Projektbegleitung für die Forschungsinfrastrukturen „European X-ray Free Electron Laser Facility (XFEL)“ Los 1 und “Facility for Antiproton and Ion Research (FAIR)” Los 2” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Gesucht wird ein Projektbegleiter, der für das BMBF die Aufgaben des Projektcontrollings entsprechend den Regelungen nach der DIN 69901 übernimmt und die zweckentsprechende Mittelverwendung überwacht. Das Projektcontrolling konzentriert sich darauf, zu prüfen, ob die Projektziele und die Projektkosten eingehalten werden und Effektivität und Effizienz des Projektes gewährleistet sind. Dabei sollen folgende Schwerpunkte berücksichtigt werden:
- Soll-Ist-Vergleich,
- Feststellung der Abweichungen,
- Bewerten der Konsequenzen und
- Vorschlagen von Korrekturmaßnahmen,
- Bewertung der Maßnahmenplanung und Kontrolle der Durchführung.
Ziel der gewünschten Projektbegleitung ist es, im Auftrag des BMBF und in Zusammenarbeit mit den für die Errichtung beauftragten Gesellschaften auf einen effizienten Ablauf der Errichtungsphase und das Erreichen der technischen Projektziele hinzuwirken. Der Projektbegleiter verfolgt den Verlauf der Projekte unter Verwendung anerkannter betriebswirtschaftlicher Methoden des Projektmonitorings und des Projektcontrollings. Er hat insbesondere die Kosten– und Terminpläne der Projekte zu überwachen und die damit verbundenen Risiken einzuschätzen sowie Instrumente für eine begleitende Kostenkontrolle zu erstellen. Dabei hat er die Anforderungen der unterschiedlich geförderten Projektteile zu berücksichtigen (z. B. Förderrichtlinien und Nebenbestimmungen, Zuordnung von Geräten). Er berät das BMBF auf der Basis seiner aus der Projektbegleitung gewonnenen Erkenntnisse und gibt Empfehlungen zur strategischen und forschungspolitischen Steuerung und Weiterentwicklung der Projekte und deren Management. Erwartet werden der Aufbau und die Überwachung einer regelmäßigen Trendanalyse, einer abgestimmten Meilensteinsetzung und eines funktionierenden Frühwarnsystems.
Bei der nach Fertigstellung der Anlagen durch das BMBF durchzuführenden Feststellung der Gesamtverwendungsnachweise nach den Vorgaben der Zuwendungsbescheide aus der institutionellen Förderung und der Projektförderung unterstützt der Projektbegleiter dahingehend, dass er die von den Forschungseinrichtungen aufgestellten Nachweise und Begründungen auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft und dem BMBF Empfehlungen zur Entscheidungsfindung erteilt. Der Nachweis der zweckentsprechenden Mittelverwendung und die Gesamtkostenabrechnung werden dabei im Fokus stehen.
Zu Beginn erstellt der Projektbegleiter einen Statusbericht zu Kosten, Terminen, Projektstrukturen und Risiken. Dieser Bericht wird alle vier Monate aktualisiert und dem BMBF vorgelegt und präsentiert. Bei wichtigen Anlässen und Meilensteinen nimmt der Projektbegleiter zeitnah zusätzliche Evaluationen vor. Dabei werden auch Hinweise zur Verbesserung des Projektablaufs gegeben. In besonders begründeten Fällen legt der Projektbegleiter zeitnah zusätzliche Berichte vor.
Die zur Aufgabenerfüllung erforderlichen Informationen werden ihm vom den am Projekt beteiligten Einrichtungen und dem BMBF zur Verfügung gestellt.
Die Mitarbeiter des Projektbegleiters sind durchschnittlich an zehn Tagen im Monat bei den Einrichtungen vor Ort und monatlich einmal zu einem „Jour Fixe“ im BMBF präsent.
Die Amts- und Arbeitssprache ist Deutsch, im internationalen Umfeld Englisch.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-05-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-04-26.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-04-26 Auftragsbekanntmachung
2014-01-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-04-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung im Bereich Forschung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bereich Forschung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Postanschrift: Heinemannstr. 2
Postleitzahl: 53175
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmbf.de 🌏
E-Mail: heike.sohr@bmbf.bund.de 📧
Fax: +49 228995783601 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-04-26 📅
Einreichungsfrist: 2013-05-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 084-142379
ABl. S-Ausgabe: 84

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gesucht wird ein Projektbegleiter, der für das BMBF die Aufgaben des Projektcontrollings entsprechend den Regelungen nach der DIN 69901 übernimmt und die zweckentsprechende Mittelverwendung überwacht. Das Projektcontrolling konzentriert sich darauf, zu prüfen, ob die Projektziele und die Projektkosten eingehalten werden und Effektivität und Effizienz des Projektes gewährleistet sind. Dabei sollen folgende Schwerpunkte berücksichtigt werden:
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- Soll-Ist-Vergleich,
- Feststellung der Abweichungen,
- Bewerten der Konsequenzen und
- Vorschlagen von Korrekturmaßnahmen,
- Bewertung der Maßnahmenplanung und Kontrolle der Durchführung.
Ziel der gewünschten Projektbegleitung ist es, im Auftrag des BMBF und in Zusammenarbeit mit den für die Errichtung beauftragten Gesellschaften auf einen effizienten Ablauf der Errichtungsphase und das Erreichen der technischen Projektziele hinzuwirken. Der Projektbegleiter verfolgt den Verlauf der Projekte unter Verwendung anerkannter betriebswirtschaftlicher Methoden des Projektmonitorings und des Projektcontrollings. Er hat insbesondere die Kosten– und Terminpläne der Projekte zu überwachen und die damit verbundenen Risiken einzuschätzen sowie Instrumente für eine begleitende Kostenkontrolle zu erstellen. Dabei hat er die Anforderungen der unterschiedlich geförderten Projektteile zu berücksichtigen (z. B. Förderrichtlinien und Nebenbestimmungen, Zuordnung von Geräten). Er berät das BMBF auf der Basis seiner aus der Projektbegleitung gewonnenen Erkenntnisse und gibt Empfehlungen zur strategischen und forschungspolitischen Steuerung und Weiterentwicklung der Projekte und deren Management. Erwartet werden der Aufbau und die Überwachung einer regelmäßigen Trendanalyse, einer abgestimmten Meilensteinsetzung und eines funktionierenden Frühwarnsystems.
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Bei der nach Fertigstellung der Anlagen durch das BMBF durchzuführenden Feststellung der Gesamtverwendungsnachweise nach den Vorgaben der Zuwendungsbescheide aus der institutionellen Förderung und der Projektförderung unterstützt der Projektbegleiter dahingehend, dass er die von den Forschungseinrichtungen aufgestellten Nachweise und Begründungen auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft und dem BMBF Empfehlungen zur Entscheidungsfindung erteilt. Der Nachweis der zweckentsprechenden Mittelverwendung und die Gesamtkostenabrechnung werden dabei im Fokus stehen.
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Zu Beginn erstellt der Projektbegleiter einen Statusbericht zu Kosten, Terminen, Projektstrukturen und Risiken. Dieser Bericht wird alle vier Monate aktualisiert und dem BMBF vorgelegt und präsentiert. Bei wichtigen Anlässen und Meilensteinen nimmt der Projektbegleiter zeitnah zusätzliche Evaluationen vor. Dabei werden auch Hinweise zur Verbesserung des Projektablaufs gegeben. In besonders begründeten Fällen legt der Projektbegleiter zeitnah zusätzliche Berichte vor.
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Die zur Aufgabenerfüllung erforderlichen Informationen werden ihm vom den am Projekt beteiligten Einrichtungen und dem BMBF zur Verfügung gestellt.
Die Mitarbeiter des Projektbegleiters sind durchschnittlich an zehn Tagen im Monat bei den Einrichtungen vor Ort und monatlich einmal zu einem „Jour Fixe“ im BMBF präsent.
Die Amts- und Arbeitssprache ist Deutsch, im internationalen Umfeld Englisch.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Projektbegleitung für die Forschungsinfrastruktur „European X-ray Free Electron Laser Facility (XFEL)“ Los 1 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
Kurze Beschreibung:
„European X-ray Free Electron Laser Facility
(XFEL)“Der European XFEL wird kurzwelliges Röntgen-Laserlicht erzeugen und der Forschung völlig neue Anwendungsgebiete erschließen. So wird es möglich sein, Moleküle bei chemischen Reaktionen zu filmen oder Moleküle abzubilden, die bisher für bildgebende Verfahren zu klein waren bzw. sich nicht fixieren ließen oder in der Physik den Materiezustand bei einem Gasplasma zu untersuchen. In internationaler Zusammenarbeit wurden am DESY die Beschleunigerelemente des European XFEL entwickelt und das Laserprinzip für Röntgenlaser erprobt.Das völkerrechtliche Übereinkommen zum Bau von XFEL wurde am 30.11.2009 in Hamburg unterzeichnet. Bisher haben Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Polen, die Russische Föderation, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik und Ungarn unterzeichnet; auch Spanien plant die Teilnahme.Das Übereinkommen wurde auf der Grundlage der Baukosten Preisstand 2005 geschlossen. Die Unterzeichnerstaaten sind entweder unmittelbar oder durch von ihnen benannte Forschungsorganisationen Gesellschafter der XFEL-GmbH. Die Gremien haben die Arbeit aufgenommen, der Personalaufbau geht zügig voran, die Arbeiten bei DESY und den weiteren Projektpartnern liegen im Zeitplan.Die Gesamtkosten des XFEL-Projekts belaufen sich auf 1.276,5 Mio. EUR (eskaliert bis 2016).Die Finanzierung auf deutscher Seite setzt sich zusammen aus- zweckgebundenen Projektmitteln des Bundes und der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für den Bau- einem Anteil aus der institutionellen Förderung von DESY und- gesondert bereitgestellten institutionellen Ausbauinvestitionsmitteln der HGF.Insgesamt erbringt Deutschland einen Beitrag von 705,4 Mio. EUR (eskaliert bis 2016). Die restlichen Mittel werden von den internationalen Partnern aufgebracht.
(XFEL)“
Der European XFEL wird kurzwelliges Röntgen-Laserlicht erzeugen und der Forschung völlig neue Anwendungsgebiete erschließen. So wird es möglich sein, Moleküle bei chemischen Reaktionen zu filmen oder Moleküle abzubilden, die bisher für bildgebende Verfahren zu klein waren bzw. sich nicht fixieren ließen oder in der Physik den Materiezustand bei einem Gasplasma zu untersuchen. In internationaler Zusammenarbeit wurden am DESY die Beschleunigerelemente des European XFEL entwickelt und das Laserprinzip für Röntgenlaser erprobt.
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Das völkerrechtliche Übereinkommen zum Bau von XFEL wurde am 30.11.2009 in Hamburg unterzeichnet. Bisher haben Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Polen, die Russische Föderation, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik und Ungarn unterzeichnet; auch Spanien plant die Teilnahme.
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Das Übereinkommen wurde auf der Grundlage der Baukosten Preisstand 2005 geschlossen. Die Unterzeichnerstaaten sind entweder unmittelbar oder durch von ihnen benannte Forschungsorganisationen Gesellschafter der XFEL-GmbH. Die Gremien haben die Arbeit aufgenommen, der Personalaufbau geht zügig voran, die Arbeiten bei DESY und den weiteren Projektpartnern liegen im Zeitplan.
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Die Gesamtkosten des XFEL-Projekts belaufen sich auf 1.276,5 Mio. EUR (eskaliert bis 2016).
Die Finanzierung auf deutscher Seite setzt sich zusammen aus
- zweckgebundenen Projektmitteln des Bundes und der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für den Bau
- einem Anteil aus der institutionellen Förderung von DESY und
- gesondert bereitgestellten institutionellen Ausbauinvestitionsmitteln der HGF.
Insgesamt erbringt Deutschland einen Beitrag von 705,4 Mio. EUR (eskaliert bis 2016). Die restlichen Mittel werden von den internationalen Partnern aufgebracht.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Projektbegleitung für die Forschungsinfrastruktur “Facility for Antiproton and Ion Research (FAIR)” Los 2 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
Kurze Beschreibung:
“Facility for Antiproton and Ion Research (FAIR)” der
GSIFAIR ist das zentrale Zukunftsprojekt der GSI. Das Herzstück von FAIR ist ein neuer, einzigartiger Ringbeschleuniger mit 1100 m Umfang, an den sich Speicherringe und Experimentier-stationen anschließen. FAIR baut dabei auf den existierenden Anlagen der GSI auf, wird aber die Experimentiermöglichkeiten signifikant erweitern. Die neue Anlage wird Ionen- und Antiprotonenstrahlen bisher unerreichter Intensität und Qualität erzeugen und rd. 2.500 Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland einzigartige Forschungsmöglichkeiten bieten, in dem z. B. Kernmaterie unter extremen Bedingungen untersucht sowie neue chemische Elemente synthetisiert und analysiert werden können. Das Projekt wird damit zu einem Meilenstein in der internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Grundlagenforschung.Mit der Unterzeichnung des völkerrechtlichen Übereinkommen zum Bau von FAIR am 4.10.2010 durch Deutschland, Finnland, Frankreich, Indien, Polen, Rumänien, Russische Föderation, Schweden und Slowenien in Wiesbaden wurde das Projekt FAIR offiziell gestartet. Das Übereinkommen wurde auf der Grundlage der Projektkosten Preisstand 2005 geschlossen. Die Unterzeichnerstaaten sind entweder unmittelbar oder durch von ihnen benannte Forschungsorganisationen Gesellschafter der FAIR-GmbH.Die Gesamtkosten des FAIR-Projekts belaufen sich auf 1.593,8 Mio. EUR (Preisstand 2012 eskaliert bis 2018).Die Finanzierung auf deutscher Seite setzt sich zusammen aus- 4 Projekten finanziert mit zweckgebundenen Projektmitteln des Bundes (umfasst Bau (civil construction), Beschleuniger (inklusive HESR – high energy storage ring), Personalkosten und laufende Kosten der FAIR GmbH),- zweckgebundene Projektmittel des Landes Hessen,- einem Anteil aus der institutionellen Förderung der GSI und- gesondert bereitgestellten institutionellen Ausbauinvestitionsmitteln der HGF.Insgesamt erbringt Deutschland einen Beitrag von 1158,4 Mio. EUR (Preisstand 2012 eskaliert bis 2018). Die restlichen Mittel werden von den internationalen Partnern aufgebracht.
GSI
FAIR ist das zentrale Zukunftsprojekt der GSI. Das Herzstück von FAIR ist ein neuer, einzigartiger Ringbeschleuniger mit 1100 m Umfang, an den sich Speicherringe und Experimentier-stationen anschließen. FAIR baut dabei auf den existierenden Anlagen der GSI auf, wird aber die Experimentiermöglichkeiten signifikant erweitern. Die neue Anlage wird Ionen- und Antiprotonenstrahlen bisher unerreichter Intensität und Qualität erzeugen und rd. 2.500 Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland einzigartige Forschungsmöglichkeiten bieten, in dem z. B. Kernmaterie unter extremen Bedingungen untersucht sowie neue chemische Elemente synthetisiert und analysiert werden können. Das Projekt wird damit zu einem Meilenstein in der internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Grundlagenforschung.
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Mit der Unterzeichnung des völkerrechtlichen Übereinkommen zum Bau von FAIR am 4.10.2010 durch Deutschland, Finnland, Frankreich, Indien, Polen, Rumänien, Russische Föderation, Schweden und Slowenien in Wiesbaden wurde das Projekt FAIR offiziell gestartet. Das Übereinkommen wurde auf der Grundlage der Projektkosten Preisstand 2005 geschlossen. Die Unterzeichnerstaaten sind entweder unmittelbar oder durch von ihnen benannte Forschungsorganisationen Gesellschafter der FAIR-GmbH.
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Die Gesamtkosten des FAIR-Projekts belaufen sich auf 1.593,8 Mio. EUR (Preisstand 2012 eskaliert bis 2018).
- 4 Projekten finanziert mit zweckgebundenen Projektmitteln des Bundes (umfasst Bau (civil construction), Beschleuniger (inklusive HESR – high energy storage ring), Personalkosten und laufende Kosten der FAIR GmbH),
- zweckgebundene Projektmittel des Landes Hessen,
- einem Anteil aus der institutionellen Förderung der GSI und
Insgesamt erbringt Deutschland einen Beitrag von 1158,4 Mio. EUR (Preisstand 2012 eskaliert bis 2018). Die restlichen Mittel werden von den internationalen Partnern aufgebracht.
Dauer: 72 Monate
Beschreibung der Optionen:
Option der Verlängerung des Auftrags (sowohl Los 1 als auch Los 2) um bis zu 2 Jahren.
Mindestzahl der möglichen Verlängerungen: 1
Höchstzahl der möglichen Verlängerungen: 2
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: 712 - 48008-441/1
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, sind diese Erklärungen und Dokumente von allen benannten Unterauftragnehmern und Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, soweit nachfolgend nicht anders angegeben.
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Der Begriff des Leistungserbringers bezieht sich bei einer Bewerbergemeinschaft auf alle Partner der Bewerbergemeinschaft, die unter diesem Begriff bezeichneten Auskünfte sind somit für alle Partner vorzulegen:
1. Bewerberbogen mit Name und Anschrift des Bewerbers sowie Name des Ansprechpartners (mit Telefon und Telefaxnummer sowie sonstigen Kontaktdaten). Dieses Dokument ist nur vom Bewerber bzw. vom benannten verantwortlichen Ansprechpartner einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
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2. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist außerdem eine Eigenerklärung der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
3. Beschreibung des Bewerbers und seiner institutionellen Struktur (u.a. Größe, Standort). Dieses Dokument ist vom Bewerber bzw. von allen Partnern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
4. Der Bewerber hat seine Kompetenzschwerpunkte darzustellen. Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, hat der Bewerber anzugeben, welche Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen.
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Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied der Bewerbergemeinschaft, Unterauftragnehmer etc.) das jeweilige Unternehmen genießt. Die einzelnen Unternehmen sind mit vollständiger Firma unter Bezeichnung des Unternehmenssitzes zu benennen. Hierüber ist eine Erklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein entsprechender Vordruck wird mit den Vergabeunterlagen bereit gestellt.
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5. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern für den Leistungserbringer (nicht älter als sechs Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet), soweit die Eintragung für den jeweiligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist. Die Vorlage einer Fotokopie reicht insofern aus.
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6. Ausgefüllte und unterschriebene Bietererklärung international, abrufbar unter http://www.bmbf.de/pubRD/bietererklaerung_form_eu.pdf
7. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, dass keine Person, deren Verhalten sich der Leistungsbringer gemäß § 6 EG Abs. 4 Satz 3 VOL/A zurechnen lassen muss, wegen einer der in § 6 EG Abs. 4 Satz 1 a) bis g) VOL/A genannten Straftaten verurteilt worden ist.
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8. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, keine schweren Verfehlungen begangen zu haben, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellen.
9. Eigenerklärung, die darstellt, ob und auf welche Weise der Leistungserbringer mit Rechtssubjekten gesellschaftsrechtlich verflochten ist, die sich möglicherweise an künftigen Förderverfahren, die gemäß der vorliegenden Ausschreibung in den Zuständigkeitsbereich des künftigen Auftragnehmers fallen, beteiligen werden. Im Falle einer Verflechtung hat der Leistungserbringer darzustellen, wie eine mögliche Interessenkollision nach §§ 20, 21 VwVfG verhindert werden soll.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gerichtliches Verfahren eröffnet worden ist, die Eröffnung nicht beantragt worden ist und ein entsprechender Antrag auch nicht mangels Masse abgelehnt worden ist.
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2. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, sich nicht in Liquidation zu befinden.
3. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, dass er seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung in der Vergangenheit ordnungsgemäß nachgekommen ist.
4. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Leistungserbringers bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (sollte ein Leistungserbringer erst seit weniger als drei Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als 3 Jahren besteht).
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5. Vorlage einer aktuellen schriftlichen Auskunft eines Kreditinstituts zum Zahlungsverhalten des Leistungserbringers (nicht älter als drei Monate, wobei für die Berechnung der Tag, an dem die Teilnahmefrist endet, maßgeblich ist). Die Auskunft muss erkennen lassen, wie lange die Geschäftsverbindungen zwischen dem jeweiligen Kreditinstitut und den Leistungserbringer bestehen. Zudem muss die Auskunft darlegen, ob die Kundenbeziehungen zum Leistungserbringer ordnungsgemäß verlaufen. Die Vorlage einer Fotokopie reicht insofern aus.
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6. Eigenerklärung des Leistungserbringers zur Gesamtzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen sowie zur Anzahl der festangestellten Mitarbeite/innen, die im projektrelevanten Umfeld tätig sind, und zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen, die für das Projekt zur Verfügung stehen würden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Darstellung von Referenzaufträgen
Ausführliche Darstellung von Referenzaufträgen (mindestens einer, maximal fünf), die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind, aus den letzten drei Jahren maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Angebotsfrist endet) abgeschlossenen Aufträgen. Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichend ausführliche Beschreibung des Auftragsinhalts und des zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen enthalten. Anzugeben sind zudem Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge sowie die Rolle, die der Leistungserbringer in dem jeweiligen Auftrag eingenommen hat. Durch die Darstellung der Referenzaufträge sollen umfassende und langjährige Erfahrungen
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- mit der Projektbegleitung von wissenschaftlichen Großprojekten der öffentlichen Hand und
- Erfahrungen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen nachgewiesen werden.
Hinweise:
- Die Vorlage von Unternehmensreferenzen benannter Unterauftragnehmer ist zulässig, aber nicht zwingend erforderlich. In jedem Fall ist die Höchstzahl der mit dem Angebot vorzulegenden Referenzen auf fünf beschränkt.
- Die Vorlage von Unternehmensreferenzen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist zulässig und gewünscht, aber nicht zwingend erforderlich. In jedem Fall ist die Höchstzahl der mit dem Angebot vorzulegenden Referenzen auf fünf beschränkt.
2. Berufliche/fachliche Befähigung des Personals
Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter. Insgesamt muss das Mitarbeiterteam folgende Voraussetzungen erfüllen, wobei für jede der im Folgenden genannten Voraussetzungen Qualifikationen bzw. fachbezogene Erfahrungen darzustellen sind. Durch die Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Nachweise sind folgende Qualifikationen/Kenntnisse nachzuweisen:
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- fundierte Kenntnisse im öffentlich rechtlichen Haushalts- und Zuwendungsrecht und der entsprechenden administrativen Verfahrensabläufe,
- anwendungsorientierte und vertiefte betriebswirtschaftliche Kenntnisse,
- handelsrechtliche und vergaberechtliche Grundkenntnisse,
- überdurchschnittlich gute Kenntnisse und Erfahrungen in der Projektorganisation und dem Projektcontrolling entsprechend der DIN 69901.
- einschlägige Kenntnisse auf dem Gebiet des Ingenieurwesens
- einschlägige Kenntnisse im Bereich der physikalischen Grundlagenforschung
Es ist zu beachten, dass mit jedem der eingesetzten Mitarbeiter über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg eine reibungslose schriftliche und mündliche Kommunikation mit dem Auftragnehmer in deutscher Sprache möglich sein muss. Für alle vorgesehen Mitarbeiter sind sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Voraussetzung. Zusätzlich müssen diese Mitarbeiter über sehr gute Sprachkenntnisse in Englisch in Wort und Schrift verfügen.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Es gelten der mit den Vergabeunterlagen übersendete Mustervertrag „Vertrag zur Übernahme und Durchführung von Projektbegleiteraufgaben“ (PB-Vertrag) und die darin genannten Vertragsbestandteile (insbesondere die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B), die Bewerbungsbedingungen des BMBF bei internationalen Ausschreibungen und die Allgemeinen Liefer und Zahlungsbedingungen des BMBF. Abrufbar unter: http://www.bmbf.de/de/1304.php.). Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Bieters gelten nicht.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben eine Eigenerklärung mit folgendem Inhalt abzugeben:
- Erklärung über die gesamtschuldnerische Haftung,
- ein Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters,
- eine von allen Mitgliedern der Gemeinschaft rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem BMBF rechtsverbindlich vertritt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber wählt die Bewerber, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, unter den Gesichtspunkten der Leistungsfähigkeit, Fachkunde und Zuverlässigkeit (vgl. § 97 Abs. 4 GWB) aus. Die nicht berücksichtigten Bewerber werden schriftlich benachrichtigt. Der Auftraggeber beabsichtigt, drei Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Haben mehr als drei grundsätzlich geeignete Bewerber berücksichtigungsfähige Teilnahmeanträge abgegeben, erfolgt die Auswahl unter ihnen nach folgendem Modus: - Auswahlkriterium K1 Referenzen (50%): Qualität der vorgelegten, den Anforderungen gem. TN-Unterlagen entsprechenden Referenzen im Hinblick auf :- Größe und Umfang des Projektes und das sich darauf beziehende Leistungsspektrum (20 %)- Leistungsanteil des Unternehmens am Referenzprojekt (10 %)- Komplexität des Referenzprojekts (20%)Auswahlkriterium K2 Fachkenntnisse (50%), d.h.Qualität und Umfang der Qualifikationen und Erfahrungen der vom Bewerber benannten Mitarbeiter. Die Wertung erfolgt dabei auf Grundlagen der vom Bewerber vorgelegten Mitarbeiterprofile. Der Auftraggeber bewertet jedes der genannten Auswahlkriterien mit 0 bis 10 Punkten. Die Punktzahlen (P), die ein Bewerber für die einzelnen Auswahlkriterien erlangt hat, werden dann in folgende Formel übertragen: Gesamtpunktzahl = 0,5 * P (K1) + 0,5 * P (K2). Insgesamt kann ein Bewerber also maximal 10 Punkte erlangen. Die für dieBewerberauswahl maßgebliche Bewerberreihenfolge ergibt sich aus den Gesamtpunktzahlen, die die einzelnen Bewerber erlangt haben. Erreichen mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl und würde die Auswahl eines dieser Bewerber zum Ausscheiden eines punktgleichen Bewerbers führen, erfolgt keine Auswahl zwischenden punktgleichen Bewerbern. Vielmehr werden alle punktgleichen Bewerber dann zur Angebotsabgabe aufgefordert. In diesem Fall verbleiben also mehr als drei Bewerber im Wettbewerb.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Heike Sohr
E-Mail: johann-josef.donau@bmbf.bund.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 712 - 48008-441/1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499400 📠
Name: Vergabeprüfstelle beim Bundesministerium für Bildung und Forschung
Internetadresse: http://www.bmbf.de 🌏
Fax: +49 228995783601 📠
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Heinemannstr. 2
Postleitzahl: 53175
Telefon: +49 22899573558 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2013/S 084-142379 (2013-04-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-01-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-01-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-01-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 009-011854
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 84-142379
ABl. S-Ausgabe: 9

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 712 - 48008-451 (XFEL) und 48008-452 (FAIR)
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland.

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-12-23 📅
Name: Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH
Postanschrift: Am Sandtorkai 68
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20457
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-12-27 📅
Name: Dornier Consulting GmbH
Postanschrift: Platz vor dem Neuen Tor 2
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10115

Ergänzende Informationen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Telefon: +49 22899573558 📞
Fax: +49 228995783601 📠
Quelle: OJS 2014/S 009-011854 (2014-01-10)