Das Projekt „Lebendige Luppe” greift die Idee auf, die nachhaltige Entwicklung des Auenwaldes im Nordwesten der Stadt Leipzig zu unterstützen, maßgebende Fließgewässer zu revitalisieren, den auentypischen Wasserhaushalt zu stabilisieren, damit die daran gekoppelten typischen Biotop- und Habitatstrukturen gesichert und entwickelt werden können. Das ursprünglich zur Aue gehörende Gewässersystem wurde historisch in verschiedenen Etappen anthropogen stark verändert. Historische Gewässerläufe wurden entkoppelt und verloren ihre landschaftstypische Funktion. Technische, aufwendig hergestellte, tiefeinschneidende und künstliche Gewässer entstanden in den letzten hundert Jahren und dienten der Regulierung der Vorflut. Heute zeichnet sich das Projektgebiet durch einen hohen naturschutzfachlichen Wert aus, dessen Fortbestand gefährdet ist. Die bereits wahrnehmbaren negativen Beeinträchtigungen gründen sich u. a. in den ungünstigen wasserhaushaltlichen Verhältnissen, die sich durch Bau der Vorfluter einstellten. Das Auengebiet welches unter naturnahen Verhältnissen durch die Faktoren der Gewässer- und Auendynamiken, wie z. B. Zu- und Abflüsse von Oberflächenwasser, entsprechende Grundwasserschwankungen, Überschwemmungsereignisse, Stoffeintrag, -abtrag und -ablagerung lebendig gehalten wird, liegt weitestgehend durch Deiche abgeschirmt in einem Poldergebiet. Im Ergebnis der in den Jahren 2006 und 2009 fertiggestellten Machbarkeitsuntersuchungen wurde die Möglichkeit auf hydraulischer, gewässerökologischer und naturschutzfachlicher Ebene nachgewiesen, ein durchgängiges Fließgewässer im Bereich der sich aufgabelnden Luppe-Altläufe der südlichen Elster-Luppe-Aue herzustellen und eine Fließgewässerverbindung zwischen der Stadt Leipzig und dem Luppewildbett auf dem Gebiet der Stadt Schkeuditz an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt zu schaffen. Dieses Projekt ist prinzipiell geeignet, das Gebiet des nordwestlichen Leipziger Auwaldes nachhaltig ökologisch aufzuwerten. Diese Variante verknüpft zerschnittene, ergänzt rudimentär vorhandene und bestehende Gewässerbettstrukturen im Bearbeitungsgebiet so miteinander, dass ein Hauptgewässerlauf von ca. 16 km, ausgehend von der Ausmündung des Fließgewässers aus dem Gewässerknoten Leipzig (Kleine Luppe) bis zur Landesgrenze entsteht und in Verlängerung über das Luppewildbett in Sachsen-Anhalt dann bis 40 km Gewässerlauf revitalisiert werden können. Die Funktion des Gewässers ist auch auf die Stabilisierung der auentypischen Grundwasserverhältnisse ausgerichtet. Die derzeitigen Planungen greifen eine weitestgehend naturnahe Gewässerlaufgestaltung auf, dessen Linienführung in Bezug auf die naturschutzfachlichen Rahmenbedingungen, die wasserhaushaltlichen Rahmenbedingungen des Grundwassers und Oberflächenwassers, der topographischen und historischen Rahmenbedingungen, der baulichen und nutzungsbedingten sowie rechtlichen Rahmenbedingungen zu optimieren gilt. Weitere Information sind auf www.lebendige-luppe.de, www.gruenerring-leipzig.de/downloads, www.leipzig.de/feizeit-kulzur-und-tourismus/seen-fluesse-gewaes ser/projekt-lebendige-luppe/ enthalten. Die Gesamtbaukosten für die Baumaßnahme betragen ca. 10 000 000,00 EUR brutto. Der Realisierungszeitraum erstreckt sich von 2014 bis 2018. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Objektplanung von Freianlagen (LP 3-9), Ingenieurbauwerke (LP 3-9), Tragwerksplanung (LP 3-6) HOAI. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen, zunächst nur LP 3 und 4 sowie im Anschluss 5 bis 9 und die örtliche Bauüberwachung. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine weitere Beauftragung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-02-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-12-18.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-12-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Mit dieser Ausschreibung werden Leistungen der Objektplanung Freianlagen § 38 HOAI 2013, Ingenieurbauwerke § 41 HOAI 2013 und Tragwerksplanung § 49 HOAI 2013 (LP 3-4) fest und ab LP 5 bzw. örtliche Bauüberwachung optional vergeben. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Der Realisierungszeitraum erstreckt sich von 2014 bis 2018. Die Ergebnisse der LP 4 müssen spätestens bis zum 30.11.2014 vorliegen.655 000
Mit dieser Ausschreibung werden Leistungen der Objektplanung Freianlagen § 38 HOAI 2013, Ingenieurbauwerke § 41 HOAI 2013 und Tragwerksplanung § 49 HOAI 2013 (LP 3-4) fest und ab LP 5 bzw. örtliche Bauüberwachung optional vergeben. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Der Realisierungszeitraum erstreckt sich von 2014 bis 2018. Die Ergebnisse der LP 4 müssen spätestens bis zum 30.11.2014 vorliegen.655 000
Gesamtwert des Auftrags: 655 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Leipzig, Amt für Stadtgrün und Gewässer
Postleitzahl: 04092
Postort: Leipzig
Kontakt
E-Mail: jens.riedel@leipzig.de📧
Telefon: +49 3411236179📞
Fax: +49 3411231613 📠
Bitte beachten Sie, dass ein Bewerbungsbogen auszufüllen ist. Der Bewerbungsbogen ist per E-Mail abzufordern bei leipzig@arcadis.de. Sollte im Zeitraum der Erstellung der Bewerbungsunterlagen eine Aktualisierung der Unterlagen durch den Auftraggeber nötig werden, erfolgt durch den Auftraggeber der Neuversand an die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Name, Adresse, email, Telefon, Fax-Nr.), die der Bewerber mit dem Abruf des Bewerbungsbogens per E-Mail an leipzig@arcadis.de mitteilt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurück gesandt. Ferner weist der Auftraggeber darauf hin, dass Vergaberechtsverstöße unverzüglich gerügt werden müssen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen bis zum Ablauf der Angebotsabgabefrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Teilt der Auftraggeber mit, einer Rüge nicht abhelfen zu können, ist ein Vergabenachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers vergangen sind (§ 107 Absatz 3 GWB).
Bitte beachten Sie, dass ein Bewerbungsbogen auszufüllen ist. Der Bewerbungsbogen ist per E-Mail abzufordern bei leipzig@arcadis.de. Sollte im Zeitraum der Erstellung der Bewerbungsunterlagen eine Aktualisierung der Unterlagen durch den Auftraggeber nötig werden, erfolgt durch den Auftraggeber der Neuversand an die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Name, Adresse, email, Telefon, Fax-Nr.), die der Bewerber mit dem Abruf des Bewerbungsbogens per E-Mail an leipzig@arcadis.de mitteilt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurück gesandt. Ferner weist der Auftraggeber darauf hin, dass Vergaberechtsverstöße unverzüglich gerügt werden müssen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen bis zum Ablauf der Angebotsabgabefrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Teilt der Auftraggeber mit, einer Rüge nicht abhelfen zu können, ist ein Vergabenachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers vergangen sind (§ 107 Absatz 3 GWB).
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Projekt „Lebendige Luppe” greift die Idee auf, die nachhaltige Entwicklung des Auenwaldes im Nordwesten der Stadt Leipzig zu unterstützen, maßgebende Fließgewässer zu revitalisieren, den auentypischen Wasserhaushalt zu stabilisieren, damit die daran gekoppelten typischen Biotop- und Habitatstrukturen gesichert und entwickelt werden können. Das ursprünglich zur Aue gehörende Gewässersystem wurde historisch in verschiedenen Etappen anthropogen stark verändert. Historische Gewässerläufe wurden entkoppelt und verloren ihre landschaftstypische Funktion. Technische, aufwendig hergestellte, tiefeinschneidende und künstliche Gewässer entstanden in den letzten hundert Jahren und dienten der Regulierung der Vorflut. Heute zeichnet sich das Projektgebiet durch einen hohen naturschutzfachlichen Wert aus, dessen Fortbestand gefährdet ist. Die bereits wahrnehmbaren negativen Beeinträchtigungen gründen sich u. a. in den ungünstigen wasserhaushaltlichen Verhältnissen, die sich durch Bau der Vorfluter einstellten. Das Auengebiet welches unter naturnahen Verhältnissen durch die Faktoren der Gewässer- und Auendynamiken, wie z. B. Zu- und Abflüsse von Oberflächenwasser, entsprechende Grundwasserschwankungen, Überschwemmungsereignisse, Stoffeintrag, -abtrag und -ablagerung lebendig gehalten wird, liegt weitestgehend durch Deiche abgeschirmt in einem Poldergebiet. Im Ergebnis der in den Jahren 2006 und 2009 fertiggestellten Machbarkeitsuntersuchungen wurde die Möglichkeit auf hydraulischer, gewässerökologischer und naturschutzfachlicher Ebene nachgewiesen, ein durchgängiges Fließgewässer im Bereich der sich aufgabelnden Luppe-Altläufe der südlichen Elster-Luppe-Aue herzustellen und eine Fließgewässerverbindung zwischen der Stadt Leipzig und dem Luppewildbett auf dem Gebiet der Stadt Schkeuditz an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt zu schaffen.
Das Projekt „Lebendige Luppe” greift die Idee auf, die nachhaltige Entwicklung des Auenwaldes im Nordwesten der Stadt Leipzig zu unterstützen, maßgebende Fließgewässer zu revitalisieren, den auentypischen Wasserhaushalt zu stabilisieren, damit die daran gekoppelten typischen Biotop- und Habitatstrukturen gesichert und entwickelt werden können. Das ursprünglich zur Aue gehörende Gewässersystem wurde historisch in verschiedenen Etappen anthropogen stark verändert. Historische Gewässerläufe wurden entkoppelt und verloren ihre landschaftstypische Funktion. Technische, aufwendig hergestellte, tiefeinschneidende und künstliche Gewässer entstanden in den letzten hundert Jahren und dienten der Regulierung der Vorflut. Heute zeichnet sich das Projektgebiet durch einen hohen naturschutzfachlichen Wert aus, dessen Fortbestand gefährdet ist. Die bereits wahrnehmbaren negativen Beeinträchtigungen gründen sich u. a. in den ungünstigen wasserhaushaltlichen Verhältnissen, die sich durch Bau der Vorfluter einstellten. Das Auengebiet welches unter naturnahen Verhältnissen durch die Faktoren der Gewässer- und Auendynamiken, wie z. B. Zu- und Abflüsse von Oberflächenwasser, entsprechende Grundwasserschwankungen, Überschwemmungsereignisse, Stoffeintrag, -abtrag und -ablagerung lebendig gehalten wird, liegt weitestgehend durch Deiche abgeschirmt in einem Poldergebiet. Im Ergebnis der in den Jahren 2006 und 2009 fertiggestellten Machbarkeitsuntersuchungen wurde die Möglichkeit auf hydraulischer, gewässerökologischer und naturschutzfachlicher Ebene nachgewiesen, ein durchgängiges Fließgewässer im Bereich der sich aufgabelnden Luppe-Altläufe der südlichen Elster-Luppe-Aue herzustellen und eine Fließgewässerverbindung zwischen der Stadt Leipzig und dem Luppewildbett auf dem Gebiet der Stadt Schkeuditz an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt zu schaffen.
Dieses Projekt ist prinzipiell geeignet, das Gebiet des nordwestlichen Leipziger Auwaldes nachhaltig ökologisch aufzuwerten. Diese Variante verknüpft zerschnittene, ergänzt rudimentär vorhandene und bestehende Gewässerbettstrukturen im Bearbeitungsgebiet so miteinander, dass ein Hauptgewässerlauf von ca. 16 km, ausgehend von der Ausmündung des Fließgewässers aus dem Gewässerknoten Leipzig (Kleine Luppe) bis zur Landesgrenze entsteht und in Verlängerung über das Luppewildbett in Sachsen-Anhalt dann bis 40 km Gewässerlauf revitalisiert werden können. Die Funktion des Gewässers ist auch auf die Stabilisierung der auentypischen Grundwasserverhältnisse ausgerichtet. Die derzeitigen Planungen greifen eine weitestgehend naturnahe Gewässerlaufgestaltung auf, dessen Linienführung in Bezug auf die naturschutzfachlichen Rahmenbedingungen, die wasserhaushaltlichen Rahmenbedingungen des Grundwassers und Oberflächenwassers, der topographischen und historischen Rahmenbedingungen, der baulichen und nutzungsbedingten sowie rechtlichen Rahmenbedingungen zu optimieren gilt. Weitere Information sind auf www.lebendige-luppe.de, www.gruenerring-leipzig.de/downloads, www.leipzig.de/feizeit-kulzur-und-tourismus/seen-fluesse-gewaes ser/projekt-lebendige-luppe/ enthalten. Die Gesamtbaukosten für die Baumaßnahme betragen ca. 10 000 000,00 EUR brutto. Der Realisierungszeitraum erstreckt sich von 2014 bis 2018. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Objektplanung von Freianlagen (LP 3-9), Ingenieurbauwerke (LP 3-9), Tragwerksplanung (LP 3-6) HOAI. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen, zunächst nur LP 3 und 4 sowie im Anschluss 5 bis 9 und die örtliche Bauüberwachung. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine weitere Beauftragung.
Dieses Projekt ist prinzipiell geeignet, das Gebiet des nordwestlichen Leipziger Auwaldes nachhaltig ökologisch aufzuwerten. Diese Variante verknüpft zerschnittene, ergänzt rudimentär vorhandene und bestehende Gewässerbettstrukturen im Bearbeitungsgebiet so miteinander, dass ein Hauptgewässerlauf von ca. 16 km, ausgehend von der Ausmündung des Fließgewässers aus dem Gewässerknoten Leipzig (Kleine Luppe) bis zur Landesgrenze entsteht und in Verlängerung über das Luppewildbett in Sachsen-Anhalt dann bis 40 km Gewässerlauf revitalisiert werden können. Die Funktion des Gewässers ist auch auf die Stabilisierung der auentypischen Grundwasserverhältnisse ausgerichtet. Die derzeitigen Planungen greifen eine weitestgehend naturnahe Gewässerlaufgestaltung auf, dessen Linienführung in Bezug auf die naturschutzfachlichen Rahmenbedingungen, die wasserhaushaltlichen Rahmenbedingungen des Grundwassers und Oberflächenwassers, der topographischen und historischen Rahmenbedingungen, der baulichen und nutzungsbedingten sowie rechtlichen Rahmenbedingungen zu optimieren gilt. Weitere Information sind auf www.lebendige-luppe.de, www.gruenerring-leipzig.de/downloads, www.leipzig.de/feizeit-kulzur-und-tourismus/seen-fluesse-gewaes ser/projekt-lebendige-luppe/ enthalten. Die Gesamtbaukosten für die Baumaßnahme betragen ca. 10 000 000,00 EUR brutto. Der Realisierungszeitraum erstreckt sich von 2014 bis 2018. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Objektplanung von Freianlagen (LP 3-9), Ingenieurbauwerke (LP 3-9), Tragwerksplanung (LP 3-6) HOAI. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen, zunächst nur LP 3 und 4 sowie im Anschluss 5 bis 9 und die örtliche Bauüberwachung. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine weitere Beauftragung.
Menge oder Umfang:
Mit dieser Ausschreibung werden Leistungen der Objektplanung Freianlagen § 38 HOAI 2013, Ingenieurbauwerke § 41 HOAI 2013 und Tragwerksplanung § 49 HOAI 2013 (LP 3-4) fest und ab LP 5 bzw. örtliche Bauüberwachung optional vergeben. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Der Realisierungszeitraum erstreckt sich von 2014 bis 2018. Die Ergebnisse der LP 4 müssen spätestens bis zum 30.11.2014 vorliegen.
Mit dieser Ausschreibung werden Leistungen der Objektplanung Freianlagen § 38 HOAI 2013, Ingenieurbauwerke § 41 HOAI 2013 und Tragwerksplanung § 49 HOAI 2013 (LP 3-4) fest und ab LP 5 bzw. örtliche Bauüberwachung optional vergeben. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Der Realisierungszeitraum erstreckt sich von 2014 bis 2018. Die Ergebnisse der LP 4 müssen spätestens bis zum 30.11.2014 vorliegen.
Beschreibung der Optionen:
Mit der Ausschreibung werden optionale Leistungen vergeben:
— Ingenieurbauwerke § 41 HOAI 2013 ab LP 5;
— Tragwerksplanung § 49 HOAI 2013 ab LP 5;
— Örtliche Bauüberwachung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 04092 Leipzig.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Fristgerechter Eingang der Bewerbung.
b) Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister gemäß Vorgabe des EU-Staates, in dem der Bewerber tätig ist.
c) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber den Auftrag erbringen möchte (alles im eigenen Büro, Bewerbergemeinschaft und/oder mit Nachunternehmern).
Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist zu erklären, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Bewerbergemeinschaften benennen ein federführendes Mitglied.
d) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft oder eventuelle Nachunternehmer wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft sind.
e) Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt (VOF § 2.3).
f) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß VOF § 4 Absatz 6 und Absatz 9 bestehen.
g) Ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen, abzufordern unter leipzig@arcadis.de
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung, mit der erklärt wird, dass eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Deckungssummen aus Ziffer III.1.1 bereits besteht oder abgeschlossen wird oder diese Deckung im Rahmen bestehender Verträge enthalten ist. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate sein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Berufshaftpflichtversicherung, mit der erklärt wird, dass eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Deckungssummen aus Ziffer III.1.1 bereits besteht oder abgeschlossen wird oder diese Deckung im Rahmen bestehender Verträge enthalten ist. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate sein.
b) Aussage des Haftpflichtversicherers oder Eigenerklärung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu ausgezahlten Haftpflichtschäden des Bewerbers oder der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft ab einer Schadensumme von 20 000 EUR in den letzten 3 Jahren (ab 1.1.2010).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
b) Aussage des Haftpflichtversicherers oder Eigenerklärung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu ausgezahlten Haftpflichtschäden des Bewerbers oder der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft ab einer Schadensumme von 20 000 EUR in den letzten 3 Jahren (ab 1.1.2010).
c) Erklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers in den Jahren 2010 bis 2012.
d) Erklärung zum Umsatz einer vergleichbaren Leistung in den Jahren 2010 bis 2012.
Als vergleichbare Leistung zählen Leistungen in der Wasserbauplanung.
e) Angabe der Anzahl der Gesamtbeschäftigten und der Anzahl an Hochschulabsolventen des Fachbereiches Wasserbauplanung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nennung und Beschreibung der erbrachten Leistungen zur Objektplanung Freianlagen gemäß HOAI 2013 § 38 (oder vglb. älterer HOAI Fassung) an 3 verschiedenen Referenzprojekten.
Um Punkte in der Bewertung zu erhalten, müssen die 3 Referenzprojekte im Zeitfenster vom 1.1.2007 bis 30.11.2013 abgeschlossen worden sein (Bauende). Außerdem sind die folgenden Mindestanforderungen zu erfüllen:
1. Referenzprojekt – Mindestanforderungen:
Beim 1. Referenzprojekt handelt es sich um Planung eines Fließgewässers mit naturnaher Gestaltung mit einer Fertigstellung zwischen 2007 und 2013, mit einer Gewässerlänge von mind. 2 km und einem Durchfluss bei MQ von mind. 1,5 m³/s. Es wurden mindestens die Leistungen zur Objektplanung Freianlagen gemäß HOAI 2013 § 38 LP 4 bis 6 (oder vglb. älterer HOAI Fassung) erbracht.
Beim 1. Referenzprojekt handelt es sich um Planung eines Fließgewässers mit naturnaher Gestaltung mit einer Fertigstellung zwischen 2007 und 2013, mit einer Gewässerlänge von mind. 2 km und einem Durchfluss bei MQ von mind. 1,5 m³/s. Es wurden mindestens die Leistungen zur Objektplanung Freianlagen gemäß HOAI 2013 § 38 LP 4 bis 6 (oder vglb. älterer HOAI Fassung) erbracht.
2. Referenzprojekt – Mindestanforderungen:
Beim 2. Referenzprojekt handelt es sich um die Planung eines Fließgewässers mit einer Fertigstellung zwischen 2007 und 2013 und unter naturschutzfachlicher und schutzgebietsspezifischen Rahmenbedingungen.
3. Referenzprojekt – Mindestanforderungen:
Beim 3. Referenzprojekt handelt es sich um eine Planung eines kompexen Wasserbauwerkes mit einer Fertigstellung zwischen 2007 und 2013 und mit ökologischer Durchgängigkeit nach Wasserrahmenrichtlinie.
4. Referenzprojekt – Mindestanforderungen:
Beim 4. Referenzprojekt handelt es sich um eine Objektüberwachung mit einer Fertigstellung zwischen 2007 und 2013, einer Gewässerlänge von mind. 2 km und mit Wasserbauwerk mit ökologischer Durchgängigkeit nach Wasserrahmenrichtlinie.
Werden die vorgenannten Mindestanforderungen nicht erfüllt, wird das betreffende Referenzprojekt mit 0 Punkten bewertet. Im Weiteren werden Angaben aufgeführt, die keine Mindestanforderungen darstellen, jedoch beim Fehlen dieser Angaben wird das betreffende Kriterium mit 0 Punkten bewertet:
Werden die vorgenannten Mindestanforderungen nicht erfüllt, wird das betreffende Referenzprojekt mit 0 Punkten bewertet. Im Weiteren werden Angaben aufgeführt, die keine Mindestanforderungen darstellen, jedoch beim Fehlen dieser Angaben wird das betreffende Kriterium mit 0 Punkten bewertet:
a) Spezifische Leistungen, wie
— Planungen im Bereich von Gewässern 1. oder 2. Ordnung unter wasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Hochwasserschutz, Polder, Überschwemmungsgebiete und urbane Nähe zur Aue usw.),
— Planung unter Berücksichtigung der in der Aue oder in naturschutzfachlich anspruchsvollen Gebieten unter den Bedingungen der Minimierung von Eingriffen und angepassten wasserbaulichen Anlagen,
— planerische Verwertungen und Integration von speziellen Fachgutachten, wie hydraulischen Berechnungen, Grund-, Oberflächenwassermodelle, Fachgutachten etc.,
— Planungen eines neuen und komplexen Wasserlaufes (bis 1,5 m³/s) unter Berücksichtigung der Wasserrahmenrichtlinie (Durchgängigkeiten, Strukturen-, Tiefen-, Breiten-Varianzen, Ausuferungsabschnitte, Böschungsstrukturen etc.),
— Vorbereitung von Unterlagen für ein Planfeststellungsverfahren (Mitwirkung bei Umweltverträglichkeitsuntersuchungen oder FFH-/SPA-Verträglichkeitsstudien),
— Planung unter Berücksichtigung der speziellen Baulogistik unter den Bedingungen der Minimierung von Eingriffen und angepassten wasserbaulichen Anlagen,
— Planung von wasserbaulichen Anlagen mit naturnahen und landschaftsharmonischen Gestaltungen und ingenieurbiologischen Maßnahmen,
— Planung von Querungen von Anlagen der Deutsche Bahn (Dücker, Durchlässe, Brücken),
— Planung von Querungen von Straßen mit einer Breite > 20 m (Durchlässe, Brücken),
— Planungen mit Abgleich von fachlich tangierenden Rahmenbedingungen und Sonderproblematiken (hohe Grundwasserstände/schwierige Baugrundverhältnisse),
— Objektüberwachung unter naturschutzfachlichen und schutzgebietsspezifischen Randbedingungen,
— Objektüberwachung eines komplexen Wasserbauwerkes,
— Objektüberwachung im Bereich des Spezialtiefbaues im Wasserbau,
— Bestätigung der Leistungserbringung durch den Auftraggeber.
Zu den 4 Referenzprojekten erfolgt durch den Bewerber die Angabe:
— des Bauherren (Anschrift, Name und Telefonnummer des Ansprechpartners),
— die Baukosten in EUR (brutto),
— Beschreibung der erbrachten Leistungen mit Nennung der LP gemäß HOAI 2013 (oder vglb. älterer HOAI Fassung),
— Projektbeschreibung in Wort und Bild (maximal 4 DIN A4 Seiten),
— Baubeginn und Fertigstellungstermin(e),
— Nennung der eingesetzten Mitarbeiter.
b) Benennung Projektteam:
Benennung des/der Projektleiter(in) und der Mitarbeiter für Ausführungsplanung, Ausschreibung/LV-Erstellung und Objektüberwachung mit Nennung der Berufserfahrung, der Qualifikation und der persönlichen Referenzprojekte. Die persönlichen Referenzprojekte sind kurz zu beschreiben mit Angabe der erbrachten Leistungen und den Baukosten in EUR (brutto). Punktvergabe zu den persönlichen Referenzen erfolgt beim Projektteam für Referenzen der Planung eines Fließgewässers mit komplexen Wasserbauwerken mit einer Fertigstellung zwischen 2007 und 2013 und von mind. 2 km Länge.
Benennung des/der Projektleiter(in) und der Mitarbeiter für Ausführungsplanung, Ausschreibung/LV-Erstellung und Objektüberwachung mit Nennung der Berufserfahrung, der Qualifikation und der persönlichen Referenzprojekte. Die persönlichen Referenzprojekte sind kurz zu beschreiben mit Angabe der erbrachten Leistungen und den Baukosten in EUR (brutto). Punktvergabe zu den persönlichen Referenzen erfolgt beim Projektteam für Referenzen der Planung eines Fließgewässers mit komplexen Wasserbauwerken mit einer Fertigstellung zwischen 2007 und 2013 und von mind. 2 km Länge.
c) Technische Ausstattung: Eigenerklärung zur technischen Ausstattung mit der bestätigt wird, dass genügend Soft- und Hardware verfügbar ist.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlichen Deckung von mindestens 500 000 EUR für Personenschäden und mindestens 500 000 EUR für sonstige Schäden.
Bei Bewerbergemeinschaften muss Versicherungsschutz für jedes Mitglied in voller Höhe bestehen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vertrag, HOAI, BGB.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Mit den Bewerbungsunterlagen ist eine verbindliche Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter, die Leistungsaufteilung und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder einzureichen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die Leistungen sind gemäß VOF § 19 Architekten, Ingenieuren oder juristischen Personen vorbehalten.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewertung der eingehenden Bewerbungen (maximal 500 Punkte je Bewerbung) erfolgt unter 3 Hauptkriterien und Unterkriterien. Die Hauptkriterien bilden die Referenzen (max. 250 Punkte), die Qualifikation des Projektteams (max. 150 Punkte) und die wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit (max. 100 Punkte). Für diese 3 Hauptkriterien werden die Punkte auf die Unterkriterien wie folgt verteilt:
Die Bewertung der eingehenden Bewerbungen (maximal 500 Punkte je Bewerbung) erfolgt unter 3 Hauptkriterien und Unterkriterien. Die Hauptkriterien bilden die Referenzen (max. 250 Punkte), die Qualifikation des Projektteams (max. 150 Punkte) und die wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit (max. 100 Punkte). Für diese 3 Hauptkriterien werden die Punkte auf die Unterkriterien wie folgt verteilt:
1. Auswahlkriterium Referenzen:
Für das 1. Referenzprojekt 100 Punkte, für 2., 3. und 4. Referenzprojekt jeweils 50 Punkte.
2. Auswahlkriterium Qualifikation Projektteam:
Qualifikation Projektleiter(in), Mitarbeiter(in) Planung/Ausschreibung sowie Mitarbeiter(in) Objektüberwachung je 50 Punkte.
3. Auswahlkriterium: Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit:
Technische Ausstattung, Gesamtumsatz in Wasserbauplanung, Anzahl der Architekten/Ingenieure,
Erklärung zur Schadenfreiheit und Nachweis der örtlichen Präsenz:
Für diese 5 Unterkriterien werden jeweils maximal 20 Punkte erteilt. Ein Bewertungsbogen mit genaueren Angaben der zu vergebenden Punkte je Unterkriterium wird mit dem Bewerbungsbogen, der per E-Mail an leipzig@arcadis.de abzurufen ist, versandt. Das weitere Verfahren wird auf die punktbesten Bewerber der Plätze 1 bis maximal 5 beschränkt. Bei Punktgleichheit erfolgt die Entscheidung per Los.
Für diese 5 Unterkriterien werden jeweils maximal 20 Punkte erteilt. Ein Bewertungsbogen mit genaueren Angaben der zu vergebenden Punkte je Unterkriterium wird mit dem Bewerbungsbogen, der per E-Mail an leipzig@arcadis.de abzurufen ist, versandt. Das weitere Verfahren wird auf die punktbesten Bewerber der Plätze 1 bis maximal 5 beschränkt. Bei Punktgleichheit erfolgt die Entscheidung per Los.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-02-26 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Abteilung Wasserwirtschaft/Flächenmanagement, SG Wasserbau
Herrn Riedel
Name: ARCADIS Deutschland GmbH, Abt. Umwelt, Herr Fabisch
Postanschrift: Ludwig-Erhard-Straße 57
Postleitzahl: 04103
Telefon: +49 341997160📞
E-Mail: leipzig@arcadis.de📧
Fax: +49 3419971699 📠
URL für weitere Informationen: http://www.arcadis.de🌏
URL der Dokumente: http://www.arcadis.de🌏
URL der Teilnahme: http://www.arcadis.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-06-16 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de📧
Telefon: +49 3419770📞
Fax: +49 3419771049 📠
Quelle: OJS 2013/S 251-440544 (2013-12-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-09-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 820 040,38 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Postanschrift: Prager Str. 118-136
Postleitzahl: 04317
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Bewertung Honorar (25)
2. Projektabwicklung allgemein/Organisation (25)
3. Methoden zur Kosten- und Terminsicherung (10)
4. Kompetenz Projektteam (10)
5. Dokumentation und Qualitätssicherung (10)
6. Verfügbarkeit (10)
7. Gesamteindruck der Präsentation (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-09-10 📅
Name: ARGE Lebendige Luppe c/o Stowasserplan Dr.-Ing. Andreas Stowasser
Postanschrift: Hauptstr. 47f
Postort: Radebeul
Postleitzahl: 01445
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@stowasserplan.de📧
Internetadresse: http://www.stowasserplan.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Quelle: OJS 2014/S 187-330660 (2014-09-26)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2016-10-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2013/S 251-440544
Gesamtwert des Auftrags: 689109.55 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Art des Auftrags: Lieferungen
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland🏙️
Verfahren Vergabekriterien
Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Postanschrift: Prager Straße 118 – 136
Kontakt
Internetadresse: http://www.leipzig.de/🌏
Referenz Daten
Absendedatum: 2016-10-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-10-21 📅
Datum des Beginns: 2014-09-10 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 204-368480
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 187-330660
ABl. S-Ausgabe: 204
Zusätzliche Informationen
I.1) Name und Adressen:
Nationale Identifikationsnummer: DED31.
V.2.3) Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs:
Nationale Identifikationsnummer: DED51.
Objekt Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Kostensteigerung bei der Objektplanung Freianlagen (LP 3-9), Ingenieurbauwerke (LP 3-9), Tragwerksplanung(LP 3-9), Besondere Leistungen öBü, zusätzliche Leistungserweiterung LP1-2
Kurze Beschreibung:
Das Projekt greift die Idee auf, die nachhaltige Entwicklung des Auenwaldes im Nordwesten der Stadt Leipzig zu unterstützen, maßgebende Fließgewässer zu revitalisieren, den auentypischen Wasserhaushalt zu stabilisieren, damit die daran gekoppelten typischen Biotop- und Habitatstrukturen gesichert und entwickelt werden können. Heute zeichnet sich das Projektgebiet durch einen hohen naturschutzfachlichen Wert aus, dessen Fortbestand stark gefährdet ist. Die ausgeschriebenen Planungen greifen eine weitestgehend naturnahe Gewässerlaufgestaltung auf, dessen Linienführung in Bezug auf die naturschutzfachlichen Rahmenbedingungen, die wasserhaushaltlichen Rahmenbedingungen des Grundwassers und Oberflächenwassers, der topographischen und historischen Rahmenbedingungen, der baulichen und nutzungsbedingten sowie rechtlichen Rahmenbedingungen zu optimieren gilt. Die Planung wurde bekannt gemacht unter 2013/S 251-440544 und 2014/S 187-330660.
Das Projekt greift die Idee auf, die nachhaltige Entwicklung des Auenwaldes im Nordwesten der Stadt Leipzig zu unterstützen, maßgebende Fließgewässer zu revitalisieren, den auentypischen Wasserhaushalt zu stabilisieren, damit die daran gekoppelten typischen Biotop- und Habitatstrukturen gesichert und entwickelt werden können. Heute zeichnet sich das Projektgebiet durch einen hohen naturschutzfachlichen Wert aus, dessen Fortbestand stark gefährdet ist. Die ausgeschriebenen Planungen greifen eine weitestgehend naturnahe Gewässerlaufgestaltung auf, dessen Linienführung in Bezug auf die naturschutzfachlichen Rahmenbedingungen, die wasserhaushaltlichen Rahmenbedingungen des Grundwassers und Oberflächenwassers, der topographischen und historischen Rahmenbedingungen, der baulichen und nutzungsbedingten sowie rechtlichen Rahmenbedingungen zu optimieren gilt. Die Planung wurde bekannt gemacht unter 2013/S 251-440544 und 2014/S 187-330660.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Leipzig/ Stadt Schkeuditz.
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Abteilung Wasserwirtschaft/Flächenmanagement, SG Wasserbaumanagement
Referenz Zusätzliche Informationen
I.1) Name und Adressen:
Nationale Identifikationsnummer: DED31.
V.2.3) Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs:
Nationale Identifikationsnummer: DED51.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Internetadresse: www.ldl.sachsen.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein öffentlicher Auftrag ist gem. § 135 Abs. 1 GWB von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber:
1. gegen § 134 GWB verstoßen hat oder
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
Die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie gem. § 135 Abs. 2 S. 1 GWB im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist (§ 135 Abs. 2 S. 2 GWB). Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Unwirksamkeit nach § 135 Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie gem. § 135 Abs. 2 S. 1 GWB im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist (§ 135 Abs. 2 S. 2 GWB). Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Die Unwirksamkeit des vergebenen Vertrages tritt gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB nicht ein, wenn:
gem. § 135 Abs. 3 Nr. 1 GWB der öffentliche Auftragnehmer der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,
der öffentliche Auftraggeber gem. § 135 Abs. 3 Nr. 2 GWB eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und
der Vertrag gem. § 135 Abs. 3 Nr. 3 GWB nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stadt Leipzig
Postanschrift: Martin-Luther-Ring 4-6
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04109
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3411233545📞
E-Mail: rechtsamt@leipzig.de📧
Fax: +49 3411233525 📠
Internetadresse: www.leipzig.de🌏
Quelle: OJS 2016/S 204-368480 (2016-10-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-11-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2016/S 204-368480
Kurze Beschreibung:
Bekanntmachungsnummer im ABl. : 2016/S 204-368480
Aufträge in dieser Bekanntmachung: 1. Kostensteigerung bei der Objektplanung Freianlagen (LP 3-9), Ingenieurbauwerke (LP 3-9), Tragwerksplanung(LP 3-9), Besondere Leistungen öBü, zusätzliche Leistungserweiterung LP1-2.
Aufträge in dieser Bekanntmachung: 1. Kostensteigerung bei der Objektplanung Freianlagen (LP 3-9), Ingenieurbauwerke (LP 3-9), Tragwerksplanung(LP 3-9), Besondere Leistungen öBü, zusätzliche Leistungserweiterung LP1-2.
Gesamtwert des Auftrags: 1 033 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: ded3 🏙️
Aufträge in dieser Bekanntmachung: 1. Kostensteigerung bei der Objektplanung Freianlagen (LP 3-9), Ingenieurbauwerke (LP 3-9), Tragwerksplanung(LP 3-9), Besondere Leistungen öBü, zusätzliche Leistungserweiterung LP1-2.
Zusätzliche Informationen: Bekanntmachungsnummer im ABl. : 2016/S 204-368480.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Leipzig / Stadt Schkeuditz.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-11-25 📅