Das Altbaugebäude stammt aus dem Jahr 1907. Es wurde als Geschäfts- und Verwaltungsgebäude genutzt und 1932 von der Rechtsvorgängerin der Auftraggeberin gekauft und als Hauptverwaltung genutzt. In der Nachkriegszeit war das Objekt bis 1991 fremdvermietet. 1991 bis Dezember 1992 wurde das Objekt generalsaniert und fortan wieder eigengenutzt. Zukünftig sollen die bei den Etagen EG und 1. OG des Altbaus alle Flächen aufnehmen, die im Zusammenhang mit Kundenverkehr, externen Gästen und Teilnehmern von Veranstaltungen stehen. Dabei soll das EG der Offentlichkeit zur Verfügung stehen, während das 1. OG im Wesentlichen geschlossene Veranstaltungen und Versammlungen aufnimmt. Ab dem 2. OG werden die Flächen primär durch eine Büronutzung definiert. Das Objekt steht unter Denkmalschutz. Die BGF des Gesamtobjekts beträgt ca. 10400 m2 (inklusive KG). Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind Objektplanungsleistungen der Leistungsphasen 3 - 8 im Sinne der Anlage 10 zu § 33 HOAI. Es erfolgt zunächst nur eine Beauftragung der Leistungsphasen 3 und 4, verbunden mit der Option, die Leistungsphasen 5 und 6 nach ca. 4 Monaten und die Leistungsphasen 7 bis 8 nach ca. 6 Monaten optional weiter zu beauftragen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-08-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-07-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-07-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang: siehe II.1.5.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Barmer GEK - Abt. 0830 Vergabestelle -
Postanschrift: Lichtscheider Straße 89
Postleitzahl: 42285
Postort: Wuppertal
Kontakt
Internetadresse: https://ausschreibung.barmer-gek.de🌏
E-Mail: ausschreibungen@barmer-gek.de📧
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, unter Verwendung der in den Teilnahmewettbewerbsunterlagen enthaltenen Formblätter und des ebenso enthaltenen Kennzettels in verschlossenem Umschlag bis zu dem unter IV. 3. 4 genannten Termin bei der unter Ziff. 1.1 genannten KontaktsteIle einzureichen.
2. Die zwingend anzufordernden Teilnahmewettbewerbsunterlagen enthalten neben den Formblättern weitere Informationen zu dem gegenständlichen Auftrag.
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, unter Verwendung der in den Teilnahmewettbewerbsunterlagen enthaltenen Formblätter und des ebenso enthaltenen Kennzettels in verschlossenem Umschlag bis zu dem unter IV. 3. 4 genannten Termin bei der unter Ziff. 1.1 genannten KontaktsteIle einzureichen.
2. Die zwingend anzufordernden Teilnahmewettbewerbsunterlagen enthalten neben den Formblättern weitere Informationen zu dem gegenständlichen Auftrag.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Altbaugebäude stammt aus dem Jahr 1907. Es wurde als Geschäfts- und Verwaltungsgebäude genutzt und 1932 von der Rechtsvorgängerin der Auftraggeberin gekauft und als Hauptverwaltung genutzt. In der Nachkriegszeit war das Objekt bis 1991 fremdvermietet. 1991 bis Dezember 1992 wurde das Objekt generalsaniert und fortan wieder eigengenutzt. Zukünftig sollen die bei den Etagen EG und 1. OG des Altbaus alle Flächen aufnehmen, die im Zusammenhang mit Kundenverkehr, externen Gästen und Teilnehmern von Veranstaltungen stehen. Dabei soll das EG der Offentlichkeit zur Verfügung stehen, während das 1. OG im Wesentlichen geschlossene Veranstaltungen und Versammlungen aufnimmt. Ab dem 2. OG werden die Flächen primär durch eine Büronutzung definiert. Das Objekt steht unter Denkmalschutz. Die BGF des Gesamtobjekts beträgt ca. 10400 m2 (inklusive KG). Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind Objektplanungsleistungen der Leistungsphasen 3 - 8 im Sinne der Anlage 10 zu § 33 HOAI. Es erfolgt zunächst nur eine Beauftragung der Leistungsphasen 3 und 4, verbunden mit der Option, die Leistungsphasen 5 und 6 nach ca. 4 Monaten und die Leistungsphasen 7 bis 8 nach ca. 6 Monaten optional weiter zu beauftragen.
Das Altbaugebäude stammt aus dem Jahr 1907. Es wurde als Geschäfts- und Verwaltungsgebäude genutzt und 1932 von der Rechtsvorgängerin der Auftraggeberin gekauft und als Hauptverwaltung genutzt. In der Nachkriegszeit war das Objekt bis 1991 fremdvermietet. 1991 bis Dezember 1992 wurde das Objekt generalsaniert und fortan wieder eigengenutzt. Zukünftig sollen die bei den Etagen EG und 1. OG des Altbaus alle Flächen aufnehmen, die im Zusammenhang mit Kundenverkehr, externen Gästen und Teilnehmern von Veranstaltungen stehen. Dabei soll das EG der Offentlichkeit zur Verfügung stehen, während das 1. OG im Wesentlichen geschlossene Veranstaltungen und Versammlungen aufnimmt. Ab dem 2. OG werden die Flächen primär durch eine Büronutzung definiert. Das Objekt steht unter Denkmalschutz. Die BGF des Gesamtobjekts beträgt ca. 10400 m2 (inklusive KG). Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind Objektplanungsleistungen der Leistungsphasen 3 - 8 im Sinne der Anlage 10 zu § 33 HOAI. Es erfolgt zunächst nur eine Beauftragung der Leistungsphasen 3 und 4, verbunden mit der Option, die Leistungsphasen 5 und 6 nach ca. 4 Monaten und die Leistungsphasen 7 bis 8 nach ca. 6 Monaten optional weiter zu beauftragen.
Beschreibung der Optionen:
Option I: Leistungsphasen 5 und 6 (circa 4 Monate);
Option II Leistungsphasen 7 und 8 (circa 6 Monate).
Referenznummer: 0131-Architektenleistung-2013
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Jeder Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag zwingend folgende Angaben/Unterlagen einzureichen:
1. Eigenerklärung folgenden Inhalts: "Hiermit erklären wir, dass in Bezug auf unser Büro/Unternehmen keine Ausschlussgründe im Sinne des § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF vorliegen". (Formblatt)
2. Eigenerkärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF, ob und auf welche Art Bewerber oder Bieter wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft sind oder sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten. (Formblatt)
Mindeststandards:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 2 Millionen EUR für Personenschäden und 500.000,00 EUR für sonstige Schäden als Mindestanforderung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zwingend einzureichen sind:
1. Liste der in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Art (Objektplanungen bei Neubau- und Sanierungsmaßnahmen im Hochbau), insbesondere im Hinblick auf Altbausanierung und Denkmalschutz, mit Angaben zu:
- Angaben der Leistungsbilder und Leistungsphasen nach HOAI;
- Leistungszeitraum;
- Auftraggeber mit Ansprechpartner;
- Investitionskosten sowie Honorarvolumen.
Hiervon muss mind. ein vergleichbares Sanierungsprojekt mit Bestandsgebäuden unter Denkmalschutz und zusätzlich mind. ein weiteres vergleichbares Altbausanierungsprojekt nachgewiesen werden. (Mindestanforderung).
Die mit Referenzprojekten belegten Leistungen müssen innerhalb der letzten 5 Kalenderjahre erbracht worden sein. Laufende Maßnahmen werden akzeptiert, sofern ein bewertbarer Leistungsstand erreicht worden ist.
2. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber aus den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist (Formblatt).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Berufshaftpflichtversicherung gemäß Vertrag.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß HOAI/Vertrag.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen zwingend den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Qualifikation nach § 19 VOF
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. 1. Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag form- und fristgerecht eingereicht wurde und alle unter Ziff. III.2.1 bis III.2.3 dieser Bekanntmachung geforderten Angaben und Unterlagen enthält. 2. Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm/von ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Insbesondere wird geprüft, ob die veröffentlichten Mindestkriterien erfüllt sind. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen bezieht, hat er/sie nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Dies kann u.a. durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen (vgl. § 5 Abs. 6 VOF) . 3. Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Zahl der Bewerber, die am weiteren Verfahren beteiligt werden sollen, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zu den Referenzen gemäß Ziff. III.2. 3 der Bekanntmachung. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die nach den vorgelegten Angaben/Unterlagen zur Referenzlage (Erfahrung mit möglichst ähnlichen AufgabensteIlungen) im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Entscheidendes Kriterium für die Auswahl derjenigen Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, ist die anhand der Angaben zur Referenzlage nachgewiesene Erfahrung mit der Durchführung von Objektplanungsleistungen möglichst vergleichbarer Art und möglichst vergleichbarem Umfang mit möglichst vergleichbaren Anforderungen (insbesondere Denkmalschutz, Altbausanierung). Maßgebend ist dabei nicht die Anzahl von Referenzprojekten, sondern deren Vergleichbarkeit mit dem zu vergebenden Auftrag. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der Referenzen sowie einzelne Inhalte bepunktet werden, ist nicht vorgesehen.
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. 1. Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag form- und fristgerecht eingereicht wurde und alle unter Ziff. III.2.1 bis III.2.3 dieser Bekanntmachung geforderten Angaben und Unterlagen enthält. 2. Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft anhand der von ihm/von ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Insbesondere wird geprüft, ob die veröffentlichten Mindestkriterien erfüllt sind. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen bezieht, hat er/sie nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Dies kann u.a. durch entsprechende Verpflichtungserklärungen des oder der anderen Unternehmen erfolgen (vgl. § 5 Abs. 6 VOF) . 3. Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Zahl der Bewerber, die am weiteren Verfahren beteiligt werden sollen, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zu den Referenzen gemäß Ziff. III.2. 3 der Bekanntmachung. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die nach den vorgelegten Angaben/Unterlagen zur Referenzlage (Erfahrung mit möglichst ähnlichen AufgabensteIlungen) im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Entscheidendes Kriterium für die Auswahl derjenigen Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, ist die anhand der Angaben zur Referenzlage nachgewiesene Erfahrung mit der Durchführung von Objektplanungsleistungen möglichst vergleichbarer Art und möglichst vergleichbarem Umfang mit möglichst vergleichbaren Anforderungen (insbesondere Denkmalschutz, Altbausanierung). Maßgebend ist dabei nicht die Anzahl von Referenzprojekten, sondern deren Vergleichbarkeit mit dem zu vergebenden Auftrag. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der Referenzen sowie einzelne Inhalte bepunktet werden, ist nicht vorgesehen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-11-01 📅
Datum des Endes: 2016-09-01 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 0131-Architektenleistung-2013
Zusätzliche Informationen
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, unter Verwendung der in den Teilnahmewettbewerbsunterlagen enthaltenen Formblätter und des ebenso enthaltenen Kennzettels in verschlossenem Umschlag bis zu dem unter IV. 3. 4 genannten Termin bei der unter Ziff. 1.1 genannten KontaktsteIle einzureichen.
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich mit einem Teilnahmeantrag um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, unter Verwendung der in den Teilnahmewettbewerbsunterlagen enthaltenen Formblätter und des ebenso enthaltenen Kennzettels in verschlossenem Umschlag bis zu dem unter IV. 3. 4 genannten Termin bei der unter Ziff. 1.1 genannten KontaktsteIle einzureichen.
2. Die zwingend anzufordernden Teilnahmewettbewerbsunterlagen enthalten neben den Formblättern weitere Informationen zu dem gegenständlichen Auftrag.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüberdem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
Es wird der folgende weitere Hinweis gegeben: Die Rügefrist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB beträgt nach der Vergaberechtsprechung nur wenige Tage. Jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis eines (mutmaßlichen) Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge ist nach der Vergaberechtsprechung und nach der Rechtsprechung zu § 121 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht mehr "unverzüglich" i. S. des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es wird der folgende weitere Hinweis gegeben: Die Rügefrist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB beträgt nach der Vergaberechtsprechung nur wenige Tage. Jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis eines (mutmaßlichen) Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge ist nach der Vergaberechtsprechung und nach der Rechtsprechung zu § 121 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht mehr "unverzüglich" i. S. des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB.
Quelle: OJS 2013/S 145-252165 (2013-07-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-11-12) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Umgang mit historischer Bausubstanz (15)
2. Umgang mit Glas (5)
3. Funktionale Konzeption (5)
4. Konsequente Verfolgung von der Idee zum Detail (5)
5. Bauleitung /Koordinationsfunktion (10)
6. Terminplanung / Fristgerechte Umsetzung (10)
7. Kostenplanung / Umsetzung im geplanten Kostenrahmen (10)
8. Umwelteigenschaften (5)
9. Folgekosten (10)
10. Honorar (25)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-11-04 📅
Name: Bollinger + Fehlig Architekten GmbH
Postanschrift: Mehringdamm 33
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10961
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit gem. § 101 b Abs. 1 GWB in einem Nachprüfungsverfahren endet 30 Kalendertage nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.