Outsourcing von SAP ERP-Rechenzentrumsleistungen, Anwendungs-Support und SAP-Modul&Basisberatung

Bundesanstalt für Post und Telekommunikation

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Übernahme und der Betrieb der SAP-Systeme der BAnst PT durch einen SAP-Hosting Service Provider in dessen eigene Infrastruktur, die Erbringung des Anwendungs-Supports (first/second level support) sowie der Modul&Basisberatung:
- die Übernahme (Migration) der SAP-Systeme (ohne Hardware) und Daten,
- der Betrieb der SAP-Systeme im Rechenzentrum des neuen Auftragnehmers (auf Hardware des Auftragnehmers),
- die Anwenderunterstützung (first/second level support) und
- die qualifizierte fachliche und technische Beratung und Unterstützung zu den verwendeten SAP-Modulen, insbesondere HCM, FI, CO, MM, sowie den weiteren mit der SAP-Nutzung verbundenen Basis-Aufgaben, die von der BAnst PT selbst erbracht werden, wie z.B. Nutzer- und Berechtigungsverwaltung, Transportwesen, etc. (zusammen: SAP-Modul&Basisberatung).
- Als Pflichtoption: Betrieb eines Content Repository Systems zur Archivierung von Belegen
Die BAnst PT beabsichtigt im laufenden Jahr einzelne SAP-Belegtypen auf maschinelle Archivierung und papierlose Dokumentation umzustellen. Zu diesem Zweck werden somit auch Konzeption, Implementierung und laufender Betrieb eines DMS / Archivierungsystems (Content Repository System) ausgeschrieben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-03-14. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-02-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-02-06 Auftragsbekanntmachung
2013-06-26 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-02-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Datendienste
Menge oder Umfang:
Ein Produktivsystem, ein Entwicklungssystem, ein QualitätssicherungssystemEtwa 150 "named user" nutzen an zwei Standorten (Bonn, Stuttgart) die SAP-Anwendungen.Das Beratungskontingent soll jährlich bis zu 400 Personentage umfassen.Der Vertrag soll voraussichtlich am 1. Juli 2013 beginnen und 48 Monate laufen. In den 48 Monaten sind eine dreimonatige Übernahme vom heutigen Provider sowie eine dreimonatige Übergabe zum Vertragsende an den nachfolgenden Dienstleister enthalten.Die BAnst PT ist berechtigt, die Laufzeit des Vertrages durch Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer einmalig um weitere 12 Monate zu gleichbleibenden Vertragsbestimmungen und Preisen zu verlängern.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Datendienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für Post und Telekommunikation
Postanschrift: Heinrich-Konen-Str. 1
Postleitzahl: 53227
Postort: Bonn
Kontakt
E-Mail: einkauf@banst-pt.de 📧
Fax: +49 2289742211 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-02-06 📅
Einreichungsfrist: 2013-03-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-02-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 029-045592
ABl. S-Ausgabe: 29
Zusätzliche Informationen
Die Unterlage zum Teilnahmewettbewerb ist anzufordern - möglichst per E-Mail - bei der unter I.1. benannten Kontaktstelle. Der Teilnahmeantrag ist nach folgender Gliederung zu strukturieren, wobei die Reihenfolge der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise entsprechend der „Abschließenden Liste der geforderten Erklärungen und Nachweise“ (Kapitel 2.1 der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb) einzuhalten ist: 1. Anschreiben des Bewerbers mit Datum und eigenhändiger Unterschrift des Teilnahmeantrags; 2. Erklärungen zur Bewerber- / Bietergemeinschaft; 3. Angaben zu bzw. Verzeichnis über Teilleistungen der anderen Unternehmen und ggf. Verpflichtungserklärung für andere Unternehmen; 4. Angaben, Erklärungen und Nachweise zur persönlichen Lage der Wirtschaftsteilnehmer - Zuverlässigkeit; 5. Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit; 6. Angaben, Erklärungen und Nachweise zur fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit; 7. evtl. weitere Anlagen des Bewerbers. Die geforderten Erklärungen und Nachweise gemäß Kapitel 4 sind zur Klarstellung nachfolgend in der abschließenden Liste zusammengefasst. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Formal-, Ausschluss- und Beurteilungskriterien, wobei diese jeweils durch die nummerierte Bezeichnung (in Klammern) wie folgt kenntlich gemacht werden: (F-##) – Formalkriterium – muss zur formalen Vollständigkeit des Teilnahmeantrags vorgelegt werden; (A-##) – Ausschlusskriterium – die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss; (B-##) – Beurteilungskriterium – Kriterium zur Beurteilung der Eignung. (F-01) Erklärungen zur Bewerber- / Bietergemeinschaft (F-02) Angaben / Verzeichnis über Teilleistungen anderer Unternehmen (F-03) Ggf. Verpflichtungserklärungen für andere Unternehmen (F-04) Unternehmensdarstellung (A-05) Berufs- und Handelsregisterauszug (A-06) Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (A-07) Berufshaftpflichtversicherung (A-08) Berufsgenossenschaft (A-09) Datenschutzerklärung (B-10) Umsatzdarstellung (B-11) Ergebnisdarstellung (A-12) Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement (A-13) Informationssicherheitsmanagement (A-14) IT Service Management und Internes Kontrollsystem (A-15) Sprache (B-16) Servicemanager und Stellvertreter (A-17) Benennung Servicemanager und Stellvertreter (A-18) Zertifizierung nach ITIL (A-19) Bereitstellung des operativen Teams (A-20) Abdeckung der SAP-Modul&Basis- beratungsbereiche (B-21) Berater (Senior-Experte) für HCM (B-22) Modulberater weitere Module (B-23) Kompaktheit des Teams (B-24) Projektreferenzen SAP Outsourcing (B-25) Projektreferenzen SAP Solution Manager
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Übernahme und der Betrieb der SAP-Systeme der BAnst PT durch einen SAP-Hosting Service Provider in dessen eigene Infrastruktur, die Erbringung des Anwendungs-Supports (first/second level support) sowie der Modul&Basisberatung:
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- die Übernahme (Migration) der SAP-Systeme (ohne Hardware) und Daten,
- der Betrieb der SAP-Systeme im Rechenzentrum des neuen Auftragnehmers (auf Hardware des Auftragnehmers),
- die Anwenderunterstützung (first/second level support) und
- die qualifizierte fachliche und technische Beratung und Unterstützung zu den verwendeten SAP-Modulen, insbesondere HCM, FI, CO, MM, sowie den weiteren mit der SAP-Nutzung verbundenen Basis-Aufgaben, die von der BAnst PT selbst erbracht werden, wie z.B. Nutzer- und Berechtigungsverwaltung, Transportwesen, etc. (zusammen: SAP-Modul&Basisberatung).
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- Als Pflichtoption: Betrieb eines Content Repository Systems zur Archivierung von Belegen
Die BAnst PT beabsichtigt im laufenden Jahr einzelne SAP-Belegtypen auf maschinelle Archivierung und papierlose Dokumentation umzustellen. Zu diesem Zweck werden somit auch Konzeption, Implementierung und laufender Betrieb eines DMS / Archivierungsystems (Content Repository System) ausgeschrieben.
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Menge oder Umfang:
Ein Produktivsystem, ein Entwicklungssystem, ein Qualitätssicherungssystem
Etwa 150 "named user" nutzen an zwei Standorten (Bonn, Stuttgart) die SAP-Anwendungen.
Das Beratungskontingent soll jährlich bis zu 400 Personentage umfassen.
Der Vertrag soll voraussichtlich am 1. Juli 2013 beginnen und 48 Monate laufen. In den 48 Monaten sind eine dreimonatige Übernahme vom heutigen Provider sowie eine dreimonatige Übergabe zum Vertragsende an den nachfolgenden Dienstleister enthalten.
Die BAnst PT ist berechtigt, die Laufzeit des Vertrages durch Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer einmalig um weitere 12 Monate zu gleichbleibenden Vertragsbestimmungen und Preisen zu verlängern.
Beschreibung der Optionen:
Verlängerungsoption um 12 Monate
Pflichtoption: System zur Belegarchivierung
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: 103-1/SAP2013
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stuttgart

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es sind die Formblätter aus der anzufordernden Unterlage zum Teilnahmewettbewerb zu verwenden.
F-04: Unternehmensdarstellung (Name, Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsdatum, Niederlassungen, Gesamtmitarbeiteranzahl, Mitarbeiteranzahl bezogen auf die besonderen Leistungsarten), ca. zwei bis vier DIN A4 Seiten.
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A-05: Berufs- und Handelsregisterauszug
Vorlage eines vollständigen und aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes, in dem der Bewerber ansässig ist, oder gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist.
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A-06: Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6 EG VOL/A.
A-07: Berufshaftpflichtversicherung
Erklärung des Bewerbers, dass er über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügt mit Angabe und Nachweis der Versicherungssummen oder eine Eigenerklärung, dass er eine solche Berufshaftpflichtversicherung im Falle der Zuschlagserteilung binnen 6 Wochen nach Vertragsschluss abschließt und über die gesamte Laufzeit des Vertrages unterhält. Die Versicherungssumme für Personen- und Sachschäden muss mindestens zwei (2) Mio. Euro (2-fach maximiert) sowie für Vermögensschäden mindestens eine (1) Million Euro (2-fach maximiert) betragen.
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A-08: Berufsgenossenschaft
Eigenerklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft nach den Bestimmungen des Herkunftslands, in dem das Unternehmen des Bewerbers seinen Sitz hat.
A-09: Datenschutz
Schriftliche Erklärung, dass bei einer datenschutzrechtlichen Kontrolle durch die Aufsichtsbehörde nach § 38 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) die erforderlichen Auskünfte und geschäftlichen Unterlagen auf Verlangen unverzüglich zur Verfügung gestellt werden. Ebenso, dass den mit der Kontrolle beauftragten Personen der Zutritt zu Grundstück und Geschäftsräumen gewährt wird.
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Die Regelungen in § 11 BDSG sind zwingend anzuwenden. Sie werden bei Vertragsabschluss in einer entsprechenden „Datenschutzerklärung“ als Anlage zum Vertrag schriftlich gesondert festgelegt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
B-10: Umsatzdarstellung
Angabe jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre
I. des Gesamtumsatzes des Unternehmens;
II. des Umsatzes bezogen auf die besondere Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist gemäß § 7 EG Abs. 2 lit. d) VOL/A (leistungsartbezogener Umsatz);
III. des leistungsartbezogenen Umsatzes mit öffentlichen Auftraggebern gemäß § 98 GWB bzw. öffentlichen Auftraggebern im Sinne von Art. 1 Abs. 9 RL 2004/18/EG mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union.
B-11: Ergebnisdarstellung (EBIT)
Die Angabe des Gesamtergebnisses (EBIT) des Unternehmens jeweils für die Jahre 2010, 2011 und 2012 stellt eine Kennzahl für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dar.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
B-16: Servicemanager und Stellvertreter
Es sind zwei aussagekräftige Profile für namentlich zu benennende Servicemanager und seinen Stellvertreter beizulegen, die im Falle der Zuschlagserteilung die folgenden Funktionen ausfüllen:
- fungiert als SPoC (single point of contact) gegenüber dem Auftraggeber ;
- ist verantwortlich für die Qualität des laufenden Betriebs;
- nimmt die fachlichen Anforderungen für Änderungen entgegen, sorgt für die Umsetzungsplanung der technischen Realisierung der Änderungen und schlägt diese dem Auftraggeber als RFC vor;
- sorgt für die erfolgreiche Umsetzung solcher Änderungen;
- steuert die SAP-Modul&Basisberatung und ist für die erfolgreiche Beratungsleistung verantwortlich
- ist verantwortlich für die rechtzeitige Erstellung von Berichten (insbesondere SLA-Berichte);
- ist verantwortlich für die Aktualität und Korrektheit der Betriebsdokumentationen;
- ist verantwortlich für die Dokumentation von vereinbarten Änderungen im laufenden Betrieb oder in der zu erbringenden Leistungen;
- sorgt für die Klärung offener Fragen und Meinungsverschiedenheiten in Übereinstimmung mit den vereinbarten Kommunikations- und Eskalationswegen;
- beschreibt Maßnahmen zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung und ist verantwortlich für deren Umsetzung.
Die vorgesehenen Mitarbeiter haben dabei folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:
- ITIL Zertifikat, siehe Kriterium (A-18);
- mindestens 10 Jahre Berufserfahrung in der IT;
- mindestens 5 Jahre nachgewiesene Erfahrung in der Einführung von SAP-Projekten oder im Betrieb von SAP-Umgebungen oder in der SAP Anwendungsbetreuung;
- durch persönliche Projektreferenzen nachgewiesene Erfahrungen als Servicemanager in vergleichbaren Projekten oder Kundensituationen.
B-21: Berater (Senior-Experte) für HCM
Aufgrund der Besonderheiten der BAnst PT und der mit ihr verbundenen Unternehmen als öffentliche Einrichtungen ist es erforderlich, dass die BAnst PT Unterstützung und Beratung durch einen Experten für HCM erhält, der mit den Besonderheiten des öffentlichen Dienstes sehr gut vertraut ist und nachweislich in der Lage ist, solche Besonderheiten in HCM abzubilden, d.h. Befähigung zur Modulberatung HCM mit Schwerpunkten bei Personaladministration, Organisationsmanagement, Stellenwirtschaft und Personalabrechnung im öffentlichen Bereich.
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Daher ist vom Bewerber für den „Berater (Senior-Experte) für HCM“ gemäß der Abdeckungstabelle anhand von jeweils mindestens zwei persönlichen Projektreferenzen nachzuweisen, dass der vorgesehene Senior-Experte in vergleichbarer Rolle (Beratung HCM) bei mindestens 2 Beauftragungen für öffentliche Auftraggeber tätig war.
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Da der Support und Beratungsbedarf für die Personalabrechnungen bei der BAnst PT im Modul HCM den überwiegenden Anteil einnehmen, soll der Berater (Senior-Experte) für HCM über mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in der Personalabrechnung für Deutschland verfügen. Diese Erfahrung ist mit einer persönlichen Projektreferenz nachzuweisen.
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B-22: Modulberater weitere Module
Jeder Modulberater muss die ihm in der Abdeckungstabelle gemäß Kapitel 4.3.5.5 der anzufordernden Unterlage zum Teilnahmewettbewerb zugeordnete Qualifikationsstufe bereits erfüllen und dies durch entsprechende persönliche Projektreferenzen nachweisen (z.B. Länge der Berufserfahrung).
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Die vorgesehenen Mitarbeiter haben weiterhin folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:
- Spezifische Kenntnisse des jeweiligen SAP-Moduls gemäß der Zuordnung der Qualifikationsstufe in der Abdeckungstabelle gemäß Kapitel 4.3.5.5 der anzufordernden Unterlage zum Teilnahmewettbewerb, nachgewiesen durch entsprechende persönliche Projektreferenzen, Zertifizierungen, etc.
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- Kenntnis des kundenspezifischen Customizings und der kundenspezifischen Eigenentwicklungen und Add-ons; diese ist durch Einarbeitung zu erwerben.
- Querschnittliche Kenntnisse weiterer SAP-Module (vor allem der bei der BAnst PT eingesetzten) für eine gesamtheitliche Beratung.
- Der Berater muss neben seinem Spezialistentum (in nur einem der Bereiche) auch ausreichend tiefe Technik und Fachlichkeit übergreifende Kenntnisse nachweisen, um übergreifende Probleme oder Fragestellungen bearbeiten zu können.
B-23: Kompaktheit des Teams
Neben der erforderlichen Abdeckung der Beratungsbereiche ist es aus vielerlei Gründen vorteilhaft, wenn das für die Leistungserbringung vorgesehene Team möglichst „kompakt“ ist. Die Kompaktheit des Teams wird u.a. bestimmt aus der Abdeckungsmatrix, um die kumulative Qualifikation des Teams zu berücksichtigen, der Anzahl der Team-Mitglieder, etwaigen Aussagen zur bisherigen Zusammenarbeit der einzelnen Teammitglieder, der regionalen Nähe der einzelnen Teammitglieder oder durch nachweislich etablierten engen Erfahrungsaustausch des benannten Teams.
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B-24: SAP Outsourcing
Es sind drei Kundenprojektreferenzen vorzulegen, welche belegen, dass der Bieter Erfahrungen aus dem Betrieb ähnlicher SAP-Umgebungen wie die des Auftraggebers vorweisen kann (vergleichbar hinsichtlich betriebener SAP-Module, Anzahl der Nutzer, eingesetzte Infrastruktur-Ressourcen) . In der Beschreibung ist darauf einzugehen, welche konkreten Teile des SAP-Betriebs in der Verantwortung des Bewerbers liegen (inhaltliche Schwerpunkte, Wertschöpfungstiefe). Die genannten Projektreferenzen müssen Leistungen enthalten, die vom Bewerber nach dem 01.01.2010 erbracht wurden.
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B-25: SAP Solution Manager
Es sind zwei Projektreferenzen vorzulegen, welche die Erfahrung des Bewerbers hinsichtlich Einführung und Betrieb des „SAP Solution Manager“ nachweisen. Die Projektreferenzen der Bewerber werden vergleichend gewertet, wobei sich eine bessere Wertung ergibt, je vielseitiger und umfangreicher die tatsächlich belegbare Nutzung der verschiedenen Funktionen des Solution Managers war.
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Mindeststandards:
A-12: Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement
Beschreibung der vorhandenen Qualitätssicherungsmaßnahmen und des vorhandenen Qualitätsmanagementsystems für Leistungen, die mit den ausgeschriebenen vergleichbar sind.
Zur Erfüllung des Kriteriums sind in der Beschreibung des Qualitätsmanagementsystems mindestens folgende Themen zu behandeln:
- Verantwortung der Leitung
- Management von Ressourcen
- Produktrealisierung
- Messung, Analyse und Verbesserungen
- Ständige Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems
Ausreichend zur Erfüllung des Kriteriums ist auch die Vorlage einer entsprechenden, gültigen Zertifizierungsurkunde in Kopie (z.B. DIN EN ISO 9001).
A-13: Informationssicherheitsmanagement
Hinsichtlich der Informationssicherheit gelten die BSI-Standards 100-1 bis 100-4 (Stand Dezember 2012), insbesondere die einschlägigen Bestimmungen des IT-Grundschutzkataloges zu den Themen „SAP“ und „Outsourcing“. Die drei Grundwerte der Informationssicherheit (Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit) haben mindestens dem Sicherheitsniveau (Schutzbedarfskategorie) „normal“ zu entsprechen.
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Der Bewerber muss über eine gültige ISO 27001 Zertifizierung für das Informationssicherheitsmanagement verfügen. Als Nachweis ist das entsprechende Zertifikat (in Kopie) beizufügen.
A-14: IT Service Management und Internes Kontrollsystem
Beschreibung der vorhandenen IT Service Managements und des internen Kontrollsystems für Leistungen, die mit den ausgeschriebenen vergleichbar sind.
Zur Erfüllung des Kriteriums sind mindestens folgende Themen zu behandeln:
- Beschreibung des IT Service Managements
- Umsetzungsgrad (Übereinstimmungsbereiche, Abweichungen) im Vergleich zu
ITIL v3
CoBIT 4.1
- Ständige Verbesserung des IT Service Managements
Ausreichend zur Erfüllung des Kriteriums ist auch die Vorlage eines entsprechenden, gültigen Zertifizierungsberichts in Kopie (z.B. SAS 70 Report II, ISAE 3402 Report II, ISO 20000 Zertifizierung).
A-15: Sprache
Der Bewerber hat eine Eigenerklärung (siehe Formblatt Sprache in Kapitel 5.11 der anzufordernden Unterlage zum Teilnahmewettbewerb) abzugeben, dass er im Falle des Zuschlags für Funktionen, die in Kommunikation mit dem Auftraggeber stehen, ausschließlich Personal einsetzen wird, welches über die erforderlichen Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch (fließend in Wort und Schrift) verfügt, da sämtliche vom Auftragnehmer zu erstellenden Projektdokumentationen und Unterlagen in Deutsch und ggf. Englisch zu verfassen sind.
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Weiter hat der Bewerber zu erklären, dass die Kommunikation mit dem Auftraggeber grundsätzlich in Deutsch erfolgt und erfolgen kann.
A-17: Benennung Servicemanager und Stellvertreter
Der im Auftragsfall einzusetzende Servicemanager und sein Stellvertreter sind im Teilnahmeantrag namentlich zu benennen
A-18: Zertifizierung nach ITIL
Für den Servicemanager ist mindestens eine der beiden folgenden Zertifizierungen oder eine vergleichbare Qualifikation nachzuweisen:
- Manager's Certificate in Service Management (ITIL® v2 Service Manager)
- ITIL® v3 Expert Certificate in Service Management.
Zur Darstellung einer vergleichbaren Qualifikation gehören insbesondere die Detailkenntnisse der Prozesse im IT Service Management, die Rollen und Akteure, Detailkenntnisse zu KVP/CSI, KPI und CSF, die wesentlichen Tools, Methoden und Artefakte des IT Service Managements und deren Zusammenhänge sowie den Lifecycle der IT Services.
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Für die Darstellung einer vergleichbaren Qualifikation genügt nicht, nur die Kenntnisse zu den oben genannten Schlagworte zu benennen, sondern es ist der Nachweis erforderlich, wie der jeweilige Mitarbeiter die entsprechenden Kenntnisse mit vergleichbarer Tiefe wie ein ITIL Expert oder ITIL Service Manager erworben hat (z.B. detaillierte Prüfungsnachweise).
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Für den Stellvertreter ist mindestens die ITIL Foundation Zertifizierung nachzuweisen.
A-19: Bereitstellung des operativen Teams
Der Auftraggeber muss versichern, über ausreichende Kapazitäten für die Betriebsleistungen, die Umsetzungsaufgaben bei erforderlichen Anpassungen des SAP-Systems (z.B. ABAP-Programmierung) und die geforderten Beratungsleistungen zu verfügen.
Hinsichtlich der Umsetzungsaufgaben sind die Kapazitäten dann ausreichend, wenn der Auftragnehmer die gemeinsam zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer vereinbarten Projektplanungen für Umsetzungsaufgaben einhalten kann.
Im Rahmen der Beratungsleistungen sind grundsätzlich auch Termine vor Ort in Stuttgart und Bonn wahrzunehmen.
A-20: Abdeckung der SAP-Modul&Basisberatungsbereiche
Für den Auftraggeber ist wichtig, dass er zu allen eingesetzten SAP-Modulen sowie zu den SAP-Basisaktivitäten schnell und effizient Unterstützung und Beratung erhält, sowohl in technischer als auch in fachlicher Hinsicht. Aus diesem Grund wird die ausreichende Abdeckung der Beratungsbereiche als Ausschlusskriterium gewertet.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Die einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft haften als Gesamtschuldner.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Zur Begrenzung der Bewerberzahl wird eine Rangfolge anhand der unter III.2.3 benannten Beurteilungskriterien erstellt (vgl. hierzu auch die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb).
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-04-04 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dst. 103-1
Frau Ilona Selz

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 103-1/SAP2013
Zusätzliche Informationen
Die Unterlage zum Teilnahmewettbewerb ist anzufordern - möglichst per E-Mail - bei der unter I.1. benannten Kontaktstelle.
Der Teilnahmeantrag ist nach folgender Gliederung zu strukturieren, wobei die Reihenfolge der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise entsprechend der „Abschließenden Liste der geforderten Erklärungen und Nachweise“ (Kapitel 2.1 der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb) einzuhalten ist:
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1. Anschreiben des Bewerbers mit Datum und eigenhändiger Unterschrift des Teilnahmeantrags;
2. Erklärungen zur Bewerber- / Bietergemeinschaft;
3. Angaben zu bzw. Verzeichnis über Teilleistungen der anderen Unternehmen und ggf. Verpflichtungserklärung für andere Unternehmen;
4. Angaben, Erklärungen und Nachweise zur persönlichen Lage der Wirtschaftsteilnehmer - Zuverlässigkeit;
5. Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit;
6. Angaben, Erklärungen und Nachweise zur fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit;
7. evtl. weitere Anlagen des Bewerbers.
Die geforderten Erklärungen und Nachweise gemäß Kapitel 4 sind zur Klarstellung nachfolgend in der abschließenden Liste zusammengefasst. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Formal-, Ausschluss- und Beurteilungskriterien, wobei diese jeweils durch die nummerierte Bezeichnung (in Klammern) wie folgt kenntlich gemacht werden:
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(F-##) – Formalkriterium – muss zur formalen Vollständigkeit des Teilnahmeantrags vorgelegt werden;
(A-##) – Ausschlusskriterium – die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss;
(B-##) – Beurteilungskriterium – Kriterium zur Beurteilung der Eignung.
(F-01) Erklärungen zur Bewerber- / Bietergemeinschaft
(F-02) Angaben / Verzeichnis über Teilleistungen anderer Unternehmen
(F-03) Ggf. Verpflichtungserklärungen für andere Unternehmen
(F-04) Unternehmensdarstellung
(A-05) Berufs- und Handelsregisterauszug
(A-06) Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
(A-07) Berufshaftpflichtversicherung
(A-08) Berufsgenossenschaft
(A-09) Datenschutzerklärung
(B-10) Umsatzdarstellung
(B-11) Ergebnisdarstellung
(A-12) Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement
(A-13) Informationssicherheitsmanagement
(A-14) IT Service Management und Internes Kontrollsystem
(A-15) Sprache
(B-16) Servicemanager und Stellvertreter
(A-17) Benennung Servicemanager und Stellvertreter
(A-18) Zertifizierung nach ITIL
(A-19) Bereitstellung des operativen Teams
(A-20) Abdeckung der SAP-Modul&Basis- beratungsbereiche
(B-21) Berater (Senior-Experte) für HCM
(B-22) Modulberater weitere Module
(B-23) Kompaktheit des Teams
(B-24) Projektreferenzen SAP Outsourcing
(B-25) Projektreferenzen SAP Solution Manager

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften, die im Rahmen der Bekanntmachung oder im Rahmen der Teilnahmeunterlagen erkennbar sind, muss der Bewerber spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist gegenüber dem Auftraggeber bei der unter I.1) benannten Kontaktstelle rügen. Ebenso sind sonstige Verstöße gegen Vergabevorschriften von Bewerbern unverzüglich ab Kenntnisnahme gegenüber dem Auftraggeber bei der unter I.1) benannten Kontaktstelle zu rügen.
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Hilft der Auftraggeber dem gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht ab, darf der Bewerber einen Antrag auf Einleitung eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB nur innerhalb von 15 Tagen seit Erhalt der Benachrichtigung über die Nichtabhilfe stellen. Eine spätere Anrufung der Vergabekammer aufgrund des gerügten Verstoßes gegen Vergabevorschriften ist ausgeschlossen.
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Quelle: OJS 2013/S 029-045592 (2013-02-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-06-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 2 679 612,25 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Maybachstr. 54/56
Postleitzahl: 70469
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: http://www.banst-pt.de 🌏
E-Mail: annerose.bleher@banst-pt.de 📧
Telefon: +49 71113561106 📞
Fax: +49 71113561199 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-06-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-06-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 123-211357
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 29-045592
ABl. S-Ausgabe: 123

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (50)
2. Leistung (50)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-06-07 📅
Name: T-Systems International GmbH
Postanschrift: Nauheimer Str. 101
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70372
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Anne Bleher
Quelle: OJS 2013/S 123-211357 (2013-06-26)