Projektsteuerung für den Abriss und Neubau der Staatlichen Berufsschule Fürstenfeldbruck

Landkreis Fürstenfeldbruck, vertreten durch den Landrat Herrn Thomas Karmasin

Zu vergeben sind die Leistungen der Projektsteuerung weitgehend auf Grundlage der Leistungsbilder der HAV-KOM Ausgabe 2013. Die Staatliche Berufsschule Fürstenfeldbruck am Standort Hans-Sachs-Straße soll abschnittsweise abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.
Die Gebäude der Berufsschule Fürstenfeldbruck, bestehend aus einem Hauptgebäude und vier Werkstattgebäuden wurden 1955 errichtet und in den Jahren 1979 bis 1983 erweitert.
Eine Sanierung stellte sich durch die verschiedenen Untersuchungen der letzten Jahre als unwirtschaftlich heraus. Es wurde entschieden, einen Neubau der Berufsschule am bisherigen Standort umzusetzen. Dies bedeutet, dass der Neubau in Abhängigkeit von Interimslösungen und Teilabriss in Etappen realisiert werden muss. Der laufende Schulbetrieb bleibt während der Bauphase in Teilabschnitten erhalten. Beschult werden Berufe aus dem kaufmännischen und medizinischen Bereich sowie Friseure, KFZ-Mechatroniker, IT -, Elektro- und Metall - Berufe.
Das Raumprogramm der Berufsschule sieht für den Neubau eine förderfähige Fläche von ca. 6.200 m² vor. In der Planung zu berücksichtigen ist dabei der fließende Wechsel von praktischem Fachunterricht und theoretischem Unterricht, beides soll im gleichen Raum stattfinden. Hierfür werden sogenannte „Integrierte Fachräume" benötigt.
Unabwägbarkeiten bezügl. u.a. der Freimachung sind nicht bekannt. Das zulässige Maß der baulichen Nutzung muss noch mit der Stadt Fürstenfeldbruck geklärt werden. Das Grundstück ist erschlossen, ein Fernwärmeanschluss ist vorhanden. Die Schüler der nahegelegenen FOS/BOS nutzen einen Teil der Werkstätten.
Ein sofortiger Beginn der Planung nach Abschluss der weiteren Vergabverfahren ist möglich.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-01-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-12-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-12-20 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-12-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Zu vergeben sind die Leistungen der Projektsteuerung weitgehend auf Grundlage der Leistungsbilder der HAV-KOM Ausgabe 2013. Interimsmaßnahmen und die Koordinierung logistischer Maßnahmen werden dabei erforderlich sein.Im zu vergebenden Auftrag sind alle Leistungsphasen zu leisten, auf die ZVB-PS der HAV-KOM Fassung 2013 wird verwiesen. Die Regierung von Oberbayern stellte in 2012 einen schulischen Flächenbedarf von ca. 6.200 m² fest (diese Zahl wird zur Zeit noch einmal überprüft). Der festgestellten Raumprogrammfläche steht eine Bestandsfläche von 5.526 m² gegenüber. In einer Studie im Jahr 2013 wurden die Kosten eines Neubaus anhand eines exemplarischen Entwurfs mit dem erforderlichen Raumprogramm für die Berufsschule am jetzigen Standort ermittelt.Die Baumaßnahme soll während des laufenden Schulbetriebs durchgeführt werden. Interimsmaßnahmen werden erforderlich sein. Es wird davon ausgegangen, dass das Bauvorhaben in mind. zwei aufeinander folgende Bauabschnitte aufgeteilt werden muss. Die Bauzeit könnte dann grob zwei mal 16 Monate betragen. Der Planungsvorlauf soll grob 15 Monate betragen, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Beauftragung des Planers Objektplanung Gebäude im Sommer 2014.Eine Objektplanung Gebäude liegt noch nicht vor. Ein Raumprogramm wurde vom Auftraggeber bereits erstellt. Dieses wird zur Zeit noch einmal angepasst. Für die Gesamtkosten ist eine Kostenobergrenze einzuhalten.Im Zuge der Erfüllung des Auftrags wird eine außerordentliche Ortspräsenz erforderlich sein. Für einen Projektleiterwechsel beim Auftragnehmer werden vertragl. Bedingungen gelten.Die Projektleitung verbleibt beim kreiseigenen Hochbau des Landratsamtes Fürstenfeldbruck.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Fürstenfeldbruck, vertreten durch den Landrat Herrn Thomas Karmasin
Postanschrift: Münchner Str. 32
Postleitzahl: 82256
Postort: Fürstenfeldbruck
Kontakt
Internetadresse: http://www.lra-ffb.de 🌏
E-Mail: karin.stagge@lra-ffb.de 📧
Telefon: +49 8141519871 📞
Fax: +49 8141519308 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-20 📅
Einreichungsfrist: 2014-01-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 249-436493
ABl. S-Ausgabe: 249
Zusätzliche Informationen
1) Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die bei der unter I.1 genannten Kontaktstelle eingegangen sind. 2) Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail. 3) Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Die Bewerbungsunterlagen sind im verschlossenen Umschlag bei der unter I.1 genannten Anschrift einzureichen. Der Umschlag ist mit einem roten Aufkleber im Format DIN A 5 zu versehen, der als Vordruckdatei mit dem Teilnahmeantrag versandt wird. 4) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht an die Bewerber zurückgesandt. 5) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zu vergeben sind die Leistungen der Projektsteuerung weitgehend auf Grundlage der Leistungsbilder der HAV-KOM Ausgabe 2013. Die Staatliche Berufsschule Fürstenfeldbruck am Standort Hans-Sachs-Straße soll abschnittsweise abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.
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Die Gebäude der Berufsschule Fürstenfeldbruck, bestehend aus einem Hauptgebäude und vier Werkstattgebäuden wurden 1955 errichtet und in den Jahren 1979 bis 1983 erweitert.
Eine Sanierung stellte sich durch die verschiedenen Untersuchungen der letzten Jahre als unwirtschaftlich heraus. Es wurde entschieden, einen Neubau der Berufsschule am bisherigen Standort umzusetzen. Dies bedeutet, dass der Neubau in Abhängigkeit von Interimslösungen und Teilabriss in Etappen realisiert werden muss. Der laufende Schulbetrieb bleibt während der Bauphase in Teilabschnitten erhalten. Beschult werden Berufe aus dem kaufmännischen und medizinischen Bereich sowie Friseure, KFZ-Mechatroniker, IT -, Elektro- und Metall - Berufe.
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Das Raumprogramm der Berufsschule sieht für den Neubau eine förderfähige Fläche von ca. 6.200 m² vor. In der Planung zu berücksichtigen ist dabei der fließende Wechsel von praktischem Fachunterricht und theoretischem Unterricht, beides soll im gleichen Raum stattfinden. Hierfür werden sogenannte „Integrierte Fachräume" benötigt.
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Unabwägbarkeiten bezügl. u.a. der Freimachung sind nicht bekannt. Das zulässige Maß der baulichen Nutzung muss noch mit der Stadt Fürstenfeldbruck geklärt werden. Das Grundstück ist erschlossen, ein Fernwärmeanschluss ist vorhanden. Die Schüler der nahegelegenen FOS/BOS nutzen einen Teil der Werkstätten.
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Ein sofortiger Beginn der Planung nach Abschluss der weiteren Vergabverfahren ist möglich.
Menge oder Umfang:
Zu vergeben sind die Leistungen der Projektsteuerung weitgehend auf Grundlage der Leistungsbilder der HAV-KOM Ausgabe 2013. Interimsmaßnahmen und die Koordinierung logistischer Maßnahmen werden dabei erforderlich sein.
Im zu vergebenden Auftrag sind alle Leistungsphasen zu leisten, auf die ZVB-PS der HAV-KOM Fassung 2013 wird verwiesen. Die Regierung von Oberbayern stellte in 2012 einen schulischen Flächenbedarf von ca. 6.200 m² fest (diese Zahl wird zur Zeit noch einmal überprüft). Der festgestellten Raumprogrammfläche steht eine Bestandsfläche von 5.526 m² gegenüber. In einer Studie im Jahr 2013 wurden die Kosten eines Neubaus anhand eines exemplarischen Entwurfs mit dem erforderlichen Raumprogramm für die Berufsschule am jetzigen Standort ermittelt.
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Die Baumaßnahme soll während des laufenden Schulbetriebs durchgeführt werden. Interimsmaßnahmen werden erforderlich sein. Es wird davon ausgegangen, dass das Bauvorhaben in mind. zwei aufeinander folgende Bauabschnitte aufgeteilt werden muss. Die Bauzeit könnte dann grob zwei mal 16 Monate betragen. Der Planungsvorlauf soll grob 15 Monate betragen, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Beauftragung des Planers Objektplanung Gebäude im Sommer 2014.
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Eine Objektplanung Gebäude liegt noch nicht vor. Ein Raumprogramm wurde vom Auftraggeber bereits erstellt. Dieses wird zur Zeit noch einmal angepasst. Für die Gesamtkosten ist eine Kostenobergrenze einzuhalten.
Im Zuge der Erfüllung des Auftrags wird eine außerordentliche Ortspräsenz erforderlich sein. Für einen Projektleiterwechsel beim Auftragnehmer werden vertragl. Bedingungen gelten.
Die Projektleitung verbleibt beim kreiseigenen Hochbau des Landratsamtes Fürstenfeldbruck.
Beschreibung der Optionen:
Eine Beauftragung erfolgt stufenweise. Ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht nicht.
Es können Besondere Leistungen der Projektsteuerung beauftragt werden.
Die Projektsteuerungsleistungen der LPH 9 gem. Teil 3 HOAI (VOB-Fristen) ist eine Option.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Fürstenfeldbruck

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Angaben der Bewerbung sind zwingend in einen Bewerbungsbogen einzutragen, der vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt wird. Der Bewerbungsbogen steht zum Eigendownload bereit (siehe I.1).
Die in dieser Ankündigung und im Bewerbungsbogen genannten Nachweise sind der Bewerbung als Anlage beizufügen. Formlose oder unvollständige Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Bewerbergemeinschaften geben für jeden Teil der Bietergemeinschaft einen Bewerbungsbogen ab.
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Gefordert werden:
1.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 Buchst. a–g VOF;
2.) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen nach § 4 Abs. 2 VOF;
3.) Nachweise der geforderten Qualifikation gem. Punkt III.3.1
4.) bei juristischen Personen Auszug aus dem Handelsregister, aus dem der Unternehmenszweck zu ersehen ist.
5.) Erklärung, dass der Bewerber in der Lage ist, im Falle einer Beauftragung unmittelbar nach Auftragserteilung die übertragenen Leistungen zu übernehmen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren,
— Erklärung über die Anzahl der Mitarbeiter und deren Berufsgruppen,
— Angabe des Auftragsteils, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Referenzen der wesentlichen erbrachten Leistungen im Leistungsbild der Projektsteuerung seit 01.01.2007 mit folgenden Angaben gem. (§5 (5b) VOF):
- Objekt und Auftraggeber (öffentlich/nicht-öffentlich)
- geleistete Leistungsphasen (in Anlehnung an HOAI Teil 3) und Handlungsbereichen
- Ausführungszeitraum der Leistungen
- Vertragsverhältnis zum Auftraggeber
- Einsatz und Umfang von Subunternehmern oder freien Mitarbeitern
- Ansprechpartner des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer
- Herstellkosten, insbesondere KG 300, KG 400, KG 470 und KG 500
- Angaben zur Nutzung des Gebäudes
- technische Erläuterungen zum Objekt wie z.B. Bauabschnitte, Gebäudeabbrüche auf einem genutzten Areal
2. Benennung der für die Erbringung der Leistungen definitiv vorgesehenen Leistungserbringer (Projektleiter) entsprechend §5 (5a) VOF und §5 (5d) VOF mit Angaben zu:
- Berufserfahrung im Leistungsbild der Projektsteuerung
3. Referenzprojekte für Leistungen des Projektleiters seit 01.01.2007 im Leistungsbild der Projektsteuerung mit folgenden Angaben gem. (§5 (5a) VOF):
- geleistete Handlungsbereiche und Leistungsphasen (in Anlehnung an HOAI Teil 3))
- Herstellkosten KG 300 und 400
- Daten der Auftragsbekanntmachungen von durchgeführten VOF-Verfahren für die Leistungen der Objektplanung gem. HOAI.
- Auskünfte über die Beteiligung des Projektleiters bei der Betreuung von VOF-Verfahren (Kopie Auftragsbekanntmachung o.ä.)
4. Angaben zur personellen Ausstattung mit Ingenieuren im letzten, abgeschlossenen Geschäftsjahr (§5 (5d) VOF).
5. Angaben über die Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität der Leistung (§ 5 (5f) VOF).
6. Für die Projektbearbeitung zur Verfügung stehende technische Ausstattung (§5 (5e) VOF)
Die Anzahl der Referenzprojekte, die in die Wertung aufgenommen werden, ist begrenzt. Kosten sind auf die DIN 276 bezogen als Brutto-Kosten anzugeben.
Die geforderten Angaben gem. III.2.1 bis III.2.3 sind in einem Bewerbungsbogen zusammengefasst, der bei der unter I.1 benannten Kontaktstelle anzufordern und ausgefüllt einzureichen ist.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung über mind. 1 500 000,00 EUR für Personenschäden und 1 500 000,00 EUR für sonstige Schäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der o.g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Arbeitsgemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. eine Erklärung für die Arbeitsgemeinschaft oder für jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft vorlegen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Abschlagszahlungen nach Leistungsfortschritt (abgeschlossene Teilleistungen)
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Der Auftrag kann an Einzelbüros oder an Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Bewerbergemeinschaften haben mit der Bewerbung eine Erklärung vorzulegen über die Bildung der Bewerbergemeinschaft und die gesamtschuldnerische Haftung. Sie benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Diese Erklärug ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft rechtskräftig zu unterzeichnen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist für den Auftragsfall darzustellen.
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Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Der Auftrag kann erteilt werden an:
- Natürliche Personen die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur/in berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Nachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist.
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- Juristische Personen, die satzungsgemäß auf die Leistungen ausgerichtet sind und einer der Gesellschafter oder ein bevollmächtigter Vertreter und der Verfasser der Leistungen, die an natürliche Personen gestellte Anforderung erfüllt. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und teilnahmeberechtigt sein.
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Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Leistungen ausgerichtet ist, die der Aufgabe entsprechen und für die Leistungen ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der in seiner Person die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an die natürlichen Personen gestellt werden.
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Juristische Personen haben ihren satzungsmäßigen Geschäftszweck durch Auszug aus dem relevanten Register (z.B. Eintrag im Handelsregister) nachzuweisen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Angaben und Erklärungen im Bewerbungsbogen dienen zur Auswahl der Teilnehmer am Verhandlungsverfahren. Auswahlkriterien sind: a/ Personelle Kapazität und Technische Ausstattung, (- Ingenieure mit Abschluss Fachrichtung Architektur, Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen, Haustechnik/Maschinenbau oder Elektrotechnik mit mehrjähriger Berufserfahrung, max. werden 5 in der Projektsteuerung im Hochbau tätige Ingenieure einschl. Firmeninhaber zzgl. üblicher, notwendiger Redundanz gewertet, - technische Ausstattung mit AVA-System, elektronischen Kommunikationsmitteln), Gewichtung 15%. b/ Leistungen für öffentliche Auftraggeber seit 2007 bei Vorhaben vergleichbarer Komplexität (- Vorhaben mit Gebäude-Abbrüchen auf genutzten Arealen, - Vorhaben mit mehreren Bauabschnitten, KG 300+400 mind. 15 Mio. EUR, - in allen Leistungsphasen, - in allen Handlungsbereichen, - Schulen), Gewichtung 20%. c/ Leistungen seit 2007 bei Vorhaben mit ähnlich komplexen Nutzungsspezifischen Anlagen KG 470 gem. DIN 276 (- für die Lehre, Forschung oder Entwicklung, KG 470 mind. EUR 0,5 Mio., - in allen Leistungsphasen), Gewichtung 25%. d/ Langjährige Erfahrung des Projektleiters (mind. 5 Jahre, volle Punktzahl bei 8 Jahren) in der Projektsteuerung vergleichbar komplexer Referenzprojekte seit 2007 ( - vergleichbar große Vorhaben, - in allen Projektstufen, - in allen Handlungsbereichen, - Schulen), Gewichtung 25%. e/ Aktuelle Erfahrung bei der Durchführung von VOF-Verfahren bei einem Referenzprojekt seit 2010 für Objektplanung Gebäude, Objektplanung Technische Gebäudeausrüstung HLS und ELT sowie Tragwerksplanung, Gewichtung 5%. f/ Honorarumsatz des Bewerbers, die volle Punktzahl wird erreicht bei einem jährlich mind. dreifachem Umsatz in der Projektsteuerung wie der aus den zu vergebenden Leistungen, Gewichtung 10 %Die Unterkriterien (in Klammern) sind gleichgewichtet. Die Anzahl der Referenzen, die gewertet werden, ist begrenzt. Referenzprojekte dürfen zum Beleg mehrerer Kriterien herangezogen werden. Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte. Die Nachforderung ist für jene Bewerber vorgesehen, die im Verfahren zur weiteren Teilnahme eingeladen werden.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Kreiseigener Hoch- und Tiefbau
Frau Stagge
Internetadresse: www.lra-ffb.de 🌏
Name: Kellerer und Kellerer
Postanschrift: Franziskanerstr. 26
Postort: München
Postleitzahl: 81669
Kontaktperson: Bewerbungsbogen in der Rubrik „aktuelles“ unter www.keke.de
Herrn Kellerer
Telefon: +49 8945911770 📞
E-Mail: vof@keke.de 📧
URL der Dokumente: www.keke.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2014-04-01 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
1) Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die bei der unter I.1 genannten Kontaktstelle eingegangen sind.
2) Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail.
3) Bewerbungen sind ausschließlich unter Verwendung des Bewerbungsbogens möglich. Die Bewerbungsunterlagen sind im verschlossenen Umschlag bei der unter I.1 genannten Anschrift einzureichen. Der Umschlag ist mit einem roten Aufkleber im Format DIN A 5 zu versehen, der als Vordruckdatei mit dem Teilnahmeantrag versandt wird.
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4) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht an die Bewerber zurückgesandt.
5) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Eventuelle vergaberechtliche Einwendungen gegenüber den der Bekanntmachung, dem Bewerbungsbogen oder den weiteren Vertrags- und Verdingungsunterlagen zu entnehmenden Festlegungen und Bedingungen des Vergabeverfahrens müssen zu ihrer zulässigen Geltendmachung unverzüglich nach Erhalt der sie enthaltenen Unterlagen der Vergabestelle gegenüber gerügt werden, um nicht von der Berücksichtigung ausgeschlossen zu werden.
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Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der
Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1
Quelle: OJS 2013/S 249-436493 (2013-12-20)