"Neugestaltung der Inneren Erschließung, einschließlich Erneuerung der Kaimauer, im Hafen Torgau". Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 für den Umbau der Hafens Torgau

Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH

Es soll ein Generalplaner wie folgt beauftragt werden:
Die Leistungspflichten ergeben sich aus den Leistungsbildern der HOAI 2013, soweit diese Leistungen jeweils erforderlich sind:
HOAI Teil 3 Abschnitt 3, Ingenieurbauwerk Hafen (inklusive HOAI Teil 3 Abschnitt 4, Verkehrsanlagen Gleis und Straße für den Hafen)
HOAI Teil 3 Abschnitt 4, Verkehrsanlage Gleis zum Hafen hin (Anschlussgleis)
HOAI Teil 4, Abschnitt 1, Tragwerksplanung (Kaimauer, Kranbahn)
HOAI Teil 4, Abschnitt 2, Technische Ausrüstung (Beleuchtung, Stromversorgung, Wasserver- und -entsorgung
Jeweils ab Leistungsphase 5

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-01-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-12-20.

Wer? Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-12-20 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-12-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Planungsleistungen für eine Baumaßnahme mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 8,2 Mio. EUR (Baukosten netto).Voraussichtliche Hauptmengen:Erneuerung 4 Bahnübergänge mit SignaltechnikGleisrückbau ca. 4.400 mGleisneubau ca. 2.400 mGleisdurcharbeitung ca. 600 mWeichenrückbau ca. 1.200 mNeubau Weichen 5 Stck.Rückbau Oberflächenbefestigung und Verkehrsflächen verschiedener Art ca. 3.000 m²Neubau Straßenverkehrsfläche ca. 3.500 m²Rückbau und Erneuerung Kranbahn ca. 400 mNeubau Stahlspundwand mit Verankerung ca. 6.100 m²Rück-, Um- und Neubau von Medientrassen und EntwässerungsanlagenBeleuchtungsanlagen, sonstige technische Ausrüstung Kaianlage450 000500 000
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH
Postanschrift: Magdeburger Straße 58
Postleitzahl: 01067
Postort: Dresden
Kontakt
Internetadresse: http://www.binnenhafen-sachsen.de 🌏
E-Mail: p202-ing@binnenhafen-sachsen.de 📧
Telefon: +49 3514982201 📞
Fax: +49 3514982202 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-20 📅
Einreichungsfrist: 2014-01-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 249-437947
ABl. S-Ausgabe: 249
Zusätzliche Informationen
1. Grundsätzliches Die Vergabestelle ist Sektorenauftraggeber. 2. Erläuterungen Verfahrensablauf des Teilnahmewettbewerbs Interessierte Unternehmen haben sich zunächst mit einem Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind 1-fach in deutscher Sprache bei der in Ziff. I.1) genannten Adresse einzureichen. Für den Teilnahmeantrag stellt die Vergabestelle Formulare zur Verfügung, die von den Bewerbern zu nutzen sind (Nr. 1a „Teilnahmeantrag inkl. Bewerbergemeinschaftserklärung“; Nr. 1b „Teilnahmeantrag Einzelbewerber“; Nr. 2 „wirtschaftliche Verknüpfungen“; Nr. 3 „Eigenerklärungen“; Nr. 4a „Gesamtumsatz“; Nr. 4b „Umsatz vergleichbarer Leistungen“; Nr. 5 „Verpflichtungserklärung“; Nr. 6 „Tabelle Referenzen“; Nr.7 „Kennzettel Teilnahmeantrag“). Die Formulare werden von der Vergabestelle http://www.binnenhafen-sachsen.de/unternehmensgruppe/saechsische-binnenhaefen-oberelbe-gmbh/hafen-torgau/ zum Download bereit gestellt. Die Übermittlung des Teilnahmeantrags und deren Anlagen hat schriftlich unter expliziter Angabe des Aktenzeichens (vgl. Ziff. IV.3.1) auf dem Behältnis/Umschlag, in dem der Teilnahmeantrag und deren Anlagen eingereicht werden (Vorlage bis zum Schlusstermin der Bewerbung bei der benannten Kontaktstelle – die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig). Für die vorbenannte Kennzeichnung ist der von der Vergabestelle vorbereitete Kennzettel (Formular Nr. 7) zu verwenden, der ebenfalls auf der benannten Internetseite allen Bewerbern zur Verfügung steht. Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich per E-Mail unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) und des Aktenzeichens (vgl. Ziff. IV.3.1)) an die E-Mail-Adresse p202-ing@binnenhafen-sachsen.de zu erfolgen. Die Fragen müssen bis spätestens 10 Kalendertage vor Schlusstermin der Bewerbung vorliegen. Der letzte Tag der Bewerbungsfrist wird bei der Berechnung der vorstehend aufgeführten 10 Tagesfrist nicht mit gezählt. Die Bewerbungen sollen gem. Ziff. III.2.1)-III.2.3) gegliedert sein. Bewerbungen, die nicht frist- oder formgerecht eingereicht sind, können nicht berücksichtigt werden. Die in Ziffer II.3) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung. 3. Wertung der Teilnahmeanträge Die Bewerberauswahl aus den eingehenden Teilnahmeanträgen erfolgt dreistufig: Stufe 1: Prüfung auf Vorliegen des Teilnahmeantrages und der abgeforderten Nachweise und Erklärungen (vgl. Ziff. III.2.1), III.2.2), III.2.3)). Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Inhaltliche Defizite der vorgelegten Nachweise und Erklärungen führen nicht zwingend zum Ausschluss des Teilnahmeantrages, sondern werden im Rahmen der grundsätzlichen Eignungsfeststellung berücksichtigt und haben einer ggf. erforderlichen Bewertung der Teilnahmeanträge gemäß der nachfolgend dargestellten Grundsätze Abwertungen zur Folge. Stufe 2: Prüfung auf Vorliegen von Ausschlussgründen und Zuverlässigkeitsprüfung sowie Einhaltung der Mindestanforderungen. Stufe 3: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der technischen Leistungsfähigkeit und personellen Ausstattung gemessen an der ausgeschriebenen Leistung und den Angaben zum Qualitätsmanagement (vgl. Ziff. III.2.3)). Bezieht sich ein Teilnehmer zwecks Nachweis der wirtschaftlichen, finanziellen Leistungsfähigkeit oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Eignung anderer Unternehmen, hat der Teilnehmer darauf hinzuweisen. Liegt die Zahl geeigneter Bewerber über der hier angegebenen Höchstzahl der Bewerber, erfolgt eine differenzierte Eignungsprüfung, um den Bewerberkreis auf die hier angegebene Höchstzahl zu reduzieren. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die Eignungsvoraussetzungen gewichten und bewerten. Hierzu wird die Vergabestelle eine Bewertungsmatrix verwenden, mittels derer auf Basis der eingereichten Erklärungen/Nachweise/Angaben die wirtschaftliche, finanzielle und technische Leistungsfähigkeit (vgl. Ziff. III.2.2 und III.2.3)) der Bewerber/Bewerbergemeinschaften bewertet wird. Hierbei kann ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft maximal 1000 Punkte erreichen, die sich wie folgt auf die einzelnen Kriterien verteilen (Bewertungsmatrix): Die Bewertung der WIRTSCHAFTLICHEN UND FINANZIELLEN LEISTUNGSFÄHIGKEIT , gemäß Ziffer III.2.2, führt bei einer Gewichtung von 40 (= 2 x 20) bei 0 bis 5 Punkten zu max. 200 Punkten. Bewertet wird der Gesamtumsatz des Unternehmens in Euro (netto) in den letzten 5 Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2009, 2010, 2011, 2012 und 2013 (Formular 4a) abgeschlossen wurden, sowie der Umsatz vergleichbarer Leistungen des Unternehmens in Euro (netto) für die gleichen 5 Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2009, 2010, 2011, 2012 und 2013 abgeschlossen wurden, . Der Gewichtungsfaktor beträgt für die Gesamtumsätze (Formular 4a) und die Umsätze vergleichbarer Leistungen (Formular 4b) jeweils 20 bei jeweils 1 – 5 möglichen Punkten. Die Angaben zum Gesamtumsatz und zum Umsatz vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren werden wie folgt bewertet: Der/die Bewerber/Bewerbergemeinschaft mit dem höchsten Gesamtumsatz / Umsatz vergleichbarer Leistungen erhält die Höchstpunktzahl von 5 Punkten. Die Punktzahl für den/die Bewerber/Bewerbergemeinschaft mit einem niedrigeren Umsatz wird ins Verhältnis gesetzt und wie folgt ermittelt: Punktzahl des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft XY = A / B mit A = Umsatz des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft XY multipliziert mit 5. B = Umsatz des Bewerber/ der Bewerbergemeinschaft mit dem höchsten Umsatz Der Umsatzes einer Bewerbergemeinschaft ist die Summe der Umsätze der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Die Bewertung der TECHNISCHEN LEISTUNGSFÄHIGKEIT – Referenzen gem. Ziff. III.2.3) der letzten 5 Jahre (ab 01.01.2009) führt bei einer Gewichtung von 105 (= 5 + 60 + 40) bei 0 bis 5 Punkten zu max. 525 Punkten. (1) Bewertet wird die Aktualität und Anzahl der in den Referenzen benannten vergleichbaren Leistungen mit dem Gewichtungsfaktor von insgesamt 5. Die Aufteilung des Gewichtungsfaktors wie folgt: Referenz 1.1 Straßenverkehr – Gewichtungsfaktor 0,5; Referenz 1.2 Schienenverkehr – Gewichtungsfaktor 1,0; Referenz 1.3 Wasserbau / Kaianlagen – Gewichtungsfaktor 1,5; Referenz 1.4 Kranbahn - Gewichtungsfaktor 0,5 Referenz 1.5 Technische Ausrüstung - Gewichtungsfaktor 0,5 Referenz 1.6 Tragwerksplanung - Gewichtungsfaktor 1 (2) Bewertet wird die Art und Anzahl der in den Referenzen benannten vergleichbaren Leistungen mit dem Gewichtungsfaktor von insgesamt 60. Die Aufteilung des Gewichtungsfaktors wie folgt: Referenz 1.1 Straßenverkehr – Gewichtungsfaktor 10; Referenz 1.2 Schienenverkehr – Gewichtungsfaktor 10; Referenz 1.3 Wasserbau / Kaianlagen – Gewichtungsfaktor 20; Referenz 1.4 Kranbahn - Gewichtungsfaktor 10 Referenz 1.5 Technische Ausrüstung - Gewichtungsfaktor 4 Referenz 1.6 Tragwerksplanung - Gewichtungsfaktor 6 (3) Bewertet wird der Umfang und die Anzahl der in den Referenzen benannten vergleichbaren Leistungen mit dem Gewichtungsfaktor von insgesamt 40. Die Aufteilung des Gewichtungsfaktors wie folgt: Referenz 1.1 Straßenverkehr – Gewichtungsfaktor 6; Referenz 1.2 Schienenverkehr – Gewichtungsfaktor 6; Referenz 1.3 Wasserbau / Kaianlagen – Gewichtungsfaktor 16; Referenz 1.4 Kranbahn - Gewichtungsfaktor 5 Referenz 1.5 Technische Ausrüstung - Gewichtungsfaktor 2 Referenz 1.6 Tragwerksplanung - Gewichtungsfaktor 5 Bei der Bewertung der Technischen Leistungsfähigkeit von Bewerbergemeinschaften ist nicht erforderlich, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die im Veröffentlichungstext geforderten Anforderungen erfüllen müssen. Es genügt, wenn ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die im Veröffentlichungstext geforderten Anforderungen erfüllt. Entsprechendes gilt für Nachunternehmen / Dritte / konzernverbundene Unternehmen. Die Bewertung der PERSONELLEN AUSSTATTUNG gem. Ziff. III.2.3) Punkt 2. führt bei einer Gewichtung von 55 (= 10 + 35 + 5 + 5) bei 0 bis 5 Punkten zu max. 275 Punkten. Bewertet wird: (1) das Organigramm der für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen sowie die Darstellung der Aufgaben- und Verantwortungsbereiche der in der Begleitung der beschriebenen Maßnahme vorgesehenen Personen mit dem Gewichtungsfaktor 10, (2) die Angaben zur beruflichen Qualifikation der für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen und Angabe der persönlichen Projektreferenzen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, mit dem Gewichtungsfaktor 35, (3) Arithmetisches Mittel der Anzahl der Beschäftigten pro Jahr seit Beginn des Kalenderjahres 2010, die vergleichbare Leistungen erbracht haben, mindestens gegliedert in die Berufsgruppen Führungskräfte, Ingenieure und Hilfskräfte, mit dem Gewichtungsfaktor 5 (4) die Angaben zur bürointernen Qualitätsüberwachung/ ggf. Zertifizierung mit dem Gewichtungsfaktor 5. Das jeweilige Bewertungskriterium wird mit jeweils 0-5 Punkten bewertet und mit den zugehörigen Gewichtungen multipliziert. Die Punkteverteilung der vorgenannten Kriterien erfolgt nach folgendem Bewertungsschlüssel: 0 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind oder der Teilnahmeantrag keine wertungsfähige Aussage enthält. 1 Punkt, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung insgesamt bzw. schwerwiegend Defizite und Schwächen aufweisen. 2 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung weitreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächen aufweisen oder der Teilnahmeantrag nur wenige wertungsfähige Aussagen enthält 3 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung mehrere bzw. nicht lediglich geringfügige Defizite und Schwächen aufweisen. 4 Punkte, wenn die Erklärungen/Nachweise des Bewerbers zur jeweiligen Eignungsvoraussetzung vereinzelte bzw. geringfügige Defizite und Schwächen aufweisen. 5 Punkte, wenn der Bewerber die jeweiligen Eignungsvoraussetzungen vollständig und uneingeschränkt erfüllt. Diejenigen Teilnehmer, die alle Voraussetzungen erfüllen, die Angaben gem. III.2.1 liefern und die höchsten Punktzahlen gem. III.2.2 und III.2.3 erreichen, werden zwecks Angebotsabgabe zu weiteren Verhandlungen aufgefordert. Die fünf besten Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zu technischen Eignungsgesprächen (Präsentation) bei der Vergabestelle eingeladen. 4. Wertung der technischen Eignungsgespräche (Präsentation) Von den hierfür ausgewählten 5 Bewerbern werden 3 Bewerber ausgewählt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Aus dieser Präsentation sind maximal 200 erzielbar. Die Präsentation des Projektleiters und stellvertretenden Projektleiters soll enthalten: - wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (40 Punkte), - technische Leistungsfähgikeit (105 Punkte), - personelle Ausstattung (55 Punkte), entsprechend den obigen Vorgaben für die einzureichenden Bewerbungsunterlagen. An die Präsentation schließt sich eine gegenseitige Fragerunde zwischen Vergabestelle und Bewerber / Bewerbegemeinschaft an. Die 3 Bewerber, die alle Voraussetzungen erfüllen, die Angaben gem. III.2.1 liefern und die höchsten Punktzahlen gem. III.2.2 und III.2.3 erreichen in Verbindung mit VI. 3, werden zwecks Angebotsabgabe zu weiteren Verhandlungen aufgefordert (zweite Stufe mit Zuschlag auf Angebot).
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Es soll ein Generalplaner wie folgt beauftragt werden:
Die Leistungspflichten ergeben sich aus den Leistungsbildern der HOAI 2013, soweit diese Leistungen jeweils erforderlich sind:
HOAI Teil 3 Abschnitt 3, Ingenieurbauwerk Hafen (inklusive HOAI Teil 3 Abschnitt 4, Verkehrsanlagen Gleis und Straße für den Hafen)
HOAI Teil 3 Abschnitt 4, Verkehrsanlage Gleis zum Hafen hin (Anschlussgleis)
HOAI Teil 4, Abschnitt 1, Tragwerksplanung (Kaimauer, Kranbahn)
HOAI Teil 4, Abschnitt 2, Technische Ausrüstung (Beleuchtung, Stromversorgung, Wasserver- und -entsorgung
Jeweils ab Leistungsphase 5
Menge oder Umfang:
Planungsleistungen für eine Baumaßnahme mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 8,2 Mio. EUR (Baukosten netto).
Voraussichtliche Hauptmengen:
Erneuerung 4 Bahnübergänge mit Signaltechnik
Gleisrückbau ca. 4.400 m
Gleisneubau ca. 2.400 m
Gleisdurcharbeitung ca. 600 m
Weichenrückbau ca. 1.200 m
Neubau Weichen 5 Stck.
Rückbau Oberflächenbefestigung und Verkehrsflächen verschiedener Art ca. 3.000 m²
Neubau Straßenverkehrsfläche ca. 3.500 m²
Rückbau und Erneuerung Kranbahn ca. 400 m
Neubau Stahlspundwand mit Verankerung ca. 6.100 m²
Rück-, Um- und Neubau von Medientrassen und Entwässerungsanlagen
Beleuchtungsanlagen, sonstige technische Ausrüstung Kaianlage
Geschätzter Wert ohne MwSt: 450 000 💰
500 000 💰
Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen wie folgt :
Stufe 1: Ausführungsplanung (Leistungsphase 5 und 6)
Stufe 2: Mitwirkung bei der Vergabe – Optionsleistung 1 (Leistungsphase 7)
Stufe 3: Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung – Optionsleistung 2 (Leistungsphase 8 inklusive örtliche Bauüberwachung)
Stufe 4: Objektbetreuung – Optionsleistung 3 (Leistungsphase 9)
Referenznummer: P202
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: 30.04.2014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hafen Torgau, Am Wasserturm 3, 04860 Torgau

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.
Aktueller Auszug aus dem Handelsregister sofern Gewerbebetrieb (z.B. GmbH, AG) oder eine Kopie desselben (der Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein);
2.
Bewerbergemeinschaften müssen den „Teilnahmeantrag inkl. Bewerbergemeinschaftserklärung“ als Bewerbergemeinschaft einreichen (Formular Nr. 1a).
Einzelbewerber müssen den „Teilnahmeantrag“ als Einzelbewerber einreichen (Formular Nr. 1b).
Sämtliche Formulare werden von der Vergabestelle zum Download bereit gestellt (siehe I.1.).
Bei Angeboten von Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Mitglieder zu benennen.
Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem / den bevollmächtigten Vertreter/n der Bewerbergemeinschaft zu unterzeichnen, unter Vollmachtsvorlage.
3.
Auskunft des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft / der Nachunternehmer über die wirtschaftliche Verknüpfung mit Unternehmen, die Lieferungs- bzw. Bauleistungsinteressen haben; (Formular Nr. 2).
4.
Namen und berufliche Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer (Projektleiter/in, stellvertretende/r Projektleiter/in und sonstige Projektverantwortliche)
5.
Eigenerklärung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft / der Nachunternehmer, dass keine Ausschlussgründe existieren; (Formular Nr. 3).
6.
Eigenerklärung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft / der Nachunternehmer, dass die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft vorliegt; (Formular Nr. 3).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1.
Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft über die Gesamtumsätze in den letzten 5 Geschäftsjahren; (Formular Nr. 4a).
2.
Eigenerklärung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft über die Umsätze vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Geschäftsjahren; (Formular Nr. 4b), hier mit Bezug auf Ingenieurleistungen der Leistungsphasen 5 bis 9 der HOAI 2013 (oder früherer Fassungen).
Mehr anzeigen
3.
Vorlage einer schriftlichen Bankauskunft mit Aussagen zur Geschäftsverbindung / Kontoführung, zu den finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen und zur Kreditbeurteilung (die Auskunft soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein).
Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.
Referenzliste des vorgesehenen Projektleiters / stellvertretenden Projektleiters:
Angaben zu ausgeführten wesentlichen Referenzobjekten seit Beginn des Kalenderjahres 2009, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind. Die Darstellung aller Referenzen soll in Tabellenform („Tabelle Referenzen“ Formular Nr. 6) erfolgen, mit Angabe von
Mehr anzeigen
- Name Referenzgeber (Bewerber, Mitglied Bewerbergemeinschaft, Nachunternehmer)
- Name und Adresse Auftraggeber, Ansprechpartner
- Bezeichnung des Referenzobjektes
- Zeitraum der Leistungserbringung
- Angaben zu den erbrachten Leistungen und Leistungsumfang (u. a. Rechnungswert, Leistungsumfang)
Es sind Referenzen für folgende vergleichbare Leistungen vorzulegen:
1.1 Straßenverkehr
1.2 Schienenverkehr
1.3 Wasserbau / Kaianlagen
1.4 Kranbahn
1.5 Technische Ausrüstung
1.6 Tragwerksplanung
Es werden grundsätzlich nur Referenzen der Bewerber bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
berücksichtigt. Die vorbenannten zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit vorzulegenden Referenzen sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft vom denjenigen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, der im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft die vergleichbaren Leistungen ausführen wird.
Mehr anzeigen
Die vorbenannten zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit vorzulegenden Referenzen sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft vom denjenigen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, der im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft die vergleichbaren Leistungen ausführen wird. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Referenzen gem. Ziffer III.2.3), Punkt 1.1 bis 1.6 auf Angaben von Dritten/Nachunternehmern/ konzernverbundenen Unternehmen verweisen will, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.1) sowie Ziffer III.2.3), Punkt 2.1, 2.2 und 3 auch für den Dritten/ Nachunternehmer/konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen.
Mehr anzeigen
Referenzen von Dritten/ Nachunternehmern/ konzernverbundenen Unternehmen werden nur dann berücksichtigt, wenn eine Erklärung des Dritten/ Nachunternehmer/ konzernverbundenen Unternehmens vorliegt, wonach dieser bereit ist, Leistungen, auf die sich die nachgewiesenen Referenzen beziehen, für dieses Projekt zu erbringen (Verpflichtungserklärung, Formular Nr.5).
Mehr anzeigen
2.
Detaillierte Beschreibung der personellen Ausstattung für die zu erbringenden Leistungen:
2.1.
Organigramm der für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen sowie Darstellung der Aufgaben-/Verantwortungsbereiche der in der Begleitung der beschriebenen Maßnahme vorgesehenen Personen.
2.2.
Berufliche Qualifikation der für die Projektbearbeitung vorgesehenen Personen und Angabe der persönlichen Projektreferenzen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind.
2.3.
Arithmetisches Mittel der Anzahl der Beschäftigten pro Jahr seit Beginn des Kalenderjahres 2010, die vergleichbare Leistungen erbracht haben, mindestens gegliedert in die Berufsgruppen Führungskräfte, Ingenieure und Hilfskräfte.
2.4.
Angaben zur bürointernen Qualitätsüberwachung/ ggf. Zertifizierung
3.
Qualitätsmanagement
Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft zur bürointernen Qualitätsüberwachung; ggf. Zertifizierung. Die Beschreibung zur personellen Ausstattung gemäß Punkt 2 und die Angaben gemäß Punkt 3 müssen sich grundsätzlich auf den Bewerber oder im Falle des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft auf die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beziehen. Sofern auf Ressourcen Dritter/ Nachunternehmer/ konzernverbundene Unternehmen zurückgegriffen werden soll, sind die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.2.1) sowie Ziffer III.2.3), Punkt 2.1, 2.2 und dem hiesiegen Punkt 3 auch für den Dritten/ Nachunternehmer/ konzernverbundene Unternehmen vorzulegen.
Mehr anzeigen
Die personelle Leistungsfähigkeit von Dritten/Nachunternehmers/ konzernverbundene Unternehmen kann nur dann berücksichtigt werden, wenn eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmer/ konzernverbundenen Unternehmen vorliegt, wonach dieser bereit ist, Leistungen und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen (Verpflichtungserklärung, Formular Nr.5).
Mehr anzeigen
Erklärung, dass Auftragsabwicklung (Bewerbung, Angebot, Vergabe, Überwachung, Dokumentation usw.) ausschließlich in deutscher Sprache erfolgt.
Angaben zur Softwareausstattung.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen, je Schadensfall, zweifach maximiert im Versicherungsjahr:
Personen-, Sach- und Vermögensschäden: je mindestens 3.000.000 EUR.
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung oder die Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall eine Objektversicherung mit gewünschter Deckungssumme zugesagt ist; die Vorlage dieses Nachweises ist erst im Zuge der späteren Angebotsabgabe erforderlich.
Mehr anzeigen
Diese Versicherung muss bei einem in einem EU-Mitgliedsstaat oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den EWR zugelassenen Versicherungsunternehmen bestehen. Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit (Vertragserfüllung, Gewährleistungsphase) uneingeschränkt erhalten bleiben.
Mehr anzeigen
Sicherheitseinbehalt von 5 % auf die jeweiligen Abschlagszahlungen, ablösbar durch selbstschuldnerische Bürgschaft, unter Verzicht auf die Einrede der Vorausklage.
Hinweis: der Nachweis kann bei Bewerbergemeinschaften von den Gesellschaftern erbracht werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abschlags- und Schlusszahlungen nach Leistungsfortschritt und vertraglichem Zahlungsplan.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Es wird keine besondere Rechtsform gefordert.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die für den Bewerber / Bewerbergemeinschaft verantwortliche natürliche Person muss befugt sein, nach dem Recht seines Heimatlandes die Bezeichnung "Ingenieur/in" zu führen oder vergleichbaren Titel, der auf ein Hochschulstudium zurückzuführen ist: zum Beispiel Dipl.-Ing., Dipl.-Ing. (FH), M.Sc., Master Bauingenieurwesen oder Architektur.
Mehr anzeigen
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH
Frau Buder
Name: Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH
Kontaktperson: Michael Priebsch
Telefon: +49 3514982259 📞
E-Mail: michael_priebsch@binnenhafen-sachsen.de 📧
URL für weitere Informationen: http://www.binnenhafen-sachsen.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.binnenhafen-sachsen.de/unternehmensgruppe/saechsische-binnenhaefen-oberelbe-gmbh/hafen-torgau/ 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-03-31 📅
Datum des Endes: 2014-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig, Ref. 38
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Telefon: +49 3419771040 📞
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. (3) Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2013/S 249-437947 (2013-12-20)