Planungsleistungen für Generalsanierung Max-Joseph-Straße 2

Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern

Die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK) hat ihr Stammhaus in München im Gebäudekomplex an der Max-Joseph-Straße 2 im zentrumsnahen Stadtteil Maxvorstadt direkt am Altstadtring. Bei der Liegenschaft handelt es sich um ein in die bayerische Denkmalliste eingetragenes Baudenkmal nach Art.1 Abs.1 und 2 bzw. Art.2 BayDSchG. Es besteht Erhaltungspflicht nach Art.4 BayDSchG.
Die Liegenschaft besteht aus 2 repräsentativen Gebäuden, die einen mit einem Glasdach überdachten Innenhof umschließen:
— Haus A - Max-Joseph-Straße 2, erbaut 1911/12 nach den Plänen des Architekten Gabriel von Seidl: Büro- und Verwaltungsgebäude.
— Haus B - Maximiliansplatz 8, erbaut 1901 nach den Plänen des Architekten Friederich von Thiersch, erstes Börsengebäude von München: Büro- und Verwaltungsgebäude, historische Versammlungsstätten nach VStättV, 3 Hausmeisterwohnungen.
In der Historie wurden beide Gebäude mehrfach überformt, umgebaut, saniert und baulich im jeweiligen Zeitgeist den jeweiligen Nutzungsschwerpunkten angepasst. Die Liegenschaft liegt an 3 von 4 Seiten unmittelbar auf der Grundstücksgrenze. Einziger Nachbar im Sinne des Baurechts ist die Landeshauptstadt München. Die Liegenschaft unterliegt den Richtlinien über die bauaufsichtliche Behandlung von Hochhäusern des Freistaates Bayern (MABl 1983, S. 495).
Bauvorhaben „IHK Generalsanierung Stammhaus"
Die Liegenschaft weist im derzeitigen Bestand teils erhebliche Schäden und Mängel im Bereich Tragfähigkeit, Brandschutz, Baurecht und Bauphysik auf, die im Zuge von baulichen Maßnahmen zu beseitigen und zu beheben sind. Gleichzeitig sind die vorhandenen historischen Besprechungs- und Konferenzzonen nicht als Versammlungsstätte gemäß aktuellem Baurecht angemeldet.
Im Rahmen einer Generalsanierung der Liegenschaft wird angestrebt, die bestehenden baulichen Defizite zu beseitigen und die Liegenschaft auf einen üblichen modernen Bürostandard zu ertüchtigen. Die derzeit baulich durch eine Brandwand getrennten Bauteile Haus A und Haus B werden in ihrer horizontalen Erschließung in jedem Geschoss über Flure räumlich miteinander verbunden. Es erfolgt eine Anmeldung der Liegenschaft als Versammlungsstätte.
Folgende Maßnahmen sind unter Beachtung der denkmalpflegerischen Belange u. a. geplant:
— Ertüchtigung und teilweise Austausch tragender Bauteile, insbes. Decken,
— Änderung der horizontalen Erschließung je Geschoss,
— Änderung der vertikalen Erschließung je Geschoss durch neue Aufzugsschächte,
— Sanierung der Besprechungsräume und Versammlungsstätten,
— Kompletterneuerung der Haustechnik unter Anschluss an das Fernwärme- und Fernkältenetz der Stadtwerke München,
— Zertifizierung der Liegenschaft nach DGNB, Status „bronze",
— Erstellung eines Küchenbereiches im EG/UG,
— Sanierung der Bürobereiche,
— Sanierung und Restaurierung von denkmalpflegerisch wertvollen Bauteilen und Gebäudebereichen,
— Sanierung und Restaurierung des denkmalgeschützten Daches,
— Sanierung und Restaurierung der denkmalgeschützten Fassade.
Gebäudebeschreibung:
Der Gebäudekomplex hat die Außenmaße ca. 47 m x 46 m mit einem glasüberdachten Innenhof. Die Grundfläche GF beträgt insgesamt ca. 15 500 m². Es handelt sich um einen Massivbau. Außen- und Innenwände wurden als Mauerwerksbau in traditioneller Ausführung errichtet. Eine Konstruktion aus Stahlträgern mit Stahlbetonausfachungen oder Ziegelsteinausfachungen bilden die historischen Deckenkonstruktionen. Die Gebäude wurden als Einzelgebäude errichtet und besitzen in Folge dessen keine „statische Kopplung“. Die Dachkonstruktion besteht aus Holz und wurde als Sparrendach bzw. Kehlbalkendach errichtet. Dachformen sind Mansarddach und Satteldach. Haus B besitzt ein höher liegendes Mittelresalith.
In den Geschossen ist folgende Nutzung vorgesehen:
— UG 2: Technikzentralen (GF ca. 200 m²),
— UG 1: Technikzentralen, Lager, Archive, Küchen-Nebenräume (GF ca. 2 300 m²),
— EG: Eingangsbereich, Beratungscenter, Küche, Betriebsrestaurant, Veranstaltungs-/Versammlungsräume, Funktionsräume (GF ca. 2 400 m²),
— ZG 1: Medienebene (GF ca. 370 m²),
— OG 1: Büros, Nebenräume, Veranstaltungs-/Versammlungsräume, Funktionsräume (GF 2 000 m²),
— OG 2: Büros, Nebenräume (GF 1 800 m²),
— OG 3: Büros, Nebenräume, Sitzungssaal (GF ca. 1 800 m²),
— OG 4: Büros, Nebenräume (GF 1 900 m²),
— OG 5: Büros, Nebenräume, Hausmeisterwohnungen (GF ca. 1 900 m²),
— DG: Technikzentralen (GF ca. 750 m²).
Aktueller Planungs-Status/erforderliche Planungsleistungen
Die HOAI-Leistungsphasen 1-4 sind zum Teil erbracht. Es liegt eine durch die IHK freigegebene Entwurfsplanung vor. Für das Bauvorhaben liegt eine Baugenehmigung vor. Ein Tekturantrag wurde eingereicht und wird derzeit behördlich geprüft.
Die HOAI-Leistungsphasen 1-4 sind inhaltlich zu prüfen sowie durch diverse Leistungen – insbesondere im Hinblick auf noch erforderliche Bestandsaufnahmen, Sondierungen und denkmalpflegerische Belange – zu ergänzen. Die Auswirkungen dieses Ergänzungs- und Prüfdurchlaufes auf die bereits vorliegende Planung ist aufzuzeigen. Ggf. erforderliche Freigaben der IHK abweichend zu bisherigen Freigaben sind zu erwirken. Erforderliche Genehmigungsbescheide abweichend zu bereits vorliegenden Genehmigungen sind im Rahmen von Tekturgenehmigungen zu erwirken. Aus heutiger Sicht handelt es sich hierbei insbesondere um erforderliche Abstimmungen mit dem Prüfstatiker, erforderliche Abstimmungen mit der Unteren und Obersten Denkmalschutzbehörde, Spartenerinnerungsverfahren sowie ggf. erforderliche Tekturanpassungen zur Grundleitungsführung.
Die HOAI-Leistungsphasen 5-9 sind komplett zu erbringen.
Folgende Planungssparten sind im Zuge der Beauftragung zu besetzen:
— Objektplanung einschließlich Innenraumgestaltung/Außenanlagen/DGNB/Baulogistik,
— Tragwerksplanung (mit Schwerpunkt Sanierung historischer Baukonstruktionen, insbesondere Massivbau/Mauerwerksbau, sowie alternative Nachweisverfahren),
— Technische Gebäudeausrüstung, Mechanische TGA (HLSK/MSR),
— Technische Gebäudeausrüstung, Stark-/Schwachstrom,
— Technische Gebäudeausrüstung, Fördertechnikplanung,
— Brandschutzplanung,
— Thermische Bauphysik,
— Schallschutz/Raum-/Bauakustik.
Für folgende Planungssparten wurden Planungsbeteiligte bereits vertraglich gebunden:
— Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordination,
— Küchenplanung,
— Medientechnikplanung,
— Vermessung,
— Baugrundgutachter,
— Schadstoffsanierung.
Es erfolgen wöchentlich regelmäßige Planer- und Baubesprechungen Vorort, z. B. im Baubüro der IHK.
Aktueller baulicher Zustand
Das Gebäude wurde im Zuge einer genehmigungsfreien „Softabbruch“-Maßnahme bereits baulich behandelt. Dabei wurden die komplette Haustechnik sowie Beläge und Bekleidungen tragender Bauteile zum Großteil entfernt. Die historische Tragstruktur der Decken, Wände, Fassaden-Innenseiten, Fundamente und Dächer liegt größtenteils frei. Denkmalpflegerisch relevante Bauteile wurden geschützt oder durch Ausbau gesichert und eingelagert. Denkmalpflegerisch relevante Bereiche sind zutrittsgesichert.
Hinweise für den Teilnahmewettbewerb:
Bei der Beurteilung der anzugebenden Referenzen (siehe unten, III.2.3) haben im Hinblick auf die Vergleichbarkeit mit dem zu vergebenden Auftrag Erfahrungen in den Bereichen Bauen im Bestand, Sanierung denkmalgeschützer Gebäude, Versammlungsstätten nach Maßgabe der einschlägigen rechtlichen Vorschriften und Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern eine besondere Bedeutung.
Detaillierte Informationen zu den zu erbringenden Leistungen, insbesondere zu den bereits vorliegenden Planungen werden die Vergabeunterlagen enthalten, die die im Rahmen dieses Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Unternehmen mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots erhalten werden. Alle Bewerber werden schon jetzt darum gebeten, sich für den Fall einer Aufforderung zur Angebotsabgabe auf eine Besichtigung der Baustelle einzurichten. Hierfür ist der Zeitraum vom 9. bis zum 13.12.2013 vorgesehen. Es wird darum gebeten, sich diesen Zeitraum vorsorglich freizuhalten. Nähere Hinweise zum Ablauf dieser bieterindividuellen Termine enthalten die Vergabeunterlagen. Außerdem wird bereits jetzt wird darauf hingewiesen, dass eine dauerhafte Vor-Ort-Präsenz für die Erbringung der zu beauftragenden Leistungen erforderlich sein wird.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-11-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-24.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-10-24 Auftragsbekanntmachung
2013-10-30 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2013-10-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang: Siehe Ziffer II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern
Postanschrift: Balanstraße 55-59
Postleitzahl: 81541
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.muenchen.ihk.de 🌏
E-Mail: vergabe@muenchen.ihk.de 📧
Fax: +49 89511681674 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-24 📅
Einreichungsfrist: 2013-11-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 209-362521
ABl. S-Ausgabe: 209
Zusätzliche Informationen
— Nähere Informationen zu dem Auftrag und zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs enthält ein Informationsmemorandum, das interessierte Unternehmen bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle kostenfrei schriftlich, per Fax oder E-Mail anfordern können. Dieses enthält auch die für die Führung der geforderten Nachweise zu verwendenden Formblätter. — Ist eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, so hat die Bewerbergemeinschaft einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der das Antragsschreiben unterschreibt und im weiteren Verfahren Ansprechpartner der Bewerbergemeinschaft für den Auftraggeber ist. Zusätzlich füllt die Bewerbergemeinschaft das Formblatt „Erklärung bei Bewerbergemeinschaft“ aus, in dem auch der vorgenannte bevollmächtigte Vertreter benannt wird. — Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, bereits im Rahmen dieses Teilnahmewettbewerbs zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft haben hierzu im Teilnahmeantrag entsprechende Angaben zu machen (§§ 4 Abs. 2 Alt. 2, 5 Abs. 5 Buchst. h) VOF). — Jeder Nachunternehmer, auf dessen Eignung sich der Bewerber oder das Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bezieht, muss seine Eignung nach den Vorgaben dieser Bekanntmachung nachweisen, soweit sich der Bewerber auf seine Leistungsfähigkeit und Fachkunde beruft. — Die für den Teilnahmeantrag zwingend zu verwendenden Bewerbungsbögen können bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle angefordert werden. — Die Bewerbungsunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1 benannten Anschrift per Post oder persönlich am Empfang der IHK München, Balanstraße 55-59, einzureichen. Das Einreichen von Teilnahmeanträgen per Fax und/oder E-Mail ist nicht zugelassen. — Fragen oder Hinweise der Bewerber können nur in deutscher Sprache und ausschließlich per E-Mail oder per Fax an die unter Ziffer I.1 genannte Kontaktstelle gerichtet werden. Soweit für die Erstellung der Teilnahmeanträge relevant, werden Antworten auf Fragen oder Hinweise der Bewerber per E-Mail auch an alle anderen Bewerber versandt. Die Versendung erfolgt an die bei Abruf des Bewerbungsbogens/Informationsmemorandums angegebenen E-Mail-Adresse. Damit sichergestellt ist, dass erbetene zusätzliche Informationen auch die anderen Bewerber noch rechtzeitig erreichen, müssen die Rückfragen oder Hinweise bis spätestens 7 Werktage vor Ablauf der Teilnahmefrist eingehen. Spätere Fragen oder Hinweise können im Sinne des Wettbewerbs und der Gleichbehandlung nicht mehr beantwortet/bearbeitet werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK) hat ihr Stammhaus in München im Gebäudekomplex an der Max-Joseph-Straße 2 im zentrumsnahen Stadtteil Maxvorstadt direkt am Altstadtring. Bei der Liegenschaft handelt es sich um ein in die bayerische Denkmalliste eingetragenes Baudenkmal nach Art.1 Abs.1 und 2 bzw. Art.2 BayDSchG. Es besteht Erhaltungspflicht nach Art.4 BayDSchG.
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Die Liegenschaft besteht aus 2 repräsentativen Gebäuden, die einen mit einem Glasdach überdachten Innenhof umschließen:
— Haus A - Max-Joseph-Straße 2, erbaut 1911/12 nach den Plänen des Architekten Gabriel von Seidl: Büro- und Verwaltungsgebäude.
— Haus B - Maximiliansplatz 8, erbaut 1901 nach den Plänen des Architekten Friederich von Thiersch, erstes Börsengebäude von München: Büro- und Verwaltungsgebäude, historische Versammlungsstätten nach VStättV, 3 Hausmeisterwohnungen.
In der Historie wurden beide Gebäude mehrfach überformt, umgebaut, saniert und baulich im jeweiligen Zeitgeist den jeweiligen Nutzungsschwerpunkten angepasst. Die Liegenschaft liegt an 3 von 4 Seiten unmittelbar auf der Grundstücksgrenze. Einziger Nachbar im Sinne des Baurechts ist die Landeshauptstadt München. Die Liegenschaft unterliegt den Richtlinien über die bauaufsichtliche Behandlung von Hochhäusern des Freistaates Bayern (MABl 1983, S. 495).
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Bauvorhaben „IHK Generalsanierung Stammhaus"
Die Liegenschaft weist im derzeitigen Bestand teils erhebliche Schäden und Mängel im Bereich Tragfähigkeit, Brandschutz, Baurecht und Bauphysik auf, die im Zuge von baulichen Maßnahmen zu beseitigen und zu beheben sind. Gleichzeitig sind die vorhandenen historischen Besprechungs- und Konferenzzonen nicht als Versammlungsstätte gemäß aktuellem Baurecht angemeldet.
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Im Rahmen einer Generalsanierung der Liegenschaft wird angestrebt, die bestehenden baulichen Defizite zu beseitigen und die Liegenschaft auf einen üblichen modernen Bürostandard zu ertüchtigen. Die derzeit baulich durch eine Brandwand getrennten Bauteile Haus A und Haus B werden in ihrer horizontalen Erschließung in jedem Geschoss über Flure räumlich miteinander verbunden. Es erfolgt eine Anmeldung der Liegenschaft als Versammlungsstätte.
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Folgende Maßnahmen sind unter Beachtung der denkmalpflegerischen Belange u. a. geplant:
— Ertüchtigung und teilweise Austausch tragender Bauteile, insbes. Decken,
— Änderung der horizontalen Erschließung je Geschoss,
— Änderung der vertikalen Erschließung je Geschoss durch neue Aufzugsschächte,
— Sanierung der Besprechungsräume und Versammlungsstätten,
— Kompletterneuerung der Haustechnik unter Anschluss an das Fernwärme- und Fernkältenetz der Stadtwerke München,
— Zertifizierung der Liegenschaft nach DGNB, Status „bronze",
— Erstellung eines Küchenbereiches im EG/UG,
— Sanierung der Bürobereiche,
— Sanierung und Restaurierung von denkmalpflegerisch wertvollen Bauteilen und Gebäudebereichen,
— Sanierung und Restaurierung des denkmalgeschützten Daches,
— Sanierung und Restaurierung der denkmalgeschützten Fassade.
Gebäudebeschreibung:
Der Gebäudekomplex hat die Außenmaße ca. 47 m x 46 m mit einem glasüberdachten Innenhof. Die Grundfläche GF beträgt insgesamt ca. 15 500 m². Es handelt sich um einen Massivbau. Außen- und Innenwände wurden als Mauerwerksbau in traditioneller Ausführung errichtet. Eine Konstruktion aus Stahlträgern mit Stahlbetonausfachungen oder Ziegelsteinausfachungen bilden die historischen Deckenkonstruktionen. Die Gebäude wurden als Einzelgebäude errichtet und besitzen in Folge dessen keine „statische Kopplung“. Die Dachkonstruktion besteht aus Holz und wurde als Sparrendach bzw. Kehlbalkendach errichtet. Dachformen sind Mansarddach und Satteldach. Haus B besitzt ein höher liegendes Mittelresalith.
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In den Geschossen ist folgende Nutzung vorgesehen:
— UG 2: Technikzentralen (GF ca. 200 m²),
— UG 1: Technikzentralen, Lager, Archive, Küchen-Nebenräume (GF ca. 2 300 m²),
— EG: Eingangsbereich, Beratungscenter, Küche, Betriebsrestaurant, Veranstaltungs-/Versammlungsräume, Funktionsräume (GF ca. 2 400 m²),
— ZG 1: Medienebene (GF ca. 370 m²),
— OG 1: Büros, Nebenräume, Veranstaltungs-/Versammlungsräume, Funktionsräume (GF 2 000 m²),
— OG 2: Büros, Nebenräume (GF 1 800 m²),
— OG 3: Büros, Nebenräume, Sitzungssaal (GF ca. 1 800 m²),
— OG 4: Büros, Nebenräume (GF 1 900 m²),
— OG 5: Büros, Nebenräume, Hausmeisterwohnungen (GF ca. 1 900 m²),
— DG: Technikzentralen (GF ca. 750 m²).
Aktueller Planungs-Status/erforderliche Planungsleistungen
Die HOAI-Leistungsphasen 1-4 sind zum Teil erbracht. Es liegt eine durch die IHK freigegebene Entwurfsplanung vor. Für das Bauvorhaben liegt eine Baugenehmigung vor. Ein Tekturantrag wurde eingereicht und wird derzeit behördlich geprüft.
Die HOAI-Leistungsphasen 1-4 sind inhaltlich zu prüfen sowie durch diverse Leistungen – insbesondere im Hinblick auf noch erforderliche Bestandsaufnahmen, Sondierungen und denkmalpflegerische Belange – zu ergänzen. Die Auswirkungen dieses Ergänzungs- und Prüfdurchlaufes auf die bereits vorliegende Planung ist aufzuzeigen. Ggf. erforderliche Freigaben der IHK abweichend zu bisherigen Freigaben sind zu erwirken. Erforderliche Genehmigungsbescheide abweichend zu bereits vorliegenden Genehmigungen sind im Rahmen von Tekturgenehmigungen zu erwirken. Aus heutiger Sicht handelt es sich hierbei insbesondere um erforderliche Abstimmungen mit dem Prüfstatiker, erforderliche Abstimmungen mit der Unteren und Obersten Denkmalschutzbehörde, Spartenerinnerungsverfahren sowie ggf. erforderliche Tekturanpassungen zur Grundleitungsführung.
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Die HOAI-Leistungsphasen 5-9 sind komplett zu erbringen.
Folgende Planungssparten sind im Zuge der Beauftragung zu besetzen:
— Objektplanung einschließlich Innenraumgestaltung/Außenanlagen/DGNB/Baulogistik,
— Tragwerksplanung (mit Schwerpunkt Sanierung historischer Baukonstruktionen, insbesondere Massivbau/Mauerwerksbau, sowie alternative Nachweisverfahren),
— Technische Gebäudeausrüstung, Mechanische TGA (HLSK/MSR),
— Technische Gebäudeausrüstung, Stark-/Schwachstrom,
— Technische Gebäudeausrüstung, Fördertechnikplanung,
— Brandschutzplanung,
— Thermische Bauphysik,
— Schallschutz/Raum-/Bauakustik.
Für folgende Planungssparten wurden Planungsbeteiligte bereits vertraglich gebunden:
— Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordination,
— Küchenplanung,
— Medientechnikplanung,
— Vermessung,
— Baugrundgutachter,
— Schadstoffsanierung.
Es erfolgen wöchentlich regelmäßige Planer- und Baubesprechungen Vorort, z. B. im Baubüro der IHK.
Aktueller baulicher Zustand
Das Gebäude wurde im Zuge einer genehmigungsfreien „Softabbruch“-Maßnahme bereits baulich behandelt. Dabei wurden die komplette Haustechnik sowie Beläge und Bekleidungen tragender Bauteile zum Großteil entfernt. Die historische Tragstruktur der Decken, Wände, Fassaden-Innenseiten, Fundamente und Dächer liegt größtenteils frei. Denkmalpflegerisch relevante Bauteile wurden geschützt oder durch Ausbau gesichert und eingelagert. Denkmalpflegerisch relevante Bereiche sind zutrittsgesichert.
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Hinweise für den Teilnahmewettbewerb:
Bei der Beurteilung der anzugebenden Referenzen (siehe unten, III.2.3) haben im Hinblick auf die Vergleichbarkeit mit dem zu vergebenden Auftrag Erfahrungen in den Bereichen Bauen im Bestand, Sanierung denkmalgeschützer Gebäude, Versammlungsstätten nach Maßgabe der einschlägigen rechtlichen Vorschriften und Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern eine besondere Bedeutung.
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Detaillierte Informationen zu den zu erbringenden Leistungen, insbesondere zu den bereits vorliegenden Planungen werden die Vergabeunterlagen enthalten, die die im Rahmen dieses Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Unternehmen mit der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots erhalten werden. Alle Bewerber werden schon jetzt darum gebeten, sich für den Fall einer Aufforderung zur Angebotsabgabe auf eine Besichtigung der Baustelle einzurichten. Hierfür ist der Zeitraum vom 9. bis zum 13.12.2013 vorgesehen. Es wird darum gebeten, sich diesen Zeitraum vorsorglich freizuhalten. Nähere Hinweise zum Ablauf dieser bieterindividuellen Termine enthalten die Vergabeunterlagen. Außerdem wird bereits jetzt wird darauf hingewiesen, dass eine dauerhafte Vor-Ort-Präsenz für die Erbringung der zu beauftragenden Leistungen erforderlich sein wird.
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Referenznummer: 2013/V081
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Max-Joseph-Straße 2,
80333 München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis der persönlichen Lage sowie etwaiger Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister sind unter Verwendung der Formblattes des Auftraggebers folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben und folgende Unterlagen als Nachweis seiner Zuverlässigkeit vorzulegen:
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— Auskünfte über das eventuelle Bestehen und ggf. die Art einer wirtschaftlichen Verknüpfung mit Unternehmen (§ 4 Abs. 2 Alt. 1 VOF). Sofern der Bewerber oder die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft im Handelsregister des Herkunftslandes eingetragen sind, ist ein aktueller Auszug, nicht älter als drei Monate bei Einreichung des Teilnahmeantrags, vorzulegen. Anderenfalls genügt eine Eigenerklärung auf dem Formblatt des Auftraggebers.
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— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der in § 4 Abs. 6 und 9 VOF genannten Tatbestände auf dem Formblatt des Auftraggebers.
Hinweis: Ist eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, müssen die geforderten Angaben und Erklärungen für jedes Unternehmen zum Nachweis der individuellen Zuverlässigkeit jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft gesondert abgegeben werden. Entsprechendes gilt für den Einsatz von Nachunternehmern.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind unter Verwendung der Formblätter des Auftraggebers folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben:
— Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Hinweis: Ist eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, kommt es für die Erfüllung der Anforderungen auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat die geforderte Erklärung daher gesondert abzugeben. Entsprechendes gilt für den Einsatz von Nachunternehmern.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind unter Verwendung der Formblätter des Auftraggebers folgende Angaben und Erklärungen zu machen bzw. abzugeben:
1. Referenzen über in den letzten 3 Jahren erbrachte, vergleichbare Leistungen (vgl. § 5 Abs. 5 Buchst. b) VOF). Hierzu sind folgende Angaben zu je Referenzprojekt:
— Leistungszeit,
— öffentlicher oder privater Auftraggeber mit kompetentem Ansprechpartner mit Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer,
— Rechnungswert,
— Art und Nutzung des Gebäudes (getrennt nach denkmalgeschützten Umbauten, Büro und/oder Veranstaltungsräumen, ggf. mit Teilwohnnutzung und Hochhäusern nach Maßgabe der einschlägigen rechtlichen Bestimmungen),
— Baukosten mit Kostenkennwerten wie z. B. EUR/m² BGF,
— Kostenentwicklung mit Werten der Kostenberechnung, Kostenschätzung und Kostenfeststellung,
— Planungsergebnis mit Planungskennwerten wie z. B. Flächenanteilen von HNF, NNF, FF, VF an BGF,
— terminliche Abwicklung mit Angabe der vorgesehenen und der erreichten Termine,
— Angaben zur vertraglichen Beziehung zum jeweiligen Auftraggeber (z. B. Arbeitsgemeinschaft, alleiniger Auftragnehmer, Unterauftragnehmer o. ä.).
2. Namen und berufliche Qualifikation der Person(en), die für die Ausführung der betreffenden Leistung verantwortlich sein soll(en), einschließlich der Projektleitung (vgl. § 5 Abs. 5 Buchst. a) und c) VOF).
Hierzu ist die vorgesehene Tabelle des Auftraggebers auszufüllen. Es sind Angaben zur beruflichen Qualifikation der für die Ausführung der Leistungen
verantwortlichen Personen zu machen. Hierzu sind Angaben zur beruflichen Qualifikation der für die Ausführung der Leistungen verantwortlichen Personen zu machen. Für jede der benannten Personen ist ein ausführlicher Lebenslauf zu erstellen und vorzulegen, aus dem, sofern für die Person zutreffend, folgende Informationen hervorgehen:
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— Erfahrungen mit der Nutzung von internetbasierten Projektplattformen,
— Erfahrungen mit Bauvorhaben der öffentlichen Hand/mit öffentlichen Auftraggebern,
— Erfahrungen mit Bauen im Bestand und mit Denkmalschutz-Projekten,
— Erfahrungen bei der Sanierung von Versammlungsstätten nach Maßgabe der einschlägigen rechtlichen Bestimmungen,
— Erfahrungen bei der Schadstoffsanierung,
— Erfahrungen im Bereich DGNB,
— Erfahrungen mit historischen Baukonstruktionen, insbesondere Massivbau/Mauerwerksbau, sowie mit alternativen Nachweisverfahren (nur Tragwerksplanung),
— Betriebszugehörigkeit.
Persönliche (abgeschlossene) Referenzprojekte sind aus den letzten 5 Jahren vor Einreichung des Teilnahmeantrags anzugeben, ggf. auf gesonderten Anlagen.
3. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren vor Ablauf der Bewerbungsfrist Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist (vgl. § 5 Abs. 5 Buchst. d) VOF).
Die entsprechende Tabelle des Auftraggebers ist auszufüllen.
4. Darstellung der technischen Ausstattung (z. B. Ausstattung der Arbeitsplätze, besondere Software, Ausgabegeräte, Kommunikationsmittel) für die Erbringung der Leistungen (vgl. § 5 Abs. 5 Buchst. e) VOF).
Die entsprechende Tabelle des Auftraggebers ist auszufüllen. Ggf. nähere Angaben in einer oder mehreren zu erstellenden formlosen eigenen Anlagen sind möglich.
5. Angaben zu ggf. vorliegenden Qualitätssicherungsmaßnahmen im Unternehmen (vgl. § 5 Abs. 5 Buchst. e) VOF).
Die entsprechende Tabelle des Auftraggebers ist auszufüllen. Nähere Angaben in einer oder mehreren zu erstellenden formlosen eigenen Anlagen sind möglich.
Hinweis: Ist eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, kommt es für die Erfüllung der Anforderungen auf die Bewerbergemeinschaft insgesamt an. Jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat die geforderten Erklärungen daher gesondert abzugeben. Entsprechendes gilt für den Einsatz von Nachunternehmern.
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Mindeststandards:
Zu 1: Es sind mindestens zwei in den letzten drei Jahren vor Abgabe des Teilnahmeantrags abgeschlossene Projekte anzugeben, die nach Art und Schwierigkeit mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbar sind. Eine Vergleichbarkeit mit dem Umfang des zu vergebenden Auftrags ist nicht gefordert.
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Maßstab für die Beurteilung der Vergleichbarkeit ist die Kurzbeschreibung des hier zu vergebenden Auftrags unter Ziffer II.1.5. Dabei sind die Bereiche Bauen im Bestand, Sanierung denkmalgeschützter Gebäude, Versammlungsstätten nach Maßgabe der einschlägigen rechtlichen Bestimmungen und Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern von besonderer Bedeutung.
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Zu 2: Mindestanforderung: Die benannten Personen müssen jeweils über Erfahrungen in den Bereichen Bauen im Bestand, Sanierung denkmalgeschützter Gebäude, Versammlungsstätten nach Maßgabe der einschlägigen rechtlichen Bestimmungen und über Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern verfügen.
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Für die mit der Projektleitung betraute Person und ihren Stellvertreter ist die Bauvorlageberechtigung nach Maßgabe der einschlägigen bauordnungsrechtlichen Vorschriften nachzuweisen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die Einhaltung der Forderung aus Ziffer III.3.1. dieser Bekanntmachung.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Zahlung erfolgt nach Abschluss der jeweiligen Leistungsphase und Legung einer prüffähigen Rechnung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerische Haftung, bevollmächtigter Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: § 19 VOF, Architekten und Ingenieure.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
In einem ersten Schritt prüft der Auftraggeber die Zuverlässigkeit der Unternehmen auf der Grundlage der Voraussetzungen von §§ 4 Abs. 6 und 9 VOF und der von den Unternehmen vorzulegenden Nachweisen und Erklärungen sowie die an die Eignung gestellten Mindestanforderungen (siehe oben III.2.3). Ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft, die nach dem Ergebnis dieser Prüfung unzuverlässig ist oder die Mindestanforderungen an die Eignung nicht erfüllt, ist nicht weiter teilnahmeberechtigt. In einem anschließenden 2. Schritt wertet der Auftraggeber die verbliebenen Teilnahmeanträge bezüglich der über die Mindestanforderungen hinausgehenden Leistungsfähigkeit und Fachkunde anhand folgender Kriterien und folgender Gewichtung:
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a) Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft als Summe der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre: 10 %;
b) Fachkompetenz, belegt auch durch Erfahrung des Bewerbers, u. a. in den Bereichen Bauen im Bestand, Sanierung denkmalgeschützter Gebäude, Versammlungsstätten nach Maßgabe der einschlägigen rechtlichen Bestimmungen und Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern, anhand der vorgelegten Referenzen: 40 %;
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c) Qualifikation der Personen, die für die Ausführung der zu vergebenden Leistung verantwortlich sein sollen, insbesondere der technischen Leitung, belegt anhand Vorlage der geforderten Angaben und Nachweise: 40 %;
d) Technische Büroausstattung mit Blick auf eine zeitgemäße Bearbeitung des Auftrags und eine schnelle und komfortable Kommunikation mit dem Auftraggeber, belegt durch die geforderten Angaben: 10 %.
Die Wertung erfolgt für jedes Kriterium mit Punkten auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten, wobei die Erfüllung der Mindestanforderungen mit 0 Punkten bewertet wird und der jeweils beste Bewerber 10 Punkte erhält. Für den Gesamtumsatz sowie für die technische Büroausstattung bestehen keine Mindestanforderungen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referent Vergabe und Beschaffung
Michael Haider

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2013/V081
Zusätzliche Informationen
— Nähere Informationen zu dem Auftrag und zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs enthält ein Informationsmemorandum, das interessierte Unternehmen bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle kostenfrei schriftlich, per Fax oder E-Mail anfordern können. Dieses enthält auch die für die Führung der geforderten Nachweise zu verwendenden Formblätter.
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— Ist eine Bewerbung als Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, so hat die Bewerbergemeinschaft einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der das Antragsschreiben unterschreibt und im weiteren Verfahren Ansprechpartner der Bewerbergemeinschaft für den Auftraggeber ist. Zusätzlich füllt die Bewerbergemeinschaft das Formblatt „Erklärung bei Bewerbergemeinschaft“ aus, in dem auch der vorgenannte bevollmächtigte Vertreter benannt wird.
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— Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, bereits im Rahmen dieses Teilnahmewettbewerbs zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft haben hierzu im Teilnahmeantrag entsprechende Angaben zu machen (§§ 4 Abs. 2 Alt. 2, 5 Abs. 5 Buchst. h) VOF).
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— Jeder Nachunternehmer, auf dessen Eignung sich der Bewerber oder das Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bezieht, muss seine Eignung nach den Vorgaben dieser Bekanntmachung nachweisen, soweit sich der Bewerber auf seine Leistungsfähigkeit und Fachkunde beruft.
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— Die für den Teilnahmeantrag zwingend zu verwendenden Bewerbungsbögen können bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle angefordert werden.
— Die Bewerbungsunterlagen sind bei der unter Ziffer I.1 benannten Anschrift per Post oder persönlich am Empfang der IHK München, Balanstraße 55-59, einzureichen. Das Einreichen von Teilnahmeanträgen per Fax und/oder E-Mail ist nicht zugelassen.
— Fragen oder Hinweise der Bewerber können nur in deutscher Sprache und ausschließlich per E-Mail oder per Fax an die unter Ziffer I.1 genannte Kontaktstelle gerichtet werden. Soweit für die Erstellung der Teilnahmeanträge relevant, werden Antworten auf Fragen oder Hinweise der Bewerber per E-Mail auch an alle anderen Bewerber versandt. Die Versendung erfolgt an die bei Abruf des Bewerbungsbogens/Informationsmemorandums angegebenen E-Mail-Adresse. Damit sichergestellt ist, dass erbetene zusätzliche Informationen auch die anderen Bewerber noch rechtzeitig erreichen, müssen die Rückfragen oder Hinweise bis spätestens 7 Werktage vor Ablauf der Teilnahmefrist eingehen. Spätere Fragen oder Hinweise können im Sinne des Wettbewerbs und der Gleichbehandlung nicht mehr beantwortet/bearbeitet werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@regierung.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2013/S 209-362521 (2013-10-24)
Ergänzende Angaben (2013-10-30)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-10-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 212-367828
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 209-362521
ABl. S-Ausgabe: 212
Quelle: OJS 2013/S 212-367828 (2013-10-30)