Das Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin (MDC) ist eines der wichtigsten Zentren für biomedizinische Forschung. Das MDC, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, plant die Errichtung eines Neubaus für das „Berlin Institute for Medical Systems Biology“ (BIMSB). Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Nikolaus Rajewsky wurde das BIMSB initiiert und gegründet. Das Konzept des BIMSB wurde in 2009 und 2012 durch renommierte internationale Gutachter als exzellent, herausragend und einzigartig bewertet. Die medizinische Systembiologie erforscht die molekularen Netzwerke der Gene und Proteine, ihre Regulation und ihr Zusammenspiel sowie ihre Bedeutung bei der Entstehung von Krankheiten. Die Wissenschaftler des BIMSB arbeiten eng mit Partnern an der HU und der Charité-Universitätsmedizin sowie der Freien Universität und den Max-Planck- und Leibniz-Instituten in Berlin zusammen. Der Neubau soll auf dem Campusgelände Nord der Humboldt-Universität zu Berlin hinter der Straßenrandbebauung an der Hannoverschen Straße 27 im Berliner Bezirk Mitte errichtet werden. Gegenstand der Planung ist ein Forschungs-und Laborgebäude für medizinische Systembiologie. Hinsichtlich der baulichen Struktur und räumlichen Organisation werden besondere Anforderungen an den Neubau gestellt, da die Systembiologie eine Forschungsrichtung ist, deren Charakter durch eine hoch interdisziplinäre Arbeitsweise gekennzeichnet ist und bei der Interaktion zwischen den Arbeitsgruppen eine ganz wichtige Rolle spielt. Der Neubau des BIMSB stellt folglich einen neu zu definierenden Gebäudetyp dar, der über den Standort Berlin hinaus Bedeutung und Vorbildcharakter haben wird. Das sich in einer L-Form ausdehnende Areal grenzt im Norden und Westen an Gebäude der HU Berlin an, im Süden an ein Landes- und ein Privatgrundstück, im Osten an das derzeitige Bundesministerium für Bildung und Forschung. Aufgrund des geplanten Ausnutzungsgrades der Fläche und den nah angrenzenden Gebäuden ist davon auszugehen, dass eine Abböschung der Baugrube nicht möglich ist. Die Baugrube ist durch einen Verbau zu sichern. Statische Einflüsse aus bzw. auf Nachbarbauwerke sind zu berücksichtigen. Aufgrund von tief reichenden lockeren Schwächezonen (bis ca. 6-7m unter Geländeoberkante) ist gemäß Geotechnischem Bericht mit einem erhöhten Aufwand bei der Gründung zu rechnen. Wegen der Nähe zu den angrenzenden Bebauungen wird darin besonders auf erschütterungsarmes Arbeiten hingewiesen. Die Andienung des Baugrundstücks findet über die bestehende Zufahrt zwischen den Gebäuden Hannoversche Straße 27 und 28 statt. Die Logistik wird eine wichtige Rolle im Bauablauf spielen. Eine Optimierung der Bauteile auf die Abläufe ist zu berücksichtigen (z.B. Berechnung von Fertigteilkonstruktionen etc.) Die Einflüsse der technischen Ausrüstung und des technischen Ausbaus auf die Tragwerksplanung, wie Flexibilität und Nachrüstbarkeit bei der Medienerschließung, sowie erhöhte Anforderungen an Mediendurchführungen (z.B. in Stützennähe), sind zu berücksichtigen. Die wesentlichen Anforderungen an die Tragwerksplanung einschließlich konstruktivem Brandschutz für die Leistungsphasen 2 bis 6, sowie weitere Hinweise zum formalisierten Vergabeverfahren sind in einer Informationsbroschüre zusammengefasst. Diese kann zusammen mit den formalisierten Bewerbungsunterlagen unter folgender E-Mail Adresse abgefordert werden: cwagner@mdc-berlin.de. Die Vergabe des Auftrages erfolgt in einem formalisierten mehrstufigen Verfahren und gliedert sich im Wesentlichen in 3 Phasen: Phase 1: Bewerbungsphase Die Bewerber müssen auf der Grundlage dieser Unterlagen und unter Verwendung der vorformulierten Erklärungen bis zum 19.4.2013 um 13:00 Uhr eine inhaltlich vollständige Bewerbung abgeben. Phase 2: Auswahlverfahren Im Rahmen der Auswertung der Bewerbungen erfolgt eine erste Vorauswahl. Es werden die Bewerber ausgewählt, die insgesamt am besten geeignet erscheinen. Nach Auswertung der Bewerbungsbögen werden die Bewerber mit den höchsten ermittelten Punktzahlen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Phase 3: Zuschlagsverfahren Die ausgewählten Bewerber werden auf Grundlage der zur Verfügung gestellten Ausschreibungsunterlagen aufgefordert, ein Angebot vorzulegen. Im Rahmen von Verhandlungen soll eine Vertiefung der konzeptionellen Umsetzungsvorstellungen in fachlicher und preislicher Hinsicht erfolgen. Im Nachgang zu den Verhandlungen soll auf Grundlage der geführten Verhandlungen die Möglichkeit zur Angebotsoptimierung gegeben werden. Danach wird anhand der in den Ausschreibungsunterlagen kommunizierten Wertungskriterien der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-04-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-03-12.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-03-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Postanschrift: Robert-Rössle-Straße 10
Postleitzahl: 13125
Postort: Berlin-Buch
Kontakt
Internetadresse: http://www.mdc-berlin.de🌏
E-Mail: cwagner@mdc-berlin.de📧
Telefon: +49 3094064244📞
Fax: +49 3094064345 📠
1. Der Auftraggeber hat eine Informationsbroschüre zusammengestellt. Diese enthält allgemeine Angaben zum Auftraggeber, dem Neubau Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB), zum Ausschreibungsgegenstand und die Anforderungen sowie weitere Hinweise zum formalisierten Vergabeverfahren. Die Informationsbroschüre und die formalisierten Teilnahmeunterlagen, bestehend aus
einem Bewerbungsformblatt mit vorformulierten Erklärungen, dem Formblatt Referenzen sowie der Erklärung der ARGE, sind unter folgender E-Mail-Adresse erhältlich: cwagner@mdc-berlin.de
2. Die Formblätter Bewerbungsformblatt, Formblatt Referenzen und ggf. Erklärungen der ARGE sind von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu dem von ihm zusammengestellten
Unterlagen zu verwenden. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen (finanzielle / wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, der Auftraggeber wertet also diese Angaben kumulativ.
3. Der Teilnahmeantrag ist vom Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schriftlich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag (als Teilnahmeantrag für das konkrete Verfahren gekennzeichnet) bei der angegebenen Kontaktstalle einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt.
4. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, werden die über das Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht berücksichtigt.
5. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber / Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder -nach seiner Wahl- negativ zu bewerten.
6. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, bei der Erfüllung eines Auftrags (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 5 Abs. 6 VOF/A der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III2.1 und III.2.2 aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 5 Abs. 6 VOF/A nicht nur ein selbstständiges Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewers zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer /Subunternehmer, vgl. Art. 25 S.1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/ oder Fachkunde zu berufen-, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/ die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen
zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/ Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind -auf Verlangen der Vergabestelle- bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach §5 Abs. 6 VOF/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
7. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 12.4.2013, 13:00 Uhr (beim Auftraggeber eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
1. Der Auftraggeber hat eine Informationsbroschüre zusammengestellt. Diese enthält allgemeine Angaben zum Auftraggeber, dem Neubau Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB), zum Ausschreibungsgegenstand und die Anforderungen sowie weitere Hinweise zum formalisierten Vergabeverfahren. Die Informationsbroschüre und die formalisierten Teilnahmeunterlagen, bestehend aus
einem Bewerbungsformblatt mit vorformulierten Erklärungen, dem Formblatt Referenzen sowie der Erklärung der ARGE, sind unter folgender E-Mail-Adresse erhältlich: cwagner@mdc-berlin.de
2. Die Formblätter Bewerbungsformblatt, Formblatt Referenzen und ggf. Erklärungen der ARGE sind von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu dem von ihm zusammengestellten
Unterlagen zu verwenden. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen (finanzielle / wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, der Auftraggeber wertet also diese Angaben kumulativ.
3. Der Teilnahmeantrag ist vom Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schriftlich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag (als Teilnahmeantrag für das konkrete Verfahren gekennzeichnet) bei der angegebenen Kontaktstalle einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt.
4. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, werden die über das Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht berücksichtigt.
5. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber / Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder -nach seiner Wahl- negativ zu bewerten.
6. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, bei der Erfüllung eines Auftrags (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 5 Abs. 6 VOF/A der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III2.1 und III.2.2 aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 5 Abs. 6 VOF/A nicht nur ein selbstständiges Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewers zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer /Subunternehmer, vgl. Art. 25 S.1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/ oder Fachkunde zu berufen-, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/ die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen
zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/ Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind -auf Verlangen der Vergabestelle- bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach §5 Abs. 6 VOF/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
7. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 12.4.2013, 13:00 Uhr (beim Auftraggeber eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin (MDC) ist eines der wichtigsten Zentren für biomedizinische Forschung.
Das MDC, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, plant die Errichtung eines Neubaus für das „Berlin Institute for Medical Systems Biology“ (BIMSB). Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Nikolaus Rajewsky wurde das BIMSB initiiert und gegründet. Das Konzept des BIMSB wurde in 2009 und 2012 durch renommierte internationale Gutachter als exzellent, herausragend und einzigartig bewertet.
Das MDC, Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, plant die Errichtung eines Neubaus für das „Berlin Institute for Medical Systems Biology“ (BIMSB). Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Nikolaus Rajewsky wurde das BIMSB initiiert und gegründet. Das Konzept des BIMSB wurde in 2009 und 2012 durch renommierte internationale Gutachter als exzellent, herausragend und einzigartig bewertet.
Die medizinische Systembiologie erforscht die molekularen Netzwerke der Gene und Proteine, ihre Regulation und ihr Zusammenspiel sowie ihre Bedeutung bei der Entstehung von Krankheiten. Die Wissenschaftler des BIMSB arbeiten eng mit Partnern an der HU und der Charité-Universitätsmedizin sowie der Freien Universität und den Max-Planck- und Leibniz-Instituten in Berlin zusammen. Der Neubau soll auf dem Campusgelände Nord der Humboldt-Universität zu Berlin hinter der Straßenrandbebauung an der Hannoverschen Straße 27 im Berliner Bezirk Mitte errichtet werden.
Die medizinische Systembiologie erforscht die molekularen Netzwerke der Gene und Proteine, ihre Regulation und ihr Zusammenspiel sowie ihre Bedeutung bei der Entstehung von Krankheiten. Die Wissenschaftler des BIMSB arbeiten eng mit Partnern an der HU und der Charité-Universitätsmedizin sowie der Freien Universität und den Max-Planck- und Leibniz-Instituten in Berlin zusammen. Der Neubau soll auf dem Campusgelände Nord der Humboldt-Universität zu Berlin hinter der Straßenrandbebauung an der Hannoverschen Straße 27 im Berliner Bezirk Mitte errichtet werden.
Gegenstand der Planung ist ein Forschungs-und Laborgebäude für medizinische Systembiologie. Hinsichtlich der baulichen Struktur und räumlichen Organisation werden besondere Anforderungen an den Neubau gestellt, da die Systembiologie eine Forschungsrichtung ist, deren Charakter durch eine hoch interdisziplinäre Arbeitsweise gekennzeichnet ist und bei der Interaktion zwischen den Arbeitsgruppen eine ganz wichtige Rolle spielt. Der Neubau des BIMSB stellt folglich einen neu zu definierenden Gebäudetyp dar, der über den Standort Berlin hinaus Bedeutung und Vorbildcharakter haben wird.
Gegenstand der Planung ist ein Forschungs-und Laborgebäude für medizinische Systembiologie. Hinsichtlich der baulichen Struktur und räumlichen Organisation werden besondere Anforderungen an den Neubau gestellt, da die Systembiologie eine Forschungsrichtung ist, deren Charakter durch eine hoch interdisziplinäre Arbeitsweise gekennzeichnet ist und bei der Interaktion zwischen den Arbeitsgruppen eine ganz wichtige Rolle spielt. Der Neubau des BIMSB stellt folglich einen neu zu definierenden Gebäudetyp dar, der über den Standort Berlin hinaus Bedeutung und Vorbildcharakter haben wird.
Das sich in einer L-Form ausdehnende Areal grenzt im Norden und Westen an Gebäude der HU Berlin an, im Süden an ein Landes- und ein Privatgrundstück, im Osten an das derzeitige Bundesministerium für Bildung und Forschung. Aufgrund des geplanten Ausnutzungsgrades der Fläche und den nah angrenzenden Gebäuden ist davon auszugehen, dass eine Abböschung der Baugrube nicht möglich ist. Die Baugrube ist durch einen Verbau zu sichern. Statische Einflüsse aus bzw. auf Nachbarbauwerke sind zu berücksichtigen. Aufgrund von tief reichenden lockeren Schwächezonen (bis ca. 6-7m unter Geländeoberkante) ist gemäß Geotechnischem Bericht mit einem erhöhten Aufwand bei der Gründung zu rechnen. Wegen der Nähe zu den angrenzenden Bebauungen wird darin besonders auf erschütterungsarmes Arbeiten hingewiesen.
Das sich in einer L-Form ausdehnende Areal grenzt im Norden und Westen an Gebäude der HU Berlin an, im Süden an ein Landes- und ein Privatgrundstück, im Osten an das derzeitige Bundesministerium für Bildung und Forschung. Aufgrund des geplanten Ausnutzungsgrades der Fläche und den nah angrenzenden Gebäuden ist davon auszugehen, dass eine Abböschung der Baugrube nicht möglich ist. Die Baugrube ist durch einen Verbau zu sichern. Statische Einflüsse aus bzw. auf Nachbarbauwerke sind zu berücksichtigen. Aufgrund von tief reichenden lockeren Schwächezonen (bis ca. 6-7m unter Geländeoberkante) ist gemäß Geotechnischem Bericht mit einem erhöhten Aufwand bei der Gründung zu rechnen. Wegen der Nähe zu den angrenzenden Bebauungen wird darin besonders auf erschütterungsarmes Arbeiten hingewiesen.
Die Andienung des Baugrundstücks findet über die bestehende Zufahrt zwischen den Gebäuden Hannoversche Straße 27 und 28 statt. Die Logistik wird eine wichtige Rolle im Bauablauf spielen. Eine Optimierung der Bauteile auf die Abläufe ist zu berücksichtigen (z.B. Berechnung von Fertigteilkonstruktionen etc.)
Die Andienung des Baugrundstücks findet über die bestehende Zufahrt zwischen den Gebäuden Hannoversche Straße 27 und 28 statt. Die Logistik wird eine wichtige Rolle im Bauablauf spielen. Eine Optimierung der Bauteile auf die Abläufe ist zu berücksichtigen (z.B. Berechnung von Fertigteilkonstruktionen etc.)
Die Einflüsse der technischen Ausrüstung und des technischen Ausbaus auf die Tragwerksplanung, wie Flexibilität und Nachrüstbarkeit bei der Medienerschließung, sowie erhöhte Anforderungen an Mediendurchführungen (z.B. in Stützennähe), sind zu berücksichtigen.
Die Einflüsse der technischen Ausrüstung und des technischen Ausbaus auf die Tragwerksplanung, wie Flexibilität und Nachrüstbarkeit bei der Medienerschließung, sowie erhöhte Anforderungen an Mediendurchführungen (z.B. in Stützennähe), sind zu berücksichtigen.
Die wesentlichen Anforderungen an die Tragwerksplanung einschließlich konstruktivem Brandschutz für die Leistungsphasen 2 bis 6, sowie weitere Hinweise zum formalisierten Vergabeverfahren sind in einer Informationsbroschüre zusammengefasst. Diese kann zusammen mit den formalisierten Bewerbungsunterlagen unter folgender E-Mail Adresse abgefordert werden: cwagner@mdc-berlin.de.
Die wesentlichen Anforderungen an die Tragwerksplanung einschließlich konstruktivem Brandschutz für die Leistungsphasen 2 bis 6, sowie weitere Hinweise zum formalisierten Vergabeverfahren sind in einer Informationsbroschüre zusammengefasst. Diese kann zusammen mit den formalisierten Bewerbungsunterlagen unter folgender E-Mail Adresse abgefordert werden: cwagner@mdc-berlin.de.
Die Vergabe des Auftrages erfolgt in einem formalisierten mehrstufigen Verfahren und gliedert sich im Wesentlichen in 3 Phasen:
Phase 1: Bewerbungsphase
Die Bewerber müssen auf der Grundlage dieser Unterlagen und unter Verwendung der vorformulierten Erklärungen bis zum 19.4.2013 um 13:00 Uhr eine inhaltlich vollständige Bewerbung abgeben.
Phase 2: Auswahlverfahren
Im Rahmen der Auswertung der Bewerbungen erfolgt eine erste Vorauswahl. Es werden die Bewerber ausgewählt, die insgesamt am besten geeignet erscheinen. Nach Auswertung der Bewerbungsbögen werden die Bewerber mit den höchsten ermittelten Punktzahlen zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Im Rahmen der Auswertung der Bewerbungen erfolgt eine erste Vorauswahl. Es werden die Bewerber ausgewählt, die insgesamt am besten geeignet erscheinen. Nach Auswertung der Bewerbungsbögen werden die Bewerber mit den höchsten ermittelten Punktzahlen zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Phase 3: Zuschlagsverfahren
Die ausgewählten Bewerber werden auf Grundlage der zur Verfügung gestellten Ausschreibungsunterlagen aufgefordert, ein Angebot vorzulegen. Im Rahmen von Verhandlungen soll eine Vertiefung der konzeptionellen Umsetzungsvorstellungen in fachlicher und preislicher Hinsicht erfolgen. Im Nachgang zu den Verhandlungen soll auf Grundlage der geführten Verhandlungen die Möglichkeit zur Angebotsoptimierung gegeben werden.
Die ausgewählten Bewerber werden auf Grundlage der zur Verfügung gestellten Ausschreibungsunterlagen aufgefordert, ein Angebot vorzulegen. Im Rahmen von Verhandlungen soll eine Vertiefung der konzeptionellen Umsetzungsvorstellungen in fachlicher und preislicher Hinsicht erfolgen. Im Nachgang zu den Verhandlungen soll auf Grundlage der geführten Verhandlungen die Möglichkeit zur Angebotsoptimierung gegeben werden.
Danach wird anhand der in den Ausschreibungsunterlagen kommunizierten Wertungskriterien der Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Referenznummer: E101 BIMSB-VOF-Tragwerk
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Nachweis über aktuelle Eintragung im Handels- und Berufsregister (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als sechs Monate). Ausländische Bewerber können entsprechende Unterlagen gemäß den lokalen Bestimmungen vorlegen.
1. Nachweis über aktuelle Eintragung im Handels- und Berufsregister (zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht älter als sechs Monate). Ausländische Bewerber können entsprechende Unterlagen gemäß den lokalen Bestimmungen vorlegen.
2.
a) Erklärung, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der in § 4 Abs. 6 a bis g VOF/A genannten Bestimmungen verurteilt worden ist. (siehe Bewerbungsformblatt),
b) Erklärung, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist oder es sich in Liquidation befindet. (siehe Bewerbungsformblatt),
b) Erklärung, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist oder es sich in Liquidation befindet. (siehe Bewerbungsformblatt),
c) Erklärung, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt. (siehe Bewerbungsformblatt),
d) Erklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat. (siehe Bewerbungsformblatt).
3. Dem Teilnahmeantrag einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerber-/ Bietergemeinschaft einem bevollmächtigten Vertreter der Bewerber-/
Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe eines Teilnahmeantrages, eines Angebotes sowie hinsichtlich der Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrensverhandlungen.
Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe eines Teilnahmeantrages, eines Angebotes sowie hinsichtlich der Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrensverhandlungen.
Die vorgeschriebene Erklärung ist rechtsverbindlich von vertretungsbefugten Personen jedes Mitglieds der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen und für die Bewerber-/Bietergemeinschaft einfach im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichen; mit dem Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine gemeinsame Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften (Erklärung der ARGE).
Die vorgeschriebene Erklärung ist rechtsverbindlich von vertretungsbefugten Personen jedes Mitglieds der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen und für die Bewerber-/Bietergemeinschaft einfach im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichen; mit dem Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine gemeinsame Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften (Erklärung der ARGE).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss
1. Erklärung über den Gesamtumsatz im Anwendungsbereich der Tragwerksplanung des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, erwarteter Mindest-Jahresumsatz ≥ 300 000 EUR (siehe Bewerbungsformblatt),
2. Erklärung über eine Berufshaftpflichtversicherung, erwartete Mindestdeckungssummen für Personenschäden = 511 291,88 EUR, Sach- und Vermögensschäden = 511 291,88 EUR. (siehe Bewerbungsformblatt).
Der Auftraggeber beabsichtigt eine Multi-Risk- Versicherung abzuschließen, die ggf. zur Anwendung kommt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss.
1. Darstellung des Unternehmens und des Leistungsportfolios (maximal 2 Seiten). Dabei soll insbesondere auf wesentliche unternehmensbezogene Informationen wie z.B. Niederlassungen in Deutschland, Hauptsitz, Gründungsjahr, Mitarbeiterzahl eingegangen werden.
1. Darstellung des Unternehmens und des Leistungsportfolios (maximal 2 Seiten). Dabei soll insbesondere auf wesentliche unternehmensbezogene Informationen wie z.B. Niederlassungen in Deutschland, Hauptsitz, Gründungsjahr, Mitarbeiterzahl eingegangen werden.
2. Angabe der Gesamtanzahl der fest angestellten Mitarbeiter im Bereich der Tragwerksplanung des Unternehmens jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, erwartete Mindestzahl = 3 (siehe Bewerbungsformblatt).
3. Einreichung eines Grobkonzeptes (maximal 1 Seite) für die Errichtung des Tragwerkes .
Das Grobkonzept soll insbesondere die in der Informationsbroschüre dargestellten Anforderungen umsetzen. Die Abbildung des Planungsprozesses (Analyse, Entwicklung, Umsetzung und Kontrolle), unter
Berücksichtigung der einzelnen Leistungsphasen ist von großer Bedeutung.
4. Mindestanforderung - Nachweis von drei Referenzen hinsichtlich der unter Ziffer II.1.5) dieses Bekanntmachungstextes dargelegten und nach Art und Umfang vergleichbaren Leistungen (d.h. Errichtung eines Tragwerkes für die Leistungsphasen 2 bis 6).
Eine der drei Referenzen soll ein hoch-installierter Institutsbau (*) sein.
Außerdem sind für mindestens ein Referenzprojekt Baukosten in Höhe von 13 Mio EUR netto (KG 300) nachzuweisen.
Darüber hinaus gehende Referenzen gehen nicht in die Bewertung ein. Die Referenzprojekte sind auf jeweils maximal 4 Seiten vorzulegen.
Die Darstellung der Referenzen hat in Tabellenform zu erfolgen und muss folgende Angaben beinhalten:
— Name und Adresse des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer,
— Art und Umfang des Auftragsgegenstandes (Beschreibung des Tragwerkes),
— Auftragswert gesamt der erbrachten Leistung in EUR (netto), mit Untersetzung der einzelnen Anlagengruppen und der erbrachten Leistungsphasen,
— Zeitraum der Leistungserbringung (Formblatt Referenzen).
(*) Definition gem. 35. Rahmenplan für den Hochschulbau: Forschungsbauten Richtwertgruppe 9, Medizinische Forschung.
5. Darüber hinaus sind aussagefähige Arbeitsproben in Bezug auf die eingereichten Referenzen (maximal 1 Grundriss-Ausführungsplanung und maximal 1 Schnittdarstellung) beizulegen. Für das Schnitt-Detail ist der kritische Punkt und deren technische Lösung auf maximal 1 Seite zu beschreiben.
5. Darüber hinaus sind aussagefähige Arbeitsproben in Bezug auf die eingereichten Referenzen (maximal 1 Grundriss-Ausführungsplanung und maximal 1 Schnittdarstellung) beizulegen. Für das Schnitt-Detail ist der kritische Punkt und deren technische Lösung auf maximal 1 Seite zu beschreiben.
6. Benennung des für die Leistung vorgesehenen Projektleiters (siehe Bewerbungsformblatt) mit Darstellung seiner beruflichen Qualifikation als Kurzprofil (Angaben zur Ausbildung, Dauer der Firmenzugehörigkeit, Berufserfahrung, zu Kenntnissen, zu vergleichbarer Projekterfahrung). Nachweis in Kopie der beruflichen Befähigung des Projektleiters durch Studiennachweis ggf. mitbewerbender Partner im Hinblick auf die zu vergebende Leistung.
6. Benennung des für die Leistung vorgesehenen Projektleiters (siehe Bewerbungsformblatt) mit Darstellung seiner beruflichen Qualifikation als Kurzprofil (Angaben zur Ausbildung, Dauer der Firmenzugehörigkeit, Berufserfahrung, zu Kenntnissen, zu vergleichbarer Projekterfahrung). Nachweis in Kopie der beruflichen Befähigung des Projektleiters durch Studiennachweis ggf. mitbewerbender Partner im Hinblick auf die zu vergebende Leistung.
7. Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Geräte und technische Ausrüstung (z.B. Computer, Software usw.) der Bewerber für die Dienstleistung verfügt (siehe Bewerbungsformblatt).
8. Erklärung, dass die gesamte Kommunikation mit dem Auftraggeber in deutscher Sprache erfolgt (siehe Bewerbungsformblatt).
Der Standort des Neubau-Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB) in Berlin-Mitte, stellt besondere Anforderungen an die Berücksichtigung nachbarschaftlicher Belange (z.B.:die Baugrube).
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: VOF § 19 Abs. 1 bis 3.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber prüft die Teilnahmeanträge in einem dreistufigen Verfahren:
a) Prüfung auf vollständigesVorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen;
b) Vorliegen von vergaberechtlichenAusschlussgründen und Feststellung der Geeignetheit;
c) Nach Auswertung der Bewerbungsbögen werdendie Bewerber mit den höchsten ermittelten Punktzahlen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Hierzu werdenmindestens 3, aber höchstens 6 Bewerber nach Reihenfolge der erreichten Punktzahlen ausgewählt. Um dieszu ermitteln, wird der Auftraggeber gemäß Ziffer III.2.3) 3. mit 20 % die Einreichung eines Grobkonzeptes(Abbildung des Planungsprozesses), gemäß Ziffer III.2.3) 4. mit 40 % die Referenzprojekte und gemäßZiffer III.2.3) 5. mit 40 % die Arbeitsproben bewerten. Der Auftraggeber wird dabei folgende Punktvergabeanwenden: 0 Punkte: Ungenügende Darstellung/ Leistungserwartung, 2 Punkte: Mangelhafte Darstellung/Leistungserwartung, 4 Punkte: Mittelmäßige Darstellung/ Leistungserwartung, 6 Punkte: Gute Darstellung/Leistungserwartung, 8 Punkte: Sehr gute Darstellung/ Leistungserwartung, 10 Punkte: HervorragendeDarstellung/ Leistungserwartung. Erreicht ein Bewerber bei der Bewertung eine Punktzahl von 2 oderschlechter, behält sich der Auftraggeber den Ausschluss dieses Bewerbers vor.
c) Nach Auswertung der Bewerbungsbögen werdendie Bewerber mit den höchsten ermittelten Punktzahlen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Hierzu werdenmindestens 3, aber höchstens 6 Bewerber nach Reihenfolge der erreichten Punktzahlen ausgewählt. Um dieszu ermitteln, wird der Auftraggeber gemäß Ziffer III.2.3) 3. mit 20 % die Einreichung eines Grobkonzeptes(Abbildung des Planungsprozesses), gemäß Ziffer III.2.3) 4. mit 40 % die Referenzprojekte und gemäßZiffer III.2.3) 5. mit 40 % die Arbeitsproben bewerten. Der Auftraggeber wird dabei folgende Punktvergabeanwenden: 0 Punkte: Ungenügende Darstellung/ Leistungserwartung, 2 Punkte: Mangelhafte Darstellung/Leistungserwartung, 4 Punkte: Mittelmäßige Darstellung/ Leistungserwartung, 6 Punkte: Gute Darstellung/Leistungserwartung, 8 Punkte: Sehr gute Darstellung/ Leistungserwartung, 10 Punkte: HervorragendeDarstellung/ Leistungserwartung. Erreicht ein Bewerber bei der Bewertung eine Punktzahl von 2 oderschlechter, behält sich der Auftraggeber den Ausschluss dieses Bewerbers vor.
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-06-24 📅
Datum des Endes: 2017-12-29 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: E101 BIMSB-VOF-Tragwerk
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber hat eine Informationsbroschüre zusammengestellt. Diese enthält allgemeine Angaben zum Auftraggeber, dem Neubau Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB), zum Ausschreibungsgegenstand und die Anforderungen sowie weitere Hinweise zum formalisierten Vergabeverfahren. Die Informationsbroschüre und die formalisierten Teilnahmeunterlagen, bestehend aus
1. Der Auftraggeber hat eine Informationsbroschüre zusammengestellt. Diese enthält allgemeine Angaben zum Auftraggeber, dem Neubau Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB), zum Ausschreibungsgegenstand und die Anforderungen sowie weitere Hinweise zum formalisierten Vergabeverfahren. Die Informationsbroschüre und die formalisierten Teilnahmeunterlagen, bestehend aus
einem Bewerbungsformblatt mit vorformulierten Erklärungen, dem Formblatt Referenzen sowie der Erklärung der ARGE, sind unter folgender E-Mail-Adresse erhältlich: cwagner@mdc-berlin.de
2. Die Formblätter Bewerbungsformblatt, Formblatt Referenzen und ggf. Erklärungen der ARGE sind von dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ergänzend zu dem von ihm zusammengestellten
Unterlagen zu verwenden. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen (finanzielle / wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, der Auftraggeber wertet also diese Angaben kumulativ.
Unterlagen zu verwenden. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Eignungsangaben von jedem Bewerbergemeinschaftspartner gesondert auszufüllen. Die Zuverlässigkeit muss für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft individuell nachgewiesen werden. Für die übrigen (finanzielle / wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit) Eignungskriterien kommt es auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an, der Auftraggeber wertet also diese Angaben kumulativ.
3. Der Teilnahmeantrag ist vom Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schriftlich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag (als Teilnahmeantrag für das konkrete Verfahren gekennzeichnet) bei der angegebenen Kontaktstalle einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt.
3. Der Teilnahmeantrag ist vom Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schriftlich bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag (als Teilnahmeantrag für das konkrete Verfahren gekennzeichnet) bei der angegebenen Kontaktstalle einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende, ungeschützte PDF-Datei enthalten. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt.
4. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, werden die über das Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht berücksichtigt.
4. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, werden die über das Maß hinausgehenden Unterlagen (in der Reihenfolge ihrer Einreichung) nicht berücksichtigt.
5. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber / Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder -nach seiner Wahl- negativ zu bewerten.
6. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, bei der Erfüllung eines Auftrags (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 5 Abs. 6 VOF/A der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III2.1 und III.2.2 aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 5 Abs. 6 VOF/A nicht nur ein selbstständiges Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewers zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer /Subunternehmer, vgl. Art. 25 S.1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/ oder Fachkunde zu berufen-, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/ die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen
6. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, bei der Erfüllung eines Auftrags (gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.3) gem. § 5 Abs. 6 VOF/A der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III2.1 und III.2.2 aufgeführten Unterlagen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 5 Abs. 6 VOF/A nicht nur ein selbstständiges Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein (konzern-) verbundenes Unternehmen (Mutter-/ Tochter-/ Schwestergesellschaft etc.) zu verstehen ist. Beabsichtigen die nach Abschluss des Teilnahmewettbewers zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber (Bieter), wesentliche Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer /Subunternehmer, vgl. Art. 25 S.1 Richtlinie 2004/18/EG) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/ oder Fachkunde zu berufen-, haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot (nicht im Teilnahmeantrag) anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/ die Unterauftragnehmer zu benennen sowie Unterlagen
zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/ Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind -auf Verlangen der Vergabestelle- bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach §5 Abs. 6 VOF/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
zum Nachweis der Eignung für diese/n auf Verlangen vorzulegen. Im Teilnahmeantrag ist eine Angabe von unterzuvergebenden Auftrags-/ Leistungsanteilen oder eine Benennung der nicht eignungsrelevanten Unterauftragnehmer oder eine Vorlage von Unterlagen für die Unterauftragnehmer nicht erforderlich. Ferner sind -auf Verlangen der Vergabestelle- bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach §5 Abs. 6 VOF/A benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
7. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 12.4.2013, 13:00 Uhr (beim Auftraggeber eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
7. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 12.4.2013, 13:00 Uhr (beim Auftraggeber eingehend), darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmer/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmer/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1-4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
§ 107 Abs. 3 Satz 1 GWB lautet:
"Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind".
Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB hin. Die Vergabestelle wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax oder E-Mail erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag der Absendung der Information durch den Auftraggeber, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf die Fristen des § 101a GWB hin. Die Vergabestelle wird gemäß § 101a GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 101a Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information per Telefax oder E-Mail erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 101a Abs. 1 Satz 3 und 4 GWB). Die Frist beginnt am Tag der Absendung der Information durch den Auftraggeber, § 101a Abs. 1 Satz 5 GWB.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Telefon: +49 22894990📞
Quelle: OJS 2013/S 054-088869 (2013-03-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-08-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 398 491,08 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)
Postanschrift: Robert-Rössle-Str. 10
Postort: Berlin