Planmäßige Instandsetzung des Sicherungsbootes Klasse 905 „Putlos“

Marinearsenal

Planmäßige Instandsetzung des Sicherungsbootes Klasse 905 „Putlos“ hierzu u. a.:
— Farbarbeiten im Über- und Unterwasserbereich,
— Instandsetzen Pumpen,
— Erneuern Anoden,
— Prüfung Schleppeinrichtung,
— Prüfung Antriebswellen,
— Instandsetzen Bordkran,
— Instandsetzen AnDiMot und EDiMot,
— Instandsetzen Außenhautventile,
— Reinigen/Desinfizieren Lüftungssystem.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-10-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-09-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-09-11 Auftragsbekanntmachung
2013-09-12 Ergänzende Angaben
2013-11-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-09-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Instandsetzung von Schiffen oder Booten
Menge oder Umfang: 479 000
Gesamtwert des Auftrags: 479 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Instandsetzung von Schiffen oder Booten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Marinearsenal
Postanschrift: Kasinostrasse - Tor 7
Postleitzahl: 26382
Postort: Wilhelmshaven
Kontakt
E-Mail: mars911@bundeswehr.org 📧
Telefon: +49 442149-2145/2143 📞
Fax: +49 4421493574 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-09-11 📅
Einreichungsfrist: 2013-10-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-09-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 177-305689
ABl. S-Ausgabe: 177
Zusätzliche Informationen
Berücksichtigt werden nur Angebote, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder E-Mail eingehende Angebote können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die in Abschnitt III. das Anhanges A aufgeführte Anschrift zu adressieren. Der Umschlag wie folgt zu kenneichnen: Nicht öffnen – EU-Ausschreibung Offenes Verfahren Auftragsnummer 90502/01014/EA095 Schlusstermin: 31.10.2013 – 14.00 Uhr Im Auftragsfalle gilt ausschließlich und in jeder Hinsicht deutsches Recht. Projektsprache ist die deutsche Sprache.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planmäßige Instandsetzung des Sicherungsbootes Klasse 905 „Putlos“ hierzu u. a.:
— Farbarbeiten im Über- und Unterwasserbereich,
— Instandsetzen Pumpen,
— Erneuern Anoden,
— Prüfung Schleppeinrichtung,
— Prüfung Antriebswellen,
— Instandsetzen Bordkran,
— Instandsetzen AnDiMot und EDiMot,
— Instandsetzen Außenhautventile,
— Reinigen/Desinfizieren Lüftungssystem.
Referenznummer: 90502/01014/EA095
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Am Standort der Werft.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Abgabe einer Eigenerklärung gemäß Formblatt BAAINBw – B 013 (http://www.baain.de; Menuepunkt: Vergabe – Unterlagen zur Angebotsabgabe).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz im Geschäftsbereich Instandsetzung von Schiffen, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Auflistung der wesentlichen in den letzen 5 Jahren erbrachten Leistungen auf dem Gebiet der Instandsetzung von Marineschiffen mit Angabe der durchgeführten Arbeiten, des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen Auftraggeber mit Benennung von Referenzpersonen,
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— Darstellung der Infrastruktur der Werft mit Angaben zu den Abmessungen und Tragfähigkeiten der Docks, Hebe- und Slipanlagen, der Ausstattung mit Dock- und Kaikränen und deren Tragfähigkeiten, der Länge der Kaianlagen, der an den Docks und Kaianlagen vorhandenen Anschlüsse für Wasser, Strom, Luft, Beheizung und Belüftung, Feuerlöscheinrichtungen und Abwasser, des Maschinenparks, der werfteigenen Gewerke, der Lagerflächen und der Büro-, Besprechungs- und Aufenthaltsräume für Personal des Mars und des Bordkommandos (max. Entfernung der Besprechungs-, Aufenthalts- und Lagerräume für das BordKdo und MArs Personal zum Boot 500 m),
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— Darstellung der navigatorischen Gegebenheiten der Werft mit Angaben zur Tiefe und Breite von Fahrwasser, Hafenbecken und Pier, ggf. Tidenhub sowie zu beachtenden Strömungs- und Windverhältnissen,
— Angaben zur Aufbau- und Ablauforganisation der
mit der Durchführung des Auftrages zu betrauenden Abteilung (Organigramm als Anlage beifügen),
Qualitätssicherungsorganisation (Organigramm als Anlage beifügen),
— Angaben zum Bestehen eines Qualitätsmanagementsystems,
— Angaben zur Organisation der Brandbekämpfung und der Unfallersthilfe auf der Werft,
— Bestätigung, dass das Unternehmen den aktuellen Anforderungen der „Bauvorschriften und Richtlinien des Germanischen Lloyd“ (http://gl-group.com/) genügt,
— Angaben über die berufliche Qualifikation und Verschlusssachenermächtigung der mit der Ausführung des Auftrages zu betrauenden Personen oberhalb der Werkerebene,
— Bestätigung, dass das an Bord eingesetzte Personal über eine Sicherheitsüberprüfung „Ü2-Sab“ (Sabotageschutz) verfügt, oder diese beantragt ist,
— Bestätigung, dass zur Koordination der Restpunktabwicklung sowie der Abarbeitung von Gewährleistungspunkten auch nach Abschluss der Werftliegezeit ständig ein bevollmächtigter Vertreter des Auftragnehmers am Liegeplatz der Einheit nach der Werftliegezeit (Heimathafen Eckernförde) vor Ort sein wird, der in Qualifikation und (Entscheidungs-) Kompetenz dem Projektleider entspricht.
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Die Eigenerklärung ist immer beizufügen. Soweit die darüber hinaus geforderten Nachweise dem Auftraggeber in einem früheren Vergabeverfahren in demselben Kalenderjahr vorgelegt wurden und unverändert gültig sind, kann auf diese Bezug genommen werden. In diesen Fällen ist eine konkrete Bezeichnung der Erklärungen und Nachweise, auf die Bezug genommen wird und die Angabe der entsprechenden Bearbeitungs- bzw. Vertragsnummer erforderlich.
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Mindeststandards:
— Bestätigung der Erfahrung in der Instandsetzung der Sicherungsboote Klasse 905 oder vergleichbaren Einheiten,
— Bestätigung, dass die navigatorischen Gegebenheiten erlauben es, die o. a. Einheitenklasse sicher anzuliefern und eine Grundberührung der Einheit am Pierliegeplatz auch bei ungünstigen Tide- und Wetterverhältnissen ausgeschlossen werden kann,
— Benennung eines zentralen Ansprechpartners als Projektleiter mit Qualifikation als Hochschul- oder Fachhochschulingenieur, staatlich geprüfter Techniker oder Meister oder vergleichbar, der:
— — Erfahrungen im Bereich der Projektleitung von Instandsetzungsvorhaben von mindestens zwei Marineeinheiten vergleichbarer Größe und Komplexität nachweisen kann,
— — Ausschließlich für das ausgeschriebene Instandsetzungsvorhaben tätig ist,
— — die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht.
— Bestätigung, dass das an Bord eingesetzte eigene oder Unterauftragnehmerpersonal die deutsche Sprache versteht oder von einem Vorarbeiter geführt wird auf den dies zutrifft,
— Benennung des für Geheimschutzangelegenheiten zuständigen Sicherheitsbeauftragten,
— Bestätigung, dass in eingerichtetes Qualitätsmanagement den Grundsätzen der DIN EN ISO 9001 entspricht,
— Bestätigung, dass das Boot gem. Dockplan (kann bei der ausschreibenden Stelle angefordert werden) gedockt werden kann bzw. an Land/in einer beheizbaren Halle auf Pallungen gesetzt werden kann. Bei Abweichungen vom Dockplan Vorlage eines von einerKlassifikationsgesellschaft geprüften rechnerischen Nachweises, dass die Einheit auf diese Weise sicher gedockt werden kann,
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— Bestätigung, dass das Dock eine selbsttragende, vollständige beheizbare Einhausung der Einheit zulässt (keine Berührung der Einhausung mit der Einheit),
— Bestätigung, dass eine beheizbare Halle oder eine beheizbare Einzeltung für das Vorhaben zur verfügung steht,
— Bestätigung, dass die Schweißarbeiten nur von Fachpersonal durchgeführt wird, das spezielle Fachkenntnisse im schweißtechnischen Bereich besitzt, z. B. Herstellerqualifikation nach DIN 18800-7, ISO 1090 oder vergleichbar,
— Bestätigung, dass die Oberflächenvorbereitungs- und Beschichtungsarbeiten nach DIN EN ISO 12944 oder vergleichbar durchgeführt werden,
— Bestätigung, dass die Entsorgung von Müll, Farbresten und Abwässern gem. den aktuellen Umweltschutzvorschriften erfolgt,
— Bestätigung, dass ein isolierter, den Druckverhältnissen an Bord angpasster Frischwasseranschluss mit Keimfreiheitszertifikat und Begleitheizung im Winter für das Vorhaben zur Verfügung steht,
— Bestätigung, dass eine Pierlänge von ca. 60 m während der WLZ für die Einheit zur Verfügung steht,
— Bestätigung, dass für die Dauer der Liegezeit das Boot mit Drehstrom 380V, 50Hz, 125 A sowie mit werfteigenem Zähler und Kabeln nach Vorgaben VDE 0100 und VBG 4 versorgt werden kann.
Schiffsdaten:
Länge über alles: 28,70 m,
Länge in der Kielwasserlinie: 25,70 m,
Breite: 6,50 m,
Seitenhöhe: 4,00 m,
Tiefgang Kielwasserlinie: 1,45 m,
Geschwindigkeit: ca. 17 Knoten,
Einsatzverdrängung: 122,8 t.
Auftragsausführung
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2014-01-14 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Schulz-Held/Herrn Bender
Name: Marinearsenal
Postanschrift: Kasinostrasse – Tor 7
Kontaktperson: Angebotssammelstelle
Frau Körn
Telefon: +49 4421492020 📞
E-Mail: mars913@bundeswehr.org 📧
Fax: +49 4421492037 📠

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-01-07 📅
Datum des Endes: 2014-02-17 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 90502/01014/EA095
Zusätzliche Informationen
Berücksichtigt werden nur Angebote, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder E-Mail eingehende Angebote können nicht berücksichtigt werden. Der Umschlag ist ausschließlich an die in Abschnitt III. das Anhanges A aufgeführte Anschrift zu adressieren. Der Umschlag wie folgt zu kenneichnen:
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Nicht öffnen – EU-Ausschreibung
Offenes Verfahren
Auftragsnummer 90502/01014/EA095
Schlusstermin: 31.10.2013 – 14.00 Uhr
Im Auftragsfalle gilt ausschließlich und in jeder Hinsicht deutsches Recht.
Projektsprache ist die deutsche Sprache.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Strasse 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen. Vergabrechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.3.1) genannten Stelle eingereicht werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden durch die Vergabstelle über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach § 101a Abs. 1 GWB informiert. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagserteilung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle.
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Quelle: OJS 2013/S 177-305689 (2013-09-11)
Ergänzende Angaben (2013-09-12)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-09-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-09-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 179-308973
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 177-305689
ABl. S-Ausgabe: 179
Quelle: OJS 2013/S 179-308973 (2013-09-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-11-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 198 333,90 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Kasinostrasse – Tor 7

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-11-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-11-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 226-393857
ABl. S-Ausgabe: 226

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Angebotspreis (100)
2. Preisnachlass (100)
3. Nachtragsleistungen (100)
4. Verholkosten (100)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-11-18 📅
Name: Schiffswerft Barth GmbH
Postanschrift: Werftstraße 2c
Postort: Barth
Postleitzahl: 18356
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Schulz-Held / Herrn Bender

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Villlemombler Straße 76
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen. Vergabrechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden.
Mehr anzeigen
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.3.1) genannten Stelle eingereicht werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden durch die Vergabstelle über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach § 101a Abs. 1 GWB informiert. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagserteilung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2013/S 226-393857 (2013-11-20)