Projektsteuerungsleistungen: Kreisklinik Ebersberg, 9. Bauabschnitt - Erweiterung, Sanierung und Strukturverbesserung
Die Kreisklinik Ebersberg ist eine Akutklinik der Versorgungsstufe I mit 13 Haupt- und Belegabteilungen und 328 Betten. Im Rahmen der Erweiterung, Sanierung und Strukturverbesserung der Klinik soll ein Teilbereich, Bauteil A/G (9. Bauabschnitt) saniert werden.
In diesem Bauteil befindet sich die psychosomatische Abteilung (Ebenen E2, E1 und O1), Pflegestationen (O1 bis O5), die Palliativstation (O1) und die Technikzentrale (O6) mit Dachanschlüssen.
Die Baudurchführung erfolgt in 3 vertikalen Sanierungsschritten unter Berücksichtigung des laufenden Krankenhausbetriebes. Dadurch ergeben sich während der Bauzeit Interimsmaßnahmen für die Pflege im Sinne von Umgruppierungen innerhalb der Pflegestationen. Durch die Baumaßnahmen ergeben sich entsprechende Einschränkungen (Lärm, Störungen, Reinigungsaufwand etc.) für den laufenden Betrieb bzw. die Pflegebereiche.
Die im Bereich eines vertikalen Sanierungsabschnittes befindlichen Betten werden auf andere Bauteile verteilt, so dass während der Sanierung keine Bettenverluste entstehen. Diverse technische Maßnahmen müssen unbetroffen der vertikalen Sanierung in Einzelschritten erfolgen und hinsichtlich der Sanierungsschritte laufend angepasst werden.
Zur Aufrechterhaltung des laufenden Klinikbetriebes, der Minimierung von Baukosten und der Reduzierung von Störungen - Behinderungen zwischen Baustellenabwicklungen und Klinikbetrieb werden zwei temporäre witterungsgeschützte Bettenaufzüge während den Bauphasen vorgesehen.
Der niedrige Dachbereich wird zu einer Dachtechnikzentrale ausgebaut.
Sämtliche konstruktiven Maßnahmen basieren auf der Grundlage der Bestandspläne und Bestandsstatik. Im Rahmen der Bauteilfreilegungen während der Baumaßnahme kann es möglich sein, dass sich gegenüber den vorgenannten zugrunde gelegten Angaben Änderungen ergeben mit der Notwendigkeit von Konstruktionsertüchtigungen wie z.B. eine eventuelle Auswechslung der Mitteltragwand. Bauteiluntersuchungen im laufenden Krankenhausbetrieb sind nur begrenzt möglich, so dass erforderliche Maßnahmen erst nach den Bauteilfreilegungen festgelegt werden können.
Die vorhandenen Freianlagen werden unter Berücksichtigung der Baustelleneinrichtung geschützt und nach Beendigung der Baumaßnahme ergänzt bzw. wiederhergestellt.
Die Baukosten belaufen sich lt. Kostenberechnung auf 22.349.000 EUR für die KG 100-700. Die Aufgabe wird in Honorarzone III eingestuft, die Architektenleistungen umfassen die LPH 1-9, stufenweise beauftragt. Mit vorliegender Ausschreibung werden die Projektsteuerungsleistungen vergeben. die Grundleistungen für Koordination, Organisation, Prüfung und Steuerung orientieren sich an der vom Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e. V. herausgegebenen Schriftenreihe Nr. 9 "Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft" der AHO-Fachkommission "Projektsteuerung /Projektmanagement", Stand März 2009. Es können außerdem ggf. besondere Leistungen im Laufe des Verfahrens hinzukommen.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
Stufe 1: Projektstufen 1 und 2 vergleichbar § 205 AHO, Schriftenreihe Nr. 9,
Stufe 2: Projektstufe 3 vergleichbar § 205 AHO, Schriftenreihe Nr. 9,
Stufe 3: Projektstufen 4 und 5 vergleichbar § 205 AHO, Schriftenreihe Nr. 9,
Projektstufe 1 und 2 ist in großen Teilen bereits erbracht, die genauere Abgrenzung erfolgt bei der Beauftragung. Ein Rechtsanspruch auf eine weiter Beauftragung besteht nicht.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-01-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-12-20.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2013-12-20
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Auftragsbekanntmachung
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2014-01-17
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Ergänzende Angaben
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2014-11-19
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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