Im Rahmen der Fortentwicklung der Überlegungen zur Neustrukturierung beabsichtigt das Klinikum Stuttgart, für die medizinischen Bereiche des Bürgerhospitals über dem derzeit noch in der Planung bzw. im Bau befindlichen Neubau „Strahlentherapie“ auf der Betriebsstätte Katharinenhospital ein Interimsgebäude in Modulbauweise zu errichten (Modulklinik), das im Zuge bzw. nach Ablauf seiner Nutzung in 2 Schritten wieder rückgebaut werden soll. Im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens sind 2 Varianten der Modulklinik, die sich insbesondere hinsichtlich ihrer Raumprogramme sowie des Ablaufs des Rückbaus unterscheiden, anzubieten (mit 4 Modulgeschossen (Ebene 0-3 zuzüglich Haustechnik) oder mit 5 Modulgeschossen (Ebene 0-4 zuzüglich Haustechnik)). In der Modulklinik sollen temporär untergebracht werden vom Krankenhaus Bürgerhospital voraussichtlich die Kliniken für Neurologie, Onkologie und Psychosomatik sowie die Palliativstation. Auf den Grundlagen der Vorgaben des Leistungsprogramms soll das Interimsgebäude „Modulklinik“ Abmessungen von ca. 72 m x 19 m und bei 5 Modulgeschossen ca. 25 000 m³ umbauten Raum und ca. 7 000 m² BGF aufweisen. Die Modulklinik soll im 1. Quartal 2015 erstellt sowie ausgebaut und anschließend bezogen werden. In vollem Umfang wird das Interimsgebäude „Modulklinik“ voraussichtlich bis 2018 benötigt, danach soll der Rückbau der oberen Ebenen bis einschließlich E+1 inkl. der damit verbundenen Haustechnik erfolgen. Ein weiterer Rückbau der restlichen Module und Haustechnik hat voraussichtlich im Jahr 2023 zu erfolgen. Die Modulklinik wird auf dem Dach des Gebäudes „Strahlentherapie“ errichtet. Auf das Strahlentherapiegebäude wird hierzu durch das Klinikum Stuttgart vorab eine oberseitige Stahlbeton-Tragstruktur aufgebracht und zudem ein Erschließungsturm erstellt werden, an den in allen Ebenen anzuschließen ist. In der Ebene der Tragstruktur ist die im Leistungsumfang des Auftragnehmers enthaltene Haustechnik untergebracht. Da das Vorhaben „Modulklinik“ bei laufendem Klinikbetrieb erfolgen soll, hat die Einhaltung von festen Terminen höchste Priorität bei der zu erbringenden Planungs- und Errichtungsleistung. Ebenfalls höchste Priorität hat für das Klinikum Stuttgart eine Planung und Baudurchführung nebst des späteren (Teil-)Rückbaus der Modulklinik, die den reibungslosen Betrieb des gesamten Klinikums sicherstellt. Der Einbindung mittelständischer Unternehmen wird bei der Realisierung der Modulklinik besondere Bedeutung zugemessen. Auf die Vorgaben des Landestariftreue und Mindestlohngesetzes des Landes Baden-Württemberg wird in diesem Zusammenhang hingewiesen. Für die interimistische Modulklinik ist beabsichtigt, durch das Klinikum Stuttgart Haushaltsmittel in Höhe von 10,5 Mio. EUR brutto (Modulklinik mit 4 Modulgeschossen) bzw. in Höhe von 12,5 Mio. EUR brutto (Modulklinik mit 5 Modulgeschossen) bereitzustellen. Der Betrag sollte unterschritten werden und beinhaltet sämtliche Nebenkosten. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, sollte das Ausschreibungsergebnis dazu führen, dass die zur Bereitstellung beabsichtigten Haushaltsmittel überschritten werden. Der Auftraggeber beabsichtigt, sich neben einem Kauf-/Rückkaufmodell der Klinikmodule auch ein Mietangebot anbieten zu lassen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-12-02.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-30.
Auftragsbekanntmachung (2013-10-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Stuttgart
Postanschrift: Kriegsbergstraße 60
Postleitzahl: 70174
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-stuttgart.de🌏
E-Mail: h.schaefer@klinikum-stuttgart.de📧
Telefon: +49 71127832014📞
Fax: +49 71127856211 📠
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Teilnahmeformulare zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die Teilnahmeformulare sind bei dem in I.1) genannten Kontaktstelle bis zum Ablauf der unter Ziff. IV.3.3) genannten Frist erhältlich.
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass vorliegend das seit 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz– LTMG) Anwendung findet. Die sich daraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Teilnahmeformulare zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die Teilnahmeformulare sind bei dem in I.1) genannten Kontaktstelle bis zum Ablauf der unter Ziff. IV.3.3) genannten Frist erhältlich.
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass vorliegend das seit 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz– LTMG) Anwendung findet. Die sich daraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Fortentwicklung der Überlegungen zur Neustrukturierung beabsichtigt das Klinikum Stuttgart, für die medizinischen Bereiche des Bürgerhospitals über dem derzeit noch in der Planung bzw. im Bau befindlichen Neubau „Strahlentherapie“ auf der Betriebsstätte Katharinenhospital ein Interimsgebäude in Modulbauweise zu errichten (Modulklinik), das im Zuge bzw. nach Ablauf seiner Nutzung in 2 Schritten wieder rückgebaut werden soll.
Im Rahmen der Fortentwicklung der Überlegungen zur Neustrukturierung beabsichtigt das Klinikum Stuttgart, für die medizinischen Bereiche des Bürgerhospitals über dem derzeit noch in der Planung bzw. im Bau befindlichen Neubau „Strahlentherapie“ auf der Betriebsstätte Katharinenhospital ein Interimsgebäude in Modulbauweise zu errichten (Modulklinik), das im Zuge bzw. nach Ablauf seiner Nutzung in 2 Schritten wieder rückgebaut werden soll.
Im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens sind 2 Varianten der Modulklinik, die sich insbesondere hinsichtlich ihrer Raumprogramme sowie des Ablaufs des Rückbaus unterscheiden, anzubieten (mit 4 Modulgeschossen (Ebene 0-3 zuzüglich Haustechnik) oder mit 5 Modulgeschossen (Ebene 0-4 zuzüglich Haustechnik)).
Im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens sind 2 Varianten der Modulklinik, die sich insbesondere hinsichtlich ihrer Raumprogramme sowie des Ablaufs des Rückbaus unterscheiden, anzubieten (mit 4 Modulgeschossen (Ebene 0-3 zuzüglich Haustechnik) oder mit 5 Modulgeschossen (Ebene 0-4 zuzüglich Haustechnik)).
In der Modulklinik sollen temporär untergebracht werden vom Krankenhaus Bürgerhospital voraussichtlich die Kliniken für Neurologie, Onkologie und Psychosomatik sowie die Palliativstation. Auf den Grundlagen der Vorgaben des Leistungsprogramms soll das Interimsgebäude „Modulklinik“ Abmessungen von ca. 72 m x 19 m und bei 5 Modulgeschossen ca. 25 000 m³ umbauten Raum und ca. 7 000 m² BGF aufweisen.
In der Modulklinik sollen temporär untergebracht werden vom Krankenhaus Bürgerhospital voraussichtlich die Kliniken für Neurologie, Onkologie und Psychosomatik sowie die Palliativstation. Auf den Grundlagen der Vorgaben des Leistungsprogramms soll das Interimsgebäude „Modulklinik“ Abmessungen von ca. 72 m x 19 m und bei 5 Modulgeschossen ca. 25 000 m³ umbauten Raum und ca. 7 000 m² BGF aufweisen.
Die Modulklinik soll im 1. Quartal 2015 erstellt sowie ausgebaut und anschließend bezogen werden. In vollem Umfang wird das Interimsgebäude „Modulklinik“ voraussichtlich bis 2018 benötigt, danach soll der Rückbau der oberen Ebenen bis einschließlich E+1 inkl. der damit verbundenen Haustechnik erfolgen. Ein weiterer Rückbau der restlichen Module und Haustechnik hat voraussichtlich im Jahr 2023 zu erfolgen.
Die Modulklinik soll im 1. Quartal 2015 erstellt sowie ausgebaut und anschließend bezogen werden. In vollem Umfang wird das Interimsgebäude „Modulklinik“ voraussichtlich bis 2018 benötigt, danach soll der Rückbau der oberen Ebenen bis einschließlich E+1 inkl. der damit verbundenen Haustechnik erfolgen. Ein weiterer Rückbau der restlichen Module und Haustechnik hat voraussichtlich im Jahr 2023 zu erfolgen.
Die Modulklinik wird auf dem Dach des Gebäudes „Strahlentherapie“ errichtet. Auf das Strahlentherapiegebäude wird hierzu durch das Klinikum Stuttgart vorab eine oberseitige Stahlbeton-Tragstruktur aufgebracht und zudem ein Erschließungsturm erstellt werden, an den in allen Ebenen anzuschließen ist. In der Ebene der Tragstruktur ist die im Leistungsumfang des Auftragnehmers enthaltene Haustechnik untergebracht.
Die Modulklinik wird auf dem Dach des Gebäudes „Strahlentherapie“ errichtet. Auf das Strahlentherapiegebäude wird hierzu durch das Klinikum Stuttgart vorab eine oberseitige Stahlbeton-Tragstruktur aufgebracht und zudem ein Erschließungsturm erstellt werden, an den in allen Ebenen anzuschließen ist. In der Ebene der Tragstruktur ist die im Leistungsumfang des Auftragnehmers enthaltene Haustechnik untergebracht.
Da das Vorhaben „Modulklinik“ bei laufendem Klinikbetrieb erfolgen soll, hat die Einhaltung von festen Terminen höchste Priorität bei der zu erbringenden Planungs- und Errichtungsleistung. Ebenfalls höchste Priorität hat für das Klinikum Stuttgart eine Planung und Baudurchführung nebst des späteren (Teil-)Rückbaus der Modulklinik, die den reibungslosen Betrieb des gesamten Klinikums sicherstellt.
Da das Vorhaben „Modulklinik“ bei laufendem Klinikbetrieb erfolgen soll, hat die Einhaltung von festen Terminen höchste Priorität bei der zu erbringenden Planungs- und Errichtungsleistung. Ebenfalls höchste Priorität hat für das Klinikum Stuttgart eine Planung und Baudurchführung nebst des späteren (Teil-)Rückbaus der Modulklinik, die den reibungslosen Betrieb des gesamten Klinikums sicherstellt.
Der Einbindung mittelständischer Unternehmen wird bei der Realisierung der Modulklinik besondere Bedeutung zugemessen. Auf die Vorgaben des Landestariftreue und Mindestlohngesetzes des Landes Baden-Württemberg wird in diesem Zusammenhang hingewiesen.
Der Einbindung mittelständischer Unternehmen wird bei der Realisierung der Modulklinik besondere Bedeutung zugemessen. Auf die Vorgaben des Landestariftreue und Mindestlohngesetzes des Landes Baden-Württemberg wird in diesem Zusammenhang hingewiesen.
Für die interimistische Modulklinik ist beabsichtigt, durch das Klinikum Stuttgart Haushaltsmittel in Höhe von 10,5 Mio. EUR brutto (Modulklinik mit 4 Modulgeschossen) bzw. in Höhe von 12,5 Mio. EUR brutto (Modulklinik mit 5 Modulgeschossen) bereitzustellen. Der Betrag sollte unterschritten werden und beinhaltet sämtliche Nebenkosten. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, sollte das Ausschreibungsergebnis dazu führen, dass die zur Bereitstellung beabsichtigten Haushaltsmittel überschritten werden.
Für die interimistische Modulklinik ist beabsichtigt, durch das Klinikum Stuttgart Haushaltsmittel in Höhe von 10,5 Mio. EUR brutto (Modulklinik mit 4 Modulgeschossen) bzw. in Höhe von 12,5 Mio. EUR brutto (Modulklinik mit 5 Modulgeschossen) bereitzustellen. Der Betrag sollte unterschritten werden und beinhaltet sämtliche Nebenkosten. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, sollte das Ausschreibungsergebnis dazu führen, dass die zur Bereitstellung beabsichtigten Haushaltsmittel überschritten werden.
Der Auftraggeber beabsichtigt, sich neben einem Kauf-/Rückkaufmodell der Klinikmodule auch ein Mietangebot anbieten zu lassen.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Dauer: 54 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stuttgart.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bewerber sowie Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen mit ihrer Bewerbung vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbereich nachweisen muss, den es übernehmen soll.
Bewerber sowie Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen mit ihrer Bewerbung vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbereich nachweisen muss, den es übernehmen soll.
Kann einer der geforderten Nachweise aus einem berechtigten Grund nicht erbracht werden, so kann der Nachweis durch Vorlage anderer geeigneter Unterlagen erbracht werden.
Sofern die Planungsfortschreibungsleistung nicht durch den Bewerber bzw. Mitglieder der Bewerbergemeinschaft selbst erbracht werden soll, kann eine Berufung auf einen geeigneten Nachunternehmer („Planer“) erfolgen. Hierbei ist durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des angegebenen Nachunternehmers „Planung“ nachzuweisen, dass der angegebene Nachunternehmer „Planung“ dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft im Fall der Auftragserteilung auch tatsächlich zur Verfügung steht. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass im Teilnahmeantrag auf dessen planerischen Referenzen verwiesen wird.
Sofern die Planungsfortschreibungsleistung nicht durch den Bewerber bzw. Mitglieder der Bewerbergemeinschaft selbst erbracht werden soll, kann eine Berufung auf einen geeigneten Nachunternehmer („Planer“) erfolgen. Hierbei ist durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des angegebenen Nachunternehmers „Planung“ nachzuweisen, dass der angegebene Nachunternehmer „Planung“ dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft im Fall der Auftragserteilung auch tatsächlich zur Verfügung steht. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass im Teilnahmeantrag auf dessen planerischen Referenzen verwiesen wird.
Der Auftraggeber behält sich vor, bis zum Abschluss der Wertung der Teilnahmeanträge unvollständige bzw. fehlende Nachweise und Unterlagen nachzufordern. Ein Anspruch besteht insoweit nicht.
Bewerbergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben.
Bewerbergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Teilnahmeformulare zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die Teilnahmeformulare sind bei der in Ziff. I.1) genannten Stelle bis zum Ablauf der unter Ziff. IV.3.3) genannten Frist erhältlich. Mit dem Teilnahmeformular erhalten die Bewerber ein Bewerbermemorandum, welches weitere Informationen über dieses Verfahren enthält.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Teilnahmeformulare zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die Teilnahmeformulare sind bei der in Ziff. I.1) genannten Stelle bis zum Ablauf der unter Ziff. IV.3.3) genannten Frist erhältlich. Mit dem Teilnahmeformular erhalten die Bewerber ein Bewerbermemorandum, welches weitere Informationen über dieses Verfahren enthält.
Vorstehende Vorgaben finden auch bei der Vorlage von Eignungsnachweisen gemäß Zif. III.2.2) (Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) und III. 2.3) (Technische Leistungsfähigkeit) Anwendung.
2.1.1 Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufsregister (Handelsregister, Handwerkskammer etc.) seines Sitzes oder Wohnorts.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1 Vorlage von Referenzen über die Ausführung von realisierten Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich der Angabe eines Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Die vorzulegenden Referenzen müssen erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen im Hinblick auf die Objektart „Modulklinik“, Größe, Ausführungsfristen, technischen Wert und Auftragsvolumen geeignet ist. Für eine ggf. erforderliche Präsentation vor dem Auswahlgremium sind die Referenzen in Wort und Bild digital (z. B. Power-Point) der Bewerbung beizulegen. Im Fall von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft genügt für jedes Mitglied der Nachweis für die von ihm zu erbringende Teilleistung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2.2.1 Vorlage von Referenzen über die Ausführung von realisierten Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich der Angabe eines Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Die vorzulegenden Referenzen müssen erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen im Hinblick auf die Objektart „Modulklinik“, Größe, Ausführungsfristen, technischen Wert und Auftragsvolumen geeignet ist. Für eine ggf. erforderliche Präsentation vor dem Auswahlgremium sind die Referenzen in Wort und Bild digital (z. B. Power-Point) der Bewerbung beizulegen. Im Fall von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft genügt für jedes Mitglied der Nachweis für die von ihm zu erbringende Teilleistung.
2.2.2 Unverbindliche Mitteilung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses Kreditinstitut für den Fall einer entsprechenden Anfrage die in Ziff. III 1.1 genannte Vertragserfüllungsbürgschaft stellen wird.
2.2.3 Vorlage einer aktuellen allgemeinen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und/oder das Zahlungsverhalten.
2.2.4 Erklärung, dass das Unternehmen seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist.
2.2.5 Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Der Umsatz muss erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen geeignet ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2.2.5 Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Der Umsatz muss erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen geeignet ist.
2.2.6 Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist.
2.2.7 Angabe über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
Mindeststandards:
2.2.1.1 Folgende Mindestreferenzen sind in Bezug auf Zif. 2.2.1 nachzuweisen:
Die nachfolgend aufgeführten Referenzen stellen Mindestanforderungen an Referenzen dar. Werden diese durch den Bieter nicht erbracht, findet der Teilnahmeantrag des Bewerbers keine Berücksichtigung.
a) Vorlage mindestens einer Referenz über einen innerhalb der letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre errichteten Modulbau, der mindestens einen 3-geschossigen Aufbau mit der Funktion Pflegebereich aufweist.
b) Vorlage mindestens einer Referenz über einen innerhalb der letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre errichteten Modulbau mit mindestens 3 500 m² BGF im Klinikbereich.
c) Vorlage mindestens einer Referenz über einen innerhalb der letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre errichteten Modulbau mit mindestens einer Ebene/Geschoss mit hochinstallierten Funktionsbereichen als Nutzung.
d) Vorlage mindestens einer Referenz innerhalb der letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre über einen abgeschlossenen Modulbau (Planung, Herstellung und Montage) im Klinikbereich mit einem Vorfertigungsgrad vor Aufstellung am Verwendungsort von mind. 70 %. Der erreichte Vorfertigungsgrad ist zu belegen durch Beschreibung der vorgefertigten Leistungen sowie der am Verwendungsort noch erbrachten Leistungen sowie durch den der Referenz zugrunde liegenden Projekt-/Bauzeitenplan.
d) Vorlage mindestens einer Referenz innerhalb der letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahre über einen abgeschlossenen Modulbau (Planung, Herstellung und Montage) im Klinikbereich mit einem Vorfertigungsgrad vor Aufstellung am Verwendungsort von mind. 70 %. Der erreichte Vorfertigungsgrad ist zu belegen durch Beschreibung der vorgefertigten Leistungen sowie der am Verwendungsort noch erbrachten Leistungen sowie durch den der Referenz zugrunde liegenden Projekt-/Bauzeitenplan.
e) Alle 4 der zuvor geforderten Mindestnachweise können mit einer Referenz nachgewiesen werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angabe des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals einschließlich dessen Qualifikation für die Teilleistungen Planung und Errichtung der Modulklinik.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat eine Vertragserfüllungsbürgschaft für die Bauphase in Höhe von 5 % der Bauinvestitionskosten zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses zu stellen, die nach Übergabe der ordnungsgemäß und bezugsfertig erstellten Modulklinik in eine Gewährleistungsbürgschaft umgewandelt wird.
Der Auftragnehmer hat eine Vertragserfüllungsbürgschaft für die Bauphase in Höhe von 5 % der Bauinvestitionskosten zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses zu stellen, die nach Übergabe der ordnungsgemäß und bezugsfertig erstellten Modulklinik in eine Gewährleistungsbürgschaft umgewandelt wird.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die vom Auftragnehmer zu erbringenden Planungs- und Bauleistungen werden nach Leistungsfortschritt vergütet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine Vorgabe bezüglich der Rechtsform. Erforderlich sind die Darstellung einer plausiblen Aufgabenteilung sowie die Angabe eines bevollmächtigten Vertreters.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem 3-stufigen Verfahren.
Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Bewerbungen den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Bewerbungen, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.
Anschließend wird beurteilt (2.), ob die Bewerber/ Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
Schließlich wird (3.) anhand der Referenzen gemäß Ziffer III.2.2.1.1 und der Angaben und Nachweise gemäß Ziffer III.2.2.7 und Ziffer III.2.3 beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
Schließlich wird (3.) anhand der Referenzen gemäß Ziffer III.2.2.1.1 und der Angaben und Nachweise gemäß Ziffer III.2.2.7 und Ziffer III.2.3 beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-12-09 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Klinikum Stuttgart
Herrn Harald Schäfer
Name: Menold Bezler Rechtsanwälte
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: RA Dr. Frank Meininger
Telefon: +49 71186040670📞
E-Mail: frank.meininger@menoldbezler.de📧
Fax: +49 71186040550 📠
URL für weitere Informationen: www.menoldbezler.de🌏
URL der Dokumente: www.menoldbezler.de🌏
URL der Teilnahme: www.menoldbezler.de🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Teilnahmeformulare zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die Teilnahmeformulare sind bei dem in I.1) genannten Kontaktstelle bis zum Ablauf der unter Ziff. IV.3.3) genannten Frist erhältlich.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Teilnahmeformulare zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die Teilnahmeformulare sind bei dem in I.1) genannten Kontaktstelle bis zum Ablauf der unter Ziff. IV.3.3) genannten Frist erhältlich.
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass vorliegend das seit 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz– LTMG) Anwendung findet. Die sich daraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass vorliegend das seit 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz– LTMG) Anwendung findet. Die sich daraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219264049📞
Internetadresse: www.wm.baden-wuerttemberg.de🌏
Fax: +49 7219363985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die am 24.4.2009 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 101a GWB: Informations- und Wartepflicht:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Tage.
— § 107 GWB: Einleitung, Antrag:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 213-368797 (2013-10-30)