Neubau und Instandhaltung der Kindertagesstätte Ebendorf

Gemeinde Barleben

Die Gemeinde Barleben beabsichtigt, für die Kindertagesstätte in Ebendorf einen Ersatzneubau zu errichten. Der Neubau umfasst Gruppen-, Schlaf- und Funktionsräume für 6 Gruppen (100 Kinder) mit einer Nutzfläche von insgesamt ca. 1 100 m².
Die Maßnahmen sollen im Rahmen eines ÖPP-Inhabermodells erfolgen und umfassen die Planung auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung mit Raumprogramm, die schlüsselfertige Errichtung und die Zwischenfinanzierung sowie die Instandhaltung über einen Zeitraum von 20 Jahren. Zudem soll auch die Verwertung bzw. der Abriss des bestehenden Kita-Gebäudes in das Verfahren mit einbezogen werden.
Näheres regeln die Vergabeunterlagen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-06-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-05-14 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-05-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Kindergärten
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Kindergärten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Barleben
Postanschrift: Ernst-Thälmann-Str. 22
Postleitzahl: 39179
Postort: Barleben
Kontakt
E-Mail: bernd.fricke@barleben.de 📧
Telefon: +49 392035652129 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-05-14 📅
Einreichungsfrist: 2013-06-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 094-160005
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 86-145637
ABl. S-Ausgabe: 94
Zusätzliche Informationen
1) Mehrfachbewerbungen von Bewerbern, Bauunternehmen, Architekten und Gebäudemanagern sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss der Bewerbungen, an denen sich das entsprechende Unternehmen beteiligt hat. 2) Angebote, die eine Beauftragung von Bauunternehmen, Architekten/Fachplaner oder Gebäudemanager beinhalten, die nicht in den Bewerbungsunterlagen des Bieters benannt worden waren, werden nicht zugelassen; ebenso Angebote von Bietergemeinschaften, die sich erst nach Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmen gebildet haben. 3) Jeder aufgeforderte Bieter, der ein der Ausschreibung entsprechendes Angebot mit den geforderten Unterlagen fristgerecht eingereicht hat, erhält für die Bearbeitung der Angebote eine Entschädigung in Höhe von 4 000 EUR. Allen Teilnehmern, die nach Aufforderung des Auftraggebers ihre Angebote überarbeiten, aber letztlich nicht den Zuschlag erhalten, wird für jede vom Auftraggeber geforderte Überarbeitung der Angebote eine Entschädigung in Höhe von 2 000 EUR gezahlt. Dieser Betrag enthält die gesetzliche Mehrwertsteuer. Der Auftragnehmer erhält keine Entschädigung. Für Nebenangebote wird ebenfalls keine Entschädigung gezahlt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Barleben beabsichtigt, für die Kindertagesstätte in Ebendorf einen Ersatzneubau zu errichten. Der Neubau umfasst Gruppen-, Schlaf- und Funktionsräume für 6 Gruppen (100 Kinder) mit einer Nutzfläche von insgesamt ca. 1 100 m².
Die Maßnahmen sollen im Rahmen eines ÖPP-Inhabermodells erfolgen und umfassen die Planung auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung mit Raumprogramm, die schlüsselfertige Errichtung und die Zwischenfinanzierung sowie die Instandhaltung über einen Zeitraum von 20 Jahren. Zudem soll auch die Verwertung bzw. der Abriss des bestehenden Kita-Gebäudes in das Verfahren mit einbezogen werden.
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Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
Es werden Varianten akzeptiert
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 39179 Barleben, Ortschaft Ebendorf.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag und mit einem Kennzettel zu versehen und bei der unter I.1) genannten Stelle einzureichen. Der Kennzettel wird mit dem Bewerberformblatt zur Verfügung gestellt.
Für die Auswahl der Bewerber werden ausschließlich die eingereichten Bewerbungsunterlagen zugrunde gelegt und anhand der in dieser Bekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweise bewertet. Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht eingegangen sind. Bewerbungsunterlagen oder Teile der Bewerbungsunterlagen, die vom Bewerber ausschließlich auf elektronischem Wege (z.B. per E-Mail oder Fax) versendet werden, sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
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Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und zur Arbeitserleichterung sind die geforderten Angaben in dem Bewerberformblatt „Teilnahmewettbewerb” zusammengefasst. Dieses ist vom Bewerber vollständig mit allen geforderten Angaben auszufüllen, in der vorgegebenen Gliederung mit den geforderten Anlagen zu versehen und zu unterschreiben. Das ausgefüllte Bewerberformblatt ist der Bewerbung zusammenhängend und in herausnehmbarer Form beizufügen.
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Das Formblatt kann ausschließlich per E-Mail bei der E-Mail-Adresse p357_barleben@vbd-mail.de angefordert werden. Fragen sind per E-Mail auch an diese E-Mail-Adresse zu richten. Die Antworten werden einschließlich der Fragen allen Bewerbern, die das Formblatt angefordert haben, übermittelt. Dabei werden Hinweise, die Rückschlüsse auf die Identität des anfragenden Bewerbers zulassen, von der Vergabestelle neutralisiert.
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Bei der Zusammenstellung der Unterlagen ist darauf zu achten, dass nur Erklärungen und Nachweise eingereicht werden, die für die Bewerbung notwendig sind. Zusätzliche Informationen, die nicht dem Nachweis der geforderten Angaben dienen, werden nicht berücksichtigt. Die Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber kann, wenn er dies für erforderlich hält, zur Überprüfung die Nachreichung des Originals verlangen. Alle Eigenerklärungen sind jedoch nur im Original gültig. Nachweise mit dem Zusatz „nicht älter als 6 Monate” dürfen an dem unter Ziffer IV.3.4 genannten Tag nicht älter als 6 Monate sein.
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Unabhängig davon, ob sich mehrere Unternehmen als Bietergemeinschaft bewerben oder für einen Teil der Leistungen Nachunternehmer beauftragt werden sollen, sind die im Folgenden dargestellten Nachweise und Erklärungen für 1. Bewerber (A), 2. Bauunternehmen (B), 3. Architekturbüro (C) und 4. Gebäudemanager/Bauunternehmen (D) abzugeben. Beabsichtigt ein Unternehmen mehrere dieser Leistungen zu erbringen, so sind für jede dieser Leistungen alle geforderten Nachweise und Erklärungen einzureichen.
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Ist der Bewerber eine bereits existierende Projektgesellschaft, die nur für dieses Projekt tätig werden soll, so sind die geforderten Angaben zu den unter Ziffer III.2) genannten Kriterien vom Initiator/Gesellschafter dieser Projektgesellschaft vorzulegen.
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Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise ihrer Herkunftsländer zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben. Bei fremdsprachlichen Bescheinigungen ist eine amtlich anerkannte Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Folgende Nachweise sind beizufügen:
A) für den Bewerber:
A1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 6 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf).
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A2. Eigenerklärungen,
— dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 16 EG Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe g und § 16 EG Abs. 1 Nr. 2 VOB/ A vorliegen,
— dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen
nicht rechtskräftig gegen eine der Vorschriften i. S. v. § 6 EG Abs. 4 Nr. 1 VOB/A verurteilt worden ist,
in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
A3. Erklärung eines oder mehrerer Kreditinstitute (in der EG zugelassen), in der diese die grundsätzliche Bereitschaft zur Finanzierung der Maßnahme erklären. Alternativ: Erklärung, dass die Zwischenfinanzierung durch den Bewerber selbst erbracht wird.
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B) für das Bauunternehmen:
B1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 6 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf).
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B2. Eigenerklärungen,
C) für das Architekturbüro:
C1. Nachweis der Eintragung des Entwurfsverfassers/Architekturbüros in einer Architektenkammer.
C2. Eigenerklärung, dass das Architekturbüro bzw. ihm zuzurechnende Personen nicht rechtskräftig wegen einer der Vorschriften i. S. v. § 4 Abs. 6 VOF verurteilt worden ist.
C3. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung des Entwurfsverfassers/Architekturbüros, nicht älter als 6 Monate.
D) für den Gebäudemanager/Bauunternehmen:
D1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 6 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf).
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D2. Eigenerklärungen,
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben oder Nachweise sind durch die Bewerber vorzulegen. Können zu einzelnen Punkten (A4 bis D3) dieser Ziffer keine Unterlagen vorgelegt werden, führt dies nicht zwingend zum Ausschluss des Bewerbers. Die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern richtet sich nach den unter Ziffer IV.1.2) benannten Kriterien und deren Gewichtung.
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A) für den Bewerber:
A4. Gesamtumsätze als ÖPP-Anbieter der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
A5. Angabe von Referenzen zu ausgeführten vergleichbaren ÖPP-Projekten (Planung, Errichtung, Finanzierung, Gebäudemanagement), bei denen der Bewerber als verantwortlicher Partner (Vertragspartner/Initiator/Gesellschafter Objektgesellschaft) des Auftraggebers agierte; Referenzzeitraum ab 2005 (Zeitpunkt der ÖPP-Vertragsunterzeichnung). Das ÖPP-Projekt wird auch dann als Referenz anerkannt, wenn die Bauleistungen zwar begonnen, aber noch nicht abgeschlossen sind. Mit Angaben zu: Jahr des Vertragsabschlusses, Namen des Auftraggebers und Ansprechpartners, Realisierungsmodell, Auftragswert. (Es werden max. 5 Referenzprojekte gewertet.).
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A6. Darstellung sowie Erläuterung des vorgesehenen Realisierungsmodells und dessen Zwischenfinanzierung (Angabe, ob Finanzierung durch Eigenkapital oder Fremdkapital dargestellt werden soll). Es ist anzugeben, wer Vertragspartner des Auftraggebers werden soll (z.B. eine Projektgesellschaft).
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A7. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen kaufmännischen Personals
und Angaben zu dessen Qualifikation: Abschlüsse und persönliche Referenzen (Angaben zum jeweiligen Referenzprojekt und zur Tätigkeit im Referenzprojekt).
B) für das Bauunternehmen:
B3. Gesamtumsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
D) für den Gebäudemanager/Bauunternehmen:
D3. Gesamtumsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
B) für das Bauunternehmen:
B4. Referenzen über fertiggestellte Neubauvorhaben von Kindergärten bzw. Gebäuden mit vergleichbarem technischen Schwierigkeitsgrad (schlüsselfertig als Generalunternehmer); Referenzzeitraum ab 2005 (Zeitpunkt der Fertigstellung) mit Angaben zu: Zeitraum der Bauerrichtung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Auftragswert, Beschreibung der Aufgabenstellung, eigenem Anteil an den durchgeführten Leistungen. (Es werden max. 5 Referenzprojekte gewertet. Referenzblätter mit bildlicher Darstellung sind erwünscht).
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B5. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen technischen Personals und Angaben zu dessen Qualifikation: Abschlüsse und persönliche Referenzen (Angaben zum jeweiligen Referenzprojekt und zur Tätigkeit im Referenzprojekt).
C) für das Architekturbüro:
C4. Referenzen des vorgesehenen Entwurfsverfassers für realisierte Kindergärten oder vergleichbare Gebäude; Referenzzeitraum ab 2005 (Zeitpunkt der Planungsleistung). Die Referenz wird auch dann anerkannt, wenn die angegebenen Planungsleistungen erbracht wurden, das Gebäude zwar begonnen, jedoch noch nicht fertiggestellt ist. Mit Angaben zu: Zeitraum der Planungsleistung und Bauausführung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Auftragswert (Projektvolumen), erbrachte Leistungsphasen nach HOAI. (Es werden max. 5 Referenzprojekte gewertet. Referenzblätter mit bildlicher Darstellung sind erwünscht).
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C5, Benennung des weiteren für die Planungsleistungen vorgesehenen Personals und Angaben zu dessen Qualifikation: Abschlüsse, persönliche Referenzen (Angaben zum Referenzobjekt und zur Tätigkeit im Referenzobjekt).
D) für den Gebäudemanager/Bauunternehmen:
D4. Referenzen über realisierte Leistungen (Kernleistung: Instandhaltung) bei Liegenschaften mit vergleichbaren Leistungsumfang, Referenzzeitraum ab 2005.
Mit Angaben zu: Zeitraum der Leistungserbringung, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Objekt, Auftragswert, Art und Umfang (Leistungsbereiche) der durchgeführten Leistungen.
(Es werden max. 5 Referenzprojekte gewertet). Referenzblätter sind erwünscht.
D5. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen technischen und kaufmännischen Personals und Angaben zu dessen Qualifikation: Abschlüsse und persönliche Referenzen (Angaben zum jeweiligen Referenzprojekt und zur Tätigkeit im Referenzprojekt).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nach Zuschlagserteilung hat der Auftragnehmer eine Vertragserfüllungsbürgschaft oder vergleichbare Sicherheiten in Höhe von 5 % des Pauschalfestpreises (netto) von einem in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer zu stellen. Die jeweilige Sicherheit wird nach rechtsgeschäftlicher Abnahme der Bauleistungen gegen Mängelansprüchebürgschaften in Höhe von 5 % des Pauschalfestpreises (netto) eines in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers ausgetauscht. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlung der Werklohnforderung erfolgt erst nach Abnahme des Objektes. Die Kosten der Bauzwischenfinanzierung werden Bestandteil der Gesamtinvestitionskosten. Die Bauzwischenfinanzierung ist auf die Bonität des Auftragnehmers abzustellen. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sofern ein Angebot von einer Bietergemeinschaft erfolgt, hat diese gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter anzubieten.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit und Fachkunde nach Maßgabe der nachfolgend genannten Auswahlkriterien und der (jeweils in Prozent) angegebenen Gewichtung auf der Grundlage der eingereichten Erklärungen und Nachweise. Die Angaben zu den unter Ziffer III.2.2 und III.2.3 gehen wie folgt in die Bewertung ein:Auswahlkriterien für den Bewerber (A4 bis A7) mit insgesamt 15 %; (A4 mit 2 %, A5 mit 7 %, A6 mit 2 %, A7 mit 4 %) Auswahlkriterien für das Bauunternehmen (B3 bis B6) mit insgesamt 35 %; (B3 mit 5 %, B4 mit 25 %, B5 mit 5 %) Auswahlkriterien für das Architekturbüro (C4 bis C5) mit insgesamt 30 %; (C4 mit 25 %, C5 mit 5 %) Auswahlkriterien für den Gebäudemanager (D3 bis D5) mit insgesamt 20 %; (D3 mit 5 %, D4 mit 10 %, D5 mit 5 %).
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-07-18 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bernd Fricke
Name: VBD Beratungsgesellschaft für Behörden mbH
Postanschrift: Litfaß-Platz 2
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10178
E-Mail: p357_barleben@vbd-mail.de 📧

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-03 📅
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2013/S 86-145637
Zusätzliche Informationen
1) Mehrfachbewerbungen von Bewerbern, Bauunternehmen, Architekten und Gebäudemanagern sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss der Bewerbungen, an denen sich das entsprechende Unternehmen beteiligt hat.
2) Angebote, die eine Beauftragung von Bauunternehmen, Architekten/Fachplaner oder Gebäudemanager beinhalten, die nicht in den Bewerbungsunterlagen des Bieters benannt worden waren, werden nicht zugelassen; ebenso Angebote von Bietergemeinschaften, die sich erst nach Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmen gebildet haben.
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3) Jeder aufgeforderte Bieter, der ein der Ausschreibung entsprechendes Angebot mit den geforderten Unterlagen fristgerecht eingereicht hat, erhält für die Bearbeitung der Angebote eine Entschädigung in Höhe von 4 000 EUR. Allen Teilnehmern, die nach Aufforderung des Auftraggebers ihre Angebote überarbeiten, aber letztlich nicht den Zuschlag erhalten, wird für jede vom Auftraggeber geforderte Überarbeitung der Angebote eine Entschädigung in Höhe von 2 000 EUR gezahlt. Dieser Betrag enthält die gesetzliche Mehrwertsteuer. Der Auftragnehmer erhält keine Entschädigung. Für Nebenangebote wird ebenfalls keine Entschädigung gezahlt.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern beim Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: angela.schaefer@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: +49 3455141529 📞
Internetadresse: http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=16466 🌏
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Rügefrist richtet sich nach dem Wortlaut des § 107 GWB.
Die Rüge eines Verstoßes hat danach unverzüglich zu erfolgen. Unverzüglich bedeutet nach der gesetzlichen Definition des § 121 Abs. 1 BGB „ohne schuldhaftes Zögern”. Die hierfür zulässige Frist wird in der Rechtsprechung nicht einheitlich beurteilt und beträgt – je nach der Besonderheit des Einzelfalls - regelmäßig zwischen 3 Kalendertagen und längstens 14 Kalendertagen.
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Quelle: OJS 2013/S 094-160005 (2013-05-14)