Objektplanungsleistung für die Sanierung des Uhrenturmgebäudes, insbesondere den Umbau, Wiedernutzung und Rekonstruktion des Hörsaals der TU Darmstadt
Die TU Darmstadt plant die Sanierung des Uhrenturmgebäudes an der TU Darmstadt, insbesondere den Umbau, die Wiedernutzung und Rekonstruktion des Hörsaals im Uhrenturmgebäude.
Das historische Uhrenturmgebäude wurde 1904 gebaut und zählt zu den ältesten Gebäuden der Technischen Hochschule. Im zweiten Weltkrieg wurde die kupferne Turmhaube des Uhrenturms zerstört und das Gebäude schwer beschädigt. Nach dem Krieg wurde das Gebäude wieder aufgebaut und wie gewohnt in Betrieb genommen. Im Jahr 1979/80 baute man den Hörsaal durch Einzug von Ebenen in die heutige bestehende Bibliothek des Physikalischen Institutes um. Mit Auszug der Buchbestände in den Neubau der Universitäts- und Landesbibliothek werden diese Flächen wieder frei. Zur Deckung des Bedarfes an zusätzlichen Hörsaalflächen soll die ursprüngliche Nutzung wieder hergestellt werden. Dazu sollen die für die Bibliotheksnutzung eingebauten Stahlgerüste von 1979/80 abgebrochen und die noch vorhandene Raumtopografie mit ansteigendem gestuften Boden wieder mit einem Gestühl bestückt werden. Neben der Wiederherstellung der Funktion und der gestalterischen Rekonstruktion des Hörsaals ist eine umfängliche Sanierung der Haustechnik, Elektroinstallation und Versorgungsschächte erforderlich. Ebenso sind eine Ertüchtigung der baulichen Rettungswege und die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes erforderlich. Die Maßnahme findet unter laufendem Betrieb der angrenzenden Gebäude statt.
Das Uhrenturmgebäude und der Uhrenturm ist als Einzeldenkmal in die Denkmalliste eingetragen. Die historischen Fassaden- und Dachflächen müssen erhalten werden.
Die Bruttobaukosten betragen nach Kostenschätzung DIN 276 2,5 Mio. Euro (KG 300 + KG 400). Die Baumaßnahme umfasst eine BGF von ca. 1 400 m².
Der Objektplanervertrag umfasst die Objektplanung für Gebäude (Teil 3, Abschnitt 1, HOAI) der Leistungsphasen 2-9. Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen vor.
Besonderen Wert legt der Auftraggeber im weiteren Verfahren darauf, dass der vorgesehene Projektleiter des Auftragnehmers mindestens 10 Jahre Berufserfahrung bei der Sanierung und Rekonstruktion von denkmalgeschützten Gebäuden hat. Besonderes Gewicht wird im weiteren Verfahren auch auf eine hohe Vorort-Präsenz des Projektleiters während der Planungs- und Umsetzungsphase gelegt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-05-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-04-25.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2013-04-25
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Auftragsbekanntmachung
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2013-09-20
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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