Planungsoptimierung und -fortschreibung und Errichtung eines Klinikgebäudes (Haus F) für das Klinikum Stuttgart

Klinikum Stuttgart

Es ist beabsichtigt, im Rahmen des Gesamtprojekts Zentraler Neubau (ZNB) die Optimierung/Fortschreibung einer bereits vorliegenden Planung (Orientierungsplanung weitestgehend LPH 3 HOAI) und die Errichtung des Klinikgebäudes (Haus F) auf dem Areal des Klinikum Stuttgart (Betriebsstätte Katharinenhospital) zu vergeben. Das Klinikgebäude soll bis September 2018 fertiggestellt sein. Das Klinikumsgebäude Haus F sieht die Unterbringung folgender klinischer Bereiche in den notwendigen Funktionsräumen (u. a. Pflegestationen, Untersuchungs- und Diensträume, Diagnostik- und Interventionsräume (Endoskopie, Linksherzkatheter) vor:
— Diagnostische und Interventionelle Radiologie,
— Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie,
— Strahlentherapie und Radioonkologie,
— Intensivmedizin,
— Hämatologie und Onkologie,
— Herz- und Gefäßkrankheiten,
— Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie und Pneumologie,
— Technikzentralen und Serviceeinrichtungen.
Der Bieter hat dem Auftraggeber anzubieten, das in einer zentralen Erschließungsposition gelegene Klinikgebäude (künftiger Zentraleingang) auf Grundlage der vorliegenden „Orientierungsplanung“ planerisch zu optimieren, fortzuschreiben und zu errichten. Die Baumaßnahmen sind einschließlich der erforderlichen Bestandsanbindungen, insbesondere mittels einer Verbindungshalle zu Haus A, während des laufenden Klinikbetriebs am Standort durchzuführen. Von daher bestehen besondere Anforderungen an die Baulogistik. Die Verbindungshalle zu Haus A stellt hohe bauliche Anforderungen und ist von großer funktionaler und gestalterischer Bedeutung.
Der Einbindung mittelständischer Unternehmen auch als Arbeitsgemeinschaft wird bei der Realisierung des Klinikgebäudes Haus F besondere Bedeutung zugemessen. Für die für das Klinikgebäude Haus F zu erbringenden planerischen und baulichen Leistungen sollen durch das Klinikum Stuttgart Haushaltsmittel in Höhe von ca. 88 200 000 EUR brutto bereitgestellt werden. Der Betrag sollte unterschritten werden und beinhaltet sämtliche Nebenkosten.
Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, sollte das Ausschreibungsergebnis dazu führen, dass die zur Bereitstellung beabsichtigten Haushaltsmittel überschritten werden. Es wird auf eine zügige Bauabwicklung Wert gelegt.
Nähere Informationen zum Auftragsgegenstand erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass bereits im Rahmen der Angebotsphase planerische Vorschläge zu erarbeiten sind.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-01-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-11-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-11-18 Auftragsbekanntmachung
2015-10-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-11-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Gebäude im Gesundheitswesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Stuttgart
Postanschrift: Kriegsbergstraße 60
Postleitzahl: 70174
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-stuttgart.de 🌏
E-Mail: h.schaefer@klinikum-stuttgart.de 📧
Telefon: +49 71127832014 📞
Fax: +49 71127856211 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-11-18 📅
Einreichungsfrist: 2014-01-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-11-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 225-390930
ABl. S-Ausgabe: 225
Zusätzliche Informationen
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz– LTMG) Anwendung findet. Die sich daraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es ist beabsichtigt, im Rahmen des Gesamtprojekts Zentraler Neubau (ZNB) die Optimierung/Fortschreibung einer bereits vorliegenden Planung (Orientierungsplanung weitestgehend LPH 3 HOAI) und die Errichtung des Klinikgebäudes (Haus F) auf dem Areal des Klinikum Stuttgart (Betriebsstätte Katharinenhospital) zu vergeben. Das Klinikgebäude soll bis September 2018 fertiggestellt sein. Das Klinikumsgebäude Haus F sieht die Unterbringung folgender klinischer Bereiche in den notwendigen Funktionsräumen (u. a. Pflegestationen, Untersuchungs- und Diensträume, Diagnostik- und Interventionsräume (Endoskopie, Linksherzkatheter) vor:
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— Diagnostische und Interventionelle Radiologie,
— Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie,
— Strahlentherapie und Radioonkologie,
— Intensivmedizin,
— Hämatologie und Onkologie,
— Herz- und Gefäßkrankheiten,
— Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie und Pneumologie,
— Technikzentralen und Serviceeinrichtungen.
Der Bieter hat dem Auftraggeber anzubieten, das in einer zentralen Erschließungsposition gelegene Klinikgebäude (künftiger Zentraleingang) auf Grundlage der vorliegenden „Orientierungsplanung“ planerisch zu optimieren, fortzuschreiben und zu errichten. Die Baumaßnahmen sind einschließlich der erforderlichen Bestandsanbindungen, insbesondere mittels einer Verbindungshalle zu Haus A, während des laufenden Klinikbetriebs am Standort durchzuführen. Von daher bestehen besondere Anforderungen an die Baulogistik. Die Verbindungshalle zu Haus A stellt hohe bauliche Anforderungen und ist von großer funktionaler und gestalterischer Bedeutung.
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Der Einbindung mittelständischer Unternehmen auch als Arbeitsgemeinschaft wird bei der Realisierung des Klinikgebäudes Haus F besondere Bedeutung zugemessen. Für die für das Klinikgebäude Haus F zu erbringenden planerischen und baulichen Leistungen sollen durch das Klinikum Stuttgart Haushaltsmittel in Höhe von ca. 88 200 000 EUR brutto bereitgestellt werden. Der Betrag sollte unterschritten werden und beinhaltet sämtliche Nebenkosten.
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Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, sollte das Ausschreibungsergebnis dazu führen, dass die zur Bereitstellung beabsichtigten Haushaltsmittel überschritten werden. Es wird auf eine zügige Bauabwicklung Wert gelegt.
Nähere Informationen zum Auftragsgegenstand erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass bereits im Rahmen der Angebotsphase planerische Vorschläge zu erarbeiten sind.
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Es werden Varianten akzeptiert
Dauer: 42 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stuttgart.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bewerber sowie Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen mit ihrer Bewerbung vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbereich nachweisen muss, den es übernehmen soll.
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Kann einer der geforderten Nachweise aus einem berechtigten Grund nicht erbracht werden, so kann der Nachweis durch Vorlage anderer geeigneter Unterlagen erbracht werden.
Sofern die Planungsfortschreibungsleistung nicht durch den Bewerber bzw. Mitglieder der Bewerbergemeinschaft selbst erbracht werden soll, kann eine Berufung auf einen geeigneten Nachunternehmer („Planer“) erfolgen. Hierbei ist durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des angegebenen Nachunternehmers „Planung“ nachzuweisen, dass der angegebene Nachunternehmer „Planung“ dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft im Fall der Auftragserteilung auch tatsächlich zur Verfügung steht. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass im Teilnahmeantrag auf dessen planerischen Referenzen verwiesen wird.
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Ein Bewerber kann sich - auch außerhalb einer Bewerbergemeinschaft - zur Erfüllung des Auftrags der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen („Eignungsleihe“), dabei kommt es nicht auf den rechtlichen Charakter der Verbindung an (z.B. konzernverbundene Unternehmen). Das Unternehmen, dessen Fähigkeiten sich der Bewerber bedient, ist im Teilnahmeantrag anzugeben. Von einem in der engeren Wahl befindlichen Bewerber ist auf Aufforderung des Auftraggebers durch entsprechende Verpflichtungserklärung nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel im Fall der Auftragserteilung auch tatsächlich zur Verfügung stehen.
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Auch der Einsatz von Nachunternehmern ist zulässig. Soweit diese die ausgeschriebenen Leistungen
insgesamt oder eine der Leistungen Planen (Objekt- wie Fachplanung) oder Bauen ganz oder überwiegend für den Bewerber erbringen sollen („verantwortliche Nachunternehmer“), sind sie bereits im Teilnahmeantrag zu benennen und ihre Eignung ist für die durch sie zu erbringenden Leistungen entsprechend nachzuweisen.
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Der Auftraggeber behält sich vor, bis zum Abschluss der Wertung der Teilnahmeanträge unvollständige bzw. fehlende Nachweise und Unterlagen nachzufordern.
Bewerbergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben.
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Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Teilnahmeformulare zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die Teilnahmeformulare sind bei der in Ziff. I.1) genannten Stelle bis zum Ablauf der unter Ziff. IV.3.3) genannten Frist erhältlich. Mit dem Teilnahmeformular erhalten die Bewerber ein Bewerbermemorandum, welches weitere Informationen über dieses Verfahren enthält.
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Vorstehende Vorgaben finden auch bei der Vorlage von Eignungsnachweisen gemäß Zif. III.2.2) (Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) und III. 2.3) (Technische Leistungsfähigkeit) Anwendung.
Vorzulegende Nachweise:
2.1.1 Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufsregister (Handelsregister, Handwerkskammer etc.) seines Sitzes oder Wohnorts.
2.1.2 Eigenerklärung gem. § 6 EG Abs. 3 Nr. 2 lit. e)- g), i) VOB/A
2.1.3 Eigenerklärung gem. § 6 EG Abs. 4 EG VOB/A.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1 Vorlage von Referenzen über die Ausführung von realisierten Leistungen in den letzten 7 abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich der Angabe eines Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Die vorzulegenden Referenzen müssen erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen im Hinblick auf die Objektart „Klinikgebäude mit Intensivmedizinbereichen mit einzelnen Bereichen mit hohen technischen Anforderungen für die Patientenversorgung z.B. Monitoring, Stroke, Intensiv, Neurologie, Neonatologie, etc.“, sowie im Hinblick auf die Größe, die Ausführungsfristen, den technischen Wert und das Auftragsvolumen wirtschaftlich und technisch geeignet ist. Die Referenzen sind in Wort und Bild digital (z.B. Power-Point) der Bewerbung beizulegen. Bei Bewerbergemeinschaften genügt für jedes Mitglied der Nachweis für die von ihm zu erbringende Teilleistung.
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2.2.2 Unverbindliche Mitteilung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses Kreditinstitut für den Fall einer entsprechenden Anfrage die in Ziff. III 1.1 genannte Vertragserfüllungsbürgschaft stellen wird.
2.2.3 Vorlage einer aktuellen allgemeinen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und/oder das Zahlungsverhalten.
2.2.4 Erklärung, dass das Unternehmen seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist.
2.2.5 Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Der Umsatz muss erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen geeignet ist.
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2.2.6 Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist.
2.2.7 Angabe über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
Mindeststandards:
2.2.1.1 Folgende Mindestreferenzen sind in Bezug auf Zif. 2.2.1 nachzuweisen:
a) Referenzen bezogen auf die Bauleistung:
aa) Vorlage mindestens einer Referenz über eigenerbrachte Bauleistungen im Bereich Hochbau allgemein „Neubau eines Klinikgebäudes mit Intensivmedizinbereichen mit einzelnen Bereichen mit hohen technischen Anforderungen für die Patientenversorgung z.B. Monitoring, Stroke, Intensiv, Neurologie, Neonatologie, etc.“ mit einem Auftragsvolumen (KG 300-500 nach DIN 276) von mindestens 35 000 000 EUR netto;
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bb) Darüber hinaus ist die Vorlage von mindestens einer Referenz über eigenerbrachte Bauleistungen im Bereich „Gesundheitsbauten/Klinikgebäude“ (KG 300 - 500 nach DIN 276) mit einem Auftragsvolumen von mindestens EUR 20 Mio. netto gefordert, aus der ersichtlich ist, dass die Baumaßnahme im laufenden Betrieb und mit Anbindung an bestehende und in Betrieb befindliche Klinikgebäude erfolgte.
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b) Referenzen bezogen auf die Planungsoptimierung/Planungsfortschreibung:
Vorlage mindestens einer Referenz über eigenerbrachte Planungsleistungen von mindestens Leistungsphase 3 bis 5 HOAI Honorarzone 1 bis 4 Mitte für Objektplanung im Bereich „Krankenhaus- und Klinikgebäude“ mit anrechenbaren Kosten (KG 300 und 500 nach DIN 276) von mindestens 15 000 000 EUR netto;
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c) Vorlage mindestens einer Referenz über eigenerbrachte Planungsleistungen TGA-Hochbau (HLSK und E) von mindestens Leistungsphase 3 bis 5 HOAI im Bereich „Klinikgebäude“ mit anrechenbaren Kosten (KG 400 nach DIN 276) von mindestens 15 000 000 EUR netto;
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d) Über die maximale Anzahl von 3 Referenzen je Teilleistung a) „Bau“ und b) und c) „Planung“ hinausgehende Referenzen sind nicht erwünscht.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angabe des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals einschließlich dessen Qualifikation jeweils für die Teilleistungen „Planung“ und „Neubau“ des Klinikumsgebäudes Haus F.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat eine Vertragserfüllungsbürgschaft für die Planungs- und Bauphase in Höhe von 5 % der Bauinvestitionskosten zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses zu stellen, die nach Übergabe der ordnungsgemäß und bezugsfertig erstellten Klinikumsgebäudes Haus F in eine Gewährleistungsbürgschaft umgewandelt wird.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die vom Auftragnehmer zu erbringenden Planungs- und Bauleistungen werden nach Baufortschritt vergütet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine Vorgabe bezüglich der Rechtsform. Erforderlich sind die Darstellung einer plausiblen Aufgabenteilung sowie die Angabe eines bevollmächtigten Vertreters.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Bewerbungen den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Bewerbungen, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird (2.) beurteilt, ob die Bewerber/ Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3.) anhand der Referenzen gemäß Ziffer III.2.2.1.1 und der Angaben und Nachweise gemäß Ziffer III.2.3 beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Klinikum Stuttgart
Herrn Harald Schäfer
Name: Menold Bezler Rechtsanwälte
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: RA Dr. Frank Meininger
Telefon: +49 71186040670 📞
E-Mail: frank.meininger@menoldbezler.de 📧
Fax: +49 71186040550 📠
URL für weitere Informationen: www.menoldbezler.de 🌏
URL der Dokumente: www.menoldbezler.de 🌏
URL der Teilnahme: www.menoldbezler.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg
(Landestariftreue- und Mindestlohngesetz– LTMG) Anwendung findet. Die sich daraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219264049 📞
Internetadresse: www.wm.baden-wuerttemberg.de 🌏
Fax: +49 7219363985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die am 24.4.2009 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 101a GWB: Informations- und Wartepflicht:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Tage.
— § 107 GWB: Einleitung, Antrag:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 225-390930 (2013-11-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-10-08)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Kriegsbergstr. 60

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-10-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-10-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 198-358598
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 225-390930
ABl. S-Ausgabe: 198
Zusätzliche Informationen
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz– LTMG) Anwendung findet. Die sich daraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
Mehr anzeigen

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-08-10 📅
Name: BAM Deutschland AG
Postanschrift: Mönchhaldenstraße 26
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70191
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden- Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die am 26.6.2013 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Internetadresse: www.wm.baden-wuerttemberg.de 🌏
Quelle: OJS 2015/S 198-358598 (2015-10-08)