jahr. Dieser Abschluss soll zum 1.12.2013 erfolgen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-10-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-09-13.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-09-13 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-09-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Softwarepaket und Informationssysteme
Menge oder Umfang:
Div. Microsoft-Produkte. Anzahl qualifizierte Benutzer: 2 500; Anzahl qualifizierte Desktops: 3432.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwarepaket und Informationssysteme 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: VBG - Hauptverwaltung
Postanschrift: Deelbögenkamp 4
Postleitzahl: 22297
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.vbg.de 🌏
Telefon: +49 4051462823 📞
Fax: +49 4051462395 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-09-13 📅
Einreichungsfrist: 2013-10-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-09-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 180-310474
ABl. S-Ausgabe: 180
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen und sämtliche Informationen zum Vergabeverfahren sind - ausschließlich - elektronisch auf der Vergabeplattform „Deutsches Vergabeportal“ (www.dtvp.de) zu finden. Bieter müssen sich zur Teilnahme am Vergabeverfahrenauf der o. g. Vergabeplattform - kostenlos - registrieren.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Abschluss eines Handelspartnerrahmenvertrages (nachfolgend auch Rahmen-vertrag genannt) für das Microsoft Lizenzmodell „Enterprise Agreement (EA)“ und „Enrollment for Application Plattform (EAP)“ mit einer Mindestlaufzeit von 3 Jahren und einer optionalen Verlängerungslaufzeit von einem Jahr. Dieser Abschluss soll zum 1.12.2013 erfolgen.
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Referenznummer: VBG/2013/09/0267
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: VBG - Hauptverwaltung, Deelbögenkamp 4, 22297 Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von den Bietern unter Verwendung des Formblattes Bietererklärung Eignung mit dem Angebot vorzulegen. Im Falle vonBietergemeinschaften sind die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen:
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1. Angabe des Namens bzw. der Firma/Bezeichnung des Bieters. Der Bieter/die Bietergemeinschaft hat einen für das Verfahren zuständigenAnsprechpartner nebst Stellvertreter mit E-Mail, Telefon- und Faxnummeranzugeben.
2. Auszug (Kopie) aus dem Handelsregister bzw. Berufsregister, soweit der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft dort eingetragen ist, oder vergleichbarer Nachweis der Existenz des Unternehmens, jeweils nicht älterals 3 Monate zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang derAngebote. Ausländischen Bietern oder ausländischen Mitgliedern einerBietergemeinschaft ist die Vorlage vergleichbarer gleichwertiger Nachweisegestattet; die Gleichwertigkeit ist vom Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft mit Vorlage nachzuweisen. Jeder Bieter/jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat durch Eigenerklärung zu bestätigen, dassder/die dem Angebot beigefügte/n Auszug/Auszüge aus dem Handelsregister, dem Berufsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bieters jeweils den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt/wiedergeben.
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3. Eigenerklärung darüber, ob, mit wem und auf welche Art der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist.
4. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 6 EG Abs. 4 und 6VOL/A vorliegen. Soweit Tatbestände nach den vorgenannten Vorschriftenbeim Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft vorliegen, sind dazu nähereAngaben zu machen, um der Auftraggeberin die Prüfung der Ausnahmetatbestände des § 6 EG Abs. 5 VOL/A bzw. eine Entscheidung über die fakultativen Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 6 VOL/A zu ermöglichen. Die Auftraggeberin behält sich die weitere Aufklärung und das Verlangenweiterer Unterlagen für den Fall vor, dass Tatbestände nach § 6 EG Abs. 4 oder 6 VOL/A beim Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaft vorliegen.
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5. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 16 des Mindestarbeitsbedingungengesetzes (MiArbG), § 21 desArbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) und § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) vorliegen, soweit diese Vorschriften jeweils anwendbar sind. Soweit Tatbestände nach denvorgenannten Vorschriften beim Bieter/Mitglied der Bietergemeinschaftvorliegen, sind dazu nähere Angaben zu machen, um der Auftraggeberin die Prüfung der Eignung, insbesondere der Zuverlässigkeit, und eine Entscheidung über die Eignung zu ermöglichen. Die Auftraggeberin behältsich die weitere Aufklärung und das Verlangen weiterer Unterlagen für denFall vor, dass Tatbestände nach den vorgenannten Vorschriften beimBieter/Mitglied der Bietergemeinschaft vorliegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Angaben zu dem Jahresgesamtumsatz des Bieters (in EUR) jeweils für die Geschäftsjahre 2010, 2011 und 2012. Sowie Angaben zu dem Jahresumsatz des Bieters (in EUR) jeweils für die Geschäftsjahre 2010, 2011 und 2012 mit Leistungen, die zum ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbar sind.
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2. Benennen Sie die Gesamtanzahl der fest angestellten Mitarbeiter Ihres Unternehmens, die die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen jeweils für die Geschäftsjahre 2010, 2011 und 2012 bezogen auf den hier ausgeschriebenen Leistungsgegenstand.
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Mindeststandards:
Als Mindestvoraussetzung wird dabei gefordert:
— Gesamtanzahl der fest angestellten Mitarbeiter, die die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen bezogen auf den hier ausgeschriebenen Leistungsgegenstand:
3. Wird diese Mindestvoraussetzung nicht erfüllt, erfolgt ein Ausschluss vom Verfahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweis darüber, dass der Bieter die Anforderungen erfüllt, um zu gewährleisten, dass die Auftraggeberin alle geforderten Nutzungsrechte an den Software Produkten des Lizenzgebers Microsoft tatsächlich erhält (Lizenzkette). Die Mitarbeiter sind in den Technologien der Firma Microsoft qualifiziert und weisen die Qualifikation mit dem Angebot nach. Diese Qualifikation schließt auch die jeweils aktuellen Lizenzmodelle ein.
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Mindeststandards:
1. Beschreiben Sie, wie Sie die Einhaltung und Überwachung einer stetighohen Qualität Ihrer Liefer- und Leistungsprozesse unter Beachtung derSchnittstellen zur Auftraggeberin sicherstellen. Gehen Sie ggf. auf dievon Ihnen adaptierten Qualitätsmanagementsysteme (z. B. ISO 9000 odergleichwertig) ein und erläutern Sie deren Art und Umfang sowie die hiervonerfassten Unternehmensbereiche. Legen Sie ggf. die entsprechendenZertifizierungsurkunden in Kopie bei. Stellen Sie in diesem Zusammenhangauch dar, ob, wie und welche ITIL-Prozesse in Ihrem Unternehmen feste unddefinierte Schnittstellen zum Qualitätsmanagement haben.
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2. Eigenerklärung zu vergleichbaren Leistungen, die der Bieter bzw. dieMitglieder der Bietergemeinschaft seit dem 1.1.2010 vollständig oderüberwiegend erbracht haben (Referenzen). Die Leistung muss nach Art, Umfang und Schwierigkeit mit den hier ausgeschriebenen Leistungenvergleichbar sein und alle wesentlichen Aspekte des unter Ziff. II.1.5) dieser Bekanntmachung beschriebenen Ausschreibungsgegenstandes umfassthaben; dies muss vom Bieter bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaftnachgewiesen werden. Die Eigenerklärung soll drei Referenzen beinhalten. Werden mehr als 3 Referenzen eingereicht, so hat der Bieter bzw. das Mitglied der Bietergemeinschaft anzugeben, welche Referenzen gewertetwerden sollen. Fehlt die Angabe, so prüft die Auftraggeberin, in wie weit
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welche Referenzen der Eignungsprüfung zugrunde gelegt werden. Die Angaben zu jeder Referenz sind unter Verwendung des in dem Formblatt Bieterklärung Eignung enthaltenen Musters wie folgt darzustellen: Name und der Adresse des Referenzkunden Name und Kontaktdaten des Auftraggebers für den Fall, dass der Referenzkunde nicht direkter Auftraggeber war, sondern der Auftrag als Subunternehmer für den direkten Auftragnehmer des Referenzkunden durchgeführt wurde. Mit diesen Angaben stimmt der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft einer Nachfrage der Auftraggeberin beim Auftraggeber zu Branche des Referenzkunden: Öffentliche Verwaltung oder Privatwirtschaft Ansprechpartner des Referenzkunden mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse (nicht des Vertriebsmitarbeiters des Bewerbers). Mit diesen Angaben stimmt der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft einer Nachfrage der Auftraggeberinbeim Referenzkunden zu Gesamtzeitraum des Projektes (Beginn und Ende, jeweils Monat und Jahr) Auftragsvolumen in EUR (Angabe nur des eigenen Auftragsvolumens) Anzahl und örtliche Verteilung der Lieferorte Inhalte des Auftrages (detaillierte Beschreibung des Lieferauftragessowie ggf. zugehöriger Supportleistungen und sonstiger Dienstleistungen; bei Beteiligung mehrerer Unternehmen: Angabe der Aufgabenteilung und ihr Aufgaben- und Verantwortungsbereich) Technisches und methodisches Umfeld (detaillierte Auflistung aller Liefer- und Dienstleistungen für Softwarekomponenten und zugehöriger Services sowie der angewandten Vorgehensweisen und Methoden insbesondereder Bestell- und Lieferlogistik sowie der Erfassung und Dokumentation des Lizenzbestandes des Kunden. Als Mindestvoraussetzung gelten dabei folgende Voraussetzungen: Der Bieter muss mindestens 2 vergleichbare Referenzaufträgenachgewiesen haben. Der Bieter muss zusätzlich mindestens einen vergleichbaren Referenzauftrag nachweisen, der für einen öffentlichen Auftraggebererbracht worden ist. Werden diese Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt, erfolgt ein Ausschluss vom Verfahren.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gem. Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Abschluss einer Vereinbarung über den Datenschutz und die Datensicherheit.
2. Gegenstand der Ausschreibung ist die Nutzung des speziellen Lizenzvertragsmodells Enterprise-Agreement, die eine unternehmensweite Lizenzierung der Softwareprodukte ermöglicht. In diesem Zusammenhang wird auf die Verträge zum Lizenzmodell Enterprise-Agreement (UM000216/SGN-1-19-RK2NT und UM000216/CTM-1-GOG56T) verwiesen, die das Bundesministerium des Innern für das Kundensegment Public Sector in der Bundesrepublik Deutschland mit dem Lizenzgeber Microsoft vereinbart hat und die den Vergabeunterlagen beiliegen. Zumindest alle darin enthaltenen zusätzlichen Nutzungsrechte müssen Bestandteil des Leistungsangebotes des Bieters sein. Der Bieter muss während der gesamten Vertragslaufzeit gewährleisten, dass die Auftraggeberin die Nutzungsrechte durch den Lizenzgeber tatsächlich uneingeschränkt erhält.
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3. Die VBG weist die Bieter darauf hin, dass es zu dem neuen EA-Vertrag eine, bereits im Vorfeld mit Microsoft abgestimmte, Zusatzvereinbarung mit folgendem Inhalt geben wird:
— Wirksamkeitsdatum 1.12.2013, Vertrag muss bis spätestens 16.12.2013, 12.00 Uhr bei Microsoft eingegangen sein,
— SA Überführung und Credit über 6 Monate für die 60 WinPro SNGL UpgrdSAPk MVL,
— SA Nachberechnung über 12 Monate rückwirkend zum Kaufdatum der Lizenzen für die 300 OfficeProPlus 2013 SNGL MVL Vorzulegende Nachweise: Handelsregisterauszug: Handelsregisterauszug (mit dem Angebot mittels Dritterklärung vorzulegen).
Bietererklärung Eignung: Bietererklärung Eignung (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen).
Referenzkunden: Referenzkunden (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen).

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-12-16 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2013-10-28 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Verhältnis zwischen Leistung und Preis (Wertung der Leistung gemäß der nachfolgend aufgeführten Kriterien)
2. K3.2 (60)
3. K4.4 (20)
4. K4.2 (20)
5. K4.5
6. K4.3
7. K4.1
8. K3.1
9. K2.1
10. K1.3
11. K1.2
12. K1.1
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.vbg.de 🌏
Name: VBG - Hauptverwaltung
URL für weitere Informationen: www.vbg.de 🌏
URL der Dokumente: www.vbg.de 🌏
URL der Teilnahme: www.vbg.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VBG/2013/09/0267

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Erkennt ein Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er dieseunverzüglich nach Kenntniserlangen zur Wahrung seiner Rechtschutzmöglichkeiten gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. §§ 101a, 107 Abs. 3 Nr. 1 und Nr. 4 GWB bleiben unberührt. Für die Einlegung von förmlichen Rechtsbehelfen ist zunächst eine Rügeangeblicher Verfahrensverstöße mit den Anforderungen des § 107 Abs. 3 GWB erforderlich. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Auftraggeberin nicht unverzüglich gerügt hat, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden. Eine Antragsfrist von 15 Kalendertagen besteht, wenn die Vergabestelle eine Mitteilung über die Nichtabhilfe übersendet (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist dann unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind. Die Auftraggeberin informiert die nichtberücksichtigten Bieter gem. § 101a GWB. Für Bieter, die bereits eine Mitteilung über die Ablehnung ihrer Bewerbung erhalten haben, erfolgt keine erneute Mitteilung. Die Auftraggeberin hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und über den frühesten Zeitpunkt desVertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auchfür Bieter, denen keine Informationen über die Ablehnung ihrer Bewerbungzur Verfügung gestellt wurden, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Der Vertragwird erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, so verkürzt sich die vorgenannte Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch dieAuftraggeberin; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 180-310474 (2013-09-13)