Neubau Strafjustizzentrum in 80637 München, Leistung für Tragwerksplanung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 1, §49-51, stufenweise Vergabe der Leistungsphasen 1-4 und 5-6 sowie besondere Leistungen des bauphysikalischen Nachweises zum Brandschutz, Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen. optional:statischer Nachweis an nicht zum Tragwerk gehörenden Konstruktion, Beitrag zum Aufstellen von Leistungsverzeichnissen,Baugrubensicherung
Stufenweise Vergabe von Leistungen der Tragwerksplanung nach HOAI mit Erstellung der Haushaltsunterlage-Bau (LP 1-4), Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe (LP 5-6) sowie besondere Leistungen der bauphysikalischen Nachweise zum Brandschutz des Feuerwiderstands der Bauteile nach DIN 4102 und der Ingeniertechnischen Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen. Optional:statischer Nachweis an nicht zum Tragwerk gehördender Konstruktion,Beitrag zum Aufstellen des Leistungsverzeichnisses,Baugrubensicherung
Der Freistaat Bayern beabsichtigt auf dem Grundstück Flnr. 472/187 und 472/337 mit einer Größe von ca. 3,1 ha am Leonrodplatz, Ecke Schwere-Reiter/Dachauerstraße und den Erschließungsstraßen Emma-Ihrer-Straße und Anita-Augspurg-Allee im 9. Stadtbezirk Neuhausen/Nymphenburg, Gemarkung Schwabing in innerstädtischer Lage, ca. 3 km nordwestlich der Stadtmitte den Neubau eines Strafjustizzentrums.Im neuen Gebäude sollen die Strafgerichtsbarkeiten und die Staatsanwaltschaften zentral zusammengeführt werden. Im Gebäude mit einer NF (1-6) von ca. 36.000qm sollen neben den Sitzungssälen (ca. 5.600qm) das Amtsgericht, die Generalstaatsanwaltschaft, die Strafkammern des Landgerichts München I+ II, Strafsenate des Oberlandesgerichts, die Staatsanwaltschaften München I+II, eine Bibliothek, Kantine , Cafeteria und eine Tiefgarage mit ca. 380 Stellplätzen untergebracht werden. Zur Findung eines städtebaulich, architektonisch und wirtschaftlich schlüssigen Konzeptes lobte der Freistaat im Dezember 2012 einen Realisierungswettbewerb aus. Die Auftragsverhandlungen mit den Preisträgern sind abgeschlossen. Das Gebäude soll sowohl die hohen sicherheitstechnischen Anforderungen eines Gerichtsgebäudes als auch die Anforderungen energieeffizienter Bauweise maximal umsetzen (Passivhausbauweise).
Das Gebäude wird als geschlossene Bebauung mit Innenhöfen und großflächigen einheitlichen Fassaden, teilweise vollverglast, ausgeführt. Die Dächer sind als Flachdächer geplant. Es soll in Massivbauweise, 5-6 geschossig, zum Leonrodplatz hin 7-geschossig errichtet werden. Das Gebäude erhält zwei Untergeschosse. In den Untergeschossen befinden sich eine Tiefgarge, eine große Registratur und die erforderlichen Technikflächen. Der Auftraggeber erwartet statisch-konstruktive Lösungsvorschläge, die die energieeffiziente Bauweise maximal umsetzen und unter Einsatz von praxisbewährten Konstruktionen oder innovativen Techniken ein wirtschaftlich und sparsames Gebäudekonzept unter Berücksichtigung der architektonischen Ansprüche entwickelt wird. Der Bauherr legt größten Wert darauf, dass die Baumaßnahme im Kostenrahmen realisiert wird. Zur Beschaffenheit des Grundstücks und evtl. vorhandenen Altlasten, des ehemaligen Kasernengeländes, können derzeit keine detaillierten Aussagen getroffen werden. Nach ersten Baugrunduntersuchungen befindet sich unter einer ca. 1m gelagerten Auffüllung überwiegend mitteldicht gelagerter Kies. Das Grundwasser stellt sich ca. 6,5 m unter der Geländeoberkante ein.
Die Justiz behält sich eine Sicherheitsüberprüfung und, abhängig vom Ergebnis, die Verweigerung des Zutritts der überprüften Personen aus sicherheitsrelevanten Gründen vor.
Geplanter Ausführungszeitraum:
Ausführungsbeginn Vertragsleistung sofort nach Auftragserteilung, voraussichtlich Oktober 2013, Fertigstellung voraussichtlich 2020.
Weitere Angaben siehe Teilnahmeunterlagen unter
http://www.stbam1.bayern.de/hochbau/aktuelles.php (unter VOF-Verfahren).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-08-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-07-19.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2013-07-19
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Auftragsbekanntmachung
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